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Mit Kopf und Herz die Landwirtschaft erleben

Landwirtschaftsminister Brunner unterstreicht die Bedeutung vom „Lernort Bauernhof“.

„Es bleibt im Kopf und Herz, wenn ein Kind den Bauernhof mit allen Sinnen erlebt.“ Mit diesen Worten hatte Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Tagung vom „Lernort Bauernhof“ eröffnet, zu der sich am Wochenende mehr als 240 Teilnehmer aus ganz Deutschland im fränkischen Oberelsbach getroffen hatten. Dabei ging es um den Austausch von Erkenntnissen und die weitere Entwicklung der außerschulischen Bildungsangebote auf Bauernhöfen.

„Schüler sammeln auf den Höfen wertvolle Erfahrungen, die zu verantwortlichem Handeln befähigen“, führte Minister Brunner weiter aus und bekräftigte damit die Bedeutung des Lernortes Bauernhof. Allein in Bayern hätten bereits rund 175.000 Schüler einen landwirtschaftlichen Betrieb im Rahmen der Projektangebote besucht. Bundesweit erreicht die Zahl der Teilnehmer die Millionengrenze – Tendenz stetig steigend.

Für die Teilnehmer der Jahrestagung, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof und dem Forum Lernort Bauernhof organisiert wurde, war das Treffen eine wertvolle Gelegenheit, um sich einerseits über bundesweite Standards in der außerschulischen Bildung zu informieren, andererseits aber auch, um für die weitere Arbeit an praktischen Erlebnissen zu partizipieren. So standen nicht nur Workshops und Vorträge bei dem Netzwerktreffen auf dem Programm, auch Exkursionen und Mitmach-Angebote bereicherten das vielseitige Angebot.

Nirgendwo besser als auf Bauernhöfen könne z.B. das aktuell in der Gesellschaft relevante Thema „Tierwohl“ für Laien erlebbar dargestellt und ergebnisoffen diskutiert werden, machte ein Vortrag deutlich. In einem Wissenschaftsforum wurden aktuelle Studien zum „Lernort Bauernhof“ vorgestellt. Die Angebote sind bundesweit sehr unterschiedlich aufgestellt. Sie reichen von klassischen Betrieben, die im Rahmen ihrer landwirtschaftlichen Produktionsarbeit auch Lernangebote offerieren, über reine Schul- und Lernbauernhöfe bis zu touristischen Erlebnisbauernhöfen.

Entsprechend vielseitig waren auch die praktischen Angebote für die Tagungsteilnehmer. So hatten sie u.a. an Workshops zur Käseherstellung, der Schafhaltung oder der Imkerei teilgenommen. Immer dabei im Fokus: das Netzwerken.

Die Veranstalter, repräsentiert durch Hans-Joachim Meyer zum Felde, konstatierten: „Wir sind stolz, dass jedes Jahr so viele Personen zusammenkommen, die im Lernfeld Landwirtschaft tätig sind.“ Das stimme zuversichtlich, dass sich der „Lernort Bauernhof“ auch künftig als außerschulisches Bildungsangebot weiterhin positiv entwickele.

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