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Agrarmarkt

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Begriff Definition
Agrarmarkt
Angebot und Nachfrage bei landwirtschaftlichen Produkten.
Die Nachfrage nach Nahrungsmitteln wird weltweit durch eine Vielzahl von Faktoren wie Bevölkerungszahl Wirtschaftswachstum Einkommensverteilung Lebensart und Verzehrgewohnheiten bestimmt.
Das Angebot ist weltweit relativ klein. Der Agrarmarkt erhält so für die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung eine zunehmende Bedeutung. Vor allem China hat einen stark steigenden Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln.
Das Besondere des Agrarmarktes ist dass zumeist vielen Anbietern (den Bauern) nur wenige Nachfrager (Großhändler Ketten) gegenüberstehen. Mittel- und langfristig steigen die Agrarpreise deshalb wesentlich schwächer als andere Preise fallen sogar bisweilen. Bei gleichzeitig steigenden Kosten stagniert bzw. sinkt so das Einkommen der Landwirte. Die ökonomisch schwächsten Bauern müssen ihre Betriebe aufgeben. Die frei werdenden Produktionskapazitäten vor allem Flächen werden in Deutschland von wachstumsfähigen Betrieben übernommen.
Synonyme: Agrarmarkt

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