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AgriLexikon

Lexikon für Begriffe aus der Landwirtschaft
Es wurden 43 Einträge gefunden.
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Begriff Definition
Eber
Ausgewachsenes männliches Schwein

Synonyme - Eber
Egge
Gerät zur Bodenbearbeitung.
Durch feststehende Zinken auf rotierenden Walzen oder Scheiben wird das Feld bearbeitet um den Boden aufzulockern. Eggen wird heute häufig statt Pflügen vorgenommen um den Boden schonender zu bearbeiten.  Siehe dazu auch Pflug. Häufig werden Eggen benutzt um Pflanzenreste oder Düngemittel einzuarbeiten oder um das Saatbett vorzubereiten.
Synonyme - Egge
Ei
Mehrzellige Lebewesen entwickeln sich aus Eiern die in der Regel befruchtet werden müssen
Bei einem befruchteten Hühnerei entwickelt sich aus dem auf der Keimscheibe liegenden Keimbläschen das Küken.
Ein durchschnittliches Hühnerei hat etwa 80 Kilokalorien und enthält etwa 8 Gramm Fett; über die Hälfte der Fettsäuren sind ein- bzw. mehrfach ungesättigt. Hühnereier enthalten Cholesterin und die Mineralstoffe Calcium Phosphor Eisen Natrium Zink Kalium sowie Selen. Hühnereier enthalten alle Vitamine außer Vitamin C. Ein durchschnittlich großes Hühnerei kann bis zu 35 % des täglichen Bedarfs an Vitamin D und 38 % des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 decken. Die meisten Nährstoffe befinden sich im Dotter. Generell spielt es in Hinblick auf die Nährstoffe keine Rolle ob das Ei roh oder gekocht verzehrt wird.
Aufbau und Zusammensetzung eines Hühnereis vgl. Abschnitt Eierinfos in Rudis-Hühnerhof.de.
Zur Klassifizierung der Eier vgl. Hühnerhaltung.
Synonyme - Ei
Ei-Gewichtsklassen
Je nach Gewicht werden Hühnereier in vier (früher acht) Gewichtsklassen eingeteilt:
Gewichtsklasse

Beschreibung

Gewicht

XL

sehr groß

mindestens 73 g

L

groß

63 - 73 g

M

mittel

53 - 63 g

S

klein

unter 53 g

Synonyme - Ei-Gewichtsklassen
Eierfressen
Das Eierfressen ist Legehennenhaltern und Forschern ein Rätsel.  Wahrscheinlich entdecken Hühner durch Zufall Eier als Nahrungsquelle und fressen dann oft das gesamte Gelege auf. Durch Nachahmung kommt es bei großen Teilen der Herde zu diesem Verhalten. Das Eierfressen wird oft nicht bemerkt da Hühner in kürzester Zeit ein Ei einschließlich Schale verzehren können.
Synonyme - Eierfressen
Eierschale
Eine der Hüllen die das eigentliche Ei umgibt. Sie ist hart und ca. 0 2 bis 0 4 mm dick. Sie besteht zum größten Teil aus Calcium (ca. 2 g). Die Eierschale ist ganz außen von einer feinen glänzenden Schicht der Schalenoberhaut oder Kutikula umgeben. Diese verhindert einerseits das Eindringen von Krankheits- und Fäulniserregern in und andererseits das Austreten von Feuchtigkeit aus dem Ei. Beim Waschen wird die Kutikula zerstört. In der EU ist das Waschen der Eier deshalb verboten. Unter der Kalkschale befindet sich die Schalenhaut. Beim 'Aufschlagen' eines gekochten Eis  klebt sie häufig fest am Eiweiß.  Die Farbe der Eierschale entsteht durch Einlagerung von Pigmenten in die Kalkschale. Sie erfolgt in den letzten Stunden vor der Eiablage im Eileiter und ist weitgehend erblich bedingt. Die Farbe der Eier hängt von der  Rasse ab. Braune Hühner können auch weiße Eier legen weiße Hühner auch braune.
Vergleiche auch Ei.
Synonyme - Eierschale
Einnährstoffdünger
Ist ein Düngemittel das nur einen der Hauptnährstoffe Stickstoff Phosphor Kalium Magnesium oder Calcium enthält.
Synonyme - Einnährstoffdünger
Einstallen von Geflügel
Der Landwirt kauft Junghennen oder Masthähnchenküken und bringt diese in den zuvor gereinigten und desinfizierten Stall. In modernen Haltungsverfahren werden nicht einzelne Tiere in die Herde gebracht sondern im Rein-Raus-Verfahren wird der gesamte Stall neu belegt.
Synonyme - Einstallen von Geflügel
Einstreu
Als Einstreu werden Materialien bezeichnet die in der Tierhaltung benutzt werden um auf dem Boden von Ställen und Käfigen den Boden abzudecken. So  werden die Ausscheidungen der Tiere aufgenommen. Ist die Einstreu mit tierischen Ausscheidungen gesättigt spricht man von Mist. Weiter schützt die Einstreu die Tiere  vor Kälte und Nässe. Tiere beschäftigen sich auch mit der Einstreu. Ein Teil der sauberen Einstreu wird z.B. von Rindern auch gefressen. In der Praxis wird  hauptsächlich Stroh eingesetzt.
Synonyme - Einstreu
Einzelkornsaat
Im Gegensatz zur Drillsaat bei der Getreide innerhalb einer Drillreihe (= Saatreihe) nicht mit einem definierten Abstand ausgebracht wird besteht bei der Einzelkornsaat mit Hilfe von sogenannten Särädern oder -stempeln die Möglichkeit das Saatgut auch innerhalb der Reihe mit einem genau definierten Abstand abzulegen. Das ist beispielsweise bei der Rübensaat gängige Praxis um den Einzelpflanzen innerhalb der Reihe nachher ausreichend Platz für das Wachstum zu geben.
Synonyme - Einzelkornsaat
EISA
European Initiative for Sustainable Developement and Agriculture (= Europäische Initiative für nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft).
EISA wurde im Mai 2001 offiziell gegründet als e.V. und hat folgende Mitglieder:
Deutschland (FNL=Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirschaft)
England (LEAF=Linking Environment And Farming)
Frankreich (FARRE=Forum de L’Agiculture Raisonnée Respectueuse de L‘Environnement)
Luxemburg (FILL=Fördergemeinschaft Integrierte Landbewirtschaftung Luxemburg)
Österreich (ÖAIP=Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Integrierten Pflanzenschutz) und
Schweden (OiB = Olding i Balans)
sowie als weitere fördernde Mitglieder ECPA EFMA ELO FEFAC IFAH Europe SAI (alle Brüssel) sowie GOSZ (Budapest).
Link zu EISA: http://www.sustainable-agriculture.org
Synonyme - EISA
Eiweiß
Eiweiß oder Protein sind aus Aminosäuren aufgebaute biologische Moleküle.
Es ist unentbehrlicher Bau- und Reparaturstoff der  Zellen darüber hinaus ist es an den meisten Stoffwechselvorgängen beteiligt.
Eine Anzahl von Eiweißen kann der menschliche Körper nicht produzieren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.
Synonyme - Eiweiß
Eiweißfutter
Eiweiß (Protein) ist für alle Tiere lebenswichtig. Nutztiere nehmen es mit dem Futter (Körner Gräser Silage) auf. Damit bei den Tieren keine Mangelerscheinungen auftreten und Fleisch Milch und Eier guter Qualität erzeugt werden können muss das betriebseigene Futter in der Regel durch eiweißhaltige Futtermittel ergänzt werden. Als Eiweißfutter wird zumeist Soja- oder Rapsschrot verfüttert das in den Ölmühlen aus Sojabohnen (Eiweißanteil 35 %) und Raps (Eiweißanteil 21 %) neben dem Öl gewonnen wird.
Synonyme - Eiweißfutter
Elterntierhaltung
Elterntiere sind bei Hühnern spezielle Hähne und Hennen  die zur Erzeugung von befruchteten Eiern gehalten werden. Aus ihnen schlüpfen Küken zur Mast oder für Legehennen. Die befruchteten Eier werden in Brütereien ausgebrütet und die Küken dann an die Landwirte geliefert. Häufig werden Hybridzüchtungen dabei vorgenommen.
Synonyme - Elterntierhaltung
Embryo
Ungeborenes Lebewesen im Mutterleib oder Ei.
Embryos von Säugetieren lassen sich heute von einem Muttertier auf ein anderes übertragen (Embryotransfer). So können z.B. Embryos von wertvollen Zuchtrindern von anderen Kühen ausgetragen werden. Es lassen sich so rasch mehr hochwertige Kälber erzeugen. Der Transport von „konservierten“ Embryos ist problemlos. So werden heute statt wertvoller Zuchttiere oft Embryos im- oder exportiert.
Synonyme - Embryo
Embryotransfer
Übertragung befruchteter Eizellen (Embryonen) aus der Gebärmutter eines weiblichen Spendertieres oder aus der In-vitro-Fertilisation (Befruchtung im Reagenzglas) auf andere weibliche Tiere. Diese Methode erlaubt zum Beispiel Embryos von wertvollen Zuchtkühen von anderen Kühen austragen zu lassen und so in verhältnismäßig kurzer Zeit Zuchtlinien aufzubauen. Der Transport von „konservierten“ Embryos ist problemlos. So lassen sich heute Embryos mit geringen Kosten über große Entfernungen transportieren.
Synonyme - Embryotransfer
Emissionen
Emissionen sind die von einer Quelle ausgehenden und in die Umwelt gelangenden gasförmigen flüssigen oder festen Stoffe Geräusche und Erschütterungen. Immissionen sind die ankommenden Stoffe Geräusche Erschütterungen.
Synonyme - Emissionen
Energiepflanzen
Fossile Energieträger sind endlich werden knapp und  sind - z.T. durch Spekulation - teuer. Energiepflanzen oder energiehaltige Biomasse sind – neben anderen Alternativen – eine Möglichkeit die Abhängigkeit von fossiler Energie zu verringern. Alle Pflanzen enthalten - in unterschiedliche Mengen -  Energie. Sie lässt sich zum Teil leichter zum Teil schwerer nutzen.
Aus Biomasse - pflanzlichen Abfallstoffen – lässt sich durch Gärung Biogas gewinnen.
Energiepflanzen im engeren Sinne sind schnellwachsende Hölzer und andere Ganzpflanzen aber auch Mais und anderes Getreide. Sie werden vor allem durch Verbrennung zur Wärmeerzeugung - nicht nur zur Heizung sondern auch als Ausgang für weitere Prozesse – genutzt.
Aber auch Ölpflanzen wie Raps und Sonnenblumen sind Energiepflanzen. Sie liefern nicht nur Nahrungsstoffe und Schmiermittel sondern lassen sich auch z.B. zu Kraftstoffen verarbeiten.
Weiter sind Pflanzen wie Zuckerrüben Kartoffeln und Getreide  Energiepflanzen aus denen sich z.B. Treibstoffe gewinnen lassen.
Besondere Bedeutung hat das Bio-Ethanol das durch Gärung aus Biomasse gewonnen wird . In Deutschland werden etwa 50% davon für technische Zwecke insbes. als Kraftstoffzusatz verwendet. 
Ethanol für technische Zwecke und als Kraftstoffzusatz werden vergällt damit sie für Menschen ungenießbar werden.
In Deutschland wurde 2011 der neue Kraftstoff E10 eingeführt der einen Anteil von 10% Bioethanol im aus Erdöl gewonnenen Benzin enthält. Vorher waren nur 5% Ethanol im Auto-Benzin. Die Einführung erfolgte im Zusammenhang mit der EU-Biokraftstoffrichtlinie um den fossilen Rohstoffverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren. Der Kraftstoff stößt auf Akzeptanzprobleme insbesondere weil Autofahrer um die Verträglichkeit für die Motoren fürchten.
In der EU wird einerseits eine vermehrte Verwendung von Bio-Kraftstoffen und eine Anhebung der Beimischung von Ethanol bei Benzin angestrebt. Andererseits gibt es - ebenso in der EU - Widerstand dagegen.
Umstritten ist die Verwendung von Getreide zur Bioethanolherstellung. Das Schlagwort lautet: 'Tank oder Teller'. Von der deutschen Getreideernte gingen 2011 unter  4 % rund 1 5 Mio t in die Bioethanolherstellung. Bei dieser Herstellung fielen noch etwa 500.000 t Eiweißfuttermittel an. Vor allem scheinen bestimmte Roggensorten sich dabei zu bewähren. Außer Getreide werden auch Zuckerrüben in Deutschland zur Bioethanolherstellung verwendet. 
Die Bioethanolproduktion hat sich in der Welt in den letzten 6 Jahren beinahe verdreifacht. 80 % davon werden Kraftstoffen beigemischt.
Landwirte betreiben seit Jahren in steigendem Maße Anlagen zur Erzeugung von Biogas.  In diesen wird aus Biomasse (Gülle Festmist und Energiepflanzen wie Mais Getreide aber auch Grassilage) durch Vergärung  Gas (Methan) gewonnen. Meist wird das Gas vor Ort in Blockheizkraftwerken  (Kraft- Wärmekopplung) zu Strom und Wärme verarbeitet. Der Strom wird in der Regel in die öffentlichen Netze eingespeist die Wärme als Prozesswärme oder zur Heizung verwendet. Die anfallenden Reste nach der Gärung sind als Dünger verwendbar.
Die Zahl der Biogasanlagen stieg von 2002 bis 2012 von 1.608 auf 7.521. Die Dimension stieg von 160 Megawatt auf 3.185 Megawatt. Die Vorteile sind unter anderem:
•    Einsparung fossiler Energieträger durch Verwendung bisher ungenutzter örtlich verfügbaren Pflanzen oder Pflanzenteile
•    hohe Energieausbeute im Vergleich zu anderen Bioenergien (z.B: Biodiesel)
•    dezentrale Stromerzeugung verringert Transportstrecken und ist auch grundlastfähig
•    hohe Düngerqualität der Gärreste
•    Verminderung der Geruchsemissionen.
 
Nachteile sind unter anderem:
•    evtl. Entstehung von Monokulturen zur Beschickung der Anlagen
•    Konkurrenz zwischen Anbau von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen einerseits und  Energiepflanzen andererseits
•    hohe Sicherheitsanforderungen.
 
Umstritten sind - je nach Berechnung -  die Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß.
Gesetzliche Regelungen zur erneuerbaren Energie können den Bau derartiger Anlagen - vor allem durch die Vergütung der Einspeisungen ins Stromnetz - fördern oder auch behindern. Die EU will die Beschickung der Anlagen mit Mais oder anderen Kulturpflanzen einschränken.
Siehe auch nachwachsende Rohstoffe Biokraftstoff.
 
Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) und die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) fördern den Anbau und die Verwertung nachwachsender Rohstoffe.

Informationsmaterialien
Synonyme - Energiepflanzen
Ente
Wassergeflügel.
Entenhaltung spielt in Europa in der Landwirtschaft keine große Rolle. Ausgewachsene Enten wiegen 2 bis zu 5 Kilogramm die männlichen Tiere Erpel genannt etwas mehr. Mastenten erreichen innerhalb von 8 – 12 Wochen - abhängig vom Mastziel - nach dem Schlüpfen ihr Schlachtgewicht.
Begriffe
Ente: Oberbegriff/weibliches Tier
Erpel: männliches Tier
Entenküken: männliche oder weibliche Tiere bis zum Alter von zwei Wochen
Zuchtente: zur Zucht gehaltenes Tier
Mastente: zur Mast gehaltenes Tier
Vorfahren
Die Hausente stammt von der dunkelbraun gefiederten Stockente ab. Die zwei Grundtypen der Stockente sind die Landente und die Pinguinente. Kennzeichnend für die Landente ist die waagerechte Körperhaltung für die Pinguinente die aufrechte Haltung und die Lauffreudigkeit. Die ersten Enten wurden vermutlich in China gezüchtet. In alten Quellen wird die erste europäische Entenhaltung um 1.000 v. Chr. in Griechenland beschrieben.
Biologie
Biologisch ist die Ente ein Wasservogel  der innerhalb der Klasse  eine eigene Familie die der Entenvögel bildet. Zu unterscheiden sind Wild- und Hausenten. Bei den Enten besitzen die Geschlechter ein unterschiedliches Gefieder: Das Männchen besitzt ein Prachtkleid das Weibchen ist eher unscheinbar. Vor Kälte und Nässe werden die Enten mit etwa 10.000 Daunen und Deckfedern geschützt. Die Legeperiode der Tiere beträgt je nach Rasse bis zu zehn Monaten. In dieser Zeit werden zwischen 50 und 200 Eier gelegt. Die Brutdauer liegt bei 28 Tagen.
Haltung
Die Entenmast erfolgt überwiegend in Ställen (Bodenhaltung). Nach der Aufzuchtperiode die mindestens sechs Wochen beträgt folgt die eigentliche Mastperiode. Die Dauer der Mast ist von dem angestrebten Mastendgewicht abhängig das zwischen zwei und fünf Kilogramm liegt. In Freilandhaltung sind pro Ente 12 bis 15 Quadratmeter  Weidefläche notwendig.
Die Hausente ist weltweit verbreitet. Während in Europa die Entenhaltung im Vergleich zur Hühner- und Gänsehaltung von nachrangiger Bedeutung ist stellt die Hausente vor allem in Ost- und Südostasien aber auch in Lateinamerika und in einigen afrikanischen Ländern ein ernährungswirtschaftlich wichtiges Hausgeflügel dar. Allein in China werden etwa 500 Mio. Hausenten gehalten.
Enten regional
Im Gegensatz zu Gänsen haben die Produktionszahlen bei den deutschen Enten kontinuierlich zugenommen.
Regionale Schwerpunkte liegen in Weser-Ems sowie Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Enten und mehr
Neben der Vermarktung des Entenfleischs werden die Federn der Tiere weiterverarbeitet vor allem die Daunen. Das sind Flaumfedern die unterhalb der Deckfedern dicht am Körper der Enten wachsen. Sie werden als  wärmedämmendes Füllmaterial in Bettdecken oder Schlafsäcken sowie in Winterbekleidung genutzt.
Synonyme - Ente
Entkopplung
Im Rahmen der EU werden Preisausgleichszahlungen für Ackerfrüchte Tiere und künftig auch Ausgleichszahlungen für Milch von der bisherigen Bemessungsgrundlage entsprechend der Produktion (Tierprämien Pflanzenprämien) entkoppelt. Stattdessen werden betriebsbezogene Zahlung - unabhängig von der Produktionsmenge - gewährt. Siehe auch GAP Betriebsprämie Agenda 2000 Agrarpolitik.
So gibt es seit 2005  im Rahmen der GAP keine Zahlungen mehr zur Marktstützung sondern stattdessen Direktzahlungen.
Ziele sind eine stärker auf den Markt bezogene Produktion und die Heranführung der Preise an den Weltmarktpreis (Welthandelsorganisation WTO).
Die Staaten der EU haben/hatten verschiedene Möglichkeiten die Grundlagen zur Berechnung der Betriebsprämie festzulegen.
Siehe auch Überblick.
Synonyme - Entkopplung

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