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AgriLexikon

Lexikon für Begriffe aus der Landwirtschaft
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Begriff Definition
Raps
Ölfrucht die in Deutschland am häufigsten angebaut wird.  Raps enthält in den Früchten etwa 40 % Öl. Das bei der Verarbeitung in den Ölmühlen anfallende Rapsschrot ist ein gutes Eiweißfutter (Schrot).
Raps verbessert die Bodenstruktur und ist deshalb für die Fruchtfolge besonders wertvoll. In Deutschland wird überwiegend Winterraps angebaut. 
Rapsöl wird nicht nur für die Ernährung verwendet sondern auch zunehmend als Treibstoff für Motoren (Biodiesel) oder technische Öle z.B. für Kettensägen.
Merkmale
Raps gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Raps bildet einen bis zu 2 m hohen stark verzweigten Stängel. Vom Beginn der Blüte bis zur Reife der Schote vergehen etwa zwei Monate. Unter günstigen Bedingungen entwickeln sich über 20 der kleinen schwarzen Samen in einer Schote. Mit seinen leuchtend gelben Blütentrauben sorgt der Raps im April und Mai für unübersehbare Farbflecken in der Kulturlandschaft.
Die nebenstehenden Bilder zeigen Raps in der Blüte. Die untenstehenden Bilder zeigen reifen Raps mit Schoten vor der Ernte.
Herkunft
Raps ist eine alte Kulturpflanze. Er war den Römern schon bekannt. Aber erst im Mittelalter wurde Raps in Deutschland systematisch angebaut.  Das Öl aus den Samen löste Talg als Lampenöl ab. Das Rapsöl zeichnete sich ursprünglich durch einen hohen Anteil an Erucasäure aus. Diese Fettsäure sorgt für eine gute Schmierfähigkeit so dass sich Rapsöl als  Maschinenöl eignet.  Als Speiseöl genoss Rapsöl früher dehalb  keinen besonders guten Ruf auch weil  Erucasäure die Herzmuskel schädigen kann. Für die Speiseölproduktion hat man daher in den vergangenen 35 Jahren Sorten gezüchtet bei denen der Erucasäuregehalt im Rapsöl von 50 % auf praktisch 0 % gesenkt wurde. Bei den heute angebauten so genannten „Doppelnullsorten“ (OO-Sorten) wurden zudem die bitteren Glucosinolate (Senföle) im Samen weitgehend reduziert. Diese Verbesserung wirkt sich auf die Qualität des Rapsschrotes aus das heute als hochwertiges Futtermittel genutzt wird.
Anbau
Milde Lehmböden eignen sich besonders gut für den Anbau. Als Grundregel gilt: Ein guter Weizenboden ist auch ein guter Rapsboden. Die günstigste Saatzeit für den Winterraps liegt um den 15. August. Geerntet wird er im Juli des nächsten Jahres. Raps wurzelt tief und lockert dabei den Boden auf. Nachfolgende Kulturpflanzen können dann leichter wachsen. Mit seinen tiefen Wurzeln erschließt der Raps auch Nährstoffe und hinterlässt sie den nachfolgenden Früchten. Nach Raps werden deshalb häufig Weizen Gerste oder Roggen angebaut denn Raps als Vorfrucht bewirkt einen höheren Kornertrag bei Getreide. Heute ist Raps die mit Abstand bedeutendste Ölpflanze in Deutschland. Er wird auf einer Fläche von 1 4 Million Hektar (2014) angebaut. Für die Ölgewinnung wird in Deutschland hauptsächlich Winterraps angebaut da er höhere Erträge - bis 45 dt pro ha - als Sommerraps bringt.
Nutzung
Dank der züchterischen Erfolge konnte die Speiseölqualität des Rapsöls grundlegend verbessert werden. Heute trägt Rapsöl zu einer gesunden Ernährung bei da es bis zu 65 % einfach ungesättigte Fettsäuren enthält und rund 30 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Rund zwei Drittel der Rapsproduktion werden für Speisezwecke benutzt – damit ist Rapsöl eines der meistverwendeten Speiseöle in Deutschland. Es schmeckt neutral und wird zum Braten zum Kochen für Salate und bei der Margarineherstellung verwendet.
Als „grüner Treibstoff“ gewinnt Rapsmethylester (Biodiesel)  zunehmend an Bedeutung. Als Alternative zu herkömmlichen Schmierstoffen bieten sich Produkte aus Rapsöl geradezu an. Sie schonen die Umwelt da sie zu 100 % biologisch abbaubar sind. Die Industrie benötigt Produkte die auf Rapsöl basieren zum Beispiel für Hydrauliköle Lacke Farben Kerzen Pharmazeutika Emulgatoren Kunststoffe Weichmacher Tenside und Seifen.
Informationsmaterial:
Synonyme - Raps
Rapsglanzkäfer
Ein tierischer Schädling der zu Beginn der Rapsblüte Schäden verursacht. Er ist ca. 2 5 mm groß metallisch blauschwarz glänzend. Der Käfer durchfrisst die Blütenknospen und legt seine Eier dort ab. In den meisten Fällen fallen die Knospen ab. Dadurch können keine Rapsschoten gebildet werden so dass die Ernte geringer ausfällt.
Synonyme - Rapsglanzkäfer
Rasse
Untergruppe einer Art mit bestimmten Eigenschaften die weitervererbt werden.
Bei Nutztieren in der Landwirtschaft spielen Zuchtrassen eine Rolle. Daneben gibt es - wie auch bei Pflanzen - Hybriden d.h. durch Kreuzung gezüchtete Tiere die ihre Eigenschaften nicht weiter vererben.
Synonyme - Rasse
Raubmilben
Raubmilben werden vor allem in der ökologischen Landwirtschaft gezielt zur Bekämpfung von Spinnmilben eingesetzt.
Weitere Informationen unter Nützlinge und Milben.
Synonyme - Raubmilben
Räudemilben
Verursacher der ansteckenden Hautkrankheit Räude. An dieser Krankheit können Rind Pferd Schaf und Schwein erkranken. Siehe auch Milben.
Synonyme - Räudemilben
Raufutter
wird auch als Grundfuttermittel oder Wirtschaftsfutter bezeichnet Es besteht sowohl aus wasserreichen Futtermitteln (Grünfutter) aus anderem Saftfutter wie Rüben oder Silage als auch aus trockenem Raufutter wie Heu oder Stroh. Grundfutter ist voluminös und hat i.d.R. einen niedrigeren Marktwert sowie eine schlechte Transportfähigkeit. Auch der Futterwert ist meist gering. Es wird im Allgemeinen auf dem eigenen Betrieb erzeugt. Allerdings reicht es zu einer ausgewogenen und leistungsgerechten Fütterung selten aus und muss deshalb mit Kraftfutter (Mischfutter insbes. Eiweiß- und Mineralfutter) kombiniert werden.
Synonyme - Raufutter
Rausche
Die Tage in denen ein Schwein trächtig werden kann (siehe auch Trächtigkeitsdauer bei Rindern und Schweinen).  Die erste Rausche tritt im Alter von etwa 5-6 Monaten auf. Der Rauschezyklus (Abstand zwischen zwei Rauschen) beträgt ca. 3 Wochen die Rauschedauer 1 bis 2 Tage. Die Jungsau wird in der Regel im Alter von 7 - 8 Monaten bei einem Gewicht von 100 - 120 kg erstmals belegt.
Synonyme - Rausche
Referenzmenge
R. spielte bis in die letzten Jahre bei der Regulierung des Milchmarktes eine Rolle. Es war die Milchmenge (Quote) die dem einzelnen Betrieb zugeteilt wurde. Bei Mehrlieferung kam es zu erheblichen Preisabschlägen bzw. Strafzahlungen. Referenzmengen können seit April 2000 nur noch über staatliche Verkaufsbörsen gehandelt werden (Milchquote). Die gesamten Milchquotenregelungen ist 2015 abgebaut worden.
Synonyme - Referenzmenge
Referenzpreis
Wurde von der EU für bestimmte Produkte festgelegt. Sank der Preis eines Produktes am Markt unter den Referenzpreis kauften staatliche Stellen das betroffene Produkt in begrenzten Mengen zum Referenzpreis auf. Der Referenzpreis trug so als Marktinstrument zur Einkommenssicherung der Landwirte bei. (siehe auch GAP Gemeinsame Agrarpolitik).
Vor der Reform der Landwirtschaftspolitik in der Europäischen Union (EU) hatte der Referenzpreis hohe Bedeutung. Heute dient er vor allem der Marktbeobachtung. So werden von der EU als Referenzpreise meist wöchentlich die Preisnotierungen für Rind- Schweine- und Schaffleisch veröffentlicht.
Synonyme - Referenzpreis
Regenwürmer
Nützlinge die im Boden leben und zu seiner Verbesserung beitragen. Sie leben von den organischen Bestandteilen des Bodens. Dabei bohren sie Gänge die den Boden lockern und belüften.
Regenwürmer sind Zwitter und befruchten sich wechselseitig. Sie können auch abgetrennte Teile zum Teil wieder ersetzen. Durch die Teilung eines Wurms entstehen jedoch keine zwei Würmer wie bisweilen behaupet wird.
Synonyme - Regenwurm
Regionalpolitik
Strukturfördernde Maßnahmen mit dem Ziel bestehende regionale Ungleichgewichte abzubauen z.B. Arbeitslosigkeit und Abwanderung. Vor allem die Schaffung neuer Arbeitsplätze beispielsweise durch Umschulungsmaßnahmen spielt eine besondere Rolle.
In den östlichen Bundesländern und auch in Westdeutschland nimmt die Bevölkerung auf dem Lande ab. Probleme der Infrastruktur und Versorgung treten auf. Zur Lösung werden verschiedene Maßnahmen ergriffen die aber nicht ausreichen. Vor allem in früheren Bauerndörfern gibt es nur noch wenige oder keine landwirtschaftlichen Betriebe mehr. Es leben oft nur noch ältere Menschen dort. Nicht nur die Einkaufsmöglichkeiten sondern auch Verkehrsanbindung ärztliche Versorgung Schulen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind ein Problem das auch durch Nutzung von Häusern für Wochenend- oder Ferienwohnungen nicht lösbar ist. Auch für die dort lebenden Landwirte und ihre Familien ist das Leben erschwert.
Synonyme - Regionalpolitik
Reihenkulturen
Anbau von Pflanzen in Reihen die einen gleichmäßigen Abstand von ca. 40-70 cm haben. Mais Zuckerrüben Kartoffeln werden nur in Reihen angebaut.
Synonyme - Reihenkultur
Rein-Raus-Verfahren
Haltungsform in der Tierproduktion die vielfach bei der Mast von Schweinen Bullen oder bei der Geflügelhaltung angewendet wird. Alle Tiere sind beim Aufstallen etwa gleich alt und gleich schwer. Die Tiere verlassen auch gleichzeitig den Stall wieder  (z.B. zum Schlachten). Danach folgt eine gründliche Stallreinigung- und Desinfektion und der Stall wird wiederum komplett neu belegt.
Synonyme - Rein-Raus-Verfahren
Reinheitsgebot
Bestimmung nach der Bier nur aus Malz Hopfen Hefe und Wasser gebraut werden darf.
Das Reinheitsgebot für Bier wurde 1516 in Bayern erlassen. Ab 1906 galt es für das gesamte Deutsche Reich. Der Europäische Gerichtshof hob 1987 diese Bestimmung auf weil sie gegen das Recht der Europäischen Union (EU) verstößt und ein Handelshemmnis darstellt. Deutsche Brauer beachten jedoch weiterhin das Reinheitsgebot. In der ausländischen Brauwirtschaft wird das Bier auch aus anderen Zutaten  hergestellt oder auch mit anderen Stoffen angereichert.
Vergleichbar strenge Reinheitsgebote werden zum Teil auch für andere Produkte reklamiert. 
Synonyme - Reinheitsgebot
Reinsaat
Ein Aussaatverfahren nur einer einzige Kulturart z.B. nur Weizen. Gegenteil ist die Misch- oder Gemengesaat wie z.B. die Grasaussaat da hier verschiedene Gräser und zum Teil auch Kräuter gleichzeitig ausgesät werden.
Synonyme - Reinsaat
Reinzucht
Auswahl und Paarung von Elterntieren in einer geschlossenen Population (Gruppe von Tieren) also innerhalb einer Rasse. Die Züchtung bekannter Rassen beruht hauptsächlich auf Reinzucht.
Synonyme - Reinzucht
Resistenz
Unempfindlichkeit gegen Krankheitserreger oder Schadstoffe.
Pflanzen und Tiere können gegen bestimmte Krankheitserreger oder Schadstoffe resistent sein oder werden. Aber auch Schadorganismen z.B. Insekten Milben oder Mikroorganismen können  gegenüber bestimmten Schädlingsbekämpfungsmitteln resistent sein oder werden. Resistenz kann erworben  erworbene oder entwickelte Resistenz vererbt werden. Die Schaffung resistenter Rassen oder Sorten durch Mutation oder Kreuzung und fortgesetzte Auslese ist eines der Hauptziele der Züchtung.
Da Schädlinge gegen Schädlingsbekämpfungsmittel nach einiger Zeit „immun“ werden weil die Exemplare die das Mittel überlebt haben sich fortpflanzen und die Resistenz vererben müssen ständig neuartige Substanzen zur Bekämpfung entwickelt werden. In jüngster Zeit werden auch gentechnisch veränderte  Pflanzen produziert die gegen Schädlinge oder bestimmte Schädlingsbekämpfungsmittel resistent sind (Gentechnik).
Synonyme - Resistenz
Richtpreis
Früheres Marktinstrument der Europäischen Union (EU). Der Richtpreis hat nur noch für Zucker und Milch gewissermaßen als Zielpreis eine Bedeutung. Er wird vom EU-Ministerrat jährlich neu festgelegt. Siehe auch GAP Gemeinsame Agrarpolitik.
Synonyme - Richtpreis
Rind
Vorfahren
Bisher wurde angenommen dass das europäische Hausrind  von einem mächtigen Wildrind mit einer Schulterhöhe von bis zu 1 80 Meter abstammt dem Ur- bzw. Auerochsen. Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin dass die Vorfahren unserer Rinder aus Anatolien stammen und um 8.000 v. Chr.  nach Mitteleuropa kamen wo unterschiedliche Rassen gezüchtet wurden. Das Hausrind wurde über Jahrtausende als Nutz- und Arbeitstier gehalten. Es versorgte den Menschen mit Milch  Fleisch und auch Leder. Mit seiner Zugkraft diente es für eine Vielzahl von Arbeiten wie dem Pflügen oder dem Ziehen von Wagen. 
Rinder-Rassen
Weltweit werden etwa 450 Rassen unterschieden. Zu den bekanntesten Rinderrassen für Milchvieh in Deutschland zählen Schwarz- und Rotbunte Fleckvieh und Braunvieh. Reine Fleischrinder die hier gehalten werden sind z.B. Angus und Charolais. Die Rinderhaltung ist in vielen Regionen Deutschlands der wichtigste landwirtschaftliche Betriebszweig. 
Beide Geschlechter der Rinder tragen meist Hörner. Sie sind z.T. schon 'weggezüchtet' worden werden aber  auch entfernt damit es zu keinen Verletzungen kommt.
Biologie
Rinder gehören zu den Wiederkäuern. Sie haben einen mehrteiligen Magen der aus drei Vormägen (Pansen Netzmagen und Blättermagen) sowie dem eigentlichen Magen dem so genannten Labmagen besteht. Die mit Hilfe von Bakterien im Pansen vorverdaute Nahrung wird vom Netzmagen  entweder in den Blättermagen geschoben oder hochgewürgt und  gründlich gekaut – das so genannte Wiederkäuen.
Ein weibliches Rind trägt seinen Nachwuchs neun Monate und neun Tage aus. Damit der Milchfluss nicht stoppt muss eine Kuh jährlich ein weiteres Kalb zur Welt bringen. Eine Kuh hat eine natürliche Lebenserwartung von 20 Jahren.
Eine Kuh wiegt meist zwischen 600 und 700 kg leichtere Rassen (z.B. Jersey)  350 kg Kälber (z.B. schwarz-bunte) 35 bis 45 kg.
Haltung
Der Boxenlaufstall (vgl. auch Liegeboxen) ist die moderne Form des Rinderstalles. Die folgenden Bilder zeigen ihn. Hier können sich die Tiere frei bewegen und selbstständig verschiedene Bereiche besuchen um zu fressen zu liegen oder gemolken zu werden. Damit Tiere und Stall relativ sauber bleiben verfügt der Stall über kleine Spalten im Boden der Laufgänge. Kot und Urin können so in einem Kanal gesammelt werden. Diese Stallform ermöglicht eine tiergerechte Haltung. Neben der Haltung muss aber auch das Futter optimal auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt sein. In erster Linie ernährt sich das Rind von Gräsern Kräutern oder anderen Pflanzen wie z.B. Mais. Dies wird frisch getrocknet oder als Silage konserviert an das Rind verfüttert. Ergänzt wird dieses so genannte Grundfutter durch Eiweißfutter wie Sojaschrot und Mineralstoffe. Selbstverständlich werden Rinder auch mit ausreichend Wasser sowie Salz-Lecksteinen versorgt. 
In den letzten Jahren hat es immer wieder Rekorde bei den Milchleistungen vieler Milchkühe gegeben. Zum Teil wurden mehr als 1.000 Liter pro Jahr bei einer Kuh gemolken. Jetzt gibt es eine Diskussion ob geringere Leistungen  nicht dem Tierwohl dienen Kosten sparen und wirtschaftlicher wären weil Hochleistungskühe  wesentlich weniger Laktationsperioden gesund überstehen.
Es gab 2013 12 59  Millionen Rinder in Deutschland darunter 4 22 Millionen Milchkühe.  Davon  leben über 72 Prozent in modernen Laufställen sind aber oft auch auf der Weide.
Die Tendenz geht zu immer größeren Beständen. 2013 hatten in Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt jeweils über 55 % der Betriebe Milchviehbestände von über 100 Stück.
Informationsmaterial: 3-Min-Information zum Rind des i.m.a e.V.
Synonyme - Rind
Rindermagen
Siehe Verdauungstrakt Kuh.
Synonyme - Rindermagen

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