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Soziologie des ländlichen Raumes

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Begriff Definition
Soziologie des ländlichen Raumes
Spezialgebiet der Sozialwissenschaften das sich mit Struktur und Veränderungen des ländlichen Raumes beschäftigt.
Der ländliche Raum hat sich in den letzten 200 Jahren grundlegend verändert besonders jedoch in den letzten Jahrzehnten. Deutschland war  bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Agrargesellschaft. Landwirtschaft war der wichtigste Wirtschaftszweig. Bis zu 80 % der Bevölkerung lebten und arbeiteten dort.  1900 waren es nur noch etwas über 38 %. Vor 200 Jahren konnten  10 Landwirte nur etwa zwei weitere Menschen mit Nahrung versorgen 1950 waren es 10. 2013 konnte ein Landwirt 155 Menschen - unter Berücksichtigung eingeführten Futters sogar 155 Menschen  - ernähren.
2012 waren nur noch   667.000   Menschen    also unter 2 % der Erwerbstätigen in der  Landwirtschaft tätig.                 
Die Zahlen der (Selbst)versorgung schwanken von Jahr zu Jahr -vor allem wegen des Wetters. Die Zahl der in der Landwirtschaft Tätigen nimmt weiter ab.
Zu den Untersuchungsbereichen der Soziolögie des ländlichen Raumes gehören z.B.: Vergleich der Betriebsstrukturen in Ost- und Westdeutschland Nachfolgeprobleme bei Familienbetrieben Entwicklung der nebenberuflichen Landwirtschaft Belastungen von Regionen durch bestimmte Formen der Landwirtschaft Landwirtschaft in Problemgebieten wie Gebirge Wirkung von Maßnahmen zur Förderung der Landwirtchaft und der Natur... 
Siehe auch Überblick.
Synonyme: Soziologie des ländlichen Raumes

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