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Gewässerschutz

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Begriff Definition
Gewässerschutz
Reinhaltung von Grundwasser und oberirdischen Gewässern.
Seit 2000 besteht die Wasserrahmenrichtlinie der EU um grenzüberschreitend die Wasserqualität zu verbessern und zu garantieren. Entsprechend wurde das Wasserhaushaltsgesetz des Bundes novelliert. Die jeweiligen Landeswassergesetze und auch die Düngemittel- und Pflanzenschutzgesetzgebung werden jetzt angepasst. Zum Gewässerschutz sind alle Wirtschaftszweige verpflichtet. Eine umweltverträgliche Wirtschaftsweise in der Landwirtschaft nach „guter fachlicher Praxis“ trägt Sorge dass keine schädlichen Stoffeinträge durch den Einsatz von organischen oder  mineralischen Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln in das Grund- und Oberflächenwasser erfolgen. Die Düngemittelverordnung regelt auch den Mengeneinsatz von Gülle entsprechend dem Verhältnis von Viehbesatz und landwirtschaftlich genutzter Fläche eines Betriebes.
Die Reinheit der Gewässer ist Voraussetzung für eine einwandfreie d.h. gesundheitsfördernde Trinkwasserversorgung. Aus diesem Grunde sind vielfach Kooperationen zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft gegründet worden.
Synonyme: Gewässerschutz

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