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Selbstversorgungsgrad

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Begriff Definition
Selbstversorgungsgrad
Maß mit dem angegeben wird wie viel Prozent der benötigten Agrarerzeugnisse im eigenen Land hergestellt werden.
Der Selbstversorgunggrad schwankt in jedem Jahr weil z.B. Wetter wirtschaftliche Lage oder besondere Ereignisse auf ihn einwirken.
Bei einer Unterversorgung (unter 100 %) sind Importe notwendig.
Der Selbstversorgungsgrad betrug bei
  • Weizen 134 % (2013)
  • Zucker 159 % (2013)
  • Gemüse 39 % (2013)
  • Obst 13 % (2013)
  • Konsummilch 121 % (2013)  
  • Rind- und Kalbfleisch 109 % (2013)
  • Schweinefleisch 118 % (2013)
  • Geflügel 109 % (2013)
  • Eiern 71 % (2013)
  • Butter 99 % (2013)
Der Selbstversorgungsgrad erreichte 2012/2013 insgesamt 97 % - ohne Auslandsfutter 92 %. - Ein Landwirt 'ernährte' 2012 155 bzw. 144 Menschen.
Um von Schwankungen auf dem Weltmarkt unabhängig zu sein und die Versorgung zu angemessenen Preisen zu sichern wird in der Europäischen Union (EU) - verbunden mit den AKP-Staaten - versucht einen hohen Selbstversorgungsgrad zu erreichen.
Siehe auch Überblick.
Synonyme: Selbstversorgungsgrad

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