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Schweinezyklus

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Begriff Definition
Schweinezyklus
Schwankungen zwischen größeren Schweinebeständen bei niedrigen Preisen und geringen Schweinebeständen bei relativ hohen Erzeugerpreisen.
Das Grundmodell: Auf hohe Schlachtschweinepreise reagieren Landwirte mit einer Ausweitung der Schweinemast. Hierzu fragen sie mehr Ferkel nach deren Preise steigen. Darauf reagieren die Ferkelerzeugerbetriebe mit erhöhtem Angebot. Zeitliche Verzögerungen treten durch Zeiten bis zur Deckung der Sauen Tragzeit Ferkel- Läufer- und Mastzeit ein. Nach etwa einem Jahr steigt das Angebot an schlachtreifen Schweinen so dass deren Preise sinken. Das hat zur Folge dass die Erzeugung gedrosselt wird. Das Angebot an Schlachtschweinen sinkt und der Preis steigt wieder an –  der Schweinezyklus beginnt aufs Neue.
Die Preisschwankungen bei Schweinen hängen heute meist stärker von Einfuhren und plötzlich auftretenden Seuchen (Schweinepest) ab.
Synonyme: Schweinezyklus

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