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Subventionen

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Begriff Definition
Subventionen
Subventionen sind finanzielle Hilfen ohne unmittelbare Gegenleistung die von staatlichen Institutionen an private Haushalte oder Unternehmen gegeben werden. 
Sie haben für die Landwirtschaft  eine lenkende korrigierende und/oder strukturumschichtende Wirkung. So sollen Arbeitsplätze in der Landwirtschaft erhalten ländliche Strukturen oder ländliche Räume entwickelt werden. Subventionen dienen auch dazu Natur zu erhalten und sollen die ökologische Produktion fördern. Sie haben auch den Sinn naturbedingte und wirtschaftliche Standortnachteile auszugleichen. Sie sollen auch Erhaltung von Betrieben oder Betriebszweigen fördern.
Subventionsleistungen können von Seiten der EU des Bundes der Länder und der Gemeinden  erfolgen. Agrarsubventionen sollen eine leistungs- und wettbewerbsfähige marktorientierte und umweltverträgliche Land- Forst- und Ernährungswirtschaft realisieren
In der EU wurde im Rahmen der Agenda 2000 in der GAP von der Marktstützung auf Direktzahlungen umgestellt. Die größte Rolle spielen heute Betriebsprämien. So sollen - in Verbindung mit der Entkoppelung - Überproduktionen verhindert und die Einkommen der Landwirte gesichert werden. Gleichzeitig werden die ländliche Entwicklung gefördert und die Preise dem Weltmarktniveau angenähert. (Agenda 2000 Agrarpolitik Agrarreform).
Synonyme: Subvention

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