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Agrarreform

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Begriff Definition
Agrarreform
Unter Agrarreformen die beispielsweise im 18./19. Jh. durch Steigerung der Produktion die Industrialisierung gefördert haben versteht man Veränderungen im gesamten landwirtschaftlichen Bereich mit bestimmten Zielsetzungen.
Die Agrarreform der EU vom Frühjahr 1992 hatte zum Ziel die Agrarüberschüsse insbesondere bei Rindfleisch Milch und Getreide abzubauen und die Produktion an den Verbrauch und auch an den Weltmarkt anzupassen. „Weg von der Preispolitik – hin zu Direktzahlungen an die landwirtschaftlichen Erzeuger“ hieß die Lösung die bei der Halbzeitbewertung 2003 in Luxemburg noch verschärft wurde (Agenda 2000).
In der EU beruht die Landwirtschaftspolitik heute auf zwei Säulen. Die erste Säule sind die Direktzahlungen an die Landwirte (Betriebsprämie) die die vorher üblichen an Mengen und Preisen orientierten Zahlungen abgelöst haben. In der zweiten Säule geht es darum Qualität und Sicherheit der Lebensmittel zu garantieren   Landschaft ländlichen Raum Vielfalt Artenreichtum zu fördern um Tierschutz Umweltschutz und insgesamt um eine nachhaltige Landwirtschaft.
Weiter soll die EU-Agrarreform mit den Forderungen der Welthandelsorganisation das heißt vor allem auch der Lage in den Entwicklungsländern in Einklang stehen. das heißt ein freier Welthandel mit Agrarprodukten angestrebt werden.

Siehe auch Überblick Agenda 2000 Agrtarpolitik. EU WTO
Synonyme: Agrarreform

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