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Schleppschlauch-Verfahren

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Begriff Definition
Schleppschlauch-Verfahren
Eine umweltschonende Form der Gülleausbringung. Am Güllefass befindet sich ein einklappbares Gestänge an dem in  Abständen von ca. 15-20 cm Schläuche befestigt sind. Durch diese Schläuche wird die Gülle die auf dem Feld ausgebracht werden soll direkt auf den Boden geleitet. Durch diese 'bodennahe' Ausbringung vermindern sich die Stickstoff-Verluste in Form von NH3- (Ammoniak-) Emissionen. So werden Geruchsbelästigungen vermieden und  gelangen weniger Klimagase (hier Ammoniak aus der Gülle) in die Atmosphäre. Von den in der Gülle enthaltenen Pflanzennährstoffe gehen weniger  verloren sondern stehen den Kulturpflanzen zur Verfügung. Siehe auch Wirtschaftsdünger.
Synonyme: Schleppschlauch-Verfahren

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