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Handelsdünger

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Begriff Definition
Handelsdünger
Dünger der von den Landwirten zur Ergänzung des hofeigenen Wirtschaftsdüngers zugekauft wird.
Vor allem handelt es sich dabei um mineralische Düngemittel die aus dem Stickstoff der Luft oder dem Bergbau gewonnen werden. Früher spielte auch das Thomasmehl das bei der Verhüttung von Eisen anfiel eine größere Rolle.  Organische oder organisch-mineralische Düngemittel aus Klärschlamm oder Müllkompost werden auch als Handelsdünger angeboten.
Um für die Pflanzen jeweils die richtigen Nährstoffe im Boden zur Verfügung zu stellen werden entweder einzelne Nährstoffe (Stickstoff Phosphor Kali Magnesium) oder Nährstoffkombinationen als Dünger verwendet.
Nach genauer Bodenuntersuchung wird der Dünger zumeist in mehreren Gaben verteilt über die Vegetationsperiode ausgebracht. Ein Verzicht auf Handelsdünger bringt im Regelfalle geringere Erträge wenn der Wirtschaftsdünger nach Menge und Zusammensetzung nicht den Nährstoffbedarf der Pflanzen decken kann.
Vgl. auch Düngung
Synonyme: Handelsdünger

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