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AgriLexikon

Lexikon für Begriffe aus der Landwirtschaft
Es wurden 853 Einträge gefunden.
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Begriff Definition
Vegetationsperiode
Zeitraum in dem die Pflanzen wachsen blühen und ihre Früchte entwickeln.
Die normale Vegetationsperiode in Deutschland beginnt im März und endet im Oktober. Danach tritt eine klimatisch bedingte Wachstumsruhepause ein. Wintergetreide und Winterraps werden kurz vor Beginn der Vegetationsruhe gesät. Die Körner des Getreides keimen laufen auf (bilden kleine Pflänzchen) bestocken sich und überwintern in diesem Zustand selbst bei Minusgraden.Bei Winterraps muss u a darauf geachtet werden dass er nicht zu weit entwickelt ist. Er verträgt keine sehr stengen Fröste.
Synonyme - Vegetationsperiode
Vegetation
Bezeichnung für die Pflanzendecke eines Gebietes einschließlich landwirtschaftlicher Kulturpflanzen.
Synonyme - Vegetation
Variable Kosten
Veränderliche Kosten (Gegensatz: Fixkosten) entstehen direkt z.B. durch die Tier- und Pflanzenproduktion.
Dazu zählen beispielsweise
In Betriebsrechnungen müssen Fixkosten und variable Kosten unterschieden werden. Variable Kosten entstehen u.a. durch Marktlage Betriebsführung und Terminen.
Synonyme - Variable Kosten
Variable Kosten
Veränderliche Kosten (Gegensatz: Fixkosten) entstehen direkt z.B. durch die Tier- und Pflanzenproduktion. Dazu zählen beispielsweise
  • Saatgut
  • Tierfutter
  • Düngemittel und
  • Energie.
In Betriebsrechnungen müssen Fixkosten und variable Kosten unterschieden werden. Variable Kosten richten sich u.a. nach Marktlage Betriebsführung und Terminen.
Synonyme - Variable Kosten
Untersaat
Saatverfahren bei dem zwei Fruchtarten gemeinsam angebaut werden.
So sät man häufig als Untersaat kleeartige Futterpflanzen vermischt mit Gräsern unter das Getreide das als Deckfrucht bezeichnet wird. Nach der Ernte der Haupt- oder Deckfrucht wächst die Untersaat weiter. So ist der Boden bedeckt und die Pflanzen haben schon einen solchen Entwicklungstand dass sie rasch weiter wachsen (Zwischenfrucht).
Synonyme - Untersaat
Unterdrucklüftung
Lüftungssystem in Ställen in denen die Abluft abgesaugt wird. Siehe auch Stall.
Synonyme - Unterdrucklüftung
Unkräuter
Pflanzen – auch Wildkräuter genannt – die sich störend auf Pflege Ernte und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen auswirken und daher durch gezielte mechanische chemische physikalische und/oder biologische Maßnahmen bekämpft werden. Die Palette der Bekämpfungsmöglichkeiten reicht vom Hacken bis zum Einsatz von Herbiziden.
Unkrautsamen werden vor allem  durch  Wind und  Tiere verbreitet aber auch alle anderen Möglichkeiten von Pflanzen sich zu vermehren kommen vor.
Synonyme - Unkräuter
Umweltschutz
Schutz der natürlichen Ressourcen d.h. von Boden Gewässern Pflanzen Tieren Luft und Eindämmung schädlicher Einflüsse auf den Naturhaushalt durch menschliche Einflüsse (Ökologie).
Umweltschutz bezieht sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens und Wirtschaftens von der Energie bis zum Verkehr von der Produktion bis zum Verbrauch von der Entsorgung bis zur Wiederverwendung von Rohstoffen. In der Landwirtschaft geht es um die Produktion gesunder Nahrungsmittel (Nahrungsmittelproduktion) den Erhalt und die Verbesserung des Bodens als Ausgangspunkt aller landwirtschaftlichen Produkte den Schutz der Natur und Landschaft mit der dort lebenden Tier- und Pflanzenwelt die Vermeidung gesundheitsgefährdender Fütterung bei Tieren und den umweltverträglichen Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln (integrierter Pflanzenbau integrierter Pflanzenschutz). Insgesamt soll so die Lebensqualität der Menschen erhalten bzw. gesteigert werden (Nachhaltigkeit).
Synonyme - Umweltschutz
Umweltbundesamt
Das Umweltbundesamt (UBA) wurde 1974 gegründet und befasst sich mit allen Umweltfragen und Problemen die in unserer Gesellschaft durch wirtschaftliche Tätigkeit und die Verhaltens- und Lebensweisen der Menschen entstehen. Wichtige die Landwirtschaft betreffende Umwelt- und Schutzbereiche sind Boden Wasser Natur und Klima. Das UBA  betreibt selbst Forschung und vergibt Forschungsaufträge. Es  nimmt in vielen Dokumentationen und Veröffentlichungen Stellung zu Umweltwirkungen der Landwirtschaft. Im Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel muss das UBA sein Einvernehmen erklären bevor das Julius-Kühn-Institut die Zulassung für ein neues Pflanzenschutzmittel aussprechen darf. Vgl. http://www.umweltbundesamt.de-
Siehe auch Bundesanstalten.
Synonyme - Umweltbundesamt
Überblick
Von der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ( 35 7 Mio ha) werden rund die Hälfte (18 7 Mio ha) landwirtschaftlich genutzt davon ein knappes Drittel als Grünland (Wiesen und Weiden). Weitere etwa 30% sind Wald und Forst. (Siehe dazu u.a. Betriebsfläche Ackerfläche landwirtschaftlich genutzte Fflächen Grünland)
Von einem Hektar Ackerland werden  heute im Durchschnitt über 70 dt Weizen über 30 t Kartoffeln oder Zuckerrüber für etwa 10 t Zucker geerntet. Höhere Erträge sind keine Ausnahme. - Im Jahr 1950 waren es nur 23 1 dt/ha  Weizen Kartoffeln um 20 t  (Siehe dazu u a Weizen Kartoffeln Zuckerrüben)
Eine Milchkuh gibt heute im Durchschnitt 7.000 l Milch im Jahr -  10.000 l sind aber keine Seltenheit. 1950 waren es noch im Durchschnitt 2.500 l. (Siehe dazu: Rind   Kuh Viehbestand)
Etwas über 1 5 % der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Die Zahl ist abnehmend. - Im Jahr 1950 waren es  in Westdeutschland 24 4 %.  (Siehe dazu u.a. Soziologie des ländlichen Raumes).
2012  gab es rund 285.000 landwirtschaftliche Betriebe darunter 16.500 ökologisch wirtschaftende. - 1950 waren es in Westdeutschland noch über 1 3 Millionen. Ökologisch arbeitende Betriebe gab es damals noch nicht. (Siehe dazu u.a.: Haupterwerbsbetrieb)
Deutsche Bauern produzierten 2012 mehr Fleisch als in Deutschland gegessen wurde. Ebenso war es mit Milch und Käse. Auch Weizen Kartoffeln und Zucker wurden mehr produziert als verbraucht. Nur bei Gemüse und Obst musste weit mehr eingeführt werden was mit Verzehrgewohnheiten - das ganze Jahr über werden z. B. Tomaten und Gurken angeboten - erklärt werden kann. Der Selbstversorgungsgrad erreichte 2012/2013 insgesamt 97 % - ohne Auslandsfutter 92 %. Ein Landwirt 'ernährte' 2012/13 155 bzw. 144 Menschen.
Ursache dieser Veränderungen sind die Weiterentwicklung der Züchtung von Pflanzen und Tieren außerdem die Verbesserung der Fütterung der Tiere der Düngung der Äcker moderne Maschinen - insbesonder auch Einsatz von Traktoren anstatt tierischer Zugkraft - leistungsfähige Organisation   Einsatz von Elektronik. (Siehe dazu u.a.: Züchtung Düngung Traktor. ….)
Ein Arbeitsplatz in der Landwirtschaft kann heute leicht eine Million € oder auch mehr kosten.
In Westdeutschland war der Familienbetrieb Ziel der Landwirtschaftspolitik Auch gibt es in Westdeutschland etwa genau so viele Nebenerwerbsbetriebe  wie Haupterwerbsbetriebe. So haben dort die meisten Betriebe weniger als 100 ha Fläche. - In der DDR wurden die Bauern in Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften gezwungen. So sind  in Ostdeutschland auch heute  Betriebe mit mehr als 200 ha die Regel. (Siehe dazu u a : LPG Agrarstruktur Familienbetrieb…. …. ….)
Synonyme - Überblick
Truthühner (Puten)
Geflügelart die ursprünglich aus Amerika stammt. Das Fleisch von Truthühnern ist eiweißreich und kalorienarm.
Meist wird von Puten gesprochen aber auch andere Bezeichnungen wie Turkey werden benutzt.
Die Verbraucher in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren vermehrt dem Geflügelfleisch zugewandt wovon auch der Putenfleischabsatz profitierte.
Der Verbrauch lag 2013 bei 5 29 kg pro Person.  Putenfleisch wird fast nur als Frischfleisch nicht gefroren angeboten.
Oberbegriffe
Pute/Truthuhn: weibliches Tier
Puter/Truthahn: männliches Tier
Küken: männliches oder weibliches Jungtier bis zum Alter von sechs Wochen
Putenrassen
Puten werden nach der Färbung des Gefieders dem sogenannten Farbschlag unterschieden. (z.B. Grundfarbe Schwarz mit schillerndem Bronzeglanz). Weiter gibt es die weiße Pute die schwarze Pute und die Cöllwitzer Pute (weiße Federn mit schwarzem Saum). Allgemein bekannt sind heute die kleinen weißen Beltsville-Puten und die weißen großen Rassen die leicht gezüchtet werden können und schnell heranwachsen.
Haltung
Der überwiegende Teil der Puten wird in Bodenhaltung in sogenannten Offenställen aufgezogen. Ziele sind schnelles Wachstum hoher Fleisch- und geringer Knochenanteil sowie hohe Widerstandskraft.
Die Putenküken stammen aus Brütereien  die sich auf die Haltung von Elterntieren und die Brut der Eier spezialisiert haben. Die Aufzucht der Putenküken dauert sechs Wochen und erfolgt in Bodenhaltung in speziellen Aufzuchtbetrieben. Die Tiere benötigen eine Wärmequelle und werden in einem Kükenring an den freien Zugang zu Wasser und Futter gewöhnt.
Das Schlachtgewicht haben Puten mit einem Alter von 16 bis 22 Wochen und einem Gewicht von acht bis 18 Kilogramm erreicht. Die Tiere werden überwiegend mit Getreide und pflanzlichem Eiweiß gefüttert. Das Futter wird dem Entwicklungsstand angepasst.
Informationsmaterial: 3-Min-Information zu Truthühnern des i.m.a e.V.
Synonyme - Pute
Trockenstellen
Eine Kuh wird etwa sechs bis acht Wochen vor der nächsten Geburt (Kalben) nicht mehr gemolken. Wenn die Milchbildung durch das Melken nicht mehr angeregt wird verringert sie sich und hört schließlich ganz auf. Kühe werden trockengestellt damit sie sich für die bevorstehende Geburt bzw. für die danach folgende neue Laktationsperiode erholen können.
Synonyme - Trockenstellen
Trockenmasse
Gewicht eines Materials nach Abzug des Wassergehaltes.
Die Angabe der Trockenmasse macht Vergleiche z.B. von Erntegut möglich das natürlich und witterungsbedingt einen schwankenden Wassergehalt hat.
Bei Käse wird  im Regelfalle der Fettgehalt in Prozent der Trockenmasse (Fett i.Tr.) angegeben.
Synonyme - Trockenmasse
Trockenfütterung
Die Tiere erhalten ihr Futter in getrockneter Form meist als Pellets oder Mehl. Wasser erhalten die Tiere bei dieser Form der Fütterung über eine Tränke. T. ist vor allem bei Schweinen und Hühnern weit verbreitet.
Synonyme - Trockenfütterung
Triticale
Neu gezüchtete Getreideart die durch eine Kreuzung aus Weizen und Roggen entstand.
Triticale wurde gezüchtet um die Anspruchslosigkeit des Roggens mit der Qualität des Weizens zu verbinden. Triticale wird hauptsächlich als Futter verwendet hauptsächlich in der Schweinemast.
In Deutschland lag die Anbaufläche 2013 bei rund 399.000 ha. Der Durchschnittsertrag lag im gleichen Jahr bei ca. 65.7 dt/ha. Es wurden in Deutschland etwa 2 6 Millionen Tonnen Triticale geerntet (zum Vergleich: Weizen 24 9 Millionen Tonnen  Roggen 4.7 Millionen Tonnen). Im Jahr 2010 wurden weltweit 13 2 Mio. t Triticale geerntet (zum Vergleich: Weizen ca. 650 8 Mio. t  Roggen ca. 12 3 Mio. t).
Deutschland liegt im Anbau auf dem zweiten Platz nach Polen.
Merkmale
Triticale gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und wird 50 bis 125 cm hoch. Die verschiedenen Triticale-Sorten unterscheiden sich teilweise erheblich in der Reife der Halmlänge und im Wuchstyp. Das führt dazu dass manche Sorten im Feldbestand eher roggenähnlich und andere mehr wie Weizen aussehen. Geschmack und Inhaltsstoffe des Triticale liegen zwischen denen von Weizen und Roggen.
Herkunft
Triticale ist ein „junges Getreide“ aus einer Kreuzung zwischen Roggen und Weizen. Die Ursprünge finden sich Ende des 19. Jahrhunderts als in Schottland erstmals natürliche spontane Kreuzungen zwischen Roggen und Weizen beobachtet wurden die aber steril waren. Gezielte Züchtungen  nach 1930 führten zu fortpflanzungsfähigen Pflanzen z. B. in Schweden Schottland und der ehemaligen Sowjetunion. Die ersten Triticalesorten mit weiter Verbreitung wurden in Polen gezüchtet.
Anbau
Triticale kann auf allen Böden angebaut werden ausgenommen sehr trockene Lagen. Auf nährstoffarmen Sandböden ist er im Ertrag dem Roggen unterlegen auf guten Böden bringt der Weizen im direkten Vergleich höhere Erntemengen. Daher konzentriert sich der Anbau auf klimatisch weniger günstige Lagen (z.B. Mittelgebirge). Triticale hat ein hohes Ertragspotential und eine sehr gute Ertragsstabilität.  Die gute Winterhärte macht es möglich dass Triticale auch sehr spät ausgesät werden kann. Die späte Saat hilft eine zu starke Düngung zu vermeiden und vermindert erheblich den Unkrautdruck. Die Aussaat ist von Mitte September bis Mitte Oktober möglich. Trotz seiner Genügsamkeit führt gute Düngung zu einem hohen Ertragsergebnis. Die Ernte erfolgt mit dem Mähdrescher. Der Erntezeitpunkt liegt zwischen dem des Roggens und Weizens.  In Europa wird fast ausschließlich Winter-Triticale in den Tropen und Subtropen Sommer-Triticale angebaut.
Nutzung
Triticale findet in großem Umfang Verwendung als kostengünstig und umweltgerecht produziertes proteinreiches Körnerfutter in der Tiermast. Der Eiweißgehalt eines Kornes liegt bei 10-13% und 3-4% Lysin. Neben der überwiegenden Anwendung als Futtergetreide kann es auch für die menschliche Ernährung (Backwaren Bier Breie) genutzt werden. Brot wird allerdings wegen der teilweise ungünstigen Backeigenschaften in der Regel aus Gemischen mit Weizen bzw. Roggen gebacken.
Informationsmaterial: 3-Min-Information zur Triticale des i.m.a e.V.

Synonyme - Triticale
Trinkwasser
Wasser für den menschlichen Gebrauch das in unterschiedlichen Mengen Mineralstoffe und andere Spurenelemente enthält.
Pro Tag und Einwohner wurden in Deutschland 2015 in den Haushalten 121 Liter Wasser genutzt davon nur zwei bis drei Liter zum Trinken und Kochen. Der Rest wird für Baden/Duschen Wäschewaschen und Toilettenspülung gebraucht. In Haushalten und der Industrie ist der Wasserbedarf in den letzten Jahren um ein Drittel verringert worden.
In den verschiedenen Teilen Deutschlands ist der Wasserverbrauch unterschiedlich; am höchsten in Hamburg mit 138 l am geringsten in Sachsen mit 83 l.
Für Fremdstoffe im Trinkwasser gibt es festgelegte Grenzwerte um Gesundheitsgefährdungen auszuschließen. Das gilt auch für Pflanzenschutz- und Düngemittel speziell für den Nitratgehalt. Die Grenzwerte für Verunreinigung des Trinkwassers werden immer wieder neu diskutiert. Inzwischen sind aufgrund verfeinerter Analysemethoden auch kleinste Mengen nachweisbar. Landwirtschaft und Wasserwirtschaft haben vielerorts Kooperationen geschlossen um gesundheitliche Gefährdungen durch das Trinkwasser auszuschließen.
  • 64 % des deutschen Trinkwassers stammt aus Grundwasser 
  • 27 % aus Oberflächenwasser und 
  •   9 % aus Quellwasser. 
83% des Wassers werden von der Industrie gebraucht weniger als 3 % von der Landwirtschaft. Der Rest geht in die allgemeinne Wasserversorgung. Siehe auch Wasserschutz Wasserbedarf.
Die Einsparung von Trinkwasser hat zum Teil dazu geführt dass die Abwasserkanäle zu  trocken wurden und die Abwässer zu langsam zu den Kläranlagen gelangen.
Wasser wird nur gebraucht nicht verbraucht weil es immer wieder in der Kreislauf des Wassers zurück kommt.
Synonyme - Trinkwasser
Transponder
dienen zur Erkennung einzelner Tiere beispielsweise am Futter-Abrufautomaten und Melkstand. Diese Technik ist insbesondere bei Kühen gebräuchlich. Bei ihnen wird z.B. der Transponder mit einem Lederband am Hals befestigt. Über den zentralen Betriebscomputer wird die Milchleistung jedes Einzeltiers erfasst und das Kraftfutter berechnet. Am Abrufautomat  wird das Tier anhand des Transpondersignals erkannt und erhält die errechnete Menge an Futter.
Synonyme - Transponder
Transponder
dienen zur Erkennung einzelner Tiere beispielsweise am Futter-Abrufautomaten und Melkstand. Diese Technik ist insbesondere bei Kühen gebräuchlich. Bei ihnen wird z.B. der Transponder mit einem Lederband am Hals befestigt. Über den zentralen Betriebscomputer wird die Milchleistung jedes Einzeltiers erfasst und das Kraftfutter berechnet.  Am  Abrufautomat  wird das Tier anhand des Transpondersignals erkannt und erhält die errechnete Menge an Futter.
Synonyme - Transponder
Tränke
Vorrichtung an der die Tiere ihren Bedarf an Flüssigkeit decken können. Dazu werden z.T. Eimer (Kälbertränke) Tröge und Tränke - Automaten  genutzt. In der Hühnerhaltung gibt es Nippel- oder Rinnentränken.
Synonyme - Tränke
Traktor
Der Traktor – auch Schlepper oder Trecker genannt – ist das wichtigste landwirtschaftliche Gerät und ersetzt   tierische Zugkraft - vor allem durch Pferde und Ochsen. Mit ihm werden nicht nur Wagen und verschiedene Maschinen gezogen sondern auch viele landwirtschaftliche Geräte angetrieben. Mechanische Teile von gezogenen Erntemaschinen die z.B. das Erntegut transportieren oder rütteln werden über Wellen vom Traktor bewegt. In Deutschland werden fast alle Traktoren die meistens mit Allradantrieb ausgestattet sind mit Dieselmotoren betrieben. Die Verwendung von Biokraftstoffen nimmt zu. Zur Verbesserung der Zugkraft und zur Reduzierung des Bodendrucks werden auch Doppelbereifungen verwendet.
Die ersten Traktoren wurden in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in der Landwirtschaft eingesetzt. In Deutschland begann der Siegeszug des Traktors in den 50er Jahren. Die Zahl der Traktoren mit hoher Motorleistung nimmt zu. 
Je nach Bauart kosten moderne Traktoren bis zu 300.000 €.
Siehe auch Überblick.
Synonyme - Traktor

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