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Online-Seminar: Den Bauernhof als Lernort entdecken

Auch in Pandemie-Zeiten mit all ihren Einschränkungen lassen sich landwirtschaftliches Wissen und Kenntnisse in der Naturbildung vermitteln. Wie das geht, wird in einem Online-Seminar für Lehrkräfte vermittelt - am 18. Mai um 18.30 Uhr. Anmelden!

Medien-Information

Online-Seminar: Den Bauernhof als Lernort entdecken

Der Lernort Bauernhof ist für eine anschauliche Wissensvermittlung über Themen der Landwirtschaft, Ernährung und für die Naturbildung unverzichtbar. Nirgendwo lässt sich "handlungsorientiertes Lernen" besser realisieren als in der realen Welt der landwirtschaftlichen Praxis.

Dass dieses erlebnisreiche Lernen in Pandemie-Zeiten kaum möglich ist, muss Lehrkräfte nicht abhalten, dennoch im Unterricht Kenntnisse zur Arbeit und dem Leben auf dem Land zu vermitteln. Wie das geht, vermittelt ein kostenloses Online-Seminar am 18. Mai 2021.

"Natur und Landwirtschaft erleben - die Möglichkeiten des Lernorts Bauernhof, auch in Coronazeiten" lautet das Seminar, in dem am Beispiel eines Besuchs in einem Milchviehstall und mit Fakten aus dem Jugendreport Natur über die Möglichkeiten der Bildungsarbeit auf dem Lernort Bauernhof auch in Pandemie-Zeiten informiert wird.

Zu der Online-Veranstaltung via Zoom sollte man sich zeitnah anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Hoffentlich bald wieder möglich: Lernen "live" in der Landwirtschaft.

Orientierung in der Berufswelt der Landwirtschaft

Wissensvermittlung, die Spaß machen soll – mit diesem Anspruch lädt die IdeenExpo Schüler und Schülerinnen der siebten bis 13. Klassen auf die Berufsorientierungsmesse nach Hannover ein. Infos gibt es auch zu den Karrierechancen in der Landwirtschaft.

Medien-Information

Orientierung in der Berufswelt der Landwirtschaft

Die IdeenExpo ist die größte europäische Jugendmesse zur Orientierung in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Zuletzt hatten mehr als 425.000 Jugendliche die alle zwei Jahre stattfindende Messe besucht. Nicht weniger Besucher werden vom 8. bis 16. Juni 2024 auf dem Messegelände in Hannover erwartet.

Mit einer Mischung aus Informationen, Shows und Workshops mit vielen Elementen zum Mitmachen will man auch in diesem Jahr wieder Schulklassen und Individualbesucher begeistern. Mit kostenlosen Shows in den Abendstunden und Stars wie dem Singer-Songwriter Nico Santos oder dem Rapper Cro werden die jungen Gäste motiviert, lange auf dem Messegelände zu verweilen und sich an den Ständen der mehr als 300 Aussteller, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu informieren.

Der i.m.a e.V. ist auf der IdeenExpo gleich zweifach präsent. Der Auftritt der Niedersächsischen Landjugend wird mit Exponaten des i.m.a-Wissenshofes unterstützt und die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ wird von den Partnern beim Forum Moderne Landwirtschaft repräsentiert.

Bei der Landjugend steht der Beruf des Landwirts im Fokus. Wohl kaum ein anderer Beruf verbindet die Bereiche Naturwissenschaften und Technik derart vielseitig. Das will man den Besuchern anhand der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung verdeutlichen. Neben der theoretischen Wissensvermittlung bei einem digitalen Faktencheck kann eine Demonstrationskuh gemolken werden, rund um das Thema „Huhn & Ei“ gibt es Exponate und kleine Tests, und der Besuch eines Rinderstalls auf einem Bauernhof kann auf VR-Brillen virtuell erlebt werden. Und einen Einblick in die Schweinehaltung bietet das Lernlabor zur „Ökologischen Schweinehaltung“ vom Bildungszentrum Echem.

Mit Workshops, einem Quiz zu Vorurteilen über die Landwirtschaft und der Herstellung von „Seedbombs“ aus Zwischenfruchtsamen wie z.B. Sonnen- und Kornblumen, will das Forum moderne Landwirtschaft Jugendliche für das Thema Artenvielfalt interessieren. Dabei steht der Agrarboden im Mittelpunkt. Vermittelt wird, wie unterschiedlich landwirtschaftliche Nutzflächen sind, und wer möchte kann verschiedene Bodenqualität mit einem ph-Test analysieren.

Viele dieser Mitmachangebote lassen sich auch im Rahmen eines Schulklassenbesuchs nutzen. Ist das Interesse an den naturwissenschaftlichen Aspekten landwirtschaftlicher Bildungsarbeit erst einmal geweckt, bietet sich in der Folge der Besuch eines Praktikers vom Hof im Rahmen der i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ im Unterricht an. Entsprechendes Info-Material für Lehrkräfte liegt denn auch auf der IdeenExpo am Stand vom Forum moderne Landwirtschaft bereit.

Mit diesen vielfältigen Angeboten zu Themen der Landwirtschaft dienen die Beteiligungen der grünen Partner-Institutionen nicht nur der Orientierung über die Karrierechancen in den Berufen der Agrar-Branche, sondern auch zur Wissensvermittlung über die Landwirtschaft insgesamt.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Prüfung der Kenntnisse von Agrar-Produkten: Analoger Testaufbau des i.m.a e.V. auf einer der letzten IdeenExpo-Messen.

  • Besucher-Akquise im Internet: Virtuelle Werbung für die IdeenExpo beim Forum moderne Landwirtschaft.

  • Wachstumschancen in der Landwirtschaft: Klassischer Wissenstest bei der Niedersächsischen Landjugend.

Paul - der Hund vom Bauernhof macht Karriere

Die neue kostenlose i.m.a-Kinderbuchreihe "Paul - der Hund vom Bauernhof" hat sich zu einem Erfolgsprojekt entwickelt. Nachdem alle Ausgaben des ersten Buchs binnen weniger Wochen vergriffen waren, musste nun die zweite Geschichte vorgezogen werden.

Medien-Information

Paul - der Hund vom Bauernhof macht Karriere

Die neue i.m.a-Kinderbuchreihe erfreut sich beständiger Nachfrage

Ein kleiner Hund begeistert Kinder und Erwachsene. Das erst vor vier Monaten aufgelegte Vorlese- und Malheft „Paul – der Hund vom Bauernhof“, hat sich zu einem Erfolgsprojekt des i.m.a e.V. entwickelt, so dass jetzt bereits die zweite Ausgabe vorzeitig ausgeliefert werden musste. Mit „Die Heu-Rabauken“ geht die neue Geschichte für Kita-Kinder und Grundschüler an den Start, die auch wieder kostenlos angefordert werden kann.

21.000 Exemplare der ersten Geschichte um den Bauernhofhund „Paul“ waren innerhalb weniger Wochen vergriffen. Nicht nur in der Agrar-Szene war das Kinderbuch als Geschenk begehrt. Die realitätsnahe Darstellung der Erlebnisse und die detailgetreuen Zeichnungen und Ausmalbilder haben auch außerhalb der Landwirtschaft für Furore gesorgt. Denn das Buch ist sowohl unterhaltsam als auch lehrreich. Die Texte erläutern kindgerecht und sachlich den Alltag in der Landwirtschaft und die Zeichnungen illustrieren die Geschichten farbenfroh und realistisch.  

Ein schönes Beispiel für den Erfolg des „Paul“-Buches bot der Deutsche Landfrauentag in Fulda. Mehr als 3.000 Landfrauen machten dort erstmals Bekanntschaft mit „Paul“ – und waren begeistert. Das Urteil dieser Zielgruppe hat besondere Relevanz, denn Landfrauen empfangen nicht nur Schulklassen und Kita-Gruppen auf ihren Höfen, sondern engagieren sich auch in Kindergärten und Schulen in der Bildungsarbeit. Diese Expertinnen können daher einschätzen, ob ein Kinderbuch für die Vermittlung landwirtschaftlicher Themen geeignet ist.

Insbesondere die korrekte inhaltliche Beschreibung der landwirtschaftlichen Produktionsprozesse überzeugt die Praktiker. So werden auch in der neuen Ausgabe „Die Heu-Rabauken“ Begriffe wie Heu und Gras, Mähwerk und Rundballen in einen korrekten Kontext gebracht, ohne dabei die Attitüde eines Lehrbuches zu haben. Gleichwohl ist „Paul – der Hund vom Bauernhof“ auch ein lehrreiches Buch; etwa dann, wenn darauf aufmerksam gemacht wird, dass Abfall oder Hundekot auf Feldern in das Grünfutter der Tiere geraten kann und diese dann erkranken können.

Auch die zweite „Paul“-Geschichte wurde mit einer Auflage von 21.000 Exemplaren gedruckt. Das Buch kann jetzt im Internet (www.ima-shop.de) kostenlos bestellt werden. Es eignet sich auch für Leseanfänger als Übungslektüre. Die Texte sind der Zielgruppe entsprechend einfach verfasst. Die Motive auf den Seiten zum Ausmalen haben jeweils eine farbige Vorlage, so dass sich Kinder daran orientieren oder auch ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.   

Die Kinderbuchreihe „Paul – der Hund vom Bauernhof“ wurde gemeinsam vom i.m.a e.V. und Sattler Agrar Media entwickelt. Die Autoren sind Bertram Heimlich und Patrik Simon, Peter Fischer hat die Zeichnungen gestaltet. Das Produkt wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt.

PDF-Download, 205kB

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Eine neue Geschichte mit Paul: Cover des Kinderbuches.

  • Erlebnisse mit Paul und Bauer Peter: Beispielseite aus dem Buchinhalt.

Pflanzenschutz - Die Pflanzen schützen, die Menschen nützen

Das hochaktuelle Thema 'Pflanzenschutz' findet regelmäßig in den Unterrichtsbausteinen des Lehrermagazins lebens.mittel.punkt statt. Die Leser finden Informationen über den chemischen, biologischen oder mechanischen Pflanzenschutz - aufbereitet für den Unterricht in unterschiedlichen Altersklassen.

Materialtipps zur Wissensvermittlung

Pflanzenschutz - Die Pflanzen schützen, den Menschen nützen

Das hochaktuelle Thema 'Pflanzenschutz' findet regelmäßig in den Unterrichtsbausteinen des Lehrermagazins lebens.mittel.punkt statt. Die LeserInnen finden Informationen über den chemischen, biologischen oder mechanischen Pflanzenschutz - aufbereitet für den Unterricht mit Schülern der Sekundarstufe.

Alle Unterrichtsbausteine zum Thema Pflanzenschutz finden Sie hier auf einen Klick.

Was macht die Spritze so spitze?

Das digitale Unterrichtsmodul zeigt SchülerInnen der Sekundarstufe, wie die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln mittels Spritztechnik funktioniert.

Sp(r)itzentechnik – Präzise Geräte für den Acker

Dieser Unterrichtsbaustein erklärt den SchülerInnen der Sekundarstufe den Einsatz einer spannenden Technik: Die Feldspritze.

Landwirte nutzen diese, um Pflanzenschutzmittel und Flüssigdünger auszubringen und den Pflanzen gesundes Wachstum zu sichern. Ausschlaggebend sind die richtige Technik,  v. a. die Düsen und die Mengenregulation, aber auch das passende Wetter.

Unterrichtsbaustein als PDF – Sp(r)itzentechnik

Mit Technik und Biologie gegen den Maiszünsler

Zwei digitale Unterrichtsmodule vermitteln den SchülerInnen der Sekundarstufe, wie biologischer Pflanzenschutz erfolgen kann.

Digitales Unterrichtsmodul I – Maiszünsler bekämpfen

Digitales Unterrichtsmodul II – Maiszünsler Lebenszyklus

Pflanzenschutz per Multikopter - Mit Technik und Nützlingen gegen den Maiszünsler

Der Unterrichtsbaustein stellt SchülerInnen der Sekundarstufe die total angesagten Drohnen bzw. Multikopter vor – oder genauer gesagt, einige der spannenden Einsatzmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Immer häufiger sind die flinken, oft mit Kameras ausgestatteten Fluggeräte am Himmel zu sehen und werden für den biologischen Pflanzenschutz eingesetzt.

Unterrichtsbaustein als PDF – Pflanzenschutz mit Multikopter

Nützlinge helfen im Gartenbau – Erfolgreich Schädlinge fernhalten

Dieser Unterrichtsbaustein stellt den SchülerInnen der Sekundarstufe in vier Beispielen vor, wie die Nützlinge insbesondere im Gewächshaus Schädlinge fernhalten. Die überaus bekannte Blattlaus macht sich über Zierpflanzen oder Stauden her und auch vor Gemüse nicht halt. Dem können andere Insekten Einhalt gebieten, auch vorbeugend.

Unterrichtsbaustein als PDF – Nützlinge im Gartenbau

Pflanzen vor Schaden bewahren - Mechanischer Pflanzenschutz (Teil 1/3)

Dass alle Landwirte und Gärtner diverse Maßnahmen zum Pflanzenschutz anwenden, erklärt dieser Unterrichtsbaustein SchülerInnen der Sekundarstufe. So benötigen auch Wild- und Nutzpflanzen Schutz vor Schädlingen und Krankheiten, denn die pflanzeneigenen Schutzmechanismen reichen meist nicht aus. Die Ernte schmälern dann die geschädigten Pflanzen, aber auch unerwünschte Kräuter und Gräser.

Hier klicken!

Unterrichtsbaustein als PDF – Mechanischer Pflanzenschutz

Pflanzen vor Schaden bewahren - Chemischer und biologischer Pflanzenschutz (Teil 2/3)

Dieser Unterrichtsbaustein zeigt SchülerInnen der Sekundarstufe  verschiedene Methoden, die Schädlingen das Leben schwermachen. Der Einsatz von natürlichen oder synthetischen Stoffen sowie Nützlingen soll die Menge und Qualität der Ernte schützen. Dafür braucht es viel Fachwissen und Erfahrung über den richtigen Zeitpunkt.

Unterrichtsbaustein als PDF – Chemischer & biologischer Pflanzenschutz

Pflanzen vor Schaden bewahren - Entwicklung des Pflanzenschutzes (Teil 3/3)

Dieser Unterrichtsbaustein reist mit den SchülerInnen der Sekundarstufe  in die Vergangenheit und Zukunft des Pflanzenschutzes. Die heutigen Standards in der Schädlingsbekämpfung sind das Ergebnis einer langen Entwicklung – und diese geht immer weiter. Denn: Ökosysteme verändern sich und bestehende Methoden müssen überdacht und neue Ansätze erprobt werden.

Unterrichtsbaustein als PDF – Entwicklung Pflanzenschutz

Sicherer Pflanzenschutz - eine große Errungenschaft

Der Unterrichtsbaustein bringt SchülerInnen der Sekundarstufe näher, welchen Nutzen der chemische Pflanzenschutz in der modernen Landwirtschaft hat. Ohne Pflanzenschutz wäre es nicht möglich, das ganze Jahr hindurch ausreichend gesunde Nahrungsmittel in der Menge und Qualität bereitzustellen, die für uns selbstverständlich sind.

Unterrichtsbaustein als PDF – Warum Pflanzenschutz?

Politiker sind sich einig: Landwirtschaft dient allen

Der i.m.a-Slogan „Landwirtschaft dient allen“ hat seit mehr als sechzig Jahren Gültigkeit. Er ist in die Literatur eingegangen und eint Politiker über alle Parteigrenzen hinweg. Das wurde auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart bestätigt.

Medien-Information

Politiker sind sich einig: Landwirtschaft dient allen

Einst war es Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl, dem vom seinerzeit amtierenden Bauernpräsidenten Freiherr Heereman von Zuydtwyck der markante Slogan „Landwirtschaft dient allen“ präsentiert wurde. Das war vor sechzig Jahren. Seitdem ist dieser Leitspruch in aller Munde.

In jüngster Zeit wurde ihm sogar ein literarisches Denkmal gesetzt. Im Buch „Mittagsstunde“, das inzwischen verfilmt ist und im Kino läuft, erinnert sich Erfolgsautorin Dörte Hansen an den grünen i.m.a-Aufkleber. Zuletzt hat ihn Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner selbstbewusst in die Kamera gehalten.

Auch der amtierende Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat sich nun der Aussage angeschlossen. An der Seite von Bauernpräsident Joachim Rukwied, dem Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Peter Hauk, und i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon ließ sich Özdemir mit dem Aufkleber von den Medien fotografieren - wie einst Kollege Ertl. So wiederholt sich Geschichte. Im positiven Sinne.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Historischer Kontext: Hauk, Rukwied, Özdemir, Simon (von links) mit dem i.m.a-Slogan.

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Produkte & Materialien

Medienangebote zur deutschen Landwirtschaft

Im Zentrum unserer Leistungen stehen seit mehr als einem halben Jahrhundert die Medien und Materialien über die deutsche Landwirtschaft. Einige unserer Publikationen haben bereits Kult-Status und begleiten Generationen von Lehrkräften und Landwirten bei ihrer Wissensvermittlung über die Landwirtschaft. Unser traditionsreichstes Medium ist das "1x1 der Landwirtschaft", das bereits kurz nach Gründung des Vereins erstmals aufgelegt wurde und immer zu Beginn eines neuen Jahres erscheint. Die Redaktion unseres Lehrermagazins „lebens.mittel.punkt“ hat im Herbst 2019 zehnjähriges Bestehen gefeiert und Publikationen wie die „3-Minuten-Info“-Reihe sind für viele Verbraucher wichtige Wissensquellen über die vielfältigen Themen zur Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung.

70.000 Lehrer und Lehrerinnen nutzen bereits unsere weitgehend kostenlosen Materialien. Sachlichkeit, Objektivtät und Neutralität begründen diesen Erfolg. Auch setzen Landwirte unsere Materialien für die Verbraucherkommunikation ein; z.B. auf ihren Betrieben bei Hoffesten, beim „Tag des offenen Hofes“, im Rahmen der Initiative „Lernort Bauernhof“ oder bei unserer Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“.

Wir laden Sie ein: Entdecken Sie, was wir zu bieten haben und stöbern Sie im Webshop nach Materialien, die Ihr Interesse wecken, oder informieren Sie sich hier auf unserer Homepage weiter über unsere Arbeit.

I.M.A Webshop

Medienangebot Neuigkeiten

Das Lehrermagazin lebens.mittel.punkt

Natur, Landwirtschaft & Ernährung in der Primar- und Sekundarstufe

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Landwirtschaft und Ernährung bieten gute Ansatzpunkte und vielfältige Möglichkeiten für den Unterricht an Schulen und außerschulischen Lernorten. Mit unserem Lehrermagazin möchten wir Sie anregen, diese Themen für Ihren Unterricht zu nutzen. Der "lebens.mittel.punkt" erscheint vierteljährlich. Jede Ausgabe enthält vier Unterrichtsbausteine - zwei für die Primar- und zwei für die Sekundarstufe. Zusätzlich Reportagen, Rezensionen und weitere Rubriken. Lehrkräften stellen wir das Magazin als kostenloses Abonnement zur Verfügung.

Lehrermagazin

Lehrer-Handreichungen

Materialien und Hintergrundwissen für die Unterrichtsgestaltung

  • Unsere Milch - Primar

  • Kalk-Kompendium

  • PorkInklusio

  • Unsere Milch - Sekundar

  • Sachinfo Getreide

  • Lernfeld Brotgetreide

  • Botgetreide-ABC

  • Sachinfo NaWaRos

  • Die Maispflanze

  • Sachinfo Zuckerrübe

  • Die Kartoffel

  • Sachinfo Kartoffel

  • Komposthaufen und Biotonne

  • Sachinfo Schwein

  • Samenbroschüre

Nicht immer ist man in jedem Thema fit und manchmal vermeidet man deshalb auch ein eigentlich für den Unterricht interessantes Thema. Das ist bei Themen der Landwirtschaft und Ernährung natürlich besonders schade. Mit unseren Sachinformationen können sich Lehrkräfte gezielt zu einem Thema schlauch machen, bevor sie es mit den Schülern im Unterricht erörtern. Ergänzend bieten wir eine Vielzahl praktischer Materialien für die Unterrichtsgestaltung an. Pädagogisch aufbereitete Arbeitsblätter finden sich nicht nur auf der Rückseite unserer Unterrichtsposter, sondern auch zu beinahe jedem Thema als vollständige Unterrichtsbausteine in unserem Lehrermagazin. In unseren thematischen Kompendien haben wir mehrere Bausteine gebündelt, sodass sich damit ganze Unterrichssequenzen gestalten lassen. Sie vermissen in unserer Sammlung ein besonders wichtiges Thema? Senden Sie uns einfach Ihre Anregung, die wir zur Umsetzung gerne mit unserem Lehrerbeirat und Arbeitsstab besprechen.

I.M.A Webshop


Unterrichtsposter Landwirtschaft

  • Poster Kartoffel

  • Poster Smart Farming

  • Poster Traktor

  • Poster Kuh

  • Poster Gemüse

  • Poster Artenvielfalt

  • Poster Wildbiene

  • Poster Schwein

  • Poster Getreide

  • Poster Boden

  • Poster Obst

  • Poster Honigbiene

  • Poster Raps

  • Poster Zuckerrübe

Sie gehören zu den Klassikern unseres Medienangebots und sind besonders bei den Lehrkräften sehr beliebt. Die Poster im DIN A1 Querformat wurden speziell für den Einsatz im Unterricht konzipiert und haben für die Lehrkräfte einen doppelten Nutzen. Die Vorderseite vermittelt anschaulich einen guten Überblick über die unterschiedlichen Aspekte des jeweiligen Themas. Auf der Rückseite finden die Lehrkräfte eine weiterführende Sachinformation sowie sieben Arbeitsblätter als Kopiervorlagen für den Einsatz im Unterricht. Schulen erhalten daher grundsätzlich zwei Exemplare eines bestellten Posters. Zusätzlich stellen wir die Arbeitsblätter in unserem Webshop einzeln zum Download zur Verfügung.

Derzeit umfassen unsere Poster 14 verschiedene Themen aus der Landwirtschaft. Wir bauen kontinuierlich unser Poster-Angebot für Sie aus. Verschaffen Sie sich im Webshop einen Überblick und senden Sie uns gerne Ihre Anregungen für weitere Themen, Korrekturhinweise oder Vorschläge zu Verbesserung.

Unterrichtsposter

Lernort Bauernhof

Außerschulisches Lernen mit der Landwirtschaft

  • LoB-Leitfaden Schulen

  • Expedition Legehennenstall

  • Expedition Getreide

  • Expedition Kartoffel

  • Expedition Kuhstall

  • Expedition Schweinestall

  • Weisse Reihe 36

  • Weisse Reihe 37

  • Weisse Reihe 39

  • Weisse Reihe 43

Bundesweit ist das außerschulische Lernen in den Lehrplänen von immer größerer Bedeutung. Die Vernetzung mit Lernorten eröffnet Schulen und Kitas neue Perspektiven. Außerschulisches Lernen initiiert Bildungsprozesse durch unmittelbare Begegnungen, Lernen mit allen Sinnen, praktisches Lernen und die Zusammenarbeit mit Experten.

Kaum ein Lernort ist für den Erwerb sozialer Kompetenzen so geeignet wie die Landwirtschaft. Auf Bauernhöfen ist es möglich, den nachhaltigen Umgang mit Pflanzen und Tieren selbst zu erfahren und daraus prägende Erkenntnisse für das eigene weitere Leben abzuleiten. Mit unseren Angeboten unterstützen wir Pädagogen und Landwirte dabei, Bauernhofbesuche BNE -gerecht zu planen und erfolgreich umzusetzen.

Lernort Bauernhof

Schüler-Handreichungen

  • Vom Bauernhof zum Supermarkt

  • Landwirtschaft im Wandel

  • Hausaufgabenheft

Diese Hefte haben wir speziell für die Weitergabe an Schülerinnen und Schüler konzipiert. Sie eignen sich sehr gut für die Projekt- und Gruppenarbeit oder als Sachinformation für die Hausaufgaben.

Das Arbeitsheft "Vom Bauernhof zum Supermarkt" erläutert die Prozesskette vom landwirtschaftlichen Urprodukt zum fertigen Nahrungsmittel und wurde für jüngere Schulkinder (Primastufe) entwickelt. Das Heft "Landwirtschaft im Wandel" eignet sich für die Sekundarstufe und behandelt den landwirtschaftlichen Strukturwandel. 

Unser Hausaufgabenheft ist altersunabhängig und vermittelt auf 22 Themenseiten Grundlagenwissen über wichtige Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Natur.

I.M.A Webshop

Vorschule und Kindergarten

Kinder im Vorschulalter sind besonders neugierig und die Welt der Landwirtschaft mit ihren außergewöhnlichen Tieren und beeindruckenden Maschinen übt eine große Faszination auf sie aus. Um diese spannenden Themen auch für den Kindergarten und die Vorschule erlebbar zu gestalten, sind Besuche auf Bauernhöfen natürlich am Besten geeignet.

Im Rahmen solcher Hofbesuche oder auch abseits der Betriebe im Kita-Alltag sind unsere Mal- und Lesehefte sehr beliebt, um Kindern unterhaltsam einen ersten Zugang zur Landwirtschaft zu vermitteln. Die Malvorlagen, Texte und Spielideen begeistern Groß und Klein. Zusätzlich bieten wir Tiermasken zu den wichtigsten Nutztieren und weitere Malvorlagen an. Die Materialien können einfach im Webshop bestellt oder heruntergeladen werden.

  • Malheft BröMiMa

  • Malheft Landtechnik

  • Coppenrath

  • Memo-Spiel

  • Tiermasken

  • Malvorlage Huhn

  • Malvorlage Markt

  • Malvorlage Obst

I.M.A Webshop

Paul der Hund vom Bauernhof

  • Paul im Frühlingstrubel

  • Die Heu-Rabauken

  • Die große Milchsause

  • Die Kartoffelbande

  • Paul und die Bienen

Das Kindermagazin "Paul, der Hund vom Bauernhof" ist die erste regelmäßig erscheinende Publikation in unserem Angebot, die wir zusammen mit Sattler Agrar Media für kleine Kinder entwickelt haben. Das Heft eignet sich für Kinder im Alter zwischen drei und sieben Jahren, ist farbenfroh bebildert und enthält Zeichnungen zum Ausmalen. Die Texte eigenen sich sowohl zum Vorlesen als auch für Leseanfänger. Die Inhalte sind entsprechend einfach und für die Altersgruppe verständlich gestaltet.

Paul ist ein lebenslustiger Foxterrier, der auf einem Bauernhof ganz in der Nähe wohnt. Erlebe mit Paul und seinen Freunden Abenteuer auf dem Lande und entdecke, wie Landwirtschaft heute funktioniert. Das Heft erscheint zweimal jährlich in kann im Abonnement regelmäßig "frei Haus" bezogen werden. Die einzelnen Hefte gibt es zum Kauf und Download im Webshop.

Abonnement

3-Minuten-Informationen

Kurzinformationen rund um die Landwirtschaft

Die 3-Minuten-Informationen gehören zu den traditionsreichsen i.m.a-Publikationen. Bereits 1966 wurde mit dem Aufbau der Serie begonnen, die seitdem auf mehr als 50 Themen rund um die Landwirtschaft und Ernährung erweitert wurde. Sie eignen sich aufgrund ihres handlichen DIN A6-Formats und der kurzen Texte gut für die allgemeine Verbraucher-Information. Besonders beliebt sind die 4-seitigen Kurzinformationen in der Schule für die Vorbereitung von Referaten, als Grundlage für Hausaufgaben oder als Sachtext für die ganze Klasse. Die Kurzinfos werden daher im i.m.a-Webshop gebündelt in Klassensätzen à 30 Stück kostenlos angeboten.

3-Minuten-Infos

Forschen und Spielen

Mini-Getreidetheke

Unsere mobile Getreidetheke im Miniformat: Sie enthält die wichtigsten einheimischen Getreidearten (Weizen, Gerste, Hafer, Roggen, Mais, Dinkel und Triticale) zum Anschauen, Vergleichen und Kennenlernen in sieben transparenten Dosen. Ergänzt durch unsere 3 Minuten Infos zu den Getreidearten ist der Getreidezylinder ideal für einen lebendigen Unterricht.

Getreidezylinder

Saatpaket Brotgetreide

Jetzt können kleine und große Genießer ihr Brotgetreide selber anbauen. Mit dem Saatpaket lassen sich nicht nur bekannte Getreideklassiker wie Weizen, Roggen, Hafer oder Dinkel aufziehen, sondern erstmals auch die fast in Vergessenheit geratenen Brotgetreidearten Einkorn und Emmer. Der Anbau kann im (Schul-) Garten oder auch in Blumenkästen auf der Fensterbank erfolgen.

i.m.a-Saatpaket

Bauernhof-Memospiel

Das i.m.a-Memospiel bringt kleine Künstler ganz groß raus und schult gleichzeitig ihr Gedächtnis rund um das Thema Bauernhof. Enthalten sind sechs Buntstifte sowie 26 Kärtchen mit Tier-, Pflanzen- und Technikmotiven, die erst ausgemalt werden können. Nach der künstlerischen Beschäftigung sind die grauen Zellen gefragt: wer findet die meisten Kartenpaare?

I.M.A-Memospiel

Fragen zum Versand?

shop (at) ima-agrar.de

Materialien jetzt bestellen?

i.m.a-Webshop

Viel Spaß beim Stöbern!

Qualifizierungen für Landwirte und Lehrkräfte

Noch in diesem Jahr organisiert der i.m.a e.V. zwei Fortbildungen für Verbände und Landwirte, die Bildungsarbeit zur Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung betreiben. Die Seminare für Teilnehmer von drei i.m.a-Initiativen finden online statt.  

Medien-Information

Qualifizierungen für Lehrkräfte und Landwirte

Wie organisiert man Fortbildungen für Lehrkräfte und wie kommen Landwirte in den Schulunterricht? Diese beiden Fragen werden in zwei Seminaren beantwortet, die der i.m.a e.V. organisiert. Sie richten sich an Teilnehmer vom „Netzwerk Lernort Bauernhof“ sowie den Initiativen „EinSichten in die Tierhaltung“ und „Landwirtschaft macht Schule“.

Wie Lehrkräftefortbildungen geplant, vorbereitet und erfolgreich durchgeführt werden, erläutern Ann-Kathrin Schmieder vom „Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg“ und Hubert Koll von „Stadt und Land in NRW“. Am 26. November 2024 findet das Online-Seminar von 11.00 bis 13.00 Uhr statt – also während der regulären Arbeitszeiten von Mitarbeitern in Verbänden und Organisationen, die Zielgruppen dieser Fortbildung sind. Anmeldeschluss ist der 22.11.2024

Für den bäuerlichen Berufsstand gibt es eine Fortbildung mit Dr. Barbara Steinrück. Mit ihrem „Bauernhof im Koffer“ bringt sie seit mehr als zwölf Jahren Kita- und Schulkindern Themen der Landwirtschaft und Ernährung näher. In dem Seminar erläutert sie ihre Arbeit und verdeutlicht Landwirten und Landwirtinnen, wie auch sie als Bildungsbotschafter den Schulunterricht bereichern können. Das Online-Seminar „Vom Bauernhof ins Klassenzimmer“ findet am Abend des 10. Dezember 2024 von 19.00 bis 20.30 Uhr statt; also zum Feierabend der Zielgruppe. Anmeldeschluss ist der 6.12.2024.

Zu beiden Fortbildungen melden sich Interessenten bei der i.m.a-Projektkoordinatorin Josephine Glogger-Hönle an: Telefon 0160 8358904 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Sie informiert auch über die i.m.a-Initiativen und Projekte „Netzwerk Lernort Bauernhof“, „EinSichten in die Tierhaltung“ und „Landwirtschaft macht Schule“.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Training auf Distanz: Beide Seminare setzen auf Online-Kommunikation (Symboldbild: pixabay.com/geralt).

Raps aus Deutschland deckt den Bedarf nicht

Auch wenn wir uns im Frühjahr immer wieder über die vielen gelb blühenden Raps-Landschaften freuen, so reichen sie doch nicht aus, um unseren heimischen Bedarf an diesen Öl- und Energiepflanzen zu decken. Rund sechzig Prozent müssen importiert werden.

Medien-Information

Raps aus Deutschland deckt den Bedarf nicht

Rapsöl ist wohl das beim Verbraucher bekannteste Produkt, das aus den Energiepflanzen gewonnen wird. Doch neben Speiseöl werden auch Biodiesel und technische Öle aus Rapspflanzen hergestellt. Nicht zuletzt dient Raps auch als Futtermittel für Kühe und Schweine.

Frankreich gilt als der größte europäische Rapsproduzent, gefolgt von Deutschland. Doch das kann sich Jahr um Jahr, Saison um Saison ändern. Denn Wetter, Marktpreise und auch politische Vorgaben beeinflussen die Entscheidungen der Landwirte, ob sie Raps anbauen. Aktuell beträgt die Anbaufläche für Winterraps in Deutschland etwas mehr als 954.000 Hektar. Sie liegt damit zwar um zwölf Prozent über dem Vorjahr, langfristig jedoch ist sie unterdurchschnittlich. Den größten Zuwachs an Rapsanbauflächen verzeichnet momentan Hessen. Insgesamt betrachtet liegt Mecklenburg-Vorpommern mit 179.000 Hektar Fläche beim Rapsanbau bundesweit vorn, gefolgt von Sachsen.

Nur etwa vierzig Prozent des deutschen Rapsbedarfs kann durch die heimische Landwirtschaft gedeckt werden, wie das i.m.a-Mitglied, die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. mitteilt. Der Rest wird importiert; aktuell zu 18 Prozent aus der Ukraine. 16 Prozent kommen aus Frankreich und 14 Prozent aus den Niederlanden. Raps aus Kanada, dem Weltmarktführer, wurde zuletzt nur zu sieben Prozent eingeführt. Insgesamt wurden in der vergangenen Saison sieben Prozent weniger Energiepflanzen importiert.

Über den Anbau und die Verwendung von Raps, der z.B. als hervorragende Vorfrucht für den nachfolgenden Anbau von Weizen die Bodenstruktur verbessert, informieren zahlreiche i.m.a-Bildungsmaterialien. Sie stehen kostenlos im webshop bereit - als download oder zum Bestellen.

 

  • Wm Raps 200903 Artikel

  • Wm Raps 200903 Bild

Raus aufs Land zum „Tag des offenen Hofes“

Es ist wieder soweit: Die deutschen Bauern laden auf ihre Betriebe ein - zum „Tag des offenen Hofes“, den traditionellen Familienfesttagen für alle Verbraucher, die der Landwirtschaft näher kommen und erleben wollen, wie Nahrungsmittel erzeugt werden.

Medien-Information

Raus aufs Land zum „Tag des offenen Hofes“

Alle zwei Jahre laden die deutschen Bauernfamilien auf ihre Betriebe ein. Dann werden Scheunen- und Stalltore geöffnet, damit die Besucher sehen und erleben können, wie moderne Landwirtschaft funktioniert. Am 8. und 9. Juni 2024 ist es wieder soweit, dann findet der nächste bundesweit ausgerichtete „Tag des offenen Hofes“ statt.

Die traditionelle Eröffnung findet immer auf einem anderen Bauernhof, in einem anderen Bundesland statt. 2024 lädt Benjamin Purpus auf den Milchviehbetrieb seiner Familie ins rheinland-pfälzische Seesbach bei Bad Kreuznach ein. Seit elf Jahren arbeitet der gelernte Landwirt und Landbautechniker auf dem elterlichen Hof mit den sechzig Milchkühen und 200 Hektar Ackerland, auf dem das Futter für die Tiere angebaut wird.

Benjamin Purpus ist außerdem im Landesvorstand der Landjugend Rheinland-Nassau aktiv und bemüht sich insbesondere um eine bessere Vernetzung der Jugend. Damit ist es geradezu prädestiniert für den Dialog mit seinen Gästen auf dem Purpus-Hof. Denn neben der Besichtigung der Betriebe steht vor allem der Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern im Mittelpunkt beim „Tag des offenen Hofes“. Ziel dabei ist es, den Hofbesuchern zu zeigen und zu erläutern, welche gesamtgesellschaftlichen Leistungen die Landwirtschaft aufbringt, um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und erneuerbaren Energen sicherzustellen und unsere Kulturlandschaften zu pflegen.

Der „Tag des offenen Hofes“ findet bundesweit statt. Auf der Internetseite vom Deutschen Bauernverband und auch auf den Seiten der Landesbauernverbände finden interessierte Verbraucher die Adressen der Bauernfamilien, die auf ihre Betriebe einladen. Zudem ist der „Tag des offenen Hofes“ nicht auf den 8/9. Juni 2024 begrenzt. In manchen Regionen werden sogar Wochenprogramme zum „Tag des offenen Hofes“ angeboten. Aber immer lautet die Devise: „Raus aufs Land zu den Menschen, die fürs Essen sorgen".

 

 

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  • Einladung zum „Tag des offenen Hofes“: Benjamin Purpus macht den Auftakt (Fotos: DBV, privat/Collage i.m.a e.V.).

  • Live dabei: Besucher können beim „Tag des offenen Hofes“ den Bauern und Bäuerinnen bei der Arbeit zusehen (Foto: Jaworr/i.m.a e.V.).

Rehkitz-Retter in Aktion: Tierschutz in der Landwirtschaft

Bevor in der Landwirtschaft die Frühjahrsmahd beginnt, treten die Tierschützer der Bauern- und Jagdverbände, von Lohnunternehmen und Maschinenringen in Aktion. Sie suchen im hochwachsenden Gras nach Tierkindern und nutzen dafür hochmoderne Technik.

Medien-Information

Rehkitz-Retter in Aktion: Tierschutz in der Landwirtschaft

Jedes Jahr fällt die Frühjahrsmahd mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere zusammen. Wenn die Landwirte auf ihren Feldern mit dem ersten Wiesenschnitt das Futter für ihre Nutztiere einbringen wollen, haben Rehe und Feldhasen, aber auch viele Vögel unter den Bodenbrütern ihre Nachkommen im hochwachsenden Gras abgelegt.

Wenn dann die Landwirte auf ihren Traktorenmit dem Mähwerk über die Wiesen fahren, besteht Todesgefahr für Rehkitze und andere Jungtiere. Darum ist im Tierschutzgesetz verankert, dass sich ein Landwirt strafbar macht, wenn er keine Vorkehrungen zum Schutz von Wildtieren trifft, bevor er sein Feld bearbeitet.

Dabei ist es schon seit vielen Jahren gute landwirtschaftliche Praxis, dass sich die Landwirte mit den Jägern absprechen, wie sie vor der Mahd die Wildtiere schützen. Häufig werden die Wiesen mit Jagdhunden abgesucht, oder es werden Flatterbänder und Knistertüten ausgehängt, Vergrämer mit Alarmton aufgestellt und manchmal sogar Kofferradios in Stellung gebracht, um die Tiere mit Musik aus dem hohen Gras zu vertreiben.
 
Effizienter scheint der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras zu sein. Dabei werden die Flugobjekte über das Feld gesteuert. Auf dem Monitor der Kamera an der Steuereinheit erscheinen dann die Wildtiere im hohen Gras als orangefarbene Punkte. Die ideale Zeit für den Einsatz dieser Wärmebilddrohnen sind die ganz frühen Morgenstunden, wenn der Boden noch kalt und das Gras noch feucht sind. Dann lassen sich z.B. Rehkitze durch die Sensoren der Kamera leichter orten.

Sind die Tiere lokalisiert, gehen Helfer mit Körben in das Feld, sammeln die Tiere ein, bringen sie heraus und setzen sie andernorts wieder aus. Dabei tragen die Helfer Handschuhe. So soll vermieden werden, dass der Eigengeruch des Menschen auf das Jungtier übergeht und es dann von der Mutter vielleicht nicht mehr angenommen wird. Feste Handschuhe schützen zudem auch den Tierretter vor Bissen.

Gilt die Wiese dann als tierfrei, kann mit der Mahd begonnen werden. Dabei wird von innen nach außen gemäht. D.h., der Traktor mit dem Mähwerk wird in die Feldmitte gefahren. Von dort aus wird die Wiese Bahn für Bahn gemäht. Dadurch haben Tiere, die im hohen Gras übersehen wurden, immer noch die Chance zur Flucht.

Bauern- und Jagdverbände fordern bereits seit geraumer Zeit, dass Drohnen mit Wärmebildkameras auch in Naturschutzgebieten und an Ortsrandlagen uneingeschränkt eingesetzt werden dürfen, um den Wildtierschutz weiter zu optimieren. Auch die Experten aus den Bereichen der Landtechnik, die Verbände der Lohnunternehmen und Maschinenringe wünschen sich mehr Unterstützung bei der Erforschung und Entwicklung von Infrarot- und Sensortechnik an Mähwerken und Traktoren, um beim Einsatz der Maschinen Rehkitze und Niederwild in Echtzeit erkennen zu können.

Wer das Thema Tierschutz bei der Mahd auch kleineren Kindern vermitteln möchte, findet dazu mit den "Heu-Rabauken"in der i.m.a-Vorlese- und Malbuch-Reihe "Paul, der Hund vom Bauernhof" eine passende Geschichte. Für Informationen zur Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden bietet die "3-Minuten-Info"-Reihe zum Thema "Grünland"einen raschen Einstieg. Über den Einsatz moderner Technik in der Landwirtschaft informiert auch das Unterrichtsposter "Smart Farming".

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Retter in Aktion: Ist das Tier gefunden, wird es behutsam umgesetzt (Fotos: Renke Backhus; auch Auftaktfoto).

  • Retter in Lauerstellung: Landwirt, Jäger und Helfer warten auf ihren Einsatz.

  • Rettungstechnik: Steuerpult der Wärmebilddrohne.

  • Retter im Kinderbuch: Bauer Peter und Hofhund Paul bringen ein Kitz in Sicherheit.

Rukwied: "Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit"

Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche hat Bauernpräsident und i.m.a-Vorsitzender Joachim Rukwied mehr Engagement für stabile Lieferketten und eine Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln gefordert. Die Produktion müsse im Land bleiben.

Medien-Information

Rukwied: "Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit"

Der deutsche Bauernpräsident, Joachim Rukwied, hat die Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln angemahnt. Anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin sagte er: „Jetzt gilt es, das Thema Versorgungssicherheit nicht nur bei Energie, sondern auch bei Lebensmitteln endlich strategisch anzugehen. Stabile Lieferketten und die Verfügbarkeit von Düngemitteln sind dabei unerlässlich.“

Der Krieg in der Ukraine habe gezeigt, wie abhängig man von sicheren Versorgungswegen bei Nahrungs- und Lebensmitteln sei. „Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit“, so Rukwied, der auch Vorsitzender des i.m.a e.V. ist.

Wie eine repräsentative Umfrage des i.m.a e.V. verdeutlicht hat, vertraut die Bevölkerung der Leistungsfähigkeit ihrer Landwirtschaft. 56 Prozent der Bundesbürger sind davon überzeugt, dass die Ernährungssicherheit auch in Krisenzeiten durch die Landwirtschaft in Deutschland gewährleistet wird.

Die Bauernfamilien seien sich ihrer Verantwortung bewusst, betonte Rukwied - auch beim Klima- und Naturschutz oder dem Erhalt der Artenvielfalt. Darum habe man sich auf der Grünen Woche auch unter dem Motto „Klima schützen, Artenvielfalt erhalten, Ernährung sichern“ versammelt.

Es komme aber auch darauf an, dass die Rahmenbedingungen und Vorgaben stimmen, unter denen die Bauernfamilien wirtschaften, betonte Rukwied. Hier sieht er zahlreiche Betriebe in ihrer Existenz bedroht, wenn die Lebensmittelproduktion in Drittländer verlagert würde, in denen „unter weit geringeren Standards gewirtschaftet werde als in Deutschland und Europa“. Darum, so der Bauernpräsident, müsse die Politik mit mehr „Pragmatismus und Augenmaß“ handeln und dabei die Bedürfnisse der Menschen in der Landwirtschaft nicht aus den Augen verlieren.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Bauernpräsident und i.m.a-Vorsitzender auf der Grünen Woche: Joachim Rukwied, Landwirt mit Traktor

Rund um Landwirtschaft und Ernährung: Immer gut informiert

Auch im neuen Jahr informiert das i.m.a-Team rund um die Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung und präsentiert seine Produkte und Initiativen auf Veranstaltungen. Nutzen Sie gerne unsere weitgehend kostenfreien Angebote. Bitte beachten...

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Rund um Landwirtschaft und Ernährung: Immer gut informiert

Besuchen Sie uns hier immer wieder und informieren Sie sich, was wir jeden Monat an neuen Produkten anbieten und welche Initiativen und Projekte wir empfehlen. Unsere Materialien stehen im i.m.a-Webshop online bereit, wo sie gelesen und heruntergeladen werden können. Dort können Sie auch Materialien online bestellen. Die Auslieferung erfolgt jedoch erst wieder nach dem 6. Januar 2023. Wir bitten dies zu beachten.

 

 

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Jahres-Info 2023

Samen – Grundlagen unserer Existenz und Ernährung

Wie entstehen und wachsen Pflanzen - diese Frage wird in der neuen Broschüre zur Pflanzenzucht am Beispiel von fünf für unsere Ernährung wichtigen Pflanzenarten erklärt. Und Experimente laden dazu ein, das theoretische Wissen praktisch zu erproben..

Medien-Information

Samen – Grundlagen unserer Existenz und Ernährung

Broschüre vermittelt Basiswissen zur landwirtschaftlichen Pflanzenzucht

Mit einer neuen Broschüre erweitert der i.m.a e.V. seine kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien um ein Thema von existenzieller Bedeutung: der Herkunft unserer Nahrung am Beispiel der Entwicklung von Pflanzensamen. Mit der Broschüre „Pflanzliche Samen – unsere Antennen zur Sonne“ wird der Fokus auf die Entstehung und das Wachstum von Pflanzen gelegt, die in der Landwirtschaft Bedeutung für unsere Ernährung haben. Das Lehr- und Lernheft ist dabei zugleich Wissensbasis für Lehrkräfte und Unterrichtsmaterial für den Einsatz in der Primar- und Sekundarstufe allgemeinbildender Schulen.

Fünf Kapitel über Pflanzen, die für die menschliche Ernährung von Bedeutung sind, bilden den Kern der neuen i.m.a-Samenbroschüre „Pflanzliche Samen – unsere Antennen zur Sonne“: Süßgräser, Ölpflanzen, Leguminosen, Heil- und Gewürzpflanzen sowie Fuchsschwanzgewächse am Beispiel von Zuckerrüben. Immer wird der Aufbau der Samen und Pflanzen beschrieben, deren Lebenszyklus und die Verwendung als Rohstoff bzw. Verarbeitung zu Lebensmitteln. Sieben Experimente ergänzen den theoretischen Wissensteil der Broschüre. Sie sind so angelegt, dass sie sich sowohl im Unterricht als auch daheim durchführen lassen.

Die neue Broschüre ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des „Grünen Labors Gatersleben“ e.V., nahe Quedlinburg in Sachsen-Anhalt. Die Wissenschaftler dort organisieren seit 15 Jahren Fortbildungen für Schulklassen zur Natur- und Umweltbildung. Auf dem „ErlebnisBauernhof“ während der Internationalen Grünen Woche in Berlin begeistern die Experten des „Grünen Labors Gatersleben“ immer wieder mit ihren Experimenten. „Wir sind froh, mit dem Grünen Labor über eine wissenschaftlich fundierte Expertise für die praktische Umsetzung theoretischen Wissens zur Pflanzenzucht zu verfügen“, beschreibt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die bereits langjährig etablierte Kooperation.

Für Dr. Ute Linemann, die das Projekt beim „Grünen Labor Gatersleben“ betreut hat, ist die neue Broschüre ein willkommenes Hilfsmittel für ihre Bildungsarbeit. „Sie ist eine gute Ergänzung zu den etwa 400 Kursen, in denen wir jährlich rund 5000 Kindern und Jugendlichen Basiswissen zum Pflanzenwachstum vermitteln.“

Die neue Samenbroschüre ist Grundstein für eine Serie weiterer Lehr- und Lernmittel rund um die landwirtschaftliche Pflanzenzucht für Grund- und Oberschüler. Nachfolgende Publikationen werden sich an Oberstufenschüler richten und z.B. moderne Züchtungsmethoden erläutern; auch wieder mit Experimenten. Die aktuelle Broschüre „Pflanzliche Samen – unsere Antennen zur Sonne“ kann im Internet kostenlos angefordert oder heruntergeladenwerden (www.ima-shop.de). Dort stehen auch Übungsblätterfür den Einsatz im Schulunterricht zur Verfügung.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Samenbroschüre: Titelseite vom Arbeitsheft für die Primar- und Sekundarstufe

  • Themen-Beispiel: Detaillierte Aufbereitung, anschaulich dargestellt.

  • Der Experimenteteil: Anregungen zum Ausprobieren.

Schaufenster der Landwirtschaft bleiben verschlossen

Obwohl das gesellschaftliche Leben in Zeiten der Corona-Pandemie langsam wieder leichter wird, gibt es dennoch Veranstaltungen, die unter den weiterhin bestehenden Einschränkungen leiden. Das hat Konsequenzen, von denen auch wir betroffen sind.

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Schaufenster der Landwirtschaft bleiben verschlossen

Jetzt wurde die „Norla“ abgesagt – die Norddeutsche Landwirtschaftsausstellung in Rendsburg. Damit finden auch die für dieses Jahr wieder geplante i.m.a-Schülerpressekonferenz und der traditionelle Lehrerkongress nicht statt.

Abgesagt werden musste auch die Beteiligung an der Verbrauchermesse „HanseLife“ in Bremen. Die seitens der Messeleitung wegen der Corona-Pandemie vorgesehenen Einschränkungen hätten eine Durchführung des i.m.a-Wissenspfads unmöglich gemacht, mit dem vor allem Schulklassen Themen der Landwirtschaft vermittelt werden. Darum haben sich die Organisatoren der Sonderschau „Land & Natur“ sowie unsere Partner beim Bremischen Bauernverband und dem Landvolk Niedersachsen zur Absage entschlossen. Sie betrifft auch die i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Messe in Bremen.

Gleichwohl sind alle Beteiligten zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr sowohl an der „HanseLife“ als auch an der „Norla“ wieder teilnehmen werden.

Wm Hanselife Norla Absagen 200605 Artikel

Schlechte Schulbücher sind „Gift für gutes Lernen“

Die i.m.a-Rezensentin für Schulbücher, Dr. Hannah Lathan, hat mit dem Erhalt ihrer Doktorwürde auch eine Studie über Schulbücher vorgelegt, die auf Erkenntnissen beruht, die sie bei ihren Rezensionen und bei Umfragen unter Schülern gewinnen konnte.

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Schlechte Schulbücher sind „Gift für gutes Lernen“

i.m.a-Rezensentin Dr. Lathan legt Studie zu Qualitätskriterien vor

Seit mehr als zwanzig Jahren rezensiert der i.m.a e.V. systematisch Schulbücher, in denen Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung behandelt werden. Lehrkräfte dienen diese Beurteilungen bei der Auswahl ihrer Bildungsmaterialien. Die Rezensionen befassen sich nicht nur mit den inhaltlichen Darstellungen, sondern auch mit der didaktischen Umsetzung und dem pädagogischen Nutzwert der Schulbücher. Dieses Engagement fand jetzt einen neuen Höhepunkt durch die Vergabe des Doktortitels an die Rezensentin Dr. Hannah Lathan, die eine Studie über den Nutzwert von Schulbüchern vorgelegt hat.

Die Rezensionen der Schulbücher werden in Kooperation mit der Universität Vechta an der Fakultät für Natur- und Sozialwissenschaften durchgeführt. Dort hat sich Dr. Hannah Lathan im Rahmen ihrer Arbeit für den i.m.a e.V. auch mit den Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen befasst. „Meist werden Schulbücher losgelöst vom Unterricht betrachtet, in dem sie genutzt werden“, hat die Wissenschaftlerin festgestellt. Doch schon die Lernmotivation werde vom Äußeren eines Buches beeinflusst. Sogenannte Softcover-Einbände und eine kleinteilige Cover-Gestaltung würden ebenso abgelehnt wie lange Texte. Zuspruch fänden hingegen gut strukturierte und farblich gegliederte Themen, befand Dr. Lathan in ihrer Studie.

Während sich Lehrkräfte bei der Auswahl von Schulbüchern an den i.m.a-Rezensionen orientieren, nutzen diese den Verlagen bei der Überarbeitung von Neuauflagen ihrer Bücher. Die von Dr. Lathan während ihrer Rezensionsarbeit und in Umfragen unter Schülern ermittelten Erkenntnisse, dienen nun in Form der Studie auch den Schulbuchautoren. „Sie sollten wissen, dass zur Gliederung von Lerntexten nach spätestens zehn bis 15 Zeilen ein Absatz notwendig wird, um Sinneinheiten klar voneinander zu trennen und den Text leicht lesbar zu machen“, stellt die Expertin fest. Aufgaben, die Anlass zum aktiven Handeln geben, würden auf besonderes Interesse bei den Schülern stoßen. Auch Anregungen zur Nutzung elektronischer Medien, von Apps und YouTube, werden befürwortet.

Leider sehe die Realität noch immer anders aus, konstatiert Dr. Lathan. Teilweise würden noch Schulbücher mit Daten und Bildern aus den 1990er Jahren genutzt. Unnötig lange Texte und Lernaufgaben in Einzel- oder „Stillarbeit“ seien „Gift für gutes Lernen“ und demotivierend. (Link zur Studie von Dr. Hannah Lathan).

Die systematische Analyse von Schulbüchern geht auf die Initiative des i.m.a e.V. zurück. Er hatte sie vor mehr als zwanzig Jahren eingeführt. Bis dahin waren die Bücher immer nur untersucht worden, wenn sich Eltern über fehlerhafte Inhalte in den Schulbüchern ihrer Kinder beschwert hatten. Auch heute geht der i.m.a e.V. immer wieder derartigen Beanstandungen nach. Mit der Analyse der Schulbücher wurde auch ein regelmäßiger Abgleich mit den Lehrplänen der Bundesländer eingeführt.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

i.m.a-Expertin für Schulbücher: Dr. Hannah Lathan, Uni Vechta.

Schülerinnen beweisen: Biogas leistet Klimaschutz

Kann beim Gärtnern auf Torf verzichtet werden? Dieser Frage sind Schulkinder aus allen Teilen des Landes nachgegangen - auch vier Mädchen aus Niedersachsen. Mit ihrer Studie siegten sie in ihrer Altersklasse beim Wettbewerb "Weniger Torf, Moor Schutz".

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Schülerinnen beweisen: Biogas leistet Klimaschutz

Torfabbau beeinträchtigt das Klima. Denn bei der Torfgewinnung in den Mooren wird das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid (C02) freigesetzt. Darum wird angestrebt, dass zum Beispiel die Nutzung von Torf im Gartenbau reduziert wird. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob Pflanzen in Böden ohne Torf gut gedeihen können. 

Diese Frage stand auch im Mittelpunkt eines Wettbewerbs vom Bundeslandwirtschaftsministerium, bei dem Minister Cem Özdemir inzwischen den Gewinnern in den drei Altersklassen zwischen der ersten bis vierten, fünften bis siebten und achten bis zehnten Klassen gratuliert hat. In der Gruppe der Oberschüler sind es vier Mädchen, die sich über den Sieg und 500 Euro Preisgeld freuen dürfen.

Elin, Johanna, Lara und Leonie vom Graf Anton Günther Gymnasium in Oldenburg haben mit Unterstützung von i.m.a-Bauernhofpädagogin Thale Meyer eine Versuchsanordnung entwickelt, die nicht nur beweist, dass Gärtnern auch ohne Torf funktioniert. Die Untersuchung der Mädchen belegt auch, warum die landwirtschaftliche Biogasproduktion angewandter Klimaschutz ist.

In dem Experiment hatten die Mädchen Pflanzerde unterschiedlicher Qualität angelegt - vom kargen Sandboden über nährstoffreichen Kompostboden, vom Lehm- und Torfboden bis zum Gärresteboden. Und diese Gärreste stammten aus der Biogasanlage auf dem Bauernhof von Thale Meyer, wo mit Rinder- und Schweinegülle Biogas erzeugt wird. Die dabei entstehenden Gärreste verwenden z.B. örtliche Gartenbaubetriebe zur Herstellung von torffreier Blumenerde.

Auch die vier Mädchen hatten diese torffreie Gärresteerde für ihren Versuch genutzt. In den unterschiedlichen Böden wurden Bohnen, Spinat und Basilikum in Anzuchttöpfen angepflanzt und regelmäßig gegossen. Nach zwei Wochen gab es deutlich sichtbare Ergebnisse: So war z.B. in kargen Böden kaum Wachstum festzustellen, während in torffreiem Gärresteboden die Pflanzen beachtlich gewachsen waren.

Neben diesem Beleg, dass Gärtnern auch in torffreien Böden funktioniert, machte das Experiment der Schülerinnen deutlich, wie landwirtschaftliche Tierhaltung auf den Klimaschutz einzahlt, indem z.B. Gülle in Biogasanlagen zur Wärmeerzeugung genutzt wird und die anfallenden Gärreste für Gartenerde verwendet werden können, was den Torfabbau verzichtbar macht und damit einmal mehr dem Klima dient. 

Für die vier Schülerinnen war der Besuch auf dem Bauernhof von Thale Meyer auch in anderer Hinsicht lehrreich: Sie konnten erleben, wie Rinder und Schweine gehalten werden und wie eine Biogasanlage funktioniert. Auch zum Moorschutz und der CO2-Speicherung haben sie durch ihr Experiment viel gelernt.

Wer sich für den Versuchsaufbau interessiert, den Thale Meyer gemeinsam mit den Schülerinnen organisiert hat, kann dazu im Bereich "Lernort Bauernhof" Kontakt aufnehmen. Zum Thema Moorschutz gibt es Beiträge im i.m.a-Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt". Und in der Sachinformation "Nachwachsende Rohstoffe" finden sich Beiträge zum Thema Biogas.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Gratulation des Ministers per Video-Botschaft für die glücklichen Gewinnerinnen: Johanna, Elin, Leonie und Lara.

  • Die Versuchsanordnung: Unterschiedlichen Böden wurden bepflanzt (kleines Foto) und das Wachstum der Pflanzen vermessen.

  • Das Gewinner-Team: Die Schülerinnen Johanna, Elin, Leonie und Lara (vorn) mit ihrer Bauernhofpädagogin Thale Meyer (Mitte) sowie Lehrkräften und Gratulanten.

Schwerpunkt für ein geruchsintensives Thema

Zur Landwirtschaft gehören Wahrnehmungen, die systemtypisch sind. Der Geruch von Gülle gehört dazu. Warum die Exkremente aus der Tierhaltung kein Grund für Kontroversen sein müssen, behandelt die neue Ausgabe vom Lehrermagazin als Schwerpunktthema.

Medien-Information

Schwerpunkt für ein geruchsintensives Thema

Im „lebens.mittel.punkt“ stehen diesmal „Gülle, Jauche & Co.“

Die Bauernregel „Mist ist Mist, solange er kein Dünger ist“, hat unverändert Gültigkeit – auch wenn sich manch ein Bürger über den Geruch der tierischen Exkremente aus der Landwirtschaft noch so aufregen mag. Warum „Gülle, Jauche & Co.“ als Wirtschaftsdünger unverzichtbar sind, vermittelt der i.m.a e.V. jetzt mit einem Schwerpunktthema in der neuen Ausgabe seines Lehrermagazins „lebens.mittel.punkt“.

In den gesellschaftlichen Debatten über die Landwirtschaft kommen immer wieder Begriffe wie „Nitratbelastung“ oder „Überdüngung“ vor. Oft werden sie als Kritik an der Arbeitsweise der Bauernfamilien geäußert. Dabei weiß man gerade in der Landwirtschaft, wie die Exkremente der Tiere in einer Kreislaufwirtschaft ressourcenschonend eingesetzt werden. „Wir waren der Ansicht, dass es Zeit ist, mit Vorurteilen über ein Thema aufzuräumen, ohne das die Landwirtschaft nicht funktionieren kann“, sagt Dr. Stephanie Dorandt vom i.m.a e.V. „Wer einmal begriffen hat, wie unverzichtbar organische Nährstoffe für das Wachstum der Pflanzen sind, wird seine Einstellung zum professionellen Düngen in der Landwirtschaft überdenken“, zeigt sich die Redaktionsleiterin des Lehrermagazins überzeugt.

Der Bedeutung des Themas angemessen, gibt es eigene Unterrichtsbausteine für die Primar- und Sekundarstufe. Sie dienen der didaktischen Wissensvermittlung durch die Lehrkräfte im Unterricht oder auch zum Selberlernen. Darin werden Aspekte wie z.B. die Entstehung von Gülle und die einhergehende Geruchsentwicklung, Nährstoffkreislauf, Düngeverordnung, „Feld-Stall-Bilanz“ oder EU-Nitratrichtlinie dem Alter der Zielgruppen entsprechend behandelt. Für die Zielgruppe im Grundschulalter gibt es ein Arbeitsblatt, bei dem Tierfotos den Abbildungen der Exkremente zuzuordnen sind, während für ältere Zielgruppen Arbeitsblätter zur „Politik um die Nährstoffe“ und den „Grenzen der Düngung“ gestaltet wurden.

„Wir wollen mit dieser Form der Wissensvermittlung dazu beitragen, dass auch Kinder und Jugendliche zu kontroversen Themen der Landwirtschaft fachlich richtig informiert sind, um sich eine eigene Meinung bilden zu können“, erläutert Dr. Dorandt. Die Redaktionsleiterin macht deutlich, dass Exkremente kein Tabuthema sein sollten.

Dass sich die Redaktion an vermeintlich heikle Themen wagt, zeigt sich auch bei einem weiteren Beitrag, in dem es um die Arbeit der Weinbauern geht. Alkoholproduktion ist eigentlich ein Tabu in der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für Kinder und Jugendliche. Doch mit der Beantwortung der Frage, wie der Traubensaft in die Flasche kommt, funktioniert auch das „Lernen am Rebstock“.

Die neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ kann online gelesen und heruntergeladen werden. Lehrkräfte können die Zeitschrift kostenlos abonnieren. Details zum Heft und seinen weiteren Inhalten stehen auf www.ima-lehrermagazin.de.

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Sechzig Jahre Kommunikationsarbeit für die Landwirtschaft

Am 24. November 2019 beginnt das Jubiläumsjahr des i.m.a e.V. Zum Geburtstag des Vereins wird die neu aufgesetzte Online-Präsenz www.ima-agrar.de freigeschaltet. Neu aufgestellt ist auch der ima-shopmit den Lehr- und Lernmaterialien.

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Sechzig Jahre Kommunikationsarbeit für die Landwirtschaft

Der gemeinnützige i.m.a e.V. startet am 24. November in sein Jubiläumsjahr

Mit einem völlig neuen Internetauftritt startet der gemeinnützige i.m.a e.V. in sein Jubiläumsjahr. Am 24. November, zum Geburtstag des Vereins, wird die neu aufgesetzte Online-Präsenz www.ima-agrar.de freigeschaltet. Sie informiert über die Kommunikationsarbeit des Vereins zu Themen der Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung. Im begleitenden und ebenfalls neu aufgestellten webshop (www.ima-shop.de) lassen sich zudem die mehr als 150 Lehr- und Lernmaterialien entdecken, die fast alle kostenlos angeboten werden.

Mit der Freischaltung des neuen Internetauftritts startet der i.m.a e.V. auch in sein Jubiläumsjahr, für das viele weitere kommunikative Höhepunkte geplant sind – von neuen Materialien über Aktionen bis zu Messen und Veranstaltungen: In Kürze erscheint eine neue Broschüre des Projekts „EinSichten in die Tierhaltung“; zum Jahreswechsel wird mit dem jährlich aktualisierten „1x1 der Landwirtschaft“ eine neue Ausgabe der wohl traditionsreichsten regelmäßigen landwirtschaftlichen Publikation aufgelegt.

Bereits vor sechzig Jahren gab es einen großen Bedarf an sachlich seriösen Informationen zur Landwirtschaft. Daran habe sich auch heute angesichts der Kritik an der landwirtschaftlichen Produktionsweise nichts geändert, meint i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon: „Die fortwährende und häufig undifferenzierte Kritik an der Landwirtschaft sowie die Romantisierung früherer Agrar-Epochen belegen, dass es in allen Generationen immer wieder Wissensdefizite über die Produktion unserer Nahrungsmittel gegeben hat. Daher muss heute wie früher vermittelt werden, wie Landwirtschaft funktioniert und wie sie auch nur funktionieren kann, damit die Menschheit auch morgen noch satt wird.“

Simon betont, dass man seit jeher für einen unvoreingenommenen Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern eintrete. Als der i.m.a e.V. im November 1960 aus dem Verein „Brücke zur Stadt“ hervorgegangen ist, ging es bereits damals darum, das Verständnis zwischen der urbanen und der ländlichen Bevölkerung zu verbessern. „Heute gehören auch die Menschen auf dem Land zu unseren Zielgruppen“, so Simon weiter. „Denn seit immer mehr Bauern wegen der vielen Auflagen mit ihren Betrieben an den Rand der Dörfer oder darüber hinaus verdrängt werden, verschwindet auch dort die Landwirtschaft aus der Mitte unserer Gesellschaft.“

Darum werde im i.m.a-Jubiläumsjahr weniger der Rückblick auf sechzig Jahre landwirtschaftlicher Kommunikationsarbeit als vielmehr die Zukunft im Fokus stehen. Simon: „Der i.m.a e.V. hat sich immer dem Strukturwandel gestellt und ihn begleitet. Daran wird sich auch künftig nichts ändern.“

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So funktioniert Netzwerkarbeit zwischen Acker und Stall

Der Austausch unter Berufskollegen wird in der Landwirtschaft immer wichtiger, je weiter die Spezialisierung voranschreitet. Dass er sich nicht auf Fachthemen beschränkt, zeigen die Initiativen in den Bereichen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

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So funktioniert Netzwerkarbeit zwischen Acker und Stall

In der Landwirtschaft haben sich die meisten Betriebe spezialisiert. Wer z.B. Ackerbau betreibt, richtet sich nach den Ertragsmöglichkeiten seiner Landflächen und baut an, was sich aufgrund der Bodenstruktur am besten entwickeln lässt. Auch die meisten Tierhalter konzentrieren sich auf eine Nutztierart, der sie ihre ganze Arbeitskraft widmen. Doch Experten brauchen auch den Austausch mit Berufskollegen. Denn die Erfahrungen anderer bereichern das eigene Wissen und nützen so oft der Weiterentwicklung der eigenen Arbeit.

Darum sind Netzwerke in der Landwirtschaft unverzichtbar. Deshalb funktioniert z.B. die i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ so gut. Und das nicht nur in einer Richtung, bei der Tierhalter ihre Ställe öffnen, damit Verbraucher sehen können, wie verantwortungsvoll die Tiere gehalten werden. Die Initiative funktioniert auch in der anderen Richtung, indem sie Tierhalter zusammenführt, damit diese Erfahrungen untereinander austauschen können. Dabei geht es überwiegend um die eigene Öffentlichkeitsarbeit auf dem Betrieb und den Umgang mit den Besuchern.

Die  i.m.a-Netzwerkarbeit bleibt nicht auf eine Initiative begrenzt, sondern umfasst mehrere Initiativen des Vereins. So engagieren sich z.B. Tierhalter aus dem „EinSichten“-Kreis auch als Bildungsbotschafter in der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ und dem „Netzwerk Lernort Bauernhof“. Die Vernetzung dieser Initiativen miteinander eröffnet allen Teilnehmern neue Perspektiven und bringt Akteure aus verschiedenen Bereichen und Betrieben zusammen.

Während in der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ Landwirte an der Seite von Lehrkräften in den Schulen eine Unterrichtseinheit gestalten, wird den Landwirten im „Netzwerk Lernort Bauernhof“ Unterstützung für die Arbeit mit Schulklassen auf den Höfen geboten, die Bildungsangebote als „Lernort Bauernhof“ machen. Beide Initiativen ergänzen sich nahtlos. Auch die Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ reiht sich in diese Vernetzung ein, indem sie Landwirte in der Öffentlichkeitsarbeit (vor allem mit Erwachsenen) unterstützt.

Die  Teilnahme an allen Initiativen ist kostenlos. Mehr noch: Tierhalter, die auf ihren Betrieben „EinSichten“ bieten wollen, können von finanziellen Förderungen der landwirtschaftlichen Rentenbank profitieren; z.B. für den Einbau von Stallfenstern, die Installation von Besucher-Podesten oder Internet-Kameras. Zudem stellt der i.m.a e.V. Info-Material für Besucher, Schutzanzüge für die Stallbesichtigung, Hofschilder etc. kostenlos zur Verfügung.

Von Zeit zu Zeit werden auch Fortbildungen für die Netzwerker aller Initiativen organisiert. So wird es im August einen „Crash-Kurs Instagram“ für alle Landwirte geben, die sich mit ihrem Betrieb und den eigenen Aktivitäten auf dieser Internet-Plattform präsentieren wollen. Details dazu werden in Kürze hier, an dieser Stelle, und über die weiteren i.m.a-Kanäle kommuniziert.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Netzwerken auf einer Tagung: Vortrag für die Teilnehmer der i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ .

  • Netzwerken außerhalb des Stalls: Tierhalter beim „EinSichten"-Treffen.

  • Netzwerken am Arbeitsplatz: Berufskollegen der „EinSichten"-Initiative bei einer Betriebsbesichtigung.

Testet Euer Wissen zum Mais als wichtigem Energie-Lieferanten

Biogas als Energiequelle für Strom und Wärme ist ein hochaktuelles Thema. Doch wie lässt sich aus den Rohstoffen, die auf den Feldern wachsen und in der Tierhaltung entstehen, Biogas und damit Energie erzeugen? Unser Test gibt darüber Aufschluss.

Schülerprogramm Übungen

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Thema des Jahres: Vielfalt durch nachwachsende Rohstoffe

Das jährlich erscheinende „1 x 1 der Landwirtschaft“ widmet der i.m.a e.V. in diesem Jahr den nachwachsenden Rohstoffen sowie deren Nutzungsvielfalt und fokussiert damit auf die Diskussionen zu ökologischen Themen.                              

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Thema des Jahres: Vielfalt durch nachwachsende Rohstoffe

Ökoaspekte stehen im Mittelpunkt vom „1 x 1 der Landwirtschaft 2020“

Die Bedeutung der Ökologie, der Schutz von Ressourcen und die Reaktionen auf den Klimawandel sind immer wieder bestimmende Themen bei Diskussionen über die Landwirtschaft. Der i.m.a e.V. widmet daher sein jährlich erscheinendes „1 x 1 der Landwirtschaft“ in diesem Jahr den nachwachsenden Rohstoffen und deren Nutzungsvielfalt.

„Wir tragen damit dem Zeitgeist des ökologischen Bewusstseins Rechnung und informieren über den Nutzen der Landwirtschaft für den Schutz endlicher Ressourcen und die Erhaltung der Artenvielfalt“, begründet i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die Themenwahl. „Besonders unserer Hauptzielgruppe der Kinder und Jugendlichen gilt es zu vermitteln, welche Beiträge die Landwirtschaft objektiv zur Bewältigung der Klimakrise leisten kann und welchen Wert regionale Lebensmittel, Rohstoffe und Kulturlandschaften für ihre Zukunft haben“, so Simon weiter.

Mit dem „1 x 1“ ist der gemeinnützige Verein seit jeher ein Vorreiter bei der Themensetzung in der landwirtschaftlichen Verbraucherkommunikation. Im vergangenen Jahr war es die anstehende und von Tierhaltern und Verbrauchern engagiert diskutierte Ferkelkastration, davor stand das Engagement der Landwirte beim Naturschutz im Fokus, es ging bereits um Transparenz in der Tierhaltung sowie um viele weitere Themen, zu denen die Konsumenten Fragen hatten. Antworten dazu liefert das „1 x 1“ bereits seit fast sechzig Jahren. Damit ist es die nachhaltigste und wohl auch erfolgreichste Publikation in der landwirtschaftlichen Kommunikationsszene.

Die neue Ausgabe des Taschenkalenders im Leporello-Format enthält auch wieder die aktuellen Zahlen zur Landwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union. Er dient damit den Landwirten zugleich als praktisches Nachschlagewerk.

Die Entscheidung, im „1 x 1 der Landwirtschaft“ in diesem Jahr über nachwachsende Rohstoffe zu kommunizieren, korrespondiert mit einer anderen Entscheidung im i.m.a e.V.: Künftig wird die Nachhaltigkeit noch mehr Bedeutung in der Arbeit erhalten. So wurde bereits eine Planstelle für diesen Themenbereich geschaffen. Ferner werden alle Lehr- und Lernmaterialien, mit denen der Verein über Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung informiert, unter Aspekten des Umwelt- und Ressourcenschutzes hergestellt. Mit dem „1 x 1“ wurde ein Anfang gemacht. Das Faltblatt ist nicht nur auf zertifiziertem Umweltpapier gedruckt.; auch die Druckerei wurde danach ausgewählt, dass Herstellungsprozess, Druckfarben usw. den Ansprüchen der Nachhaltigkeit gerecht werden.

Das „1 x 1 der Landwirtschaft 2020“ kann kostenlos im Internet gelesen, heruntergeladen und bestellt werden (www.ima-shop.de). Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin liegt der Taschenkalender auch am i.m.a-Stand (Nr. 147) in Halle 3.2 („ErlebnisBauernhof“) aus.

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Tierhaltung trifft Leidenschaft auf dem Hof Eselsmühle

Ruhig und gelassen sollen die Angus-Rinder von Felix Hoffrath aufwachsen. Dafür sorgt der Agrarwissenschaftler und Tierhalter auf dem seit hundert Jahren im Familienbesitz geführten Betrieb in Lohra, im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Tierhaltung trifft Leidenschaft auf dem Hof Eselsmühle

Erfahren Sie mehr über diesen Betrieb und seine "EinSichten in die Tierhaltung".

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Trendwende: Mehr Landwirtschaft im Schulunterricht

In den neuen Lehrplänen der Schulen werden erstmals seit langem wieder deutlich mehr Themen der Landwirtschaft als Unterrichtsinhalte empfohlen. Das hat eine aktuelle Analyse von Wissenschaftlern der Universität Vechta im i.m.a-Auftrag  ergeben.

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Trendwende: Mehr Landwirtschaft im Schulunterricht

i.m.a-Lehrplan-Analyse stellt „beispiellose Präsenz“ von Agrar-Themen fest

Wie kaum ein anderes Thema werden in den neuen Lehrplänen der Schulen Themen der Landwirtschaft als Unterrichtsinhalte empfohlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Curricula, wie die Lehrpläne für Schulen im Fachjargon genannt werden. Der i.m.a – information.medien.agrar e.V. untersucht regelmäßig die Vorgaben der Kultusministerien für den Unterrichtsstoff, der in den Schulen vermittelt werden soll. Dadurch konnte jetzt festgestellt werden, dass es zu bedeutenden Veränderungen gekommen ist.

„Wir freuen uns, dass endlich den Wünschen der Bevölkerung entsprochen wird, künftig Themen der Landwirtschaft häufiger und ausführlicher im Unterricht zu behandeln“, freut sich Patrik Simon. Der Geschäftsführer vom i.m.a e.V. verweist dabei auf eine von seinem Verein ebenfalls seit vielen Jahren immer wieder angestellte Studie zum „Image der deutschen Landwirtschaft“. „Dort wurde stets kritisiert, dass in den Schulen kein realistisches Bild von der Landwirtschaft vermittelt werde und insgesamt viel mehr Zeit für die Wissensvermittlung zu landwirtschaftlichen Themen aufgewendet werden sollte“, so Simon weiter.

Jetzt haben Wissenschaftler der Uni Vechta die Curricula aller Bundesländer untersucht und eine Trendwende analysiert: Landwirtschaftliche Themen erfahren inzwischen eine „beispiellose Präsenz in den Curricula“. Die Landwirtschaft werde wie „kaum ein anderes (wirtschaftliches) Thema so umfangreich und kontinuierlich im Unterricht angesprochen“. Interessant ist auch eine „sichtbare Fokussierung der Schulbücher auf die Heimatregionen“, vor allem in landwirtschaftlich geprägten Bundesländern wie Bayern und Niedersachsen.

„Offenbar haben die Ergebnisse der Meinungsumfragen und die gesellschaftlichen Debatten über die Landwirtschaft dazu beigetragen, dass die Bildungspolitik entsprechend reagiert hat“, vermutet der i.m.a-Geschäftsführer. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf das steigende Interesse von Lehrkräften an einem praxisnahen Unterricht, der immer häufiger Schulklassen auf die Bauernhöfe führe. Patrik Simon: „Handlungsorientiertem Lernen und der Berufsorientierung werden in den Curricula größere Beachtung geschenkt.“
Allerdings wurde auch festgestellt, dass die Vorgaben der Lehrpläne noch nicht umfassend in den Schulbüchern umgesetzt werden. Die ebenfalls vom i.m.a e.V. durchgeführten Rezensionen der Schulbücher weisen noch immer große Defizite auf, was eine inhaltlich korrekte und wertfreie Vermittlung landwirtschaftlicher Sachverhalte betreffe. „Da muss noch einiges nachgearbeitet werden“, stellt der i.m.a-Geschäftsführer fest.

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TV-Star Kai Pflaume blamiert sich in ARD-Ratesendung

In der ARD-Ratsendung "Wer weiß denn sowas?" hat der beliebte TV-Moderator Kai Pflaume sein fehlendes Wissen zur Landwirtschaft offenbart. Ihm und auch den Rate-Teams ist ein offenkundiger Fehler nicht aufgefallen, der vermeidbar gewesen wäre.

Medien-Information

TV-Star Kai Pflaume blamiert sich in ARD-Ratesendung

Moderator führt Rate-Teams und Zuschauer mit falschen Fakten in die Irre

In der beliebten ARD-Ratsendung „Wer weiß denn sowas?“ vom 18. November 2021 hat der Moderator Kai Pflaume sein fehlendes landwirtschaftliches Wissen bewiesen – und sich damit an die Seite seiner Rate-Teams gestellt. Denn auch den Comedians Wigald Boning und Bernhard Hoëecker sowie den Moderatoren Barbara Eligmann und Alexander „Elton“ Duszat ist in der als „Wissensshow“ deklarierten Sendung nicht aufgefallen, dass der zu einer Frage gezeigte Film falsche Bilder zeigte – und damit nicht zur Wissensbildung, sondern zur Desinformation über die Landwirtschaft beigetragen hat.

TV-Moderator Pflaume fragte in seiner Sendung „Wer weiß denn sowas?“: „Wer beim Mähen auf sogenannte Messerbalken und nicht auf Kreiselmäher setzt, sorgt dafür, dass … a) seltener gemäht werden muss; b) Insekten besser fliegen können, c) weniger Düngemittel benötigt werden?“ Zur korrekten Lösung (b) zeigte Pflaume dann einen Erklärfilm, der keinen Kreiselmäher zeigte, sondern einen Mähdrescher, mit dem Getreide geerntet aber nicht Gras geschnitten wird. Auch die in dem Film gezeigte grafische Animation zeigte einen Mähdrescher und keinen Kreiselmäher.

Der TV-Moderator und seine Rate-Teams offenbarten damit ihr fehlendes Wissen zur Landwirtschaft, denn in dem Film war eindeutig zu erkennen, dass kein Gras geschnitten, sondern Getreide geerntet wurde. Allein dieser eklatante Unterschied hätte bei den Rate-Teams erkannt werden können. Vor allem aber hätten dem Moderator, der die Inhalte üblicherweise zuvor mit seiner Redaktion bespricht und sich die Filme und Lösungen anschaut, diese Fehler auffallen müssen.

„In der Landwirtschaft sorgen derartige Fehler immer wieder zu Verstimmungen“, weiß Ida Hartmann vom Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V. Sie erklärt: „Was sich da am Mähdrescher dreht, ist eine Haspel, kein Kreiselmäher. Da wird nicht gemäht. Die Haspel berührt dabei nicht den Boden, sondern sorgt dafür, dass sich die Getreidehalme aufrichten und dann abgeschnitten werden können.“

Hätte sich die Redaktion über diese Fakten zuvor sachkundig gemacht, hätte diese Verwechselung vermieden werden können, meint man beim i.m.a e.V., der landwirtschaftliche Bildungsarbeit betreibt. „Eine Fernsehsendung, die als „Wissensshow“ wahrgenommen werden will, muss strenge Maßstäbe an ihre Beiträge setzen“, fordert i.m.a-Pressesprecher Bernd Schwintowski. „Die Redaktion und der Moderator als ihr Aushängeschild müssen sich größter Sorgfalt verpflichtet fühlen; weil sie mit derartigen Beiträgen die Wahrnehmung der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit beeinflussen.“

Link zum Beitrag:
https://www.daserste.de/unterhaltung/quiz-show/wer-weiss-denn-sowas/videos/34837_messerbalken-insekten-100.html

(Der Beitrag wurde inzwischen aus der ARD-Mediathek gelöscht, ist aber noch innerhalb der Gesamtaufzeichnung der Sendung ab Minute 10'05" zu sehen; d.Red.)

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Erster TV-Irrtum: Mähdrescher wird als Kreiselmäher gezeigt. (Foto: screenshot)

  • Zweiter TV-Irrtum: Animation zeigt Mähdrescher statt Kreiselmäher; im Hintergrund Getreideernte. (Foto: screenshot)

UNESCO-Plattform empfiehlt „Landwirtschaft macht Schule“

Mit ihren Angeboten für eine „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) wird die vom i.m.a e.V. eingeführte Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ immer häufiger empfohlen. Das Angebot wird jetzt auch von der deutschen UNESCO-Kommission gelistet.

Medien-Information

UNESCO-Plattform empfiehlt „Landwirtschaft macht Schule“

„Bildung für nachhaltige Entwicklung öffnet die Augen für die Zusammenhänge und Verflechtungen unserer Welt, schärft den Blick für die Herausforderungen unserer Zeit und vermittelt Kompetenzen, um diesen bestmöglich zu begegnen“ , heißt es auf der Internetseite der deutschen UNESCO-Kommission. Damit umreißt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur die Ziele der mit „BNE“ abgekürzten Bildungskampagne.

Viele Institutionen engagieren sich weltweit auf diesem Gebiet; auch die deutsche Landwirtschaft. Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ leistet dabei einen Beitrag im Bereich der schulischen Bildung, indem sie Lehrkräfte mit Landwirten und Landwirtinnen zusammenbringt. Diese berichten im Schulunterricht aus ihrem Berufsalltag und vermitteln so Wissen zu Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung.

Damit leistet der bäuerliche Berufsstand als authentischer Bildungsbotschafter der Branche wertvolle Beiträge zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung der Schulkinder. Denn das theoretisch vermittelte Wissen kann von den Schulkindern in Ergänzung des Unterrichts im Klassenraum in der Praxis auf einem Bauernhof überprüft und erprobt werden. Auf der UNESCO-Seite steht dazu: „Die Begegnung mit Landwirt*innen fördert die Empathie und ermöglicht den Wechsel der Perspektive, wodurch das gegenseitige Verständnis gefördert wird.“

Mit diesem Prinzip der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Rahmen der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ wird ein klar umrissenes Ziel verfolgt: „Durch die anschaulich vermittelten Einheiten erkennen und verstehen die Schüler*innen komplexe Systemzusammenhänge und bauen interdisziplinär Wissen auf. Sie erkennen (globale) nicht nachhaltige Handlungen und können gemeinsam Lösungswege erarbeiten.“

Inzwischen wurde die i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ in die Reihe der Bildungsakteure vom UNESCO-Programm „BNE 2030“ aufgenommen. Damit kann sich die Initiative nun auch um die „Nationale Auszeichnung - Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bewerben, mit der „erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerbern die Förderung qualitativ hochwertiger Bildungsangebote sowie wirkungsvolles und zukunftsorientiertes Engagement mit Tragweite für eine nachhaltige Entwicklung“, bescheinigt wird, wie es bei der UNESCO heißt. Ein lohnenswertes Ziel für die inzwischen bundesweit erfolgreiche Initiative.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Gemeinsamer Unterricht: Lehrer und Landwirt in der Schulklasse (Symbolfoto; AdobeStock@Syda; Gaul/i.m.a e.V.).

  • Lernen in der Praxis: Lebensnaher Unterricht beim Landwirt auf dem Feld (Foto Jaworr/i.m.a e.V.).

  • Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie: Die Bildungsarbeit in der Landwirtschaft zahlt darauf ein (Foto: Bundesregierung).

Veranstaltungen und Termine

Erlebnis-Angebote

Veranstaltungen und Termine

Viele kennen uns seit Jahren und Jahrzehnten durch unser vielfältiges Angebot an Medien und Materialien über die Landwirtschaft, Natur und Ernährung. Unser Engagement auf Messen und sonstigen Veranstaltungen ist jedoch mindestens ebenso umfangreich und für unsere Medien-Angebote von großer Bedeutung.

Dabei geht es nicht nur darum, unsere Medien zu bewerben und zu vertreiben. Im Vordergrund stehen vielmehr der persönliche Kontakt mit unseren Zielgruppen und die Gestaltung von Erlebnisangeboten, die den landwirtschaftlichen Horizont erweitern. Im direkten Dialog mit den Pädagogen, Schulkindern und Landwirten lernen wir ihre Anliegen und Bedürfnisse besser kennen, können Lücken identifizieren und die Ausrichtung unserer Angebote optimieren.

Unsere Erlebnis-Angebote gestalten wir möglichst gemeinsam mit unseren Partnern entlang der Wertschöpfungskette der einzelnen Produkte. So lernen Kinder zum Beispiel an unserem Wissenshof nicht nur wichtige Grundlagen über Getreidearten und ihren Anbau kennen, sie können das Getreide auch zu Mehl mahlen und selbst Brot backen.

Jährlich finden Sie uns auf verschiedenen Fach- und Verbrauchermessen quer durch die Republik. Den Auftakt bildet dabei stets im Januar die Internationale Grüne Woche in Berlin. Der satzungsgemäße Schwerpunkt folgt gleich im Anschluss im Februar mit unserer großen Gemeinschaftsschau im Rahmen der Bildungsmesse Didacta.

Erlebnis-Neuigkeiten

Termin-Vorschau

Deutscher Bauerntag

25.-26. Juni 2025, Berlin

Jahresversammlung Deutscher Bauernverband, Branchentreff

Agritechnica

9.-15. November 2025, Hannover

Weltleitmesse für Landtechnik
Leitthema „Touch Smart Efficiency“

Grüne Woche

16. - 25. Januar 2026, Berlin

Leitmesse für die weltweite Agrar- und Ernährungswirtschaft

Didacta Bildungsmesse

10. - 14. März 2026, Köln

Fachmesse für das Bildungswesen,
Lehrkräfte und Pädago:innen

Internationale Grüne Woche

  • Landwirtschaft erleben lernen

    Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche nehmen wir regelmäßig am ErlebnisBauernhof teil, der sich stets im Januar als Gemeinschaftsschau von Verbänden und Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft aufstellt.

    Grundsätzlich stellen wir dort Wissens- und Erlebnisangeboten für Kinder und Jugendliche aller Altergruppen bereit, die sich hauptsächlich als Schulklassen über das Schülerprogramm der Messe Berlin für einen Besuch anmelden.

    Der i.m.a-Wissenshof bildet den Kern unseres Messeauftritts und dient als zentrale Anlaufstelle für die teilnehmenden Schulklassen. Er besteht aus verschiedenen Erlebnis-Stationen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern gestalten, und ist bei jung und alt gleichermaßen beliebt. Ein besonderes Highlight ist die i.m.a-Schülerpressekonferenz, zu der wir die Redaktionsteams der Schülerzeitungen aller Schulen aus der Region an einem Tag einladen.

  • ErlebnisBauernhof

    1999 wurde das Konzept vom „ErlebnisBauernhof“ beim i.m.a e.V. entwickelt. Auf einer Serviette entstand die Skizze eines Dreiseitenhofes, der zum Logo des ErlebnisBauernhofs wurde. Er war die Basis für die Gestaltung einer Messehalle, die den Besuchern die Vielfalt der Landwirtschaft präsentiert. Im Ambiente eines Bauernhofs sollten die städtischen Besucher, die in einer Großstadt wie Berlin so fern der realen Landwirtschaft leben, erfahren, wie es auf einem Bauernhof aussieht, wie die Menschen dort leben und arbeiten.

    Nur ein Jahr nachdem beim i.m.a e.V. die Idee skizziert war, ging der „ErlebnisBauernhof“ an den Start – und wurde ein Riesenerfolg. Der i.m.a e.V. organisierte viele Führungen für Schulklassen und erstmals eine Pressekonferenz für Schülerzeitungsredakteure.

  • Die Grüne Woche in Berlin

    Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist die weltweit größte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Entstanden im Jahr 1926, ist sie heute die traditionsreichste und besucherstärkste Berliner Messe und zählt zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland überhaupt. In 26 Messehallen präsentieren sich jährlich auf einer Bruttofläche von rund 120.000 m² mehr als 1.500 Aussteller den rund 400.000 Besuchern.

    Die Internationale Grüne Woche Berlin ist in ihrer Ausrichtung weltweit einzigartig. Sie präsentiert Trends der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie im Gartenbau. Neben der Produktpalette der Aussteller werden vielfältige Themenbereiche vorgestellt, darunter Urlaub und Einkaufen auf dem Lande oder erneuerbare Energien. Besonders beliebt bei Familien ist der ErlebnisBauernhof mit Einblicken hinter die Kulissen moderner Landwirtschaft.
  • Tobias Wilke

    Koordinator für den i.m.a-Stand auf dem ErlebnisBauernhof

      Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin
      Telefon: 030 8105602-17
      Fax: 030 8105602-15
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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didacta Bildungsmesse

Besuchen Sie jetzt die Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen"

  • Infos zur Didacta

    Die "didacta - die Bildungsmesse" ist die größte Messe für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und die wichtigste Weiterbildungsveranstaltung der Branche. Sie bietet einen umfassenden Einblick in das gesamte Bildungswesen von der frühkindlichen bis zur beruflichen Bildung und zum lebenslangen Lernen. Ein hochkarätiges Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler ergänzt das Angebot der vielseitigen Ausstellung.

    Als Fachmesse und Weiterbildungsveranstaltung in einem findet die didacta jährlich abwechselnd in Köln, Stuttgart oder Hannover statt. Zur didacta 2019 wurden mehr als 900 Aussteller aus 53 Ländern und rund 100.000 Besucher erwartet. Neben der Ausstellung ist das anspruchsvolle Event- und Kongressprogramm mit rund 1.400 Foren, Workshops, Vorträgen, Seminaren, Sonderschauen und Podiumsdiskussionen ein absolutes Highlight der didacta.

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  • Die Gemeinschaftsschau

    Als Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Bildungsarbeit rief der i.m.a e.V. bereits 1999 die  Gemeinschaftsschau der "Grünen Branche" auf der didacta ins Leben. Ziel des gemeinsamen Messeauftritts war es, Lehrkräften Materialien und Ideen an die Hand zu geben, um Landwirtschaft und Ernährung stärker in den Schulunterricht einzubinden. Natur- und Ernährungsthemen sind für die nachfolgenden Generationen von zunehmender Bedeutung und daher im gesamten Bildungssektor von schnell wachsender Relevanz. Viele Vertreter der "Grünen Branche" engagieren sich bereits aktiv in der Bildungsarbeit und ihre Zahl nimmt ständig zu.

    Aus dem gemeinschaftlichen Engagement entstand die Idee, einen kohärenten Schaubereich zu organisieren, in dem sich interessierte Pädagogen umfassend über die vielfältigen Naturthemen informieren können, ohne dabei lange Wege zwischen einzelnen Ausstellern auf der Messe zurückzulegen. Die Häuser im Fachwerkstil mit ihren roten Giebeldächern symbolisieren den ländlichen Raum und fügen sich mit den vielen Partnern bereits zu einem kleinen Dorf zusammen.

  • Bildungsengagement

    Seit mehr als zwanzig Jahren beteiligt sich die Land- und Ernährungswirtschaft mit einem Gemeinschaftsstand an der Bildungsmesse didacta. Die Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen" ist eine Initiative des i.m.a e.V., der den Messeauftritt organisiert und als Aussteller teilnimmt.

    Ziel der Gemeinschaftsschau ist es, Lehrkräfte und Erziehungspersonal in einem eigenen Ausstellungsbereich auf die vielfältigen Unterrichtsmaterialien, Angebote und Aktionen der "Grünen Branche" aufmerksam zu machen. Die Partner erhalten am Gemeinschaftsstand die Möglichkeit, individuell auf ihre Medien, Projekte und Aktivitäten hinzuweisen und die Lehrkräfte und Erzieher ausführlich über ihre Angebote zu informieren.

    Seit 2012 hat sich die Standfläche von 64 auf über 300 Quadratmeter im Jahr 2019 fast verfünffacht und die Zahl der Partner von fünf auf zwanzig vervierfacht. Entsprechend vielfältig und umfangreich gestatet sich das Gesamtangebot.

  • Tobias Wilke

    Projektkoordinator für die Didacta-Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen"

      Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin
      Telefon: 030 8105602-17
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Deutscher Bauerntag

  • Mitglieder-Dialog

    Seit sechs Jahrzehnten wird unsere Arbeit von den deutschen Bauern und Bäuerinnen gefördert. Der Deutsche Bauerntag ist daher als bedeutendstes Verbandstreffen der Landwirtschaft ein unverzichtbarer Termin, um den Delegierten zu zeigen, was wir für sie leisten und wie Sie an unserer Arbeit partizipieren können.

    Auf dem Bauerntag informieren wir den Berufsstand regelmäßig im Juni über unsere Leistungen und sammeln im Dialog mit den Teilnehmern neue Anregungen für die Erweiterung und Optimierung unserer Angebote.

    Der deutsche Bauerntag ist eine ideale Gelegenheit, um aus erster Hand zu erfahren, was die Landwirte bewegt. Wir wissen natürlich, dass vielfältige und ständig wechselnde Themen im Fokus der agrarpolitischen Diskussionen stehen. Uns interessiert, wie man besonders in der Schule die landwirtschaftliche Themenvielfalt vermitteln kann.

  • Zentrales Treffen

    Auf dem Deutschen Bauerntag entscheiden die Delegierten über die weitere Arbeit ihres Interessenverbandes. Hier werden Wünsche formuliert und Forderungen aufgestellt. Die Landwirte verabschieden Strategiepapiere, mit denen sie z.B. die politischen Entscheidungen auf bundesdeutscher und internationaler Ebene begleiten. Dazu diskutieren in Fachforen Praktiker, Politiker und Wissenschaftler Details. Die Delegierten wählen ihre ehrenamtlich aktiven Interessenvertreter in die Gremien des Verbandes und ihre Repräsentanten auf oberster Verbandsebene.

    Als Gast auf dem Deutschen Bauerntag ist der i.m.a e.V. für die Delegierten Anlaufstelle, an der sie neue Produkte für die Öffentlichkeitsarbeit auf ihren Betrieben kennenlernen können. Zugleich dient der Verbandstag dem Verein auch als Kontaktbörse zu seinen Mitgliedsinstitutionen und anderen Akteuren in der Agrar-Branche. 

  • Höchstes Verbandsparlament

    Das Treffen der Bauern und Bäuerinnen wird vom Deutschen Bauernverband (DBV) einmal im Jahr organisiert. Als Veranstaltungsorte wechseln sich jeweils die Städte ab, in denen die Landesbauernverbände als Mitglieder der DBV angesiedelt sind. Als Gäste nehmen regelmäßig Spitzenpolitiker teil. Zudem wird der Nachwuchsorganisation, der Landjugend, eine bedeutende Plattform zur Präsentation (politischer) Forderungen gegeben. Außerdem werden auf dem Bauerntag die Preisträger des Berufswettbewerbs der Landjugend geehrt.

    Die Veranstaltung dauert i.d.R. zwei Tage. Sie wird begleitet von einem Festabend und einer kleinen Messe, auf der sich assoziierte Institutionen und andere Akteure aus dem landwirtschaftlichen Bereich präsentieren.

  • Patrik Simon

    Geschäftsführer; Koordinator für die Beteiligung am Deutschen Bauerntag

      Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin
      Telefon: 030 8105602-12
      Fax: 030 8105602-15
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Zentral-Landwirtschaftsfest

  • Tradition und Moderne

    Als deutschlandweit älteste Landwirtschaftsausstellung hat das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) eine herausragende Stellung unter den vielen Fach- und Besucherveranstaltungen der Agrar-Szene. Am Standort auf der Münchner Theresienwiese in direkter Nachbarschaft zum weltweit bekannten „Oktoberfest“ treffen sich gleichermaßen Land- und Stadtbevölkerung, um sich über Themen der Landwirtschaft zu informieren.

    Der i.m.a e.V. nutzt die vielschichtigen Interessen der Besucher, um über die klassischen Themen der Nahrungsmittelproduktion zu informieren, um über die reale Welt der modernen Landwirtschaft zu informieren und um durch seine Informations- und Bildungsarbeit zur Reputation der Bauern und Bäuerinnen in der Bevölkerung weiter beizutragen. Mit seinem Engagement auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest erreicht der i.m.a e.V. Verbraucher und Landwirte sowie andere Experten aus der Agrar-Szene gleichermaßen.

  • Landwirtschaftliche Partnerschaft

    An der Seite seines Mitglieds, des Bayerischen Bauernverbands KdöR, präsentiert sich der i.m.a e.V. seit 2016 mit einer wechselnden Auswahl seiner Lehr- und Lernmaterialien zur Landwirtschaft. Dabei steht er an der Seite der bayerischen Landfrauen und weiterer Institutionen des bäuerlichen Berufsstandes, mit denen er den Gemeinschaftsteil einer Sonderschau zur landwirtschaftlichen Bildungsarbeit in der Halle des Bauernverbands gestaltet.

    2020 wird der i.m.a e.V. seine Schülerpressekonferenz erstmals auch auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest durchführen. Dazu werden insbesondere Schulklassen aus München und dem weiteren städtischen Umland erwartet.

  • Infos zum Zentral-Landwirtschaftsfest

    Das „ZLF“ war die erste Landwirtschaftsausstellung in Deutschland. Sie ging aus einem Nationalfest anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 17. Oktober 1810 hervor, das fortan gefeiert wurde, bei dem der Bierverkauf aber erst ab 1880 genehmigt ist.

    Der Bayerische Bauernverband KdöR organisiert seit 1949 das Zentral-Landwirtschaftsfest. Es findet im Gegensatz zum jährlichen Oktoberfest nur alle vier Jahre statt und dauert neun Tage, während das Oktoberfest über 17 Tage geht.

    Seine Bedeutung als Landwirtschaftsausstellung mit Festcharakter bestätigt das „ZLF“ immer wieder durch die eindrucksvolle Präsentation von Land- und Forsttechnik, nahezu aller Nutztierrassen und den Vorführungen im großen Schauring, zu denen auch die traditionellen Pferdeschauen gehören.

  • Patrik Simon

    Geschäftsführer, Messen-Projektmanager

      Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin
      Telefon: 030 8105602-0
      Fax: 030 8105602-15
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Landwirtschaftliches Hauptfest

  • Bedeutung der Landwirtschaft herausstellen

    Den Menschen zu zeigen, was die Arbeit der Landwirte für unsere Gesellschaft bedeutet, ist eine der Kernaufgaben des i.m.a e.V., die er auch auf Veranstaltungen wie dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart erfüllt. Dabei ergänzt der Verein das vielfältige Angebot anderer Partner um die Komponenten von Lehr- und Lernangeboten für den Schulunterricht um Materialien für die Kommunikation der Landwirte mit Verbrauchern.

    Hierbei engagiert sich der i.m.a e.V. für sein Mitglied, den Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V., insbesondere bei der Ansprache von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern. Zugleich steht er für den bäuerlichen Berufsstand bereit, um ihn über spezielle Angebote für dessen Öffentlichkeitsarbeit zu beraten. Nicht zuletzt dient die Teilnahme am Landwirtschaftlichen Hauptfest auch den Kooperationen mit anderen Verbänden und Institutionen, die sich in der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit engagieren.

  • Informieren und motivieren

    Wer das Landwirtschaftliche Hauptfest besucht, hat bereits einen ersten Schritt gemacht, um mehr über die Arbeit der Bauern und Bäuerinnen zu erfahren. An diesem Punkt setzt die Beteiligung des i.m.a e.V. auf der Fachausstellung an: Einerseits engagiert er sich als Teil des Programms für Schulklassen, die das Ausstellungsgelände erkunden und sich am i.m.a-Stand über die vielfältigen Themen der Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung informieren können. Andererseits motiviert er interessierte Eltern, mit ihren Kindern Bauernhöfe zu erkunden, um die Landwirtschaft hautnah zu erleben.

    Bei seinem Engagement auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest steht der i.m.a e.V. an der Seite des bäuerlichen Berufsstandes, der durch den Landesbauernverband in Baden-Württemberg repräsentiert wird . Zudem kooperiert der i.m.a e.V. mit Partnern anderer Institutionen aus dem Bundesland und beteiligt sich auch an Bühnenveranstaltungen, auf denen Bildungsthemen zur Diskussion gestellt werden.

  • Infos zum Landwirtschaftlichen Hauptfest

    Per Dekret wurde im Jahre 1818 angeordnet, jährlich am 28. September ein Fest abzuhalten, auf dem Nutztiere prämiert werden, es einen Viehmarkt, ein Pferderennen und ein Volksfest zu geben habe. 19 Jahre später wurde das erste Festzelt auf dem „Cannstatter Wasen“ aufgestellt, in dem neben Wein auch Bier ausgeschenkt wurde. Tagungen der Land- und Forstleute, die Eisenbahnverbindung nach Esslingen und das Treffen von König Wilhelm I von Württemberg, Napoleon III. und Zar Alexander II machten das Landwirtschaftliche Hauptfest und mit ihm das benachbarte Volksfest auf dem „Wasen“ am Neckar zur wohl bedeutendsten Veranstaltung in Baden und Württemberg.

    Heute ist das „Cannstatter Volksfest“ längst über Ländergrenzen hinweg bekannt und beliebt. Es findet alljährlich statt, während es vom Landwirtschaftlichen Hauptfest nur alle vier Jahre begleitet wird; das nächste Mal wieder 2022.

  • Tobias Wilke

    Messen-Projektmanager

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Virtuelle Gemeinschaftsschau bleibt durchgehend geöffnet

Das Interesse an der virtuellen Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen" während der digitalen didacta 2021 hat den i.m.a e.V. überzeugt, das Angebot auch nach Ende der Bildungsmesse aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Medien-Information

Virtuelle Gemeinschaftsschau bleibt durchgehend geöffnet

Auch nach der digitalen didacta kann der Messestand weiter besucht werden

„Wir machen weiter“, lautet das Fazit nach drei virtuellen Messetagen didacta 2021. Das Interesse der Besucher an der digitalen Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ hat die Macher beim i.m.a e.V. beflügelt, das Angebot beizubehalten und auszubauen. Damit wird eine durchgehend geöffnete Dauerausstellung etabliert, die auch künftige didacta-Bildungsmessen als hybrides Angebot begleitet. Sie ist weiterhin unter der Internetadresse www.gemeinschaftsschau.de aufrufbar.

28.800 Besucher haben die digitale didacta, Europas größte Bildungsmesse, besucht, bei der 14 Einzelaussteller auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ ihre Lehr- und Lernmaterialien präsentierten. Erzieherinnen, Lehrkräfte und andere Pädagogen konnten sich dazu in einem virtuellen Raum umsehen, mit Computermaus und -tastatur an die Stände herantreten und sich informieren. Per Klick wurden Materialien herunterladen oder online bestellt. Über Links hatten die Besucher Zugang zu den verschiedenen Internet-Präsentationen der Aussteller.

Das alles wird es weiterhin geben, heißt es beim i.m.a e.V., der mit der Organisation der virtuellen Gemeinschaftsschau befasst war. Das Angebot wird weiter ausgebaut und zu einer digitalen Dauerausstellung entwickelt. Patrik Simon, i.m.a-Geschäftsführer, erläutert die Intention, die hinter dem Entschluss stand: „Wir experimentieren bereits seit längerer Zeit mit verschiedenen digitalen Formaten, wie z.B. unseren elektronischen Lernmodulen für Schüler oder den Online-Unterrichtsbausteinen für Lehrkräfte. Die virtuelle Gemeinschaftsschau, die wir in kürzester Zeit für die didacta realisiert haben, wollen wir als hybride Messeplattform weiterentwickeln – also sowohl optisch als auch inhaltlich und technisch auf neue Ebenen bringen, ausbauen und vernetzen.“

Ziel dabei ist es, unabhängig von einer realen Bildungsmesse immer auch ein begleitendes virtuelles Angebot präsent zu halten. „Damit können dann künftig auch Besucher an einer didacta teilnehmen, wenn ihnen die Anreise an einen der drei jährlich wechselnden Messestandorte in Köln, Hannover oder Stuttgart zu weit ist“, erläutert der i.m.a-Geschäftsführer. Das Konzept hat auch für die Partner der Gemeinschaftsschau einen Vorteil: Sie können sich auch dann an der Bildungsmesse beteiligen, wenn diese nicht in ihrem Bundesland stattfindet. „Damit erweitern wir den kommunikativen Radius unserer Gemeinschaftsschau auf das gesamte Bundesgebiet und schaffen quasi eine überregionale und zentrale Plattform für alle Bildungsthemen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung.“

Gleichwohl will man sich auch weiterhin mit einer realen Gemeinschaftsschau an der didactabeteiligen. Denn die Begegnungen und Gespräche mit den Fachbesuchern geben den Ausstellern immer wieder wichtige Impulse für die Entwicklung neuer Bildungsmaterialien.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Virtuelle Gemeinschaftsschau: Screenshot der Ausstellung.

Virtuelle Landwirtschaft: Die Feldtage im Internet

Seit mehr als dreißig Jahren gibt es die DLG-Feldtage. Dort treffen und informieren sich Landwirte alle zwei Jahre über die Entwicklungen im Pflanzenbau. Nicht so in diesem Jahr. 2020 findet das Treffen nur in der virtuellen Welt des Internets statt.

Medien-Information

Virtuelle Landwirtschaft: Die Feldtage im Internet

Alle zwei Jahre gibt es die DLG-Feldtage – das Treffen der Landwirte und anderer Experten im Pflanzenbau. Dabei werden neue Saaten und Sorten präsentiert, Wissen und Praxistipps zur Bodengesundheit und dem Pflanzenschutz ausgetauscht. Und natürlich wird auch modernste Landtechnik ausgestellt. Kurzum: Die Feldtage sind eine interessante Fachveranstaltung für Ackerbauern.

In diesem Jahr wären die Feldtage in ihrer mehr als dreißigjährigen Geschichte erstmals ausgefallen. Abstands- und Hygieneregeln im Zuge der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hätten eine Durchführung kaum möglich gemacht. Doch statt die Veranstaltung abzusagen, wurden die realen Feldtage kurzerhand zu einem virtuellen Ereignis.

Jetzt können sich Interessierte im Internet bei den „DLG Feldtagen digital“ auf verschiedenen Themenrouten bewegen. Sie umfassen unterschiedliche Bereiche des Pflanzenbaus, der Landwirtschaft und Umwelt, Wissenschaft und Forschung sowie des betrieblichen Managements und der landwirtschaftlichen Beratung. Sogar technische Themen, wie etwa Maschinenvorführungen bietet die virtuelle Veranstaltung. Sogenannte „Podcasts“, also die Zusammenstellung verschiedener aufgezeichneter Wortbeiträge zu Themenbereichen, ergänzen das virtuelle Angebot der Feldtage.

  • Biick über das Gelände der Feldtage 2018 (Foto: DLG)

  • Fachliche Führung auf den Feldtagen 2018 (Foto: DLG)

Vom Weltbienentag zum Tag der biologischen Vielfalt

Der Weltbienentag und der Internationale Tag der biologischen Vielfalt sind gerade für die Landwirtschaft von besonderer Bedeutung. Denn mit ihrer Arbeit tragen die Landwirte zum Erhalt der Artenvielfalt bei, und die Bienen sind dabei wichtige Helfer.

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Vom Weltbienentag zum Tag der biologischen Vielfalt

Kostenlos und nachhaltig fortbilden mit dem i.m.a e.V.

In diesen Tagen erinnern Landwirte und andere Naturschützer an den Reichtum der Natur, in der wir leben und wie wichtig der sorgsame Umgang mit unseren Ressourcen ist. Der „Weltbienentag“ am 20. Mai und der „Tag der biologischen Vielfalt“, zwei Tage später, stehen nicht nur kalendarisch in einem engen Zusammenhang. Denn Artenvielfalt schließt alle Formen des Lebens ein und ist Basis eines funktionierenden Öko-Systems. Über die Zusammenhänge informieren zahlreiche kostenlose Materialien im i.m.a-Webshop.

Mit dem Weltbienentag am 20. Mai feiern auch die Imker und Obstbauern in Deutschland die Leistungen der mehr als eine Million Bienenvölker hierzulande. Nach aktuellen Erkenntnissen der Experten ist das lange beklagte Bienensterben im letzten Winter niedriger ausgefallen, als befürchtet. Der Verlust lag mit etwa 15 Prozent um fünf Prozent unter dem des Vorjahres.

Mehr über den Lebensraum der westlichen Honigbiene und der etwa 500 Wildbienenarten, die bei uns leben, kann man in den kostenlosen Materialien nachlesen, die es i.m.a-Webshop gibt: Von der „3-Minuten-Info“ über Unterrichtsposter zu den Honig- und Wildbienen bis zu den Berichten im Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ reicht die Info-Vielfalt an Artikeln und Tipps.

Zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ erinnert der i.m.a e.V. mit seinen Materialien auch daran, welchen bedeutenden Beitrag die Landwirtschaft zum Erhalt der Artenvielfalt leistet, wie er am 22. Mai vor 28 Jahren in der „Convention on Biological Diversity“ von mehr als 190 internationalen Vertragspartnern gefordert worden war. Das i.m.a-Unterrichtsposter zur Artenvielfalt gibt dazu einen Einblick in die vier Ebenen der biologischen Vielfalt, stellt seltene Arten und Sorten vor und lädt ein, sein Wissen zur Biodiversität zu prüfen.

In seinem Saatpaket Brotgetreide bietet der i.m.a e.V. mit den Getreidearten Einkorn und Emmer zwei fast in Vergessenheit geratene Urgetreidearten an, aus denen der heute weitaus bekanntere Weizen entwickelt wurde. Immer mehr Landwirte bauen inzwischen auch Urgetreide an und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Biodiversität. Das i.m.a-Saatpaket enthält außerdem Dinkel, Hafer und Roggen für den experimentellen Anbau.

Zur biologischen Vielfalt finden sich auch in mehreren Ausgaben vom „lebens.mittel.punkt“ Beiträge. Zum Beispiel über das „Leben im Maisfeld“, zu den „Ebenen der biologischen Vielfalt“ und mit dem „Indikator Artenvielfalt und Landschaftsqualität“. Das größte Problem beim Schutz der Artenvielfalt wird ebenfalls behandelt: der Flächenverbrauch durch Zersiedelung. Durch ihn verliert die Landwirtschaft jährlich Flächen in der Größe von etwa achtzig Fußballfeldern.

Die Materialien zum „Weltbienentag“ und dem „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ können kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden auf www.ima-shop.de.

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  • Pm Weltbienentag Und Biodiversitaet 200518 Bild 2

  • Wm Saatpaket Brotgetreide Bild 1

  • Pm Weltbienentag Und Biodiversitaet 200518 Bild 3

Warum Erntehelfer für unsere Ernährung so wichtig sind

Die Kritik einiger Medien am Einsatz ausländischer Erntehelfer nimmt in letzter Zeit zu. Dabei werden häufig Fakten übersehen und Sachverhalte falsch dargesellt. Unterschätzt wird, welche Bedeutung der Einsatz der Erntehelfer für unsere Ernährung hat.

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Warum Erntehelfer für unsere Ernährung so wichtig sind

Einige Medien kritisieren, dass ausländische Arbeitnehmer nach Deutschland kommen, um hier bei der Spargelernte zu helfen. Das Gemüse wird dabei häufig als „Luxusgut“ bezeichnet und der Einsatz der Erntehelfer als verzichtbar deklassiert. Zudem wird befürchtet, dass am Covid-19-Virus infizierte Erntehelfer nicht identifiziert werden. Besonders perfide: Manch ein Kommentator versteigt sich darin, den Einsatz der Erntehelfer gegen die Aufnahme von Flüchtlingskindern aus Griechenland aufzurechnen.

Was dabei immer wieder übersehen wird: Es gibt strenge Vorschriften für einreisende Erntehelfer, die z.B. Gesundheitsüberprüfungen bestehen müssen. Strikte Vorschriften regeln den Arbeitseinsatz oder die Unterbringung in Kleinstgruppen, usw.

Vor allem aber: Die Arbeitskräfte sind nicht allein zur Spargelernte nach Deutschland gekommen. Sie unterstützen die Landwirte auch dabei, die Äcker neu zu bestellen, damit in der zweiten Jahreshälfte geerntet werden kann. Die Felder werden für Sommergetreide, Rüben und Mais vorbereitet, es müssen Saatkartoffeln ebenso wie Salatpflanzen in den Boden gesetzt werden, Rebstöcke müssen beschnitten und die Hopfenpflanzen an den Rankdrähten befestigt werden. Auch viele Kohlsorten können bereits im April ausgepflanzt werden, ebenso vorgezogene Erbsen. In einigen Bundesländern läuft bereits die Rhabarberernte.

Wer mehr über die vielseitigen Aufgaben der Landwirtschaft im Frühjahr wissen möchte, findet dazu im i.m.a-Webshop eine Fülle an Materialien: Die 3-Minuten-Infos bieten dazu einen raschen und komprimierten Überblick, in den Ausgaben vom Magazin „lebens.mittel.punkt“ finden sich weiterführende Beiträge und wer sich noch tiefgehender informieren möchte, schaut z.B. in die Spezial-Themen aus der „Expeditionen“-Reihe.

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Warum unsere Lebensmittel immer teurer werden

Alles wird teurer. Diesen Eindruck, den Verbraucher gerade beim Einkauf von Lebensmitteln haben, bestätigt jetzt eine Übersicht, in der die Preisentwicklungen von Lebensmitteln seit Anfang des Jahres dargestellt werden. Die Ursachen sind vielfältig.

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Warum unsere Lebensmittel immer teurer werden

Seit März 2022 sind die Lebensmittelpreise um 3,6 Prozent gestiegen. So ist zum Beispiel Fleisch um mehr als sechs Prozent teurer geworden. Gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt die Steigerung sogar fast zwölf Prozent. Brot ist um 8,7 Prozent teurer geworden, Molkereiprodukte und Eier um mehr als neun Prozent. Geradezu explodiert sind die Preise für Speisefette und Öle. Mit 27,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen sie auf Rekordniveau, wie die Übersicht vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft verdeutlicht.

Die vom statistischen Bundesamt ermittelten Zahlen geben jedoch keine Auskunft über die Ursachen dieser Preissteigerungen. Bei Ölen und Fetten sind es Ernteausfälle in Kanada, der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Lieferengpässe, die zum Preisanstieg beigetragen haben. Die Auswirkungen werden besonders bei Sonnenblumenöl deutlich, dem beliebtesten Speiseöl hierzulande. Jede dritte verkaufte Speiseölflasche enthält Sonnenblumenöl. Hier ist Deutschland zu mehr als neunzig Prozent vom Import abhängig, schätzen Marktexperten. Fehlende Liefermengen führen zu Spekulationen an den Rohstoffmärkten und damit zu Preissteigerungen.

Aber auch gestiegene Kosten für Energie und Düngemittel sowie fehlende Arbeitskräfte und der Mindestlohn beeinflussen die Lebensmittelpreise. So sind die Preise für Nahrungsmittel im April 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt um 8,6 Prozent gestiegen. Einfluss auf die Preisentwicklung bei Lebensmitteln hatte auch die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer aufgrund der Corona-Pandemie.

Insgesamt betrachtet geben die Bundesbürger aber mit 15,4 Prozent ihrer Konsumausgaben bzw. 2.360 Euro im Jahresdurchschnitt immer noch deutlich weniger Geld für Lebensmittel aus als ihre europäischen Nachbarn. In Norwegen sind es 3.240 Euro, in der Schweiz 3.360 Euro und in Irland 3.490 Euro. Die Rumänen wenden sogar 26 Prozent ihrer Konsumausgaben für Lebensmittel auf. In der Rückschau fällt auf, dass die deutschen Haushalte vor mehr als sechzig Jahren noch 38 Prozent ihrer Konsumausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren ausgegeben haben. Seit der Jahrtausendwende liegt der Anteil relativ konstant zwischen 13,3 und 15,5 Prozent.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Jüngste Entwicklung der Lebensmittelpreise (Quelle: BLE)

Was von den Lebensmittelpreisen bei den Bauern ankommt

Steigende Lebensmittelpreise bedeuten für Landwirte nicht automatisch höheren Gewinn. Das verdeutlicht eine Grafik vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Die Erträge bei Fleisch z.B. haben sich in den letzten 50 Jahren um die Hälfte reduziert.

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Was von den Lebensmittelpreisen bei den Bauern ankommt

Immer weniger von dem Geld, das die Verbraucher für ihre Lebensmittel ausgeben, kommt bei den Erzeugern an. Im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich noch rund 22 Prozent von dem Preis, mit dem die Ware im Handel ausgepreist war. 1980 war dieser Anteil noch doppelt so hoch. Darauf hat jetzt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft aufmerksam gemacht.

In einer übersichtlichen Grafik wird die Entwicklung dieses Rückgangs zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreis veranschaulicht. So ist beispielsweise die Wertschöpfung bei Brot am deutlichsten zurückgegangen, wie sich am Beispiel eines Dinkelbrotes veranschaulichen lässt, das von einer der deutschlandweit bekanntesten Supermarktketten für 1,93 EUR angeboten wird. Von dem vom Verbraucher an der Supermarktkasse bezahlten Brotpreis kommen beim Landwirt, der das Getreide produziert hat, gerade mal acht Cent an. Die Differenz von 1,85 EUR teilen sich der Handel, die Backwarenindustrie, der Mühlenbetrieb und die Finanzämter. Natürlich muss der Landwirt die acht Cent auch noch versteuern, und er muss davon seine Betriebsausgaben für den Getreidesamen, den Diesel für die Erntemaschine sowie weitere Betriebskosten abziehen. Was dann noch bleibt, ist der Lohn für seine Arbeit.

Besonders deutlich wird die große Diskrepanz zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreis bei den Eiern. Sie gehören, neben Obst und Gemüse, zu den Produkten, die nahezu 1:1 an den Verbraucher weitergereicht werden. Und dennoch hat sich der Rückgang der Erzeugerpreise in den vergangenen fünfzig Jahren nahezu verdoppelt.

Nur für die Kartoffelbauern hat sich der Rückgang in der Preisentwicklung in den letzten zehn Jahren wieder leicht gebessert. 

Was von Lebensmittelpreisen beim Landwirt ankommt (Grafik BZL)

Weltmilchtag: Bildungsmaterialien nicht nur für die Schule

Wer im i.m.a-Webshop das Thema "Milch" als Suchbegriff eingibt, erhält fast vierzig Empfehlungen für Lehr- und Lernprodukte angezeigt. Sie reichen von allgemeinen Verbraucherinformationen bis zu speziellen Materialien für den Schulunterricht.

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Weltmilchtag: Bildungsmaterialien nicht nur für die Schule

Milch ist in aller Munde - auch bildlich gesehen. Doch wie sie entsteht, ist nicht immer bekannt. Wer sich in dieser Frage weiterbilden will, wer mehr über Zusammenhänge von Nutztierhaltung und Ernährung erfahren möchte oder über die Bestandteile und Nährwerte der Milch, findet in den i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien erschöpfende Auskunft.

Die 3-Minuten-Info-Reihe bietet den schnellen, kurzen und kompakten Einblick in die komplexen Zusammenhänge von Nutztierhaltung und Milchproduktion. Das Unterrichtsposter zur Kuh veranschaulicht die Wertschöpfungskette in der Milchproduktion. Unterrichtsbausteine und Milchmappen für den Einsatz in Schulen, aber auch zum Selbststudium, bieten sehr tiefgehende Informationen - auch zur Kritik an der Milch. Nicht zuletzt dienen diese Materialien auch dazu, (Schulklassen-) Besuche auf Milchviehbetrieben als außerschulische Lernangebote vorzubereiten und durchzuführen. Und die Malhefte zu "Brötchen, Milch und Marmelade" oder den großen Maschinen auf einem Bauernhof, bieten Kleinkindern einen unterhaltsamen Zugang zur Landwirtschaft.

Egal, aus welchem Grund und mit welchem Wissen man sich dem Thema Milch nähert - im großen i.m.a-Portfolio im Webshop finden sich immer Materialien, die zur Weiterbildung zu diesem und vielen weiteren Themen der Landwirtschaft beitragen.

 

 

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Beeindruckende Vielfalt: Info-Produkte zur Milch.

Weltmilchtag: Ein Thema, das (nicht nur) einen Tag bestimmt

Der 1. Juni ist weltweit "Tag der Milch" - und auch wir widmen uns mit unserer Kommunikation an diesem Tag ganz diesem Thema. Damit wird die Bedeutung der Milchviehhaltung in der Landwirtschaft und der Milch für unsere tägliche Ernährung deutlich.

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Weltmilchtag: Ein Thema, das (nicht nur) einen Tag bestimmt

Die Milch ist in allen Handlungsfeldern des i.m.a e.V. präsent

Einen Tag lang geht’s beim i.m.a e.V. allein um die Milch. Am 1. Juni 2021, dem „Weltmilchtag“, widmen sich alle Handlungsfelder des gemeinnützigen Vereins den vielen Aspekten rund um das natürliche Energiegetränk. Besucher der Homepage www.ima-agrar.de erfahren alles zum Entstehungsprozess der Milch, können ihr Wissen testen sowie 24 Stunden live verfolgen, wie Kühe gemolken, die Milch verarbeitet wird und in den Supermarkt kommt. In Diskussionen und Fragerunden kann man sich auch über Alternativen zur Milch informieren.

„Milch ist immer ein Thema in unseren Bildungsmaterialien“, betont i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Aber zum Weltmilchtag wollten wir die Gelegenheit nutzen, und zeigen, wie allgegenwärtig das Thema in der Landwirtschaft ist.“ Auch unter ernährungsphysiologischen Aspekten stehe Milch immer wieder im Mittelpunkt vieler Beiträge, betonte Simon. „Das Thema fängt beim Tierwohl an und hört bei der Ernährung noch lange nicht auf.“

Die Themenvielfalt rund um die Milch wird deutlich bei einem Blick auf die Lehr- und Lernmaterialien des Vereins: Von Malheften für Kleinkinder über Unterrichtsbausteine und -poster für den Einsatz in Grund- und weiterführenden Schulen sowie Milchmappen, mit denen Lehrkräfte nicht nur ihren Unterricht, sondern auch Exkursionen zu tierhaltenden Betrieben vorbereiten können, bis zu 3-Minuten-Info-Flyern für die rasche Verbraucherinformation reicht das vielfältige Angebot.

Sowohl der Lernort Bauernhof als auch die Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung"sind beim Thema Milch ganz dicht dran an den Erzeugern – sowohl den Vier- als auch den Zweibeinigen. Zum Weltmilchtag wird ein Milchviehbetrieb vorgestellt und über Expeditionen in den Kuhstall im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit auf dem Lernort Bauernhof informiert.

Wer sein Wissen zur Milch und insbesondere der Milchproduktion überprüfen möchte, kann dies gleich online auf der i.m.a-Homepage tun. Im Wissenshof wird dafür ein Test angeboten, bei dem es darum geht, die Bezeichnungen beim Aufbau eines Kuheuters korrekt zu benennen. E-Learning-Angebote gibt es auch in der virtuellen Gemeinschaftsschau zur Bildungsmesse „didacta“. Dorthin gelangt man über den „Erlebnis“-Bereich der i.m.a-Homepage. Am Stand der Landesvereinigung Milch in NRW kann man seine Kenntnisse an drei interaktiven Lernbausteinen überprüfen. In den Übungen geht es um die Lebensräume der Kühe auf Wiesen und Weiden, die Zusammenhänge von Milchwirtschaft und Klima und die Antworten zur Frage, was eigentlich mit dem Kuhmist geschieht.

Nicht zuletzt empfiehlt der i.m.a e.V. in seinem Handlungsfeld „Erlebnisse“ den „Milchmarathon“, den das Forum Moderne Landwirtschaft zusammen mit Partnern organisiert. 24 Stunden gibt es am „Weltmilchtag“ ein Live-Programm – vom Melken am Morgen bis zum Konzert im Stall am Abend.

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Weltmilchtag mit dem Milchmarathon (Promo Forum Moderne Landwirtschaft)

Weltmilchtag: Marathon im Kuhstall - einen Tag live dabei sein

Besuchen Sie mit dem Forum Moderne Landwirtschaft einen Milchviehbetrieb in Niedersachsen und verfolgen Sie live, wie die Tiere dort leben, die Menschen arbeiten und wie nach der Geburt eines Kalbs die Milch von der Kuh in den Supermarkt kommt.

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Weltmilchtag: Marathon im Kuhstall - einen Tag live dabei sein

Am Weltmilchtag können Sie einen Tag lang live verfolgen, welchen Weg die Milch nimmt, die wir täglich genießen. Agrar-Scout Henning Renk erwartet Sie auf einem Milchviehbetrieb in Niedersachsen und begleitet dort die Tierhalter bei ihrer Arbeit. Es gibt EinSichten in die Tierhaltung, damit Sie sehen und erfahren können, wie die Tiere gehalten werden und was getan werden muss, damit wir Milch und Milchprodukte genießen können. 

Im Laufe des Tages berichten Experten über viele weitere Details zu unserem wichtigen Nahrungsmittel und wie es auf unterschiedliche Weise verarbeitet wird und in den Verkauf gelangt. Thema werden auch die Alternativen zur Milch sein.

Der #Milchmarathon wird organisiert und unterstützt vom Forum Moderne Landwirtschaft, Milch NRW, dem Milchland Niedersachsen, Unseren Bayerischen Bauern und der Heimischen Landwirtschaft. Sie können live dabei sein auf Facebook, Youtube und Twitter - immer unter dem Stichwort "Milchmarathon".

Los geht's in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni mit einer Live-Übertragung ab 0.00 Uhr aus dem Kuhstall. Um 6.00 Uhr können Sie beim Melken dabei sein, eine Stunde später beim Transport der Milch oder um 9.00 Uhr den Tierarzt begleiten. Im Laufe des Tages folgen Frage- und Diskussionsrunden, an denen kleine und große Zuschauer aktiv teilnehmen können; und abends um 21.00 Uhr gibt es sogar ein Konzert aus dem Kuhstall.

 

 

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Weltmilchtag mit dem Milchmarathon (Promo Forum Moderne Landwirtschaft)

Welttag der Landfrauen erinnert an besondere Leistungen

Am 15. Oktober wird weltweit der "Internationale Tag der Frauen in ländlichen Gebieten" begangen. Gemeint sind damit alle Frauen, die auf dem Land leben. Für uns stehen jedoch vor allem die Frauen in den Bauernfamilien im Fokus. Nicht nur am 15.10.

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Welttag der Landfrauen erinnert an ganz besondere Leistungen

Frauen spielen in ländlichen Regionen eine ganz besondere Rolle. Sie tragen zur Entwicklung der Landwirtschaft bei, sorgen für die Ernährung ihrer Familien und stemmen sich gegen die Armut - ohne dass ihre Leistungen dabei gebührend würdigt werden. Diese Beschreibung mag aus europäischer Sicht ungewöhnlich anmuten, und tatsächlich bezieht sie sich auf die Leistungen von Landfrauen in Entwicklungsländern. Sie wollte man erstmals 2008 mit der Etablierung des "Internationalen Tags der Frauen in ländlichen Gebieten" in den Fokus stellen, als sich die Vereinten Nationen auf diesen Gedenktag geeinigt hatten.

Doch auch bei uns in Deutschland werden die Leistungen der Landfrauen zu wenig gewürdigt. Sie wirken meist im Hintergrund, sind nur selten als Betriebsleiterinnen aktiv und werden eher durch ihr Engagement auf Dorffesten wahrgenommen.

Dagegen sind die Landfrauen in Deutschland hoch organisiert. Mehr als eine halbe Million sind im Deutschen LandFrauenverband e.V. aktiv, der auch i.m.a-Mitglied ist. Viele ihrer Ziele sind hochpolitisch, wie z.B. das Engagement für Geschlechtergerechtigkeit oder Lohngleichheit.

Ohne diese Frauen würde Bildungsarbeit auf dem Land nicht funktionieren. Darum sind die Landfrauen wichtige Partner der i.m.a-Arbeit, wenn sie z.B. in Kindertagesstätten und Schulen über die Landwirtschaft informieren oder Ernährungsbildung betreiben. Dass sie bei all diesem Engagement zumeist auch noch als Bäuerinnen auf dem Familienbetrieb mitarbeiten, sich um Kinder und den Haushalt kümmern und dabei den Frauen in den Städten in nichts nachstehen, verlangt von unserer Gesellschaft mehr als nur Wertschätzung an einem internationalen Gedenktag.

 

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Wenn Sonnenblumen zwischen die Kriegsfronten geraten …

Wie man mit einem unpolitischen Thema aus der Landwirtschaft zwischen die Fronten geraten kann, wird am Beispiel der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift "lebens.mittel.punkt" deutlich. Zugleich offenbart sich damit die Fragilität der Landwirtschaft.

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Wenn Sonnenblumen zwischen die Kriegsfronten geraten …

Wie ein Unterrichtsthema plötzlich brisante Aktualität bekommt

Eigentlich wollte die i.m.a-Redaktion in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „lebens.mittel.punkt“ nur ein neues Unterrichtsthema bieten – über Herkunft, Anbau und Nutzung von Sonnenblumen. Doch dann begann der Krieg in der Ukraine. Und plötzlich erhält das friedliche Thema politische Brisanz. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen kann nun die Wissensvermittlung über Sonnenblumen dazu beitragen, mehr Verständnis für die Herausforderungen der Landwirtschaft in Krisenzeiten zu entwickeln.

Aus Russland ist nicht nur der Krieg in die Ukraine gekommen. Von Russland aus hat sich auch die Sonnenblume ausgebreitet. Sie wird dort seit dem 19. Jahrhundert kultiviert und entwickelte sich bald darauf in ganz Osteuropa zu einer Nutzpflanze. Heute ist die Ukraine weltweit der größte Exporteur von Sonnenblumenöl. Korrekt müsste es jedoch heißen: Bisher war dieses Land der größte Exporteur. Denn mit Kriegsbeginn liegt die ukrainische Landwirtschaft am Boden, werden Felder vernichtet und können Landwirte keine Sonnenblumen mehr anbauen. In der Ukraine geht die Sonnenblume, die auch ein Symbol der Friedensbewegung ist, im Krieg unter.

Auch vor diesem Hintergrund kann es insbesondere für Schulkinder von Bedeutung sein, sich mit dieser prächtigen Ölpflanze zu befassen, wie dies die neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ empfiehlt. Dort werden für Grundschulkinder vom Anbau über das Wachstum bis zur Nutzung des Sonnenblumenöls die vielfältigen Aspekte der Korbblütler erläutert.

Dies geschieht unpolitisch. Gleichwohl wird allein durch eine rein sachliche Gegenüberstellung der Exportmengen von Sonnenblumenöl deutlich, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine hat: Von insgesamt 13,6 Millionen Tonnen jährlich weltweit exportiertem Sonnenblumenöl kommen 27 Prozent aus Russland und 51 Prozent aus der Ukraine. Kein anderes Land der Welt produziert auch nur annähernd derartige Mengen. So haben der Ausfall der Sonnenblumenproduktion in der Ukraine und die Handelsbeschränkungen mit Russland auch Auswirkungen in Deutschland, die für Schulkinder offensichtlich werden, wenn leere Supermarktregale von fehlendem Speiseöl künden.

Damit hat die Ausgabe 48 vom „lebens.mittel.punkt“ mit ihren eigentlich unpolitischen Themen über den Sonnenblumenanbau, den Weg des Wassers, über Ökosysteme im Kleinen oder Pflanzendrinks, mit Reportagen und Tipps für die Ernährung und den Bildungsunterricht ganz unfreiwillig eine neue Dimension bekommen.

Wer sich davon einen eigenen Eindruck verschaffen möchte, kann das aktuelle Heft jetzt online lesen auf www.ima-lehrermagazin.de, dort herunterladen oder die Zeitschrift kostenfrei abonnieren. Der „lebens.mittel.punkt“ erscheint vier Mal im Jahr und ist ein Bildungsangebot zu Themen der Natur, Landwirtschaft und Ernährung für die Primar- und Sekundarstufe allgemeinbildender Schulen.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Heft 48 vom "lebens.mittel.punkt": Unpolitisches Titelthema in politisch brisanten Zeiten.

  • Titelthema im "lebens.mittel.punkt": Neue Erkenntnisse nicht nur für Schulkinder.

Wer kennt sich aus beim heimischen Wintergemüse?

Jetzt ist Zeit, das heimische "Superfood" zu genießen: Kohl & Co. haben Saison. Doch leider ist bei der Winterernte im Garten einiges durcheinander geraten. Wer bei unserem Räselspaß auf der Gemüseliste für Ordnung sorgt, findet das Lösungswort.

Schülerprogramm Übungen

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Wer wird die Landfrau des Jahres 2024?

Ohne die Frauen vom Land funktioniert die Landwitrtschaft nicht. Sie arbeiten auf Bauernhöfen, engagieren sich in den Gemeinden, als Bildungsbotschafterinnen und in der Politik. Jetzt sind die herausragendsten Vertreterinnen ihrer Zunft gesucht.

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Wer wird die Landfrau des Jahres 2024?

Wer an Landfrauen denkt, hat oft das Bild einer Bäuerin vor Augen, die auf dem heimischen Hof mitarbeitet. Doch Landfrauen sind längst mehr als mithelfende Familienangehörige. Elf Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe werden inzwischen von Frauen geleitet - Tendenz zunehmend. In Brandenburg gibt es mit zwanzig Prozent den höchsten Anteil von Geschäftsführerinnen in der Landwirtschaft. Auch in den anderen ostdeutschen Bundesländern ist die Quote mit jeweils 17 Prozent fast doppelt so hoch wie in Bayern, wo der Frauenanteil bei den Betriebsleiterinnen neun Prozent beträgt.

Von den insgesamt 938.000 Beschäftigten in der Landwirtschaft sind 335.400 Arbeitskräfte Landfrauen. Gleichwohl umfasst die Gruppe der Landfrauen nicht nur Bäuerinnen. Auch viele Frauen, die auf dem Land leben, fühlen sich als Landfrauen. So hat denn auch das i.m.a-Mitglied, der Deutsche LandFrauenverband e.V., viele Mitglieder, die nicht vom Hof kommen oder auf einem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten. Sich als Landfrau zu engagieren, heißt auch, sich für bessere Lebensbedingungen auf dem Land einzusetzen. Und das kann eine bessere Infrastruktur sein, ein besserer Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz oder eine Ausweitung sozialer Angebote, für die sich Frauen vom Land engagieren.

Dieses Engagement zu würdigen, ist Ziel der Suche nach der "Landfrau des Jahres 2024", die der Deutsche LandFrauenverband e.V. unter seinen Mitgliedern ausgerufen hat. Gesucht werden Frauen, die "auf ihre eigene Art Außergewöhnliches leisten und die den Verband mit ihrem unermüdlichen Einsatz prägen", wie es deren Präsidentin Petra Bentkämper formuliert.

Drei Frauen sind es, deren Wirken in ihrer Gemeinde, dem Ortsverein oder dem LandFrauenverband insgesamt am 2. Juli beim Deutschen LandFrauentag in Kiel geehrt werden soll. Neben der persönlichen Ehrung erhält jede der drei Frauen ein Preisgeld in Höhe von tausend Euro, das für die weitere Verbandsarbeit eingesetzt werden soll. Die einzelnen Orts-, Kreis- und Bezirksvereine im Deutschen LandFrauenverband haben inzwischen ihre Kandidatinnen für die Ehrungnominiert. Eine Jury entscheidet nun über die drei Preisträgerinnen, die beim Treffen in Kiel gekürt werden.

Was die bisherigen "Landfrauen des Jahres" ausgezeichnet hat, kann auf der Internetseite des Verbandesnachgelesen werden. Auch in den i.m.a-Materialien kann man die vielen Facetten der Frauen vom Land entdecken. Einen Überblick dazu bieten die "Gesichter der Landwirtschaft", die in unserer Foto-Datenbank versammelt sind.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Landfrauen haben viele Gesichter: In der i.m.a-Foto-Datenbank sind sie sichtbar.

  • Zwischen Tradition und Moderne: Landfrauen prägen das Gesicht der Landwirtschaft.

  • Von der Historie bis zur Gegenwart: Ohne Landfrauen keine Landwirtschaft.

Wettbewerb verlängert: Bis 15.12.19 mitmachen & gewinnen

Den Einsendeschluss beim Schüler-Wettbewerb zur Zukunft der Landwirtschaft hat der i.m.a e.V. anlässlich des Starts in sein Jubiläumsjahr „60 Jahre i.m.a e.V.“ jetzt  bis zum 15. Dezember 2019 verlängert. Eine gute Gelegenheit,  mitzumachen.

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Wettbewerb verlängert: Bis 15.12.19 mitmachen & gewinnen

Schulkinder gestalten Bilder zur Landwirtschaft in sechzig Jahren

Noch bis Mitte Dezember können sich Schulkinder am Wettbewerb zur Zukunft der Landwirtschaft beteiligen. Anlässlich zum Start in sein Jubiläumsjahr „60 Jahre i.m.a e.V.“ hat der Verein jetzt den Einsendeschluss des Wettbewerbs bis zum 15. Dezember 2019 verlängert. So will man weiteren Kindern und Jugendlichen in der traditionell vorweihnachtlichen Bastelzeit noch Gelegenheit zum Mitmachen geben. Gesucht sind Bilder, Collagen, Poster und andere kreative Gestaltungen zur Zukunft der Landwirtschaft, mit denen dargestellt wird, wie in sechzig Jahren auf Feldern und in Ställen gearbeitet wird.

„Wir haben schon sehr schöne und vor allem kreative Einsendungen erhalten“, berichtet i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Vor allem Schulklassen und Arbeitsgruppen haben sich bisher beteiligt. Inzwischen wissen wir jedoch, dass auch gerne Einzelteilnehmer mitmachen wollen, die den Wettbewerb bisher noch nicht auf dem Schirm hatten. Darum haben wir den Einsendeschluss bis zum 15. Dezember verlängert.“

Der i.m.a-Geschäftsführer ist von der Vielseitigkeit der bisher eingereichten Arbeiten begeistert: „Der Phantasie sind ja eigentlich keine Grenzen gesetzt. Dennoch haben sich viele der Beiträge an den heute bekannten Arbeitsmethoden der Landwirte orientiert und sie dann weiterentwickelt.“ Dabei sei aufgefallen, dass sich viele der Künstler offenbar gut in der Landwirtschaft auskennen.

Nach dem 15. Dezember wird eine Jury aus Experten der Landesbauernverbände die Arbeiten begutachten und die Gewinner im Wettbewerb ermitteln. Die drei ersten Preisträger gewinnen eine Drohne, einen Tablet-PC bzw. ein Mobiltelefon. Unter allen Einsendungen sollte ursprünglich auch eine Reise zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin ausgelost werden. „Die wird es natürlich geben“, sagt der i.m.a-Geschäftsführer. „Wir sind aber so begeistert, dass wir entschieden haben, alle Sieger des Wettbewerbs nach Berlin einzuladen.“ Auf dem „ErlebnisBauernhof“ des Messegeländes soll es dann eine Zeremonie geben, bei der i.m.a- und Bauernpräsident Joachim Rukwied die Preisträger würdigen und die Gewinne überreichen wird.

Die eingereichten Bilder, Collagen und anderen Arbeiten präsentiert der i.m.a e.V. während der Grünen Woche auf seinem Messestand vom „ErlebnisBauernhof“. Zeitgleich werden die Arbeiten auch auf der neuen i.m.a-Homepage www.ima-agrar.de gezeigt. Dort können auch aktuell die weiteren Details zum Wettbewerb eingesehen werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bis zum 15. Dezember 2019 müssen die Arbeiten eingegangen sein beim i.m.a e.V., Stichwort Zukunftswettbewerb, Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin.

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Wettbewerb: Wie sieht die Landwirtschaft in 60 Jahren aus?

Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus? Der i.m.a e.V. ruft Schulkinder zu einem Wettbewerb auf, bei dem mit Bildern, Collagen, Plakaten etc. dargestellt werden soll, wie Bauern und Bäuerinnen wohl in sechzig Jahren arbeiten werden.

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Wettbewerb: Wie sieht die Landwirtschaft in 60 Jahren aus?

Die Zukunft der Bauern aus der Perspektive von Schulkindern

Wie wird in sechzig Jahren auf Feldern und in Ställen gearbeitet? Wird es dann noch Bauern geben, wie wir sie heute kennen? Und welche Aufgaben muss die Landwirtschaft der Zukunft übernehmen? Diese und weitere Fragen sind Kern des Wettbewerbs, zu dem der gemeinnützigen Verein i.m.a – information.medien.agrar e.V. jetzt Schulkinder aufgerufen hat. Gesucht sind Bilder, Collagen, Poster und andere kreative Gestaltungen zur Zukunft der Landwirtschaft.

„Wie stellt ihr euch die Landwirtschaft im Jahre 2080 vor?“ Mit dieser Frage wendet sich der i.m.a e.V. an alle Schulkinder in Deutschland und ruft sie zur Beteiligung am Zukunftswettbewerb auf. „Wir wollen die Visionen, Perspektiven und Hoffnungen der jungen Menschen kennenlernen“, erläutert Patrik Simon die Wettbewerbsidee. Der i.m.a-Geschäftsführer hat festgestellt: „Täglich erleben wir, wie die Arbeit der Bauern und Bäuerinnen von Teilen der Gesellschaft hinterfragt wird. Da lag es nahe zu fragen, wie sich die Menschen die Zukunft der Landwirtschaft vorstellen.“

Der i.m.a-Wettbewerb ist zugleich ein Auftakt für das Jubiläumsjahr des Vereins. Vor sechzig Jahren wurde er gegründet. „Aus diesem Anlass wollten wir nicht nur zurück-, sondern in die Zukunft schauen“, so Simon weiter. „Und Kinder sind unsere Zukunft. Ihnen wollen wir zuhören, ihren Ideen wollen wir eine Plattform geben.“ Darum werden die von einer Jury ausgewählten Einsendungen auf der Internationalen Grünen Woche Ende Januar in Berlin ausgestellt und Kinder zum Dialog mit Landwirten eingeladen.

Beim Zukunftswettbewerb können deutschlandweit Kinder und Jugendliche mitmachen, die noch in der Schulausbildung sind. Sowohl Schulklassen als auch Arbeitsgruppen oder Einzelpersonen können sich beteiligen. Unter den von einer Jury ausgewählten drei interessantesten Einsendungen werden elektronische Geräte verlost: eine Drohne, ein Tablet und ein Smartphone. Neben weiteren Gewinnen wird unter allen Einsendungen eine Reise zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin verlost. Die Teilnahme ist kostenlos und in keiner Weise an den Bezug von Waren oder Informationen geknüpft. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 30. November 2019: i.m.a e.V., Stichwort Zukunftswettbewerb, Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin.

Patrik Simon und sein Team sind bereits sehr gespannt auf die Beiträge: „Bei einem ähnlichen Wettbewerb vor einigen Jahren haben Kita-Kinder Bilder von Schweinen gemalt. Wir waren überrascht, wie realitätsnah diese Zeichnungen waren. Wer glaubt, die Kinder und Jugendlichen würden die Landwirtschaft nur romantisierend wahrnehmen, dürfte sich bald wundern; davon sind wir bereits heute überzeugt.“

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Wie bearbeiten Landwirte ihren Ackerboden?

Für die Landwirtschaft kommt es darauf an, die Fruchtbarkeit des Bodens langfristig zu erhalten und zu fördern. Darum werden auf den Äckern verschiedene Bodenbearbeitungen vorgenommen, um dieses Ziel zu erreichen. Überprüfe hierzu Dein Wissen.

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Wie die Getreideernte in Deutschland genutzt wird

Wie nutzen wir in Deutschland unsere Getreideernte? Die Grafik verdeutlicht, dass in der vergangenen Saison mehr als 78 Prozent der Ernte in der Ernährung verbraucht wurden. Näher betrachtet offenbaren sich allerdings Unterschiede bei den Konsumenten.

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Wie die Getreideernte in Deutschland genutzt wird

Von den fast 43 Millionen Tonnen Getreide, das Landwirte in Deutschland in der Saison 2020/2021 geerntet haben, wurden mehr als 78 Prozent für die Ernährung verwendet. Das Gros davon geht in die Tierhaltung und dient als Futter für Rinder, Schweine, Geflügel etc. Für Brot und andere Lebensmittel wurden nur 8,6 Millionen Tonnen verarbeitet.

Die Grafik vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft räumt mit dem Vorurteil auf, dass übermäßig viel Getreide für die Energiegewinnung verbraucht werde. Tatsächlich waren es in der vergangenen Saison nur 8,9 Prozent der Rohstoffe, die für diesen Bereich genutzt wurden; z.B. für die Produktion von Bioethanol.

Industriell wurden 3,2 Millionen Tonnen Getreide genutzt - z.B. als Braumalz für die Bierproduktion (und damit auch für menschliche Ernährung).

Bedenklich ist, dass von den wertvollen Rohstoffen 1,4 Millionen Tonnen als Verluste abgebucht werden mussten. Die Dimension dieses Verlustes wird deutlich, wenn man sich bewusst macht, dass für ein Weizenbrot gerade einmal 850 Gramm Getreide benötigt werden.

Die Ursachen für die Ernteeinbußen sind vielfältig, aber das Wetter spielt immer eine wichtige Rolle. Darum kommt es auch auf das Wissen und die Erfahrungen der Landwirte an, wenn es darum geht, den richtigen Zeitpunkt für die Ernte abzupassen und z.B. das erntereife Korn rechtzeitig vor einem drohenden Hagelschlag oder Sturm vom Feld zu holen. 

Insgesamt ist die diesjährige Getreideernte erneut unterdurchschnittlich ausgefallen, beklagt der Deutsche Bauernverband. "Zahlreiche Hagel- und Starkregenereignisse haben uns gezeigt, dass die Landwirte die Auswirkungen des Klimawandels direkt zu spüren bekommen“, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied.

Wer sich über die Vielfalt der Getreidearten und deren Nutzung informieren möchte, findet im i.m.a-shop jede Menge kostenloser Info- und Bildungsmaterialien. Sie können dort online gelesen oder auch heruntergeladen werden.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

So wurde in der Saison 2020/2021 unsere Getreideernte in Deutschland genutzt (Grafik BLE)

Wie die Zersiedelung Nahrungsgrundlagen gefährdet

Zu den wertvollsten Ressourcen gehört unser Boden - vor allem, wenn er landwirtschaftlich genutzt wird, um unsere Ernährung zu sichern. Doch er ist in Gefahr, denn täglich wird die Nutzfläche weniger und damit gerät auch unser Ökosystem in Bedrängnis.

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Wie die Zersiedelung Nahrungsgrundlagen gefährdet

Zum „Weltbodentag“ thematisiert der i.m.a e.V. den Flächenverbrauch

Fast achtzig neue Fußballfelder entstehen täglich in Deutschland. Allerdings wird darauf kein Fußball gespielt. Die Zahl verdeutlich jedoch symbolhaft, wie viel Flächen ihrer ursprünglichen Nutzung täglich entzogen werden – für den Bau von Straßen und Plätzen, Wohnungen und Industrieanlagen. Meist zulasten unserer Ernährungsgrundlagen. Denn der Boden, der bebaut wird, ist meist landwirtschaftliche Nutzfläche. Mehr als 20.000 Hektar sind zuletzt innerhalb eines Jahres verloren gegangen. Weltweit sind es sogar zehn Millionen Hektar, die ihrer ursprünglichen Nutzung entzogen werden. Auf diesen Verlust wertvoller Ressourcen wird einmal im Jahr am Weltbodentag, dem 5. Dezember, aufmerksam gemacht.

In Deutschland hat sich die Verkehrs- und Siedlungsfläche in den letzten sechzig Jahren verdoppelt. Täglich werden rund 55 Hektar als Siedlungs- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Der i.m.a-Vorsitzende und Präsident vom Deutschen Bauernverband, Joachim Rukwied, warnte bereits: „Jeder zubetonierte Acker steigert die Importabhängigkeit Deutschlands“, weil weniger Ackerland weniger Erntefläche bedeutet. Rukwied forderte daher: „Ein gesetzlich verankertes Erhaltungsgebot für landwirtschaftliche Nutzflächen, sowohl für Ackerland als auch für Grünland, ist längst überfällig und auch in Analogie zum Erhaltungsgebot für den Wald geboten“. Das Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2030 den täglichen Flächenverbrauch auf unter dreißig Hektar zu reduzieren.

Mit dem Weltbodentag, den die Internationale bodenkundliche Gesellschaft vor mehr als zwanzig Jahren initiiert hat, wird auf die Bedeutung des Bodens als eine der wichtigsten Existenzgrundlagen der Menschheit aufmerksam gemacht. Dabei geht es nicht allein um den Wert des Bodens für die Produktion von Nahrungsmitteln, sondern auch um dessen Einfluss auf das gesamte Ökosystem.

Über die Bedeutung des Bodens informiert der i.m.a e.V. seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen. So wird z.B. der „Flächenverbrauch“ in einer 3-Minuten-Info thematisiert. Und ein Poster veranschaulicht den Umgang der Landwirte mit der kostbaren Bodenressource. Es dient sowohl für den Einsatz im Schulunterricht als auch zur Information anderer Zielgruppen.

Auf der ersten Seite des Bodenposters wird die Artenvielfalt der Bodenlebewesen illustriert und aufgezeigt, wie wichtig intakte Böden für Lebewesen, das Pflanzenwachstum, den Gewässer- und Klimaschutz sind. Zudem wird vermittelt, wie Ackerböden in der Landwirtschaft genutzt und gepflegt werden. Neben Sachinformationen finden sich auf der Rückseite des Posters Erläuterungen zum Nährstoffkreislauf auf Äckern und den Erhalt der Fruchtbarkeit durch Bodenbearbeitung. Ergänzt wird das Informations- und Bildungsangebot durch Experimente, etwa über die Speicherkapazität von Wasser im Boden oder über die Auswirkungen einer Verdichtung. Das Bodenposter und weitere Info-Materialien können auf www.ima-shop.de angefordert oder kostenlos online gelesen werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Das i.m.a-Bodenposter: Lehrreiches Basiswissen veranschaulicht.

  • 3-Minuten-Info: Kompaktes Wissen im Faltblatt.

Wie neue Zuchtmethoden das Tierwohl fördern können

Welche Einflüsse Verbraucherbedürfnisse auf die Tierzucht haben können, wird im Titelthema der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ verdeutlicht. Das Magazin informiert zudem über den Waldumbau, Agrargenossenschaften und die Welt der Gewürze.  

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Wie neue Zuchtmethoden das Tierwohl fördern können

Das i.m.a-Magazin über gesellschaftliche Einflüsse in der Nutztierhaltung

Wie wir uns ernähren und was wir essen hat seit jeher Einfluss auf die Produktion unserer Lebensmittel. Denn die Landwirtschaft erzeugt, was Verbraucher nachfragen. So kann am Beispiel der Schweinehaltung nachvollzogen werden, wie der Wunsch nach magerem Fleisch oder das Interesse an der Tierhaltung Auswirkungen auf die Tierzucht haben. Um diese Zusammenhänge zu verdeutlichen, berichtet der i.m.a e.V. in der neuen Ausgabe seines Magazins „lebens.mittel.punkt“ mit einem Unterrichtsbaustein für Oberschüler über die Schweinezucht.

In der Nachkriegszeit wollten die Menschen vor allem satt werden. Aspekte wie gesunde Ernährung standen nicht im Fokus. Fleisch war gefragt, und es musste vor allem fett sein. Daran orientierten sich die Tierzüchter. Später mussten sie sich umdenken, als mageres Schweinefleisch gefragt war. Heute sind Aspekte wie Vitalität der Tiere, Robustheit und Tierwohl Kriterien in der Tierzucht und -haltung. Und nicht zuletzt der Geschmack des Schweinefleischs. Wie man in der Tierzucht den sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht wird, erläutert der Unterrichtsbaustein „Ernährungssicherheit und Tierwohl“ in der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“.

Waldumbau, Genossenschaften & Gewürze

Weitere Themen für den Einsatz im Schulunterricht behandeln den Waldumbau als Folge des Klimawandels und die Bedeutung der ländlichen Genossenschaften für die Landwirtschaft. Zudem wird in einem Unterrichtsbaustein für Grundschüler die Welt exotischer Gewürze beleuchtet.

● Beim Naturthema Wald geht es um dessen Rolle als Kohlenstoffspeicher, um den komplexen und langwierigen Weg, unsere Wälder an die neuen klimatischen Herausforderungen anzupassen und um die Herausforderungen, die Ökosystemleistungen der Wälder zu bewahren.

● 2025 wurde von den Vereinten Nationen zum internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Der „lebens.mittel.punkt“ nimmt dies zum Anlass, die Idee gemeinschaftlichen Handelns zu erläutern und welche Rolle dabei insbesondere die Agrargenossenschaften spielen.

● Wie exotische Gewürze unser Essen aufwerten, ist ein Kernaspekt des Themas „Von Anis bis Zimt“. Mit ihm wird neben der Historie und gesellschaftlichen Bedeutung von Gewürzen auch über deren Verwendung informiert. Und es gibt einen Tipp zur Herstellung eines vielseitigen Wintergewürzes.

Reportagen aus der Bildungsarbeit der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ und viele Tipps runden das Themenangebot der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ ab. Zudem informiert ein Beitrag über das neue Abo-Modell der Zeitschrift, das von der kommenden Ausgabe Nr. 60 an gilt. Die aktuelle Ausgabe kann im www.ima-shop.de angefordert und online gelesen werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Winterliches Wohlgefühl: Zuchtferkel als Titelbild vom „lebens.mittel.punkt“.

  • Beitrag zum Titelthema: Die Tierzucht am Beispiel von Schweinen.

Wo die Landwirtschaft zum Energie-Lieferanten wird

Im Waldecker Land nahe Kassel werden auf dem Putenhof Meyer nicht nur 14.000 Masttiere in mehreren Ställen aufgezogen. Der Betrieb ist zugleich Energie-Produzent. Er erzeugt Wärme und Strom für den eigenen Bedarf und speist auch Energie ins Netz ein.

Wo die Landwirtschaft zum Energielieferanten wird

Erfahren Sie mehr über diesen Betrieb und seine "EinSichten in die Tierhaltung".

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Wo gutmütige Riesen Landschaftpflege leisten

Steffen Ladusch betreibt mit seinen achtzig Galloway-Rindern Landschaftspflege im Biosphärenreservat der Oberlausitz nahe Görlitz. Seine Frau verkauft im Hofladen das Fleisch der Rinder und vermittelt Wissen zur Landwirttschaft in einer Schulscheune.

Wo gutmütige Riesen Landschaftspflege leisten

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Zukunftsperspektiven auf dem Bauernhof entdecken

Beim bundesweiten "Zukunftstag" konnten Schulkinder Einblicke in die Arbeitswelt nehmen, um sich für ihre künftige Berufswahl zu orientieren. Johanna und Maria hatten sich für die Arbeit auf einem Bauernhof entschieden und packten dort tatkräftig an.

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Zukunftsperspektiven auf dem Bauernhof entdecken

Die Berufswünsche von Kindern wechseln im Laufe der Schulzeit mehrfach. Nur selten verwirklichen Jungen und Mädchen ihre frühen Vorstellungen vom "Traumberuf" dann auch nach den langen Jahren der Schulzeit. Darum ist es wichtig, dass man den Kindern schon früh bei der Orientierung hilft. Der bundesweite "Zukunftstag" dient dabei als ein praktischer "Schnuppertag", an dem Schulkinder der fünften bis zehnten Schulklassen die reale Arbeitswelt durch eigenes Erleben kennenlernen können.

Für welchen Berufszweig sich die Jungen und Mädchen am "Zukunftstag" interessieren, bleibt ihnen überlassen - und natürlich den Kapazitäten in den Betrieben, die ihre Tore öffnen und die Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten erproben lassen, wie sich die Arbeit anfühlt. Vielfach stimmen Erwartungen mit der Realität nicht überein, aber genau das ist es, was den "Zukunftstag" ausmacht, der eine Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung bieten will.

Wenn sich zwei Mädchen wie die elfjährige Johanna und ihre gleichaltrige Freundin Maria für ein Kurzpraktikum auf einem Bauernhof entscheiden, dann spielt wohl auch das Interesse und die Freude am Umgang mit Tieren eine Rolle. Dass die Versorgung von Milchkühen und Schweinen auf einem Bauernhof aber alles andere als eine leichte Aufgabe ist, gehört dann auch zu den Erkenntnissen eines "Zukunftstages", wie er den Mädchen beim Besuch eines Betriebs im niedersächsischen Wemerslande geboten wurde.

Nach einem frühen Arbeitsbeginn, der mit einem Frühstück entspannt begann, war dann die Arbeit in den Ställen kein Kinderspiel. Rauhfutter musste vorbereitet und nachgefüllt, die Tierboxen gesäubert und frisches Stroh eingestreut werden. Selbst die Mitfahrt auf dem Trecker galt nicht als Spaßtour, denn im Frühjahr wird auf den Feldern der Boden umgebrochen, wird gesät und gedüngt.

Dass der "Zukunftstag" für Johanna und Maria dennoch ein bereicherndes Erlebnis war, lag auch am Engagement von Tom, dem Auszubildenden auf dem landwirtschaftlichen Betrieb. Er erläuterte den Mädchen nicht nur alle Arbeitsschritte, sondern konnte auch aus eigenem Erleben berichten, warum er sich für eine Berufsausbildung zum Landwirt entschieden hatte. 

Ob Johanna und Maria dem Beispiel von Tom folgen werden, steht noch nicht fest. Klar aber ist, dass sich die Vielseitigkeit der landwirtschaftlichen Berufe am besten bei einem Besuch auf einem Bauernhof veranschaulichen lässt. Und wenn man dann mit anpacken kann, wird das Erlebnis zu einer runden Sache.

Das funktioniert übrigens auch, wenn man nicht mehr Schulkind ist. Viele landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland bieten im Rahmen vom "Urlaub auf dem Bauernhof" auch Gelegenheiten zum Mitmachen - im Stall und auf dem Feld.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Stallarbeit: Ballenstroh musste gelockert und auf Karren zu den Tieren gefahren werden.

  • Stallarbeit: Als Einstreu wurde das Stroh im Kuhstall verteilt.

Zum Weltwassertag: Was den Menschen wichtig ist

Am „Weltwassertag“, dem 22. März, soll uns bewusstwerden, wie wertvoll die Ressource Wasser ist. Bei unserer Umfrage zur „Zukunft der Landwirtschaft“ haben 82 Prozent der Bundesbürger gesagt, sie würden für sauberes Wasser mehr Geld ausgeben.

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Zum Weltwassertag: Was den Menschen wichtig ist

Noch wichtiger als artgerechte Tierhaltung oder regionale Lebensmittel ist den Menschen sauberes Grundwasser. 82 Prozent der Bundesbürger wären bereit, für die Sicherstellung sauberen Wassers mehr Geld auszugeben. Das ist eines der Ergebnisse aus unserer repräsentativen Umfrage zur „Zukunft der deutschen Landwirtschaft“, die von den Demoskopen des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid durchgeführt wurde.

Am „Weltwassertag“, dem 22. März, bekommt diese Botschaft eine besondere Bedeutung: Den Bundesbürgern ist der Schutz lebenswichtiger Ressourcen wichtig. Auch wenn die anderen Aspekte wie artgerechte Tierhaltung oder die Erzeugung regionaler Lebensmittel für siebzig bzw. sechzig Prozent der Befragten eine hohe Bedeutung haben – Wasser ist ihnen wichtiger, wie das Ergebnis unserer Umfrage deutlich macht.

Kein Wunder, dass Wasser für die Bevölkerung große Bedeutung hat; verbrauchen wir doch durchschnittlich 120 Liter davon am Tag und mahnen uns Experten immer wieder, täglich mindestens zwei Liter Wasser zu trinken. Dabei ist der Zugang zu Wasser für viele Menschen in anderen Ländern nicht so einfach wie bei uns. Etwa eine halbe Milliarde Menschen leidet unter der Wasserknappheit auf der Erde; vor allem im Nahen Osten und Nordafrika. Aber auch in Deutschland gibt es Regionen, etwa in Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz, wo Wasser immer wieder knapp wird. Darum sollte uns nicht nur ein „Weltwassertag“ daran erinnern, dass wir mit dem knappen Gut Wasser sorgsam umgehen.

(Aufmacherfoto: adobestock.com)

Umfrage-Ergebnis: Die Präferenzen der Bürger.

Zur Wertschätzung der Bauern reicht ein „Ehrentag“ kaum aus

Wenn darüber gesprochen wird, was Bauernfamilien für die Gesellschaft leisten, erschöpft sich die Würdigung ihrer Arbeit meist auf Bereiche der Nahrungsmittelproduktion. Tatsächlich aber sind die Leistungen viel weitgreifender, als oft vermutet wird.

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Zur Wertschätzung der Bauern reicht ein „Ehrentag“ kaum aus

Seit 24 Jahren wird rund um den Globus der „Weltbauerntag“ begangen. An diesem Tag soll daran erinnert werden, welche Leistungen die in der Landwirtschaft tätigen Menschen für die Gesellschaft erbringen. Dabei geht es nicht nur darum, darauf hinzuweisen, dass Bauern und Bäuerinnen die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicherstellen. Auch der Erhalt der Artenvielfalt, der Schutz von Natur und Umwelt sowie die Pflege der Kulturlandschaften ist ohne die Landwirtschaft nicht denkbar.

In Deutschland genießen die Bauern und Bäuerinnen eine vergleichsweise hohe Wertschätzung in der Bevölkerung. Das hatte zuletzt wieder die i.m.a-Umfrage zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ ergeben, bei der 33 Prozent der Befragten den Beruf des Landwirts auch in der Zukunft als besonders wichtig für die Gesellschaft erachtet hatten. Nur Ärzte und Pfleger genossen mehr Wertschätzung. Und auch die Bedeutung der Landwirtschaft für die Sicherstellung der Ernährung wurde von den Befragten deutlich herausgestellt: Eine Mehrheit von 56 Prozent zeigten sich überzeugt, dass die Landwirtschaft in Deutschland auch in Krisenzeiten die Ernährungssicherheit der Bevölkerung sicherstellen würde.

Die Ernährungssicherheit steht nicht nur anlässlich des „Weltbauerntags“ im Fokus vieler Berichte in den Medien. Auch beim traditionellen Erntedankfest im Herbst ist sie Thema. Doch während dann vor allem vor religiösem Hintergrund der Ertrag an Nahrungsmitteln und damit die Leistungen der Bauernfamilien gewürdigt werden, ist der „Weltbauerntag“ eher ein säkularisierter Gedenktag, bei dem auch gesellschaftspolitische Aspekte im Fokus stehen. So wird z.B. daran erinnert, dass durch Industriealisierung und eine Ausweitung von Siedlungs- und Verkehrsflächen immer mehr landwirtschaftliche Nutzflächen verloren gehen. Weltweit sollen es jährlich zehn Millionen Hektar sein, schätzt das Bundesumweltministerium – eine Fläche, die etwa der Größe von Südkorea entspricht oder insgesamt von Albanien, Belgien und der Schweiz.

In Deutschland hat die landwirtschaftliche Nutzfläche zwischen 2017 und 2022 um fast 200.000 Hektar abgenommen und betrug zuletzt 18,1 Millionen Hektar. Dagegen nahm der Flächenverbrauch für Siedlungsbau und Verkehr um mehr als 87.000 Hektar zu. Diese Fläche entspricht z.B. der Größe des „Hotspots der biologischen Vielfalt“ im Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald zwischen Hessen, Niedersachsen und Thüringen, in dem Schafhaltung zum ökologischen Gleichgewicht beiträgt.

Insgesamt erhält und pflegt die Land- und Forstwirtschaft 28,7 Millionen Hektar Ackerfläche, Wiesen und Wälder, was mehr als achtzig Prozent der Gesamtfläche Deutschlands entspricht. Damit sind die Bauern und Bäuerinnen sowie die anderen in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Menschen wichtige Garanten für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, die weit über die Erzeugung von Nahrungsmitteln hinausgehen.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Zum „Weltbauerntag“: Geht es den Tieren gut, geht es auch den Bauern gut (Foto: i.m.a e.V.).

  • Zum „Weltbauerntag“: Hohes Vertrauen in die Leistungen der Landwirtschaft (Grafik aus i.m.a-Umfrage zum „Image der deutschen Landwirtschaft“).

  • Zum „Weltbauerntag“: Tierhalter kennen keine Feiertage (Foto: i.m.a e.V.).

Zweiseitige Entwicklungshilfe in der Landwirtschaft

Die Gelder, die in Entwicklungshilfeleistungen investiert werden, sind imaginäre Größen. Erst der Blick auf einzelne Projekte verdeutlicht, was Entwicklungshilfe leisten kann, wie ein Austauschprogramm der Schorlemer Stiftung für Agrarstudenten zeigt.

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Zweiseitige Entwicklungshilfe in der Landwirtschaft

Üblicherweise verstehen wir unter „Entwicklungshilfe“ die wirtschaftliche oder soziale Förderung von Menschen in Ländern, deren Volkswirtschaften und Gemeinschaftswesen weniger gut aufgestellt sind als beispielsweise in den Industriestaaten, die finanzielle oder materielle Hilfe leisten. So unterstützt Deutschland z.B. in 109 Ländern mehr als 8100 Projekte mit einem Volumen von insgesamt 62 Milliarden Euro. Gemessen an seiner Wirtschaftskraft liegt Deutschland mit seinen Entwicklungshilfeleistungen im Vergleich mit anderen europäischen Staaten auf dem vierten Platz hinter Luxemburg, Schweden und Norwegen.

Bei den 62 Milliarden Euro Entwicklungshilfe aus Deutschland handelt es sich jedoch nicht um das jährliche Hilfsbudget des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei dem die Entwicklungshilfe organisiert und verwaltet wird. Auch andere Ministerien wie das Auswärtige Amt sowie die Länder und Kommunen leisten Entwicklungs- oder humanitäre Hilfe (so wurden z.B. 2022 für die Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten aus Entwicklungsländern in Deutschland 4,6 Milliarden Euro ausgegeben).

Der Etat des Entwicklungshilfeministeriums beträgt aktuell 11,22 Milliarden Euro, was 2,35 Prozent des gesamten deutschen Bundeshaushalts entspricht. Die Fördersumme von 62 Milliarden Euro bezieht sich daher nach Angaben des Ministeriums auf die Gesamtsumme aller Vorhaben, die z.T. über Jahre laufen, und auch auf Kredite, die zurückgezahlt werden müssen. Von den deutschen Fördergeldern aus dem Staatshaushalt entfallen 6,11 Milliarden Euro auf Projekte in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei. Es ist damit der drittgrößte Förderbereich, an dessen Spitze der Energiebereich mit 11,01 Milliarden Euro liegt.

Eines der Projekte, die vom Entwicklungshilfeministerium gefördert werden, ist das „International Young Farmers‘ Exchange Program“. Organisiert wird es von der Schorlemer Stiftung vom Deutschen Bauernverband e.V. Seit 75 Jahren realisiert die nach dem Gründer des ersten freien und unabhängigen Bauernverbands benannte Stiftung, Burghard Freiherr von Schorlemer-Alst, internationale Austauschprogramme. Begonnen hatte es mit mehr als 15.000 deutschen Agrarfachkräften, die sich mit Unterstützung der Stiftung im Ausland fortbilden konnten. Die dabei auf den Feldern in anderen Ländern erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nutzten die Bauern nach ihrer Rückkehr in der heimischen Landwirtschaft.

Heute organisiert die Schorlemer Stiftung mit acht europäischen und fünf Übersee-Programmen einen internationalen Praktikantenaustausch. Dabei wird in den Gastländern mit verschiedenen Austauschorganisationen zusammengearbeitet. Die Programme bringen Agrar-Studenten, aber auch junge Landwirte für drei bis zwölf Monate auf landwirtschaftliche Gastbetriebe, wo sie ihre Kenntnisse in der Land-, Haus-, Pferde- und Forstwirtschaft erweitern und vertiefen können.

Einer dieser Praktikanten ist Shamiru Masego. Der Jungbauer kommt von einem landwirtschaftlichen Betrieb aus Uganda und bildet sich in Berlin am interdisziplinären Institut für agrar- und stadtökologische Projekte fort. Es gehört zur Humboldt-Universität und forscht an anwendungsorientierten Lösungen für Produkte und Verfahren; etwa in der Fermentation von Wurzelgemüse als Wurstersatz oder über den Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft.

In Masegos Heimat kümmert sich Berufskollege Hendrik Wallrichs um die Ankolerinder eines Gastbetriebs. „Diese Rasse unterscheidet sich in erster Linie durch ihr außergewöhnlich starkes Hornwachstum“, weiß der Agrar-Student aus Deutschland. Inzwischen hat er erfahren, dass „in den 1980er Jahren mit dem Zukauf und der Einkreuzung der Milchviehrasse „Holstein Frisian“ begonnen wurde, um die Milchleistung der Kühe zu verbessern.“

Das Austauschprogramm der Schorlemer Stiftung ist ein Beleg dafür, dass Entwicklungshilfe keine Einbahnstraße sein muss. Denn neben der persönlichen Weiterbildung diene das Programm auch einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft, heißt es beim Deutschen Bauernverband. „Wir fördern außerdem das interkulturelle Verständnis für verschiedene Kulturen, die näher zusammenrücken und gemeinsame Herausforderungen bewältigen müssen“, so der stellvertretende Generalsekretär des Verbandes, Gerald Dohme.

Für den Botschafter der Republik Uganda, Stephen Mubiru, fördere das Austauschprogramm auch eine engere Zusammenarbeit der Partnerländer. Bei der Begrüßung einer Gruppe von Junglandwirten aus Uganda in Berlin, regte Mubiru seine Landsleute an, mit den in Deutschland erworbenen Kenntnissen und neuen Ideen in die Heimat zurückzukehren und das erworbene Wissen dort mit anderen Landwirten zu teilen.

In diesem Zusammenhang würdigte Patrik Simon die Aufgeschlossenheit und das „löbliche Engagement des Berufsstandes in der Entwicklungszusammenarbeit“. Der Geschäftsführer des i.m.a e.V., der Bildungsarbeit rund um landwirtschaftliche Themen betreibt, betonte: „Bauern und Bäuerinnen beteiligen sich damit aktiv, um Menschen in ihren Ländern bessere Perspektiven zu eröffnen.“ Die Gastfreundschaft auf den Bauernhöfen in Deutschland sei „ein wichtiger Beitrag zur Integration der Menschen im ländlichen Raum. Dies wird im gesellschaftlichen Diskurs leider nur zu selten beachtet.“

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Deutsche Agrar-Studenten in Uganda: Vor dem Einsatz auf örtlichen Bauernhöfen steht ein Gruppenfoto und ein Seminar, das Grundlagenwissen vermittelt (Foto: Schorlemer Stiftung).

  • Fortbildung in der Praxis: Shamiru Masego, Junglandwirt aus Uganda, bei seiner Arbeit am Institut für agrar- und stadtökologische Projekte in Berlin (Foto: Shamiru Masego).

  • Auftakt zum Lernen in Deutschland: Junglandwirte aus Uganda mit ihrem Botschafter Stephen Mubiru und Geralde Dohme vom Bauernverband (Foto: Jana Knofe).

  • Lernen in der Praxis: Agrar-Student Hendrik Wallrichs aus Deutschland beim Hüten von Ankolerindern auf einer Farm in Uganda (Foto: Hendrik Wallrichs).

„didacta“: Wo Lehrkräfte nach Bildungsangeboten suchen

Die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auf der „didacta“ ist ein Anlaufpunkt für viele Lehrkräfte und Erzieher, die über Aspekte der Ernährung hinaus Lehr- und Lernmaterialien zur Arbeit in der Landwirtschaft suchen.    

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„didacta“: Wo Lehrkräfte nach Bildungsangeboten suchen

Experten aus Landwirtschaft und Naturbildung helfen Pädagogen weiter

Am Dienstag öffnet mit der „didacta“ in Stuttgart Europas größte Bildungsmesse. Vom 11. bis 15. Februar 2025 suchen dann Lehrkräfte, Kita-Erzieherinnen und anderes pädagogisches Fachpersonal nach Anregungen, Lehr- und Lernmaterialien für ihre Arbeit. Fündig werden sie dabei auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, die der i.m.a e.V. auf dem Messegelände organisiert und zu der sich mehr als zwanzig Partner-Institutionen zusammengefunden haben.

Wenn es in den Lehrplänen der Bundesländer um die Landwirtschaft geht, steht oft die Ernährung im Mittelpunkt. Lehrkräfte, die in ihrem Unterricht auch Aspekte der landwirtschaftlichen Praxis behandeln wollen, müssen sich meist selbst um Sachinformationen bemühen. Die Bildungsmesse „didacta“ mit ihrer Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ ist dafür der ideale Ort. Hier findet sich die gesamte Themenpalette zur Herkunft unserer Nahrungsmittel, vom Gemüseanbau bis zur Wertschöpfungskette von Getreide oder der Nutzung nachwachsender Rohstoffe, von der Vielfalt der Nutztierhaltung bis zur Landschaftspflege durch Jagd und Fischerei – wohl an keinem anderen Ort gibt es ein derart geballtes, vielfältiges Informationsangebot.

Netzwerke sind der Bildungstrend

Der i.m.a e.V. als Organisator der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ präsentiert neben seinen Bildungsmaterialien die Vielfalt an Netzwerken. Sie sind ein Trend in der Kommunikation mit Verbrauchern und vor allem mit Kindern und Jugendlichen.

In der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ bringt der i.m.a e.V. Lehrkräfte und Landwirte zusammen. Sie leisten authentische Bildungsarbeit, wenn sie im Unterricht aus eigenem Erleben berichten, wie es im Arbeitsalltag zugeht und wie in der Landwirtschaft produziert wird.

Das „Netzwerk Lernort Bauernhof“ fokussiert auf den bäuerlichen Berufsstand, der auf seinen Betrieben außerschulische Bildungsangebote realisiert. Lehrkräften bietet die i.m.a-Initiative die Gewähr, dass auf diesen Bauernhöfen die reale landwirtschaftliche Praxis erlebt werden kann – und kein „Streichelzoo“, als der die Landwirtschaft in manchen Schulbüchern romantisiert wird.

Bei der i.m.a-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ versammeln sich landwirtschaftliche Betriebe, die Kita-Gruppen, Schulklassen und Individualbesuchern zeigen, wie verantwortungsvoll die Tierhaltung betrieben wird. Durch Fenster, über Internet-Kameras oder durch Besuche in den Ställen können sich die Hofbesucher eigene Eindrücke von der Tierhaltung verschaffen.

Die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auf der didacta:
11.-15. Februar 2025, täglich 09.00-18.00 Uhr; Messe Stuttgart, Halle 7, Stände Nr. 7A50-7A60.

Die Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“:
Acker e.V./GemüseAckerdemie, Atesum AG, Bayerischer Bauernverband K.d.ö.R./Landfrauen, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Bildungsmagazin lebens.mittel.punkt, Blattmacher GmbH/Bildungsbissen.de, Bundesforum Lernort Bauernhof, Bundesprogramm Ökologischer Landbau/Echt kuh-l, Deutscher Angelfischerverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V., EinSichten in die Tierhaltung, i.m.a - information.medien.agrar e.V., Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen/HeRo, Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, Landwirtschaft macht Schule, Landwirtschaftsverlag GmbH/Matsch! Das Kindermagazin, Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg, Milchwirtschaftlicher Verein Baden-Württemberg e.V., Netzwerk Lernort Bauernhof, Schleich GmbH, Zentralverband Gartenbau e.V.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Treffpunkt Gemeinschaftsschau: Rund um den Maibaum der Bildung präsentieren sich die Bildungsangebote.

  • Präsentationstermin: Großes Interesse finden immer wieder kreative Bastelideen der Ausstellungspartner.

  • Anschauungsmaterial: An der Getreidetheke darf man sich auch selbst bedienen.

  • Prototyp: Neue Produkte wie der i.m.a-Bildungskoffer werden auf ihre Akzeptanz getestet.

„EinSichten in die Tierhaltung“ mit neuer Koordinatorin

Mit Thale Meyer gibt es beim i.m.a. e.V. eine neue Projekt-Koordinatorin der Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung". Die Biologin kommt von einem Betrieb, der auch "EinSichten" bietet und Bildungsarbeit mit Schulkindern organisiert.

Medien-Information

„EinSichten in die Tierhaltung“ mit neuer Koordinatorin

Beständige Weiterentwicklung bei der i.m.a-Transparenz-Initiative

Im i.m.a-Team organisiert jetzt Thale Meyer die Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“, bei der Betriebe ihre Ställe für interessierte Verbraucher öffnen. Die Praktikerin kommt von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Niedersachsen, auf dem neben Milchvieh auch Schweine gehalten werden. Zudem ist die Biologin als Bauernhofpädagogin in der i.m.a-Bildungsarbeit aktiv und betreut das beim gemeinnützigen Verein angesiedelte „Forum Lernort Bauernhof“.

„Wir stehen in diesem Jahr vor einer Konsolidierung der Transparenz-Initiative“, beschreibt Thale Meyer eine ihrer wichtigsten Aufgaben. „In einigen Regionen haben wir eine hohe Bereitschaft der Tierhalter, Verbrauchern „EinSichten in die Tierhaltung“ zu bieten, indem Ställe geöffnet werden, Stallfenster oder Internetkameras eingebaut oder Besichtigungen angeboten und andere Formen der Kommunikation genutzt werden. Jetzt geht es darum, auch in anderen Regionen zu wachsen; möglichst auch in stadtnahen Gebieten.“

Thale Meyer kennt die Vorteile, einen Bauernhof nahe einer Stadt zu bewirtschaften. Mit ihrem Mann betreibt sie Landwirtschaft vor den Toren von Oldenburg, wo sie auch „EinSichten in die Tierhaltung“ bieten. „Die Menschen können mit dem Linienbus direkt bis zu unserem Hof fahren, um sich anzusehen, wie hier transparente Tierhaltung funktioniert.“ Diese Möglichkeit nutzen vor allem Kita-Gruppen und Schulklassen. „Die Erreichbarkeit eines Bauernhofes ist oft die größte Herausforderung, wenn Tierhalter Einblicke in ihre Tierhaltung bieten wollen“, weiß Thale Meyer.

Neben der Gewinnung weiterer Teilnehmer möchte die i.m.a-Projektkoordinatorin die bereits aktiven Tierhalter noch besser miteinander vernetzen. „Erfahrungsaustausch ist wichtig“, sagt Thale Meyer und meint damit nicht nur die Erfahrungen beim Verbraucherdialog, sondern auch in der Bildungsarbeit auf dem „Lernort Bauernhof“. „Die beiden Projekte haben viele Schnittstellen und können voneinander profitieren.“

„EinSichten in die Tierhaltung“ bietet den teilnehmenden Betrieben eine Vielfalt an Unterstützung. Mit Fördermitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank werden auch bauliche Maßnahmen auf den Höfen finanziert. Diese reichen vom Einbau von Stallfenstern über die Installation von Videokameras bis zu Podesten, die gerade Kindern einen besseren Über- und Einblick bieten. Zudem stellt der i.m.a e.V. den Landwirten Schutzanzüge für Besucher bei Stallbesichtigungen zur Verfügung, es gibt auf die Tierhaltungsformen angepasste Info-Flyer und durch die Vernetzung mit dem „Lernort Bauernhof“ können Lehrkräften Materialien für Expeditionen mit den Schulklassen auf die Betriebe der Tierhalter angeboten werden.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Daheim im Rinderstall: "EinSichten"-Projektkoordinatorin Thale Meyer zeigt gerne, wie ihre Tiere leben.

  • Arbeitsplatz der "EinSichten"-Projektkoordinatorin: i.m.a-Mitarbeiterin Thale Meyer hat ihr Büro auf dem heimischen Hof.

„Paul, der Hund vom Bauernhof“, wird „Podcaster“

Im mittlerweile sechsten Abenteuer des kleinen Foxterriers „Paul“ erkundet der Hund vom Bauernhof zusammen mit seinen Freunden, was für das Tierwohl getan wird. Die Geschichte aus dem (Vor)Lese- und Malbuch wird erstmals durch Audio-Beiträge ergänzt.

Medien-Information

„Paul, der Hund vom Bauernhof“, wird „Podcaster“

Auf Abruf dem Tierwohl auf der Spur – das neue Landwirtschaftsabenteuer

Wenn es den Tieren gut geht, freut sich der Mensch. Das gilt auch und ganz besonders in der Landwirtschaft. Darum geht auch „Paul, der Hund vom Bauernhof“, der Frage nach, wie es um das Tierwohl bei Rindern und Schweinen auf den Bauernhöfen steht. Die sechste Ausgabe des beliebten (Vor-)Lese- und Malbuchs für kleine Kinder und große Freunde der Landwirtschaft bietet jetzt noch mehr: Die Geschichten aus dem Heft werden online fortgesetzt – als Audiobeiträge, die sich über QR-Codes im Heft abrufen lassen.

Als nach 37 Jahren erstmals wieder Meldungen über die Maul- und Klauenseuche auftauchten, haben sich auch kleine Kinder gefragt, wie die Tiere auf den Bauernhöfen leben. Das (Vor-)Lese- und Malbuch „Paul, der Hund vom Bauernhof“, bietet dafür kindgerechte Antworten. In Zeichnungen, leicht verständlichen Texten und erstmals auch mit einem Erzähler vertont, wird erklärt, wie in der Nutztierhaltung Vorsorge getroffen wird, damit Krankheiten aus den Ställen herausgehalten werden.

Dass dies nicht immer gelingt, wird auch nicht verschwiegen und am Beispiel der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verdeutlicht, die den Tierhaltern noch immer Sorgen bereitet. „Außer der Afrikanischen Schweinepest gibt es noch andere Bakterien und Viren, die unsere Tiere krank machen können“, heißt es im Heft. „Deshalb sind sogenannte Hygieneschleusen vorgeschrieben.“ Wie sie funktionieren, wird in der Bildergeschichte veranschaulicht und erläutert. So erhalten auch Kinder, die fernab von Bauernhöfen leben, einen Einblick in die Realität der Nutztierhaltung.

Auch eine Verbindung zur alltäglichen Lebenswelt der Kinder wird geschlagen. Da wird das System der Lebensmittel-Kennzeichnung erläutert, das die Initiative Tierwohl nutzt, der mehr als 12.000 Landwirtschaftsbetriebe angeschlossen sind. Die Kinder erfahren, wie die Verbindung aus Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltern mit den Lebensmittelproduzenten, dem Einzelhandel und auch der Gastronomie funktioniert, und welche Vorteile sie für das Wohlbefinden der Tiere bringt.

Über QR-Codes mehr erfahren

Über ASP und die Haltungsformen können sich die Kinder weitergehend informieren. Dazu müssen nur die im Heft abgebildeten QR-Codes gescannt werden. Auch die Erlebnisse von „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, rund um das Tierwohl werden unterhaltsam weitererzählt.

Die neue Ausgabe von „Paul, der Hund vom Bauernhof“, ist jetzt im i.m.a-Webshop verfügbar. Sie kostet achtzig Eurocent, kann aber auch kostenlos online gelesen werden. Im Shop finden sich auch alle bisher erschienenen Abenteuer sowie weitere altersgerechte (Vor)Lese- und Malhefte.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Titelhelden: „Paul, der Hund vom Bauernhof“, und seine tierischen Freunde erleben ein neues Abenteuer.

  • Paul muss draußen bleiben: Die Stufen der Tierhaltung kindgerecht erklärt - jetzt auch mit QR-Code als „Podcast“.