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Grüne Woche 2022, Tag 7: Clever essen - regional genießen

Gojibeeren oder Hagebutten, Kürbiskerne oder Chia-Samen – was ist besser? Hier gibt's Fakten zu Superfood, Trendgemüse und Vollkornprodukten, mit denen man sich ausgewogen ernähren kann. Und auch Tipps gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.

Medien-Information

Grüne Woche 2022, Tag 7: Clever essen - regional genießen

Jedes Jahr kommen etwa 40.000 neue Produkte in den Lebensmittelhandel. Die Verbraucher können in Deutschland aus 170.000 Produkten auswählen. Dabei die Übersicht zu behalten, ist nicht einfach. Andererseits befinden sich unter den tausenden „Neuheiten“ auch viele bekannte Produkte, die nur verändert oder schlichtweg von Marketing-Strategen neu positioniert werden. Dennoch gibt es sie, die vermeintlichen Trends in der Ernährung.

Functional Food, Brain Food, Grow-up-Food, Superfood – die Begriffe sind vielfältig, und meist haben sie eines gemeinsam: die englische Sprache. Sie zielt darauf ab, vor allem junge Verbraucher zu erreichen. Funktionsnahrung, Gehirn- oder Wachstumsessen klingen nun mal weniger „hip“. Die „Yoki-Yaki-Bowl“ mit Quinoa, Chili-Flöckchen, mit Goji-Beeren oder Chia-Samen lässt sich im Szeneladen eben besser verkaufen als eine Schüssel mit Grünkohl oder Feldsalat, mit Erbsen oder Leinsamen. Dabei würde man sich z.B. mit heimischem Sauerkraut viel cleverer ernähren. Denn es hat mehr Power als manch importierte Trend-Beere. Von A bis C über E und K reicht die Vitamin-Palette des Sauerkrauts. Eisen, Folsäure, Jod, Kalzium, Kalium, Magnesium und Zink bereichern das Kraut ebenso wie Ballaststoffe. Es hilft der Darmflora und stärkt das Immunsystem. Man müsste nur einen „hippen“ Namen für den fermentierten Kohl finden…

Viele, den ausländischen Superfoods nachgesagte Eigenschaften sind einzig durch Tier- und Zellversuche belegt. Was da als gesund deklariert wird, hält einer genaueren Überprüfung, etwa hinsichtlich von Nährstoffgehalten, selten stand. Anders sieht es bei den heimischen Superfoods aus, für die es vielfältige Belege hinsichtlich ihrer Grundbestandteile und Nährwerte gibt. Heimische Alternativen gibt es für viele der Importprodukte: Kürbiskerne und Leinsamen statt Chia-Samen, Hagebutten oder Johannis- und Preiselbeeren anstelle von Goji-Beeren, Wildkräuter statt Weizengras, Rote Bete, Rotkohl, Kürbis oder Tomaten anstelle von Açcai-Beeren usw.

Während heimisches Superfood einen besseren ernährungsphysiologischen Ruf genießt, wird der Anbau der in fernen Ländern geernteten Beeren, Samen etc. kritisiert. Nicht immer erfülle er unsere Standards hinsichtlich des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln, der Düngung usw. Zudem kann eine steigende Nachfrage hierzulande dazu führen, dass die Produkte für die Bevölkerung in den Ursprungsländern unerschwinglich teuer werden. Und schließlich haben die aus der Ferne importierten Zutaten der trendigen „Bowls“ eine verheerende Ökobilanz.

Daher verwundert es, dass vor allem jungen Menschen den Trend mitmachen. Wo doch in Umfragen zwei von drei Jugendlichen angegeben haben, regionale Produkte zu bevorzugen und 66 Prozent der unter 30jährigen nur saisonales Gemüse und Obst einkaufen. Insgesamt scheinen immer mehr Bundesbürger (83 %) Wert auf regionale Produkte zu legen. Das gilt vor allem für Eier (86 %), Brot- und Backwaren (83 %). Auch bei Fleisch und Wurstwaren (78 %) sowie Milch bzw. Milchprodukten (71 %) spielt die regionale Herkunft eine große Rolle.

Eine i.m.a-Umfrage hat das Interesse an einheimischen Lebensmitteln bestätigt. Bundesweit wurden Verbraucher gefragt, wie viel mehr sie für Fleisch aus Deutschland auszugeben bereit wären, wenn ein vergleichbares Stück Importware fünf Euro kosten würde. Acht von zehn Befragten wären bereit, deutlich mehr zu bezahlen, im Durchschnitt 8,71 Euro. In der Spitze waren 21 Prozent der Befragten sogar bereit, zwischen zehn und elf Euro für Fleisch aus Deutschland auszugeben.

Insgesamt geben Bundesbürger im Jahresschnitt 2.360 Euro für Lebensmittel aus. Damit liegen sie deutlich hinter 13 anderen europäischen Ländern, aber gerade noch vor dem europäischen Durchschnitt (2.290 Euro). Am meisten in Lebensmittel investieren die Menschen in Norwegen (3.240 Euro), der Schweiz (3.360 Euro) und Irland (3.490 Euro). Oder anders formuliert: In kaum einem anderen Land in Europa sind die Lebensmittel so preiswert wie in Deutschland.

Die Landwirte können das bestätigen. Sie stehen am Anfang und am Ende der „Nahrungskette“. Als Erzeuger investieren sie in die Produktion, erhalten dann aber vom Erlös an der Ladenkasse nur verhältnismäßig geringe Anteile. Ein Beispiel: Die Löhne sind seit 1950 um das dreißigfache gestiegen, die Brotpreise sind heute zwölffach höher. Aber nahezu unverändert geblieben sind die Erzeugerpreise für Getreide.

Ob künftige Preissteigerungen, etwa bei der Milch, zu mehr Erträgen bei den Landwirten führen, hängt auch davon ab, inwieweit die Verbraucher bereit sind, höhere Lebensmittelpreise zu bezahlen. Große Supermarktketten wollen z.B. in absehbarer Zeit vorzugsweise Milch der Tierhaltungsstufen 3 und 4 verkaufen. Tierhalter würden dann für die produzierte Milch nur noch Abnehmer finden, wenn die Tiere mehr Platz im Stall und Kontakt zum Außenklima hätten (Stufe 3) bzw. auch tatsächlich ins Freie gelangen könnten (Stufe 4). Eine Refinanzierung der in diesem Zusammenhang erforderlichen Investitionen in Stallumbauten müsste durch steigende Erträge aufgrund höherer Verbraucherpreise bzw. durch Zuschüsse aus der Initiative Tierwohl erfolgen, in die neben Tierhaltern auch Handel und Gastronomie, Fleischwirtschaft sowie weitere Partner eingebunden sind.

Tierwohl und Regionalität werden also künftig noch mehr Bedeutung erlangen. Schon jetzt ist erkennbar, dass sich Ernährungsgewohnheiten verändern. Während 71 % der über 60jährigen täglich Milchprodukte genießen, sind es bei den unter 30jährigen nur noch 53 %. In dieser Altersgruppe finden sich mit sechs bzw. zwölf Prozent auch die meisten Veganer und Vegetarier. Gleichwohl konsumieren immer noch 88 Prozent aller Bundesbürger Fleisch.

Andererseits verwundert es auch, dass gerade die junge Generation, der eine hohe Sensibilität für Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit attestiert wird, deutlich mehr Essen wegwirft als ältere Menschen. 14 Prozent der 14- bis 19jährigen Jugendlichen entsorgt nach eigenen Angaben „mehrmals in der Woche“ Lebensmittel, hat eine Forsa-Umfrage ergeben; 31 Prozent mindestens „einmal pro Woche“. Bei den älteren Befragten bis 29 Jahre sind es immerhin noch elf bzw. 23 Prozent, die einmal bis mehrmals pro Woche Lebensmittel aussondern. Auf die gesamte Bevölkerung umgerechnet, wirft jeder von uns jedes Jahr durchschnittlich 75 Kilo Lebensmittel in die Tonne.

Dabei muss das nicht sein. Das auf den Lebensmittelverpackungen angegebene „Mindesthaltbarkeitsdatum“ (MHD) ist eine Empfehlung. Die Produkte sind oft auch Tage nach dem Ablauf genießbar. Zudem gibt es Möglichkeiten, frische Lebensmittel länger haltbar zu machen; sie zu konservieren. Seit 1804 verstehen es die Menschen, Fleisch und Gemüse in Gläsern durch Erhitzen haltbar zu machen. Andere Methoden sind das Pasteurisieren und Sterilisieren. Hoher Zuckergehalt in eingekochter Marmelade erschwert die Keimbildung und auch das eingangs beim Sauerkraut erwähnte Fermentieren ist eine Methode, Nahrungsmittel haltbar zu machen. Vielleicht braucht es einen passenden, „hippen“ Begriff, um das Haltbarmachen von Lebensmitteln als neuen Food-Trend zu promoten.

In unserem Magazin „lebens.mittel.punkt“ berichten wir über heimisches „SuperFood“. Wie man sich schlau essen kann, wird in dem Beitrag über „Brain Food“ beleuchtet. Auch über die vielen Möglichkeiten, wie sich „Lebensmittel bewahren“ lassen, informieren wir in der Zeitschrift. Wer wissen möchte, wie man „Ballaststoffreich genießen“ kann, findet in dem gleichnamigen Heft auch geeignete Rezepte. Und zum ewigen Thema des Kalorienverbrauchs gibt es mit unserer 3-Minuten-Info "Energiebilanz" eine kurzgefasste Erläuterung der Zusammenhänge.

Weiterführende Beiträge zum Thema finden Sie in unseren Materialien und bei unseren Partnern. Hier eine schnelle Übersicht:

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Hier finden Sie unsere Themen der vergangenen Tage:

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Trend-Thema: Einkochen im "lebens.mittel.punkt"

  • Braind Food: Ernährung für besseres Denken

  • Super Food: Aus der Nähe besser als aus der Ferne

  • Ballaststoffe: Gut für unseren Körper

  • Energiebilanz: Kalorien einmal anders bewerten

Grüne Woche 2022, Tag 8: Ackern daheim - Spaß beim Gärtnern

Wie Landwirtschaft im Großen funktioniert, lernt man am besten im eigenen Garten, der auch ein Balkonkasten sein kann. Und wer Obst und Gemüse einmal selbst angebaut hat, wird wohl künftig Lebensmittel und die Arbeit der Bauern mehr wertschätzen.

Medien-Information

Grüne Woche 2022, Tag 8: Ackern daheim - Spaß beim Gärtnern

Das Schönste am Gärtnern ist wohl das Erfolgserlebnis, wenn nach dem Säen, Gießen, Hegen und Pflegen die Pflanzen tatsächlich Früchte tragen – und als Lohn für den Fleiß der Erntegenuss steht. Wer diesen Prozess einmal durchgemacht hat, kann sich vorstellen, was es für Landwirte bedeutet, Nahrungsmittel zu produzieren. In Mengen, die zigtausende Menschen ernähren. Auf Flächen, die oft unterschiedlich zu bewirtschaften sind. Im Bewusstsein, dass vom Erfolg nicht nur der Genuss, sondern die Existenz abhängt. Und oft nicht nur die Existenz der eigenen Familie.

Ganz anders ist es im heimischen Garten; der auch ein Balkon sein kann. Oder das gemietete Beet einer Solidargemeinschaft. Wo immer es nicht zwingend darauf ankommt, sich durch der eigenen Hände Arbeit zu ernähren, ist Gartenarbeit eigentlich keine Arbeit, sondern ein schönes Hobby. Es wirkt bereichernd auf vielfältige Weise. Es kann der Entspannung dienen, der Freude am Experimentieren oder auch einem Wettstreit um beste Ergebnisse. Immer ist es auch lehrreich. Denn wer glaubt, aufgrund seines in vielen Praxisjahren im Garten erworbenen Wissens immer genau das Richtige zu tun, der irrt. Denn die Natur ist nicht kalkulierbar. Was viele Jahre Gültigkeit hatte, kann in einer Saison plötzlich ganz anders sein.

Darum wird Gärtnern nie langweilig. Es ist eine alterslose Beschäftigung. Kleine Kinder haben ohnehin viel Freude daran, mit ihren Händen in der Erde zu wühlen und zu entdecken, wie der Boden lebt und was auf Beeten wächst. Diese natürliche Neugierde lässt sich beim Gärtnern in spielerische Wissensvermittlung umsetzen. Etwa bei der Anlage eines Hochbeetes, in dem von Küchenkräutern über Sammelnüssen (nicht nur Gärtner wissen, dass Erdbeeren gemeint sind) bis zu Tomaten und Zwiebeln viele Pflanzen gedeihen können. Dass Tomaten auch in Balkonkästen wachsen können, hat sich längst herumgesprochen. Selbst wer in seiner Wohnung nicht über einen Balkon verfügt, kann in einem Pflanzkasten, gut befestigt auf dem Fensterbrett und mit Erlaubnis des Vermieters, das Pflanzenwachstum begleiten.

Etwas größer und sich zunehmender Beliebtheit erfreuend, sind gärtnerische Solidargemeinschaften. Sie gibt es auch auf dem Land, vor allem aber in Ballungszentren; und sogar in einigen Innenlagen von Großstädten. Eines haben alle gemein: Das Interesse der Menschen, Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf zu erzeugen. Geackert wird i.d.R. auf einem gepachteten Grundstück, auf dem Parzellen einzelnen Gruppen von Hobby-Gärtnern zugeordnet sind. Die können dort dann weitgehend nach eigenem Gusto pflanzen, pflegen und pflücken. Es gibt auch Landwirte, die Ackerflächen abtreten, damit Verbraucher im Kleinen nachvollziehen können, was die Bauern im Großen produzieren.

Nun werden Hobby-Gärtner wohl nur selten Getreide anbauen. Aber die bundesdeutsche Kleingartenverordnung schreibt sogar vor, dass Obst und Gemüse für den Eigenbedarf angebaut werden müssen. Dass Kleingärtner auch Kartoffeln anbauen, ist nicht selten, aber sogar in den Gartenvereinen umstritten. Denn wer Fehler macht, könnte die Ausbreitung von Schädlingen befördern, etwa des Kartoffelkäfers, den selbst die Profis fürchten. Daher ist es ratsam, wenn sich auch Hobby-Gärtner mit Fachleuten austauschen.

Nicht jeder Gartenfreund wird einen Landwirt in seiner Nachbarschaft haben. Aber Gärtner und Gartenbaufachbetriebe sind auch in Großstädten leicht erreichbar. Hierbei muss jedoch unterschieden werden zwischen dem landwirtschaftlichen Gartenbau (Erwerbsgartenbau) und dem Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Letzterer kümmert sich vor allem um die Gestaltung von Grünanlagen. Der Pflanzenanbau, also im Großen das, was der Hobby-Gärtner im Kleinen macht, erfolgt in Fachbetrieben unterschiedlicher Größe. Das können Gärtnereien mit angeschlossenem Pflanzen-Center sein, in dem der Hobby-Gärtner seine Setzlinge kauft, oder große Landwirtschaftsbetriebe, die anstelle von Getreide Freilandgemüse anbauen. Die Gartencenter von Baumärkten gehören i.d.R. zu keiner der beiden Kategorien. Sie kaufen ihre Produkte auf Großmärkten ein oder lassen sich von Gartenbaufachbetrieben beliefern. Ausgebildete Gärtner finden sich aber in allen Betriebsformen.

In Deutschland gibt es etwa 17.500 professionelle Gartenbaubetriebe, die mehr als 192.000 Hektar Anbaufläche bewirtschaften und jährlich ca. 3,8 Millionen Tonnen Gemüse und 1,2 Millionen Tonnen Obst produzieren. „Unter Glas“ wächst in Deutschland vor allem Salat. Die meisten Gewächshäuser stehen in Baden-Württemberg (ca. 459 Hektar) und Bayern (ca. 257 Hektar). Zu wenig für den Appetit der Verbraucher. Der Selbstversorgungsgrad bei Gemüse beträgt 40 Prozent. Bei Obst liegt er gerade mal bei 18 Prozent. Die Folge: Deutschland ist ein Importland; Italien, die Niederlande und Spanien sind unsere wichtigsten Lieferanten. Das hat zur Folge, dass in manchen dieser Länder ganze Landstriche unter Folientunneln und Gewächshäusern verschwinden.

Auch das bringt immer mehr Verbraucher auf die Idee, selbst anzubauen, worauf man Appetit hat. Die Gartenbaufachbetriebe und auf die Pflanzenanzucht spezialisierten Gärtnereien bieten dafür eine große Auswahl und entsprechend kompetente Beratung. Wer keine vorgezogenen Pflänzchen im Garten oder Balkonkasten einsetzen möchte, bringt den Samen unter die Erde. Den gibt es ebenfalls in den Fachbetrieben, aber auch in spezialisierten Sämereien, die das Saatgut per Post versenden. Und auch der i.m.a e.V. hat in seinem Internetshop neben den vielen kostenlosen Info-Materialien zwei Saatpakete: Eines enthält Saatgut für nachwachsende Rohstoffe (siehe unser Thema von Tag 3), das andere Brotgetreide. Aber das ist ein Thema, auf das wir morgen eingehen werden.

Wir helfen Ihnen beim Planen vom eigenen Hochbeetund Bewahren der Gemüsevielfalt - im Garten und auf dem Teller. Neben diesen Beiträgen aus unserem Magazin "lebens.mittel.punkt" geben unsere Poster zum Obstund Gemüse Überblicke zu allem, was sich anbauen und genießen lässt. Kompakte Infos zu einzelnen Früchten finden sich in der Vielfalt unserer 3-Mninuten-Infos. Wer noch etwas beim Gärtnern lernenmöchte, findet in unserer speziellen Broschüre zum Gartenbau eine Vielfalt an Themem; darunter sogar zur Kultivierung von Speisepilzen und der Gartenkultur von Friedhöfen. Und wer erfahren möchte, wie Profis Schmetterlinge und Hummeln in den Garten locken, kann auch das bei uns kostenlos online nachlesen.

Weiterführende Beiträge zum Thema finden Sie in unseren Materialien und bei unseren Partnern. Hier eine schnelle Übersicht:

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Hier finden Sie unsere Themen der vergangenen Tage:

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Sonderheft: Kompakte Info-Quelle mit Lerninhalten rund um den Gartenbau

  • Poster Gemüse: Alles was bei uns wächst - und Übungen auf der Rückseite

  • 3-Minuten-Infos: Kleine Auswahl zum Gemüse

  • Poster Obst: Sortierte Übersicht mit allem, was schmeckt - und Bildungsmaterial auf der Rückseite

  • 3-Minuten-Info: Überblick zum Obst in seiner bunten Vielfalt

Grüne Woche 2022, Tag 9: Aufs Korn genommen

Brot und Brötchen, Müsli und Kuchen, Risotto und Sushi, Pizza und Popcorn – nichts geht ohne Getreide. Seit Jahrtausenden ernährt es Mensch und Tier. Die Wertschöpfungskette von Getreide ist vielfältig und reicht bis an die Börsen der Weltmärkte.

Medien-Information

Grüne Woche 2022, Tag 9: Aufs Korn genommen

Es gibt wohl kein anderes Nahrungsmittel, das für die Ernährung der Menschen eine so herausragende Bedeutung hat, wie Getreide. In Gräbern aus dem fünften und sechsten Jahrtausend vor Christus wurde Emmer gefunden, das als Urkorn gilt. Der systematische Getreideanbau soll zehntausend Jahre alt sein und seinen Ursprung im alten Ägypten haben. In Europa wird er in die Zeit von 3.000 vor Christus datiert. Die Menschen kannten da schon Einkorn, ein anderes Urgetreide, Dinkel, Gerste und Hirse.

Das weltweit am meisten angebaute Getreide ist – nicht Weizen, sondern Mais. Laien ordnen ihn häufig unter Gemüse ein, doch er ist ein Getreide. Mehr als eine Milliarde Tonnen werden jährlich weltweit erzeugt; etwa sechzig Prozent davon ist Futtermais für Tiere.

Nach Mais ist Weizen das bedeutendste Getreide. Es gehört zu den Brotgetreidearten. Seine weltweite Anbaufläche ist mehr als sechs Mal größer als Deutschland; um 253.000 Hektar sogar größer als die von Mais. Der Ertrag hingegen ist geringer. Weltweit wurden zuletzt 780,3 Millionen Tonnen Weizen geerntet.

Auf die Ernteerträge hat seit jeher das Klima Einfluss. Mit dem Klimawandel würden die Einflüsse zunehmen, haben Forscher analysiert. So seien die Erträge bei Mais und Weizen seit 1980 um etwa fünf Prozent geringer als erwartet ausgefallen. Längere Wärmeperioden könnten zwar die Anbausaison verlängern, aber Hitze berge auch das Risiko von Ernteausfällen aufgrund von Wassermangel und die steigende Gefahr eines Schädlingsbefalls der Getreidepflanzen. Auch größere Regenmengen könnten Ernteergebnisse negativ beeinträchtigen. Es sei nur an die Bilder von überschwemmten Ackerflächen erinnert. In einem Zeitraum von 28 Jahren sind die Mais- und Weizenerträge weltweit um 3,8 bzw. 5,5 Prozent geringer als erwartet ausgefallen: 23 Millionen Tonnen Mais und 33 Millionen Tonnen Weizen jährlich wurden aufgrund von Klimaveränderungen weniger geerntet, so die Forscher.

Auch bei Reis hat es in einigen Ländern Ernteeinbußen gegeben. Doch konnten diese Verluste andernorts durch Mehrerträge kompensiert werden. Mit fast 510 Millionen Tonnen ist Reis das Getreide, das weltweit an dritter Stelle der Produktionsmengen liegt.

In Deutschland hat Reis als Teil der Getreidevielfalt nur eine geringe Bedeutung. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag zuletzt bei 6,7 Kilogramm. Bei Brotgetreide wie Weizen, Roggen, Dinkel und den Urgetreidearten Einkorn und -Emmer beträgt er 83,6 Kilogramm. Hierbei wird der Mehlwert, also der Extrakt aus dem verarbeiteten Korn berechnet. Mit mehr 70,6 Kilogramm Pro-Kopf-Verbrauch liegt Weizenmehl in der Gunst der Verbraucher ganz vorn.

Demzufolge ist Weizenmehl in einer Vielzahl von Backwaren enthalten; vor allem in Toastbrot, das mit 25,6 Prozent Marktanteil das beliebteste Brot der Bundesbürger ist. Mischbrot liegt mit einem Anteil von 24,2 Prozent knapp dahinter. Mit deutlichem Abstand folgen dann Mehrkornbrot (14,9 %) und Vollkornbrot (11,4 %). Das nahrhafte Roggenbrot erreicht gerade noch 5,9 Prozent Marktanteil.

Diese Zahlen vermitteln einen Einblick in die Ernährungsvorlieben der Bevölkerung. Obwohl das deutsche Bäckerhandwerk mit mehr als 3000 Brotspezialitäten Weltspitze ist, bevorzugt ein Großteil der Konsumenten offenbar nährstoffarme Brote. Dabei würden sich die Verbraucher mit dem ballaststoffreichen Roggenbrot nachhaltiger ernähren, denn es beeinflusst u.a. den Cholesterinspiegel und Glucoseanteil im Blut positiv.

Auch andere Getreidearten wie Dinkel, Gerste, Hafer oder Hirse können zur gesunden Ernährung beitragen. Vereinfacht formuliert, verfügen Vollkorn- oder Mehrkornbrote über mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Die Brotarten regen die Verdauung an und sättigen nachhaltiger.

Eine der nährstoffreichsten Getreidearten ist Hafer. Er enthält hochwertiges Eiweiß, das der Organismus gut umwandeln kann, und auch wichtige Fettsäuren. Die Kohlenhydrate im Hafer bauen sich im Körper langsamer ab als bei anderen Getreidearten. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel im Körper länger stabil, man fühlt sich einfach fitter. Mag Haferbrot ein Nischenprodukt sein, so sind es Haferflocken sicher nicht. Sie sind „solo“ ebenso wie im Müsli oder anderen Kombination ein Ernährungs-Booster; auch und insbesondere für Kinder.

Hafer wird aufwendig verarbeitet: Sind die Körner entspelzt, werden die Kerne gedarrt, das Korn geschnitten und zu Flocken gewalzt. Die lassen sich auch zu Mehl verarbeiten. Ähnlich wird das Brotgetreide verarbeitet. Ein Walzenstuhl bricht die Körner. Die dabei entstehenden Teile werden durch Siebe voneinander getrennt, so dass Schrot, Grieß, Dunst und Mehl sowie Kleie entstehen. Mehl ist die feinste Vermahlungsstufe. Die dabei erzeugten unterschiedlichen Mehl-Typen sind nach Zahlen geordnet. Entgegen der Ansicht vieler Verbraucher, geben diese Typenzahlen nicht den individuellen Feinheitsgrad des Mehls an, sondern stehen für dessen Mineralstoffe und Ernährungswert.

Zur Verdeutlichung: Etwa achthundert Gramm Mehl werden benötigt, um ein Tausend-Gramm-Brot backen zu können. Für diese Menge Mehl muss der Landwirt 16.000 Getreidekörner ernten. Die Ähren, an denen die Körner wachsen, benötigen dafür einen Quadratmeter Ackerfläche; etwa so viel wie 1,5 Fußballfelder. Und auf dieser Ackerfläche hatte der Landwirt im Herbst vierhundert Körner Saatgut ausgebracht, damit er im Sommer darauf ernten konnte.

Um diesen Beitrag zur Getreidevielfalt komplett zu machen: Neben den Brotgetreidearten und neben Hafer, Mais und Reis, gibt es auch noch das außerhalb der Landwirtschaft kaum bekannte Triticale. Es ist ein Futtergetreide. Landwirte pflanzen es für die Versorgung ihrer Tiere an. In beachtlicher Menge: Mit mehr als zwei Millionen Tonnen, fast halb so viel wie in Polen geerntet wird, belegt Deutschland in der Weltrangliste den zweiten Spitzenplatz.


Zum Thema Getreide bieten wir eine Fülle kostenloser Info- und Bildungsmaterialien an. Sie können in unserem Internet-Shop online gelesen oder heruntergeladen werden.

Das „Brotgetreide ABC“ ist eine Zusammenfassung vieler Beiträge zum Thema. Es verschafft einen Überblick und ist ein idealer Einstieg in die Materie. Den gesamten Überblick vom Korn zum Brot bietet die „Sachinformation Unser Getreide“. Das gleichnamige großformatige Posterveranschaulicht die für unsere Ernährung wichtigsten Getreidearten. Auf der Rückseite des Posters finden sich praktische Wissensübungen.Die Broschüre „Lernfeld Brotgetreide“ behandelt die vier Themenbereiche Ernährung, Verarbeitung, Wertschöpfung und Märkte.

Mit der „Getreidetheke to go“ haben Sie Anschauungsmaterial zur Hand, das z.B. die Identifizierung von Getreidearten bei Exkursionen in die Landwirtschaft erleichtert: In sieben Dosen sind die wichtigsten Getreidekörner verpackt; alles zusammen wird in einem Schraubzylinder für 7,50 Euro angeboten.

Zum Hafer bieten wir zwei Posteran, die sich mit den Inhaltsstoffen, mit Anbau, Nutzung und Ernährung befassen. Um Ernährung geht es auch in der Broschüre „Gesundes Frühstück mit Getreide im Kindergarten“. Das Heft dürfte besonders Eltern und Erzieherinnen interessieren.

Wer sich schnell und kompakt über die verschiedenen Getreidearten informieren möchte, greift zu den 3-Minuten-Infos. Die Faltblätter sind auch Bestandteil vom „Saatpaket Brotgetreide“. Darin enthalten ist außerdem hochkeimfähiges Saatgut aus biologischem Anbau. Ein Begleitheft gibt Anregungen für Experimente. Dieses Produkt kann für 7,50 Euro erworben werden.

In einem Beitrag zu „Alten Getreidearten“ portraitieren wir Emmer, Einkorn und Dinkel. Der Einsatz von Landtechnik auf dem Getreidefeld wird im Beitrag „Von der Saat zum Korn“ erläutert. Beim Thema „Clever backen“ geht es um den sinnvollen Einsatz der unterschiedlichen Mehltypen beim Backen und Kochen.

Weiterführende Beiträge zum Thema finden Sie in unseren Materialien und bei unseren Partnern. Hier eine schnelle Übersicht:

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Hier finden Sie unsere Themen der vergangenen Tage:

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Das Brotgetreide-ABC: Grundlagenwissen nicht nur für ABC-Schützen

  • Sachinfo Getreide: Historie, Anbau, Vielfalt - alles in einer Broschüre verständlich dargestellt

  • Getreide-Poster: Die wichtigsten Arten auf enen Blick; dazu Übungsmaterial auf der Rückseite

  • Lernfeld Brotgetreide: Theoretisches Wissen und praktische Tipps

  • Hafer-Poster: Eines von zwei Übersichten zu den Power-Flocken

  • Gesundes Frühstück für Kita-Kinder: Anregungen für Eltern und Erzieherinnen

  • Die Getreidetheke to go: Sieben Getreidearten - das perfekte Anschauungsmaterial, handlich verpackt

  • Saatpaket Brotgetreide: Das komplette Angebot, auch mit den Urgetreidearten sowie keimfähigem Saatgut zum selber säen

Grüne Woche 2022: Zehn Tage - zehn Themen

Mit einem virtuellen "ErlebnisBauernhof" des Wissens reagiert der i.m.a e.V. auf die Absage der Grünen Woche. Vom 21. bis 30. Januar wird täglich ein anderes Schwerpunktthema zur Landwirtschaft, Ernährung oder des Gartenbaus online kommuniziert.

Medien-Information

Grüne Woche 2022: Zehn Tage - zehn Themen

Der i.m.a e.V. lädt ein auf den virtuellen „ErlebnisBauernhof“ des Wissens

Mit einem umfangreichen Wissensprogramm kompensiert der i.m.a e.V. die wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagte Grüne Woche. Der Verein stellt vom 21. bis 30. Januar 2022 jeden Tag der üblicherweise zehn Tage dauernden Verbrauchermesse unter ein anderes Motto. Jedes orientiert sich an Themen der Landwirtschaft, Ernährung oder des Gartenbaus – den traditionellen Schwerpunkten der Grünen Woche. Kommuniziert werden die Thementage auf www.ima-agrar.de und in den sozialen Medien, auch der Messe Berlin.

„Wenn das Publikum in diesem Jahr wieder auf den Besuch der Grünen Woche verzichten muss, soll es wenigstens nicht auf die Informationen verzichten müssen, die wir und unsere Partner sonst auf dem „ErlebnisBauernhof“ des Messegeländes präsentieren“, erläutert Bernd Schwintowski. Der i.m.a-Pressesprecher hatte die Idee zu dem virtuellen „ErlebnisBauernhof“ des Wissens. „Aus mehr als sechzig Jahren Informationsarbeit zur Landwirtschaft verfügen wir über ein vielseitiges Portfolio an Materialien, mit denen wir vom Schulkind bis zu den Senioren alle interessierten Verbraucher über die Arbeits- und Lebenswelt in der Landwirtschaft aufklären können.“

Dafür thematisiert der i.m.a e.V. vom 21. bis 30. Januar 2022 auf seiner Homepage jeden Tag einen anderen Schwerpunkt. Ein erläuternder Text führt den Besucher der Seite www.ima-agrar.de durch das Thema, das mit Links zu vertiefenden Materialien verknüpft ist. Schwintowski: „Wir bieten nicht nur Lesestoff, sondern fordern auch auf, mit unseren interaktiven Modulen das eigene Wissen spielerisch zu testen – ganz so, wie wir es sonst auch auf dem realen „ErlebnisBauernhof“ machen.“

Wer sich weitergehend informieren möchte, findet auch Links zu Partner-Institutionen. Zudem korrespondieren einige der Thementage mit den virtuellen Veranstaltungen anderer Akteure zur Grünen Woche – vom Bauernverband bis zur internationalen Tagung der Landwirtschaftsminister.

Zehn Tage – zehn Themen: Die Grüne Woche 2022 beim i.m.a e.V.
21.01.2022: So smart ist unsere Landwirtschaft (Landtechnik auf Hof und Feld)
22.01.2022: Tierisch was los auf dem Bauernhof (Vielfalt in der Tierhaltung)
23.01.2022: Mit Energie gewinnen (Bedeutung nachwachsender Rohstoffe)
24.01.2022: Du & deine Bauern (Leistungen der Bauernfamilien für unsere Gesellschaft)
25.01.2022: Von Grund auf betrachtet (Unsere Ressourcen Boden, Pflanzen, Wasser, Klima)
26.01.2022: Landwirtschaft l(i)ebt Artenvielfalt (Expeditionen in die Biodiversität)
27.01.2022: Clever essen (Trends und Nutzen regionaler Ernährung)
28.01.2022: Ackern daheim (Gartenbau für jedermann)
29.01.2022: Aufs Korn genommen (Getreide – Ernährungbasis für Mensch und Tier)
30.01.2022: Landwirtschaft live erleben (Einblicke in die Arbeitswelt der Bauernfamilien)

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Die Fahnen der Grünen Woche wehen 2022 nur virtuell (Symbolfoto: Messe Berlin)

Grüne Woche 2024: Jubiläum und noch mehr Erlebnisse

Die Ernährung sichern und die Natur schützen - wie die Landwirtschaft diese Prämisse realisiert, wird auf der kommenden Grünen Woche wieder sichtbar. Der i.m.a-Wissenshof trägt dazu bei - und kann zugleich seine Idee vom „ErlebnisBauernhof“ feiern.

Medien-Information

Grüne Woche 2024: Jubiläum und noch mehr Erlebnisse

Erweitertes Angebot auf der weltweit größten Agrar-Verbrauchermesse

Mit Wissenshof, Schülerpressekonferenz und Schülerpressegespräch sowie Mitmach-Aktionen wird der i.m.a e.V. die Grüne Woche vom 19. bis 28. Januar 2024 auf dem Berliner Messegelände bereichern. Der gemeinnützige Verein organisiert wieder das zentrale Angebot außerschulischer Bildungsarbeit zu Themen der Landwirtschaft auf dem „ErlebnisBauernhof“ in Halle 3.2, der im kommenden Jahr sein 25jähriges Jubiläum feiert.

1999 wurde beim i.m.a e.V. die Idee für einen „ErlebnisBauernhof“ auf der Grünen Woche skizziert – auf einer Serviette: Inmitten eines stilisierten Dreiseit-Bauernhofs gab es einen Marktplatz, auf dem sich die Messebesucher versammelten und über die Landwirtschaft informierten. Einige Jahre später kam der i.m.a-Wissenshof hinzu. Er ist seit 15 Jahren Anlaufpunkt für Schulkinder und Erwachsene, denen vermittelt wird, wie in der Landwirtschaft Nahrungsmittel erzeugt werden.

Der i.m.a-Wissenshof hat sich wie der „ErlebnisBauernhof“ und das Erscheinungsbild der Grünen Woche insgesamt gewandelt. Geblieben ist der Anspruch, den Messebesuchern die Vielfalt der heimischen Landwirtschaft zu vermitteln. Wie dies auf dem i.m.a-Wissenshof geschieht, vermittelt ein Film auf der Homepage des Vereins(www.ima-agrar.de/unterwegs#igw).

Zentrales Bildungsthema: Vom Getreide zum Brot

Das zentrale Thema vom i.m.a-Wissenshof auf der kommenden Grünen Woche ist das Getreide. Vom Korn zum Brot wird die Wertschöpfungskette veranschaulicht. Sie reicht von der Erforschung des Getreidekeimlings mittels Labortechnik über die Untersuchung verschiedener Getreidesorten und die Verarbeitung zu Mehl bis zum Backen von Brötchen. Dabei kooperiert der i.m.a e.V. mit dem Grünen Labor Gatersleben, dem Verband Deutscher Mühlen und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks.

Zwei Pressekonferenzen für Grund- und Oberschüler

Die traditionelle i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche wird um einen zweiten Termin erweitert. In diesem Jahr war die Veranstaltung mit mehr als 600 Kindern und Jugendlichen die größte Pressekonferenz der gesamten Messe und sprengte damit alle Kapazitäten. Um den Interessen der Schüler und Schülerinnen in den unterschiedlichen Altersgruppen besser gerecht zu werden, wird es 2024 zwei Veranstaltungen geben: eine Pressekonferenz für Schüler der 4. bis 7. Klassen zum Thema „Wie beeinflusst die Landwirtschaft das Klima?“ und neu, ein Pressegespräch für Oberschüler der 8. bis 13. Klasse zum Thema „Wasser – die neue Währung der Landwirtschaft“.

Anmelden zu allen Veranstaltungen: www.gruenewoche.de/de/besuchen/schuelerprogramm.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Der i.m.a-Wissenshof: Lernen, wie Nahrungsmittel entstehen (Foto: Schwintowski/i.m.a e.V.).

  • Der i.m.a-Wissenshof: Entdecken, wie die Natur funktioniert (Foto: Schwintowski/i.m.a e.V.).

  • Die i.m.a-Schülerpressekonferenz: Fragen an die Experten der Land- und Ernährungswirtschaft (Foto: Volkmar Otto/i.m.a e.V.).

  • Der „ErlebnisBauernhof“: Eine Idee, skizziert auf einer Serviette, wurde zum Erfolgsmodell der Grünen Woche (Repro: i.m.a e.V.).

Grüne Woche 2025: Schüler im Fokus der Landwirtschaft

Auf der größten Agrar-Verbrauchermesse der Welt versammeln sich jedes Jahr im Januar Jungen und Mädchen, um Experten aus der Landwirtschafts- und Ernährungsszene bei den i.m.a-Schülerpressekonferenzen zu befragen. 2025 wird das Angebot noch erweitert.

Medien-Information

Grüne Woche 2025: Schüler im Fokus der Landwirtschaft

Der i.m.a e.V. organisiert Bildungsveranstaltungen in zwei Messehallen

Die i.m.a-Schülerpressekonferenzen sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Grünen Woche in Berlin. 2025 werden diese außerschulischen Bildungsangebote nochmals erweitert. Neben zwei Schülerpressekonferenzen in der sogenannten „Bauernhalle“ des Messegeländes findet eine dritte Veranstaltung in der Brandenburg-Halle statt. Immer im Fokus: junge Zielgruppen, die ihr Wissen zu Themen der Natur, Landwirtschaft und Ernährung erweitern wollen. Die angemeldeten Schulklassen erhalten freien Eintritt zur Grünen Woche.

Seit Jahren sind die i.m.a-Schülerpressekonferenzen auf der Grünen Woche in Berlin die größten Pressekonferenzen der Agrarmesse auf dem Messegelände. Bis zu 600 Schülerinnen und Schüler aus allgemeinbildenden Schulen in Berlin und Brandenburg befragen Experten aus der Agrar- und Ernährungsszene. 2025 organisiert der i.m.a e.V. erstmals drei dieser beliebten Veranstaltungen: zwei Schülerpressekonferenzen auf der Bühne vom „ErlebnisBauernhof“ in der Messehalle 3.2 und eine Veranstaltung in der Halle 21a, der Brandenburg-Halle. Damit erweitert der gemeinnützige Verein sein außerschulisches Bildungsangebot auch auf die Zielgruppen der dritten Schulklassen.

Die Themen der Bildungsveranstaltungen auf der Grünen Woche:

Wie kommt die Milch in die Tüte?
Schülerpressekonferenz für vierte bis siebente Klassen
Mittwoch, 22. Januar 2025, um 10.30 Uhr in der Messehalle 3.2
Schüler und Schülerinnen befragen Experten zur Tierhaltung, zur Milch und deren Verarbeitung als Lebensmittel sowie zu Ernährungsaspekten.

Mark & Metropole – das Schüler-Quiz
Schüler-Wissenswettbewerb für dritte und vierte Schulklassen
Donnerstag, 23. Januar 2025, um 10.00 Uhr in der Messehalle 21a
Jeweils fünf Schulklassen aus Mark (Brandenburg) und Metropole (Berlin) treten gegeneinander an und müssen ihre Kenntnisse zu Fragen aus der Landwirtschaft, Ernährung und Natur beweisen.

Landwirtschaft morgen – was muss sich verändern?
Schüler-Workshop-Gespräch für achte bis 13. Klassen
Freitag, 24. Januar 2025, um 10.30 Uhr in der Messehalle 3.2
Oberschüler präsentieren ihre Ideen von einer Landwirtschaft der Zukunft, formulieren ihre Wünsche und Forderungen und diskutieren mit Experten aus der Agrar-Szene, was sich davon umsetzen lässt.

Anmeldungen zu den Veranstaltungen bis 10. Januar 2025 auf www.ima-agrar.de/Erlebnisse.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Volle Halle: Die i.m.a-Schülerpressekonferenzen stoßen regelmäßig auf großes Interesse (Foto: i.m.a/Otto).

  • Junge Reporterin: In den Schülerzeitungen wird über die Schülerpressekonferenzen berichtet (Foto: i.m.a/Otto).

  • Knappe Fragestunde: Keine Wortmeldung zu übersehen, ist immer wieder eine Herausforderung (Foto: i.m.a/Otto).

  • Moderne Kommunikation: Das Mobiltelefon ist bei den jungen Reportern unverzichtbares Arbeitsgerät (Foto: i.m.a/Otto).

Grüne Woche: Beachtliche bäuerliche Bildungsbilanz

Mehr als 2.200 Kinder und Jugendliche haben die vielseitigen Angebote des i.m.a e.V., seiner Partner und der anderen Aussteller auf dem "ErlebnisBauernhof" der Internationalen Grünen Woche in Berlin genutzt. Die Bilanz ist insgesamt überaus positiv.

Medien-Information

Grüne Woche: Beachtliche bäuerliche Bildungsbilanz

Zahlen und Fakten zum Ende der landwirtschaftlichen Leistungsschau

Kurz vor Ende der Internationalen Grünen Woche in Berlin bilanziert der i.m.a e.V. ein steigendes Interesse an den Informationsangeboten zur Landwirtschaft. „Wir konnten nicht nur mehr Kinder und Jugendliche an unseren Wissensstationen informieren, sondern haben auch festgestellt, dass sich auch erwachsene Besucher zunehmend für Details über die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern interessieren“, resümierte i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. Mehr als 1.500 Kinder und Jugendliche haben die vielseitigen Angebote des i.m.a e.V. und seiner Partner genutzt. Weitere 700 junge Besucher haben an den Schülerführungen zu den Angeboten weiterer Aussteller auf dem „ErlebnisBauernhof“ der Messe teilgenommen.

Herausragende Beachtung fand der i.m.a e.V. mit der größten Pressekonferenz der Grünen Woche. Fast 500 Jungreporter von Schülerzeitungen und Medienarbeitsgruppen der Schulen in Berlin und Brandenburg befragten Landwirte, eine Agrar-Journalistin und einen Aktivisten von Fridays for Future zur „Zukunft der Landwirtschaft“.

„Für unsere landwirtschaftliche Bildungsarbeit ist die Grüne Woche ein besonders wichtiger Auftakt am Beginn eines jeden Jahres“, erklärt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon das Engagement des gemeinnützigen Vereins. „Hier kommen wir mit nahezu allen Zielgruppen in Verbindung und können insbesondere der großstädtischen Bevölkerung vielfältige Einblicke in die Arbeit der Bauern geben.“

Am i.m.a-Stand konnten die Besucher die Wertschöpfungskette des Getreides real nachvollziehen. Mehr als 20.000 Besucher nahmen an der Getreidetheke 200 Kilo Brotgetreide in kleinen Tüten mit – immer verbunden mit Info-Flyern zu Weizen, Gerste und Roggen sowie den Urgetreidearten Emmer und Einkorn. An den Stationen des i.m.a-Wissenshofes wurde die Herstellung von Mehl und Haferflocken praktisch veranschaulicht. Viele Kinder nahmen die selbst hergestellten Haferflocken für das eigene Frühstück mit nach Hause. „Wir vermitteln damit nicht nur den Produktionsprozess, sondern sensibilisieren auch für die Wertschätzung von Nahrungsmitteln und leisten zudem einen Beitrag zur gesunden Ernährung“, so der i.m.a-Geschäftsführer.

Mit den Partnern vom Deutschen Bäckerhandwerk hatte der i.m.a e.V. wieder einen Höhepunkt am Stand: In einem Doppeldeckerbus konnten Kinder selbst Brot backen. Fast 900 Kilo Teig wurden im Messeverlauf verarbeitet. Zudem schnitt ein Brotsommelier täglich 15 Brote auf, um mit Kostproben über die Unterschiede beim Getreide, in der Verarbeitung und dem Geschmack zu informieren.

„Wir sind mit der Resonanz des Publikums vollauf zufrieden und werden für die nächste Grüne Woche weitere tolle Attraktionen vorbereiten“, stellte der i.m.a-Geschäftsführer in Aussicht.

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Grüne Woche: Bildungsarbeit an den Theken

Auf der Grünen Woche in Berlin lädt der i.m.a e.V. in seine Scheune landwirtschaftlichen Wissens ein. Für Messebesucher gibt es dort an zwei Theken Korn und Hanf sowie weitere Proben von Agrar-Erzeugnissen, incl. der Informationen über die Rohstoffe.

Medien-Information

Grüne Woche: Bildungsarbeit an den Theken

Mit Korn und Hanf will der i.m.a e.V. das Verbraucherinteresse wecken

Am Freitag, 17. Januar 2025, öffnet der i.m.a e.V. seine kleine Scheune auf dem „ErlebnisBauernhof“ der Grünen Woche in Berlin. Dort bittet die Bildungsinstitution der Landwirtschaft an zwei Theken, auf denen sie Korn und Hanf sowie weitere Agrar-Erzeugnisse präsentiert – immer verbunden mit begleitenden Informationen. Die Besucher können sich an den Produkten bedienen und Proben davon mit nach Hause nehmen.

Immer wieder sorgt der gemeinnützige i.m.a e.V. auf dem „ErlebnisBauernhof“ der Grünen Woche für Überraschungen: Da konnten Schulklassen Butter herstellen, in einem Doppelstockbus Brötchen backen oder sich gleich ein komplettes Frühstück zubereiten. Für Kleinkinder gab es eine Rallye auf Mini-Treckern und im Ackerboden wurde nach Regenwürmern gegraben. Auch auf der 89. Grünen Woche, die am 17. Januar 2025 unter dem Berliner Funkturm ihre Hallentore öffnet, wartet der i.m.a e.V. wieder mit einer Überraschung auf.

Erstmals präsentiert der Bildungsverein eine Scheune landwirtschaftlichen Wissens mit Produkten, die z.B. Grundlagen für die Produktion von Lebensmitteln sind. Auf zwei Theken werden einerseits Getreide, andererseits nachwachsende Rohstoffe ausgestellt. Und wer beim Getreide an Korn und bei den nachwachsenden Rohstoffen an Hanf denkt, liegt richtig. Doch werden weder Kornschnaps noch Hanfzigaretten angeboten, sondern einzig Rohstoffe. Und beim Korn ist es das Brotgetreide, während es sich beim Hanf nicht um die Cannabispflanze, sondern um Nutzhanf handelt, der für Textilien, die Ölproduktion oder als Dämmstoff verwendet wird.

Selbstbedienung an den Theken

An der Getreidetheke können sich die Besucher der Grünen Woche Proben vom Brotgetreide mitnehmen. Zur Auswahl stehen Dinkel, Hafer, Roggen und Weizen sowie die beiden Urgetreide Einkorn und Emmer. Auf der Theke mit den nachwachsenden Rohstoffen werden neben Hanf auch Lein-, Malven- und Rapssamen sowie Sonnenblumenkörner angeboten. Auch davon können Proben mitgenommen werden. Zum Getreide und allen nachwachsenden Rohstoffen gibt es begleitendes Informationsmaterial, in dem die Historie der Pflanzen, deren landwirtschaftlicher Anbau und die Nutzung erläutert werden.

Ergänzt wird das anschauliche Bildungsangebot von einem Quiz um landwirtschaftliches Wissen. Im Fokus dabei der Boden, Basis allen Pflanzenwachstums und somit wesentliche Grundlage für den Anbau von Getreide und nachwachsenden Rohstoffen. Dieses Quiz ist Teil des Zukunftspfades, der über den „ErlebnisBauernhof“ zu den Ständen der Aussteller führt und den Besuchern am Ende eine Belohnung für ihr Interesse an den präsentierten Themen bietet.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Andrang: Auf jeder Grünen Woche ist der i.m.a-Wissenshof das Ziel von Schulkindern.

  • Engagement: Dabeisein und Mitmachen, heißt es immer wieder an der Getreidetheke oder der Wissensstation zum Brotgetreide.

  • Selbermachen: Eigene Brezeln backen mit dem „Bäckman“ war und ist immer ein Hit auf dem i.m.a-Wissenshof.

Grüne Woche: Der Klimawandel ist Kernthema der Jugend

Fast 300 Jugendliche aus Oberschulen in Berlin und Brandenburg versammelten sich zum i.m.a-Workshop-Gespräch auf der Grünen Woche. Es ging um die Zukunft der Landwirtschaft und immer wieder auch um die Sorgen der jungen Menschen rund um Klimaaspekte.

Medien-Information

Grüne Woche: Der Klimawandel ist Kernthema der Jugend

Sorgen um die Zukunft der Landwirtschaft beim Schüler-Workshop-Gespräch

Wie kann sich die Landwirtschaft in Zukunft von Klimaveränderungen weniger abhängig machen, wie kann sie den Wasserverbrauch effizienter regulieren und wie unterstützt die Politik dabei – um diese Aspekte drehten sich immer wieder die Fragen von Jugendlichen auf dem Schüler-Workshop-Gespräch, zu dem der i.m.a e.V. auf die Grüne Woche in Berlin geladen hatte. Obwohl auch Fragen zur Tierhaltung, zu moderner Landtechnik und den Konsumgewohnheiten der Verbraucher diskutiert wurden, kam man immer wieder auf den Klimawandel zu sprechen, der von der jungen Generation offenbar als größte Herausforderung ihrer Zukunft betrachtet wird.

Mit dem Agrar-Journalisten Rainer Münch, der Obstbäuerin Monika Rönn und dem Landwirt und Experten für Agrardienstleistungen Sebastian Winkelmann hatte sich der i.m.a e.V. drei Experten eingeladen, um die Fragen der Jugendlichen kompetent und vielschichtig beantworten zu können. Münch, der in seinem Buch „Brücken bauen“ für ein besseres Miteinander von Bürgern und Bauern plädiert, verwies auf die Bemühungen verschiedener Kommissionen aus Politik, Gesellschaft und Agrar-Szene, die Ziele für eine zukunftsfähige Landwirtschaft formuliert hatten. Allein, es fehle an der Umsetzung, so ein Fazit.

Auch Monika Rönn verwies auf die Züchtung von Obstsorten, die weniger anfällig gegen Schädlinge sind, die mehr Frost aushalten und besser mit Trockenheit umgehen können, auf Netze, die das Obst vor Sonnenbrand schützen und auf Wasserbetten zur Beregnung der Pflanzen. Allerdings vertrat sie auch die Auffassung, dass es keine Möglichkeit gebe, den Klimawandel aufzuhalten: „Wir müssen lernen, das wir immer wieder mit extremen Wetterereignissen zu tun haben werden.“

Sebastian Winkelmann nannte als ein Beispiel für den Umgang der Landwirtschaft mit den sich verändernden Klimabedingungen, die Züchtung von Braugerste, die im Herbst gesät wird, die im Winter die Feuchtigkeit der Regenperioden aufnimmt, um dann im Sommer des folgenden Jahres geerntet zu werden. Auch die Wiedervernässung von Mooren sei „ein großer Hebel, um die CO2-Emissionen der Landwirtschaft zu reduzieren“, sagte Rainer Münch. Nachdem zwei Generationen von Landwirten zuvor Moore trockengelegt hatten, um darauf Tiere halten zu können, müsse man nun „das Rad zurückdrehen“. Allerdings, so Münch, stehe dabei die Frage im Raum, was man den Bauern als Ausgleich biete, wenn sie künftig keine Milchkühe auf nassen Flächen halten können.

Schlussendlich müssten alle Maßnahmen vom Verbraucher an der Ladentheke bezahlt werden, betonte Sebastian Winkelmann. Und fand dafür Unterstützung im Publikum, wo man sich bereit zeigte, auch Obst und Gemüse zu kaufen, dass keinen Handelsnormen entspricht. Gleichwohl bliebt die Frage offen, wie sich diese Bereitschaft im Handel umsetzen lässt, der eigene Normen setzt.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Frage- und Diskussionsstunde: Oberschüler beschäftigten die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft (Foto: i.m.a e.V./Otto)

  • Kompetenz auf der Bühne: Bio-Obstbäuerin Monika Rönn gab vielschichtige Antworten (Foto: i.m.a e.V./Otto).

  • Nachhaken war erwünscht: Aus mancher Frage und Antwort ergab sich eine Debatte (Foto: i.m.a e.V./Otto).

  • Andrang wie in den Jahren zuvor: Die Dialog-Formate des i.m.a e.V. ziehen immer wieder viele Schüler an (Foto: i.m.a e.V./Otto).

Grüne Woche: Hauchdünner Sieg für Berliner Schulkinder

Super-Stimmung auf der Grünen Woche: Beim i.m.a-Wissenswettbewerb „Mark & Metropole – das Schüler-Quiz“ haben 300 Kinder ihre Kenntnisse zu Fragen aus der Landwirtschaft und Ernährung unter begeisterter Beteiligung des jungen Publikums bewiesen.

Medien-Information

Grüne Woche: Hauchdünner Sieg für Berliner Schulkinder

Große Begeisterung beim i.m.a-Wissensquiz „Mark & Metropole“

So turbulent war noch kein Morgen auf der Grünen Woche in Berlin, wie heute in der Brandenburg-Halle. Mit Messebeginn um 10.00 Uhr startete der Wissenswettbewerb „Mark & Metropole – das Schüler-Quiz“. Und 300 Jungen und Mädchen aus dritten und vierten Grundschulklassen aus Berlin und Brandenburg feuerten ihre Rate-Teams lautstark an, jubelten und applaudierten frenetisch, wenn ihr Team eine Frage richtig beantwortet hatte. Nach sechs Spielrunden stand fest: Berlin liegt um einen Punkt vorn.

Für die vom i.m.a e.V. organisierte Veranstaltung „Mark und Metropole – das Schüler-Quiz“ hatten sich Schulklassen aus Brandenburg (Mark) und Berlin (Metropole) angemeldet. Gefragt war das Wissen der Jungen und Mädchen zu Themen der Landwirtschaft und Ernährung. Die Kinder der dritten und vierten Klasse allgemeinbildender Schulen hatten sich im Unterricht vorbereitet und sogar in ihrer Freizeit für den Wettbewerb gelernt.

Die Fragen, die i.m.a-Pressesprecher und Moderator Bernd Schwintowski den Kindern stellte, waren dem Alter der Zielgruppe und den Lehrplänen der Schulen angepasst. Mal wurde nach dem Getreide gefragt, das am häufigsten für die Brotproduktion verwendet wird (Weizen), dann sollte geschätzt werden, ob eine Kuh am Tag 16, 28 oder 35 Liter Milch gibt (28) oder wie viele Eier eine Henne im Jahr legt (ca. 320). Interpretationsspielraum gab es bei Fragen nach der Bedeutung von Bienen für die Landwirtschaft oder wann Getreide geerntet wird.

Jury sorgte für Wissenserweiterung

Jeweils fünf Mädchen und Jungen aus einer Klasse bildeten ein Quiz-Team, das sich zunächst auf eine Antwort einigen musste. Wer zuerst einen „Buzzer“ drückte, durfte die Frage beantworten. Die Jury aus Ulrike Fechner von den Landfrauen Brandenburg, Vanessa Paap vom Bauernverband Brandenburg und der Bauernhofpädagogin Thale Meyer beurteilte, ob die Antwort korrekt war und ergänzte durch weiterführende Informationen, so dass mit dem Quiz auch zusätzliches Wissen vermittelt wurde.

Obwohl jeweils nur fünf Kinder aus einer Schulklasse als Quiz-Team die Fragen beantworten durften, hatte doch auch das junge Publikum in der Brandenburg-Halle großen Spaß. Wann immer der „Buzzer“ ertönte, gab es laute Begeisterungsschreie, wann immer eine Frage korrekt beantwortet war, brach lauter Jubel los, und wann immer die Quiz-Teams auf der Bühne keine Antwort parat hatten, rief das Publikum unisono die Lösung auf die Bühne. Das Fazit, nicht nur vieler Lehrkräfte, sondern auch von Ausstellern und Besuchern: So viel Begeisterung für Themen der Landwirtschaft gab es in diesen Tagen noch nicht auf der Grünen Woche.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Begeisterung im Publikum: Moderator Bernd Schwintowski hat das Ergebnis beim Quiz verkündet (Foto: i.m.a e.V./Otto).

  • Schnelligkeit entscheidet: Wer den „Buzzer“ zuerst drückt, darf die Frage beantworten (Foto: i.m.a e.V./Otto).

  • Jetzt bloß nicht irritieren lassen: Nur für die korrekte Antwort gibt es einen Punkt (Foto: i.m.a e.V./Otto).

  • Die drei Damen vom Jury-Board: Ulrike Fechner, Vanessa Paap und Thale Meyer entschieden, ob die Fragen korrekt beantwortet wurden (v.l.; Foto: i.m.a e.V./Otto).

Grüne Woche: Jetzt anmelden zur Schülerpressekonferenz

Endlich geht es wieder los: Nach langer Pause aufgrund der Corona-Pandemie findet 2023 wieder eine Internationale Grüne Woche in Berlin statt. Wir sind erneut dabei - mit unserem i.m.a-Wissenshof und der Schülerpressekonferenz. Und nun: Anmelden!

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Grüne Woche: Jetzt anmelden zur Schülerpressekonferenz

Zwei Jahre musste die weltgrößte Leistungsschau der Landwirtschaft und Ernährungsszene immer wieder abgesagt werden, weil die Auswirkungen der Corona-Pandemie eine Begegnung auf Messen nicht zugelassen hatten. Am 20. Januar 2023 soll nun endlich wieder eine Internationale Grüne Woche unter dem Berliner Funkturm möglich sein. Momentan laufen die Vorbereitungen dafür auf Hochtouren.

Auch wir beim i.m.a e.V. bereiten unsere Messebeteiligung vor. Auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 werden wir wieder einen Wissenshof errichten, um dort die vielseitigen Themen aus Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung zu präsentieren. Insbesondere Schulklassen und Eltern mit ihren Kindern bieten wir ein umfangreiches Aktions- und Erlebnisprogramm.

Im Mittelpunkt unserer Messebeteiligung steht wieder die traditionelle i.m.a-Schülerpressekonferenz, zu der wir die Redaktionen von Schülerzeitungen, Medienarbeitsgruppen und alle weiteren interessierten Jungen und Mädchen einladen. Das Thema am 25. Januar 2023 um 10.00 Uhr lautet: "Wie sicher ist unsere Lebensmittelversorgung?".

Auch Kinder und Jugendliche erinnern sich an die Eindrücke leerer Supermarktregale, die vielerorts Zeichen von Engpässen in der Versorgung mit Nahrungsmitteln waren. Experten wollen darum auf der Schülerpressekonferenz Fragen der Jungen und Mädchen zur Versorgungssicherheit beantworten und erläutern, wie die Wege unserer Lebensmittel vom Bauernhof bis zum Supermarkt funktionieren.

Bei der letzten Grünen Woche war die i.m.a-Schülerpressekonferenz die größte Pressekonferenz der gesamten Messe. Mehr als 500 junge Gäste hatten daran teilgenommen. Weil es im kommenden Jahr auf dem ErlebnisBauernhof keine Bühne geben wird, findet die Schülerpressekonferenz in der Halle 21a, der Brandenburghalle statt.

Dort werden nicht nur Schüler und Schülerinnen aus Berlin, sondern auch aus Brandenburg erwartet. Aber auch dort sind die Platzkapazitäten begrenzt. Darum gilt: Teilnehmen kann nur, wer sich rechtzeitig angemeldet hat. Für alle Teilnehmer gibt es kostenlose Eintrittskarten zur Grünen Woche, mit denen auch das übrige Messegelände erkundet werden kann.

Darum jetzt das Anmeldeformular hier herunterladen und bis zum 06. Januar 2023 anmelden!

Auch Schulklassen, die den i.m.a-Wissenshof erkunden möchten, sollten sich rasch anmelden. Das geht am besten über die eigens dafür eingerichtete Seite der Messe Berlin mit ihrem "Young Generation"-Programm. Dort können Lehrkräfte verschiedene Zeitfenster für ihre Exkursionen buchen.

Wir freuen uns auf viele Schulklassen, Kinder und Jugendliche mit Interesse an allem, was unsere Landwirtschaft und Ernährungsvielfalt ausmacht.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Am 25. Januar 2023 auf der Grünen Woche in Berlin: Schüler befragen Experten (Symbolfoto).

  • Am 25. Januar 2023: Schülerreporter berichten von der Grünen Woche in Berlin (Symbolfoto: Messe Berlin).

  • Grüne Woche, 2020: Rückblick auf die vergangene Schülerpressekonferenz.

Grüne Woche: Schüler befragen Landwirte und Politiker

Zwei Themen, die auch weiteste Kreise der Bevölkerung tangieren, stehen im Mittelpunkt der beiden Pressekonferenzen, die der i.m.a e.V. auf der Grünen Woche in Berlin für Schüler organisiert: Die Bedeutung von Klima und Wasser für die Landwirtschaft.

Medien-Information

Grüne Woche: Schüler befragen Landwirte und Politiker

Auf zwei Pressekonferenzen geht es um unser Klima und das Wasser

Mit einer Schülerpressekonferenz und einem Schülerpressegespräch bietet der i.m.a e.V. auf der Grünen Woche gleich zwei Veranstaltungen zu landwirtschaftlichen Themen. Redakteure von Schülerzeitungen, Kinder und Jugendliche aus Medienarbeitsgruppen sowie andere interessierte Jungen und Mädchen stellen am 24. Januar 2024 ihre Fragen zum Thema „Wie beeinflusst das Klima die Landwirtschaft?“. Und einen Tag später, am 25. Januar 2025, geht es ums „Wasser – die neue Währung der Landwirtschaft“.

Die Schülerpressekonferenzen sind als außerschulische Bildungsveranstaltungen traditionelle Bestandteile der Grünen Woche, die der gemeinnützige Verein i.m.a – information.medien.agrar e.V. seit 2007 organisiert. Zielgruppe sind Schüler und Schülerinnen aus allgemeinbildenden Schulen in Berlin und Brandenburg. Deren Fragen stellen sich Praktiker aus der Landwirtschaft, Wissenschaftler und Politiker. Wegen des großen Interesses – im vergangenen Jahr hatten an der i.m.a-Schülerpressekonferenz mehr als 600 Kinder und Jugendliche teilgenommen – gibt es in diesem Jahr erstmals zwei Veranstaltungen. Die Schülerpressekonferenz am 24.01.2024 richtet sich an vierte bis siebente Klassen. Zum Schülerpressegespräch am 25.01.2024 haben sich Oberschüler der achten bis 13. Klassen angemeldet.


24.01.2024 – i.m.a-Schülerpressekonferenz, 10:30 bis 11:30 Uhr, Halle 3.2 (ErlebnisBauernhof):
„Wie beeinflusst das Klima die Landwirtschaft?“
mit   
David Haseloff,
Landwirt (Ackerbauer, Tierhalter, Pferdezüchter)
    Dr. Claudia Hunecke,
Referat Klimafolgen im Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
    Maria Lubkoll,
Projekt Klimabauern im Landesbauernverband Brandenburg e.V.
    Maria Mundry,
Landwirtin (Tierhalterin, Direktvermarktung)
Christine Reitelshöfer,
stv. Präsidentin Deutscher LandFrauenverband e.V.

25.01.2024 – i.m.a-Schülerpressegespräch, 10:00 bis 11:00 Uhr, Halle 21a (Brandenburghalle):
„Wasser – die neue Währung der Landwirtschaft“
mit    
Dr. Holger Hennies,
Präsident Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V.
Claudia Müller,
parl. Staatssekretärin im Bundesmin. für Landwirtschaft und Ernährung
Heiko Terno,
Vizepräsident Landesbauernverband Brandenburg e.V.

Journalisten professioneller Medien sind zur Berichterstattung über die Veranstaltungen eingeladen, haben jedoch kein Fragerecht.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Die i.m.a-Schülerpressekonferenz: Experten beantworten die Fragen der Schüler.

  • Die i.m.a-Schülerpressekonferenz: Jungreporter berichten von der Grünen Woche (Foto Messe Berlin).

  • Die i.m.a-Schülerpressekonferenz: Viele Fragen finden Gehör und werden beantwortet.

Grüne Woche: Schüler fordern „konkrete Maßnahmen“

Wie das Klima und die Sorge um den Wasserhaushalt die Landwirtschaft belasten, sind Themen, die auch die junge Generation umtreiben. Das wurde während zweier Pressekonferenzen für Grund- und Oberschüler auf der Grünen Woche in Berlin deutlich.

Medien-Information

Grüne Woche: Schüler fordern „konkrete Maßnahmen“

Klimafragen im Fokus von zwei Schülerpressekonferenzen

Die Herausforderungen der Landwirtschaft aufgrund des Klimawandels standen auf der Grünen Woche im Fokus von Grund- und Oberschülern. Bei zwei vom i.m.a e.V. organisierten Pressekonferenzen wollten Schüler der vierten bis siebenten Klassen wissen, wie das Klima die Landwirtschaft beeinflusst, und Oberschüler gingen der Frage nach, ob Wasser die neue Währung des Landwirtschaft sei. Landwirte, Wissenschaftler und Politiker beantworteten die Fragen.

„Nennen Sie konkrete Maßnahmen“, forderte ein elfjähriger Grundschüler in Ergänzung zur Frage, was Landwirte tun können, um das Klima zu schützen. Maria Mundry und David Haseloff, Tierhalter und Ackerbauern aus Brandenburg, sowie Berufskollegin Christine Reitelshöfer vom Deutschen Landfrauenverband beschrieben, wie sie die Fruchtbarkeit ihrer Felder erhöhen und wie man mit moderner Landtechnik den Boden schonend bearbeitet. Maria Lubkoll, Managerin der Initiative „Klimabauern in Berlin-Brandenburg“, erläuterte, wie durch Humusaufbau im Boden Klimaschutz betrieben wird. Bei den Oberschülern ging es um die Frage, wie sich Wasser im Boden halten lässt und wie eine Wiedervernässung von Moorböden und der Anbau von Schilf und Röhricht zur Gewinnung von Dämmstoffen als Alternative zur Weidewirtschaft betrieben werden kann.

Auch wenn sich die Fragestellungen der Grund- und Oberschüler unterschieden, eines trieb alle um: Die Sorge um ihre Zukunft angesichts der Klimaveränderungen. Dass die Kinder und Jugendlichen auch Vorschläge zum Klimaschutz machten, verblüffte die Expertenrunden auf den beiden i.m.a-Schülerpressekonferenzen. Mal wurde vorgeschlagen, statt Kühen Ziegen zu halten, weil deren Emissionen das Klima weniger schädigen würden, dann wurde die Beregnung von Gärten und Tennisplätzen oder der Bau von Automobilfabriken in wasserarmen Regionen infrage gestellt.

Während die Grundschüler das Expertengremium aktiv und fordernd mit Fragen überhäuften, zeigten sich die Oberschüler überraschend zurückhaltend. Da waren es eher die beiden Landwirte, der Präsident vom Landvolk Niedersachsen, Dr. Holger Hennies, und dessen Kollege, Heiko Terno, Vizepräsident beim brandenburgischen Bauernverband, die verdeutlichen, wo sie mit Vorgaben der Politik nicht konform sind, die von Claudia Müller, der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, mit Hinweisen auf EU-Richtlinien vertreten wurden.

Am Ende der beiden Schülerpressekonferenzen gab es aber auch Hoffnungen für die Zukunft: So waren sich Landwirtschaft und Politik einig, dass es dringend einen Bürokratieabbau brauche, damit sich die Bauernfamilien mehr auf ihre Kernarbeit, Ackerbau und Tierhaltung konzentrieren könnten. Und Dr. Claudia Hunecke vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung versicherte, dass wir „noch einige Jahre, bis 2050, 2070“ Zeit hätten, um den Klimawandel abzuwehren.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche 2024: Moderne Medien im Einsatz (Foto i.m.a/Volkmar Otto).

  • i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche 2024: Mitschreiben bleibt klassische Reporterarbeit (Foto i.m.a/Volkmar Otto).

  • i.m.a-Schülerpressegespräch auf der Grünen Woche 2024: Fragen in Teamarbeit stellen (Foto i.m.a/Volkmar Otto).

  • i.m.a-Schülerpressegespräch auf der Grünen Woche 2024: Expertenrunde auf der Bühne in der Brandenburghalle (Foto i.m.a/Volkmar Otto).

Grüne Woche: Schüler sorgen sich um Ernährungssicherheit

Sehr gut vorbereitet und mit einem vielfältigen Fragenkatalog haben in diesem Jahr mehr als 600 Schüler und Schülerinnen aus Berlin und Brandenburg die i.m.a-Schülerpressekonferenz besucht. Experten standen den Jungen und Mädchen Rede und Antwort.

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Grüne Woche: Schüler sorgen sich um Ernährungssicherheit

Wie produzieren die Bauern künftig Nahrungsmittel, wenn Dünger und Energie teurer werden, warum gibt es für das gleiche Geld wie früher heute weniger Ware und wie können wir auch arme Menschen satt machen? Nur drei Fragen von vielen, die mehr als 600 Jungen und Mädchen auf der i.m.a-Schülerpressekonferenz während der Internationalen Grünen Woche in Berlin gestellt haben. Experten aus Landwirtschaft und Ernährung haben darauf bei der größten Medienveranstaltung der Messe geantwortet.

„Wie sicher ist unsere Lebensmittelversorgung?“ lautete das Thema der Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche. Heiko Terno vom Landesbauernverband Brandenburg e.V., Ulrike Fechner vom Brandenburger Landfrauenverband e.V. und Oliver Numrich von der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungswirtschaft e.V. beantworteten als Experten die Fragen der jungen Gäste.

Im Mittelpunkt des Interesses standen die Auswirkungen der Energiekrise auf die Produktion von Nahrungs- und Lebensmitteln. Heiko Terno, der auch über Aspekte der Tierhaltung und Unterschiede von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft informierte, betonte, dass die Landwirtschaft ausreichend leistungsstark sei, um die Bevölkerung weiterhin zu ernähren. Auch Oliver Numrich verdeutlichte, dass die Ernährungswirtschaft der Energiekrise trotzen würde. Verhindern könne man jedoch nicht, dass Preise steigen, denn die Produzenten könnten z.B. die Energiekosten nicht kompensieren. Zum Teil habe das auch zur Folge, so Numrich, dass die Inhalte von Verpackungen geringer werden, um den gewohnten Verbraucherpreis nicht ändern zu müssen.

Ulrike Fechner gab Empfehlungen für die Bevorratung mit Nahrungs- und Lebensmitteln, betonte aber auch, dass sich niemand Sorgen machen müsse, dass die Ernährungssicherheit in Anbetracht der Krise nicht gewährleistet sei. Sie appellierte jedoch, weniger Lebensmittel wegzuwerfen: „Fast 78 Kilo Lebensmittel werden pro Kopf in Deutschland jährlich weggeworfen; das muss nicht sein.“

Als Schulkinder wissen wollten, warum das Verbot des sogenannten „containerns“ nicht aufgehoben werden könne, offenbarte sich eine Kontroverse zwischen den Repräsentanten von Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft. Während Terno und Fechner kein Problem darin sahen, die Suche nach Lebensmitteln in den Containern von Supermärkten zu erlauben, lehnte dies Numrich ab, „weil von den Geschäften ohnehin nur ungenießbare Produkte entsorgt werden“. Auch sei es eine unwürdige Situation, wenn Menschen in Abfallbehältern nach Lebensmitteln suchen würden.

Aufgrund der bislang größten Beteiligung an einer i.m.a-Schülerpressekonferenz konnten leider viele Fragen nicht live beantwortet werden. Doch Moderator Bernd Schwintowski versprach: „Keine Frage bleibt unbeantwortet“ und forderte die Gäste auf, ihre Fragen per E-Mail an den i.m.a e.V. nachzureichen.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • i.m.a-Schülerpressekonferenz: Mehr als 600 Schüler in der Brandenburghalle der Grünen Woche. (Foto: Otto/i.m.a e.V.)

  • Die Experten der i.m.a-Schülerpressekonferenz: Terno, Fechner, Numrich (von links; Foto: Otto/i.m.a e.V.).

  • Nah an der Zielgruppe: Moderator Schwintowski fing die Fragen der Schüler ein. (Foto: Otto/i.m.a e.V.)

  • Das Team der Schülerpressekonferenz: Terno, Fechner, Numrich, Schwintowski (von links; Foto: Otto/i.m.a e.V.)

Grüne Woche: Siegerehrung „Zukunft der Landwirtschaft“

Die Brandenburger Erntekönigin Theresia Ruffert und der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, ehren am Sonntag, 19. Januar 2020, die Sieger des Wettbewerbs zur "Zukunft der Landwirtschaft" - um 15.15 Uhr auf dem "ErlebnisBauernhof" der Grünen Woche in Halle 3.2 des Berliner Messegeländes.

Medien-Information

Grüne Woche: Siegerehrung „Zukunft der Landwirtschaft“

Einladung zum Wettbewerb-Finale am 19. Januar 2020, 15.15 Uhr, Halle 3.2

Nach dem Defilee der Produktköniginnen auf dem „ErlebnisBauernhof“ präsentieren sich die Sieger des Wettbewerbs zur „Zukunft der Landwirtschaft“. Begleitet von der Brandenburger Erntekönigin Theresia Ruffert wird der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, eine Schulklasse, eine Schülerarbeitsgruppe und einen Einzelsieger ehren. Alle eingereichten Arbeiten sind dann auch am Messestand vom i.m.a e.V. in Halle 3.2 zu besichtigen.

Am Wettbewerb des gemeinnützigen i.m.a e.V. haben sich sowohl komplette Schulklassen als auch Arbeitsgruppen und Einzelpersonen beteiligt. Anlass ist das sechzigjährige Bestehen des Vereins, der sich um die Wissensvermittlung zu Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung besonders bei Kindern und Jugendlichen kümmert. Mehr als 70.000 Lehrkräfte in Deutschland arbeiten mit den Lehr- und Lernmaterialien, die der i.m.a e.V. kostenlos zur Verfügung stellt.

Beim Jubiläum wollte man nicht auf sechzig Jahre zurückschauen, sondern in die Zukunft blicken. Bundesweit waren Schülerinnen und Schüler aufgerufen, ihre Vorstellungen von einer Landwirtschaft in sechzig Jahren zu illustrieren. Auf Bildern und Collagen sollten die Kinder und Jugendlichen ihre Visionen von einer „Zukunft der Landwirtschaft“ illustrieren.

Die Präsentation der von einer Jury ausgewählten drei interessantesten Arbeiten findet anlässlich der Internationalen Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände statt; am

Sonntag, 19. Januar 2020, 15.15 Uhr
Messehalle 3.2, Bühne vom „ErlebnisBauernhof“

Sie sind herzlich eingeladen.

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Grüne Woche: So sieht die Zukunft der Landwirtschaft aus

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin kann besichtigt werden, wie sich Schulkinder die Zukunft der Landwirtschaft vorstellen. Bei einem Wettbewerbs haben sie Bilder eingereicht, auf denen dargestellt wird, wie die Agrar-Welt künftig aussieht.

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Grüne Woche: So sieht die Zukunft der Landwirtschaft aus

Die Perspektiven von Ackerbau und Tierhaltung aus Sicht von Schulkindern

Wie Bauern und Bäuerinnen künftig für unsere Ernährung sorgen, kann auf der Internationalen Grünen Woche besichtigt werden. Auf dem „ErlebnisBauernhof“ in Halle 3.2 des Berliner Messegeländes lässt der Verein i.m.a – information.medien.agrar in die „Zukunft der Landwirtschaft“ blicken. Anhand von Bildern und Collagen, die Schulkinder im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs eingesandt haben, wird deutlich, wie sich die jungen Konsumenten die Agrar-Welt von morgen vorstellen.

Am Sonntag, 19. Januar 2020, wird der i.m.a-Vorsitzende und Deutsche Bauernpräsident Joachim Rukwied die Arbeiten der Gewinner des Wettbewerbs „Zukunft der Landwirtschaft“ prämieren. Um 15.15 Uhr werden sie auf der Bühne vom „ErlebnisBauernhof“ in Halle 3.2 ihre Auszeichnungen und wertvollen Preise in Empfang nehmen. Dann werden nicht nur die Gewinnerbeiträge, sondern alle Schülerarbeiten am Messestand vom i.m.a e.V. zu besichtigen sein.

„Wir hatten im vergangenen Jahr bundesweit Kinder und Jugendliche der allgemeinbildenden Schulen gefragt, wie sie sich die Landwirtschaft in sechzig Jahren vorstellen“, erläutert Patrik Simon vom i.m.a e.V. Anlass ist das Jubiläumsjahr des gemeinnützigen Vereins, der sich seit sechzig Jahren um die Kommunikation landwirtschaftlicher Themen kümmert. „Unsere Aufgabe war und ist es, der Gesellschaft zu erläutern, wie Bauern und Bäuerinnen arbeiten, wie sie ihre Tiere halten und was sie leisten, damit wir hochwertige Lebensmittel genießen können und satt werden“, so Simon weiter. „Wir sind begeistert, wie gerne sich die Jugend mit dieser Thematik befasst und welche Ideen sie hat.“

Auf dem „ErlebnisBauernhof“ hat der Verein auch sogenannte „Wissensstationen“ aufgebaut, an denen die Besucher praktisch nachvollziehen können, wie aus Getreide Mehl entsteht und Brot gebacken wird. Dazu kooperiert der i.m.a e.V. mit dem deutschen Bäckerhandwerk, das einen großen Doppeldeckerbus auffahren lässt, in dem z.B. Kita-Gruppen und Schulklassen backen können.

Ein weiterer Höhepunkt der Grünen Woche ist zudem die vom i.m.a e.V. seit mehr als zwanzig Jahren organisierte Schülerpressekonferenz. „Mit fast 500 Jungen und Mädchen aus Redaktionen von Schülerzeitungen und Medien-Arbeitsgruppen organisieren wir am Mittwoch, 22. Januar 2020, um 11.00 Uhr die größte Pressekonferenz der gesamten Grünen Woche“, freut sich Pressesprecher Bernd Schwintowski. Das Thema ist auch dort die „Zukunft der Landwirtschaft“. Den Fragen der jungen Journalisten stellen sich Praktiker: Ein Bauernpräsident und Öko-Landwirt, eine Landwirtin, die auch einen Hofladen betreibt, eine Agrar-Journalistin und ein Repräsentant der Initiative „Fridays for Future“, der ebenfalls vom Bauernhof kommt.

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Grüne Woche: „Gibt es irgendwann keine Bauern mehr?“

Bei der traditionellen i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche in Berlin haben fast 500 Jungen und Mädchen aus den Redaktionen von Schülerzeitungen von Schulen in Berlin und Brandenburg Experten zur „Zukunft der Landwirtschaft“ befragt....

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Grüne Woche: „Gibt es irgendwann keine Bauern mehr?“

Zukunftsfragen der Jugend auf der i.m.a-Schülerpressekonferenz

Fast 500 Jungen und Mädchen haben bei der traditionellen i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche in Berlin Experten über die „Zukunft der Landwirtschaft“ befragt. Es ging um die Entwicklungen in der Landtechnik, die Tierhaltung und Ernährung. Nachdem auch Fragen zu den Herausforderungen beim Klima- und Ressourcenschutz, den Anforderungen der Politik und Wünschen der Verbraucher beantwortet waren, stand am Ende nur noch eine Frage im Raum: „Gibt es irgendwann keine Bauern mehr?“

Henrik Wendorff, Bio-Landwirt und Präsident vom Landesbauernverband Brandenburg e.V., konnte die Jungen und Mädchen von Schülerzeitungen und aus Medienarbeitsgruppen der Schulen in Berlin und Brandenburg beruhigen: „Wenn es keine Bauern mehr gibt, haben wir Menschen auch nichts mehr zu essen.“ Wendorff beantwortete viele der Fragen der Jungredakteure mit fachlichen Details; etwa zum Pflanzenschutz oder der Tierhaltung.

Mit seiner Berufskollegin Hedda Korte war er einer Meinung, als es um die Tierhaltung und das Tierwohl ging: „Kein Landwirt geht morgens in den Stall, um seine Tiere zu quälen.“ Korte, deren Hof seit dem 17. Jahrhundert im Familienbesitz ist und die in ihrem Hofladen Putenfleisch verkauft, motivierte die Schülerinnen und Schüler, ihre Ernährung zu überdenken: „Wir sollten unsere Lebensmittel mehr wertschätzen; man muss nicht jeden Tag Fleisch essen.“

Immanuel Nikelski von der Initiative „Fridays for Future“ stimmte der Landwirtin zu und berichtete, wie er zum Vegetarier wurde. Bei seinen Eltern, die als Nebenerwerbslandwirte Obstbau und eine Schafzucht betreiben, achtet er darauf, dass sie nachhaltig wirtschaften und bei der Produktion von Nahrungsmitteln auch die Anforderungen an den Klima- und Ressourcenschutz beachten.

Wie sehr die moderne Landwirtschaft diese Anforderungen schon heute erfüllt, machte Wiebke Herrmann deutlich. Die Journalistin der Fachzeitschrift „agrar heute“ berichtete über Melkroboter in der Milchwirtschaft, Drohnen beim Pflanzenschutz und viele weitere Bereiche, in denen bereits zu erleben ist, wie sich die Landwirtschaft für die Zukunft fit macht.

Bernd Schwintowski, der die i.m.a-Schülerpressekonferenz organisiert hatte, freute sich über das große Interesse der Schülerreporter: „Die Fragen haben gezeigt, wie gut vorbereitet die Jungen und Mädchen waren. Das ist sicher auch ein Verdienst engagierter Lehrkräfte, denen wir nur danken können.“ Themen der Landwirtschaft und Ernährung würden im Unterricht noch zu selten behandelt, da sie viele Lehrpläne zu wenig berücksichtigen. „Deshalb freuen wir uns über jeden Pädagogen, der sich dieser für die Bildung unserer Kinder so wichtigen Themen annimmt.“

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Grüne-Woche-„Jubelläum“: 25 Jahre „ErlebnisBauernhof“

Aus der Skizze auf einer Serviette wurde ein Erfolgsmodell der weltweit bedeutendsten Agrarmesse: Vor 25 Jahren gab es erstmals einen „ErlebnisBauernhof“ auf der Grünen Woche in Berlin. Seitdem hat sich vieles verändert, aber die Idee bleibt aktuell.

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Grüne-Woche-„Jubelläum“: 25 Jahre „ErlebnisBauernhof“

Aus der Skizze auf einer Serviette wurde ein Erfolgsmodell der Landwirtschaft

Seit 25 Jahren versammeln sich die Akteure der Agrar-Branche auf dem „ErlebnisBauernhof“ der Grünen Woche in Berlin. Sie ist vom 17. bis 26. Januar wieder Auftakt des landwirtschaftlichen Jahres und Treffpunkt von Landwirten und Verbrauchern. Das Konzept vom „ErlebnisBauernhof“ basiert auf einer Idee des i.m.a e.V. Sie wurde zur Jahrtausendwende erstmals realisiert und hat sich seitdem als ein Schaufenster der Landwirtschaft bewährt.

Der bäuerliche Berufsstand hat die Grüne Woche einst begründet. Anlässlich einer Wintertagung der Landwirte gab es im Januar 1926 erstmals eine begleitende Warenmesse. In Anlehnung an die grünen Mäntel der Bauern und Bäuerinnen erhielt die Messe ihren Namen. Seitdem hat sich die Grüne Woche zu der weltweit bedeutendsten landwirtschaftlichen Verbrauchermesse entwickelt; auch wenn die Messe Berlin inzwischen auf das Attribut „international“ für die Grüne Woche verzichtet. Zuletzt wurden 1400 Aussteller aus sechzig Ländern und 275.000 Besucher gezählt.

Anziehungspunkt ist immer wieder die Messehalle 3.2 unter dem Berliner Funkturm, in der sich die deutsche Landwirtschaft präsentiert. Nach der Grünen Woche 1999 reifte die Idee, den überwiegend großstädtischen Besuchern die Arbeit der Bauernfamilien realitätsgetreuer näherzubringen. Wie dies aussehen könnte, skizzierte der damalige i.m.a-Geschäftsführer Hermann Bimberg auf einer Serviette: Kern der 6.000 m2 großen Halle war ein Dreiseithof aus stilisierten Bauernhäusern, in denen Rinder- und Schweine sowie Landtechnik gezeigt werden sollten. Zudem sollten Ackerbau und Grünlandbewirtschaftung dargestellt sowie nachwachsende Rohstoffe thematisiert werden.

Spektakulärste Präsentationsform

Dieses Konzept wurde erstmals auf der Grünen Woche 2000 realisiert; von der Messe Berlin als „bisher spektakulärste Präsentationsform“ gelobt. Insbesondere wie die „moderne Landwirtschaft auf einer nachhaltigen Nutzung des Bodens und einer artgerechten Viehhaltung beruht“, und wie „mit Satellitenunterstützung Pflanzenbestände auf den Feldern exakt nach Bedarf mit Nährstoffen versorgt werden“, beeindruckte die Messegesellschaft und mehr als 480.000 Besucher.

Auch wenn heute, 25 Jahre später, mit dem Dreiseithof der Rinder- und Schweinestall verloren gegangen sind, wenn sich die Logos von Grüner Woche und „ErlebnisBauernhof“ nun nüchtern und sachlich präsentieren – die einst gelobten „Experten, die Besuchern Rede und Antwort stehen“, gibt es noch immer. Sie heißen jetzt „Agrar-Scouts“, und so wie einst werden sie vom 17. bis 26. Januar den Dialog mit den Verbrauchern suchen. Auch die einst skizzierten nachwachsenden Rohstoffe sind weiterhin ein Thema; ebenso wie die Wertschöpfungskette beim Getreide. Der i.m.a e.V. fokussiert darauf in (s)einer „Scheune“ voll landwirtschaftlichen Wissens auf einem neuen „ErlebnisBauernhof“.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Skizziert auf einer Serviette: Die Grundidee des Erfolgsmodells vom „ErlebnisBauernhof“.

  • Jahrelang erfolgreich: Das Logo vom „ErlebnisBauernhof“.

  • Neue Sachlichkeit: Das aktuelle Logo vom „ErlebnisBauernhof“.

Hackfrüchte – die Poster-Stars im Schulunterricht

Mit zwei neuen Themen bereichert der i.m.a e.V. das Angebot an Lehr- und Lernmaterialien für den Schulunterricht und die Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft. Über die Hackfrüchte Kartoffeln und Zuckerrüben informieren jetzt Unterrichtsposter.

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Hackfrüchte – die Poster-Stars im Schulunterricht

Mit neuen Bildungsmaterialien startet der i.m.a e.V. ins Schuljahr 2024

Sie sind die bedeutendsten Hackfrüchte auf deutschen Äckern: Kartoffeln und Zuckerrüben. Fast elf Millionen Tonnen Kartoffeln wurden im vergangenen Jahr geerntet; bei den Zuckerrüben waren es mehr als 28 Millionen Tonnen. Damit liegen die Feldfrüchte ganz weit vorn in der Beliebtheit bei den Landwirten, die sie auf 655.000 Hektar anbauen – auf einer Fläche, die fast zweieinhalb mal so groß ist wie das Saarland. Diese Hackfrüchte macht der i.m.a e.V. jetzt zu Stars auf zwei neuen Unterrichtspostern, die mit zwölf weiteren Themen die Bildungsarbeit der Lehrkräfte im Schuljahr 2024 bereichern.

Was Kartoffeln und Zuckerrüben verbindet, ist die Feldarbeit. Die Pflanzen brauchen einen gut durchlüfteten Boden. Zudem müssen sogenannte Beikräuter entfernt werden, damit diese nicht die Pflanzen überwuchern. Einst wurde diese Arbeit per Hand mit der Hacke erledigt. Heute gibt es dafür und auch für die Ernte Maschinen. Die i.m.a-Unterrichtsposter veranschaulichen das.

Mit einem Selbstversorgungsgrad von 147 Prozent bei Kartoffeln können die Verbraucher sicher sein, dass die Bauernfamilien auf den 27.800 Betrieben, die Kartoffeln anbauen, die Versorgungssicherheit gewährleisten. Mit einer Anbaufläche von 119.000 Hektar ist Niedersachsen führend in Deutschland. Wie dort und andernorts Kartoffeln angebaut, die Felder bewirtschaftet werden und geerntet wird, veranschaulicht das Unterrichtsposter ebenso, wie weitere Nutzungsaspekte von Kartoffeln. Auf der Rückseite des Posters gibt es weiterführende Informationen und Arbeitsvorlagen für den Unterricht.

Dem gleichen Prinzip der Wissensvermittlung folgt das Zuckerrüben-Poster. Bei diesen Hackfrüchten ist jedoch der Zuckergehalt der Früchte entscheidend für den Ernteertrag. Zuletzt waren dies 4,4 Millionen Tonnen Zucker. Damit wurde ein Selbstversorgungsgrad von 149 Prozent erreicht.

Mehr als ein Dutzend Themen für den Unterricht

Neben den beiden neuen Unterrichtspostern zur Kartoffelund Zuckerrübe bietet der i.m.a e.V. zwölf weitere Themen für die Wissensvermittlung zur Landwirtschaft und Landtechnik, zu Nahrungsmitteln und Naturbildung an: Artenvielfalt, Boden, Gemüse, Getreide, Honigbiene, Kuh, Obst, Raps, Schwein, Smart Farming, Traktor, Wildbienen. Alle i.m.a-Unterrichtsposter können im Webshop (www.ima-shop.de) online gelesen und heruntergeladen oder bestellt werden.

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  • Neues Lehr- und Lernmaterial: Unterrichtsposter zur Kartoffel.

  • Neues Lehr- und Lernmaterial: Unterrichtsposter zur Zuckerrübe.

Hautnah dabei: "Grüne Berufe für einen Tag"

Was es bedeutet, seinen Lebensunterhalt in der Landwirtschaft zu verdienen, kann jetzt erlebt werden. Am 22. September 2023 können hundert Verbraucher einen Tag lang auf einem Betrieb der grünen Branche zu- und anpacken - sozusagen "backstage" gehen.

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Hautnah dabei: "Grüne Berufe für einen Tag"

Landwirtschaft ist mehr als Treckerfahren, Tiere versorgen oder Tomaten ernten, wie sie in Klischees immer wieder beschrieben wird. Landwirtschaft umfasst auch viele andere Bereiche, die weitaus seltener im Fokus stehen; z.B. die Pflanzenzucht, die Produktion von Tiernahrung, den Agrarhandel, die Lebensmittelproduktion oder Dienstleistungen in der Landtechnik.

Beim ersten bundesweiten Aktionstag "Grüne Berufe für einen Tag" können am 22. September hundert Verbraucher diese weniger bekannten Zweige der Landwirtschaft kennenlernen. Abseits von Weidezaun und Hoftor stehen Begegnungen mit den sogenannten "nachgeordneten Bereichen" der Landwirtschaft auf dem Programm.

Der Aktionstag "Grüne Berufe für einen Tag" bietet interessierten Laien Einblicke in Unternehmen aus der Agrarbranche, die für Landwirte wichtige Dienstleistungen erbringen; etwa die Produktion von Tiernahrung oder die Züchtung von Pflanzen. Auf der Internetseite vom Forum Moderne Landwirtschaft, das den Aktionstag organisiert, kann man sich einen Überblick zu den Unternehmen verschaffen, die Verbraucher eingeladen haben, einen Tag lang hautnah dabei zu sein, Betriebsabläufe kennenzulernen und dabei zu erfahren, was die grüne Branche außerhalb der Bauernhöfe noch alles leistet. Dabei müssen sich die "Mitmacher" darauf einstellen, dass sie nicht nur hinter die Kulissen blicken oder sich zeigen und erklären lassen, wie Futtermittel gemischt oder Pflanzen kultiviert werden. Beim Aktionstag ist "action" angesagt: zu- und anpacken.

Aber auch, wer keine Gelegenheit hatte, einen der begehrten Mitmachplätze für den Aktionstag zu ergattern, kann sich eigene Eindrücke verschaffen. So bieten sich z.B. Besuche auf Bauernhöfen an, die "EinSichten in die Tierhaltung" bieten. Betriebe, die sich dieser i.m.a-Transparenz-Initiative angeschlossen haben, lassen Hofbesucher durch Fenster in Schweine- oder Geflügelställe schauen, bieten Einblicke in sogenannte Offenställe der Rinderhaltung oder nehmen Besucher auch schon mal mit in den Melkstand. Auch dort lassen die Tierhalten Besucher gerne mit anpacken. Dabei freuen sich die Landwirte und Landwirtinnen immer wieder über interessierte Verbraucher, die den Dialog mit ihnen suchen. Selbst wenn es nur darum gehen sollte, Klischees zu überprüfen.

 

 

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  • Grüne Berufe für einen Tag: Auch Pflanzenzüchter beteiligen sich am Aktionstag (Symbolbild, Forum Moderne Landwirtschaft).

  • Anpacken beim Einpacken: In der Lebensmittelproduktion ist Hygiene ein Dogma (Symbolbild, i.m.a e.V.).

  • EinSichten in die Tierhaltung: Auch außerhalb von Aktionstagen bieten Landwirte Einblicke in ihre Arbeit (Symbolbild; i.m.a e.V.).

Heißer Trend für kühle Köpfe: Speiseeis vom Bauernhof

Nicht nur im Sommer, dann aber besonders, ist Speiseeis in vielerlei Munde. Diese Erkenntnis beflügelt immer mehr Landwirte, aus der Milch ihrer Nutztiere mehr zu machen. So wird nun auch Speiseeis zu einem geschätzten regionalen Lebensmittel vom Hof.

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Heißer Trend für kühle Köpfe: Speiseeis vom Bauernhof

Wer glaubt, Speiseeis sei eine italienische Erfindung, der irrt. Bereits im dritten Jahrtausend vor Christus haben die Chinesen bereits Speiseeis aus Schnee, Honig und Zimt hergestellt. Heute ist es vor allem Milch bzw. die daraus erzeugte Sahne, die zur Eisherstellung verwendet wird. Was liegt da näher, als dass Milchproduzenten an der Wertschöpfungskette partizipieren und auch in die Speiseeisproduktion einsteigen?

Tatsächlich versuchen sich immer häufiger Milchviehhalter auch in dieser Marktnische. Der Rohstoff ist ohnehin vorhanden, ein Milchraum existiert auch, die hygienischen Verhältnisse müssen ohnehin stimmen, wenn man Milch verkauft – bleibt also nur die Anschaffung einer Eismaschine, der Einkauf weiterer Zutaten und das Wissen, wie Speiseeis hergestellt wird.

Letzteres lässt sich in Zeiten des Internets in Video-Anleitungen nachvollziehen, oder man bucht einen Kurs bei einem Konditormeister oder Gelatiere (Speiseeishersteller). Dann muss man nur noch bereit sein, etwa zehn- bis zwanzigtausend Euro in die Anschaffung einer professionellen Eismaschine zu investieren – und schon kann die Speiseeisproduktion auf dem Bauernhof beginnen.

Es sind nicht immer die großen Betriebe, die neben ihrem Kerngeschäft auch noch Speiseeis produzieren. In Niedersachsen gibt es z.B. Familienbetriebe mit 60, 110 oder 130 Kühen, die durchschnittlich 30.000 kleine Eisbecher pro Jahr verkaufen. Eine Konkurrenz für die großen Speiseeishersteller, die mit 84 Prozent den Markt beherrschen, ist das ebenso wenig wie für die Eisdielen, die mit 13,5 Prozent am Konsumentenmarkt partizipieren.

Gleichwohl ist die Speiseeisproduktion auf dem Bauernhof ein weiterer Versuch, die Palette der direkt vermarkteten Produkte zu erweitern. Und regionaler geht’s wirklich nicht. Wenn denn dann neben den klassischen Speiseeissorten auch noch regionale Geschmacksrichtungen angeboten werden – etwa Sanddorn im Küsteneis oder Kleeeis von der Alm –, dann können diese Nischenprodukte in Zeiten, in denen z.B. Milchpreise sinken, für einen kleinen Ausgleich sorgen. Eine Alternative zum Milchverkauf ist es freilich nicht. Deutschlandweit werden pro Jahr 100.000 Tonnen Milch zu Speiseeis verarbeitet. Das sind gerade mal 0,003 Prozent der gesamten Milchmenge, die erzeugt wird.

Dennoch gibt es immer wieder experimentierfreudige Landwirte, die sich ihre Marktnischen suchen; z.B. mit Speiseeis aus Ziegenmilch. Das Eis von der Geiß wird ebenso wie das Eis aus Kuhmilch mit frischer Sahne und frischen Eiern hergestellt, während für Industrieeis meist Milchpulver, Pflanzenfett, pasteurisiertes Ei und Aromastoffe verarbeitet werden. Um das Eis cremig zu halten, wird Luft hinzugefügt, mitunter bis zu fünfzig Prozent des Gesamtgewichts, auch um es besser portionieren zu können.

Egal ob man sein Eis im Supermarkt oder dem Hofladen kauft: Wichtig ist immer die Lagerung. In Tiefkühltruhen sollten die Eispackungen unterhalb der Stapelmarkierungen liegen. Und besser ist es, man greift erst am Ende des Einkaufs zum Eis, damit die Kühlkette bis zur Wohnung kurzgehalten wird. Geruchsintensive Lebensmittel gehören nicht neben die Eispackung. Schließlich: Der volle Speiseeisgeschmack entwickelt sich etwa fünf bis zehn Minuten, nachdem es aus dem Gefrierfach genommen wurde.

 

 

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  • Lecker lecken: Ein Sommer ohne Speiseeis ist ein verlorener Somer (Foto: pixabay.com_stocksnap).

  • Für jeden Geschmack etwas dabei: Das sind die beliebtesten Eissorten der Haushalte in Deutschland (Quelle: BDSI).

  • Auf den Geschmack gekommen: Eis-Connaisseure haben Ziegeneis endeckt.

Hier lernen Landwirte, wie sie ihre Zielgruppen erreichen

Schon lange funktioniert die Landwirtschaft nicht mehr ohne Öffentlichkeitsarbeit. Kaum ein Betrieb, der ohne Internetpräsenz auskommt. In einem Seminar können Landwirte nun lernen, wie sie ihre Zielgruppen durch Social-Media-Arbeit besser erreichen.

Medien-Information

Hier lernen Landwirte, wie sie ihre Zielgruppen erreichen

Die Zeiten, in denen Landwirte auf Feld und Flur, auf Bauernhöfen und in Ställen von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen gearbeitet haben, sind schon lange vorbei. Kaum ein Betrieb kann es sich heute noch leisten, ohne eigene Visitenkarte auch im Internet präsent zu sein. Denn die Landwirtschaft steht im Fokus der Öffentlichkeit und Image-Bildung ist längst zum Bestandteil der Arbeit auf den Betrieben geworden.

Doch eine Homepage im Internet allein reicht nicht aus, um sich zu positionieren. Sowohl Verbraucher als auch Branchenkollegen verlangen nach Interaktion. Die Teilhabe am Geschehen auf dem Hof zahlt in die Reputation des Betriebs ein, sorgt für Glaubwürdigkeit und Vertrauen in der Arbeit der Landwirte.

Gleichwohl erscheint es vielen Landwirten und Landwirtinnen nicht immer leicht, Themen zu finden, mit denen sie über ihren Betrieb und ihre Arbeit informieren. Ihnen dabei Hilfestellung zu geben, ist Ziel eines Seminars, das vom Netzwerk Lernort Bauernhof des i.m.a e.V. organisiert wird, und das auch offen ist für die Landwirte, die sich an den i.m.a-Initiativen „EinSichten in die Tierhaltung“ und „Landwirtschaft macht Schule“ beteiligen.

Am 27. August 2024 wird Friederike Greilich, Expertin für Bauernhof-Marketing, in einem Online-Seminar drei Kernfragen der Kommunikationsarbeit für landwirtschaftliche Betriebe beantworten:

▪ Was ist meine Zielgruppe und wie erreiche ich diese?

▪ Wie binde ich die Social-Media-Arbeit in meinen Alltag ein?

▪ Wie gestalte ich spannende Beiträge?

Das Online-Seminar beginnt um 19.00 Uhr und dauert zwei Stunden, lässt sich also gut in den Tagesablauf integrieren. 

Für Teilnehmer vom Netzwerk Lernort Bauernhof, von „Landwirtschaft macht Schule“ und „EinSichten in die Tierhaltung“ ist die Teilnahme kostenlos. Interessierte melden sich an bei der i.m.a-Projektkoordinatorin thale.meyer(at)ima-agrar.de; Tel. 0160 8357932.

 

 

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  • Friederike Greilich: Seminar-Expertin für Bauernhof-Marketing.

  • Vormerken und anmelden: Online-Seminar für Landwirte und Landwirtinnen.

Hoch die Beete! Das eigene Hochbeet planen

Wer sich beim Anbau von Kräutern und Gemüse im Garten nicht bücken möchte, pflanzt und erntet in einem Hochbeet. Beim Bau dieser praktischen Konstruktion lernt man - hier theoretisch und im Garten praktisch - viel über die Funktion des Bodens.

Schülerprogramm Übungen

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Hülsenfrüchte - Energiequelle für Mensch und Tier

Linsen und Bohnen erleben eine Renaissance auf unseren Speisenplänen. Die Hülsenfrüchte sind reich an Eiweiß und bieten auch im Ackerbau Vorteile, an die nicht nur anlässlich vom weltweiten Tag der Hülsenfrüchte (Leguminosen) erinnert werden sollte.

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Hülsenfrüchte - Energiequelle für Mensch und Tier

Als die Menschheit noch weniger Fleisch als heute verzehrt hat, waren Hülsenfrüchte wichtige Eiweiß-Lieferanten in der Ernährung. Da sie auch Eisen und Kalium sowie die Vitamine B1 und B6 enthalten, beeinflussen Hülsenfrüchte sowohl den Cholesterinspiegel als auch die Darmgesundheit positiv.

Seit diese Erkenntnisse wieder deutlicher in das Bewusstsein der Verbraucher geraten, konsumieren diese mehr Bohnen, Erbsen und Linsen - pro Kopf der Bevölkerung lag der Zuwachs zuletzt zwischen 40 und 50 Gramm bei frischen bzw. getrockneten Hülsenfrüchten. Etwas mehr als 33 Prozent der Gesamtmenge der hierzulande verwendeten Hülsenfrüchte dienen der menschlichen Ernährung.

Mit knapp 67 Prozent sind Leguminosen auch für die Tierhaltung ein wertvoller Rohstoff. So werden z.B. Erbsen, Lupinen und Raps an Geflügel und Schweine verfüttert. Gleichwohl steht der Anbau von Eiweißpflanzen im Wettbewerb mit dem energielieferndem Getreideanbau. Andererseits werden aber nur auf zwei bis drei Prozent der gesamten europäischen Anbaufläche Hülsenfrüchte erzeugt.

Von der gesamten Ackerfläche Deutschlands werden für den Anbau von Hülsenfrüchten 2,5 Prozent genutzt. Das sind ca. 288.300 Hektar, was etwas mehr als der Fläche des Saarlandes entspricht. Bei Erbsen konnte die Anbaufläche in den vergangenen zehn Jahren auf mehr als 100.000 Hektar verdreifacht, die Erntemenge seit 2013 auf rund 322.000 Tonnen mehr als verdoppelt werden.

Für den Anbau von Hülsenfrüchten gibt es unterschiedliche Gunststandorte. So wachsen z.B. Erbsen besser auf leichten, trockenen Böden, Ackerbohnen hingegen auf schweren Böden, die viel Feuchtigkeit vertragen.

Dagegen nimmt sich der Anbau von Sojabohnen vergleichsweise bescheiden aus. Auf 51.000 Hektar Anbaufläche wurden 128.000 Tonnen erzeugt. Das ist zwar dreimal so viel wie 2016, deckt aber offenbar den Bedarf nicht. Denn für 2023 wird der Import von 34 Millionen Tonnen aus Übersee erwartet, wo für den Anbau wertvolle Waldflächen zerstört werden.

Experten setzen sich daher für einen nachhaltigen einheimischen Anbau von Hülsenfrüchten ein. Denn sie dienen nicht nur der Ernährung von Mensch und Tier. Leguminosen reduzieren auch durch ihre Resistenz gegenüber Unkräutern den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Und indem die Pflanzen in ihren Wurzelknöllchen den eigenen Stickstoffbedarf einlagern, reduziert sich auch der Düngerbedarf.

Die Bedeutung der Hülsenfrüchte bzw. Leguminosen wird immer am 10. Februar beim "Internationalen Tag der Hülsenfrüchte" herausgestellt. Er wurde 2019 von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen initiiert. Bereits drei Jahre zuvor hatte es ein "Internationales Jahr der Hülsenfrüchte" gegeben. Für den i.m.a e.V. war es seinerzeit Anlass, in seinem Magazin "lebens.mittel.punkt" mit einem Beitrag und mit Unterrichtsmaterial auf die Bedeutung der Hülsenfrüchte aufmerksam zu machen. An der Bedeutung des Themas hat sich bis heute nichts geändert.

 

 

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  • Erbsen sind der "Hit" unter den Hülsenfrüchten (Schaubild BLE).

  • Gunststandorte für die Kultivierung von Hülsenfrüchten (Schaubild: BLE).

  • Jahresthema Hülsenfrüchte: Auftaktseite aus dem "lebens.mittel.punkt".

i.m.a begleitet Dialog zwischen Landwirtschaft und Handel

In einer neuen Institution wollen sich Landwirtschaft und Handel künftig konstruktiv austauschen und so zur Lösung von Konfliktthemen wie etwa den Erzeugerpreisen beitragen. Als Gründungsmitglied will der i.m.a e.V. über den Dialog informieren.

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i.m.a begleitet Dialog zwischen Landwirtschaft und Handel

An der heute gegründeten neuen Institution, der „Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft“ (ZKHL), beteiligt sich auch der i.m.a e.V. Als unabhängiger Kommunikator landwirtschaftlicher Themen, insbesondere gegenüber Lehrkräften und Schülern sowie interessierten Verbrauchern, will der gemeinnützige Verein künftig auch den Dialog zwischen Landwirtschaft und Handel begleiten und erläutern.

Patrik Simon, Geschäftsführer vom i.m.a e.V., begrüßt den Start der neuen Koordinierungszentrale: „Wir haben uns schon immer für eine faire Vergütung der in der Landwirtschaft produzierten Nahrungs- und Lebensmittel eingesetzt. Da war es eine logische Konsequenz, dass wir uns nun auch als Dialog-Partner an der ZKHL beteiligen, um für unsere Bildungsarbeit auch in diesem Sektor Informationen aus erster Hand generieren zu können.“

Mit Bildungsmaterialien wie der Broschüre „Vom Bauernhof zum Supermarkt“ kommuniziere der Verein schon immer über die Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft. Dabei positioniere sich der satzungsgemäß zur Neutralität verpflichtete gemeinnützige Verein stets als sachlich-seriöser Beobachter ohne einseitige Positionen zu beziehen. „Gleichwohl sehen wir es als unsere Aufgabe, bei aller Neutralität auch darauf hinzuweisen, wenn es z.B. Schieflagen zwischen den Erzeugerkosten und Handelspreisen gibt“, so Simon weiter. Denn am Ende wolle der Verbraucher wissen, wie Preise zustande kommen.

„Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Forderungen nach mehr Regionalität, nach noch mehr Tierwohl und verbessertem Klimaschutz in der Landwirtschaft, muss man auch über die Zusammenhänge zwischen Kosten in der Erzeugung, bei den Lieferketten und der Preisgestaltung informieren“, so der i.m.a-Geschäftsführer. „Dass die ZKHL dabei als Dialogplattform dient und wir diesen Dialog begleiten können, wird uns wertvolle Erkenntnisse für unsere Arbeit bieten.“

Die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft (ZKHL) wurde am 1. März 2021 vom Deutschen Bauernverband e.V., dem Deutschen Raiffeisenverband e.V. und dem Handelsverband Deutschland e.V. initiiert. Unter Einbeziehung vom Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V., der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V., der Handelsvereinigung für Marktwirtschaft e.V, dem Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Agrarwirtschaft sowie dem i.m.a – information.medien.agar e.V. wurde die ZKHL am 8. September 2021 in Berlin gegründet. Sie ist „offen für die Mitgliedschaft weiterer Organisationen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft“, erklärte Dr. Hermann-Josef Nienhoff, der Geschäftsführer der Koordinationszentrale mit Sitz in Bonn.

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Wertschöpfungsketten einfach erläutert: Titelseite der Broschüre "Vom Bauernhof zum Supermarkt"

i.m.a e.V. zeigt die Vielfalt der deutschen Landwirtschaft

Mit mehr als 4000 Bildern hat der i.m.a e.V. sein Bildarchiv für interessierte Besucher geöffnet. Es ist der Start für die wohl ungewöhnlichste Sammlung authentischer Fotos der deutschen Landwirtschaft. Eine Sammlung, die kontinuierlich wachsen soll.

Medien-Information

i.m.a e.V. zeigt die Vielfalt der deutschen Landwirtschaft

Neue Foto-Plattform mit stetig wachsender Bilder-Sammlung freigeschaltet

Ein besonderes Geschenk hat sich der gemeinnützige i.m.a e.V. zu seinem 61. Geburtstag gemacht: Mit mehr als 4000 Bildern präsentiert er jetzt eine der wohl beachtlichsten Foto-Galerien der deutschen Landwirtschaft. Im Internet können Besucher auf www.ima-agrar.de die Vielfalt der einheimischen Landwirtschaft entdecken. Das besondere an der Galerie ist die Sortierung der Fotos nach Bundesländern. Auch eine Suche nach Schlagworten ist eingerichtet. Sie befindet sich noch im Aufbau, wie auch die Galerie insgesamt wachsen soll.

„Mit unserer neuen Foto-Galerie und der Einordnung der Bilder nach Bundesländern, zeigen wir, wie vielfältig unsere Landwirtschaft ist“, sagt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Die Galerie ist ein Schaufenster in die Arbeits- und Lebenswelt der Bauernfamilien.“ Kernstück der Foto-Galerie sind aktuell Aufnahmen aus der Image-Kampagne „Gesichter der Landwirtschaft“ und der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“. Weitere Bereiche werden noch erschlossen.

Für die Image-Kampagne „Gesichter der Landwirtschaft“ besucht das i.m.a-Team Bauernfamilien in ganz Deutschland und begleitet sie bei ihrer Arbeit. So entstehen zum Teil sehr persönliche Bilder, die das Leben neben der Arbeit illustrieren. Bei den Fotos der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ stehen zwar die verschiedenen Aspekte der Tierhaltung im Fokus, doch es gibt immer auch Motive, bei denen die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren deutlich werden.

Obwohl noch lange nicht alle mehr als 4000 Fotos mit Schlagworten versehen sind, wollte man beim i.m.a e.V. mit der Veröffentlichung nicht mehr warten. „Die Bauernfamilien, bei denen wir zu Gast waren, wollen natürlich sehen und auch zeigen, was bei unseren Foto-Produktionen entstanden ist“, berichtet Bernd Schwintowski, der die Idee zur Aktion „Gesichter der Landwirtschaft" hatte und die Foto-Touren organisiert. Die Kampagne hat sich inzwischen herumgesprochen, so dass zunehmend Landwirte ihrerseits dazu einladen, ihre Betriebe für Fotoaufnahmen zu besuchen.

Noch warten tausende weiterer Bilder auf ihre Veröffentlichung. Auch ein i.m.a-Schatz ist noch nicht gehoben: die historischen Aufnahmen aus der Landwirtschaft. Einen ersten Eindruck vermittelt die neue Foto-Galerie bereits. Unterhalb der Wappen der Bundesländer finden sich in der Rubrik „Historische Bilder“ momentan 164 Aufnahmen. Weitere historische Fotos aus der Landwirtschaft werden in den kommenden Monaten folgen.

Die Bilder in der Foto-Galerie sind alle mit einem Wasserzeichen geschützt. Wer die honorarfreien i.m.a-Fotos nutzen möchte – z.B. Institutionen für ihre landwirtschaftliche Öffentlichkeits- oder Bildungsarbeit etc. – fragt beim Verein an (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Dort melden sich auch Bauernfamilien, die das i.m.a-Team zu einem kostenlosen Fototermin empfangen wollen.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Übersichtlich geordnet: Die neue i.m.a-Foto-Galerie.

  • Die neue i.m.a-Foto-Galerie: Authentische Bilder aus der heimischen Landwirtschaft.

i.m.a startet Umfrage zur Zukunft der Landwirtschaft

An diesem Wochenende startet der i.m.a e.V. seine repräsentative Umfrage zur Zukunft der Landwirtschaft. Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Kantar (Emnid) wird bundesweit in Telefon-Interviews die Bürgermeinungen zu Zukunftsthemen erfragen.

Medien-Information

i.m.a startet Umfrage zur Zukunft der Landwirtschaft

Wie wird die Landwirtschaft der Zukunft aussehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer neuen repräsentativen Umfrage, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Kantar (Emnid) in den kommenden Wochen im Auftrag des i.m.a e.V. deutschlandweit durchführt.

Erforscht werden die Ansichten der Bundesbürger zu den Leistungen der Landwirtschaft im allgemeinen und der Rolle der Bauern und Bäuerinnen im speziellen. Bereits in den letzten i.m.a-Umfragen zum "Image der deutschen Landwirtschaft" hatte es in diesem Punkt beeindruckende Unterschiede gegeben. Das Image der Bauern schnitt dabei immer wieder deutlich besser ab, als das Image der Agrarbranche insgesamt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Versorgung mit Nahrungs- und Lebensmitteln ist die Zukunftsfrage zur Landwirtschaft von besonderer Bedeutung: Was erwarten die Menschen von den Bauernfamilien, welche Rolle werden sie z.B. künftig beim Ressourcenschutz spielen und wie wird sich die Arbeit auf den Feldern und in den Ställen entwickeln?

Die neue i.m.a-Umfrage ist Teil verschiedener Aktivitäten im Jubiläumsjahr des Vereins, der vor sechzig Jahren gegründet worden war. Zuletzt hatten Schulkinder in Zeichnungen, Collagen und Texten ihre Vorstellungen von der "Zukunft der Landwirtschaft" konkretisiert. Die Arbeiten können hier auf der Homepage im Bereich Projekte/Aktionen besichtigt werden.

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i.m.a-Kinderbuchreihe weiterhin auf Erfolgskurs

Paul und seine Freunde vom Bauernhof haben ein neues Abenteuer erlebt. Darüber berichtet die dritte Ausgabe des Mal- und Vorlesebuchs, das sich bei Kita- und Grundschulkindern in kurzer Zeit zu einer beliebten und nachgefragten Lektüre entwickelt hat.

Medien-Information

i.m.a-Kinderbuchreihe weiterhin auf Erfolgskurs

Paul – der Hund vom Bauernhof und die große Milchsause

Mit dem inzwischen dritten Kinderbuch über einen Foxterrier und dessen Abenteuer in der Landwirtschaft, knüpft der i.m.a e.V. an den Erfolg der ersten beiden Ausgaben an. Diese waren so stark nachgefragt, dass sie mehrmals nachgedruckt werden mussten. Somit etabliert sich „Paul – der Hund vom Bauernhof“ weiter als Marke unter den landwirtschaftlichen Bildungsmaterialien für Kinder im Kita- und Grundschulalter.

Im dritten Teil der inzwischen sehr erfolgreichen Kinderbuchreihe „Paul – der Hund vom Bauernhof“ steht die Milchproduktion im Mittelpunkt der Geschichte. In einer kindgerechten Sprache und mit detailreichen Zeichnungen wird erläutert, wie die Kühe auf dem Bauernhof gehalten werden, wie Futterrationen berechnet und zugeteilt, die Milchleistungen kalkuliert und auch die Investitionen in „Tierwohl“ geplant werden. Dabei erleben der Hund Paul und die anderen Tiere, wie moderne Technik die altbewährte Einrichtung ablöst. Statt des klassischen Melkstands, in dem Bauer Peter der Kuh Hanna bisher das Euter gereinigt und dann das Melkgeschirr angelegt hat, soll diese Aufgabe künftig von einem Roboter erledigt werden, bei dem die Kühe selbst entscheiden können, wann sie sich melken lassen. In der Geschichte sorgt diese Veränderung für Aufregung unter den Tieren.

Symbolisch für die Gedanken, die sich auch Menschen bei anstehenden Veränderungen machen, stehen die Tiere. Dass auch sie sich mit neuen Gegebenheiten arrangieren müssen, und dass Veränderungen auch Erleichterungen mit sich bringen können, lässt sich von Erwachsenen als Parabel interpretieren, wenn sie die Geschichte Kindern vorlesen.

Es ist die Nähe zur Realität in der Landwirtschaft, die nachvollziehbare Authentizität der einzelnen Arbeitsabläufe auf einem Bauernhof und nicht zuletzt die Verankerung in der Gegenwart und der Lebenswelt von Kindern, die zum Erfolg der Buchreihe beiträgt. Selbst wenn die Zielgruppen keinen Bezug zur Landwirtschaft haben, wird immer auch eine Brücke zu deren Alltag geschlagen. In der neuen Geschichte ist es der Besuch in einem Supermarkt, in dem Milchprodukte im Kühlregal stehen und wo Bauer Peter seinen Sohn fragt, wie viele Päckchen Butter aus den 22 Litern Milch hergestellt werden können, die der Roboter täglich bei Kuh Hanna melkt. Dass diese Frage nicht allein auf ein Rechenbeispiel hinausläuft, sondern auch in Bezug auf die Bedeutung der Milchleistung einer Kuh für einen landwirtschaftlichen Betrieb eingeordnet wird, ist ein weiterer Aspekt, der dieser Buchreihe auch in der Landwirtschaft zu Ansehen verholfen hat.

Das dritte Mal- und (Vor-)Lesebuch aus der Reihe „Paul – der Hund vom Bauernhof“ trägt den Untertitel „Die große Milchsause“. Während von den beiden ersten Geschichten je 25.000 Exemplare binnen kurzer Zeit vergriffen waren, wurden jetzt 30.000 Bücher gedruckt. Sie können auf www.ima-shop.de gegen Erstattung der Versandkosten bestellt oder auch online gelesen werden.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Paul - Der Hund vom Bauernhof: Titelseite der dritten Ausgabe.

  • Paul - Der Hund vom Bauernhof: Doppelseite aus dem dritten Heft der Kinderbuchreihe.

i.m.a-Schülerprogramm startet auf der Grünen Woche durch

Nach den ersten drei Messetagen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin beginnt heute das Schülerprogramm. Fünf Tage lang besuchen jeden Tag Schulklassen den i.m.a-Wissenshof, um sich zu Themen der Landwirtschaft und Ernährung weiterzubilden.

Medien-Information

i.m.a-Schülerprogramm startet auf der Grünen Woche durch

Bildungsarbeit zu Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung ist eine der Kernkompetenzen vom i.m.a-Team auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Auf dem Wissenshof in der Messehalle 3.2 laden verschiedene Stationen dazu ein, die eigenen Kenntnisse zur Arbeit in der Landwirtschaft oder über Lebensmittel zu überprüfen. Viele Schulklassen aus Berlin und Brandenburg haben sich zu einem Besuch des i.m.a-Wissenshofs angemeldet und werden an fünf Schultagen erwartet.

Die erste Klasse, die das i.m.a-Schulprogramm erkundet hat, waren Jungen und Mädchen aus der Ukraine. An der Seite ihres Klassenlehrers und einer Dolmetscherin war der i.m.a-Wissenshof die erste Station ihres Besuchs der Grünen Woche. Schnell wurde dabei deutlich, dass Sprachbarrieren keine Hürden in der Kommunikation sein müssen. Denn viele der Wissenstests lassen sich auch nonverbal bewältigen.

So musste an der Sensibar am Geruch erkannt werden, welches Obst oder Gemüse sich in kleinen Riechdosen befand. Und statt den Namen zu nennen, wurde einfach auf die ausgestellten Anschauungsobjekte gezeigt. Auch die Zuordnung von Bildern der Feld-, Strauch- und Baumfrüchte war kein Problem. Flinke Finger ordneten die passenden Abbildungen einfach auf einer Zeichnung einander zu.

Bei dieser Gelegenheit lernte auch das i.m.a-Team von den urkainischen Gästen. Denn der Wissenstext wurde natürlich nicht sprachlos absolviert. So wurden einander die ukrainischen bzw. deutschen Wörter für Tomaten, Äpfel, Paprika, Gurken, Sellerie, Erdbeeren und Zwiebeln genannt - und somit konnte beim Besuch der ukrainischen Schüler auch das i.m.a-Team sein Wissen erweitern.

Etwas schwieriger war der Wissenstransfer an der Station vom Grünen Labor Gatersleben, wo sich vor allem die ukrainischen Schülerinnen sehr interessiert zeigten. Beim Mikroskopieren untersuchten sie Bodenlebewesen und ließen sich mithilfe ihrer Dolmetscherin die Bedeutung von Regenwürmern und anderen Nützlingen für die Landwirtschaft erläutern.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Keine Sprachprobleme an der i.m.a-Sensibar: Schüler aus der Ukraine beim Gemüse- und Obst-Geruchstest.

  • Durchblick beim Mikroskopieren: Die urkainischen Schülerinnen waren an Details interessiert.

Image-Studie 2022 Seite 1

Studien und Analysen

Meinungsforschung

Was denkt die Gesellschaft über die Landwirtschaft und welches Image haben die Bauern und Bäuerinnen bei der Bevölkerung. Diese stets wiederkehrende Kernfrage durchzieht alle Meinungsumfragen, die der i.m.a e.V. seit Jahrzehnten von Demoskopen ermitteln lässt.

Die repräsentativen Umfragen, durchgeführt von renommierten Markt- und Meinungsforschungsinstituten, spiegeln die Ansichten der Bevölkerung zu vielen Aspekten der Landwirtschaft, Ernährung und Schulbildung wider. Sie sind damit für die Arbeit aller landwirtschaftlichen Institutionen nützlich und geben darüber hinaus den Entscheidern auf politischer Ebene wertvolle Anhaltspunkte.

Für die speziellen Schwerpunkte der i.m.a-Arbeit bieten einzelne Fragekomplexe wertvolle Erkenntnisse; z.B. hinsichtlich der Einstellung der Bevölkerung zur Vermittlung landwirtschaftlichen Wissens im Schulunterricht oder der praktischen Erfahrungen von Schülern auf Bauernhöfen als außerschulische Lernorte.

Neben den regelmäßigen Meinungsumfragen führt der i.m.a e.V. auch thematisch eingegrenzte Erhebungen durch; etwa zur Naturbildung oder dem Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Dabei kooperiert der Verein mit Partner-Institutionen.


Das Image der deutschen Landwirtschaft

Bevölkerungsrepräsentative bundesweite Befragung 2022

Themenbereiche

Image der Landwirtschaft

Auswertung

Bäuerinnen und Bauern

Auswertung

Konsum und Ernährung

Auswertung

Schulische Bildung

Auswertung

Image-Studie 2022 Themenfeld-1

Studien und Analysen

Das Image der deutschen Landwirtschaft

Repräsentative Bevölkerungsumfrage 2022 im Auftrag des information.medien.agrar e.V.

Image der Landwirtschaft

Wie sehr interessieren Sie sich für die folgenden Bereiche der Landwirtschaft?

Großes Interesse an der Landwirtschaft: Transparenz bei der Produktion von Nahrungsmitteln und deren Qualität, der Umgang mit Tieren und Erhalt der Artenvielfalt haben Priorität.


Verbrauchernahe Themen, wie die Qualität von Nahrungsmitteln, ein gutes Gewissen in Bezug auf das Tierwohl und auch Aspekte der ökologischen Landwirtschaft, die gerne mit dem Einkauf beim Bauern in Verbindung gebracht werden, stoßen bei der Bevölkerung auf Interesse. Technische Themen, wie die landwirtschaftliche Energiegewinnung oder auch das Leben auf dem Land, finden ebenso Interesse, wenngleich auch auf einem etwas geringeren Niveau. Einzig für einen Urlaub auf einem Bauernhof scheinen sich unterdurchschnittlich viele Menschen zu interessieren.

Woher stammen Ihre Vorstellungen und Informationen über die deutsche Landwirtschaft?

Fernsehen und Internet sind die wichtigsten Informationsquellen über die Landwirtschaft, während der direkte Kontakt zur Branche bei der Mehrheit der Bevölkerung Potenzial bietet.


Die elektronischen Medien wie das Fernsehen und das Internet dominieren in dieser online durchgeführten Umfrage als Info-Quellen der Bevölkerung zu Themen der Landwirtschaft. Die von der Branche angebotenen Veranstaltungen und Aktionstage, die einen direkten Dialog mit den Akteuren der Landwirtschaft ermöglichen, werden weniger genutzt. Dagegen wird dem Gespräch mit Bekannten und Verwandten oder dem Dialog beim Direkteinkauf und auf dem Wochenmarkt der Vorzug vor einer Kommunikation in den sogenannten sozialen Medien gegeben.

Wie beurteilen Sie die Berichterstattung der Medien über die heimische Landwirtschaft?

Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung die Berichterstattung der Medien über die Landwirtschaft als ausgewogen bezeichnet, beurteilt immer noch fast ein Viertel der Befragten die Berichterstattung als zu negativ.


Auch wenn 61 Prozent der Bevölkerung die Berichterstattung der Medien über die Landwirtschaft als ausgewogen bezeichnen, sind doch knapp mehr als 16 Millionen Menschen anderer Auffassung; besonders in den Altersgruppen der 30- bis 39-Jährigen und bei den über 50-jährigen Befragten.

Glauben Sie, dass die Landwirtschaft in Deutschland auch in Krisenzeiten in der Lage ist, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten?

Es herrscht großes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft: Die Mehrheit der Bevölkerung ist davon überzeugt, dass die Ernährungssicherheit auch in Krisenzeiten gewährleistet ist.


Mehr als die Hälfte der Befragten – deutlich mehr Männer als Frauen – sind davon überzeugt, dass die Landwirtschaft auch in Krisenzeiten die Produktion von Nahrungs- und Lebensmitteln gewährleisten kann und damit zur Ernährungssicherheit beiträgt.

Wie wichtig sind die folgenden Punkte dafür, dass die Landwirtschaft in Deutschland auch in Zukunft die Ernährungssicherheit gewährleisten kann?

Der Landwirtschaft wichtige Themen sind auch in der Bevölkerung präsent. Sie erachtet angemessene Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse und mehr Freiheiten in der Berufsausübung für wichtig.


Die große Mehrheit der Bevölkerung vertritt die Auffassung, dass die Landwirtschaft nur dann die Ernährungssicherheit gewährleisten kann, wenn sie für ihre Erzeugnisse angemessen entlohnt wird. Vermutlich unter dem Eindruck der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine ist deutlich geworden, dass der Landwirtschaft gerade in Krisenzeiten freigestellt sein sollte, wie sie Flächen nutzt, um ausreichend Nahrungsmittel produzieren zu können. Insgesamt zeigen sich deutliche Mehrheiten gegen behördliche Auflagen für landwirtschaftliche Arbeit. Eine klare Mehrzahl der Befragten zeigt sich offen für neue Züchtungsmethoden und die Hälfte der Bevölkerung plädiert dafür, auf Ackerland keine Photovoltaik-Anlagen zu errichten.

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Studien und Analysen

Das Image der deutschen Landwirtschaft 2022

Repräsentative Bevölkerungsumfrage 2022 im Auftrag des information.medien.agrar e.V.

Bäuerinnen und Bauern

Welche der folgenden Berufe werden Ihrer Ansicht nach auch in der Zukunft für die Gesellschaft besonders wichtig sein?

Im Angesicht von Krisenzeiten genießen Landwirte hohe Anerkennung bei der Bevölkerung.


Die Wertschätzung krisenrelevanter Berufe wird im Ranking für den Arzt- und den Pflegeberuf deutlich, was angesichts der Erfahrungen der Bevölkerung während der Corona-Pandemie nachvollziehbar erscheint. Dass der Beruf des Landwirts gleich an dritter Stelle genannt wird, dürfte in diesem Zusammenhang dann ebenfalls der Erkenntnis geschuldet sein, dass auch Bauern und Bäuerinnen in Krisenzeiten für die Ernährungssicherheit sorgen.

Welche Eigenschaften wünschen Sie sich von den deutschen Landwirten? Deutsche Landwirte...

Die Bevölkerung erwartet von Landwirten vor allem einen guten Umgang mit ihren Tieren und Ressourcen, gepflegte Landschaften und regionale Produkte hoher Qualität.


Der verantwortungsvolle Umgang mit Nutztieren steht für die Befragten an erster Stelle ihrer Erwartungen an die Landwirte. Kaum weniger wichtig sind Umweltschutz, Erhalt und Pflege von Landschaften sowie die Produktion hochwertiger, regionaler Nahrungsmittel. Dass diese preiswert sein sollen, ist den Befragten weniger wichtig; ebenso wie die Bereitstellung erneuerbarer Energien oder ein unternehmerisches und marktorientiertes Verhalten der Landwirte.

Was trifft Ihrer Meinung nach auf den deutschen Landwirt eher zu bzw. nicht zu? Deutsche Landwirte...

Die Bevölkerung nimmt Landwirte vor allem als Produzenten regionaler Nahrungsmittel hoher Qualität und als Bewahrer der Landschaft wahr.


In der Wahrnehmung der Bevölkerung versorgen Landwirte vor allem Verbraucher mit Nahrungsmitteln – was denn auch der tatsächlichen Tätigkeit des Berufsstandes entspricht. Zugleich attestiert fast die Hälfte der Befragten, dass diese Produkte eine hohe Qualität haben. Dass Landwirte ökologisch wirtschaften, wird nur von einem kleinen Teil der Befragten wahrgenommen; ebenso, dass Landwirte Erneuerbare Energien bereitstellen.

Vergleich zeigt: Ansprüche an Landwirte werden nicht immer als erfüllt wahrgenommen.

Die Gegenüberstellung zeigt, dass die Ansprüche der Bevölkerung an Landwirte nicht immer als erfüllt wahrgenommen werden.


Beim technischen Fortschritt decken sich die Erwartungen der Bevölkerung an die Landwirte mit den Wahrnehmungen, die sie von ihnen haben. Hingegen liegen Erwartungen und Wahrnehmungen beim Tierwohl und dem Umgang mit Boden, Wasser und Luft am weitesten auseinander.

Wie stark haben die deutschen Landwirte Ihrer Meinung nach mit folgenden Problemen zu kämpfen?

Bei der Bevölkerung ist das Problembewusstsein für Sorgen und Nöte der Landwirte deutlich ausgeprägt.


Dass die Landwirte unter einem Preisdruck und unvorhersehbaren Kostensteigerungen leiden, ist der Bevölkerung mehrheitlich bewusst; wie sie auch anerkennt, dass die durch den Klimawandel bedingten Wetterveränderungen den Landwirten Probleme bereiten. Weniger ausgeprägt ist hingegen bei den Befragten das Problembewusstsein gegenüber der Konkurrenz landwirtschaftlicher Produkte aus anderen Staaten und den geringen staatlichen Ausgleichszahlungen an die Landwirte. Auch eine mangelnde Wertschätzung der Landwirte in der Öffentlichkeit sehen weniger als die Hälfte der Befragten.

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Studien und Analysen

Das Image der deutschen Landwirtschaft 2022

Repräsentative Bevölkerungsumfrage 2022 im Auftrag des information.medien.agrar e.V.

Konsum und Ernährung

Wie stark wird Ihr Ernährungsverhalten durch die folgenden Dinge beeinflusst?

Reale Gespräche über Essensthemen beeinflussen die Ernährung der Bevölkerung mehr als redaktionelle Beiträge und Kochshows im Fernsehen.


Die Bedeutung von Kochshows in den Fernsehprogrammen hat auf das Ernährungsverhalten der Bevölkerung deutlich weniger Einfluss als die Vielzahl der Sendungen vermuten lässt. Hingegen setzt die Mehrheit der Befragten auf Gespräche in der Familie, mit Freunden und Bekannten, wenn es um Fragen der Essenszubereitung geht. Printmedien haben nach Auskunft der Befragten kaum noch Bedeutung für das Ernährungsverhalten der Bevölkerung.

Bitte geben Sie an, ob Sie bei den folgenden Punkten zu Verzicht oder Einschränkungen bereit wären, um das Klima zu schützen.

Die Bevölkerung hat klare Vorstellungen, worauf sie verzichten würde, um dem Klimawandel zu begegnen.


Auf Flugreisen würde fast die Hälfte der Bevölkerung verzichten, um das Klima zu schützen; mehr als die Hälfte kann sich immerhin vorstellen, dafür Urlaubsreisen einzuschränken. Hingegen lehnen mehr als ein Drittel der Befragten den Verzicht auf bestimmte tierische Nahrungsmittel wie z.B. Käse oder Milch zugunsten des Klimaschutzes ab; fast zwei Drittel könnten sich vorstellen, dafür ihren Fleisch- und Wurstkonsum zu verringern. Nahezu ebenso viele Befragte würden Autofahrten für den Klimaschutz einschränken, während dies fast ein Viertel der Befragten ablehnt.

In der letzten Zeit sind die Lebensmittelpreise gestiegen. Welche der folgenden Maßnahmen haben Sie schon ergriffen oder können Sie sich vorstellen?

Verbraucher reagieren auf steigende Lebensmittelpreise durch überlegtes wirtschaften und entwickeln mehr Bewusstsein für den Wert der Nahrungsmittel.


Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung gibt an, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Neben dieser Reaktion auf steigende Lebensmittelpreise sind es der zielgerichtete Einkauf preiswerter Lebensmittel, die Nutzung von Sonderangeboten, eine angepasste Vorratshaltung und der Verzicht auf Markenprodukte, durch den Verbraucher Preissteigerungen begegnen. Einen Verzicht auf biologisch erzeugte Lebensmittel hat schon fast ein Drittel der Bevölkerung praktiziert; etwa ebenso viele Menschen schließen ein solches Verhalten für sich nicht aus.

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Studien und Analysen

Das Image der deutschen Landwirtschaft 2022

Repräsentative Bevölkerungsumfrage 2022 im Auftrag des information.medien.agrar e.V.

Schulische Bildung

Wie wird zurzeit in den Schulen über Landwirtschaft unterrichtet?

Im Schulunterricht werden Themen der Landwirtschaft zu selten behandelt; diese Auffassung vertritt eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung.


Auch die jüngere Generation ist wie der Querschnitt der Bevölkerung der Überzeugung, dass die Landwirtschaft im Schulunterricht stärker berücksichtigt werden sollte. Mit mehr als zwei Drittel teilen vor allem die 50- bis 59-jährigen Befragten diese Auffassung. Zu knapp einem Viertel sind Haushalte mit minderjährigen Kindern der Auffassung, dass die Landwirtschaft bereits ausreichend im Unterricht thematisiert werde.

Wird den Kindern heute in der Schule ein realistisches Bild von der Landwirtschaft vermittelt?

Das Bild von der Landwirtschaft, das im Schulunterricht vermittelt wird, entspricht nicht der Realität, konstatiert eine Mehrheit der Bevölkerung.


Fast zwei Drittel der Bevölkerung kritisieren, dass die Landwirtschaft im Schulunterricht nicht realistisch dargestellt werde. Insbesondere die junge Generation und die 50- bis 59-jährigen Befragten teilen diese Auffassung.

Hielten Sie es für wichtig, wenn an den Schulen im Unterricht verpflichtend Themen der Landwirtschaft behandelt würden?

Themen der Landwirtschaft müssen Pflichtstoff im Schulunterricht werden – fordern mehr als drei Viertel der Bevölkerung.


Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung teilt die Auffassung, dass Themen der Landwirtschaft im Schulunterricht verpflichtend behandelt werden sollten. Dieser Ansicht sind insbesondere Befragte der Generation 60+ und der 30- bis 39-Jährigen. Aber auch bei Haushalten mit minderjährigen Kindern liegt die Zustimmung auf dem Niveau aller Befragten.

Welche der folgenden Themen sollten in der Schule Ihrer Ansicht nach künftig verstärkt unterrichtet werden?

Themen der Ernährung und Artenvielfalt, des Umweltschutzes, zu Landwirtschaft und Klimawandel sollten im Schulunterricht intensiver behandelt werden.

Alle den Befragten vorgeschlagenen potenziellen Themen für den Schulunterricht wurden als relevant erachtet. Nahezu die gesamte Bevölkerung in Deutschland wünscht sich, dass Schulkinder im Unterricht über eine gesunde und ausgewogene Ernährung aufgeklärt werden. Hoch ist auch die Zustimmung zu Umweltthemen, den Auswirkungen der Globalisierung, der Welternährung und der Rolle der Landwirtschaft in der Volkswirtschaft.


Themen der Erneuerbaren Energien finden bei jungen Zielgruppen mehr Zuspruch als bei der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren.

Schüler und Schülerinnen sowie junge Erwachsene stimmen mit den 30- bis 39-jährigen Befragten bei vielen Themen überein, die als besonders relevant für eine verstärkte Behandlung im Schulunterricht betrachtet werden. Unterschiede gibt es vor allem bei Themen der Erneuerbaren Energien, den Auswirkungen der Globalisierung, der Landwirtschaft in der Volkswirtschaft und bei der Entwicklung neuer Produktionsmethoden.


Das Bildungsniveau der Befragten hat nur geringe Auswirkungen auf die Gewichtung der Themen für den Schulunterricht.

Während Befragte aus allen Bereichen der schulischen Bildung nahezu einig darin sind, dass Themen der gesunden und ausgewogenen Ernährung verstärkt im Schulunterricht behandelt werden sollten, gibt es einzig zur Thematik der Entwicklung moderner Produktionsmethoden einen deutlichen Unterschied zwischen Befragten mit niedriger und hoher Schulbildung. Letztere betrachten dieses Thema als weit weniger relevant für den Schulunterricht. Ein ähnlicher Unterschied findet sich noch beim Thema zur Qualitätssicherung in der Lebensmittelproduktionskette, dem Befragte mit niedriger Schulbildung höhere Relevanz beimessen, während sich das Verhältnis beim Thema Welternährung zwischen beiden Bildungsschichten umkehrt.


Wie wichtig sind Besuche von Schulklassen auf Bauernhöfen, um den Kindern einen realistischen Eindruck von der Landwirtschaft zu vermitteln?

Hoher Zuspruch bei der Bevölkerung für das außerschulische Lernen auf Bauernhöfen.


Als logische Schlussfolgerung auf die Forderungen der Bevölkerung nach einer Verbesserung in der schulischen Bildungsarbeit zu landwirtschaftlichen Themen, finden die außerschulischen Lerngebote auf den Bauernhöfen eine breite Zustimmung quer durch alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen.

Info-Saison zu Berufen in der Landwirtschaft eröffnet

Wenn sich Schüler und Schülerinnen in den kommenden Wochen über die Vielfalt der 13 landwirtschaftlichen Berufe informieren möchten, sind die neu aufgelegten 3-Minuten-Flyer ein guter Einstieg, um sich einen ersten Ein-und Überblick zu verschaffen.

Medien-Information

Info-Saison zu landwirtschaftlichen Berufen eröffnet

Die Agrar-Branche informiert Berufseinsteiger mit 3-Minuten-Infos

Vor dem Ende des aktuellen Schuljahrs bieten jetzt landwirtschaftliche Kurzinformationen erste Orientierung bei der Berufswahl. Zu 13 Berufen in der sogenannten „grünen Branche“ hält der i.m.a e.V. Flyer der „3-Minuten-Info“-Reihe bereit. Sie vermitteln Einblicke in die Berufsbilder vom Landwirt bis zum Winzer. Auf vielen Bauernhöfen, die mit dem „Tag des offenen Hofes“ in die kommunikative Sommersaison gestartet sind, können sich interessierte Verbraucher aus erster Hand über die beruflichen Perspektiven informieren.

Für das aktuelle Ausbildungsjahr waren 13.782 neue Ausbildungsverträge in den „grünen Berufen“ abgeschlossen worden – ein Zuwachs um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unverändert beliebt sind dabei die Ausbildung zum Gärtner und zum Landwirt mit 4.966 bzw. 4.858 Verträgen. Für das bevorstehende neue Ausbildungsjahr erwarten die Experten erneut eine Steigerung. Während das Interesse an einem Beruf in der „grünen Branche“ zuletzt in Ostdeutschland leicht rückläufig war, stieg die Zahl neuer Ausbildungsverträge im übrigen Bundesgebiet um fünf Prozent.

Mit den „3-Minuten-Infos“ zu den „grünen Berufen“ bedient der i.m.a e.V. den Informationsbedarf in der Agrarbranche. Nicht nur Gartenbau- und landwirtschaftliche Betriebe nutzen die Flyer, um für Nachwuchskräfte zu werben. Auch viele der nachgeordneten Berufszweige bedienen sich der i.m.a-Materialien. So informieren die „3-Minuten-Infos“ auch über Berufe wie der Fachkraft im Agrar-Service, die auf landwirtschaftliche Dienstleistungen spezialisiert ist, oder über Ausbildungsberufe in Laborbereichen der Pflanzen- oder Milchtechnologie. Es gibt Info-Flyer zu Berufen in der Hauswirtschaft und in der Tierwirtschaft, wobei hier sogar zwischen Fachbereichen wie der Fisch-, Forst- und Pferdewirtschaft unterschieden wird. Auch wer sich eine berufliche Zukunft als Revierjäger oder Winzer vorstellen kann, findet in den „3-Minuten-Infos“ des i.m.a e.V. Orientierung.

Niederschwelliger Berufseinstieg

Alle Berufsbilder bieten einen niederschwelligen Einstieg. Für die meisten Ausbildungszweige ist ein Hauptschulabschluss ausreichend; in einigen wird ein mittlerer Schulabschluss erwartet. Aber auch Abiturienten sind willkommen; da in einigen Berufszweigen weiterführende Qualifikationen möglich sind – bis zum Hochschulstudium.

Neben den „3-Minuten-Infos“ zu den „grünen Berufen“ wurden zu weiteren 31 landwirtschaftlichen Themen Materialien im i.m.a-Lager angeliefert – insgesamt 2,6 Tonnen bzw. mehr als eine halbe Million Flyer zur Tierhaltung und Pflanzenproduktion, zu Obst, Gemüse und Getreide. Alle Themen können im i.m.a Internetshop (www.ima-shop.de) recherchiert und angefordert, aber auch online gelesen und kostenlos heruntergeladen werden.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Berufsbildung im Kurzformat: Die 3-Minuten-Info-Flyer zu 13 "grünen Berufen".

  • 3-Minuten-Flyer neu aufgelegt: Verbraucher-Interesse an der landwirtschaftlichenThemenvielfalt "Tag des offenen Hofes" (Foto: BBV).

  • Die Lagerstätte der i.m.a-Materialien: 2,6 Tonnen Wissen zur Bildungsarbeit und Verbraucherinformation (Foto: Christoph Appelkamp).

Internationaler Tag der Artenvielfalt - Flächen clever nutzen

Am Internationalen Tag der biologischen Vielfalt wird an die Bedeutung des Artenschutzes erinnert. Wir greifen das Thema mit einem Lernmodul für Oberschüler auf, bei dem es um den Flächenverbrauch geht - eines der größten Probleme beim Artenschutz.

Schülerprogramm Übungen

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Jetzt anmelden zur Bildungsmesse "didacta digital"

Erstmals findet Europas größte Bildungsmesse nur im Internet statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die "didacta" als digitale Messe konzipiert. Der i.m.a e.V. entwickelt dafür eine virtuelle Erlebniswelt, auf der sich die Besucher umsehen können.

Medien-Information

Jetzt anmelden zur Bildungsmesse "didacta digital"

Die große i.m.a-Gemeinschaftsschau erstmals als virtuelle Erlebniswelt

Nun steht endgültig fest, dass die für den 10. bis 12. Mai 2021 geplante virtuelle Version der Bildungsmesse „didacta“ auch tatsächlich stattfinden wird. Lehrkräfte, Erzieher und andere Pädagogen – jeder, der an Bildungsthemen interessiert ist, kann sich jetzt für den Besuch der größten europäischen Bildungsmesse anmelden. Auch die vom i.m.a e. V. organisierte Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ wird stattfinden. Dafür bereitet der Verein erstmals einen virtuellen Messestand vor.

Wer schon einmal auf der realen Bildungsmesse „didacta“ die große Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ besucht hat, kennt den „ErlebnisBauernhof“ mit seinen mehr als einem Dutzend Ausstellern, mit Marktplatz und Maibaum, Gemüse- und Kräuterbeeten, Wildtieren, Aquarien, der Getreidetheke und einem reichhaltigen Angebot an Lehr- und Lernmaterialien. Das meiste davon gibt es auch auf der digitalen Bildungsmesse wieder zu erleben. Denn der i.m.a e.V. überträgt die Vielfalt der realen Angebote in eine virtuelle Erlebniswelt, in der man bequem via Internet auf Entdeckungstour gehen kann.

Die bekannte Gemeinschaftsschau wird als animierte Präsentation realisiert. So können sich die Besucher frei per PC-Maus und -Tastatur wie in einem Computerspiel über den Messestand bewegen und die einzelnen Aussteller an ihren Ständen besuchen. Analog zur realen „didacta“-Gemeinschaftsschau präsentiert jeder Partner seine individuellen Angebote. Der i.m.a e. V. organisiert zudem die Plattform und unterstützt bei der Gestaltung der Ausstellungsbereiche. An den Messeständen liegen die neuen Lehr- und Lernmaterialien der Aussteller bereit – zur Online-Betrachtung und natürlich, wie gewohnt, zum Mitnehmen; entweder als Bestellung über den Webshop oder direkt heruntergeladen im Dateiformat.

Mehr als ein Dutzend Institutionen hat der gemeinnützige i.m.a e. V. versammelt, um dem Fachpublikum der „didacta“ ein umfassendes Angebot über Landwirtschaft, Natur und Ernährung für ihre Bildungsarbeit zu präsentieren. Statt des persönlichen Gesprächs vor Ort können die Besucher während der Messedauer digital direkt mit den einzelnen Ausstellern der Gemeinschaftsschau kommunizieren. So ist sichergestellt, dass auch individuelle Fragen wie auf der realen Messe umgehend beantwortet werden.

Auch für diese „didacta“ müssen sich Besucher registrieren: www.didacta.digital/registrierung. Der Eintritt ist dieses Mal jedoch kostenfrei. Rechtzeitig vor Messebeginn erhält man seine digitalen Zugangsdaten. Sie berechtigen sowohl zum Besuch der gesamten Bildungsmesse „didacta“ als auch der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Pm Didacta 2021 Virtuell 210416 Artikel

Jetzt das Erdbeerjahr in Ordnung bringen

Sie sind süß und schmecken lecker: Erdbeeren. Die Feldfrüchte haben gerade Hochsaison. Doch bis man sie ernten kann, ist viel zu tun. In unserem Test sind die Arbeitsschritte durcheinandergeraten. Jetzt geht's darum, die Abfolge korrekt zu ordnen.

Schülerprogramm Übungen

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Jetzt den Samen säen für eine (erkenntnis)reiche Ernte

Wenn sich der Sommer neigt, beginnt vielerorts die Aussaat für das Brotgetreide, das dann im nachfolgenden Jahr geerntet wird. Zwischen dem Ausbringen dieser Saat und dem Ende der Schulferien im August und September gibt es eine interessante Analogie.

Medien-Information

Jetzt den Samen säen für eine (erkenntnis)reiche Ernte

Zum Schulstart mit Saatpaketen die Landwirtschaft in den Unterricht holen

Während die Sommerferien in einigen Bundesländern noch andauern, beginnt andernorts bereits wieder der Schulunterricht. Für Erstklässler ist es auch der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Zugleich ist es der Zeitpunkt, an dem in der Landwirtschaft eine neue Saison beginnt, in der ähnlich wie in den Schulen, der Boden für neues Wachstum bereitet wird. Mit einem Saatpaket Brotgetreide lässt sich diese Analogie im Unterricht veranschaulichen.

Mit dem Ende der Schulferien wird es Zeit, eine neue Saat auszubringen. So wie Landwirte in den kommenden Wochen ihre Äcker mit den Samen von Brotgetreiden bestellen, säen Lehrkräfte jedes Schuljahr erneut die Saat der Bildung. Erstklässlern erschließen sie die Freude am Lesen, Schreiben und Rechnen, älteren Schülern wird neues Wissen in einer weiteren Klassenstufe vermittelt. Und so wie der Landwirt das Wachstum seiner Pflanzen auf dem Acker unterstützt, damit sich eine reiche Ernte einstellt, fördern und fordern Lehrkräfte ihre Schüler, damit die Versetzung gelingt und am Ende der Schulzeit vielseitiges Wissen die Erntebasis des nachfolgenden neuen Lebensabschnitts ist.

Diese Analogie lässt sich mit dem i.m.a-Saatpaket im Unterricht erläutern, indem nachvollzogen wird, was in der Landwirtschaft geschieht: In den aufbereiteten Boden wird das Saatgut abgelegt. Es sind keimfähige Samen der Brotgetreidearten Weizen, Roggen und Dinkel, aber auch Hafer und die beiden Urgetreide Einkorn und Emmer. Abgepackt in kleinen Samentüten werden sie begleitet von 3-Minuten-Info-Flyern mit allem Wissenswerten zu diesen Getreiden. Ergänzt wird das Saatpaket durch eine Anbauanleitung und Anregungen zu Experimenten, die sich leicht nachvollziehen lassen.

Getreideanbau auf der Fensterbank

So wie das Getreide vom Landwirt als Samen auf dem Feld ausgebracht wird, beginnen die Schüler mit dem Getreideanbau im Schulgarten oder in einem Pflanzgefäß auf der Fensterbank des Klassenzimmers: Die in die Erde gebrachten Samenkörner müssen regelmäßig gegossen werden. Bis die ersten Pflanzen sprießen, braucht es ein wenig Geduld. Auch wenn die Schüler das Getreide im Topf anbauen, sollte er nicht im Klassenraum überwintern. Denn so wie das Getreide auf dem Acker über den Winter durch die Kälte den sogenannten Vernalisationsreiz erhält, der das Wachstum befördert, braucht auch das Getreide im Topf diesen Kältereiz. Wintergetreide ist durch die längere Vegetationszeit ertragreicher als Sommergetreide. Beim Anbau des Brotgetreides im Klassenzimmer kommt es jedoch eher darauf an, die Entwicklungen beim Wachstum zu beobachten und die Theorie des (Biologie-) Unterrichts durch praktische Erfahrungen zu bereichern.

Das i.m.a-Saatpaket Brotgetreide kann auf www.ima-shop angefordert werden. Zudem kann man bei einem Gewinnspiel auf den Instagram- und Facebook-Seiten des i.m.a e.V. Saatpakete gewinnen.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Das i.m.a-Saatpaket zum Brotgetreide: Die Komplettausstattung für einen lehrreichen Unterricht.

  • Die Bestandteile des Saatpakets: Sechs Tüten mit Getreidesamen, Info-Flyer zu den Brotgetreiden und ein Heft mit Anleitung und Experimenten.

Jetzt kann man spielerisch zum Bio-Helden werden

Menschen aus vielen europäischen Ländern haben an der Entwicklung eines Spieles mitgewirkt, mit dem Kinder und Jugendlche lernen können, wie man zu einem nachhaltigeren Lebensstil kommt. Im Mittelpunkt dabei: Die Bioökonomie und der Ressourcenschutz.

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Jetzt kann man spielerisch zum Bio-Helden werden

Wie kann ich mein Leben einrichten, damit weniger Rohstoffe verbraucht und Ressourcen besser geschützt werden? Dieser Frage können die Nutzer des neuen Smartphone-Spiels "Mission BioHero" und der App "Label BioHero" nachgehen. Spielerisch lässt sich entdecken, wie man in vielen Alltagsbereichen nachhaltiger leben kann.

Das kostenlose Spiel hilft nicht nur bei der Organisation des eigenen Lebens. Auch globale Zusammenhänge müssen erfasst, Herausforderungen bewältigt und Probleme gelöst werden. Denn der Ressourcenschutz hat viele Aspekte; und die reichen weit über den Schutz von Tieren, Pflanzen, Wasser, Mikroorganismen und wertvollen Rohstoffen hinaus. Denn auch wirtschaftliche Herausforderungen können die eine oder andere Entscheidung beeinflussen. Kurzum: Bei dem neuen Spiel für mobile Kommunikationsgeräte heißt es immer auch, die Entscheidungen für das eigene Leben hinsichtlich der Auswirkungen auf andere Menschen und die Umwelt zu überdenken und deren Folgen abzuwägen.

In dem Spiel können verschiedene Themenwelten ausgewählt werden - von Kinder und Schule über Beruf und Karriere, Mode und Textilien bis zu Lebensmittelverpackungen und der Nachhaltigkeit. Immer geht es darum, einen Lebensstil zu entwickeln, der Ressourcen schont und bei dem Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen der Vorzug vor anderen Produkten gegeben wird. Zusätzlich müssen Quizfragen beantwortet und Aufgaben gelöst werden, die mit dem realen Leben in Verbindung stehen.

Das Spiel wurde im Rahmen des Programms "Allthings.BioPRO"entwickelt. Dabei handelt es sich um ein von der Europäischen Gemeinschaft gefördertes Projekt. Es schließt an den erfolgreichen gesellschaftlichen Dialog "BioCannDo" an, bei dem auf europäischer Ebene ein Diskurs zur Bioökonomie geführt wurde. Hintergrund war die Erkenntnis, dass die europäische Wirtschaft mit ihrem steigenden Bedarf an Erdgas und Öl auf absehbare Zeit neben der Belastung der Umwelt und des Klimas auch an Grenzen der Verfügbarkeit von Rohstoffen stoßen werde.

Bioökonomie, so der Ansatz, könne dazu beitragen, sich aus einer Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu befreien, indem nachwachsende Ressourcen vom Feld, aus dem Wald und dem Meer erzeugt und genutzt würden. Nicht zuletzt könnten dadurch auch neue Wirtschaftsfelder entstehen und Arbeitsplätze geschaffen werden.

An dieses Programm knüpft "Allthings.BioPRO" an. Es soll als Teil des "Horizont 2020"-Rahmenprogramms der Europäischen Gemeinschaft einen Beitrag leisten, um eine länderübergreifend wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft zu fördern. Außerdem will man die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft in den Bereichen der Bioökonomie unterstützen.

Wie schon bei "BioCannDo" haben sich erneut Menschen aus vielen Ländern Europas an dem partizipativen Prozess der Spielentwicklung beteiligt. Zum Ende des Projektes sollen interessierte Bürger in einem "Citizen Action Network" eingebunden werden, das regelmäßig die Interessen der Menschen zu Themen der Bioökonomie ergründet. Auf diese Weise will man ein weiteres Angebot der Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene etablieren. In Deiutschland wird dieser Prozess vom i.m.a-Kooperationspartner, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. begleitet; einem Projektträger vom Bundesminsterium für Ernährung und Landwirtschaft.

Das Spiel "Mission BioHero" für mobile Kommunikationsgeräte wie Smartphoine und Tablet lässt sich neben Englisch und Deutsch auch auf Niederländisch und Ialienisch spielen. Bei Kindern zwischen zwölf und 15 Jahren wird die Begleitung durch Erwachsene empfohlen, die dabei helfen können, verschiedene Fachbegriffe und Zusammenhänge zu erläutern. Ausdrücklich wird der Einsatz des Spiels im Schulunterricht empfohlen. "Mission BioHero" und "Label BioHero" können kostenfrei im Apple Store und Google Play Store heruntergeladen werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Spielerisch entdecken, wie die Bioökonomie das Leben veränden kann.

  • Eine vielfältige Themenwelt lässt erahnen, in welchen Lebensbereichen Bioökonomie eine Rolle spielt.

Jetzt mitmachen und „Landwirt für einen Tag“ werden

Mit anpacken und erleben, wie die Arbeit auf einem Bauernhof abläuft – das kann jetzt, wer sich zur Aktion „Landwirt für einen Tag“ anmeldet. Am 25. Mai 2024 können dann sechzig Teilnehmer auf einem Bauernhof die moderne Landwirtschaft kennenlernen.

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Jetzt mitmachen und „Landwirt für einen Tag“ werden

Mit dem Traktor über den Acker fahren und Tiere im Stall füttern - das sind die landläufigen Vorstellungen von der Arbeit auf einem Bauernhof. Wie sie tatsächlich abläuft, können jetzt interessierte Verbraucher erleben, wenn sie sich um eine Teilnahme an der Aktion „Landwirt für einen Tag“ bewerben. Deutschlandweit werden dann am 25. Mai 2024 sechzig Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf einen Bauernhof eingeladen, die moderne Landwirtschaft kennenzulernen und an der Seite der Praktiker vom Hof mitzumachen.

Wohl kaum ein Beruf wie der eines Landwirts ist so vielseitig. Ob Ackerbauer oder Tierhalter – mit der Arbeit auf dem Feld oder im Stall ist die Bandbreite der Tätigkeit noch lange nicht beschrieben. Denn die Männer und Frauen in der Landwirtschaft sind nicht nur Experten für Pflanzenzucht und Tierhaltung. Sie sind zugleich Maschinisten, die sich mit der hochmodernen Landtechnik auskennen müssen, um auch einmal Reparaturen selbst ausführen zu können. Sie müssen als Meteorologen das Wetter einschätzen können, weil es Einfluss auf die Feldarbeit hat, sie müssen als Mediziner die Tiergesundheit im Blick behalten, als Betriebsleiter eine Vielzahl an Bestimmungen und Vorschriften kennen und beherrschen, umfangreiche Berichte anfertigen, als Buchhalter, Ein- und Verkäufer ihren Betrieb managen sowie Investitionen planen und sich nicht zuletzt auch für die Interessen ihrer Branche engagieren.

Ein agrarwissenschaftliches Studium ist heute die beste Voraussetzung, um die vielen Herausforderungen in der Landwirtschaft meistern zu können. Nicht zuletzt gehört aber auch Berufserfahrung hinzu, um einen Betrieb erfolgreich zu führen.

Bei der Aktion „Landwirt für einen Tag“ erhalten Verbraucher einen kleinen Einblick in den Tagesablauf eines landwirtschaftlichen Betriebs. Früh aufstehen heißt es bei Tierhaltern, und lange Arbeitstage sind bei allen Betriebsformen keine Ausnahme. Andererseits können sich die Teilnehmer am Aktionstag auch auf viele bereichernde Erlebnisse freuen. Etwa bei den Begegnungen mit Tieren, der vielfach familiären Atmosphäre auf vielen Bauernhöfen und den vielen, vielen individuellen Geschichten, die das Landleben bietet.

Wer mitmachen möchte, bewirbt sich noch bis zum 28. April 2024 beim Forum moderne Landwirtschaft, wo die Aktion „Landwirt für einen Tag“ bereits zum fünften Mal organisiert wird. Alle Details und Berichte von Teilnehmern der vergangenen Aktionstage finden sich hier.

 

 

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  • Feldarbeit: Bei schönem Wetter fällt die (Mit-)Arbeit als „Landwirt für einen Tag“ gleich leichter (© Foto: i.m.a e.V.).

  • Stallgespräch: An der Schweinebucht kann der Tierhalter dem „Landwirt für einen Tag“ Fachwissen veranschaulichen (© Foto: i.m.a e.V.).

  • Erntezeit: Auf dem Kartoffelroder würde der „Landwirt für einen Tag“ erleben, wie wichtig Teamarbeit sein kann (© Foto: i.m.a e.V.).

Kekse für die Kinder - i.m.a verschenkt Gebäck, Malhefte & Spiele

Was tun, wenn tausende Kekse in Corona-Zeiten nicht auf Messen und Kongressen verteilt werden können, weil diese ausfallen? Wegwerfen kam für den i.m.a e.V. nicht in Betracht. Stattdessen wurde spontan eine Idee realisiert, die viel Freude bereitete.

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Kekse für die Kinder

Corona-Spende: i.m.a e.V. verschenkt Gebäck, Malhefte und Spiele

In seinen Lehr- und Lernmaterialien klärt der i.m.a. e.V. seit Jahren darüber auf, dass in Deutschland zu viele Lebensmittel weggeworfen werden, obwohl sie noch genießbar sind. Jetzt hat der gemeinnützige Verein auch praktisch gezeigt, was er seit langem theoretisch vermittelt: Verschenken ist besser als vernichten. Tausende Kekse, die für Messen und andere große öffentliche Veranstaltungen bestimmt waren, und die nun alle ausfallen, wurden zusammen mit Malheften und Memo-Spielen dem Westfälischen Kinderzentrum in Dortmund übergeben.

„Ursprünglich hatten wir geplant, unsere Besucher auf Landwirtschafts- und Verbrauchermessen bei einer Tasse Kaffee oder Tee mit den i.m.a-Keksen zu überraschen“, erläutert Geschäftsführer Patrik Simon. „Doch da alle Großveranstaltungen ausfallen, hätten wir in unserer Geschäftsstelle in Berlin jahrelang Kekse essen können. Denn wegwerfen stand nie zur Debatte.“

Die i.m.a-Versandchefin Sabine Dittberner hatte dann die Idee, die Kekse dorthin zu geben, wo Süßigkeiten immer dankbare Abnehmer finden: zu Kindern; und insbesondere zu jenen Kindern, die sich während eines Krankenhausaufenthalts über kleine Aufmerksamkeiten freuen. Schnell gesellten sich zu den Keksen die Malhefte mit der Bildergeschichte „Brötchen, Milch und Marmelade“, bei der Kinder einen Bauernhof entdecken können, außerdem Buntstifte und Memo-Spiele – die perfekten Geschenkpakete waren fertig.

Mit Barbara Drewes, der Leiterin Fundraising beim Westfälischen Kinderzentrum Dortmund, war auch schnell die Partnerin gefunden, die sich um die Verteilung kümmerte. Mit 166 Betten, darunter 32 Intensivbetten, gehört das Kinderzentrum am Klinikum Dortmund zu den größten Behandlungszentren in Deutschland, in dem jährlich mehr als neuntausend Patienten stationär behandelt werden. Viele der kleinen Gäste können sich nun über die Naschereien freuen und sich die Zeit im Krankenhaus mit landwirtschaftlichem Wissen vertreiben.

Gerne hätte Sabine Dittberner die Geschenkpakete den Kindern im Krankenhaus persönlich überreicht. Aber in Corona-Zeiten musste Abstand gewahrt werden. Und so sorgt Barbara Drewes dafür, dass die Geschenke in die Abteilungen der Kinder- und Jugendmedizin, in die Kinderchirurgie und Kinderurologie gelangen.

„Wir freuen uns, wenn wir Kindern mit unseren kleinen Präsenten ein wenig Freude bereiten und zugleich zur Wissensvermittlung beitragen können“, hofft Patrik Simon und verspricht mit einem Augenzwinkern: „Wenn wir nach Corona wieder an Messen und Kongressen teilnehmen, werden wir rechtzeitig neue Kekse backen.“

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  • Sabine Dittberner (i.m.a e.V., links) überreicht eines der Präsentpakete an Barbara Drewes vom Westfälischen Kinderzentrum

  • i.m.a-Kekse und -Materialien für die kleinen Patienten im Westfälischen Kinderzentrum.

Kennst Du Dich aus beim Beerenobst aus heimischem Anbau?

Am Beispiel von Heidelbeeren, dem gesunden Superfood, das bei uns hier im Lande wächst, kannst Du Dein Wissen zu heimischem Beerenobst testen. Was weißt Du über die Früchte, die Pflanze, deren Wachstum usw.? Ordne im Bild die Lösungen richtig zu.

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Kindergerecht die Artenvielfalt in der Landwirtschaft entdecken

„Paul und die Bienen“ heißt das neue Abenteuer, das der niedliche „Hund vom Bauernhof“ jetzt erlebt. Die neue Geschichte im i.m.a-Mal- und (Vor-)Lesebuch thematisiert die Leistungen der Landwirtschaft für die Artenvielfalt unserer Kulturlandschaften.

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Kindgerecht die Artenvielfalt in der Landwirtschaft entdecken

„Paul – der Hund vom Bauernhof“ und sein neues Abenteuer mit den Bienen

Auch kleinen Kindern lässt sich vermitteln, was die Landwirtschaft für den Erhalt der Artenvielfalt leistet. Die neue Ausgabe des Mal- und (Vor-)Leseheftes „Paul, der Hund vom Bauernhof“ veranschaulicht dies. In der Geschichte „Paul und die Bienen“ stehen zwar die Leistungen der Insekten und die Arbeit der Imker im Fokus, zugleich wird aber auch deutlich, welche Bedeutung ein funktionierendes Öko-System für die Erzeugung von Nahrungsmitteln hat.

Die neue Folge um den Bauernhofhund „Paul“ ist wieder auf die Zielgruppe der Kinder im Vorschulalter und in den ersten Grundschuljahren ausgerichtet. Farbige Bilder laden dazu ein, die begleitenden Zeichnungen auszumalen. Und mit der Geschichte über Bienen und andere Insekten werden auch komplexe Themen wie Agrarökologie, Biodiversität und Fruchtfolge unterhaltsam und kindgerecht erklärt. Die Texte zur Bildergeschichte informieren z.B. darüber, warum die Bestäubung von Nutzpflanzen so wichtig für die Erzeugung von Nahrungsmitteln ist und welche Rolle Feldlerchenfenster in der Kulturlandschaft spielen. Alles ist selbsterklärend formuliert, so dass auch Erwachsene, die sich in der landwirtschaftlichen Materie nicht auskennen, nicht in Erklärungsnot geraten, wenn sie Kindern die Geschichte vorlesen.

Wie bei allen „Paul“-Geschichten wird auch hier wieder auf eine sachlich-korrekte Darstellung der Landwirtschaft geachtet – sowohl in den Zeichnungen als auch im Text. Dabei werden potenzielle Konflikte nicht ausgeklammert, sondern kindgerecht beschrieben: „Wachsen mehr Kräuter und Blühpflanzen auf dem Acker, erntet Bauer Peter weniger Getreide. Wildbienen und andere Insekten finden dafür mehr Nahrung.“ An anderer Stelle wird das Problem der Vermüllung von Ackerflächen thematisiert, mitsamt der Folgen für Tiere und Umwelt. So wird neben Wissen auch Verantwortung für den Schutz unserer Kulturlandschaften vermittelt.

Erfolgsgeschichte in dritter Saison

Mit der neuen Geschichte geht die i.m.a-Kinderbuchreihe „Paul, der Hund vom Bauernhof“ in die dritte Saison. Alle bisher erschienenen Hefte waren binnen weniger Wochen nach Erscheinen vergriffen und mussten bereits mehrfach nachgedruckt werden. Das Mal- und (Vor-)Lesebuch erfreut sich nicht nur in Kreisen der Landwirtschaft großer Beliebtheit, wo es von Landwirten auf Hoffesten verschenkt wird. Auch Kindertagesstätten und Schulen bestellen die Hefte.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Produktionskosten mussten die Hefte von „Paul, der Hund vom Bauernhof“ jetzt erstmals mit einer Schutzgebühr von 0,70 Euro bepreist werden (Rabatte bei der Abnahme größerer Mengen auf www.ima-shop.de). Kostenlos lässt sich das Heft aber weiterhin im i.m.a-Shop lesen und herunterladen.

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  • „Paul und die Bienen“: Titelseite des neuen Abenteuerheftes.

  • Artenvielfalt im Mal- und (Vor-)Leseheft: Beispielseite mit Vorlage zum Ausmalen.

Kleine Agrarmeteorologen - Wetter und Landwirtschaft

Wie sehr die Arbeit der Bauern vom Wetter abhängt, wird mit dem Lernmodul "Kleine Agrarmeteorologen - Wetter und Landwirtschaft" deutlich. Hier können Grundschüler anhand einfacher Übungen die Zusammenhänge erkennen und sich weiterbilden.

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Klimaschutz ist das kleine "1x1 der Landwirtschaft"

Titelthema im neuen "1x1 der Landwirtschaft" ist 2021 der Klimawandel. Bei diesem Thema wird oft verkannt, welche Herausforderungen er für die Landwirtschaft mit sich bringt - und was gerade die Landwirtschaft zur Reduktion der CO2-Emissionen leistet.

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Klimaschutz ist das kleine "1x1 der Landwirtschaft"

Fakten zu Problemen und Lösungen im neuen i.m.a-Taschenkalender

In den Debatten über den Umweltschutz wird die Landwirtschaft häufig als ein Verursacher des Klimawandels genannt. Sie ist jedoch nicht nur ein Teil des Problems, sondern auch der Lösung. Darauf weist der i.m.a e.V. in seiner neuen Ausgabe vom „1 x1 der Landwirtschaft“ hin. Der Taschenkalender mit wichtigen Agrar-Daten aus Deutschland und Europa rückt 2021 das Thema „Klimaschutz & Landwirtschaft“ in den Fokus.

Die Leser vom „1 x 1 der Landwirtschaft“erfahren 2021, dass die Treibhausgasemissionen in der Tierhaltung seit 1990 um 22 Prozent gesenkt wurden, und dass die deutschen Bauernfamilien mit ihrer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft im Bereich der Bioenergie zum Erreichen der Klimaziele beitragen. So decken die mehr als 31 Milliarden Kilowattstunden, die jährlich in den Biogasanlagen der Landwirtschaft erzeugt werden, etwa fünf Prozent des heimischen Strombedarfs. Damit leistet die Landwirtschaft einen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes um 13 Millionen Tonnen– was etwa einem Viertel der gesamten landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen entspricht.

Doch diese Klimaschutzleistungen der Bauernfamilien werden nicht der Landwirtschaft angerechnet, sondern der Energiewirtschaft gutgeschrieben. Die aber ist für den Ausstoß von achtzig Prozent der Treibhausgase verantwortlich, während in der Landwirtschaft etwa elf Prozent der schädlichen Emissionen entstehen, wie im „1 x 1 der Landwirtschaft“ erläutert wird.

Dass Landwirtschaft ohne Emissionen nicht möglich ist, war bereits bei Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens 2015 klar. In dessen Präambel wurde vermerkt, dass „die Gewährleistung der Ernährungssicherheit und die Beendigung des Hungers grundsätzlich Vorrang“ vor dem Ziel haben müssten, eine weitere Erderwärmung zu vermeiden.

Auch die Klimaschutzstrategie 2.0 der deutschen Landwirtschaft nimmt Bezug auf das Pariser Klimaabkommen, ist sie doch ganz besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Hitzewellen und Frostperioden beeinträchtigen Ernteerträge und stellen die Bauernfamilien bei ihrer Arbeit immer wieder vor große Herausforderungen.

Das „1 x 1 der Landwirtschaft“ 2021 kann online gelesen und bestellt werden (www.ima-shop.de).

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Faktensammlung im "1x1 der Landwirtschaft": Titelseite des Faltblatts

Kooperationen befördern schulische Bildungsarbeit

Am Rande der Bildungsmesse „didacta“ organisiert der i.m.a e.V. immer wieder Treffen von Akteuren der Bildungsarbeit. In diesem Jahr kamen auch Akteure verschiedener deutscher Hochschulen, um gemeinsame Projekte mit dem i.m.a zu entwickeln

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Kooperationen befördern schulische Bildungsarbeit

i.m.a e.V. bringt Landwirtschaft, Lehrkräfte und Universitäten zusammen

Auf der Bildungsmesse „didacta“ in Stuttgart ist es dem i.m.a e.V. gelungen, die von ihm organisierte Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ zu einer Plattform für Bildungsakteure weiter zu entwickeln. Auf Veranstaltungen wurden sowohl Praktiker als auch Theoretiker der Bildungsarbeit in der Landwirtschaft, der Natur- und Ernährungsbildung versammelt, um sich über Projekte und Ziele auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und künftige Kooperationen zu verabreden.

Die Landwirtschaft und Naturbildung bietet eine Fülle von Lehr- und Lernangeboten für den Unterricht an allgemeinbildenden Schulen oder die frühkindliche Bildungsarbeit. Das wird immer wieder auf der Bildungsmesse „didacta“ deutlich, wo sich Lehrkräfte auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ nach Themen umschauen, die sich in Fächern wie Deutsch, Gesellschaftskunde, dem Ethik-Unterricht und in den Mint-Fächern umsetzen lassen. Dieses Interesse bedienen die Partner der Gemeinschaftsschau regelmäßig mit neuen Lehr- und Lernmaterialien, die sie auf der „didacta“ vorstellen und deren Anwendung sie erläutern.

Der Entwicklung dieser Materialien gehen immer umfangreiche Vorbereitungen voraus, von denen viele ihren Ursprung auf der Bildungsmesse „didacta“ haben. So hat der i.m.a e.V. in diesem Jahr in Stuttgart Netzwerktreffen organisiert, auf denen sich Landwirte und andere Praktiker aus der Natur- und Ernährungsbildung mit Professoren und Studenten verschiedener Universitäten getroffen haben. Dabei ging es nicht nur um Aspekte strategischer Bildungsarbeit, sondern auch um die konkrete Arbeit an neuen Lehrmaterialien. So ist z.B. eine „Zukunftsbox“ in Arbeit, mit der Kinder und Jugendliche im Unterricht ihre Ideen und Visionen zu Perspektiven der Landwirtschaft, zu Ackerbau und Tierhaltung, zum Umwelt- oder Klimaschutz formulieren können – immer unter den Aspekten, was sich davon realisieren lässt und was dafür getan werden muss.

Politiker zu Gast auf der Gemeinschaftsschau

So wächst von Jahr zu Jahr die Bedeutung der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ als unverzichtbarem Teil der Bildungsmesse „didacta“. Diesmal konnte der i.m.a e.V. mit 22 Partner-Institutionen nicht nur mehr Aussteller auf seiner Gemeinschafsschaufläche versammeln; auch die politischen Entscheidungsträger zeigen Jahr um Jahr gesteigertes Interesse: Viel Zeit hatte sich Peter Hauk, der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg genommen, um mit den Ausstellern über deren Bildungsarbeit zu sprechen. Und Bundesminister Cem Özdemir besuchte die Gemeinschaftsschau gleich in doppelter Funktion; als Bundeslandwirtschaftsminister interessierte er sich für die Arbeit vom Netzwerk Lernort Bauernhof, und als Bundesminister für Bildung und Forschung für die pädagogisch-didaktischen Komponenten der Bildungsangebote. Beide Politiker und auch viele weitere Gäste aus Ministerien und Verwaltungen zeigten sich von der sachlich-seriösen und neutralen Qualität der Lehr- und Lernmaterialien beeindruckt.

Die Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“:
Acker e.V./GemüseAckerdemie, Atesum AG, Bayerischer Bauernverband K.d.ö.R./Landfrauen, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Bildungsmagazin lebens.mittel.punkt, Blattmacher GmbH/Bildungsbissen.de, Bundesforum Lernort Bauernhof, Bundesprogramm Ökologischer Landbau/Echt kuh-l, Deutscher Angelfischerverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V., EinSichten in die Tierhaltung, i.m.a - information.medien.agrar e.V., Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen/HeRo, Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, Landwirtschaft macht Schule, Landwirtschaftsverlag GmbH/Matsch! Das Kindermagazin, Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg, Milchwirtschaftlicher Verein Baden-Württemberg e.V., Netzwerk Lernort Bauernhof, Schleich GmbH, Zentralverband Gartenbau e.V.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Minister in Doppelrolle: Cem Özdemir informierte sich als Landwirtschafts- und als Bildungsminister.

  • Netzwerktreffen: i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon erläuterte den Gästen die Themen der Gemeinschaftsschau.

  • Experten unter sich: Auch Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk ist passionierter Jäger.

  • Bundeslandwirtschafts- und Bildungsminister Cem Özdemir präsentierte seiner Amtskollegin, Kultusministerin Theresa Schopper, den Schulwettbewerb "Echt kuh-l".

Landjugend sucht Protagonisten preiswürdiger Projekte

Die Landjugend sucht wieder Gruppen junger Menschen aus dem ländlichen Raum, die sich in besonderer Weise mit Aktionen, Projekten und Ideen für das Gemeinwohl engagiert haben. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von zehntasuend Euro dotiert. ..

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Landjugend sucht Protagonisten preiswürdiger Projekte

Mit dem Bau von Fahrradständern aus nicht mehr benötigten Liegeboxenbügeln eines Kuhstalls hatte die Landjugend Hohenhorst an der Elbe beim letzten Wettbewerb um den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis einen Achtungserfolg und ein Preisgeld von eintausend Euro erzielt. Ebenso preiswürdig waren die von anderen Gruppen eingereichten Projekte, wie die Umsetzung eines Bauernhofbesuchs als Videofilm in sogenannten VR-Brillen für Schüler, die Dialog-Reihe mit Landwirten auf einem grünen Sofa an deren Arbeitsplätzen im Stall oder auf dem Feld, die Unterstützung einer Kultureinrichtung in einer strukturschwachen ländlichen Region, die Einrichtung von Landentdecker-Touren für arme, junge Menschen oder die Organisation von Oper-Air-Konzerten, deren Erlöse gemeinnützigen Einrichtungen zugute kommen.

Das alles sind Beispiele von prämierten Aktivitäten beim vergangenen Wettbewerb um den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis, der alle zwei Jahre vom Bund der Deutschen Landjugend e.V. und der R+Versicherung ausgelobt wird, die das Preisgeld von insgesamt zehntausend Euro bereitstellt. Der nach dem ehemaligen Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein benannte Wettbewerb ehrt seit mehr als zwanzig Jahren Jugendliche und Initiativen, die sich für eine Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum engagieren. Jetzt wurde der Wettbewerb erneut ausgeschrieben, bei dem sich bis zum 20. Oktober 2024 junge Menschen und Jugendorganisationen bewerben können. Ausreichend Zeit, auch um noch eine neue Initiative anzuschieben, mit der man sich am Wettbewerb beteiligen könnte.

Honoriert werden nicht nur außergewöhnliche Projekte, sondern auch vorbildliche Ideen und Konzepte, die mit dem Preisgeld realisiert werden können. Unter dem Motto "Ihr bewegt das Land? Bei uns gibt's Rückenwind!" können die Bewerbungen um den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis beim Bund der Deutschen Landjugend e.V. eingereicht werden. Die Preisträger werden am 19. Januar 2025 auf der Grünen Woche in Berlin geehrt und vorgestellt.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Aufruf zur Teilnahme: Mit diesem Motiv wirbt der Bund des deutschen Landjugend für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis (Motiv: www.landjugend.de)..

  • Vorbildliches Beispiel: Aus nicht mehr benötigten Liegeboxenbügeln eines Kuhstalls hatte die Landjugend Hohenhorst Fahrradständer gebaut (Foto: Landjugend Hohenhorst).

Landtechnik live - und im "lebens.mittel.punkt"

Auf der Agritechnica, der weltweit größten Fachmesse für Landmaschinentechnik, treffen sich Hersteller mit Landwirten. Aber auch wer nicht auf die Messe geht, kann sich im i.m.a-Magazin "lebens.mittel.punkt" über moderne Agrartechnik informieren.

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Landtechnik live - und im "lebens.mittel.punkt"

Alle führenden Unternehmen der Agrar-Technik präsentieren sich auf der weltweit bedeutendsten Fachmesse für Landmaschinen, der Agritechnica. Seit 1985 findet sie alle zwei Jahre statt. Nur die Messe 2021 wurde wegen der Corona-Pandemie erst verschoben und dann abgesagt, so dass sie 2023 nach drei Jahren Pause vom 12. bis 18. November wieder in Hannover stattfindet und hohe Erwartungen sowohl bei den Ausstellern als auch dem Publikum weckt. Die Hersteller präsentieren neue Geräte und informieren über Entwicklungen, Trends und Innovationen. Landwirte besuchen die Messe, um sich zu orientieren, bevor sie eine Neuanschaffung planen.

Wer sich außerhalb dieser bedeutenden Fachausstellung über die Landtechnik informieren möchte, kann sich in den i.m.a-Materialien orientieren. Im i.m.a-Webshop finden sich z.B. unter dem Stichwort "Technik" viele Materialien - sowohl für den Einstieg in die Materie als auch für die Wissensvertiefung.

So bietet z.B. Heft 33 vom "lebens.mittel.punkt" Einblicke in die komplexe Technik des Pflanzenschutzes, wie er in der Landwirtschaft betrieben wird. Beschrieben wird der Einsatz sogenannter Feldspritzen, mit denen Flüssigdünger und Pflanzenschutzmittel hochpräzise auf dem Acker ausgebracht werden. Ferner werden ebenso die einzelnen Bauteile einer Spritze, wie z.B. die Düsen, Ultraschallsensoren oder Kontrolleinrichtungen beschrieben.

Mit dem Beitrag erhält man auch einen ersten umfassenden Einblick in die hochkomplexe Materie des "Digital Farmings", das weit über den Einsatz von Feldspritzen hinausreicht und zu dem der i.ma.-shop auch ein Unterrichtsposter bereithält. Der Beitrag gibt außerdem Empfehlungen für weiterführende Literatur.

Die Ausgabe 33 vom "lebens.mittel.punkt" kann über den i.m.a-webshop angefordert werden.

 

 

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Landwirte beklagen Corona-Flurschäden

In Zeiten des Pandemie-Lockdowns suchen die Menschen immer häufiger Erholung an und auf Ackerflächen. Dabei beklagen Landwirte zunehmend Schäden durch falsches Freizeitverhalten. Dem kann mit Feldrandschildern, die Aufklärung bieten, begegnet werden.
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Landwirte beklagen Corona-Flurschäden

Freizeitverhalten von Bundesbürgern im Fokus

Langläufer auf dem Getreidefeld, Autos auf Blühstreifen – bundesweit klagen immer mehr Landwirte über die Folgen des Corona-Freizeitverhaltens. Randstreifen von Feldern werden beim Wochenendausflug als Parkplätze genutzt und es wird querfeldein spaziert. Dass dabei wertvolle Kulturpflanzen geschädigt werden, ist vielen Menschen nicht bewusst. Der i.m.a e.V. hat jetzt in Berlin bei der Bevölkerung mehr Rücksicht in Feld und Flur angemahnt und zugleich Landwirte darauf hingewiesen, wie sie mit Feldrandschildern über viele Aspekte falschen Verhaltens in der Freizeit an und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen aufklären können.

Als Folge der Pandemie und des „Lockdowns“, von Heimarbeit und verhinderten Urlaubsreisen sowie in Anbetracht der großen Schneefälle in weiten Teilen des Landes, zieht es die Menschen hinaus in die Natur. Spaziergänge und Sport im Freien sind die wenigen Möglichkeiten, die sich als Alternative zur Arbeit im Heimbüro, dem Lernen daheim und anderen Aktivitäten in der Wohnung bieten. Seit es in einigen Bundesländern sogar Einreiseverbote für Touristen gibt, wird immer öfter das Bauernland vor der Haustür als Naherholungsgebiet entdeckt. Leider verhalten sich dabei manche Menschen wenig respektvoll vor der Arbeit der Landwirte.

Vielen Ausflüglern ist nicht bewusst, dass in einem auf den ersten Blick als brach daliegenden Feld bereits Kulturpflanzen unter der Schneedecke wachsen, z.B. das Wintergetreide. Wer diese Äcker jetzt betritt, schädigt die Pflanzen und verursacht Ernteeinbußen. Auch die Feldränder sind bedroht. Hier können ganzjährig Wildpflanzen oder bewusst ausgebrachte Blühmischungen wachsen, die im Sinne der Artenvielfalt einen wichtigen Beitrag zur Ernährung vieler Insekten leisten. Wer dort parkt, kann diese Biotope schädigen und die Nahrungsquelle wichtiger Bestäuber beeinträchtigen.

Um für mehr Einsicht und Aufklärung bei den Ausflüglern zu sorgen, empfiehlt der i.m.a e.V. Landwirten das Aufstellen von Feldrandschildern, die wie ein Freizeit-Knigge für Feld und Flur drei Kernbotschaften abbilden. Das Motiv „Wir machen den Weg gerne frei“ weist auf die Bedeutung der landwirtschaftlichen Wirtschaftswege hin und wie sich dort Erholungsuchende und Landwirte partnerschaftlich verhalten. Mit dem Schild „Wir machen keine Hundefelder“ wird darum gebeten, auf Feldern weder Hundekot noch Müll zu hinterlassen. Und das neue Schild „Wir machen das nicht umsonst“ informiert darüber, dass es Diebstahl und kein Mundraub oder Kavaliersdelikt ist, wenn man sich unerlaubt an Feldfrüchten, in Obstplantagen oder Weinbergen bedient.

Zudem dient der 3-Minuten-Info-Flyer „Knigge für Feld und Flur“ als praktisches Aufklärungsmaterial. Hinter dem Scheibenwischer wild abgestellter Autos platziert oder mit freundlichen Worten direkt an Spaziergänger überreicht, lässt sich so Verständnis für die Auswirkungen falschen Freizeitverhaltens erzeugen. Alle Materialien können im i.m.a-Webshop bestellt werden (www.ima-shop.de).

  • Rücksicht am Feldrand: Schild für Wirtschaftswege.

  • Aufklärung am Acker: Felder sind keine Hundeauslaufgebiete.

  • Warnung vor Straftat: Feldfrüchte sind Eigentum des Bauern.

Landwirte empört: Straftäter entsorgen Müll auf Feldern

Es ist eine Straftat: Das Entsorgen von Müll auf Äckern, Feldern und in Wäldern ist nicht nur verboten, sondern auch ein Umweltverbrechen mit Folgen: Müll auf landwirtschaftlichen Flächen kann Nahrungsmittel verunreinigen und die Gesundheit schädigen.

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Landwirte empört: Straftäter entsorgen Müll auf Feldern

Bundesweit klagen immer mehr Landwirte und Forstbesitzer über Straftäter, die ihren Unrat meist im Schutz der Nacht illegal entsorgen. Unser Film ist ein schockierendes Beispiel für den Umgang einer großstädtischen Klientel von Menschen, denen der Weg zur Mülldeponie zu beschwerlich ist oder die Kosten für eine professionelle Entsorgung zu hoch sind. Statt Müllsäcke und Bauschutt auf einem der städtischen Recyclinghöfe abzugeben, wurde alles einfach auf den Acker eines Landwirts am Stadtrand von Berlin gekippt, auf dem gerade Getreide wächst.

Damit wurde nicht nur der Wirtschaftsweg des Bauern blockiert, sondern auch seine Ernte im Umkreis der Ablagerung vernichtet. Allein um die Qualität des Getreides nicht zu beeinträchtigen, wird der Landwirt nun nicht nur den Müll auf eigene Kosten entsorgen müssen, sondern auch noch großflächig um die Ablagerungsstelle den Ernteverlust zu verkraften haben.

Was nur wenige Menschen wissen: Selbst ein weggeworfenes Papiertaschentuch kann als Ordnungswidrigkeit eine Geldstrafe zur Folge haben. Auch wer organischen Abfall, etwa Bananenschalen, Zigarettenkippen usw. auf Feldern und in Wäldern wegwirft, muss mit Strafzahlungen im zwei- bis dreistelligen Bereich rechnen. Je mehr Müll illegal entsorgt wird und je mehr dieser die Umwelt beeinträchtigt, umso teurer wird es für den Straftäter. Das Beispiel aus dem Film könnte neben einer Geldbuße von mehreren tausend Euro sogar mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe geahndet werden.

Dabei ist es ganz einfach, sich vernünftig zu verhalten: Abfälle gehören nicht in die Natur, Felder sind keine Auslaufgebiete für Hunde oder Picknickplätze. Die landwirtschaftlichen Wege sind Arbeitsflächen der Bauern, und wenn sich dennoch einmal Erholungsuchende und Landwirte begegnen, hilft Rücksicht weiter. Der i.m.a e.V. weist mit seinen Materialien darauf hin und gibt Tipps im „Knigge für Feld und Flur“.

Landwirte und i.m.a fördern die „Schule fürs Leben“

In Bayern haben sich fast tausend Bauern und andere Experten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit qualifiziert, um Schulkindern Themen der Land- und Hauswirtschaft zu vermitteln. Die Experten wollen an die Schulen gehen und auf Bauernhöfen lehren.

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Landwirte und i.m.a fördern die „Schule fürs Leben“

Großes Bildungsprogramm in Bayern als Vorbild für ganz Deutschland

Jedes Kind sollte einmal im Laufe seiner Schulzeit einen Bauernhof besucht haben. Diese Forderung der Landwirte in ganz Deutschland wird jetzt in Bayern vorbildlich realisiert. Für die vom Kultusministerium initiierte „Schule fürs Leben“ stehen fast tausend Bauernfamilien und andere Experten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit bereit. Ihr Ziel: Kinder und Jugendliche zur Erzeugung von Nahrungsmitteln und in Ernährungsthemen fit zu machen. Der i.m.a e.V. beteiligt sich an dieser Aktion und stattet die landwirtschaftlichen Wissensvermittler mit kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien aus.

Mit der „Schule fürs Leben“ will das bayerische Kultusministerium bayerischen Schulkindern Alltagskompetenzen vermitteln. Dabei stehen Lebenswirklichkeiten und Praxisbezüge im Fokus. Eigenverantwortliches Verbraucherverhalten, Umweltbewusstsein und Gesundheit sowie Ernährung und Haushaltsführung sind die Handlungsfelder, in denen mit Schülern der ersten bis neunten Klassen fünftägige Projektwochen durchgeführt werden sollen.

Mehr als 800 Bäuerinnen und Bauern sowie fast 200 weitere Experten aus der Agrar-Branche haben sich dafür in den vergangenen Wochen in Online-Schulungen weitergebildet. „Dabei ging es sowohl um fachliche Themen in der Land- und Hauswirtschaft als auch um rechtliche Aspekte und Versicherungsfragen, um Lebensmittelhygiene und Seuchenschutz“, berichtet Dr. Andrea Fuß, die das Projekt beim Bayerischen Bauernverband koordiniert.

Ende Juli wird der Bauernverband allen gelisteten Betrieben und Fachexperten ein Kompendium zur Verfügung stellen, in dem dann auch die vom i.m.a e.V. bereitgestellten Bildungsmaterialien aufgelistet sind. „Wir freuen uns über diese riesengroße Bereitschaft der bayerischen Bauernfamilien, in die Schulen zu gehen bzw. mit Klassen auf den Betrieben außerschulische Lerneinheiten zu realisieren“, sagt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon.

Das Projekt „Schule fürs Leben“ könne ein bundesweites Vorbild für die weitere Entwicklung der außerschulischen Bildungsarbeit sein, wie sie von vielen Bauernfamilien auf ihren Betrieben angeboten werde, so Simon. Auch in anderen Bundesländern, wie z.B. in Schleswig-Holstein, gibt es seitens der Kultusministerien die Empfehlung, Wissen zur Landwirtschaft und Ernährung bei Bauernhofbesuchen zu vermitteln. Die Qualifizierung der Bauern und Bäuerinnen, wie sie jetzt in Bayern umgesetzt wird, kann dabei auch den Akteuren vom „Bundesforum Lernort Bauernhof“ Orientierung bieten. Dieser ebenfalls vom i.m.a e.V. unterstützten Initiative gehören auch in Bayern viele Betriebe an.

Momentan gibt es nur noch eine Hürde, die vor der praktischen Umsetzung der „Schule fürs Leben“ steht: die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Noch ist offen, ob mit Beginn des neuen bayerischen Schuljahrs im September Landwirte in die Schulen gehen oder Schulklassen auf die Bauernhöfe kommen dürfen.

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Bald schon mehr landwirtschaftliche Bildungsarbeit in bayerischen Schulen (Symbolfoto)

Landwirtschaft & Ernährung auf der „didacta“

Europas größte Bildungsmesse startet wieder durch: Am 7. März 2023 öffnet die „didacta“ ihre Pforten in Stuttgart und der i.m.a e.V. versammelt auf einer Gemeinschaftsschau die vielfältigsten Angebote in den Bereichen außschulischer Bildungsarbeit.

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Landwirtschaft & Ernährung auf der „didacta“

Der i.m.a e.V. organisiert große Gemeinschaftsschau der Bildung

Mit 15 Partner-Institutionen beteiligt sich der i.m.a e.V. erneut an der größten europäischen Bildungsmesse, der „didacta“. In Stuttgart organisiert der gemeinnützige Verein auf dem Messegelände vom 7. bis 11. März 2023 die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ für Lehrkräfte, Erzieherinnen und anderes pädagogisches Fachpersonal.

Auf einer Fläche von 250 Quadratmetern gruppieren sich stilisierte Bauernhäuser rund um einen Marktplatz mit Maibaum, Getreidetheke und anderen für die Landwirtschaft typischen Attraktionen. In diesem einladenden Ambiente können sich Fachbesucher von den Bildungsexperten der Gemeinschaftsschau über neue und bewährte Materialien für den Unterricht in allgemeinbildenden Schulen und Kindertagesstätten informieren lassen.

Mitmachen wird groß geschrieben auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft und Ernährung – erleben lernen“. Die Idee dabei: Wer die Erfahrung gemacht hat, wie eine Getreidemühle oder Haferquetsche funktionieren, ist eher bereit, seinen Unterricht mithilfe dieser Geräte anschaulich(er) zu gestalten. Und von diesem praktischen Erlebnis ist es oft nur ein kleiner Schritt zu einem Bauernhofbesuch.

Darum steht die außerschulische Bildungsarbeit, wie sie die „Lernort-Bauernhof“-Akteure anbieten, im Fokus der „didacta“-Gemeinschaftsschau. Verschiedene Partner informieren die Fachbesucher über die zahlreichen Möglichkeiten, mit denen Kindern und Jugendlichen über die Bildungsarbeit in Kitas und Schulen hinaus auf Bauernhöfen und naturnahen Lernorten Wissen zum Entstehen von Nahrungs- und Lebensmitteln vermittelt werden kann.

Die „Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ist auf der „didacta“ zugleich ein Treffpunkt von Verbänden und Institutionen, deren Akteure sich in der Bildungsarbeit für Schulkinder engagieren, wie etwa die Mitglieder vom Forum Lernort Bauernhof. Auch der Fachausschuss „Außerschulisches Lernen“ vom didacta-Verband folgt der Einladung auf die Gemeinschaftsschau und nutzt zudem deren Nachbarschaft, indem er auf einer Sonderfläche zum Thema „Lernen zum Anfassen“ außerschulische Lernorte mit ihren Themen und Angeboten präsentiert.

Die Bildungsmesse „didacta“ auf dem Stuttgarter Messegelände ist vom 7. bis 11. März 2023 täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte für Fachbesucher kostet 15,00 Euro; ab 13.00 Uhr 10,00 Euro. Details auf www.messe-stuttgart.de/didacta.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen: Die didacta-Gemeinschaftsschau (Symbolbild 2022).

  • Infos für Lehrkräfte und Erzieherinnen: Der i.m.a e.V. auf der didacta (Symbolbild 2022).

  • Information und Orientierung: Fachgespräch auf der didacta (Symbolbild 2022).

Landwirtschaft & Ernährung im Fokus der Bildungsmesse

Auf der größten europäischen Bildungsmesse, der didacta, organisiert der i.m.a e.V. wieder die Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen". 17 Institutionen präsentieren vom 20. bis 24. Februar 2024 Lehr- und Lernmaterialien.

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Landwirtschaft & Ernährung im Fokus der Bildungsmesse

Fünf Tage Wissenstransfer für Lehrkräfte und Erzieher auf der didacta

Mit seiner Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ beteiligt sich der i.m.a e.V. wieder an der didacta, Europas größter Bildungsmesse. Sie findet in diesem Jahr turnusgemäß in Köln statt. An fünf Tagen, vom 20. bis 24. Februar 2024, werden annähernd 100.000 Fachbesucher erwartet, die sich über neue Lehr- und Lernmaterialien informieren und fachlich fortbilden wollen. Dabei ist die vom i.m.a e.V. organisierte Gemeinschaftsschau mit 17 Partner-Institutionen erneut der Nucleus für Natur- und Ernährungsthemen.

Auf einer Fläche von 300 Quadratmetern, größer als auf der letzten didacta, versammelt der gemeinnützige i.m.a e.V. eine breite Vielfalt an Bildungsangeboten. Sie richten sich nicht nur an Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen, sondern auch an Erzieherinnen und Erzieher aus Kindertagesstätten sowie andere Experten, die Bildungsarbeit leisten. Ihnen werden weitgehend kostenlose Lehr- und Lernmaterialien sowie Fortbildungen angeboten.

Die Angebotsvielfalt reicht von Vorlese- und Malbüchern für Kita-Kinder über ein Spektrum an Materialien für den Unterricht in Grund- und Oberschulen, bis zu Hilfen für die berufliche Orientierung in der „Grünen Branche“. Viele dieser Themen erfüllen die Anforderungen einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, wie sie in den Lehrplänen der Schulen empfohlen wird: Schüler sollen übergreifendes Denken erlernen, um die Folgen eigenen Handelns abschätzen und daraus Rückschlüsse für ihr eigenes Verhalten ableiten zu können.

Außerschulisches Lernen bleibt Trend

Angebote für das Lernen in der Praxis werden von Erziehern und Lehrkräften unverändert stark nachgefragt. Entsprechend groß ist auf der Gemeinschaftsschau die Auswahl. Sie reicht vom „Lernort Bauernhof“ und seinen Angeboten in der Nutztierhaltung bis zu Naturlernorten von Jägern und Fischern oder der Umweltbildung in der Land- und Forstwirtschaft. In der Ernährungsbildung reicht das Themenspektrum von der Milch bis zu Rind und Schwein. Dabei wird auch über gesellschaftspolitische Aspekte informiert; z.B. zur Schulverpflegung.

Mit gleich zwei Landesbauernverbänden ist die Landwirtschaft auf der Gemeinschaftsschau prominent vertreten. Außer über ihre Bildungsangebote informieren die Repräsentanten bei Interesse auch zu aktuellen Aspekten rund um die Bauernproteste. Ein Schwerpunkt sind aber die Angebote der Landwirte, die als Bildungsbotschafter in die Schulen gehen, um dort an der Seite von Lehrkräften den Unterricht durch authentische Wissensvermittlung zu bereichern.

Die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auf der didacta:20.-24. Februar 2024, täglich 09.00-18.00 Uhr; Köln-Messe, Halle 8.1, Stand-Nr. 060-069.

Die Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“:
Bauernhof-Botschafter, Bundesverband Rind und Schwein e.V., Deutscher Angelfischerverband e.V.; EinSichten in die Tierhaltung; Finne (Fischwelt in NRW); Forum Lernort Bauernhof; i.m.a - information.medien.agrar e.V.; Kompetenzzentrum HessenRohstoffe e.V.; Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.; Landwirtschaft macht Schule, lebens.mittel.punkt – das Lehrermagazin; „Lernort Natur“ im Deutschen Jagdverband e.V.; Matsch – alles für kleine Landentdecker; Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V.; Stadt und Land in NRW; Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.; Zentralverband Gartenbau e.V.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Bewährtes Konzept: Der "Bildungsbauernhof" auf der didacta.

  • Angebote und Nachfrage: Im Dialog mit Bildungsexpertinnen.

  • Vielfalt an den Info-Ständen: Materialien für jede Zielgruppe.

  • Einladend und attraktiv: Die Gemeinschaftsschau überzeugt durch Inhalte und Design.

Landwirtschaft & Ernährung: Magnete der Bildungsarbeit

Die "didacta", Europas größte Bildungsmesse, war für die Teilnehmer auf vielen Ebenen ein schöner Erfolg. Neben den Angeboten an Lehr- und Lernmaterialien stand praktisches Erleben bei der Wissensvermittlung bei den Besuchern besonders hoch im Kurs.

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Landwirtschaft & Ernährung: Magnete der Bildungsarbeit

Gemeinschaftsschau überzeugt durch Vielfalt der Angebote

Anfassen, Ausprobieren, Adaptieren – das waren die wesentlichsten Merkmale bei der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auf der am Wochenende in Stuttgart zu Ende gegangenen Bildungsmesse „didacta“. Bei Lehrkräften, Erzieherinnen und weiteren Experten der pädagogischen Berufe standen neben der Wissensvermittlung und Präsentation von Lehr- und Lernmaterialien vor allem die Mitmachangebote der 17 Partner-Institutionen der vom i.m.a e.V. organisierten Gemeinschaftsschau im Mittelpunkt des Interesses. Die Organisatoren der „didacta“ zählten mehr als 56.000 Besucher, die sich an fünf Tagen in fünf Messehallen bei 730 Ausstellern informiert haben.

Getreu dem Motto „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ war das Fachpublikum der Gemeinschaftsschau auf der „didacta“ besonders an der Wissensvermittlung durch praktisches Erleben interessiert. Wo immer ausprobiert und mitgemacht werden konnte, bildeten sich große Gruppen interessierter Pädagogen, die nach Anregungen für ihre Bildungsarbeit suchten. Fündig wurden sie u.a. an der i.m.a-Getreidetheke, beim Landeszentrum für Ernährung und dem Milchwirtschaftlichen Verein, beide aus Baden-Württemberg, beim Deutschen Angelfischerverband und dem Deutschen Jagdverband oder beim Zentralverband Gartenbau sowie bei den Akteuren verschiedener Initiativen, die über Bauernhöfe mit ihren vielseitigen Bildungsangeboten als außerschulische Lernorte informieren.

Neben klassischen Mitmachen-Aktionen, wie etwa der Herstellung von Butter aus Sahne, der Identifizierung verschiedener (Wild-) Tierarten oder dem Mahlen von Getreide, waren es immer wieder die verblüffenden Aktionen, die für Begeisterung sorgten: So konnten z.B. Bilder aus Blüten frischer Schnittblumen gestaltet und dabei viel Wissen über Pflanzen und deren Wachstum vermittelt werden. Und bei einem Getränketest zeigten sich die Gäste überrascht, wie viel Zucker in vermeintlich zuckerarmem Tee „versteckt“ werden kann.

Neben dem Fachpublikum fand die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auch in der Politik Interesse. Nahezu täglich ließen sich Repräsentanten aus dem Landtag und der Landesregierung von Baden-Württemberg über die Themen und Bildungsmaterialien der Aussteller informieren. Dabei wurde auch die Gelegenheit genutzt, um über Probleme und andere Herausforderungen in der Bildungsarbeit zu sprechen. Dass dabei in Einzelfällen sogar Zusagen für Fördermittel gemacht wurden, verdeutlichte, wie sehr die Gemeinschaftsschau auf der Bildungsmesse nicht nur Bedeutung als Plattform für einen Dialog zwischen Lehrkräften und Bildungsinstitutionen hat, sondern wie sie auch für den Austausch mit politischen Entscheidungsträgern genutzt werden kann. – Die nächste „didacta“ findet vom 20. bis 24. Februar 2024 in Köln statt. amet.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Hülsenfrüchte erkennen und zuordnen: Ein Wissensspiel, über das Ernährungsthemen transportiert werden können.

  • Fischarten und ihre Lebensgewohnheiten: Hier lässt sich Verständnis für Artenvielfalt und Gewässerschutz vermitteln.

  • Selbstversuch an der Haferquetsche: Im Dialog über Nahrungsmittel lassen sich sogar Deutschkenntnisse trainieren.

Landwirtschaft ganzheitlich erleben in Brandenburg

Wir sind weiterhin unterwegs - bei unseren Foto-Touren durch Deutschland, zu Betrieben der i.m.a-Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung", und zu Betrieben, die künftig Hofbesuchern zeigen wollen, wie verantwortungsvoll sie Tiere halten.

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Landwirtschaft ganzheitlich erleben in Brandenburg

Wie vielseitig Landwirtschaft ist, kann etwa eine Autostunde südlich der Berliner Großstadtgrenze erlebt werden. Inmitten der kaum hügeligen Landschaft zwischen Niederem Fläming und dem Niederlausitzer Grenzwall liegt das Reha-Gut Kemlitz. Es gehört zur Arbeiterwohlfahrt von Brandenburg, die auf dem Gut auch Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigt.

Die gemeinnützige GmbH ist ein gutes Beispiel für die Integrationskraft der Landwirtschaft. 35 Mitarbeiter und zwei Auszubildende kümmern sich hier um Milchvieh und Schweine, Gänse, Pferde und Dammwild, um Landtechnik, Großküchenbetrieb und Verwaltung. Auf den umliegenden tausend Hektar Acker- und Grünland wird nicht nur das Tierfutter angebaut. Zwischen achtzig und 120 Hektar Anbaufläche stehen für den Anbau von Kartoffeln zur Verfügung, von denen ein Großteil auf dem Betrieb zu geschälter Handelsware weiterverarbeitet wird. Reste aus der Produktion werden auf dem Bauernhof an die Märkischen Kartoffelschweine verfüttert, einer Kreuzung aus Alter Landrasse und Duroc-Schwein..

Ein ausgewogenes und nachhaltiges Verhältnis zwischen konventioneller Landwirtschaft und dem Naturschutz ist ein weiteres Merkmal des Betriebs. Das können Besucher erleben, wenn sie als Touristen auf Gut Kemlitz Urlaub machen. Besonders bei Berliner Schulklassen ist dieses Angebot beliebt, wenngleich wegen der Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie momentan auch alle Kinderferienaufenthalte abgesagt werden mussten.

Wir haben uns in den Ställen, den Produktionsräumen und Werkstätten umgesehen, sind bei der Getreideernte auf dem Mähdrescher mitgefahren, haben erlebt, wie der Ackerboden gestriegelt wird und konnten viele beeindruckende Fotos machen. In den nächsten Wochen werden wir sie zeigen - auf unserem Instagram-Account, bei Facebook, im "EinSichten"-Portal, hier auf dieser Homepage, in Broschüren und anderen Publikationen. Und wir hoffen, dass sich viele unserer Nutzer davon inspirieren lassen, um diesen oder einen anderen Betrieb zu besuchen, um sich einen eigenen, individuellen Eindruck von der Vielfalt der Landwirtschaft zu verschaffen.

 

  • Paradebeispiel: Rind der auf der Weide bei der Foto-Session

  • Seltene Gelegenheit: Einem Tierarzt über die Schulter schauen

  • Gastgeschenk: Aus dem EinSichten-Eimer schmeckts noch mal so gut.

Landwirtschaft hautnah erleben auf der Grünen Woche

Auf der Grünen Woche in Berlin steht die Landwirtschaft im Fokus der Öffentlichkeit. Der i.m.a e.V. lässt die Messebesucher anpacken, damit sie hautnah erfahren, was Bauern und Bäuerinnen leisten, um die Produktion von Nahrungsmitteln sicherzustellen.

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Landwirtschaft hautnah erleben auf der Grünen Woche

Der Wissenshof auf dem „ErlebnisBauernhof“ lädt zum Mitmachen ein

In einer Woche, am 19. Januar 2024, beginnt in Berlin die Grüne Woche. Zehn Tage zeigen Aussteller aus sechzig Ländern sowie zwölf deutschen Bundesländern, was die Landwirtschaft, Ernährungsindustrie und der Gartenbau zu bieten haben. Mittendrin in Halle 3.2 des Messegeländes lädt der i.m.a e.V. mit seinem Wissenshof zum Mitmachen ein. Im Fokus steht die Wertschöpfungskette vom Getreide zum Brot. Was die Landwirte im Großen produzieren, können die Messebesucher auf dem i.m.a-Wissenshof im Kleinen nachvollziehen.

„Vom Korn zum Brot“ heißt es auf dem i.m.a-Wissenshof in Halle 3.2 der Grünen Woche in Berlin. An vier Erlebnisstationen können Getreide gemahlen und Mehl gesiebt, Teig geknetet und Brötchen gebacken werden. Zudem lassen sich die Bestandteile von Getreidekörnern analysieren. So können Messebesucher nachvollziehen, worauf Landwirte beim Getreideanbau achten und wie die Ernte verarbeitet wird. Dabei wird der i.m.a e.V. an den Erlebnisstationen vom Grünen Labor Gatersleben und dem Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks unterstützt.

Von Montag- bis Freitagvormittag werden Schulklassen auf dem i.m.a-Wissenshof empfangen. Grund- und Oberschüler können dann ihr im Unterricht erworbenes Wissen in der Praxis prüfen. Mit diesem Angebot bereichert der i.m.a e.V. auch das neue Programm der Messe Berlin, die für Kinder und Jugendliche einen „young generation hub“ organisiert, der sich der beruflichen Bildung widmet. Während dort u.a. das i.m.a-Mitglied, der Deutsche Bauernverband auf die dreijährige Ausbildung zum Beruf des Landwirts fokussiert, bietet der i.m.a-Wissenshof einen emotionalen Einstieg in die Landwirtschaft.

Pressekonferenz und Pressegespräch für Grund- und Oberschüler

Für Redakteure von Schülerzeitungen, für Medienarbeitsgruppen der Schulen und alle anderen interessierten Schüler und Schülerinnen organisiert der i.m.a e.V. auch in diesem Jahr wieder seine beliebte Schülerpressekonferenz. In diesem Jahr wird es erstmals zwei Veranstaltungen geben, um damit dem großen Interesse gerecht zu werden.

Am Mittwoch, 24. Januar 2024, findet um 10.30 Uhr auf der Bühne vom „ErlebnisBauernhof“ in der Halle 3.2 die i.m.a-Schülerpressekonferenz für Schulkinder der vierten bis siebten Klassen statt. Das Thema: „Wie beeinflusst das Klima die Landwirtschaft?“ Einen Tag später, am 25. Januar 2024, sind Oberschüler um 10.00 Uhr zu Gast beim i.m.a-Schülerpressegespräch in der Brandenburg-Halle 21a. Dann geht es um das Thema „Wasser – die neue Währung der Landwirtschaft“. Auf beiden Veranstaltungen stehen Experten aus der Landwirtschaft, aus Wissenschaft und Politik bereit, um die Fragen der Schüler und Schülerinnen zu beantworten.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Unübersehbar: Der i.m.a-Wissenshof auf der Grünen Woche.

  • Ausprobierbar: Körner mahlen, Mehl sieben - all das geht auf dem i.m.a-Wissenshof.

  • Erlebbar: Die i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche.

Landwirtschaft kinderleicht: Paul – der Hund vom Bauernhof

Mit einem kostenlosen Vorlese- und Malbuch zu Themen der Landwirtschaft bereichert der i.m.a e.V. das Angebot an Kinderbüchern für die jüngsten Zielgruppen: Kita- und Vorschulkinder sowie Grundschüler der ersten Klassen. Ein Buch, das in Serie geht...

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Landwirtschaft kinderleicht: Paul - Der Hund vom Bauernhof

Neue Kinderbuchreihe schließt eine bedeutende Angebotslücke

Kinderbücher über die Landwirtschaft gibt es viele, gute sind jedoch selten. Noch seltener sind gute landwirtschaftliche Bücher für kleine Kinder. Regelmäßige Publikationen, die den Zielgruppen im Kindergarten- oder Vorschulalter Themen der Landwirtschaft in einem Fortsetzungsformat vermitteln, fehlten bisher auf Bundesebene. Mit Paul, dem Hund vom Bauernhof, schließt der i.m.a e.V. jetzt diese Lücke. Das Vorlese- und Malheft vermittelt Kita- und Vorschulkindern sowie Grundschülern der ersten Klassen, wie der Alltag auf einem Bauernhof abläuft, wie die Tiere leben und Nahrungsmittel erzeugt werden. Verschiedene Testaktionen haben gezeigt, dass dieses neue Format bei den Zielgruppen auf großes Interesse trifft.

Mit Paul, dem Hund vom Bauernhof, soll schon den Kleinsten vermittelt werden, wie auf dem Feld gearbeitet wird, wie es um die Ernährung von Mensch und Tier bestellt ist, welche Bedeutung die Nährstoffversorgung für das Pflanzenwachstum hat oder wie wichtig Artenvielfalt und Naturschutz sind. Die Ausmalseiten laden die Kinder dazu ein, sich intensiver mit den farbigen Darstellungen zu beschäftigen und die Inhalte zu reflektieren. Eltern können das Heft zum Vorlesen nützen und gemeinsam mit ihren Kindern die Themen besprechen. Es eignet sich auch für Leseanfänger.

Die Geschichten von Paul, dem Hund vom Bauernhof, bringt der gemeinnützige i.m.a e.V. gemeinsam mit Sattler Agrar Media auf den Markt. Sie sind kostenlos als Einzelhefte oder im Abonnement erhältlich (www.ima-shop.de). Auch das ist, wie der vollständige Verzicht auf Werbung, ein Novum im Bereich der landwirtschaftlichen Kinderliteratur für die jüngsten Zielgruppen.

Mit seinem vielfältigen Medienangebot will der i.m.a e.V. sowohl Erzieherinnen und Lehrkräften als auch Eltern Hilfsmittel an die Hand geben, die eine kindgerechte Wissensvermittlung über die Herkunft von Nahrungsmitteln und die Produktion von Lebensmitteln sowie über Ernährung und Naturbildung erleichtern. „Für Kinder, die lesen und schreiben können, gibt es bereits eine größere Auswahl geeigneter Bücher und Magazine am Markt“, erklärt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Schwieriger ist es, landwirtschaftliche Themen Kindern zu vermitteln, die vor allem durch Bilder erreicht werden.“

Nach dem großen Zuspruch für seine Mal- und Lesehefte „Brötchen, Milch und Marmelade“ sowie „Von der Saat zum Korn – mit großen Maschinen“ will der i.m.a e.V. diesen Erfolg jetzt mit Paul, der Hund vom Bauernhof, als exklusive Serie für kleine Kinderhände fortschreiben.

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Titelseite des Kinderbuches: Paul - Der Hund Vom Bauernhof

Landwirtschaft macht Schule – Wissen aus erster Hand

Mit der neuen Initiative "Landwirtschaft macht Schule" können sich Lehrkräfte künftig professionelles Wissen in den Unterricht holen: Die Praktiker vom Hof stellen sich an die Seite der Pädagogen und veranschaulichen, wie Landwirtschaft funktioniert.

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Landwirtschaft macht Schule – Wissen aus erster Hand

Landwirtinnen und Landwirte machen Bildungsarbeit im Unterricht

Niemand kann authentischer über die Landwirtschaft informieren als die Menschen, die täglich auf den Feldern und in den Ställen arbeiten: Landwirtinnen und Landwirte. Sie genießen bei der Bevölkerung und gerade auch bei Schulkindern und Jugendlichen eine hohe Glaubwürdigkeit. Lehrkräfte nutzen daher gerne außerschulische Bildungsangebote, die von der Landwirtschaft angeboten werden. Die neue Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ geht einen Schritt weiter: Landwirtinnen und Landwirte werden künftig im Schulunterricht an der Seite von Lehrkräften Wissen zur Produktion von Nahrungsmitteln, zur Tierhaltung, der Arbeit und dem Leben in der Landwirtschaft vermitteln – authentisch, anschaulich und anregend.

Die neue Bildungsinitiative „Landwirtschaft macht Schule“ bringt Landwirtinnen und Landwirte mit Lehrkräften zusammen. Auf der Internetseite www.landwirtschaftmachtschule.de registrieren sich die Praktiker der Landwirtschaft, die in die Schulen gehen wollen. In den Agrar-Experten finden Lehrkräftedie geeigneten Bildungspartner, die den Unterricht durch ihr Wissen bereichern, wenn das Thema „Landwirtschaft“ auf dem Stundenplan steht – kostenlos.

„Landwirtschaft macht Schule“ ist jedoch mehr als nur ein „matching tool“. Die Initiative sorgt dafür, dass die Landwirtinnen und Landwirte gut vorbereitet in den Unterricht kommen. Dafür werden sie in Fortbildungen qualifiziert. Zudem kann ihnen ein in der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit bisher einmaliges Handwerkszeug zur Verfügung gestellt werden – ein Modulkoffer, der sich an die Themen anpassen lässt, über die Landwirtinnen und Landwirte im Unterricht berichten wollen. Modulkoffer und Unterrichtsmaterial stellen viele Bauernverbände auf Kreis- oder Landesebene bereit. Beim i.m.a e.V. können die Modulkoffer auch erworben werden.

Erfahrungen mit dem Einsatz der Bildungspartner im Schulunterricht wurden bisher z.B. in Bayern und Nordrhein-Westfalen gesammelt. Jetzt geht es darum, bundesweit viele weitere Landwirtinnen und Landwirte zu qualifizieren. Großes Potential gibt es dabei unter den mehr als 700 Agrar-Scouts, die bereits in der Verbraucherkommunikation aktiv sind. Sie auch für einen Einsatz in Schulen zu spezialisieren, ist ein weiteres Ziel der Initiative, die gemeinsam vom i.m.a e.V. und dem Forum Moderne Landwirtschaft e.V. ins Leben gerufen wurde. Auch Betriebe, die als „Lernort Bauernhof“ fungieren und Tierhalter, die sich in der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ engagieren, sind potenzielle Bildungspartner für den Schulunterricht.

Wer an dieser wichtigen Aufgabe im Interesse einer Bildung für nachhaltige Entwicklung(BNE) von Kindern und Jugendlichen mitwirken möchte, kann sich auf www.landwirtschaftmachtschule.de informieren und auch das direkte Gespräch mit der Initiativ-Koordinatorin Josephine Glogger-Hönle suchen – per Telefon oder E-Mail (0160 8358904; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

 

 

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  • Lehrerin und Landwirt: Anschaulicher Unterricht zur Geflügelhaltung (Symbolbild).

  • Bildungspartner: Gemeinsame Wissensvermittlung durch Lehrer und Landwirtin (Symbolbild).

Landwirtschaft macht Schule: Training der Trainer

Immer mehr Landwirte und Landwirtinnen gehen in die Schulen, um im Unterricht über ihre Arbeit zu informieren. Um dabei Hemmschwellen abzubauen und Selbstsicherheit zu trainieren, gibt es jetzt spezielle Seminare, die fit für den Unterricht machen.  

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Landwirtschaft macht Schule: Training der Trainer startet

Wie sich Bildungsbotschafter für den Einsatz in Schulen qualifizieren können

Nicht jeder Landwirt und jede Landwirtin traut es sich zu, über die Arbeit vor einer größeren Gruppe zu sprechen. Besonders herausfordernd erscheint manchen Praktikern vom Land die Vermittlung ihres Wissens vor einer Schulklasse. Gerade diese Scheu ist häufig eine Hemmschwelle vor einem Engagement als Bildungsbotschafter in der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“, bei der Landwirte und Landwirtinnen ihr Wissen in den Unterricht einbringen.

Hohe Glaubwürdigkeit bei Kindern und Jugendlichen genießt die authentische Wissensvermittlung, die Landwirte und Landwirtinnen im Rahmen der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ leisten. Für diese Bildungsarbeit bietet der i.m.a e.V. vielfältige Unterstützung. Sie reicht von Leitfäden für die Unterrichtsgestaltung über umfangreiches Lehr- und Lernmaterial bis zu einem Bildungskoffer mit vier Themenmodulen, mit denen sich Tierhaltung, Landtechnik sowie der Anbau von Nutzpflanzen und Getreide auch abseits von Feld und Bauernhof im Klassenraum veranschaulichen lassen.

Neben den bislang erfolgreich etablierten Online-Schulungen, in denen den Landwirten und Landwirtinnen erläutert wird, wie sie ihre Themen an der Seite von Lehrkräften im Schulunterricht vermitteln können, gibt es jetzt auch Präsenz-Seminare mit Kommunikationstrainern. Sie sollen dabei helfen, die Scheu vor Auftritten vor größeren Gruppen, insbesondere Schulklassen zu bewältigen.

Selbstsicherheit trainieren

Mehr noch als die eher auf Bildungsinhalte fokussierten Online-Schulungen zielen die als Präsenz-Angebote organisierten Trainings darauf ab, das selbstsichere Auftreten der Teilnehmer zu verbessern und den Umgang mit den Herausforderungen vor einer Schulklasse zu bewältigen. Dafür setzt die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ Trainer der Andreas Hermes-Akademie und aus den Reihen der AgrarScouts ein, die als Botschafter der modernen Landwirtschaft für den Verbraucherdialog geschult sind.

Die Expertinnen und Experten trainieren die Seminar-Teilnehmer im souveränen Auftreten vor Schulklassen unterschiedlicher Altersstufen, im Umgang mit Reizthemen und der Gestaltung von Lernumgebungen (Classroom-Management). Ferner wird die Vorbereitung und Planung von Unterrichtseinheiten geübt, auch und insbesondere unter Aspekten einer Integration von Nachhaltigkeit und einer sogenannten „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), wie sie die Kultusministerien der Bundesländer anstreben.

Je nach Bedarf können die Trainings als halb-, ein- oder zweitägige Veranstaltung gebucht werden. Weitere Details, auch zu den Kosten, stehen im Internet auf www.landwirtschaftmachtschule.de.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Selbstsicher im Unterricht: Eine für den Auftritt vor einer Klasse trainierte Landwirtin kann den Lehrer im Unterricht gut unterstützen (Symbolbild; LmS/MM).

Landwirtschaft ohne bayerische Leistungsschau

Mit der Absage des Oktoberfestes in München fällt auch das Zentral-Landwirtschaftsfest aus, hat der Bayerische Bauernverband bestätigt. Der i.m.a e.V. hatte bereits nach der "didacta"-Absage erklärt, sich in 2020 an keinen Messen mehr zu beteiligen.

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Landwirtschaft ohne bayerische Leistungsschau

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter haben nicht nur das weltberühmte Oktoberfest abgesagt. Wegen der Covid-19-Pandemie muss auch das zeitgleich geplante Zentral-Landwirtschaftsfest ausfallen. Das hat inzwischen auch der Bayerische Bauernverband bestätigt, der Ausrichter der landwirtschaftlichen Leistungsschau ist.

Söder und Reiter hatten entschieden, wegen der unkalkulierbaren Ausbreitungsgefahr des Virus durch Großveranstaltungen, dass das Oktoberfest und ähnliche Feste in ganz Bayern in diesem Jahr nicht stattfinden dürfen. Und „wenn das Oktoberfest nicht stattfindet, kann es auch das Zentral-Landwirtschaftsfest nicht geben“, hatte Reiter erklärt.

Der bayerische Bauerpräsident Walter Heidl bedauerte die Absage vom Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF). Er zeigte jedoch auch Verständnis für die Entscheidung: „Die Gesundheit geht vor“, sagte er in München. Zugleich erinnerte Heidl an die Bedeutung der Veranstaltung. Das ZLF findet seit mehr als zweihundert Jahren alle vier Jahre am Rande des Oktoberfestes statt. „Unter den rund 300.000 Besuchern kommt rund ein Drittel aus dem städtischen Raum“, erläuterte Heidl. Diese Zielgruppen seien für die landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit von besonderer Bedeutung. Darum, so Heidl weiter, komme es jetzt darauf an, die Verbraucher auf anderen Wegen darüber zu informieren, „wie die Landwirtschaft arbeitet, wie Nahrungsmittel erzeugt werden und wie wichtig es ist, die regionale Versorgung zu sichern“.

Auch der i.m.a e.V. bedauert die Absage des Zentral-Landwirtschaftsfestes. Diesmal wollte man sich erneut an der Seite der bayerischen Landfrauen präsentieren und über die Erzeugung unserer Nahrungsmittel informieren. Als jedoch deutlich wurde, dass immer mehr Publikumsveranstaltungen wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt werden mussten, hatte der Verein beschlossen, alle seine Beteiligungen an Messen, Kongressen und Tagungen für dieses Jahr abzusagen; darunter auch seinen Auftritt beim ZLF.

Die erste Veranstaltung mit i.m.a-Beteiligung, die in diesem Jahr abgesagt werden musste, war die „didacta“. Die größte europäische Bildungsmesse war ursprünglich für Ende März in Stuttgart geplant. Die Messe findet im Jahresrhythmus in drei deutschen Städten statt; nach Stuttgart wären Hannover und Köln die nächsten Standorte gewesen. Inzwischen steht fest, dass die „didacta“ nun im kommenden Jahr in Stuttgart stattfinden soll. Damit verschiebt sich der Rhythmus der Messeorte um ein Jahr.

Ob das Zentral-Landwirtschaftsfest auch nur um ein Jahr verschoben werden und dann 2021 wieder begleitend zum Oktoberfest in München stattfinden kann, ist momentan noch unklar.

  • Oktoberfest und Zentral-Landwirtschaftsfest sind alle vier Jahre eine Einheit (Foto: BBV)

  • Landtechnik ist ein wesentlicher Teil vom Zentral-Landwirtschaftsfest

  • Bauernpräsident Heidl bedauert die Absage vom Zentral-Landwirtschaftsfest

  • Kinder begeistern sich immer für die Tierschau beim Zentral-Landwirtschaftsfest

Landwirtschaft: Garant der Ernährungssicherheit

Die neue Studie zum "Image der deutschen Landwirtschaft" verdeutlicht die Bedeutung der Branche für unsere Gesellschaft und das Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit. Dabei zeigte sich ein Bewusstsein der Menschen für die Probleme der Landwirte.

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Landwirtschaft: Garant der Ernährungssicherheit

Repräsentative Umfrage zu Aspekten, die eine Versorgung beeinflussen

Die Mehrheit der Bevölkerung vertraut darauf, dass die deutsche Landwirtschaft auch in Krisenzeiten die Ernährungssicherheit gewährleistet. 56 Prozent der Bundesbürger haben dies in einer repräsentativen Umfrage bestätigt, die der gemeinnützige i.m.a e.V. jetzt präsentiert hat. In der Studie zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ wird auch deutlich, was die Verbraucher als wichtig erachten, damit die Ernährungssicherheit von der Landwirtschaft weiterhin gewährleistet werden kann. Neben angemessenen Preisen sind es vor allem mehr Freiheiten für die Berufsausübung.

Eine angemessene Entlohnung für landwirtschaftliche Erzeugnisse ist Voraussetzung dafür, dass auch künftig die Ernährungssicherheit in Deutschland gewährleistet werden kann. Diese Auffassung vertritt die Mehrheit der Bevölkerung. 93 Prozent der Befragten haben dies in der i.m.a-Studie zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ bekundet.

Nicht weniger wichtig erscheint den Menschen, dass den Bauern und Bäuerinnen mehr Freiheiten bei der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen gewährt werden. 84 Prozent der Befragten haben entsprechend votiert. Zudem sind 83 Prozent der Bevölkerung davon überzeugt, dass auch momentan nicht verfügbare Flächen für den Nahrungsmittelanbau genutzt werden sollten, um die Ernährungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Überhaupt wird in der Umfrage deutlich, dass weite Teile der Bevölkerung Restriktionen und Vorschriften für Landwirte ablehnen. So werden weniger Umwelt- und Artenschutzauflagen für landwirtschaftliche Flächen und weniger Nachweispflichten für Landwirte von sechzig bzw. 59 Prozent der Befragten als Voraussetzungen für die Gewährleistung der Ernährungssicherheit genannt. Und immer noch die Hälfte der Bevölkerung plädiert dafür, auf Ackerland keine Photovoltaik-Anlagen zu errichten.

Über die i.m.a-Studie
Die Umfrage zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ führt der gemeinnützige Verein im Abstand von fünf Jahren durch. Die aktuelle Studie wurde erstmals als Online-Befragung durchgeführt, da sich in der Demoskopie die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass viele Bevölkerungsteile nicht mehr hinreichend auf herkömmlichen Kommunikationswegen, etwa über das Festnetztelefon, erreicht werden. In diesem Zusammenhang wurde auch die Zahl der Befragten auf 2.225 Personen (ab 16 Jahren) deutlich erhöht. Durch die Umstellung der Erhebungsmethode sind die Ergebnisse vorheriger Studien nicht direkt mit den aktuellen Daten vergleichbar. Die Befragung und Auswertung wurde vom pollytix Institut im Auftrag des i.m.a e.V. durchgeführt. Die gesamte Studie auf www.ima-agar.de/wissen.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Großes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft

  • Der Landwirtschaft wichtige Themen sind auch in der Bevölkerung präsent.

Landwirtschaftliche Bildung im Vorbeigehen

In der Lüneburger Heide hat ein Hoteldirektor eine Auswahl an i.m.a-Unterrichtspostern aufgestellt, um seinen Gästen die Landwirtschaft näherzubringen. Ein Engagement, das bei vielen Urlauberfamilien ankommt, und ein Vorbild für andere Regionen.

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Landwirtschaftliche Bildung im Vorbeigehen

Am Schnittpunkt von fünf Straßen liegt inmitten der südlichen Lüneburger Heide, zwischen Hannover, Bremen und Hamburg das Wellness-Hotel Heide Kröpke. Dessen Direktor Florian Schliephake liegt die Landwirtschaft am Herzen: „Mir ist es wichtig, dass die Menschen erfahren, wo ihre Lebensmittel herkommen und was die Landwirtschaft dafür leistet.“ Schliephake ist selbst auf einem Bauernhof groß geworden. Die Nachbarn des Vier-Sterne-Hotels, das er heute leitet, sind alles Bauernfamilien. 

Äcker und Felder dominieren das Bild der Heidelandschaft rund um das Hotel. Die Feriengäste, die hier Urlaub machen, suchen Ruhe und Entspannung, die sie bei ihren Wanderungen genießen können. Um seinen Gästen neben den Wellness-Angeboten des Hotels, neben Tennisplatz und Heide-See eine weitere Attraktion zu bieten, entdeckte Florian Schliephake beim i.m.a e.V. die Unterrichtsposter, mit denen Lehrkräfte ihren Schülern erklären, was auf den Feldern wächst und wie in der Landwirtschaft gearbeitet wird.

Das fand auch Schliephake interessant. Vor allem, weil sich damit ganz nebenbei Wissen vermitteln lässt. Der Vater von vier Kindern weiß, wie dankbar Eltern sind, wenn sie ihren Kindern anhand der Unterichtsposter erklären können, wie ein Traktor funktioniert oder woran sich Weizen von Roggen und anderem Getreide unterscheidet. „Während der Ferien und Feiertage haben wir viele Familien zu Gast“, erinnert sich der Hoteldirektor, „und es kommt immer wieder vor, dass wir den Kindern erklären dürfen, dass Kakao nicht von braunen Kühen kommt.“

Zu aktuell 14 Themen bietet der i.m.a e.V. Unterrichtsposter an. Einige davon stehen jetzt an den Wegen rund um das sieben Hektar große Hotel-Gelände an der Südheide. Schliephake hatte die Poster auf wetterfeste Tafeln aufziehen lassen und diese an Pfählen an den Wegesrändern aufstellen lassen. So ist (s)ein grüner Pfad entstanden, der neben der Erholung auch noch Bildung im Vorbeigehen bietet.

Inzwischen denkt der findige Hoteldirektor schon weiter. Im i.m.a-shop hat er Saatpakete entdeckt. Damit lassen sich daheim auf der Fensterbank, dem Balkon oder Garten Brotgetreide, Gartengemüse und nachwachsende Rohstoffe anbauen und Landwirtschaft im Kleinen nachvollziehen. „Das könnten tolle Geschenke für unsere jungen Gäste sein. Nachhaltiger als das fünfte Kuscheltier.“

 

 

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  • Vorbildlich: Hoteldirektor Florian Schliephake hat die i.m.a-Feldrandschilder zur Information seiner Gäste aufstellen lassen (Fotos: Hotel Heide Kröpke)..

  • Wissensvermittlung an den Wanderwegen: Die i.m.a-Feldrandschilder informeren über Themen der Landwirtschaft (Fotos: Hotel Heide Kröpke).

Landwirtschaftliche Bildungsarbeit für Politiker

Nicht nur Schulklassen zeigen Interesse an landwirtschaftlichen Themen auf der Grünen Woche in Berlin, wo der i.m.a e.V. auf seinen Wissenshof in Halle 3.2 einlädt. Auch Politiker aus Deutschland und Europa lassen sich gern kompetent beraten.

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Landwirtschaftliche Bildungsarbeit für Politiker

Die Internationale Grüne Woche ist auch ein Treffpunkt von politischen Entscheidern. Hinter den Kulissen der Verbrauchermesse in Berlin treffen sie sich, um über Themen der Land- und Ernährungswirtschaft, über Naturschutz und Verbraucherfragen zu beraten. Dabei orientieren sich viele Politiker auch in den Messehallen und suchen das Gespräch mit den Ausstellern, lassen sich deren Exponate vorführen und treten in den Dialog mit den Unternehmen und Institutionen.

Der i.m.a e.V. verhält sich dabei getreu seiner Satzung neutral und stellt sich dem Dialog mit allen interessierten Besuchern; auch denen aus der Politik. Im Fokus dabei steht immer die Vermittlung von Wissen zu den Themen der Landwirtschaft und Ernährung, die Kernthemen der Bildungsarbeit des gemeinnützigen Vereins sind.

Dabei interessieren sich viele politische Gäste auch dafür, wie der i.m.a e.V. seine Arbeit praktisch umsetzt. So hatte sich z.B. die Europa-Abgeordnete Ulrike Müller, die für die Freien Wähler in Bayern im europäischen Parlament agiert, darüber informiert, wie Themen der Landwirtschaft in den Bildungsplänen der Schulen verankert sind. Bundesfinanzminister Christian Lindner hingegen fand Interesse an den Innovationen, mit denen die moderne Landtechnik heute arbeitet und über die der i.m.a e.V. in seinen Lehr- und Lernmaterialien informiert.

Landwirtschaftsminister Cem Özdemir zeigte sich praktisch orientiert. Bei der Landjugend kurbelte der Politiker an der Getreidemühle und der Haferquetsche, die der i.m.a e.V. als Demonstrationsobjekte bereitgestellt hatte, um den Besuchern die Verarbeitung von Getreide zu veranschaulichen.

Auf diese Weise zieht die Bildungsarbeit des i.m.a e.V. Kreise und trägt dazu bei, dass Themen der Landwirtschaft auf vielen Wegen zu den Politikern gelangen, deren Entscheidungen auch Auswirkungen auf die Arbeit und das Leben der Bauernfamilien haben.

 

 

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  • Ausgequetscht: Agrar-Minister Cem Özdemir bei der Haferflocken-Produktion.

  • Fach-Dialog: i.m.a-Messekoordinator Tobias Wilke im Gespräch mit der EU-Parlamentarierin Ulrike Müller.

Landwirtschaftliches Lernen ist jetzt Titelthema

Wer landwirtschaftliche Bildungsarbeit betreibt, braucht neben der Inspiration auch die Chance, seine Ideen praktisch zu erproben. Wie wir diese Herausforderungen gelöst haben, beschreibt eine Reportage über einen nicht alltäglichen Arbeitsplatz.

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Landwirtschaftliches Lernen ist jetzt Titelthema

Üblicherweise arbeiten wir beim i.m.a e.V. im Hintergrund und stellen lieber Landwirte und Landwirtinnen, Nutztiere und die gute landwirtschaftliche Praxis vom Stall bis auf den Acker in den Mittelpunkt unserer Arbeit und damit in den Fokus der Öffentlichkeit. Denn das ist Kern unserer Aufgabe: Darüber zu informieren, was die Landwirtschaft für uns alle leistet.

Dass nun nicht unsere Arbeit, sondern eine unserer Mitarbeiterinnen in den Mittelpunkt des medialen Interesses gerückt ist, macht uns nicht gleich verlegen, sondern erfüllt uns vielmehr mit Stolz. Denn es ist eine Bestätigung unserer Arbeit, die geleistet wird. Vom gesamten i.m.a-Team. Und in diesem Fall insbesondere von Thale Meyer, die bei uns ein Dreh- und Ankerpunkt der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit ist.

Das hatte auch die Redaktion der niedersächsischen „Stimme der Landwirtschaft" bemerkt, als die sich das Wochenblatt „Land & Forst“ in der bunten Medienwelt positioniert. Für deren Reportage über „Bildungsprojekte aus dem Bauwagen“ wurde „unsere" Thale zum Covergirl bzw. Titelmädchen, wie es unter Journalisten gerne heißt - wobei auf der Titelseite der Zeitschrift nicht nur unsere Kollegin, sondern auch Hofhund Basko und „Schorschi“ inmitten eines idyllischen Gartens abgebildet sind.

Der Garten ist Teil des Bauernhofs der Familie Meyer in Wiemerslande und „Schorschi“ ein Bauwagen, in dem Thale Meyer kreativ wirkt und einige der i.m.a-Initiativen und Bildungsprojekte steuert und weiterentwickelt. Das mag auf den ersten Blick verwundern, wo doch die zentrale Wirkungsstätte unseres gemeinnützigen Vereins das grüne Medienhaus in der Berliner Wilhelmsaue ist.

Aber für unsere vielen Medien und Materialien ist die räumliche Nähe zu einem echten Bauernhof, wie ihn die Familie Meyer mit sechzig Milchkühen und Mastbullen, mit Jungsauen, Ackerbau und Biogasanlage betreibt, von großem Vorteil: Dort werden aus dem landwirtschaftlichen Alltag heraus viele unserer Bildungsprojekte entwickelt und deren Umsetzung sowie die pädagogisch-didaktische Eignung für den Einsatz mit Schulkindern gleich in der Praxis erprobt. Und Thale Meyer ist die Urheberin vieler dieser Ideen, die auf dem Betrieb entstehen und getestet werden, bevor sie als i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien ihren Weg in den Schulunterricht, auf den Lernort Bauernhof, zu Verbrauchermessen und vielen Bildungsveranstaltungen finden.

Der landwirtschaftliche Betrieb ist zugleich auch ein Lernort, auf dem die Bauernhofpädagogin Thale Meyer Schulklassen empfängt, um den Kindern ein realistisches Bild der Landwirtschaft zu vermitteln und anhand praktischer Beispiele zu erklären, wie unsere Nahrungs- und Lebensmittel entstehen. Dabei ist die i.m.a-Mitarbeiterin Partnerin der Lehrkräfte, mit denen sie den Ablauf ihrer außerschulischen Bildungsarbeit auf dem Bauernhof verabredet.

Aus diesem reichen Erfahrungsschatz ist inzwischen eine neue Initiative entstanden, deren Motor Thale Meyer ist: Mit dem neuen „Netzwerk Lernort Bauernhof“ gibt es jetzt eine Plattform, die insbesondere landwirtschaftliche Erwerbsbetriebe vereint, auf denen Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche realisiert wird. Dieses Netzwerk ist eine ideale Ergänzung zur bereits eingeführten Initiative „Landwirtschaft macht Schule“, für die Landwirte in den Unterricht gehen, um dort an der Seite von Lehrkräften als authentische Bildungsbotschafter Wissen zu vermitteln. Es dürfte nicht wundern, dass Thale Meyer auch hierbei mitwirkt.

Mehr noch: Aus ihrem „Schorschi“ heraus organisiert sie auch die i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“, für die Landwirte ihre Betriebe öffnen, damit sich Verbraucher einen eigenen Eindruck von der Qualität der Tierhaltung in der modernen Landwirtschaft verschaffen können. Auch hier ist die unmittelbare Nähe der Frau vom Hof zu ihren Tieren ein Standortvorteil; lässt es sich doch mit Berufskollegen besser kommunizieren, wenn man auf fachlicher Augenhöhe miteinander spricht.

Es ließe sich noch viel mehr über Vorteile eines kreativen Arbeitsplatzes inmitten der Landwirtschaft berichten; z.B. darüber, dass wir mit einer weiteren Kollegin in Bayern auch auf einem Bauernhof im Süden der Republik über fachliche Kompetenz verfügen. Und wem ein Bauwagen als Arbeitsplatz auf den ersten Blick ein wenig anachronistisch erscheinen mag, der sei beruhigt: „Schorschi“ verfügt über alle modernen Kommunikationsmittel und ist damit ein Pendant zum Smart Farming der Landwirtschaft. So gesehen sind wir mit unseren „Satelliten“ der modernen Arbeitswelt bereits ein Stück voraus.

Der Artikel in der „Land & Forst“

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Bildungsprojekte aus dem Bauwagen: Titelseite einer „Stimme der Landwirtschaft“.

  • Kreativ im Bauwagen: Thale Meyer an ihrem nicht alltäglichen Arbeitsplatz.

  • Kreatives Umfeld: Thale Meyer bei den Milchkühen; nebenan vom Bauwagen.

Landwirtschaftsminister schickt XXL-Kühlschrank auf die Reise

Mit einem übergroßen XXL-Kühlschrank will Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in vielen Orten dafür werben, dass die Bevölkerung weniger Lebensmittel wegwirft. Wie das geht, wurde im i.m.a-Magazin "lebens.mittel.punkt" schon häufig beschrieben.

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Landwirtschaftsminister schickt XXL-Kühlschrank auf die Reise

Jedes Jahr landen in Deutschland rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle auf dem Müll, rund sechzig Prozent davon in Privathaushalten. Darauf hat jetzt Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir aufmerksam gemacht. In Berlin präsentierte er einen vier Meter hohen Kühlschrank, den er als Informationssäule bis November durch zehn Städte schickt, um auf die Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam zu machen. Ziel ist es, so der Minister, diese Lebensmittelverschwendung in den kommenden fünf Jahren zu halbieren.

Mit dem XXL-Kühlschrank will das Ministerium zusammen mit den Verbraucherzentralen die Aktion „Zu gut für die Tonne“ neu beleben. Dabei handelt es sich um eine Kampagne gegen die Lebensmittelverschwendung und um einen Wettbewerb, bei dem seit 2016 jedes Jahr besondere Ideen und Initiativen prämiert werden, die zur Wertschätzung von Lebensmitteln beitragen.

Schon viel länger, nämlich bereits seit 13 Jahren, informiert das i.m.a-Magazin „lebens.mittel.punkt“ immer wieder über den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. In zahlreichen Beiträgen und mit Unterrichtsbausteinen für den Einsatz in allgemeinbildenden Schulen wird über Themen wie Lebensmittelverschwendung, die Abfallvermeidung bei Nahrungsmitteln oder die intelligente Vorratshaltung und das Konservieren von Lebensmitteln informiert.

Alle Beiträge, die zudem weit über das Thema „Zu gut für die Tonne“ hinausreichen, können kostenlos online gelesen und heruntergeladen werden. Dazu reicht die Eingabe eines Suchbegriffs auf der Internetseite des i.m.a-shops. Neben den Artikeln finden sich dort auch die Unterrichtsbausteine.

 

 

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  • Mehr Wertschätzung für unsere Nahrungsmittel: Artikel-Beispiele aus dem "lebens.mittel.punkt".

  • Zu gut für die Tonne: Kampagnen-Motiv des Bundeslandwirtschaftsministeriums (Foto BMEL).

Lehrkräfte und Landwirte kooperieren im Schulalltag

Im „lebens.mittel.punkt“ beginnt eine neue Reihe, in der Landwirte und Lehrkräfte über ihre Erfahrungen in der gemeinsamen Bildungsarbeit im Schulunterricht berichten. Die Praxisberichte ergänzen die anderen Bildungsangebote und Beiträge im Magazin.

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Lehrkräfte und Landwirte kooperieren im Schulalltag

Neue Reihe im „lebens.mittel.punkt“ stellt bewährte Praxis-Modelle vor

Wie Landwirte den Schulunterricht bereichern können, ist Thema einer neuen Praxis-Reihe im i.m.a-Magazin „lebens.mittel.punkt“. Dort berichten Lehrkräfte und Landwirte, wie sie gemeinsam Schülerinnen und Schülern Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung spannend und lehrreich vermitteln.

Den Auftakt in der neuen Praxis-Reihe vom „lebens.mittel.punkt“ macht ein Beitrag über eine Landwirtin aus dem Raum Düsseldorf. Als Bildungsbotschafterin der i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ vermittelt sie in den Schulen die vielseitigen Aspekte der Wertschöpfungskette zum Thema „Milch“. Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler der ersten bis sechsten Klassen. Sie erfahren in zwei bis vier Unterrichtsstunden aus erster Hand wie Butter und Buttermilch oder Käse hergestellt werden. Neben den theoretischen Wissensgrundlagen gibt es auch praktische Übungen, bei denen die Herstellung der Lebensmittel und deren Verkostung zum Stundenplan gehören.

Die Bildungsbotschafter der i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ kommen auf Einladung von Lehrkräften in den Unterricht. So können z.B. die Lehrkräfte den Besuch eines Landwirts vorbereiten, indem sie im Einklang mit dem Bildungsplan die mit landwirtschaftlichen Themen korrespondierenden Schulfächer auswählen. Im Praxis-Beispiel aus der i.m.a-Zeitschrift sind es z.B. die Unterrichtsfelder „Natur und Lebensraum“, in dem über die Almwirtschaft berichtet wird, „Technik und Arbeitswelt“, um den Produktionsprozess in einer Käserei zu erläutern, oder „Zeit und Kultur“, um den Strukturwandel in der Landwirtschaft und Nutztierhaltung darzustellen.

Unterricht attraktiv und anschaulich gestalten

Mit der neuen Praxis-Reihe im „lebens.mittel.punkt“ bietet der i.m.a e.V. einerseits Anregungen für Lehrkräfte, wie sie ihren Unterricht durch die Einbindung der Bildungsbotschafter attraktiv und vor allem anschaulich gestalten können. Andererseits dienen die Beispiele auch anderen Landwirten als Motivation, selbst aktiv zu werden und damit einen Beitrag zu leisten, der einer Entfremdung von der Landwirtschaft in der jungen Bevölkerung entgegengewirkt.

Aus den Begegnungen der Schülerinnen und Schüler mit einem Landwirt entwickelt sich häufig ein gesteigertes Interesse an der Landwirtschaft über die im Unterricht behandelten Themen hinaus. Die logische Folge ist dann meist der Besuch der Schulklasse auf einem Bauernhof. Dort kann dann das zuvor in der Schule theoretisch und in Teilen auch praktisch vermittelte Grundlagenwissen unter den Bedingungen der realen Welt eines produzierenden Agrarbetriebs live erprobt werden.

Die aktuelle Ausgabe Nr. 58 vom „lebens.mittel.punkt“ kann auf www.ima-shop.de angefordert werden. Alle bisher publizierten Hefte stehen auf www.ima-lehrermagazin.de zur Verfügung.

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  • Schwerpunktthema Nutztierzucht: Titelseite der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“.

  • Neue Themen-Reihe: Landwirtschaftliche Bildungsarbeit im Schulunterricht.

Lernen in der Landwirtschaft: Jetzt bewerben!

Das Interesse an einer Ausbildung in der Land- und Ernährungswirtschaft steigt jedes Jahr. Wer jetzt noch keinen Ausbildungsplatz in einem Betrieb gefunden hat, sollte sich beeilen, denn das neue Ausbildungsjahr für die grünen Berufe beginnt in Kürze.

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Lernen in der Landwirtschaft: Jetzt bewerben!

Die Perspektiven sind gut, doch die Zeit wird knapp: Wer sich für eine Ausbildung in der Land- und Ernährungswirtschaft interessiert, sollte schnell handeln. Denn zwischen dem 16. Juli und 1. August beginnt das neue Ausbildungsjahr auf den landwirtschaftlichen Betrieben. Bis dahin sollten Berufseinsteiger einen Arbeitgeber gefunden haben. Allerdings gibt es auch für Nachzügler die Möglichkeit, noch bis Ende des Jahres eine Ausbildung in der grünen Branche aufzunehmen.

Die 14 grünen Berufe werden zunehmend auch für Jugendliche interessant, die nicht aus der Landwirtschaft kommen und die auch sonst keine entsprechenden Erfahrungen haben. Mit inzwischen rund vierzig Prozent wächst der Anteil der Auszubildenden beständig, die keinen agrarischen Hintergrund haben. Im vergangenen Ausbildungsjahr wurden 13.368 neue Ausbildungsverträge in den grünen Berufen registriert; 07, Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Vielfalt der Berufsbereiche und die Perspektiven erleichtern denn auch den Einstieg in die Branche. Meist ist es das Interesse am Umgang mit Tieren oder die Arbeit in der Natur, die Jugendliche zu den grünen Berufen zieht. Zunehmend gewinnen inzwischen auch Aspekte der hohen Technisierung und des Einsatzes moderner Medien in der Land- und Ernährungswirtschaft an Bedeutung für die Berufswahl. Nicht zuletzt lockt die Chance, am Ende der Berufsausbildung ein Studium aufnehmen zu können.

Der i.m.a e.V. bietet in seinem Internetshop kostenlose Informationen zu den grünen Berufen. Der Deutsche Bauernverband hat mit „KrassGrün“ eine eigene Ausbildungsplattform eingerichtet, und freie Lehrstellen können in den Ausbildungsdatenbanken der Bundesländer recherchiert werden.

Vielseitig und abwechslungsreich - so ist die Ausbildung in der Landwirtschaft (Foto: BDL/Gräschke)

Live-TV im Kuhstall: Wie der Lernort Bauernhof auf Sendung geht

In Pandemie-Zeiten müssen Besuche von Schuklassen auf dem Lernort Bauernhof ausfallen. Wie diese außerschulische Bildungsarbeit trotz aller Beschränkungen dennoch stattfinden kann, haben jetzt Experten auf einer Online-Konferenz erfahren.

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Live-TV im Kuhstall: Wie der Lernort Bauernhof auf Sendung geht

Neue Formen außerschulischer Bildungsarbeit in der Landwirtschaft

Lehrkräfte und andere Experten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit staunten nicht schlecht, als sich Milchbäuerin Sissy Beck in einer Fortbildungsveranstaltung vom Bundesforum Lernort Bauernhofzu Wort meldete. Die Bäuerin stand im Stall, hatte dort ihren Laptop aufgebaut und ging „auf Sendung“. Ihr Thema: Kindern zeigen, wie viel Futter eine Milchkuh frisst, um einen Liter Milch zu produzieren.

In Pandemiezeiten sind Lernerlebnisse auf Bauernhöfen nicht möglich. Doch Bäuerinnen wie Sissy Beck aus Baden-Württemberg sind erfinderisch. Wenn Schulkinder nicht auf ihren Betrieb kommen können, organisiert die Milchbäuerin einen Online-Schulunterricht in ihrem Kuhstall in Fichtenau. Wie das aussehen kann, wurde mehreren Dutzend Teilnehmern aus der Bildungsarbeit bei einer Online-Fortbildung vom Bundesforum Lernort Bauernhof gezeigt, dessen Arbeit der i.m.a e.V. unterstützt: Laptop im Kuhstall aufgebaut, die Kamera zwischen den Rindern in Position gebracht, mittendrin Sissy Beck und Tochter Marie. Während die Landwirtin erzählt, wie sie Schulkindern erläutert, was Kühe fressen, stellt das Mädchen eine Futterration zusammen; zehn leere Eimer symbolisieren, was ein Tier täglich trinkt – und drei Eimer die Menge Milch, die eine Kuh produziert.

„Ich möchte veranschaulichen, wie viel Futter und Arbeit erforderlich sind, um einen Liter Milch zu erzeugen“, sagt Sissy Beck. Für sie ist diese Form der Bildungsarbeit ein Hobby neben den Tätigkeiten auf dem Bauernhof. Weil sie die fehlende Wertschätzung von Lebensmitteln bei vielen Verbrauchern vermisse, will Sissy Beck insbesondere Kindern bewusst machen, wie Nahrungsmittel entstehen.

Für Andrea Bleher, Vorsitzende vom Bundesforum Lernort Bauernhofund Organisatorin der Fortbildung, ist die Bäuerin ein Beispiel moderner landwirtschaftlicher Kommunikationsarbeit: „Wir zeigen, wie Bildungsarbeit auch unter Pandemie-Bedingungen funktionieren kann.“ Neben der Live-Übertragung aus dem Kuhstall wurden bei der Online-Fortbildung weitere Beispiele vorgestellt; u.a. virtuelle Hofführungen vom Ökomarkt Hamburg und „Boden erleben“ auf dem Örkhof nahe Essen.

„Seit Besuche von Schulklassen auf Bauernhöfen wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sind, suchen sowohl Betriebe als auch Lehrkräfte nach alternativen Wegen des Austauschs“, erläutert Andrea Bleher. Und Hubert Koll von Stadt und Land in NRW verweist auf den „Jugendreport Natur“: „Wir müssen Kindern und Jugendlichen wieder ermöglichen, rauszukommen in die Natur, auf den Hof.“ Die Akteure seien sich bewusst, dass auch noch so interessante TV-Übertragungen aus einem Stall den Bauernhofbesuch nicht ersetzen können. „Gerade Kinder lernen leichter, wenn sie etwas live erleben können, wenn sie Tiere anfassen und auch mal auf dem Bauernhof helfen können“, so Bleher. Darum hoffe man darauf, dass bald wieder Schulklassen die vielfältigen Angebote auf den Betrieben nutzen können, die von der Initiative Lernort Bauernhof bundesweit angeboten werden.


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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Live-TV im Kuhstall: Sissy Beck erläutert ihre Bildungsarbeit online.

  • Hofbesuch online: Anregungen für das eigene Bildungsprojekt.

Lockerungen gelten (noch) nicht für Messen

Auch wenn in diesen Tagen vielerorts in Deutschland Lockerungen bei den Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie verkündet werden - für Messen und Großveranstaltungen wie z.B. landwirtschaftliche Leistungsschauen sind sie noch nicht in Sicht.

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Lockerungen gelten (noch) nicht für Messen

Es hätte so schön sein können: Vom 7. bis 10. Mai sollte wieder vor den Toren Berlins mit der "BraLa" die große landwirtschaftliche Leistungsschau der brandenburger Bauernfamilien stattfinden. Doch wegen der weltweiten Corona-Pandemie musste die Veranstaltung abgesagt werden.

An vier Tagen hätten wieder tausende Besucher Vorführungen der Tierhalter und Landmaschinentechnik im Einsatz erleben sollen, über die Leistungen der Zuchtwettbewerbe staunen und insgesamt eine große Themenvielfalt rund um den ländlichen Erlebnisraum entdecken und nicht zuletzt auch regionale Produkte probieren können. Doch das Verbot von Großveranstaltungen, zu denen auch landwirtschaftliche Messen und Ausstellungen zählen, machte alle Pläne zunichte. So ist es momentan nicht nur bei der "BraLa" in Paaren im Glien, sondern an allen Orten in Deutschland, wo landwirtschaftliche Veranstaltungen geplant waren.

Viele der haupt- und ehrenamtlichen Akteure landwirtschaftlicher Leistungsschauen in unserem Land hoffen Woche für Woche, dass durch die Eindämmung der Pandemie die Beschränkungen gelockert werden können und dann auch wieder Messen und ähnliche Veranstaltungen stattfinden dürfen. Doch Experten und verantwortliche Entscheider auf Bundes- und Landesebenen sowie in den Kreisen und Gemeinden können keine Hoffnung machen. Auch wenn in diesen Tagen vielerorts Erleichterungen verkündet werden, Geschäfte wieder öffnen, Gastronomiebetriebe, die Hotellerie und der Tourismus, ja sogar die Sportvereine wieder aktiv werden dürfen - Veranstaltungen mit tausenden Besuchern bleiben auch weiterhin verboten.

Für die "BraLa" wie viele andere ähnliche Veranstaltungen bedeutet das, den Blick in die Zukunft zu richten - so, wie wir das auch beim i.m.a e.V. tun. Gerade haben wir uns Gedanken über die Internationale Grüne Woche 2021 gemacht und über den ersten Entwurf eines Hallenplans gesprochen. Und in Paaren im Glien wurde der Termin für die nächste "BraLa" für den 6. bis 9. Mai 2021 festgelegt.

So sollte es auch in diesem Jahr wieder sein: Zwei- und Vierbeinige Prominenz im (Vor-)Führring.

Lotte & TV-Koch Björn Freitag sorgen für „mehr Milch im Pott“

Milch-Maskottchen Lotte und der aus dem Fernsehen bekannte Koch Björn Freitag laden zu einer Aktionswoche rund um das gesunde und nahrhafte Getränk in die bevölkerungsreichste Region Deutschlands ein - das Ruhrgebiet. Am 1. Juni geht's in Essen los.

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Lotte & TV-Koch Björn Freitag sorgen für „mehr Milch im Pott“

Milch hat viele positive Effekte für unsere Gesundheit. Das bestätigen immer häufiger wissenschaftliche Untersuchungen. Milch enthält Eiweiß, viele Vitamine und Mineralstoffe. Hinlänglich bekannt dürfte sein, dass Milch und Milchprodukte wegen ihres hohen Anteils an Calcium wichtig für das Wachstum von Knochen und Zähnen sind. Diese vertrauten und viele vielleicht weniger bekannte Fakten zum Grundnahrungsmittel werden bei der NRW-Milchwoche im Fokus stehen, die am 1. Juni in Essen startet.

Unter dem Motto „Mehr Milch im Pott“ will man den Verbrauch ankurbeln. Denn seit die Milchpreise gestiegen sind, wird weniger konsumiert – nur noch etwa fünfzig Liter Milch pro Kopf im Jahr. Das ist fast nur ein halbes Glas pro Tag; der geringste Konsum seit 1991. Der Handel versucht daher mit Werbeaktionen den Konsum zu steigern. So gab es z.B. in Nordrhein-Westfalen von Anfang März bis Mai 321 Aktionen für Trinkmilch – knapp 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Milch-Maskottchen Lotte hat daher viel zu tun. In der NRW-Milchwoche bereits sie die großen Städte im Ruhrgebiet. Zu Beginn steht Lotte an der Seite von Fernsehkoch Björn Freitag. Der hat Prominente zu einer Kochshow auf den Mittelhammshof der Bauernfamilie Maas nach Essen am Baldeneysee eingeladen. Die Veranstaltung ist Auftakt zur Themenwoche mit Sommerfest, Milchshake-Sause, Wettbewerben im Sahne schlagen und vielen weiteren Aktivitäten. Immer steht dabei die Landwirtschaft mit einem ihrer Kernprodukte, der Milch, im Mittelpunkt.

Anlass für die NRW-Milchwoche ist der „Internationale Tag der Milch“ bzw. „Weltmilchtag“ am 1. Juni. Er wird seit mehr als zwanzig Jahren in weit mehr als dreißig Ländern der Welt begangen. Initiiert wurde er einst von den Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisationen der Vereinten Nationen und dem Internationalen Milchwirtschaftsverband. Hierzulande organisiert die Landesvereinigung der Milchwirtschaft in Nordrhein-Westfalen e.V. die Milchwoche in der bevölkerungsreichsten Region Deutschlands. Partner sind der Rheinische LandFrauenverband e.V. und das i.m.a-Mitglied, der Rheinische Landwirtschaftsverband e.V.

Die Institutionen nutzen für ihre Kommunikationsarbeit rund um die Milch die i.m.a-Milchmappen. Sie unterstützen insbesondere Lehrkräfte bei ihrer Bildungsarbeit zu nahezu allen Aspekten der Milch. Aber auch Landwirte nutzen die Milchmappen; etwa, wenn sie auf ihrem Betrieb als „Lernort Bauernhof“ außerschulische Bildungsangebote organisieren. Die Lehr- und Lernmaterialien gibt es für den Einsatz in der Grundschule und für die weiterführenden Schulen, in den sogenannten Sekundarstufen I und II.

In der Milchmappe für Grundschüler werden vom Leben der Kuh und der Entstehung der Milch über Milchprodukte und deren Geschmack bis zu Empfehlungen für ein gesundes Pausenfrühstücks viele Aspekte des Themas behandelt. Die Materialien für Oberschüler vertiefen die Thematik, informieren über die Wertschöpfungskette der Milch, über „Hightech im Kuhstall“, Qualitätssicherung, aber auch über Unverträglichkeiten und Umwelteinflüsse durch das von Kühen ausgestoßene Methan.

Über viele dieser Themen können sich interessierte Verbraucher während der NRW-Milchwoche auch direkt bei den Milchbauern informieren, die sich dem Dialog mit den Besuchern auf Wochenmärkten oder Bauernhöfen stellen. Denn Ziel der Aktionswoche ist es, die Landwirtschaft näher an die Menschen im „Ruhrpott“ heranzurücken. Auch darauf zielt das Motto „Mehr Milch im Pott“ ab.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Mit Milch immer obenauf: Lotte im Pott - vor dem ehemaligen Hüttenwerk im Landschaftspark Duisburg-Nord (Foto: Milch NRW).

  • Sympathieträger: Milch-Maskottchen Lotte und TV-Koch Björn Freitag eröffnen die NRW-Milchwoche (Foto: Milch NRW).

  • Wissenwerte zur Milch: Die i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien für Grund- und Oberschüler gibt's im ima-shop.

Mehr als "nur" landwirtschaftliche Bildungsarbeit

Die Landwirtschaft in all ihren Facetten den Verbrauchern näherzubringen - das ist seit sechzig Jahren Aufgabe des i.m.a e.V. Am 24. November 2020 begeht der Verein sein Jubiläum. Eine gute Gelegenheit, sich ein wenig an die Entwicklung zu erinnern.

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Mehr als „nur“ landwirtschaftliche Bildungsarbeit

Der i.m.a – information.medien.agrar e.V. besteht seit sechzig Jahren

Es gibt bundesweit wohl kaum eine andere Institution in der Landwirtschaft, die seit sechzig Jahren derart nachhaltig Informations- und Bildungsarbeit betreibt, wie der i.m.a e.V. Am 24. November 2020 begeht der gemeinnützige Verein sein Jubiläum. Aus der ursprünglichen „Aufklärungsarbeit“ über die Landwirtschaft hat sich ein Aufgaben-Spektrum entwickelt, das von der Verbraucherinformation über Bildungsarbeit bis zu wissenschaftlichen Forschungsarbeiten reicht.

Als „Brücke zur Stadt“ war der i.m.a e.V. bei seiner Gründung 1960 in Hannover eine regionale Institution. Man wollte die Bevölkerung in den Städten über die Arbeit und das Leben der Bauernfamilien informieren. Schon damals mangelte es an der Wertschätzung der Landwirtschaft durch Kreise der Gesellschaft – ein Problem, das heute noch zu beobachten ist. Mit dem Erfolg der Arbeit wuchs das Interesse an dem Verein und er wurde bundesweit aktiv. Materialien wie das „1 x 1 der Landwirtschaft“ – eine der traditionsreichsten Publikationen der Agrar-Branche – oder die „Drei-Minuten-Informationen“ gehören seit jeher zu den bekanntesten Publikationen und sind bei den Verbrauchern sehr begehrt.

Mit Bildungsmaterialien für Schulen entwickelte sich eine Kernkompetenz des i.m.a e.V., die inzwischen von mehr als 70.000 Lehrkräften geschätzt wird. Sie nutzen die Unterrichtsposter und Sachinformationen, lesen das Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ oder lassen sich zu Expeditionen auf den „Lernort Bauernhof“ anregen. Der Verein unterstützt die Lehrkräfte durch die Rezension von Schulbüchern, die seit diesem Jahr erstmals auch auf seiner Online-Plattform nach landwirtschaftlichen Sachthemen und vielen weiteren Aspekten recherchiert werden können.

Das Agri-Lexikon, ein „Wikipedia“ der Landwirtschaft, oder die Begleitung wissenschaftlicher Examensarbeiten sowie repräsentativer Umfragen zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ und die Zusammenarbeit mit Universitäten unterstreichen die Bedeutung des i.m.a e.V. auch in diesen Bereichen der Bildungsarbeit. Nicht zuletzt (re)präsentiert der Verein die Landwirtschaft auf Veranstaltungen wie der Bildungsmesse „didacta“, der Internationalen Grünen Woche oder auf anderen großen Verbrauchermessen.

Seit neun Jahren hat der i.m.a e.V. seinen Sitz in der Bundeshauptstadt. Doch auch von hier aus bleibt er der Landwirtschaft eng verbunden. Landwirte nutzen die i.m.a-Materialien für ihre Kommunikationsarbeit, der Verein bringt Verbraucher mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ auf die Bauernhöfe oder bietet jungen Verbrauchern mit seiner i.m.a-Schülerpressekonferenz eine Plattform für den Austausch mit Landwirten.

Wie vor sechzig Jahren so gilt auch heute unverändert, dass man die Landwirtschaft am besten verstehen kann, wenn man sie erlebt. Mit dem i.m.a e.V. ist die „Brücke zur Stadt“ zu einem nachhaltigen Bauprojekt geworden, das immer größer und bedeutender wird.

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Mehr als eine Rechenaufgabe: Wie viel Getreide wächst hier?

Wie viele Getreidepflanzen wachsen auf einem Quadratmeter Ackerland? Und wie viele Körner trägt ein Getreidehalm? Was wie eine Schätzaufgabe aussieht, ist ein Rechenexempel, dessen Ergebniss mehr Bedeutung hat, als es allein eine Zahl darstellt.

Schülerprogramm Übungen

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Messe Stuttgart verschiebt Bildungsmesse "didacta" auf 2021

"Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat das zuständige Ordnungsamt... verfügt, dass die Bildungsmesse didacta (ursprünglich geplant vom 24. bis 28. März) im März nicht stattfinden darf." Wir bedauern diese Entwicklung.

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Messe Stuttgart verschiebt Bildungsmesse "didacta" auf 2021

"Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat das zuständige Ordnungsamt Leinfelden-Echterdingen auf dringende Empfehlung des zuständigen Gesundheitsamtes des Landkreises Esslingen verfügt, dass die Bildungsmesse didacta (ursprünglich geplant vom 24. bis 28. März) im März nicht stattfinden darf." Mit diesem Hinweis wurde heute der geplante Termin für die größte europäische Bildungsmesse abgesagt.

Als neuer Termin für die "didacta" wurde der 23. bis 27. März 2021 in Stuttgart festgelegt. Dadurch findet die für 2021 in Hannover geplante Bildungsmesse dort erst ein Jahr später statt; und auch der Termin in Köln verschiebt sich um ein weiteres Jahr.

Der Geschäftsführer der Messe Stuttgart, Stefan Lohnert, hatte die Entscheidung zur Absage wie folgt kommentiert: "Wir bedauern diese Situation, aber die Gesundheit aller Aussteller, Besucher und Mitarbeiter hat für uns und unsere Partner absolute Priorität. Für die Aussteller ist dies eine schwierige Situation."

Der i.m.a e.V. und seine Partner hatten für die didacta 2020 die Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen" geplant. Mit ihr sollten den Fachbesuchern der Bildungsmesse die vielfältigen Konzepte, Ideen und Materialien zur Wissensvermittlung in den Bereichen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung präsentiert werden.

Die Bildungsmesse didacta findet traditionell immer im Frühjahr an wechselden Orten statt. Nach Hannover und Köln war in diesem Jahr Stuttgart als Messestandort gesetzt.

Weitere Informationen der Messe Stuttgart finden Sie hier.

Didacta Logo

Milch gehört zu einer ausgewogenen Ernährung

In der Ernährung von Kindern spielt Milch eine wichtige Rolle. Darauf zu verzichten, wäre fatal. Denn gerade für die Wachstumsphase bietet Milch wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium. Mit den EU-Schulmilchprogrammen will man darauf aufmerksam machen.

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Milch gehört zu einer ausgewogenen Ernährung

Ob Knochenstabilität, Muskelaufbau oder Zahngesundheit - in der Milch stecken viele wichtige Nährstoffe. Besonders wertvoll sind sie gerade für Kinder in der Wachstumsphase. Diese Erkenntnis hat die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen bewogen, mit einem Weltschulmilchtag auf die ernährungsphysiologisch bedeutsame Rolle der Milch für Kinder und Jugendliche hinzuweisen.

In Europa gibt es ein Schulprogramm zur Förderung einer gesunden Ernährung von Kindern, zu der neben der Milch auch Obst und Gemüse gehören. Fast 221 Millionen Euro stehen dafür in diesem Schuljahr bereit. Davon entfallen etwas mehr als neunzig Millionen Euro auf Milch und Milchprodukte. Zehn Prozent davon erhält Deutschland, um damit kostenlose Milch in den Schulen anbieten zu können.

Allerdings lassen sich mit neun Millionen Euro keine bundesweit flächendeckenden Schulmilchprogramme finanzieren. Darum müssen sich in vielen Bundesländern die Schulen bewerben, wenn sie am Schulmilchprogramm partizipieren möchten.

Es kommt also auch darauf an, über die sinnvolle Ernährung durch Milch- und Milchprodukte zu informieren. Der i.m.a e.V. bietet daher eine Fülle an Lehr- und Lernmaterialien rund um die Milch an. Sie sind oft so schnell vergriffen wie die Milch-Fördergelder.

Im webshop des gemeinnützigen Vereins lassen sich jedoch die Milch-Materialien online lesen und herunterladen. Vom Unterrichtsposter zur Kuh über Milchmappen für Lehrkräfte in der Sekundarstufeoder in Grundschulen bis zu Mal- und Vorleseheften für Kleinkinder reicht das breite Angebot, das kostenlos nutzbar ist. Und auch für den Bereich der beruflichen Bildung gibt es Info-Material; etwa zum Beruf der Milchtechnologen oder Milchlaboranten.

In den i.m.a-Materialien werden auch Kritiker des Grundnahrungsmittels Milch fündig. So wird z.B. in Beiträgen des Lehrermagazins "lebens.mittel.punkt" und in der Milchmappe für Oberschüler über Laktose-Unverträglichkeiten und Milch-Ersatzprodukte informiert. Nicht zuletzt lässt sich das eigene Wissen zur Milch im Wissensbereich der i.m.a-Homepage überprüfen.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Wertvolles Nahrungsmittel: Milchbauern sitzen an der Quelle (Symbolbild; i.m.a e.V.).

  • Milchmappe für die Sekundarstufe: Umfassendes Wissen, kompakt online verfügbar.

Ministerin Klöckner übernimmt i.m.a-Forderung

Mit einem Schreiben an die Kultusminister der Länder hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für eine relaistische und unparteiische Darstellung der Landwirtschaft in Schulbücher eingesetzt. Sie übernimmt damit eine i.m.a-Forderung.

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Ministerin Klöckner übernimmt i.m.a-Forderung

Die Landwirtschaft in Schulbüchern realistisch und neutral darstellen

In einem Rundschreiben an alle Kultusministerien der Bundesländer hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für eine realistische Darstellung der Landwirtschaft in Schulbüchern eingesetzt. Damit stellt sich die Ministerin an die Seite des gemeinnützigen Vereins i.m.a – information.medien.agrar e.V., der diese Forderung bereits seit vielen Jahren aufstellt und immer wieder durch repräsentative Umfragen unter der bundesdeutschen Bevölkerung unterstreicht.

„Wir danken der Ministerin, dass sie sich unsere Forderungen nach einer objektiven und realistischen Darstellung der Landwirtschaft zu eigen macht und jetzt die Kultusminister der Länder auffordert, in diesem Sinne aktiv zu werden“, kommentiert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon das Rundschreiben der Politikerin.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin kritisiert, wie „über den Ackerbau, die Tierhaltung, über Verbraucherfragen in unserer Gesellschaft häufig holzschnitzartig und emotional diskutiert wird“. Bereits Kinder sollten „altersgerecht aufbereitete und ausgewogene Informationen erhalten, um sich ein realistisches Bild von der Landwirtschaft anzueignen“, fordert die Politikerin. Die Arbeit der Bauern müsse mehr Wertschätzung erfahren. Manche Schulbücher würden dazu nicht beitragen, sondern „allzu oft ein romantisches, tendenziöses Bild“ der Landwirtschaft zeichnen. Das würde zum Mobbing von Bauernkindern führen und Landwirte sowie deren Arbeit diskreditieren – „gerade, wenn sie nicht zu den Ökobetrieben gehören“, so Klöckner. Sie verwies auf den Agrargipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei dem auch dieser Sachverhalt diskutiert worden war.

Ministerin Klöckner appelliert an die Kultusminister, „sich dieser Thematik anzunehmen“ und sich gemeinsam mit den für die Landwirtschaft zuständigen Ministerien der Länder für eine realistische und nicht einseitig urteilende Abbildung der Landwirtschaft in Schulbüchern zu engagieren.

i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bereits seit Jahren Wissenschaftler für den Verein Schulbücher analysieren, um sachlich falsche und auch einseitige und tendenziöse Darstellungen der Landwirtschaft aufzudecken. „Immer wieder weisen wir die Schulbuchverlage darauf hin, damit diese Fehler korrigiert werden. Besser wäre es, die Ministerien würden derartige Bücher gar nicht erst für den Unterricht freigeben“, so Simon weiter. Nachdem in den Lehrplänen landwirtschaftliche Themen wieder mehr Beachtung finden, sei es umso wichtiger, dass sich die Inhalte der Schulbücher an der Wirklichkeit orientieren und somit zu einer unbefangenen Meinungsbildung beitragen.

(Foto Auftaktseite: BMEL/Janine_Schmitz)

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Mit dem Lernzirkel auf Expedition in den Kuhstall

Der Bauernhof ist der ideale Lernort, wenn es um außerschulische Bildung zu Themen der Landwirtschaft und Ernährung geht. Die Broschüren aus der Expeditionen-Reihe bieten praktische Hilfestellungen, um den Besuch von Schulklassen zu organisieren.

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Mit dem Lernzirkel auf Expedition in den Kuhstall

Lehrkräfte und Schulkinder lieben gleichermaßen den praktischen Schulunterricht auf Bauernhöfen. Das Interesse an diesen außerschulischen Lernangeboten nimmt auch auf den Betrieben bei den Bauernfamilien zu. Längst ist erkannt: Hier lässt sich Wissen zur Landwirtschaft und Ernährung alltagsnah vermitteln. Nirgendwo lässt sich zum Beispiel besser veranschaulichen, wo unsere Milch herkommt, wie sie entsteht und gewonnen wird. Nicht zuletzt ist ein Besuch bei den Tieren im Kuhstall immer ein Erlebnis für junge Hofbesucher - auch am "Weltmilchtag".

Damit das alles gut vorbereitet und durchgeführt werden kann, gibt es die Expeditionen-Reihe. Die Broschüren helfen Landwirten bei der Umsetzung und bieten Arbeitsmaterialien, anhand derer Unterrichtseinheiten an den einzelne Lernstationen auf dem Betrieb realisiert werden können.

Die Broschüre "Der Bauernhof als Lernort" richtet sich speziell an Landwirte, die ihren Betrieb als "Lernort Bauernhof" positionieren möchten. Checklisten und Vorschläge für den Ablauf einer Hoferkundung helfen dabei, den Besuch einer Schulklasse zu planen und erfolgreich umzusetzen.

Mit der Broschüre "Expedition in den Kuhstall"können Lehrkräfte bereits im Schulunterricht einen Besuch auf dem Bauernhof inhaltlich vorbereiten. Tierhalter finden in dem Heft Vorlagen, anhand derer sie für ihre spezielle Betriebsform handlungsorientierte Lernstationen realisieren können.

Auch zu anderen Betriebsformen gibt es in der Expeditionen-Reihe korrespondierende Broschüren für Pädagogen und Landwirte. Zudem bietet das vom i.m.a e.V. unterstützte Forum Lernort Bauernhof viele weitere Anregungen für Erkundungen auf landwirtschaftlichen Betrieben.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Spannende Expeditionen: Broschüren für Lehrkräfte und Landwirte (Titelseiten).

Mit der „Kartoffel-Bande“ über den Acker

Das Warten auf eine neue Geschichte von "Paul - dem Hund vom Bauernhof" hat sich gelohnt: Die vierte Ausgabe des Vorlese- und Malbuchs für Kinder im Kita- und Grundschulalter bietet wieder eine spannende Geschichte aus der Welt der Landwirtschaft.

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Mit der „Kartoffel-Bande“ über den Acker

Viertes Abenteuer der Kinderbuchreihe „Paul – der Hund vom Bauernhof“

In seinem vierten Abenteuer bekommt es „Paul – der Hund vom Bauernhof“ mit Wildschweinen zu tun, die in einen Kartoffelacker einfallen und die Ernte gefährden. Mit dieser Geschichte für Kinder im Kita-Alter und den ersten Grundschulklassen schreibt der i.m.a e.V. den Erfolg seines Kinderbuchs fort, mit dem Themen aus dem Alltag der Landwirtschaft altersgerecht dargestellt werden.

Im neuen Heft zum Vorlesen, selbst Lesen und Ausmalen steht die Kartoffelernte im Fokus. „Paul – der Hund vom Bauernhof“ und seine Freunde entdecken auf dem Acker Wildschweine, die sich über die Feldfrüchte hermachen. Kindgerecht wird erklärt, wie der Bauer mit dieser Herausforderung umgeht. Die Kinder lernen zudem die Vielfalt der Kartoffelsorten kennen und erfahren Fakten über Nährwerte und Zubereitungsarten. Auch der Einsatz von Landmaschinentechnik wird beschrieben und durch Zeichnungen veranschaulicht.

Zwei Mal im Jahr veröffentlicht der gemeinnützige i.m.a e.V. ein neues Erlebnis, bei dem „Paul – der Hund vom Bauernhof“ zusammen mit seinen Freunden Abenteuer bestehen muss. Immer geht es dabei um Themen aus der Landwirtschaft. Begonnen hatte die Erfolgsserie im Frühling auf den Feldern, die bestellt wurden; es ging um Pflanzenschutz und Artenvielfalt. Im Herbst standen dann die Heuernte, der Naturschutz und die Futterproduktion im Mittelpunkt. Und im dritten Abenteuer ging es um Tierhaltung und Tierwohl sowie um die Wertschöpfungskette der Milch.

Jedes Thema wird von den i.m.a-Experten auf seine potenziellen Lerninhalte für die Bildungsarbeit mit Kindern im Kita- und Grundschulalter überprüft. Anhand echter Situationen aus dem Alltag in der Landwirtschaft werden szenische Handlungsstränge entwickelt und beschrieben. Dabei wird darauf geachtet, dass die fachlichen Aspekte der Arbeit korrekt beschrieben werden. Steht die Geschichte, beginnt die bildliche Umsetzung. Auch dabei wird genau auf die richtige Darstellung von Details geachtet. Das reicht vom Profil der Traktorreifen bis zur Klauenstellung von Tierhufen.

Diese korrekte Darstellung der Praxis in der Landwirtschaft hat der Kinderbuchreihe des i.m.a e.V. hohe Wertschätzung nicht nur in Fachkreisen eingebracht. Auch Eltern und pädagogisches Fachpersonal in Kindertagesstätten und Schulen schätzen das Angebot. Dieses Interesse hat dazu geführt, dass Hefte schnell vergriffen waren und oft nachgedruckt werden mussten.

Aufgrund der aktuell hohen Papier- und Druckkosten kann das neue Heft nicht kostenlos abgegeben werden. Daher wird die vierte Geschichte von „Paul – dem Hund vom Bauernhof“ erstmals für eine Schutzgebühr von siebzig Cent im i.m.a-Webshop angeboten. Dort steht sie jedoch auch kostenlos zum Herunterladen und online lesen zur Verfügung.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Pauls viertes Abendteuer: Titelseite des Vorlese- und Malbuchs.

  • Vorlesen und Ausmalen: Beispielseite aus dem Kinderbuch.

Mit großer Kreativität den „Lernort Bauernhof“ retten

Der Lernort Bauernhof ist in Zeiten, in denen Corona-Regeln Begegnungen auf Distanz empfehlen, die ideale Alternative zum Lernen in geschlossenen Klassenräumen. Die Experten dieses außerschulischen Bildungsangebots haben viele neue Ideen entwickelt.

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Mit großer Kreativität den „Lernort Bauernhof“ retten

Harte Prüfung für außerschulische Bildungsangebote in Corona-Zeiten

Mit Engagement und vielen Ideen versuchen Bauernfamilien und Bildungsträger den „Lernort Bauernhof“ durch die Corona-Krise zu bringen. Denn seit Beschränkungen aufgrund der Pandemie dazu geführt hatten, dass alle Veranstaltungen zu Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung auf den Bauernhöfen abgesagt werden mussten, läuft das außerschulische Lernen für Kinder und Jugendliche erst sehr langsam wieder an.

Noch immer sind viele Lehrkräfte verunsichert, ob sie aufgrund der Corona-Beschränkungen mit Schulklassen Ausflüge auf Bauernhöfe unternehmen dürfen, um an den außerschulischen Bildungsangeboten teilnehmen zu können. Andererseits fürchten sich auch die Bauern vor Infektionen. In dieser unklaren Situation versuchen Bildungsexperten zu vermitteln. Für sie hatte der i.m.a e.V. in dem von ihm betreuten „Bundesforum Lernort Bauernhof“ einen Erfahrungsaustausch organisiert.

Dabei wurden viele neue Ideen und Konzepte vorgestellt. Sie reichen von einer „Schule fürs Leben“ oder dem digitalen Angebot „Landfrauen machen Schule“, über den „Bauernhof als Klassenzimmer“ bis zum Wettbewerb „Bauer für einen Tag“ oder den „Expeditionen in die Biodiversität“. So vielseitig wie die Titel der Angebote sind, sind auch deren Inhalte. Mal können Schulklassen auf einem Bauernhof praktische Erfahrungen sammeln, dann sollen Grundschulkinder durch ein Quiz und Lehrkräfte durch Lehr- und Lernmaterialien für den Besuch auf einem Bauernhof motiviert werden.

Sabrina Kessler, die beim i.m.a e.V. die Mitglieder vom „Bundesforum Lernort Bauernhof“ betreut: „In einigen Bundesländern werden bereits wieder Veranstaltungen angeboten, die unter den strikten Hygiene-Regeln organisiert werden. Gerade in diesen auf Abstand bedachten Zeiten ist der „Lernort Bauernhof“ der ideale Ort, an dem Bildungsarbeit in der Natur und an der frischen Luft besser funktioniert als in Klassenzimmern.“

Der „Lernort Bauernhof“ ist für viele Betriebe eine zusätzliche, wenn auch bescheidene Einnahmequelle. Die Bildungsangebote werden oft durch Zuschüsse in den Bundesländern gefördert. Um daran partizipieren zu können, haben sich in den Bauernfamilien vor allem die Frauen weitergebildet. „Unsere Mitglieder organisieren vielfältige Fortbildungen auf hohem Niveau“, weiß Sabrina Kessler und nennt Themen wie „Klima und Landwirtschaft“, „Streuobstpädagogik“ oder „future farming“ sowie weitere Lehrkräftefortbildungen und Kurse für Kita-Personal.

In allen Bundesländern sucht man den Schulterschluss mit den Kultusministerien. Immer wieder finden Gespräche sogar auf Ministerebene statt, weil auch dort erkannt wurde, dass außerschulische Lernangebote gerade auf Bauernhöfen bei Kindern und Jugendlichen zu sehr nachhaltigen Wissens- und Persönlichkeitsentwicklungen beitragen können.

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  • Der "Lernort Bauernhof": In den Vor-Corona-Zeiten konnte man noch beim Lernen beieinander sitzen (Symbolbild: Timo Jaworr)

  • Der "Lernort Bauernhof": Auf dem Feld, an der frischen Luft, lernt es sich unbeschwerter (Symbolbild: Timo Jaworr)

  • Der "Lernort Bauernhof": Kinder probieren gerne aus, wie Bauern arbeiten (Symbolbild: Timo Jaworr)

Mit Hygiene-Artikeln Infektionen in der Tierhaltung vorbeugen

Für Kinder gibt es jetzt Schutzanzüge, die bei Stallbesichtigungen über der Straßenkleidung getragen werden. Sie gehören zu den Hygiene-Artikeln, die der i.m.a e.V. Teilnehmern seiner Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ zur Verfügung stellt.

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Mit Hygiene-Artikeln Infektionen in der Tierhaltung vorbeugen

Die gute Nachricht zuerst: Für den Menschen ist die sogenannte „Blauzungenkrankheit“ (Bluetongue disease) ungefährlich, über die immer wieder berichtet wird. Die sich seit dem Sommer 2024 bei Rindern, Schafen und Ziegen ausgebreitete Infektionskrankheit macht jedoch den Tierhaltern Sorgen. Das feuchte Wetter und die Temperaturen im Sommer haben die durch Mücken (Culicoides), sogenannte Gnitzen, übertragene Verbreitung beschleunigt. Die Symptome der Krankheit sind Hautveränderungen im Maulbereich der Tiere, eine Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens und ein Nachlassen der Milchleistung. Auch können Tiere daran verenden. Inzwischen wird gegen die Krankheitserreger geimpft.

Gegen Krankheiten sind Tiere ebenso wenig geschützt wie Menschen. So wie die Bevölkerung jedes Jahr mit Grippewellen und anderen Infektionskrankheiten umgehen muss, engagieren sich auch Tierhalter für die Gesundheit ihrer Tiere. Darum ist es schon lange so, dass Tierställe nur unter Beachtung besonderer Schutzvorschriften betreten werden dürfen. In der Schweinehaltung gibt es z.B. Hygieneschleusen. Dort werden Straßen- und Stallbekleidung getrennt voneinander aufbewahrt, es gibt Duschen und Desinfektionseinrichtungen für Schuhe, Fahrzeuge und Stallabteile.

Der i.m.a e.V. unterstützt mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ schon lange diese Hygiene-Maßnahmen. So stellt er neben Desinfektionsmatten und -wannen, Schuh-Überzieher und Overalls zur Verfügung. Diese Schutzanzüge gibt es jetzt auch wieder in Kindergrößen. Die Overalls und andere „Hygiene-Artikel“ können die Teilnehmer der „EinSichten“-Initiative Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Während der Corona-Krise, als wegen der Kontaktbeschränkungen Besuche auf Bauernhöfen ausbleiben mussten, hatten Tierhalter und der i.m.a e.V. die Overalls Rettungsdiensten und Arztpraxen gespendet. Dadurch waren die Lager weitgehend geräumt. Nachdem man zunächst neue Overalls für Erwachsene nachproduziert hatte, stehen den „EinSichten“-Betrieben nun auch ausreichend Schutzanzüge für Kinder zur Verfügung. Denn Kitagruppen und Schulklassen sind noch immer die am stärksten interessierten Besuchergruppen auf den Bauernhöfen.

Wer sich dafür interessiert, kann nun bei einem Betriebsbesuch im Gespräch mit einem Landwirt erfahren, wie mit der belastenden Situation umgegangen wird, die eine Infektion wie die „Blauzungenkrankheit“ für die Tierhaltung bedeutet. Denn leider ist sie nicht die einzige Herausforderung in Sachen Tiergesundheit. Auch der sogenannten „Vogelgrippe“ bzw. „Geflügelpest“ (Aviäre Influenza) oder der noch immer virulenten Afrikanischen Schweinepest (ASP) müssen die Tierhalter begegnen. Für sie steht daher das Thema „Biosicherheit“ ganz oben auf der Agenda. Unterstützt werden sie dabei von Tierärzten und den Landesbauernverbänden.

In Niedersachsen, dem Bundesland mit den meisten Geflügelhaltern, gibt es eine „Arbeitsgruppe Biosicherheit“, in der neben den Praktikern aus der Landwirtschaft auch Experten aus Wissenschaft und Verwaltung mitwirken. Sie entwickelt ein Konzept für die Optimierung des Schutzes vor Krankheiten und den Umgang mit Infektionen. Auch für Rinderhalter ist ein entsprechendes Konzept in Arbeit. Für die ebenfalls in Niedersachsen am stärksten vertretenen Schweinehalter gibt es ein solches Konzept bereits seit vergangenem Jahr. Die i.m.a-Schutzanzüge und anderen Hygiene-Angebote reihen sich in die Phalanx der Hilfsangebote ein.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Die passen (auf): In den neuen Kinder-Overalls können sich die jungen Beobachter der Tierhaltung gut bewegen.

  • Der sitzt perfekt: Kein Stallbesuch ohne Overall - das schützt vor dem Eintragen von Keimen und Infektionen.

  • Antreten zum Abtreten: Auf Matten und in Wannen werden Stiefel und Schuhe desinfiziert.

Mit „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, durchs Schuljahr

Es ist wieder da: Das heiß begehrte i.m.a-Hausaufgabenheft für Grundschüler kann wieder bestellt werden. Die neue Ausgabe wartet mit einem vertrauten Titelhelden auf - dem Foxterrier „Paul“, den seine jungen Fans aus dem Lese- und Vorlesebuch kennen.

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Mit „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, durchs neue Schuljahr

Das i.m.a-Hausaufgabenheft begleitet Grundschüler seit zwanzig Jahren

Der Einstieg ins neue Schuljahr wird für Grundschüler unterhaltsam. Mit der Comic-Figur von „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, sorgt die aktuelle Ausgabe des i.m.a-Hausaufgabenhefts nicht nur mit vielen nützlichen Dingen, sondern auch mit Rätseln, Spielen und Bastelideen für Abwechslung im Schulalltag. Bereits seit zwanzig Jahren begleitet das gedruckte Heft Generationen von Schulkindern und behauptet sich damit in einer Welt der modernen elektronischen Medien.

Hunderttausende Schulkinder kennen es: Das i.m.a-Hausaufgabenheft findet sich seit zwanzig Jahren in vielen Schultaschen. Auch jetzt wird es wieder so sein, wenn Eltern, Großeltern und Lehrkräfte das 68 Seiten starke Heft beim gemeinnützigen i.m.a e.V. anfordern, um den Kindern zum Start ins neue Schuljahr ein Geschenk zu machen. Ganz neu dabei ist in diesem Jahr der Star aus dem i.m.a-Lese- und Vorleseheft „Paul, der Hund vom Bauernhof“. Er hat den Hahn „Egon“ abgelöst, der in den vergangenen Jahren als Maskottchen durch das Heft geleitet hat. Diese Aufgabe hat jetzt der kleine Foxterrier übernommen, der zum Shooting-Star der i.m.a-Publikationen avanciert ist. Obwohl bisher pro Jahr immer nur zwei Hefte mit den landwirtschaftlichen Abenteuern erscheinen, ist „Paul“ zum neuen Liebling der Schulkinder geworden.

Nützlicher Organisator auch der Freizeit

Der beständige Erfolg des Hausaufgabenheftes ungeachtet der Konkurrenz elektronischer Medien ist auf seine vielfältige Ausstattung zurückzuführen. Den Kern des Heftes bildet nicht ein Stundenplan, sondern eine Wochenübersicht, in der sich neben schulischen Aktivitäten auch andere Termine notieren lassen. Damit ist das Heft auch über den Schulalltag hinaus nützlich. Und damit das Lernen für wichtige Klassenarbeiten nicht übersehen wird, gibt es auch dafür eine Übersicht, in der Themen und Termine eingetragen werden können. Für Fehltage finden Eltern einen Vordruck, mit dem sie der Schule mitteilen, warum ihr Kind dem Unterricht fernbleiben musste.

Neben dieser praktischen Ausstattung bietet das i.m.a-Hausaufgabenheft eine Vielzahl an Themen aus der Landwirtschaft. Da gibt es Bastelideen für Kartoffelstempel, Radieschen-Mäuse, Zaubertinte aus Zucker, Angeber-Eier, für eine Wetterstation und eine Mini-Biogasanlage. Und immer wird dabei auch Wissen vermittelt – etwa beim Rasenrechner, dem lustigen Landmaschinenraten oder dem Quiz um schweinisches Wissen sowie anderem „Futter fürs Gehirn“.

Erstmals wird das i.m.a-Hausaufgabenheft für einen geringen Copypreis von fünfzig Cent angeboten, um die stark gestiegenen Druckkosten zu refinanzieren. Bei Bestellungen als Klassensätze ab dreißig Exemplare reduziert sich dieser Preis auf vierzig Cent pro Stück (Details: www.ima-shop.de).

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Das neue i.m.a-Hausaufgabenheft: Titelseite der 68-Seiten-Broschüre.

  • Lernen mit dem i.m.a-Hausaufgabenheft: Doppelseite zu nachwachsenden Rohstoffen.

Mystische Gruselschocker machen sich wieder vom Acker

Kürbisse sind mehr als nur herbstliche Deko-Objekte oder Merkmale von Halloween-Partys. Der "lebens.mittel.punkt" informiert über die Vielfalt der Beerenfrüchte und bietet weitere Themen für den Schulunterricht und das Wissen rund um die Landwirtschaft.

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Mystische Gruselschocker machen sich wieder vom Acker

Im Fokus vom „lebens.mittel.punkt“: Das Halloween der Beerenfrüchte

Vielen Kindern sind Kürbisse vor allem als Deko-Objekte bekannt, die zum Halloween-Fest aufgestellt werden, das in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November eines jeden Jahres gefeiert wird. Das i.m.a-Lehrermagazin, der „lebens.mittel.punkt“, erweitert jetzt den Wissenshorizont über eine der ältesten Kulturpflanzen, die für mehr gut ist, als nur Kindern das Gruseln zu lehren. Neben diesem Titelthema geht es in der kostenlos im Internet verfügbaren Zeitschrift um die Klimarelevanz von Biogas, um Garmethoden von Lebensmitteln und das Haltbarmachen von Milch.

Die Tradition, am 31. Oktober ausgehöhlte Kürbisse mit Lichtern zu bestücken und sie vor Haustüren zu stellen, wird in Deutschland erst seit dreißig Jahren zelebriert. In den angelsächsischen Ländern hat das Fest seinen keltischen und christlichen Ursprung. Hierzulande hat es dazu beigetragen, dass Kürbisse immer häufiger auf den Speisenplänen auftauchen. Das i.m.a-Lehrermagazin befasst sich daher in seiner aktuellen Ausgabe in einem Unterrichtsbaustein für Grundschüler mit der Vielfalt der mystischen Beerenfrüchte, ihrer geheimnisvollen Historie, dem Anbau und Wachstum sowie den vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten, die weit über Speisen hinausgehen.

Biogas und Sauermilch

Im zweiten Teil einer Mini-Serie über Biogasanlagen steht die Klimarelevanz von Biogas auf dem Prüfstand. Sekundarschülern wird das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven vermittelt – von der Treibhausgasbilanz über ein Anlagen-Ranking bis zu gesellschaftspolitischen Aspekten.

Von der Produktvielfalt und dem Gesundheitswert von Sauermilchprodukten wie dem Joghurt handelt ein Unterrichtsbaustein für Grundschüler. Und auch um ein Ernährungsthema geht es beim Unterrichtsbaustein für Oberschüler, in dem die unterschiedlichen Garmethoden von Lebensmitteln vorgestellt und deren Nutzen erläutert werden.

Die Schwerpunktthemen vom i.m.a-Lehrermagazin begleitet das Farm- und Food-Wiki mit der Erläuterung von Fachbegriffen wie z.B. „CO2-Äquivalente“. Außerdem gibt die Zeitschrift wieder Literatur-Empfehlungen; sie bietet Kurzmeldungen aus der Welt der Landwirtschaft und Ernährung und wartet in der Rubrik „Von Hand gemacht“ mit Tipps zur Zubereitung von Rote-Beete-Chips auf. Im Mittelpunkt der Reportage „Vorbeigeschaut und nachgefragt“ stehen diesmal die Landfrauen. Deren Verein feiert in diesem Jahr – wie viele Bauernverbände – sein 75jähriges Bestehen.

Den „lebens.mittel.punkt“ können Lehrkräfte kostenlos abonnieren (www.ima-lehrermagazin.de). Kostenlos steht die Zeitschrift auch im Internet zur Verfügung. Auf www.ima-shop.de kann sie online gelesen und heruntergeladen werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Saisongemüse: Der "lebens.mittel.punkt" informiert über die Vielfalt der Herbstfrüchte.

  • Voller Energie Speisen zubereiten: Unterrichtsthema für Oberschüler.

Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Bildungsmesse didacta

Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung, wie sie von den Vereinten Nationen als ein Zukunftsziel ausgegeben wurde, spielt auf der vom i.m.a e.V. organisierten Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ eine wichtige Rolle.

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Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Bildungsmesse didacta

Gemeinschaftsschau legt Fokus auf Landwirtschafts- und Ernährungsthemen

Auf der größten europäischen Bildungsmesse, der „didacta“, ist „Nachhaltigkeit“ ein Kernaspekt vieler Präsentationen in den Stuttgarter Messehallen. Dabei stehen bei den 22 Ausstellern der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ die Erzeugung von Nahrungs- und Lebensmitteln, die Tierhaltung und der Erhalt der Lebensräume Gewässer und Wald im Mittelpunkt ihrer Messebeteiligung.

Lehrkräfte, Erzieherinnen und andere Pädagogen sind die Zielgruppen, denen sich die Aussteller der Bildungsmesse „didacta“ in Stuttgart präsentieren. Die 22 Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, die der i.m.a e.V. organisiert, fokussieren auf Lehr- und Lernmaterialien, mit denen sich die Ziele einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) realisieren lassen, wie sie die Vereinten Nationen als Zukunftsziel der Bildungsarbeit ins Leben gerufen haben. Gerade Kinder sollen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt werden, und verstehen lernen, welche Auswirkungen ihr Handeln heute und in Zukunft haben kann. Nachhaltigkeit ist dabei ein Kernthema, das die Gemeinschaftsschau thematisiert.

So versammeln sich unter dem Zentralthema Landwirtschaft außerschulische Bildungsangebote auf Bauernhöfen, auf denen sich BNE-Lernziele leicht veranschaulichen und trainieren lassen. Das gilt auch für naturnahe Lernorte wie dem Wald oder den Gewässern. Hierzu zeigen Naturschützer aus dem Jagd- und Angelbereich, wie sich Bildungsarbeit außerhalb von Kita- und Klassenräumen realisieren lässt.

Praktisches Lernen für alle Altersgruppen

Kern vieler Angebote ist das Mitmachen. Es ist neben der theoretischen Wissensvermittlung ein wesentliches Element einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Immer wieder wird angeregt, selbst aktiv zu werden – beim Gärtnern, dem Anbau von Gemüse im Schulgarten, dem Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen oder der Zubereitung von Speisen. Hintergrund vieler dieser Aktivitäten ist immer wieder die Vermittlung einer Wertschätzung für die Herkunft von Nahrungs- und Lebensmitteln. Die zahlreichen Lehr- und Lernmaterialien, die auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, von Vorlese- und Malheften für Kleinkinder und den Vorschulbereich, bis zu Wissensmagazinen und Unterrichtspostern für den Einsatz im Schulunterricht gibt es kaum noch ein Themenfeld, das nicht abgedeckt wird.

Der Bedeutung der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, die seit 26 Jahren Teil der „didacta“ Bildungsmesse ist, sind sich auch politische Entscheider bewusst. So wird neben dem baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Peter Hauk auch Amtskollege Cem Özdemir die Gemeinschaftsschau in Halle 7 des Stuttgarter Messegeländes besuchen.

Die Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“:
Acker e.V./GemüseAckerdemie, Atesum AG, Bayerischer Bauernverband K.d.ö.R./Landfrauen, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Bildungsmagazin lebens.mittel.punkt, Blattmacher GmbH/Bildungsbissen.de, Bundesforum Lernort Bauernhof, Bundesprogramm Ökologischer Landbau/Echt kuh-l, Deutscher Angelfischerverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V., EinSichten in die Tierhaltung, i.m.a - information.medien.agrar e.V., Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen/ Kompetenzzentrum HessenRohstoffe, Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, Landwirtschaft macht Schule, Landwirtschaftsverlag GmbH/Matsch! Das Kindermagazin, Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg, Milchwirtschaftlicher Verein Baden-Württemberg e.V., Netzwerk Lernort Bauernhof, Schleich GmbH, Zentralverband Gartenbau e.V.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Bauernhöfe als Lernorte: Ideale Plätze für außerschulisches Lernen.

  • An der Theke mit nachwachsenden Rohstoffen: Zuwachs an Bildungsangeboten, die Freude bereiten.

  • Wissen aus dem Wald: Entdeckungen, die staunen lassen.

  • Übersicht bringt Orientierung: Die Gemeinschaftsschau bietet viele Bildungszugänge.

Neu im Team: Wissen aus 425 Jahren Landwirtschaft

Mit der Politikwissenschaftlerin Josephine Glogger-Hönle hat der i.m.a e.V. eine neue Kollegin gewinnen können, die Wissen aus der 425jährigen landwirtschaftlichen Praxis des elterlichen Hofes in ein neues Bildungsprojekt des Vereins einbringt.

Medien-Information

Neu im Team: Wissen aus 425 Jahren Landwirtschaft

Josephine Glogger-Hönle übernimmt Bildungsprojekt im i.m.a e.V.

Mit einem neuen Projekt in der schulischen Bildungsarbeit startet jetzt Josephine Glogger-Hönle beim i.m.a e.V. durch. Sie übernimmt die Betreuung der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“, bei der Landwirte Kindern und Jugendlichen im Schulunterricht Wissen zur Landwirtschaft und Ernährung vermitteln. Die Politikwissenschaftlerin ist für diese Aufgabe bestens gerüstet, kommt sie doch von einem Bauernhof mit 425jähriger Tradition.

„Vorurteile abbauen, Barrieren überwinden, Verständnis wecken“ – so beschreibt die neue Kollegin im i.m.a-Team die Ziele ihrer Arbeit. „Ich möchte dazu beitragen, dass Landwirte und Verbraucher wieder mehr zusammenrücken. Und Schulkinder, die Verbraucher von morgen, sind mit ihrem Interesse an der Landwirtschaft begeisterungsfähige Adressaten“, ist Josephine Glogger-Hönle überzeugt. Diese Überzeugung fußt auf einer „wunderschönen Kindheit bei uns auf dem Hof“, den ihre Familie seit 425 Jahren betreibt. Die „positiven Emotionen“ ihrer Erinnerungen möchte die junge Frau in die i.m.a-Arbeit einbringen: „Landwirtschaftsthemen lassen sich am besten emotional vermitteln – mit allen Sinnen auf einem Bauernhof.“ Dabei verhehlt Glogger-Hönle nicht, dass es in ihrem Leben auch Herausforderungen gab, vor denen sie großen Respekt hatte: „Als mein Vater sagte, ‚Du machst jetzt den Buldog-Führerschein‘, war bei mir Weltuntergangsstimmung. Heute ist die Erntezeit auf dem Trecker für mich die schönste Zeit des Jahres.“

Aufgeben war für Josephine Glogger-Hönle noch nie eine Alternative. Heute ist sie in Schwaben Pressesprecherin der Initiative „Land schafft Verbindung“, im Vorstand der Katholischen Landjugend Attenhofen aktiv und bayerische Vizemeisterin im Schützenverein. Viele der Aktivitäten will sie künftig neben der i.m.a-Arbeit beibehalten. Zum Verein ist Glogger-Hönle durch eine Veranstaltung der bayerischen Landfrauen gekommen. Die hatten zu einer Fortbildung der Aktion „Schule fürs Leben“ eingeladen, die auch vom i.m.a e.V. unterstützt wird. Geschäftsführer Patrik Simon sollte den Verein vorstellen. Schon „vor der Veranstaltung hatte ich mich über die Vereinsarbeit informiert“, erzählt Glogger-Hönle, „und sofort erkannt: Das ist dein Ding!“

Teile ihrer Arbeit wird die neue i.m.a-Kollegin vom Familienbauernhof aus in Bayerisch-Schwaben leisten. Dort will sie sich auch künftig weiter um ihre zwei Pferde, Schafe, Katzen und den Hofhahn kümmern. „Durch meine Arbeit auf dem Hof bekomme ich ein Gespür für sensible Themen und für den Kontakt zu Verbrauchern und Nicht-Landwirten“, erläutert Josephine Glogger-Hönle. Sie ist inzwischen die 13. Generation auf dem Bauernhof; ihr Vater ist Experte im Pflanzenbau und berät Landwirte. Vor zehn Jahren hat er seinen Betrieb von der Tierhaltung auf Ackerbau umgestellt, baut Getreide und Zuckerrüben an, bewirtschaftet Streuobstwiesen, betreibt Wald- und Forstwirtschaft. „Diese Verbindung aus Theorie und Praxis, wie sie sich in Frau Glogger-Hönle und ihrer Familie manifestiert, sind eine absolute Bereicherung für die landwirtschaftliche Bildungsarbeit“, freut sich Patrik Simon über die neue Mitarbeiterin, die er für den Verein begeistern konnte.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Neu beim i.m.a e.V.: Josephine Glogger-Hönle (Foto: privat).

  • Zuhause in der Landwirtschaft: Josephine Glogger-Hönle (Foto: privat).

Neue Bildungsoffensive für Themen der Landwirtschaft

Mehr Wissen über die Landwirtschaft und die Produktion von Nahrungsmitteln soll nach dem Willen der Landesregierung künftig an den Schulen von Schleswig-Holstein vermittelt werden. Landwirte und Lehrkräfte können sich nun an der Umsetzung beteiligen. 

Medien-Information

Neue Bildungsoffensive für Themen der Landwirtschaft

Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in Schleswig-Holstein (5. bis 10. und 11. bis 13. Klasse) soll es bald spezielle Bildungsangebote für die drei Themenbereiche Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz geben. Das ist Ziel der Bildungsoffensive vom Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz, an dessen Spitze mit Werner Schwarz der ehemalige Bauernpräsident des Bundeslandes steht, und die nach dem Start im Mai nun Fahrt aufnehmen soll.

Schwarz‘ Ministerium will erreichen, dass den Jungen und Mädchen in den Schulen „konkretes Wissen zu moderner, regionaler Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion“ vermittelt, der „Wert von Lebensmitteln“ dargestellt, „Lebensmittelverschwendung“ gemindert und eine „gesunde und nachhaltige Ernährungsweise“ aufgezeigt werde, um schließlich die heimische „Landwirtschaft durch mehr Akzeptanz und Wertschätzung“ zu stärken.

Um diese Bildungsziele zu erreichen, bietet das Ministerium Landwirten und Lehrkräften ein auf die Schülerinnen und Schüler zugeschnittenes Bildungsprogramm an. Es wurde in Kooperation mit der Europa-Universität in Flensburg entwickelt, das die Bildungsoffensive auch wissenschaftlich begleitet.

Zur Umsetzung werden jetzt landwirtschaftliche Betriebe gesucht, die als außerschulische Lernorte fungieren. Auch die Gastronomie und verarbeitende Lebensmittelproduzenten sowie andere Akteure im ländlichen Raum sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Dabei sind eigene Ideen der Bildungspartner willkommen, bei deren Umsetzung das Ministerium und die Universität zur Seite stehen.

Am Ende will man „ein buntes und vielfältiges Bildungsangebot zusammenstellen, welches dann für alle Schulen in Schleswig-Holstein in einem Bildungskatalog angeboten“ wird. Die Umsetzung der Bildungsangebote auf den Betrieben wird mit einer Aufwandsentschädigung von 400 Euro vergütet.

Am 26. bzw. 28. September 2023 geht es mit einem Workshop los. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zum 15. September 2023 per e-mail an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Die Bildungsoffensiv in Schleswig-Holstein wird unterstützt durch die vom i.m.a e.V. organisierte Initiative „Landwirtschaft macht Schule“. Hierbei laden Lehrkräfte Landwirtinnen und Landwirte in den Unterricht ein, damit diese von ihrer Arbeit in der Landwirtschaft berichten. Dieses authentische Bildungsangebot ist eine ideale Ergänzung zur Bildungsoffensive in Schleswig-Holstein, setzt es doch bereits vor dem Bauernhofbesuch einer Schulklasse an und vermittelt Grundlagenwissen, das in der Praxis auf einem „Lernort Bauernhof“real überprüft und vertieft werden kann.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Passender Rahmen für die Bildungspatnerschaft: Landwirtschaftsminister Werner Schwarz (l.) und Ministerpräsident Daniel Günther (Schwintowski/i.m.a e.V.)..

  • Bildungsoffensive in Stadt und Land: Praktiker erläutern Schülern die Arbeit in der Landwirtschaft (Schwintowski/i.m.a e.V.)..

  • Landwirtschaft macht Schule: Landwirte informieren im Unterricht, wie sie arbeiten (Symboldbild: adobe stock/syda/gaul/i.m.a e.V.).

Neue EinSichten-Broschüre gewährt erste Einsichten

Wer sehen will, wie Tierwohl in der Landwirtschaft realisiert wird, sollte sich davon auf einem Bauernhof einen eigenen Eindruck verschaffen. Die neue Borschüre der Transparent-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" bietet eine erste Orientierung.

Medien-Information

Neue EinSichten-Broschüre gewährt erste Einsichten

"Heute lesen - morgen erleben" lautet das Motto der neuen Broschüre vom i.m.a-Projekt "EinSichten in die Tierhaltung". Auf vierzig Seiten wird die Transparenz-Initiative vorgestellt. Dabei kommen auch die Menschen zu Wort, die das Projekt lebendig machen.

Sieben Bauernhöfe in sieben Bundesländern werden in der neuen Image-Broschüre exemplarisch portraitiert. Dabei sind alle Tierarten und Haltungsformen berücksichtigt: Milchvieh-, Mutterkuh-, Sauen- und Legehennenhaltung ebenso wie Ferkelaufzucht, Hähnchen-, Schweine- und Bullenmast. Sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Betriebe sind vertreten. Sie repräsentatieren auch die große Vielfalt in der Tierhaltung und verdeutlichen zugleich, worauf es bei den verschiedenen Haltungsformen und Betriebskonzepten ankommt.

Transparenz endet nicht an den Stalltüren. Auch die Tierhalter kommen in der Broschüre zu Wort. Es sind überwiegend Bauernfamilien, die ihre Höfe seit mehreren Generationen betreiben und den Kontakt mit den Verbrauchern suchen. Wer daran Interesse hat und aus erster Hand Details zur Tierhaltung erfahren und sehen möchte, wie Tierwohl praktiziert wird und auch wer kritische Themen mit den Bauern diskutierten will, ist auf allen Betrieben der Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" willkommen.

Die Broschüre "Heute lesen - morgen erleben" bietet eine erste Orientierung. Nicht nur für Verbraucher. Auch Tierhalter, die sich an der Transparenz-Initiative beteiligen möchten, finden in dem Heft viele Anregungen und erfahren, wie der i.m.a e.V. die Landwirte bei ihrem Engagement unterstützt und welche finanziellen Hilfen es gibt. Inzwischen schließen sich deutschlandweit immer mehr Landwirte der i.m.a-Transparenz-Initiative an und bieten "EinSichten in die Tierhaltung". Sie haben erkannt, dass ein offener Verbraucher-Dialog auch zur Akzeptanz der gesamten Landwirtschaft in unserer Gesellschaft beitragen kann.

Im i.m.a-webshop kann die neue Image-Broschüre vom "EinSichten"-Projekt online gelesen, heruntergeladen oder angefordert werden.

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Neue Ideen und bewährte Themen beim Lernort Bauernhof

Für die Bildungsarbeit auf dem Lernort Bauernhof werden stark nachgefragte Lehr- und Lernmaterialien neu aufgelegt sowie weitere Themen entwickelt. Das haben die Teilnehmer vom Bundesforum Lernort Bauernhof auf ihrer jüngsten Tagung beschlossen.

Medien-Information

Neue Ideen und bewährte Themen beim Lernort Bauernhof

Mit beliebten Produkten und neuen Ideen zur Stärkung des außerschulischen Lernens startet das Bundesforum Lernort Bauernhof in eine weitere Projektphase. In Kassel wurden dazu bei einem Treffen von Repräsentanten aus den Bundesländern, die sich mit dem Thema „Lernen auf dem Bauernhof“ befassen, die nächsten Aufgaben und die weitere Ausrichtung des Bundesforums besprochen.

Die vergriffenen Bildungsmaterialien der „Expeditionen“-Reihe zur Biodiversität, der Tierhaltung im Kuhstallsowie dem Anbau von Getreide und Kartoffeln werden neu aufgelegt. Es soll neues Material erarbeitet werden, mit dem die Energiegewinnung bei Biogas-Anlagen für Schulklassenbesuche aufgenommen wird. Dabei sollen wie bei den bisherigen Themen der „Expeditionen“-Reihe Lernstationen enthalten sein, an denen Schülern handlungsorientiert vermittelt wird, wie sich aus Gülle und anderen Substraten Energie erzeugen lässt. In diesem Zusammenhang präsentierte die Bauernhofpädagogin Thale Meyer ein Konzept, mit dem Landwirten und Lehrkräften Anregungen für den Besuch einer Biogasanlage vermittelt werden. Meyer, die beim i.m.a e.V. auch das Bundesforum Lernort Bauernhof koordiniert, stellte dazu Ideen und erste aktivierende Umsetzungen für Schüler vor, die sie bereits entwickelt und erprobt hat.

Bereits im Februar wird das Bundesforum Lernort Bauernhof zusammen mit weiteren Akteuren vom Lernort Bauernhof an der größten europäischen Bildungsmesse, der didacta in Köln teilnehmen. Auf der vom i.m.a e.V. organisierten Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ wird der Austausch mit Lehrkräften und anderem pädagogischen Fachpersonal gesucht, um die Bildungsangebote der landwirtschaftlichen Betriebe für Kita-Kinder und Schüler aller Altersstufen zu präsentieren. Zusätzlich richtet das Bundesforum erneut den Empfang vom „Ausschuss für außerschulisches Lernen“ des didacta Verbandes aus, bei dem sich Akteure verschiedener Bildungsinitiativen über ihre Arbeit austauschen.

In der Sitzung des Bundesforums in Kassel wurden außerdem zwei Beispiele von Kooperationen mit pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg vorgestellt. Dabei wird innerhalb eines Seminars Lehramtsstudierenden der Bauernhof als Lernort vorgestellt. Eine Exkursion auf einen landwirtschaftlichen Betrieb, die Vorstellung von Lernstationen, eine Einführung in die Landwirtschaft und ein Gespräch mit einem Landwirt gehören zum Angebot. Daneben gibt es ein weiteres Beispiel kooperativen Lernens von landwirtschaftlichen Fachschülern und Biologiestudierenden, die innerhalb eines anderen Seminars Anknüpfungspunkte für landwirtschaftliche Themen in den Bildungsplänen der Schulen austarieren, einen gesamten Lerngang gemeinsam entwickeln und mit einer Schulklasse erproben. Dabei entstehen Vorschläge für den Unterricht zur Vorbereitung einer Hoferkundung, wie auch sehr praktische Hofstationen.

Zudem haben die Teilnehmer des Treffens vom Bundesforum Lernort Bauernhof die bisherige Vorsitzende ihres Gremiums, Andrea Bleher vom Bauernverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe, im Amt bestätigt. Sie dankte der zweiten Vorsitzenden, Christine Kolle vom Landvolk Niedersachsen, für die langjährige intensive Arbeit für das Bundesforum. Kolle stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung; ihre Position wurde nicht neu besetzt.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Die "Expeditionen"-Reihe: Lehr- und Lernmaterialien für die außerschulische Bildungsarbeit auf Bauernhöfen.

  • Das i.m.a-Lehrermagazin mit einer Titelgeschichte zu Biogas-Anlagen: Vorbild für ein neues Thema der "Expeditionen"-Reihe.

Neue Kampagne zeigt "Gesichter der Landwirtschaft"

Mit Fotos von Männern und Frauen aus der Landwirtschaft, will der i.m.a e.V. für mehr Wertschätzung der Menschen sorgen, die nur selten im Rampenlicht stehen. Die "Gesichter der Landwirtschaft" sind auf der i.m.a-Homepage und auf Instagram zu sehen.

Medien-Information

Neue Kampagne zeigt "Gesichter der Landwirtschaft"

Bauernfamilien ernähren Deutschland. Ohne sie müssten wir Nahrungsmittel importieren, würden Kulturlandschaften verwahrlosen und wertvolle Tierrassen aussterben. Doch während Tierhaltung und Tierwohl, Ackerbau und Pflanzenschutz, Naturpflege und Umweltschutz dominierende Aspekte in den Debatten um die Landwirtschaft sind, wird den Menschen dahinter kaum Aufmerksamkeit zuteil. Das will der i.m.a e.V. jetzt mit seiner Kampagne „Gesichter der Landwirtschaft“ ändern.

„Die Landwirtschaft hat viele Gesichter; wir machen sie sichtbar“, sagt Bernd Schwintowski, der beim i.m.a e.V. die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet und die Kampagne betreut. „Wir zeigen, dass hinter jedem Tier, jedem Quadratmeter Ackerland und jedem Blühstreifen Menschen stehen, die sich dafür verantwortlich fühlen.“

Dabei setzt der gemeinnützige i.m.a e.V. nicht auf kostspielige Image-Kampagnen und großformatige Plakate oder Anzeigen. Stattdessen sind die Homepage und der Instagram-Account des Vereins die Kommunikationsplattformen. Am Fuß der Homepage www.ima-agrar.de werden die „Gesichter der Landwirtschaft“ sichtbar. Die dort durchlaufenden, einzeln anklickbaren Fotos sind mit dem Instagram-Account information.medien.agrar vernetzt. Dort finden sich zu jedem Foto weiterführende Informationen.

„Wir kommunizieren kurz und präzise, ganz im Sinne der jungen und sich dynamisch verändernden Instagram-Zielgruppen“, sagt der i.m.a-Pressesprecher. „Wer mehr wissen möchte, kann sich auf unserer Homepage oder im Internet-Shop bei den kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien tiefergehend informieren“ (www.ima-shop.de).

Die „Gesichter der Landwirtschaft“ fotografiert Christian Gaul, den i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon entdeckt hat: „Uns haben seine atmosphärischen Portraits beeindruckt, unter denen auch viele Fotos von südamerikanischen Bauern waren.“ Gaul, der in Essen geboren, aber in Brasilien aufgewachsen ist, reist im i.m.a-Auftrag zu deutschen Bauernfamilien. Dort portraitiert er Mitarbeiter, zeigt Arbeitssituationen und dokumentiert so den Arbeitsalltag. „Mich fasziniert die Vertrautheit zwischen Mensch und Tier, die Einheit aus Natur und Technik, die ich auf den Betrieben erlebe“, beschreibt Christian Gaul seine Begeisterung.

„Diese stimmungsvollen Aufnahmen unserer Tage ergänzen wir durch Fotos aus unserem Archiv historischer Bilder der Landwirtschaft“, erläutert Bernd Schwintowski. „Dadurch bilden wir die Vielfalt der landwirtschaftlichen Arbeit ab und zeigen zugleich, dass es immer auf das Engagement jedes Einzelnen ankommt, das durch unsere Gesellschaft mehr Wertschätzung erhalten sollte.“ Dass die i.m.a-Kampagne ein Dialog-Angebot ist, beweisen erste Reaktionen. „Neben „Likes“ zu den Fotos vernetzen sich mit uns immer mehr Menschen, nicht nur aus der Agrar-Szene. Und Landwirte laden uns ein, auch auf ihrem Betrieb zu fotografieren.“, freut sich der Pressesprecher über die ersten Achtungserfolge.

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  • Ausschnitt aus dem Instagram-Foto-Portfolio

  • "Gesichter der Landwirtschaft" - auch kleine Entdecker gehören dazu.

Neue Kompetenz für interaktives Lernen

Landwirtschaftliche Bildungsarbeit findet immer häufiger auch daheim statt. Der i.m.a e.V. hat darauf reagiert und bietet eine Fülle an digitalen Unterrichtsbausteinen an. Mit der Besetzung einer neuen Koordinierungsstelle wird das Angebot erweitert.

Medien-Information

Neue Kompetenz für interaktives Lernen

Besetzung der Koordinierungsstelle für das E-Learning-Portal des i.m.a e.V.

Der i.m.a e.V. baut sein Angebot an landwirtschaftlichem Lernmaterial für die digitale Bildungsarbeit weiter aus. Dafür hat der gemeinnützige Verein mit Lydia Hartmann eine neue Expertin gewinnen können, die künftig die Entwicklung interaktiver Unterrichtsmodule koordinieren wird. Seit Beginn der Pandemie steigt die Nachfrage im digitalen Bildungssegment rapide an. Dabei sind onlinebasierte Unterrichtsbausteine nicht nur für das Lernen daheim stark gefragt. Auch Lehrkräfte nutzen die Angebote zunehmend, um ihren Unterricht zeitgemäß und modern zu gestalten.

Lydia Hartmann kommt vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. (ZDG). Dort war sie für die Initiative „Geflügel macht Schule“ verantwortlich. Aus dieser Arbeit kennt sie auch die Lehr- und Lernmaterialien des i.m.a zum Geflügel; etwa das Unterrichtsposter „Woher kommen Chicken Nuggets, Putenschnitzel und Co.?“ sowie die Angebote für das außerschulische Lernen.

Die neue Kollegin im i.m.a-Team hat Medien- und Kommunikationsmanagement studiert und in Unternehmen für Informationstechnologien und Erwachsenenbildung gearbeitet. „Mich treibt an, Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wie vielfältig die Leistungen in der Landwirtschaft sind und was jeder Einzelne in dieser Branche leistet“, sagt sie über ihre Motivation, sich beim i.m.a e.V. in die landwirtschaftliche Bildungsarbeit einzubringen. Dabei begeistert sie besonders, „wenn ich etwas Neues oder Überraschendes erfahre und für mich selbst erkenne: Auch du lernst immer wieder dazu, weil die Landwirtschaft so komplex und keinesfalls einseitig ist. Mit sachlichen Informationen dazu beitragen zu können, dass sich junge Menschen eine eigene Meinung bilden können, ist eine sehr schöne Aufgabe“, konstatiert die Bildungsexpertin.

„Die Kompetenzen von Lydia Hartmann haben wir schon bei unserer Zusammenarbeit mit dem ZDG schätzen gelernt“, erläutert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Darum haben wir uns sehr gefreut, als sie sich für die Mitarbeit in unserem Team entschieden hat.“ Insbesondere die interdisziplinären Erfahrungen der neuen Kollegin seien für den i.m.a e.V. eine Bereicherung bei der Gestaltung der vielfältigen Bildungsangebote des gemeinnützigen Vereins.

Insgesamt bietet der i.m.a e.V. bereits mehr als 250 digitale Lehr- und Lernmaterialien sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler im kostenlosen Wissensportal seiner Homepage an (www.ima-agrar.de/wissen).

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Neu im Team: Lydia Hartmann mit einem Schwerpunktthema - Geflügel.

  • Neu im Team: Lydia Hartmann kümmert sich um interaktive Bildungsangebote.

Neue Kompetenz für transparente Tierwohl-Themen

Mit Dana Heyligenstädt bereichert eine neue Mitarbeiterin das Team vom i.m.a e.V. Die Agrar-Wissenschaftlerin kümmert sich vor allem um die Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung", bei der Verbraucher in Ställe hineinschauen können.

Medien-Information

Neue Kompetenz für transparente Tierwohl-Themen

Dana Heyligenstädt bereichert das i.m.a-Team

Die Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ hat mit der Agrarwissenschaftlerin Dana Heyligenstädt neue Unterstützung bekommen. Sie übernimmt beim i.m.a e.V. die Projektkoordination und betreut Tierhalter, die ihre Ställe für Besucher öffnen, damit diese sich einen Eindruck von der Tierhaltung verschaffen können. Zudem wird sich die neue Mitarbeiterin aufgrund der Einschränkungen während der Covid-19-Pandemie um Alternativen zu den geführten Stalltouren auf den Betrieben kümmern.

Dana Heyligenstädt hat an der Humboldt Universität in Berlin Agrarwissenschaften studiert. Für ihre Bachelorarbeit hat sie die „Einzelhaltungsphase bei Milchviehkälbern“ untersucht. „Tierhaltung begeistert mich seit meinen ersten Praktika“, erinnert sich Dana Heyligenstädt. Bereits mit 15 Jahren hatte sie sich bei einem Schulpraktikum auf einem Landwirtschafts-College in Irland um die Versorgung von Pferden gekümmert. In England arbeitete sie in einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb, auf dem Schafe und Mutterkühe gehalten und Produkte direkt vermarktet wurden. In Brandenburg schließlich war Heyligenstädt auf einem Milchviehbetrieb im Herdenmanagement für die Versorgung von Kälbern zuständig. Auch Einblicke in die Schweinemast konnte die Agrarstudentin dort gewinnen.

Ihre Erfahrungen ergänzte Dana Heyligenstädt beim Bundesinstitut für Risikobewertung. Dort kümmerte sie sich in einem didaktischen Pflanzenlabyrinth um Kitagruppen, Schulklassen und Berufsschüler, informierte über die Geflügelhaltung und betreute Veranstaltungen. „Diese vielseitigen Vorkenntnisse und die Begeisterung für die Tierhaltung machen Dana Heyligenstädt zu einem weiteren wichtigen Mitglied in unserem i.m.a-Team“, freut sich Geschäftsführer Patrik Simon über den Einstieg der Hauptstädterin.

Dana Heyligenstädt kommt mit vielen Ideen und Plänen zum i.m.a e.V. Besonders aktive Tierhalter möchte sie als Repräsentanten ihrer Branche bekannter machen. „EinSichten in die Tierhaltung“ ist so ein tolles Dialog-Projekt, auf das noch viel mehr Verbraucher aufmerksam werden müssen“, betont die neue Projektkoordinatorin. Überall dort, wo Hofbesucher mit Landwirten in den Dialog treten, entstehe gegenseitiges Verständnis. „Wenn Tierhalter ihre Arbeit darstellen und Fragen der Verbraucher kompetent beantworten, lassen sich Vorurteile abbauen. Dazu möchte ich beitragen“, erläutert Dana Heyligenstädt.

Der i.m.a e.V. unterstützt mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ Landwirte in ihrer Verbraucherkommunikation. So wird z.B. mit Zuwendungen der Landwirtschaftlichen Rentenbank der Einbau von Stallfenstern gefördert, durch die Besucher Einblicke in Ställe erhalten. Weitere Informationen finden Sie auf www.ima-agrar.de. Dort stehen auch honorarfreie Fotos zur Illustration Ihrer Berichterstattung zur Verfügung.

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  • Neu im i.m.a-Team: Dana Heyligenstädt

  • EinSichten in die Tierhaltung: Besucher informieren sich aus erster Hand (Foto Rohr)

  • EinSichten in die Tierhaltung: Beim Melken im Stall zuschauen (Foto Jaworr)

  • EinSichten in die Tierhaltung: Sehenswert, was Landwirte leisten (Foto Jaworr)

Neue Medienlisten für Landwirte und Lehrkräfte

Das Angebot an Info-, Lehr- und Lernmaterialien im i.m.a-Webshop nimmt beständig zu. Um sich besser orientieren zu können, gibt es jetzt zwei neue Medienlisten für die Öffentlichkeitsarbeit auf Bauernhöfen und die Bildungsarbeit in Kitas und Schulen.

Medien-Information

Neue Medienlisten für Landwirte und Lehrkräfte

Anregungen für die landwirtschaftliche Kommunikationsarbeit

Erstmals gibt es jetzt eine i.m.a-Medienliste für Landwirte und deren spezielle Bedürfnisse in der Öffentlichkeitsarbeit. Die neue Liste hilft Landwirten dabei, unter den mehr als 180 Infomaterialien des i.m.a e.V. die passenden Produkte zu entdecken, mit denen Hofbesucher informiert werden können, aber auch Bildungsarbeit auf dem Betrieb unterstützt werden kann. Die Medienliste für Landwirte ergänzt die bereits eingeführte Medienliste für Lehrkräfte, die in einem neuen Design erscheint und in der die Lehr- und Lernmaterialien entsprechend ihrer Eignung für die unterschiedlichen Einsatzgebiete im Schulbetrieb geordnet sind.

„Die Fülle an i.m.a-Materialien hat es immer schwieriger gemacht, diese Vielfalt in nur einer Medienliste darzustellen, ohne daraus einen Katalog zu machen“, erläutert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die Entscheidung für die Produktion von zwei unterschiedlichen Medienlisten. Gerade bei Landwirten habe der Bedarf an geeigneten Info-Materialien für die Information von Verbrauchern stetig zugenommen. Darauf habe der Verein mit der Produktion geeigneter Materialien reagiert. „Nun war es Zeit, den Landwirten eine Orientierungshilfe zu geben, wie sie diese Materialien am besten einsetzen können“, so Simon.

Die neuen Medienlisten vermitteln anschaulich den Nutz- und Mehrwert einzelner Produkte. Sie beschreiben deren Anwendungsbereiche und motivieren dazu, sich an den verschiedenen i.m.a-Projekten wie der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“, der Kampagne „Gesichter Landwirtschaft“ oder dem Bildungsangebot „Lernort Bauernhof“ zu beteiligen.

Der i.m.a-Geschäftsführer betont, dass den Landwirten „natürlich auch die Medienliste für Lehrkräfte zur Verfügung steht“. Gerade Landwirte, die auf ihren Betrieben z.B. als „Lernort Bauernhof“ Bildungsarbeit betreiben, finden darin wertvolle Anregungen. Sie könnten die Liste auch Hofbesuchern mit Schulkindern übergeben, damit die Medienliste auf diese Weise den Weg zu den Lehrkräften in den Schulen findet. Simon: „Am Ende geht es immer darum, auf möglichst vielen Wegen über die Arbeit in der Landwirtschaft zu informieren. Wir unterstützen dabei den bäuerlichen Berufsstand und vertrauen darauf, dass er künftig noch intensiver unsere zumeist kostenlosen Produkte nutzt.“

Simon erinnert daran, dass es bundesweit kaum noch Anbieter unterstützender Materialien für die landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit gibt, der Bedarf und das Engagement des Berufsstandes jedoch weiter zunehmen. Neben den Landwirten nutzen auch Verbände die i.m.a-Materialien. In den Schulen setzen bereits tausende Lehrkräfte die Angebote des gemeinnützigen Vereins ein, die online bestellt werden können (www.ima-shop.de).

Wie alle Produkte, die der i.m.a e.V. seit vergangenem Jahr neu produziert bzw. nachdruckt, so wurden auch die Medienlisten klimaneutral auf zertifiziertem FSC-Papier hergestellt. Damit werde man dem Anspruch auf Ressourcenschutz nachhaltig gerecht.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Medienliste für Landwirte: Alles für die landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit.

  • Medienliste für Lehrkräfte: Alles für die Bildungsarbeit in Kitas und Schulen.

Neue Termine für bedeutende Veranstaltungen

Für den Deutschen Bauerntag und den "Tag des offenen Hofes" - zwei der bedeutendsten Veranstaltungen in der Landwirtschaft -, die aufgrund der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie verschoben werden mussten, gibt es neue Termine.

Medien-Information

Neue Termine für bedeutende Veranstaltungen

Der Deutsche Bauerntag ist das bedeutendste Verbandstreffen der Landwirtschaft. Dort entscheiden die Delegierten über die weitere Arbeit ihres Interessenverbandes. Jedes Jahr findet der Deutsche Bauerntag in einem anderen Bundesland statt. 2020 war das Treffen für den 25. bis 26. Juni in Lübeck geplant. Nun wurde es auf den 16. Oktober 2020 verschoben. Wegen anstehender Wahlen war es wichtig, für die Veranstaltung noch einem Termin in diesem Jahr zu finden.

Auf das kommende Jahr wurde hingegen der "Tag des offenen Hofes" verlegt. Er war ursprünglich für den 13/14. Juni in Melle bei Osnabrück geplant. Traditionell ist der "Tag des offenen Hofes" alle zwei Jahre die Auftaktveranstaltung für viele weitere Hoffeste in ganz Deutschland, zu denen die Bauernfamilien auf ihre Betriebe einladen, damit sich die Verbraucher eigene Eindrücke vom Leben und der Arbeit in der Landwirtschaft verschaffen können. Diese Auftaktveranstaltung wurde nun auf den 29/30. Mai 2021 verlegt.

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Neue Zeitrechnung: In Deutschland ist jetzt Erntezeit

Vielerorts sind jetzt große Erntemaschinen im Einsatz. Dass dabei auch an Wochenenden und sogar nachts gearbeitet wird, hat einleuchtende Gründe: Denn jeder Regenschauer kann die Qualität von Getreide oder anderen Feldfrüchten stark beeinträchtigen.

Medien-Information

Neue Zeitrechnung: In Deutschland ist jetzt Erntezeit

Wenn das Getreide reif ist, muss der Bauer seine Ernte rasch einholen. Denn dann steckt die ganze Kraft der Pflanze in den Körnern. Kommt ein heftiger Sturm oder Regen auf, kann die Getreidepflanze schnell umknicken und das Getreide wird geschädigt. Schlimmstenfalls ist dann sogar die gesamte Ernte vernichtet.

Darum gibt es für Bauern in der Erntezeit keinen geregelten Arbeitstag. Die großen Mähdrescher müssen aufs Feld, um Stunde um Stunde zu ernten. So wird auch an Wochenenden und bis in die Dunkelheit hineingearbeitet. Auch der morgendliche Tau macht die Halme schwer, so dass die ideale Erntezeit gerade für Getreide die warmen Tages- und frühen Nachtstunden ist.

Zudem besitzt nicht jeder Landwirt einen eigenen Mähdrescher. Viele Bauern beauftragten Lohnunternehmer mit der Erntearbeit oder nutzen die Mähdrescher der Maschinenringe, bei denen sich viele Landwirte zusammenschließen, um teure Agrartechnik gemeinsam zu nutzen. Dann zählt erst recht jede Stunde.

Was für die Getreideernte gilt, gilt auch für andere Feldfrüchte, wie z.B. Ackerbohnen, Kartoffeln, Mais oder Zuckerrüben. Erntezeit ist Hochsaison in der Landwirtschaft. Denn von der guten Qualität des Ernteguts hängen Verkaufserlöse und damit die Existenzen der Bauernfamilien ab.

Darum sollten wir Verbraucher Nachsicht üben, wenn wir nachts die Mähdrescher hören. Und wenn ein großes Erntefahrzeug auf der Landstraße unterwegs ist, sollte Abstand gehalten und nicht überholt werden. Man kann darauf vertrauen: Der Bauer auf dem Fahrersitz wird bei Gelegenheit ausweichen und den Verkehr vorbeilassen.

  • Mähdrescher im Einsatz (Symbolfoto: ©Claas)

  • Verladen des Getreides auf dem Feld (Symbolfoto: ©Claas)

Neues Nutztier als Nahrungsmittel: Heimchen am Herd

Noch sind es erst 45 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, die sich vorstellen können, Insekten als Nahrungsmittel zu verspeisen. Das könnte sich bald ändern, denn die EU hat jetzt ein neues Nutztier zur Nahrungsmittelversorgung zugelassen.

Medien-Information

Neues Nutztier als Nahrungsmittel: Heimchen am Herd

Das "Heimchen am Herd" ist nicht nur eine Novelle des englischen Schriftstellers Charles Dickens. Mit dem Begriff wurden einst auch Frauen bedacht, die ihre Erfüllung darin fanden, allein für Familie und Haushalt da zu sein. Künftig könnte das "Heimchen am Herd" in einem anderen Zusammenhang eine Renaissance erfahren. Denn mit der Zulassung der Hausgrille als Nahrungsmittel, die Dickens einst als "Heimchen am Herd" beschrieben hatte, kommt dem Insekt in den Debatten um Ernährungsfragen der Zukunft eine neue Bedeutung zu - gerade am heimischen Herd.

Nach Mehlwurm und Wanderheuschrecke hat jetzt auch die Hausgrille, eben das "Heimchen", in der Europäischen Union eine Zulassung als Lebensmittel erhalten. Damit kann das Tier getrocknet, gefroren oder in Pulverform im Einzelhandel verkauft werden. Unsere Speisenkarten werden also um ein weiteres Nahrungsmittel bereichert.

Schon länger werden Insekten als Alternativen in der Nahrungsmittelversorgung bezeichnet. So war zuletzt in einer repräsentativen i.m.a-Umfrage zur "Zukunft der deutschen Landwirtschaft" festgestellt worden, dass bereits 45 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung keine Vorurteile gegen Insekten als Nahrungsmittel haben. Besonders Männer (55 %) und junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren (56 Prozent) sowie Senioren hatten Insekten als eine Lösung zur Bewältigung von Nahrungsmittelengpässen bezeichnet.

Das "Heimchen" bzw. die Hausgrille ist nur eine von mehr als 1.900 Insektenarten, die weltweit als essbar gelten. Vielfach werden sie als "Fleisch der Zukunft" bezeichnet. Denn die Tiere sind reich an Proteinen, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Insekten gelten daher auch als ein Beitrag in der auf zehn Jahre angelegten "Farm-to-Fork"-Strategie der Europäischen Kommission, die u.a. darauf abzielt, das europäische Lebensmittelsystem gesünder, fairer und umweltfreundlicher zu gestalten.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft (Symbolbild ©witzeeze_adobeStock)

Neues Siegel für Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft

Essen aus Deutschland ist ein Qualitätsmerkmal. Darauf machen jetzt die Landwirtschaft und der Lebensmitteleinzelhandel mit einem neuen Herkunftszeichen aufmerksam. Es soll ab Januar 2024 Verbrauchern die Orientierung beim Einkauf erleichtern.

Medien-Information

Neues Siegel für Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft

Agrarprodukte und Lebensmittel aus Deutschland sollen im kommenden Jahr am neuen Qualitätssiegel „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ erkennbar sein. Das gilt für Rind- und Schweinefleisch, Eier und Milch sowie Gemüse, Kartoffeln und Obst. Nur Produkte, die hierzulande angebaut oder erzeugt, verarbeitet und verpackt wurden, dürfen dieses Herkunftskennzeichen tragen. Bei Geflügelfleisch gilt dies sogar für die Herkunft der Elterntierhaltung.

„Das Herkunftskennzeichen Deutschland wird für die Wertschätzung unserer Lebensmittel durch die Verbraucherinnen und Verbraucher sorgen“, ist Joachim Rukwied, der deutsche Bauernpräsident und i.m.a-Vorsitzende überzeugt. Der i.m.a e.V. gehört zu den Mitgliedern vom ZKHL, der Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e.V., die das neue Siegel auf den Weg gebracht hat. Die führenden deutschen Lebensmittelketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl und die Rewe Group wollen an der Umsetzung mitwirken. Das haben Repräsentanten der Handelsunternehmen in einer Absichtserklärung bekundet.

Als einen „wichtigen Schritt auf dem Weg zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit unserer heimischen Land- und Ernährungswirtschaft“ hat Josef Sanktjohanser die Einführung des „Herkunftszeichen Deutschland“ bezeichnet. Für den Vorstandsvorsitzenden des ZKHL steht das Siegel für „Transparenz, Orientierung und Sicherheit“.

Gütesiegel für Lebensmittel aus Deutschland haben Tradition. Bereits vor fünfzig Jahren hat der Slogan „Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch“ bzw. „Essen aus Deutschland“ Verbraucher motiviert, beim Einkauf zu einheimischen Produkten zu greifen.

Das neue Herkunftskennzeichen können Lebensmittelunternehmen und -produzenten zur Kennzeichnung ihrer Produkte nutzen. Ein Prüfsystem soll sicherstellen, dass die Kriterien zur Vergabe des Siegelseingehalten werden.

 

 

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  • Das neue Herkunftskennzeichen: Symbol für Qualität aus Deutschland.

  • Branchenvereinbarung unterzeichnet: Joachim Rukwied, Friedrich-Otto Ripke, Josef Sanktjohanser, Dagmar Klingelhöller und Dr. Henning Ehlers präsentieren das neue Siegel (v.l.n.r.; Foto ZKHL).)

Nicht nur zum Fest: Geflügel ist bei Verbrauchern begehrt

Seit mehr als 4000 Jahren gehört Geflügel zu den bedeutendsten Nahrungsmitteln der Menschen. In der EU sind die deutschen Tierhalter nach ihren polnischen Kollegen die zweitgrößten Geflügelfleisch-Erzeuger. Aber am meisten gegessen wird andernorts.

Medien-Information

Nicht nur zum Fest: Geflügel ist bei Verbrauchern begehrt

Schaut man in der Weihnachtszeit auf die Speisenzettel in Deutschland, könnte der Eindruck entstehen, Enten und Gänse seien der Menschen liebstes Festtagsessen. Tatsächlich aber ist über das Jahr gesehen ein anderes Geflügel weitaus begehrter: der Truthahn bzw. die Pute.

Mit einem Anteil von 23 Prozent des verzehrten Geflügelfleischs in Deutschland liegen die Puten auf Platz zwei; nach den Masthähnchen. Sie sind mit 73,1 Prozent das beliebteste Geflügel der Verbraucher. Enten und Gänse haben mit gerade mal 3,1 bzw. 2,1 Prozent einen vergleichsweise geringen Anteil am Geflügelfleisch.

Pro Person werden im Jahr durchschnittlich 13,1 Kilogramm Geflügelfleisch konsumiert. Das sind 1,5 Kilogramm mehr als noch vor zehn Jahren. Gleichwohl scheint sich der Verbrauch seit etwa sechs Jahren um die 13 Kilogramm einzupendeln.

Verglichen mit anderen Ländern in der Welt, scheinen die Verbraucher in Deutschland beim Konsum von Geflügelfleisch eher bescheiden zu sein. Mit fast 39 Kilogramm Fleisch pro Kopf der Bevölkerung wird im europäischen Vergleich in Portugal am meisten Geflügel verzehrt. In Frankreich waren es 23 Kilogramm. In den USA wurden sogar fast sechzig Kilogramm Geflügelfleisch pro Kopf der Bevölkerung verzehrt.

Experten erwarten in diesem Jahr für die deutsche Geflügelbranche einen Umsatz von etwa 5,6 Milliarden Euro, nachdem er in den vergangenen fünf Jahren um 1,1 Prozent pro Jahr rückläufig war. Die weitere Entwicklung hänge stark von den bevorzugten Geflügelvorlieben der Verbraucher ab. So könnte sich eine Zunahme des Veganismus negativ auf die Erzeugung von Geflügelfleisch auswirken, während die vegetarische Ernährung Potenziale für die Eierproduktion böte, weil Hühnereiweiß für die Herstellung vegetarischer Wurst benötigt würde.

Ob Huhn oder Hähnchen, Pute oder Truthahn, Gans oder Ente - unsere 3-Minuten-Info zu den Tierarten vermitteln kompakte Einblicke in die Welt der gefiederten Nutztiere. Sie können im i.m.a-webshop online gelesen und angefordert werden. Außerdem gibt es rund um das Geflügel viele weitere nützliche Lehr- und Lernmaterialien; nicht nur für den Schulunterricht.

 

 

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  • Der Fleischkonsum im Überblick: Geflügel wird zunehmend begehrter (Grafik: BLE).

  • Beliebter als Gans und Ente: Der Truthahn bzw. die Pute.

Noch mehr "EinSichten in die Tierhaltung"

In der mittlerweile dritten Broschüre der Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" werden erneut Betriebe vorgestellt, die zu Hofbesuchen einladen, bei denen man sich eigene Eindrücke von den Formen der Nutztierhaltung machen kann.

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Noch mehr "EinSichten in die Tierhaltung"

Dritte Ausgabe der Broschüre mit den Portraits landwirtschaftlicher Betriebe

Acht Betriebe stehen im Mittelpunkt der neuen Image-Broschüre der i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“. Mit den portraitierten Unternehmen werden verschiedene Formen der Nutztierhaltung exemplarisch dargestellt. Damit kann die bereits dritte Ausgabe der Broschüren-Reihe erneut auch als Orientierung vor Hofbesuchen dienen, zu denen die an der Initiative teilnehmenden Betriebe einladen. Das Heft ist kostenlos beim i.m.a e.V. erhältlich.

Die in der Broschüre präsentierten acht landwirtschaftlichen Unternehmen in fünf Bundesländern stehen beispielhaft für andere Betriebe der Branche. Dabei handelt es sich um einen Geflügelhalter, der Freilandhaltung betreibt, und um einen Hof, auf dem Legehennen in Mobilställen gehalten werden. Ein Schweinehalter züchtet Ferkel, hält Sauen und Mastschweine; ein anderer konzentriert sich auf die Mast. Von den vier portraitierten Betrieben mit Rinderhaltung wird auf drei Höfen Milchviehwirtschaft betrieben, während sich ein Betrieb auf die Fleischrinderhaltung spezialisiert hat. Die meisten der vorgestellten Betriebe unterhalten zudem Hofläden, in denen sie eigene und Produkte anderer regionaler Erzeuger verkaufen.

Wer sich mit den einzelnen Portraits der Bauernfamilien und ihrer Betriebe eingehender befasst, kann viele interessante Details entdecken. Neben den unterschiedlichen Hofgeschichten, die als Beispiele für Veränderungen in vielen landwirtschaftlichen Betrieben stehen können, offenbaren sich auch immer sehr individuelle Entscheidungen für die Umgestaltung und Neuausrichtung eines Hofes. Manche sind mit einem Generationenwechsel einhergegangen; häufig haben auch wirtschaftliche Überlegungen dazu beigetragen. Die Offenheit, mit der die Familien darüber berichten, ist ein Beispiel für die Transparenz der Betriebe die sich für „EinSichten in die Tierhaltung“ engagieren.

Insofern ist die neue, dritte Broschüre der Initiative auch eine gute Visitenkarte der Branche. Denn die Betriebe halten nicht nur Tiere. Alle betreiben auch Ackerbau und stellen damit die Versorgung ihrer Tiere mit Futter weitgehend sicher. Einige der Höfe sind zusätzlich in der Energieerzeugung aktiv, betreiben als „Lernort Bauernhof“ außerschulische Bildungsarbeit oder vermieten Ferienwohnungen. Ein Betrieb ist zudem als Inklusionsbetrieb für Menschen mit Beeinträchtigungen Arbeitsstätte und Lebensmittelpunkt; ein anderer hat mit einem Restaurant ein weiteres Standbein.

Die neue „EinSichten“-Broschüre wirft auch ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Während Besichtigungen und Ferienaufenthalte auf den Betrieben kaum gefragt waren, stieg die Nachfrage nach Produkten. Insoweit können die Erfahrungsberichte der Bauernfamilien auch anderen Betrieben mit Publikumsverkehr Anregungen bieten. Die dritte Ausgabe der i.m.a-Projektbroschüre „EinSichten in die Tierhaltung“ ist im i.m.a-Webshop kostenlos erhältlich. Die einzelnen Betriebsportraits können auch online gelesen werden (www.einsichten-tierhaltung.de).

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  • Transparenz in der Tierhaltung: Titelseite der dritten "EinSichten"-Broschüre

  • Hof-Portrait: Aus dem Alltag in der Geflügelhaltung

  • Einblicke in die Schweinehaltung: Erfahrungen von Praktikern

Nützliche Bestäuber - Bienen, Schmetterlinge & Co.

Zum Weltbienentag am 20. Mai soll an deren wichtige Aufgabe in der Landwirtschaft erinnert werden. Bienen produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch Blüten - ein wichtiger Beitrag für unser Ökosystem. Weitere Fakten vermittelt das Lernmodul.

Schülerprogramm Übungen

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Obst und Gemüse als „lebens.mittel.punkt“

Am Ende vom Internationalen Jahr für Obst und Gemüse widmet das i.m.a-Lehrermagazin sein gesamtes Heft diesem Thema. Für den Einsatz im Schulunterricht gibt es Unterrichtsbausteine für die Primar- und Sekundarstufe zu der vielseitigen Thematik.

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Obst und Gemüse als „lebens.mittel.punkt“

Neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin mit pflanzlichem Schwerpunkt

Zum Abschluss des Internationalen Jahres für Obst und Gemüse 2021 hat der i.m.a e.V. sein komplettes Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ diesen Nahrungsmitteln gewidmet. Vom Anbau bis zum Verzehr werden nahezu alle Aspekte rund um Obst, Gemüse, Kartoffeln und Speisepilze behandelt. Mit diesem Schwerpunkt bietet der i.m.a e.V. sowohl Lehrkräften als auch Agrar- und Gartenbaubetrieben ein Magazin für deren Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit an, das Appetit macht auf eine pflanzenbasierte, regionale Ernährung.

„Wohl keine anderen Lebensmittel bieten derart vielfältige Ernährungsoptionen wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und Speisepilze“, sagt die Ökotrophologin Dr. Stephanie Dorandt. Sie leitet die Redaktion des Lehrermagazins „lebens.mittel.punkt“ beim i.m.a e.V., der gemeinsam mit der Bundesvereinigung für Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO) das Schwerpunktthema entwickelt hat. Dorandt weiter: „Das Internationale Jahr für Obst und Gemüse 2021 wollten wir zusammen mit unseren Partnern aus der Agrar-Branche nutzen, um die vielen Teilaspekte von der Produktion bis zur Ernährung inhaltlich zu bündeln.“ So hat der i.m.a e.V. die Kompetenzen verschiedener Verbände aus dem Obst-, Gemüse-, Kartoffel- und Speisepilz-Bereich und der Agrarmarkt-Experten der AMI gebündelt, um für das Schwerpunkt-Magazin didaktisch aufbereitetes Lehr- und Lernmaterial für den Schulunterricht zu erstellen.

Entstanden ist ein Heft, das jeweils zwei Unterrichtsbausteine für die Primar- und Sekundarstufe der allgemeinbildenden Schulen bereithält. Darin werden u.a. Hinweise auf die Lagerfähigkeit von frischem Obst und Gemüse gegeben sowie weitere Aspekte vermittelt, die jungen Menschen helfen, sich gesund und vielfältig zu ernähren. Auch dort, wo sich der „lebens.mittel.punkt“ mit dem Anbau und der Ernte befasst, gibt es Empfehlungen für das eigene Ernährungsverhalten. So lernen z.B. Grundschüler in einem Kapitel zur Verwertung von Gemüse, warum nicht nur die Frucht, sondern auch andere Bestandteile einer Pflanze nahrhaft sein und daher genutzt werden können.

Neben einer Reportage über die Bildungsarbeit von Landfrauen, Rezepten, Tipps und Empfehlungen für weiterführende Literatur, wartet das Magazin mit einer großformatigen Deutschlandkarte auf, in der die Bundesländer mit den jeweils schwerpunktmäßig angebauten Gemüse- und Obstarten von Äpfeln bis Zwiebeln dargestellt werden. Daraus ersichtlich sind neben den bedeutendsten Erzeugerregionen auch Daten zur Größe der Anbauflächen und Erträge. Eine Zusammenstellung aller in den vergangenen Ausgaben vom „lebens.mittel.punkt“ erschienenen Themen zu Obst und Gemüse ergänzt die Informationsvielfalt.

Lehrkräfte können das Magazin kostenlos abonnieren. Es steht aber auch wie die Lernmodule frei verfügbar auf der Homepage des Vereins – zum online lesen oder herunterladen (ima-agrar.de).

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • lebens.mittel.punkt: Schwerpunkt-Thema in Heft 47

  • lebens.mittel.punkt 47: Unterrichtsbaustein für die Primarstufe.