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Praktisches Lernen wichtiger als digitale Debatten

i.m.a e.V. fordert Besinnung auf Inhalte in der Schulbildung:

Morgen, am Freitag, wollen die Länder den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, damit im Streit um den Digitalpakt eine Einigung erzielt und die Finanzierung moderner Kommunikationstechnik für die Schulen in Deutschland geregelt werden kann. Für den gemeinnützigen i.m.a e.V., der sich seit fast sechzig Jahren in der schulischen Bildungsarbeit zu landwirtschaftlichen Themen engagiert, sind diese digitalen Debatten eine Farce. Er fordert eine Besinnung auf die Inhalte.

Patrik Simon, Geschäftsführer vom i.m.a e.V., sagt zur aktuellen Debatte um den Digitalpakt: „Wer jetzt glaubt, dass allein durch eine Einigung über die Finanzierung der sicher dringend benötigten Kommunikationstechnik bessere Bildung ermöglicht werde, unterliegt einem fatalen Irrtum. So lange die Lehrpläne wichtige Inhalte wie z.B. Grundlagenkenntnisse zur Landwirtschaft, zur Herkunft unserer Nahrungsmittel, der gesunden Ernährung und umfassenden Naturbildung ausklammern, werden Schulkinder weiterhin in der Annahme leben, Milch komme aus dem Tetrapak und Chicken Nuggets wachsen auf Weiden. Fehlendes Wissen lässt sich nicht durch Technik kompensieren.“ Für Simon und den i.m.a e.V. verdecken die Diskussionen um den Digitalpakt das Kernproblem einer unzureichenden Vermittlung von Allgemeinwissen in den Schulen.

Mehr als 70.000 Lehrkräfte in Deutschland ordern das kostenlose Unterrichtsmaterial, das der i.m.a e.V. Jahr um Jahr herausgibt. Simon: „Es sind engagierte Pädagogen, die durch Eigeninitiative Lücken der Lehrpläne ausfüllen.“ Dabei sei es den Lehrern egal, ob sie die Materialien in gedruckter oder elektronischer Form nutzen. Auch ihnen komme es auf die Inhalte an.

„Die von den Kultusministern unisono geforderte Ausstattung der Schulen mit Breitband-Internet, vernetzten Arbeitsplätzen usw. ist sinnvoll. Doch sind sie nicht mehr als Hilfsmittel wie Papier und Bleistift. Hieran sollten sich keine grundlegenden Diskussionen festmachen“, so der i.m.a-Geschäftsführer. Wichtiger sei es festzulegen, wie man künftig Schülern mithilfe der neuen Techniken Wissen vermitteln wolle.

Simon empfiehlt praktische Lernerlebnisse als wichtige Ergänzung zur theoretischen Schulbildung; z.B. durch Nutzung der Angebote außerschulischer Lernorte auf Bauernhöfen. Dort könnten die Schüler neben der realen Begegnung mit Tieren und der Produktion von Nahrungsmitteln erleben, wie moderne IT-Technik als ganz selbstverständliches Arbeitsmittel eingesetzt werde. Simon: „Die Landwirte erfüllen damit bereits, was die Kultusminister fordern, aber noch immer nicht umgesetzt haben: Den Umgang mit digitalen Medien als so selbstverständlich zu betrachten, wie das Erlernen der traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen.“

Putenhof Meyer - Tierhaltung transparent und offen

Familie Frilling lebt auf einem für die Region "Oldenburger Münsterland" typischen Bauernhof, gebaut aus Klinkersteinen. Sie halten 260 Sauen, 1.400 Ferkel und 700 Mastschweine im teilgeschlossenen System. Das heißt, die Hälfte der Ferkel wird zur Mast an andere Höfe verkauft.

EinSichten in die Tierhaltung

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Qualifizierungen für Landwirte und Lehrkräfte

Noch in diesem Jahr organisiert der i.m.a e.V. zwei Fortbildungen für Verbände und Landwirte, die Bildungsarbeit zur Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung betreiben. Die Seminare für Teilnehmer von drei i.m.a-Initiativen finden online statt.  

Medien-Information

Qualifizierungen für Lehrkräfte und Landwirte

Wie organisiert man Fortbildungen für Lehrkräfte und wie kommen Landwirte in den Schulunterricht? Diese beiden Fragen werden in zwei Seminaren beantwortet, die der i.m.a e.V. organisiert. Sie richten sich an Teilnehmer vom „Netzwerk Lernort Bauernhof“ sowie den Initiativen „EinSichten in die Tierhaltung“ und „Landwirtschaft macht Schule“.

Wie Lehrkräftefortbildungen geplant, vorbereitet und erfolgreich durchgeführt werden, erläutern Ann-Kathrin Schmieder vom „Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg“ und Hubert Koll von „Stadt und Land in NRW“. Am 26. November 2024 findet das Online-Seminar von 11.00 bis 13.00 Uhr statt – also während der regulären Arbeitszeiten von Mitarbeitern in Verbänden und Organisationen, die Zielgruppen dieser Fortbildung sind. Anmeldeschluss ist der 22.11.2024

Für den bäuerlichen Berufsstand gibt es eine Fortbildung mit Dr. Barbara Steinrück. Mit ihrem „Bauernhof im Koffer“ bringt sie seit mehr als zwölf Jahren Kita- und Schulkindern Themen der Landwirtschaft und Ernährung näher. In dem Seminar erläutert sie ihre Arbeit und verdeutlicht Landwirten und Landwirtinnen, wie auch sie als Bildungsbotschafter den Schulunterricht bereichern können. Das Online-Seminar „Vom Bauernhof ins Klassenzimmer“ findet am Abend des 10. Dezember 2024 von 19.00 bis 20.30 Uhr statt; also zum Feierabend der Zielgruppe. Anmeldeschluss ist der 6.12.2024.

Zu beiden Fortbildungen melden sich Interessenten bei der i.m.a-Projektkoordinatorin Josephine Glogger-Hönle an: Telefon 0160 8358904 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Sie informiert auch über die i.m.a-Initiativen und Projekte „Netzwerk Lernort Bauernhof“, „EinSichten in die Tierhaltung“ und „Landwirtschaft macht Schule“.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Training auf Distanz: Beide Seminare setzen auf Online-Kommunikation (Symboldbild: pixabay.com/geralt).

Rückblick: Bilanz eines ungewöhnlich, außergewöhnlichen Jahres

Nichts war 2020 so, wie es die Menschen gewohnt waren. Mit der Corona-Pandemie veränderte sich das Leben weltweit. Auch unsere Arbeit war davon betroffen. Daher ist der i.m.a-Jahresbericht auch ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Herausforderungen.

Medien-Information

Rückblick: Bilanz eines ungewöhnlich, außergewöhnlichen Jahres

Ein Jahresbericht über die Arbeit unseres gemeinnützigen Vereins reflektiert in der Regel nicht nur die Tätigkeiten und erinnert an Projekte, Produkte und auch Probleme, sondern beschreibt auch die Einflüsse gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Vereinsarbeit und wie wir als Teil dieser Gesellschaft darauf reagiert haben. Erstsmals wurde jetzt jedoch diese Rückschau von einem Ereignis dominiert, das in keinerlei Zusammenhang mit unserer Arbeit stand oder steht, und auf das wir auch keinerlei Einfluss ausüben konnten: die weltweite Corona-Pandemie.

Sie hat im vergangenen Jahr 2020 nicht nur die persönlichen Lebensumstände unseres Teams beeinflusst, sondern auch unsere Arbeit insgesamt. Darin unterscheidet sich das Wirken des i.m.a e.V. nicht von anderen Institutionen, Unternehmen oder Personen. Auch das Lernen in und aus der Krise mag sich mit vielen Erfahrungen anderer Menschen decken. Und dennoch gibt es Unterschiede, an die wir auch in unserem Jahresbericht erinnern.

Während vielerorts das gesellschaftliche Leben heruntergefahren wurde, während Betriebe und Behörden ihre Arbeit neu organisieren mussten, wurde in der Landwirtschaft weitergearbeitet. Wie in allen Jahrzehnten zuvor. Denn die Bauern und Bäuerinnen sorgten dafür, dass auch in der Krise Nahrungsmittel produziert wurden und so die Ernährung der Menschen sichergestellt werden konnte. Der Begriff "systemrelevant" machte die Runde und meinte nicht nur medizinisches Fachpersonal, Hilfs- und Rettungsdienste, Pflegepersonal etc. sowie - nicht zuletzt - Verkäuferinnen.

Dass die Landwirtschaft nicht weniger systemrelevant ist, wurde unter den veränderten Arbeits- und Lebensbedingungen der ersten Wochen und Monate oft übersehen. Wir haben daran erinnert. Und geholfen, wo wir mit unseren bescheidenen Mitteln helfen konnten.

Auch unsere Aktivitäten waren weitgehend zum Stillstand gezwungen: Keine Messen und Kongresse, keine Bildungsveranstaltungen auf Bauernhöfen oder Verbraucherbesuche auf den Betrieben. Wir mussten umdenken. Und investierten in neue Angebote, suchten den Dialog auf anderen Wegen und standen denen weiterhin zur Seite, die auf Äckern und in Ställen ein Rückgrat unserer Gesellschaft sind.

Unser Jahresbericht 2020 beschreibt diese Veränderungen unserer Arbeit. Damit ist er zugleich ein bescheidenes Zeugnis für den Willen, auch in Krisenzeiten nach neuen Wegen zu suchen, um weitermachen zu können. So, wie es uns der bäuerliche Berufsstand seit Generationen immer wieder vormacht.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Der i.m.a-Jahresbericht: Dokument neuer Herausforderungen.

Rukwied: "Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit"

Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche hat Bauernpräsident und i.m.a-Vorsitzender Joachim Rukwied mehr Engagement für stabile Lieferketten und eine Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln gefordert. Die Produktion müsse im Land bleiben.

Medien-Information

Rukwied: "Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit"

Der deutsche Bauernpräsident, Joachim Rukwied, hat die Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln angemahnt. Anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin sagte er: „Jetzt gilt es, das Thema Versorgungssicherheit nicht nur bei Energie, sondern auch bei Lebensmitteln endlich strategisch anzugehen. Stabile Lieferketten und die Verfügbarkeit von Düngemitteln sind dabei unerlässlich.“

Der Krieg in der Ukraine habe gezeigt, wie abhängig man von sicheren Versorgungswegen bei Nahrungs- und Lebensmitteln sei. „Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit“, so Rukwied, der auch Vorsitzender des i.m.a e.V. ist.

Wie eine repräsentative Umfrage des i.m.a e.V. verdeutlicht hat, vertraut die Bevölkerung der Leistungsfähigkeit ihrer Landwirtschaft. 56 Prozent der Bundesbürger sind davon überzeugt, dass die Ernährungssicherheit auch in Krisenzeiten durch die Landwirtschaft in Deutschland gewährleistet wird.

Die Bauernfamilien seien sich ihrer Verantwortung bewusst, betonte Rukwied - auch beim Klima- und Naturschutz oder dem Erhalt der Artenvielfalt. Darum habe man sich auf der Grünen Woche auch unter dem Motto „Klima schützen, Artenvielfalt erhalten, Ernährung sichern“ versammelt.

Es komme aber auch darauf an, dass die Rahmenbedingungen und Vorgaben stimmen, unter denen die Bauernfamilien wirtschaften, betonte Rukwied. Hier sieht er zahlreiche Betriebe in ihrer Existenz bedroht, wenn die Lebensmittelproduktion in Drittländer verlagert würde, in denen „unter weit geringeren Standards gewirtschaftet werde als in Deutschland und Europa“. Darum, so der Bauernpräsident, müsse die Politik mit mehr „Pragmatismus und Augenmaß“ handeln und dabei die Bedürfnisse der Menschen in der Landwirtschaft nicht aus den Augen verlieren.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Bauernpräsident und i.m.a-Vorsitzender auf der Grünen Woche: Joachim Rukwied, Landwirt mit Traktor

Rund um Landwirtschaft und Ernährung: Immer gut informiert

Auch im neuen Jahr informiert das i.m.a-Team rund um die Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung und präsentiert seine Produkte und Initiativen auf Veranstaltungen. Nutzen Sie gerne unsere weitgehend kostenfreien Angebote. Bitte beachten...

Medien-Information

Rund um Landwirtschaft und Ernährung: Immer gut informiert

Besuchen Sie uns hier immer wieder und informieren Sie sich, was wir jeden Monat an neuen Produkten anbieten und welche Initiativen und Projekte wir empfehlen. Unsere Materialien stehen im i.m.a-Webshop online bereit, wo sie gelesen und heruntergeladen werden können. Dort können Sie auch Materialien online bestellen. Die Auslieferung erfolgt jedoch erst wieder nach dem 6. Januar 2023. Wir bitten dies zu beachten.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Jahres-Info 2023

Sachunterricht mit der Werkstattkiste lebendig gestalten

Kinder im Unterricht zu begeistern, ist wohl die größte Herausforderung für jede Lehrkraft. Wie schön, wenn es dabei Hilfen gibt, wie die "Werkstattkiste" zum Thema Honigbiene, mit der ein übergreifender Sachunterricht in der Primastufe leichter wird.

Medien-Information

Sachunterricht mit der Werkstattkiste lebendig gestalten

Gemeinschaftliches Lernen, also die Abkehr vom Frontalunterricht und die Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die Erarbeitung des Lernstoffes, stellt besondere Anforderungen an die Lehrkraft. Mit der "Lernwerkstatt" für einen "vielperspektivischen Sachunterricht" gibt es jetzt im i.m.a-shop ein kompaktes Hilfsmittel, mit dem Wissen zur Honigbiene vermittelt werden kann.

Wichtig bei dieser Form des Unterrichts ist es u.a., die Schulkinder in ihrer eigenen Erlebniswelt abzuholen. In diesem Fall also, das Thema "Honigbiene" im Lebensumfeld der Kinder zu verorten. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, auf ihre Fragen eigene Antworten zu finden, verschiedene Lernwege zu beschreiten, ihren Lernrhythmus selbst zu bestimmen und sich dabei gegenseitig zu beraten und zu unterstützen sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit eigenständig zu reflektieren. Die Lehrkraft gibt dabei Hilfestellungen; vor allem aber konzipiert, organisiert, arrangiert und strukturiert sie die Lernprozesse. Für diese Aufgaben bietet die "Werkstattkiste" das notwendige Rüstzeug.

Im Gegensatz zum Begriff "Werkstattkiste" handelt es sich bei den Arbeitsmaterialien für Lehrkräfte nicht um eine Kiste, sondern um ein Ringbuch. In ihm sind auf mehr als achtzig Seiten von grundsätzlichen theoretischen Überlegungen zum selbstbestimmten Lernen in einem vielperspektivischen Sachunterricht bis zu Arbeitsmaterialien und Aufgabenblättern die gesamte Komplexität des Themas leicht nachvollziehbar und - vor allem - praktisch umsetzbar zusammengefasst. 

Die "Werkstattkiste" wurde von Dr. Ines Oldenburg und Julia Wulf zusammengestellt und herausgegeben. Dr. Oldenburg ist wissenschaftliche Direktorin an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg, wo auch die Grundschullehrerin Wulf die Lernwerkstatt Sachunterricht aufgebaut hat. Die vorliegende Lernwerkstatt wurde mit Unterstützung von Studenten der Universität und unter Einbeziehung einer Masterarbeit von Anne Wansing erstellt. Die "Werkstattkiste" kann im i.m.a-webshop für 16,80 Euro bestellt werden.

Im i.m.a-shop gibt es zum Thema "Biene" noch weiteres Material Biene, so z.B. die kostenlosen Unterrichtsposter zur Honigbiene und zur Wildbiene, einen 3-Minuten-Info-Flyer zur Biene und zahlreiche Artikel im Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt".

  • Wm Werkstattkiste 200803 Bild 1

  • Wm Werkstattkiste 200803 Bild 2

  • Wm Werkstattkiste 200803 Bild 3

Samen – Grundlagen unserer Existenz und Ernährung

Wie entstehen und wachsen Pflanzen - diese Frage wird in der neuen Broschüre zur Pflanzenzucht am Beispiel von fünf für unsere Ernährung wichtigen Pflanzenarten erklärt. Und Experimente laden dazu ein, das theoretische Wissen praktisch zu erproben..

Medien-Information

Samen – Grundlagen unserer Existenz und Ernährung

Broschüre vermittelt Basiswissen zur landwirtschaftlichen Pflanzenzucht

Mit einer neuen Broschüre erweitert der i.m.a e.V. seine kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien um ein Thema von existenzieller Bedeutung: der Herkunft unserer Nahrung am Beispiel der Entwicklung von Pflanzensamen. Mit der Broschüre „Pflanzliche Samen – unsere Antennen zur Sonne“ wird der Fokus auf die Entstehung und das Wachstum von Pflanzen gelegt, die in der Landwirtschaft Bedeutung für unsere Ernährung haben. Das Lehr- und Lernheft ist dabei zugleich Wissensbasis für Lehrkräfte und Unterrichtsmaterial für den Einsatz in der Primar- und Sekundarstufe allgemeinbildender Schulen.

Fünf Kapitel über Pflanzen, die für die menschliche Ernährung von Bedeutung sind, bilden den Kern der neuen i.m.a-Samenbroschüre „Pflanzliche Samen – unsere Antennen zur Sonne“: Süßgräser, Ölpflanzen, Leguminosen, Heil- und Gewürzpflanzen sowie Fuchsschwanzgewächse am Beispiel von Zuckerrüben. Immer wird der Aufbau der Samen und Pflanzen beschrieben, deren Lebenszyklus und die Verwendung als Rohstoff bzw. Verarbeitung zu Lebensmitteln. Sieben Experimente ergänzen den theoretischen Wissensteil der Broschüre. Sie sind so angelegt, dass sie sich sowohl im Unterricht als auch daheim durchführen lassen.

Die neue Broschüre ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des „Grünen Labors Gatersleben“ e.V., nahe Quedlinburg in Sachsen-Anhalt. Die Wissenschaftler dort organisieren seit 15 Jahren Fortbildungen für Schulklassen zur Natur- und Umweltbildung. Auf dem „ErlebnisBauernhof“ während der Internationalen Grünen Woche in Berlin begeistern die Experten des „Grünen Labors Gatersleben“ immer wieder mit ihren Experimenten. „Wir sind froh, mit dem Grünen Labor über eine wissenschaftlich fundierte Expertise für die praktische Umsetzung theoretischen Wissens zur Pflanzenzucht zu verfügen“, beschreibt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die bereits langjährig etablierte Kooperation.

Für Dr. Ute Linemann, die das Projekt beim „Grünen Labor Gatersleben“ betreut hat, ist die neue Broschüre ein willkommenes Hilfsmittel für ihre Bildungsarbeit. „Sie ist eine gute Ergänzung zu den etwa 400 Kursen, in denen wir jährlich rund 5000 Kindern und Jugendlichen Basiswissen zum Pflanzenwachstum vermitteln.“

Die neue Samenbroschüre ist Grundstein für eine Serie weiterer Lehr- und Lernmittel rund um die landwirtschaftliche Pflanzenzucht für Grund- und Oberschüler. Nachfolgende Publikationen werden sich an Oberstufenschüler richten und z.B. moderne Züchtungsmethoden erläutern; auch wieder mit Experimenten. Die aktuelle Broschüre „Pflanzliche Samen – unsere Antennen zur Sonne“ kann im Internet kostenlos angefordert oder heruntergeladenwerden (www.ima-shop.de). Dort stehen auch Übungsblätterfür den Einsatz im Schulunterricht zur Verfügung.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Samenbroschüre: Titelseite vom Arbeitsheft für die Primar- und Sekundarstufe

  • Themen-Beispiel: Detaillierte Aufbereitung, anschaulich dargestellt.

  • Der Experimenteteil: Anregungen zum Ausprobieren.

Schaufenster der Landwirtschaft bleiben verschlossen

Obwohl das gesellschaftliche Leben in Zeiten der Corona-Pandemie langsam wieder leichter wird, gibt es dennoch Veranstaltungen, die unter den weiterhin bestehenden Einschränkungen leiden. Das hat Konsequenzen, von denen auch wir betroffen sind.

Medien-Information

Schaufenster der Landwirtschaft bleiben verschlossen

Jetzt wurde die „Norla“ abgesagt – die Norddeutsche Landwirtschaftsausstellung in Rendsburg. Damit finden auch die für dieses Jahr wieder geplante i.m.a-Schülerpressekonferenz und der traditionelle Lehrerkongress nicht statt.

Abgesagt werden musste auch die Beteiligung an der Verbrauchermesse „HanseLife“ in Bremen. Die seitens der Messeleitung wegen der Corona-Pandemie vorgesehenen Einschränkungen hätten eine Durchführung des i.m.a-Wissenspfads unmöglich gemacht, mit dem vor allem Schulklassen Themen der Landwirtschaft vermittelt werden. Darum haben sich die Organisatoren der Sonderschau „Land & Natur“ sowie unsere Partner beim Bremischen Bauernverband und dem Landvolk Niedersachsen zur Absage entschlossen. Sie betrifft auch die i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Messe in Bremen.

Gleichwohl sind alle Beteiligten zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr sowohl an der „HanseLife“ als auch an der „Norla“ wieder teilnehmen werden.

Wm Hanselife Norla Absagen 200605 Artikel

Schlachtung als Thema für den Unterricht

Die Schlachtung von Nutztieren ist oft ein Tabuthema, wenn über die Produktion von Lebensmitteln berichtet wird. Das i.m.a-Lehrermagazin macht damit Schluss und beschreibt diesen Prozess anschaulich und sachlich - in einem Beitrag für Grundschüler.

Medien-Information

Schlachtung als Thema für den Unterricht

i.m.a-Lehrermagazin behandelt ein oft verdrängtes Thema

Wir essen Wurst, Kotelett und Schinken, doch blenden oft aus, wie diese Lebensmittel entstehen. Dabei könnten wir uns ohne die Schlachtung von Nutztieren nicht mit Fleischprodukten ernähren. Damit dieser Aspekt der menschlichen Nahrungskette kein Tabu bleiben muss, hat sich das i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ jetzt der unangenehmen Seite der Nahrungsmittelproduktion angenommen und erläutert sachlich und kindgerecht am Beispiel des Schweins die Arbeit in einem Schlachtbetrieb.

Warum schlachten wir Tiere? Diese Frage steht am Anfang des Unterrichtsthemas zum Umgang mit Nutztieren. Die Historie zu verstehen, hilft Schulkindern zu begreifen, warum für Menschen seit Jahrtausenden Fleisch zu den Nahrungsmitteln gehört – und wie heute Schlachtprozesse ablaufen, damit wir Fleischprodukte verzehren können. Dazu bietet das Lehrermagazin vielfältige Anregungen für die Umsetzung des Themas in der Primarstufe. Vom Unterrichtsposter über Arbeitsblätter bis zu Filmen reicht die Palette geeigneter Materialien, die den Lehrkräften empfohlen werden. So trägt ein tabufreier Umgang mit diesem Thema dazu bei, dass Kinder mehr Wertschätzung gegenüber den Lebensmitteln entwickeln können, für deren Erzeugung wir Menschen Nutztiere halten.

Das Thema der Schlachtung wird im „lebens.mittel.punkt“ durch einen Artikel über das sogenannte „Scrollytelling“ am Beispiel der modernen Mastschweinehaltung ergänzt. Dabei wird erläutert, wie Schulkindern durch die Verbindung einer Erzählung mit Bildern ein Thema leichter vermittelt werden kann. Waren es einst Bilderbücher, die diese Aufgabe erfüllten, so sind es heute Internetseiten, auf denen Geschichten erzählt und mit Bildern veranschaulicht werden. Wer sich online durch diese Storys bewegt, bzw. „scrollt“, nutzt das moderne „Scrollytelling“. Das neue Lehrermagazin erklärt, wie Wissenschaftler der Uni Osnabrück diese Methode verwendet haben, um Vorurteile in Bezug auf die ökologische und konventionelle Nutztierhaltung abzubauen.

In zwei Unterrichtsbausteinen für die Sekundarstufe wird die Funktionsweise des Nutri-Score als Orientierungshilfe bei der Lebensmittelwahl beschrieben und über den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der Industrieaufgeklärt. Das Titelthema des Lehrermagazins zu „Mooren und Moosen“ bietet einen Unterrichtsbaustein für die Primarstufe, mit dem Grundlagenwissen zum Lebensraum Moor vermittelt wird. Dabei werden die unterschiedlichen Moorarten und deren Bedeutung für den Klimaschutz beschrieben, aber auch, wie Menschen Moore nutzen und welche Folgen sich daraus ergeben. Einblicke in die faszinierenden Eigenschaften der Torfmoose runden das Thema ab.

Das i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ kann auf www.ima-shop.de online gelesen und heruntergeladen oder auf www.ima-lehrermagazin.de kostenfrei abonniert werden.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • lebens.mittel.punkt: Titelbild von Heft 49 des i.m.a-Lehrermagazins.

  • Wertschöpfungskette: Der Weg der Nutztiere im Schlachtprozess.

Schlechte Schulbücher sind „Gift für gutes Lernen“

Die i.m.a-Rezensentin für Schulbücher, Dr. Hannah Lathan, hat mit dem Erhalt ihrer Doktorwürde auch eine Studie über Schulbücher vorgelegt, die auf Erkenntnissen beruht, die sie bei ihren Rezensionen und bei Umfragen unter Schülern gewinnen konnte.

Medien-Information

Schlechte Schulbücher sind „Gift für gutes Lernen“

i.m.a-Rezensentin Dr. Lathan legt Studie zu Qualitätskriterien vor

Seit mehr als zwanzig Jahren rezensiert der i.m.a e.V. systematisch Schulbücher, in denen Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung behandelt werden. Lehrkräfte dienen diese Beurteilungen bei der Auswahl ihrer Bildungsmaterialien. Die Rezensionen befassen sich nicht nur mit den inhaltlichen Darstellungen, sondern auch mit der didaktischen Umsetzung und dem pädagogischen Nutzwert der Schulbücher. Dieses Engagement fand jetzt einen neuen Höhepunkt durch die Vergabe des Doktortitels an die Rezensentin Dr. Hannah Lathan, die eine Studie über den Nutzwert von Schulbüchern vorgelegt hat.

Die Rezensionen der Schulbücher werden in Kooperation mit der Universität Vechta an der Fakultät für Natur- und Sozialwissenschaften durchgeführt. Dort hat sich Dr. Hannah Lathan im Rahmen ihrer Arbeit für den i.m.a e.V. auch mit den Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen befasst. „Meist werden Schulbücher losgelöst vom Unterricht betrachtet, in dem sie genutzt werden“, hat die Wissenschaftlerin festgestellt. Doch schon die Lernmotivation werde vom Äußeren eines Buches beeinflusst. Sogenannte Softcover-Einbände und eine kleinteilige Cover-Gestaltung würden ebenso abgelehnt wie lange Texte. Zuspruch fänden hingegen gut strukturierte und farblich gegliederte Themen, befand Dr. Lathan in ihrer Studie.

Während sich Lehrkräfte bei der Auswahl von Schulbüchern an den i.m.a-Rezensionen orientieren, nutzen diese den Verlagen bei der Überarbeitung von Neuauflagen ihrer Bücher. Die von Dr. Lathan während ihrer Rezensionsarbeit und in Umfragen unter Schülern ermittelten Erkenntnisse, dienen nun in Form der Studie auch den Schulbuchautoren. „Sie sollten wissen, dass zur Gliederung von Lerntexten nach spätestens zehn bis 15 Zeilen ein Absatz notwendig wird, um Sinneinheiten klar voneinander zu trennen und den Text leicht lesbar zu machen“, stellt die Expertin fest. Aufgaben, die Anlass zum aktiven Handeln geben, würden auf besonderes Interesse bei den Schülern stoßen. Auch Anregungen zur Nutzung elektronischer Medien, von Apps und YouTube, werden befürwortet.

Leider sehe die Realität noch immer anders aus, konstatiert Dr. Lathan. Teilweise würden noch Schulbücher mit Daten und Bildern aus den 1990er Jahren genutzt. Unnötig lange Texte und Lernaufgaben in Einzel- oder „Stillarbeit“ seien „Gift für gutes Lernen“ und demotivierend. (Link zur Studie von Dr. Hannah Lathan).

Die systematische Analyse von Schulbüchern geht auf die Initiative des i.m.a e.V. zurück. Er hatte sie vor mehr als zwanzig Jahren eingeführt. Bis dahin waren die Bücher immer nur untersucht worden, wenn sich Eltern über fehlerhafte Inhalte in den Schulbüchern ihrer Kinder beschwert hatten. Auch heute geht der i.m.a e.V. immer wieder derartigen Beanstandungen nach. Mit der Analyse der Schulbücher wurde auch ein regelmäßiger Abgleich mit den Lehrplänen der Bundesländer eingeführt.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

i.m.a-Expertin für Schulbücher: Dr. Hannah Lathan, Uni Vechta.

Schulen sollten jetzt über die Schweinepest aufklären

Die Afrikanische Schweinepest hat Brandenburg erreicht. Damit sie sich nicht weiter in Deutschland ausbreitet, ist jeder gefordert, sein Verhalten beim Umgang mit Nahrungsmitteln zu bedenken. Lehrkräften haben dabei eine ganz besondere Verantwortung.

Medien-Information

Schulen sollten jetzt über die Schweinepest aufklären

Warum der i.m.a e.V. zur Sorgfalt im Umgang mit Lebensmitteln mahnt

Als Reaktion auf die im Bundesland Brandenburg festgestellte Afrikanische Schweinepest hat der i.m.a e.V. Schulleitungen und Lehrkräfte aufgerufen, über das richtige Verhalten beim Umgang mit Speiseresten zu informieren. Insbesondere Schulkinder, aber auch das Personal in Schulkantinen und nicht zuletzt Eltern sollten darüber aufgeklärt werden, wie Nahrungsabfälle so entsorgt werden, damit eine weitere Ausbreitung der Viruserkrankung verhindert werde.

„In den Schulen kann immer wieder beobachtet werden, dass Kinder Lebensmittel wenig wertschätzen“, erläutert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Da werden Pausenbrote, die man nicht mag, achtlos weggeworfen.“ Die Afrikanische Schweinepest (ASP) sei ein geeignetes Beispiel, um Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und die korrekte Entsorgung von Speiseresten zu vermitteln, heißt es beim i.m.a e.V. Dazu aufgerufen seien auch das Kantinenpersonal von Mensen und zuvorderst die Schulleitungen. „Pädagogen könnten hier einmal mehr ihrer Vorbildrolle gerecht werden“, so Simon.

„Durch Ernährungsthemen, eine Wertschätzung von Lebensmitteln und die Frage, wie man mit Speisen, die man nicht mag, verantwortlich umgeht, lassen sich Kinder für das ASP-Thema sensibilisieren“, betont der i.m.a-Geschäftsführer. Dabei würde das Thema weit über den Schulalltag hinausreichen.

„Wildschweine durchwühlen Mülltonnen nicht nur an Waldwegen, sondern auch in Parks und Grünanlagen, in denen Menschen beim Grillen oder einem Picknick ihre Freizeit verbringen. Dort suchen die Tiere immer wieder nach unseren Essensresten.“ So entstehe die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des ASP-Virus‘, das für Menschen ungefährlich ist. Weil man nicht erkennen könne, ob unsere Nahrungsmittel davon betroffen sind, sollte mit ihnen besonnen und gewissenhaft umgegangen werden.

Zudem warnt der i.m.a e.V.: Wer ein totes Tier entdeckt, sollte es grundsätzlich nie berühren. Stattdessen sind die Polizei oder das Veterinäramt zu informieren.

Die ASP ist eine Viruserkrankung, die Wild- und Hausschweine befällt. Sie endet für die Tiere überwiegend tödlich. Erstmals aufgetreten ist sie in Afrika. Es wird vermutet, dass sie durch Reiseverkehr nach Europa eingeschleppt wurde. ASP-Fälle wurden von Russland über das Baltikum bis nach Polen sowie in Bulgarien, Rumänien, der Ukraine, Ungarn und Weißrussland gemeldet. Den ersten Fall in Deutschland gab es an der Grenze Brandenburgs zu Polen. Dort hat man Sperrzonen errichtet, in denen Wildschweine bejagt werden. Landwirtschaftliche Betriebe mit Schweinehaltung wurden überprüft und die Ernte auf den Feldern oder der Holzeinschlag im Wald untersagt, um Wildtiere nicht zu vergrämen, was eine ASP-Ausbreitung begünstigen könnte. Ist ein Hausschwein vom ASP-Virus befallen, wird i.d.R. der gesamte Bestand vorsorglich getötet. – Weitere Informationen gibt es u.a. beim Landwirtschaftsministerium.

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  • Wildschweine an Suhlstelle (Symbolfoto: pixabay.com/mikewildadventure)

  • Wildschweine auf Futtersuche (Symbolfoto: pixabay.com/wal_172619)

Schüler fragen: „Was nützen uns die Nutztiere?“

Zur ersten i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der "Norla", der Norddeutschen Landwirtschaftlichen Fachausstellung, erwarten Landwirte und andere Agrar-Experten Schülerreporter aus Schleswig-Holstein. Am kommenden Donnerstag geht es los.

Medien-Information

Schüler fragen: „Was nützen uns die Nutztiere?"

Erstes i.m.a-Schülerpressegespräch auf der „Norla“ in Schleswig-Holstein

Am kommenden Donnerstag gibt es erstmals auf der „Norla“, der Norddeutschen Landwirtschaftlichen Fachausstellung in Rendsburg, ein Schülerpressegespräch. Es ist das Pendant zur seit zwanzig Jahren erfolgreichen i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. In Rendsburg in Schleswig-Holstein werden Redakteure von Schülerzeitungen die Frage diskutieren, „Was nützen uns die Nutztiere?“.

Nicht nur in Großstädten, sondern auch in bäuerlich geprägten Regionen Deutschlands haben immer mehr Kinder und Jugendliche immer weniger Bezug zur Landwirtschaft. 65 Prozent der jungen Menschen sind der Auffassung, dass im Schulunterricht zu wenig Wissen über die Landwirtschaft vermittelt werde. Das hat die repräsentative Umfrage zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ ergeben, die der i.m.a e.V. beim Meinungsforschungsinstitut KantarEmnid in Auftrag gegeben hatte. Danach sind sogar zwei Drittel der Jugendlichen der Auffassung, dass in der Schule kein realistisches Bild von der Landwirtschaft vermittelt werde. Mehr als die Hälfte der Norddeutschen ist an der Wissensvermittlung zum Ackerbau und der Tierhaltung interessiert.

Mit dem Schülerpressegespräch will der gemeinnützige i.m.a e.V. zum Abbau von Wissensdefiziten beitragen. Dafür bringt er Kinder und Jugendliche mit Experten aus der Landwirtschaft zusammen. Ziel dabei ist es, die Fragen junger Menschen zu Themen der Landwirtschaft und des Klimawandels kennenzulernen, andererseits aber auch die Wertschätzung der Arbeit der Bauern und Bäuerinnen zu verbessern.

Auf der „Norla“ stellen sich am Donnerstag, 5. September 2019, um 12.30 Uhr drei Repräsentanten aus der Landwirtschaft den Fragen der Schülerinnen und Schüler:

Heiner Staggen, Milchviehhalter und Kreisbauernvorsitzender, Plön
Nicolai Wree, Referent für Tierwohl/Tiergesundheit, Bauernverband Schleswig-Holstein, Rendsburg
Jan Rohwedder, Farm-Management-Berater, Lely, Bökl
Bernd Schwintowski, Moderation, i.m.a e.V., Berlin

Im Anschluss an die Veranstaltung können die Mädchen und Jungen das Messegelände erkunden und ihre Erkenntnisse bei den Ausstellern vertiefen. Das i.m.a-Schülerpressegespräch wird gemeinsam mit dem Bauernverband Schleswig-Holstein, der MesseRendsburg und dem Bauernblatt Schleswig-Holstein und Hamburg durchgeführt. Die Zeitung wird einige der Artikel der Jungredakteure über die Schülerpressekonferenz von einer Jury auswählen lassen und dann im Bauernblatt abdrucken.

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  • Pm Norla Spk 190903 Foto 1

  • Pm Norla Spk 190903 Foto 2

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  • Pm Norla Spk 190903 Foto 4

Schüler kommen auf Agrar-Leistungsschau zu Wort

Am 25. September 2022 beginnt in Stuttgart das Landwirtschaftliche Hauptfest - die größte Agrar-Leistungsschau in diesem Jahr. In einer Schülerpressekonferenz können dort Jungen und Mädchen mit Experten der Land- und Ernährungswirtschaft diskutieren.

Medien-Information

Schüler kommen auf Agrar-Leistungsschau in Stuttgart zu Wort

Einladung zum Dialog mit Experten auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest

Wenn die Landwirtschaft am 25. September 2022 zu ihrer größten Leistungsschau nach Stuttgart auf den Cannstatter Wasen bittet, stehen Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung: Redaktionen von Schülerzeitungen, Medienarbeitsgruppen und alle anderen interessierten Jungen und Mädchen sind eingeladen, am 28. September 2022 um 10.00 Uhr an einer Schülerpressekonferenz teilzunehmen, die erstmals auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH)stattfindet.

Vor dem Hintergrund der Auswirkungen von Ukraine-Krieg, Energie- und Klimakrise steht die erste Schülerpressekonferenz in der Geschichte des Landwirtschaftlichen Hauptfestes unter dem Titel „Wie sicher ist unsere Lebensmittelversorgung?“. Schüler und Schülerinnen können mit Experten aus Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherbildung diskutieren; z.B. mit dem Präsidenten vom Deutschen Bauernverband und vom Landesbauernverband Baden-Württemberg, Joachim Rukwied, und Dr. Eckhard Benner von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Der Ablauf der Veranstaltung folgt den Regeln einer klassischen Pressekonferenz, bei der Experten in Statements die Situation aus ihrer Sicht beschreiben und ihre Forderungen an die Politik und Gesellschaft artikulieren. Danach können die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen stellen.

Noch bis zum 19. September 2022 haben Lehrkräfte Gelegenheit, sich mit ihren Schulklassen oder Medienarbeitsgruppen und Schülerzeitungen zu der Veranstaltung anzumelden (E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Auch Einzelanmeldungen von Schülern und Schülerinnen sind möglich. Für die Teilnahme werden kostenlose Eintrittskarten zur Verfügung gestellt. Sie gelten auch für den Besuch des Landwirtschaftlichen Hauptfestes.

Die Schülerpressekonferenz ist ein Dialog-Format, das sich bereits auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin etabliert hat. In Stuttgart, auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest, ist es Teil des umfangreichen Schülerprogramms, zu dem Führungen und Rallyes über das Messegelände sowie andere Erlebnisangebote gehören. Es wird vom Landesbauernverband Baden-Württemberg e.V., dem Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg e.V. und dem i.m.a e.V. organisiert. Weitere Infos auf www.lwh-stuttgart.de/schuelerprogramm.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Eure Fragen bitte: Auf der Schülerpressekonferenz kommen zu großen Themen auch kleine Leute zu Wort

Schüler wollten wissen: Wie sicher ist unsere Versorgung?

Auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest haben bei der i.m.a-Schülerpressekonferenz mehr als hundert Jungen und Mädchen aus Stuttgart und Umgebung Experten aus Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur Situation der Lebensmittelversorgung befragt.

Medien-Information

Schüler wollten wissen: Wie sicher ist unsere Versorgung?

Erfolg für erste Schülerpressekonferenz auf dem „LWH“ in Stuttgart

(Stuttgart, 28. September 2022) Die erste Schülerpressekonferenz auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart verdeutlichte, dass die Fragen der jungen Generation sich nicht wesentlich von denen ihrer Eltern unterscheiden: „Wie sicher ist unsere Lebensmittelversorgung?“ lautete das Thema auf der größten süddeutschen Agrarmesse – und Bauernpräsident Joachim Rukwied und Verbraucherschützer Dr. Eckhard Benner beantworteten dazu eine Stunde lang die Fragen von Jungen und Mädchen aus Schulen in Stuttgart und dem Umland der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.

Angesichts des Krieges in der Ukraine und Engpässen in der Versorgung mit Nahrungsmitteln hatten Redaktionen von Schülerzeitungen, Medienarbeitsgruppen und andere interessierte Schulkinder Gelegenheit, sich bei der i.m.a-Schülerpressekonferenz auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) mit Experten auszutauschen. Fragen nach den Ursachen für gestiegene Preise bei Lebensmitteln, Energie und Transportkosten dominierten die Diskussion mit Bauernpräsident Joachim Rukwied und Verbraucherschützer Dr. Eckhard Benner. Beide betonten mehrfach, dass die Lebensmittelversorgung in Deutschland sicher sei. Gleichwohl solle jedoch nicht übersehen werden, dass weltweit mehr als achthundert Millionen Menschen hungern. Die Landwirtschaft insgesamt sei deshalb gefordert, die Ernteausfälle durch den Krieg in der Ukraine zu kompensieren.

Die Fragen der Schülerinnen und Schüler machten deutlich, dass ihnen Herausforderungen bewusst sind, mit denen die Landwirtschaft konfrontiert ist – etwa die Preissteigerungen bei den Futter- und Düngemitteln aufgrund von Lieferengpässen. Beachtlich war auch die Kritik einiger Gymnasiasten, die beklagten, dass im Schulunterricht zu wenig landwirtschaftliche Themen unterrichtet würden.

„Das Interesse der Jungen und Mädchen an der i.m.a-Schülerpressekonferenz ist für uns ein schöner Achtungserfolg“, resümierte Bernd Schwintowski nach der Veranstaltung. Der Pressesprecher des gemeinnützigen Vereins organisiert seit vielen Jahren Schülerpressekonferenzen auf den Messen der Landwirtschaft. Der Zuspruch zu diesem Dialog-Angebot reicht von kleinen Gruppen um die zwanzig Kinder auf der „Norla“ bis zu 500 Schülerinnen und Schülern auf der Internationalen Grünen Woche.

„In Stuttgart war die Schülerpressekonferenz Teil unseres Schülerprogramms, dass wir auf dem LWH gemeinsam mit dem Landesbauernverband und dem Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg organisiert haben“, ergänzt Schwintowski. Es beinhaltet Führungen, Expeditionen und Rallyes für alle Altersgruppen vom Kindergarten bis zur Oberschule, zu denen mehr als 1.700 Kinder und Jugendliche angemeldet sind. Der i.m.a-Pressesprecher: „Als Teil dieses umfangreichen Angebots hoffen wir, dass auch beim nächsten „LWH“ wieder eine Schülerpressekonferenz viel Zuspruch erhalten wird.“

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Schülerpressekonferenz: Joachim Rukwied (Mitte) und Dr. Eckhard Benner (rechts) beantworten Fragen der Schulkinder.

  • Schülerpressekonferenz: Bernd Schwintowski mit den Experten Joachim Rukwied und Dr. Eckhard Benner (von links).

  • Schülerpressekonferenz: Schülerinnen und Schüler stellten engagierte Fragen aus großer Runde.

Schülerinnen beweisen: Biogas leistet Klimaschutz

Kann beim Gärtnern auf Torf verzichtet werden? Dieser Frage sind Schulkinder aus allen Teilen des Landes nachgegangen - auch vier Mädchen aus Niedersachsen. Mit ihrer Studie siegten sie in ihrer Altersklasse beim Wettbewerb "Weniger Torf, Moor Schutz".

Medien-Information

Schülerinnen beweisen: Biogas leistet Klimaschutz

Torfabbau beeinträchtigt das Klima. Denn bei der Torfgewinnung in den Mooren wird das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid (C02) freigesetzt. Darum wird angestrebt, dass zum Beispiel die Nutzung von Torf im Gartenbau reduziert wird. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob Pflanzen in Böden ohne Torf gut gedeihen können. 

Diese Frage stand auch im Mittelpunkt eines Wettbewerbs vom Bundeslandwirtschaftsministerium, bei dem Minister Cem Özdemir inzwischen den Gewinnern in den drei Altersklassen zwischen der ersten bis vierten, fünften bis siebten und achten bis zehnten Klassen gratuliert hat. In der Gruppe der Oberschüler sind es vier Mädchen, die sich über den Sieg und 500 Euro Preisgeld freuen dürfen.

Elin, Johanna, Lara und Leonie vom Graf Anton Günther Gymnasium in Oldenburg haben mit Unterstützung von i.m.a-Bauernhofpädagogin Thale Meyer eine Versuchsanordnung entwickelt, die nicht nur beweist, dass Gärtnern auch ohne Torf funktioniert. Die Untersuchung der Mädchen belegt auch, warum die landwirtschaftliche Biogasproduktion angewandter Klimaschutz ist.

In dem Experiment hatten die Mädchen Pflanzerde unterschiedlicher Qualität angelegt - vom kargen Sandboden über nährstoffreichen Kompostboden, vom Lehm- und Torfboden bis zum Gärresteboden. Und diese Gärreste stammten aus der Biogasanlage auf dem Bauernhof von Thale Meyer, wo mit Rinder- und Schweinegülle Biogas erzeugt wird. Die dabei entstehenden Gärreste verwenden z.B. örtliche Gartenbaubetriebe zur Herstellung von torffreier Blumenerde.

Auch die vier Mädchen hatten diese torffreie Gärresteerde für ihren Versuch genutzt. In den unterschiedlichen Böden wurden Bohnen, Spinat und Basilikum in Anzuchttöpfen angepflanzt und regelmäßig gegossen. Nach zwei Wochen gab es deutlich sichtbare Ergebnisse: So war z.B. in kargen Böden kaum Wachstum festzustellen, während in torffreiem Gärresteboden die Pflanzen beachtlich gewachsen waren.

Neben diesem Beleg, dass Gärtnern auch in torffreien Böden funktioniert, machte das Experiment der Schülerinnen deutlich, wie landwirtschaftliche Tierhaltung auf den Klimaschutz einzahlt, indem z.B. Gülle in Biogasanlagen zur Wärmeerzeugung genutzt wird und die anfallenden Gärreste für Gartenerde verwendet werden können, was den Torfabbau verzichtbar macht und damit einmal mehr dem Klima dient. 

Für die vier Schülerinnen war der Besuch auf dem Bauernhof von Thale Meyer auch in anderer Hinsicht lehrreich: Sie konnten erleben, wie Rinder und Schweine gehalten werden und wie eine Biogasanlage funktioniert. Auch zum Moorschutz und der CO2-Speicherung haben sie durch ihr Experiment viel gelernt.

Wer sich für den Versuchsaufbau interessiert, den Thale Meyer gemeinsam mit den Schülerinnen organisiert hat, kann dazu im Bereich "Lernort Bauernhof" Kontakt aufnehmen. Zum Thema Moorschutz gibt es Beiträge im i.m.a-Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt". Und in der Sachinformation "Nachwachsende Rohstoffe" finden sich Beiträge zum Thema Biogas.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Gratulation des Ministers per Video-Botschaft für die glücklichen Gewinnerinnen: Johanna, Elin, Leonie und Lara.

  • Die Versuchsanordnung: Unterschiedlichen Böden wurden bepflanzt (kleines Foto) und das Wachstum der Pflanzen vermessen.

  • Das Gewinner-Team: Die Schülerinnen Johanna, Elin, Leonie und Lara (vorn) mit ihrer Bauernhofpädagogin Thale Meyer (Mitte) sowie Lehrkräften und Gratulanten.

Schulessen darf nicht politisch werden - Vielfalt statt Verzicht

Damit Essenspausen in der Schulmensa nicht zur Ausgrenzung von Schülern führen, gibt es jetzt einen Leitfaden, der Lehrkräften und Caterern helfen soll, Speisen anzubieten, die auch traditionelle oder religiöse Ernährungsgewohnheiten berücksichtigen.

Medien-Information

Schulessen darf nicht politisch werden

Neuer Leitfaden für die Schulverpflegung empfiehlt Vielfalt statt Verzicht

Falsch gelebte Toleranz zeigt sich häufig bei der Schulverpflegung. Aus Rücksicht auf religiöse Befindlichkeiten, Scheu vor einer Auseinandersetzung auf gesellschaftspolitischer Ebene oder einfach aus Bequemlichkeit verzichten immer mehr Schulmensen auf traditionelle, deutsche Speisen. Das führt zu Ärger bei Eltern und zur Ausgrenzung von Schülern. Aus diesem Anlass gibt es jetzt einen Leitfaden und ein Unterrichtsmodul für Schulen, Lehrkräfte und Speisenanbieter, die unter dem Motto „Vielfalt statt Ausgrenzung“ für eine auch kulturell ausgewogene Ernährung werben. Produziert wurde das Info- und Lehrmaterial mit dem Titel „PorkInklusio: Schweinefleisch, halal, koscher & Co.“ vom Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) und dem i.m.a – information.medien.agrar e.V.

Schulmensen und Caterer übersehen häufig, dass die Berücksichtigung kultureller Speisen eine Bereicherung des Nahrungsangebots darstellen kann. So wie heute vegetarische oder vegane Angebote zu einem selbstverständlichen Angebot gehören, kann man auch in der Gemeinschaftsverpflegung auf kulturelle Besonderheiten achten, ohne dabei generell auf Currywurst & Co. verzichten zu müssen. Der Leitfaden „PorkInklusio: Schweinefleisch, halal, koscher & Co.“ soll dabei eine Orientierungshilfe für Schulen, Schulträger und Speisenanbieter sein, wie sie Essenspläne vielfältig bereichern können, ohne dabei einzelne Schulkinder auszugrenzen.

Das Material bietet Anregungen für eine vielfältige Angebots- und Speisenplanung, den Einkauf, die Lagerung und Zubereitung sowie die Speisenausgabe. Neben einem Fragebogen zur Bedarfsanalyse und Rezepten berichtet eine Küchenleiterin von ihren Erfahrungen im Schulalltag. Das Interview macht Mut zur Nachahmung und zeigt: Engagement ist wichtig.

Vielfalt statt Verzicht laute die Devise, so die Projektpartner. Ernährungsgewohnheiten und das Essen generell müssten dabei unpolitisch bleiben. Stattdessen solle die Chance genutzt werden, die kulturelle Vielfalt verschiedener Speisen und Gerichte zu nutzen, um Wissen über Herkunft, Glauben und Lebenseinstellungen unvoreingenommen zu vermitteln.

Die Projektpartner ermuntern Lehrer, Schüler und Caterer die Internetplattform www.porkinklusio.de zu nutzen, um bewährte Rezepte und Speisenkarten einzureichen und zu veröffentlichen. Auf der Internetseite findet man außerdem Informationen zum Download und Nachdruck. Der Leitfaden eignet sich zur Weitergabe, etwa durch Fleischereien und an Bedientheken. Alle Unterlagen stehen im Portal als druckfertige Dateien zur Verfügung.

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Leitfaden: Titelseite der kostenlosen Broschüre

Schwerpunkt für ein geruchsintensives Thema

Zur Landwirtschaft gehören Wahrnehmungen, die systemtypisch sind. Der Geruch von Gülle gehört dazu. Warum die Exkremente aus der Tierhaltung kein Grund für Kontroversen sein müssen, behandelt die neue Ausgabe vom Lehrermagazin als Schwerpunktthema.

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Schwerpunkt für ein geruchsintensives Thema

Im „lebens.mittel.punkt“ stehen diesmal „Gülle, Jauche & Co.“

Die Bauernregel „Mist ist Mist, solange er kein Dünger ist“, hat unverändert Gültigkeit – auch wenn sich manch ein Bürger über den Geruch der tierischen Exkremente aus der Landwirtschaft noch so aufregen mag. Warum „Gülle, Jauche & Co.“ als Wirtschaftsdünger unverzichtbar sind, vermittelt der i.m.a e.V. jetzt mit einem Schwerpunktthema in der neuen Ausgabe seines Lehrermagazins „lebens.mittel.punkt“.

In den gesellschaftlichen Debatten über die Landwirtschaft kommen immer wieder Begriffe wie „Nitratbelastung“ oder „Überdüngung“ vor. Oft werden sie als Kritik an der Arbeitsweise der Bauernfamilien geäußert. Dabei weiß man gerade in der Landwirtschaft, wie die Exkremente der Tiere in einer Kreislaufwirtschaft ressourcenschonend eingesetzt werden. „Wir waren der Ansicht, dass es Zeit ist, mit Vorurteilen über ein Thema aufzuräumen, ohne das die Landwirtschaft nicht funktionieren kann“, sagt Dr. Stephanie Dorandt vom i.m.a e.V. „Wer einmal begriffen hat, wie unverzichtbar organische Nährstoffe für das Wachstum der Pflanzen sind, wird seine Einstellung zum professionellen Düngen in der Landwirtschaft überdenken“, zeigt sich die Redaktionsleiterin des Lehrermagazins überzeugt.

Der Bedeutung des Themas angemessen, gibt es eigene Unterrichtsbausteine für die Primar- und Sekundarstufe. Sie dienen der didaktischen Wissensvermittlung durch die Lehrkräfte im Unterricht oder auch zum Selberlernen. Darin werden Aspekte wie z.B. die Entstehung von Gülle und die einhergehende Geruchsentwicklung, Nährstoffkreislauf, Düngeverordnung, „Feld-Stall-Bilanz“ oder EU-Nitratrichtlinie dem Alter der Zielgruppen entsprechend behandelt. Für die Zielgruppe im Grundschulalter gibt es ein Arbeitsblatt, bei dem Tierfotos den Abbildungen der Exkremente zuzuordnen sind, während für ältere Zielgruppen Arbeitsblätter zur „Politik um die Nährstoffe“ und den „Grenzen der Düngung“ gestaltet wurden.

„Wir wollen mit dieser Form der Wissensvermittlung dazu beitragen, dass auch Kinder und Jugendliche zu kontroversen Themen der Landwirtschaft fachlich richtig informiert sind, um sich eine eigene Meinung bilden zu können“, erläutert Dr. Dorandt. Die Redaktionsleiterin macht deutlich, dass Exkremente kein Tabuthema sein sollten.

Dass sich die Redaktion an vermeintlich heikle Themen wagt, zeigt sich auch bei einem weiteren Beitrag, in dem es um die Arbeit der Weinbauern geht. Alkoholproduktion ist eigentlich ein Tabu in der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für Kinder und Jugendliche. Doch mit der Beantwortung der Frage, wie der Traubensaft in die Flasche kommt, funktioniert auch das „Lernen am Rebstock“.

Die neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ kann online gelesen und heruntergeladen werden. Lehrkräfte können die Zeitschrift kostenlos abonnieren. Details zum Heft und seinen weiteren Inhalten stehen auf www.ima-lehrermagazin.de.

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Sechzig Jahre Kommunikationsarbeit für die Landwirtschaft

Am 24. November 2019 beginnt das Jubiläumsjahr des i.m.a e.V. Zum Geburtstag des Vereins wird die neu aufgesetzte Online-Präsenz www.ima-agrar.de freigeschaltet. Neu aufgestellt ist auch der ima-shopmit den Lehr- und Lernmaterialien.

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Sechzig Jahre Kommunikationsarbeit für die Landwirtschaft

Der gemeinnützige i.m.a e.V. startet am 24. November in sein Jubiläumsjahr

Mit einem völlig neuen Internetauftritt startet der gemeinnützige i.m.a e.V. in sein Jubiläumsjahr. Am 24. November, zum Geburtstag des Vereins, wird die neu aufgesetzte Online-Präsenz www.ima-agrar.de freigeschaltet. Sie informiert über die Kommunikationsarbeit des Vereins zu Themen der Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung. Im begleitenden und ebenfalls neu aufgestellten webshop (www.ima-shop.de) lassen sich zudem die mehr als 150 Lehr- und Lernmaterialien entdecken, die fast alle kostenlos angeboten werden.

Mit der Freischaltung des neuen Internetauftritts startet der i.m.a e.V. auch in sein Jubiläumsjahr, für das viele weitere kommunikative Höhepunkte geplant sind – von neuen Materialien über Aktionen bis zu Messen und Veranstaltungen: In Kürze erscheint eine neue Broschüre des Projekts „EinSichten in die Tierhaltung“; zum Jahreswechsel wird mit dem jährlich aktualisierten „1x1 der Landwirtschaft“ eine neue Ausgabe der wohl traditionsreichsten regelmäßigen landwirtschaftlichen Publikation aufgelegt.

Bereits vor sechzig Jahren gab es einen großen Bedarf an sachlich seriösen Informationen zur Landwirtschaft. Daran habe sich auch heute angesichts der Kritik an der landwirtschaftlichen Produktionsweise nichts geändert, meint i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon: „Die fortwährende und häufig undifferenzierte Kritik an der Landwirtschaft sowie die Romantisierung früherer Agrar-Epochen belegen, dass es in allen Generationen immer wieder Wissensdefizite über die Produktion unserer Nahrungsmittel gegeben hat. Daher muss heute wie früher vermittelt werden, wie Landwirtschaft funktioniert und wie sie auch nur funktionieren kann, damit die Menschheit auch morgen noch satt wird.“

Simon betont, dass man seit jeher für einen unvoreingenommenen Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern eintrete. Als der i.m.a e.V. im November 1960 aus dem Verein „Brücke zur Stadt“ hervorgegangen ist, ging es bereits damals darum, das Verständnis zwischen der urbanen und der ländlichen Bevölkerung zu verbessern. „Heute gehören auch die Menschen auf dem Land zu unseren Zielgruppen“, so Simon weiter. „Denn seit immer mehr Bauern wegen der vielen Auflagen mit ihren Betrieben an den Rand der Dörfer oder darüber hinaus verdrängt werden, verschwindet auch dort die Landwirtschaft aus der Mitte unserer Gesellschaft.“

Darum werde im i.m.a-Jubiläumsjahr weniger der Rückblick auf sechzig Jahre landwirtschaftlicher Kommunikationsarbeit als vielmehr die Zukunft im Fokus stehen. Simon: „Der i.m.a e.V. hat sich immer dem Strukturwandel gestellt und ihn begleitet. Daran wird sich auch künftig nichts ändern.“

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So funktioniert Netzwerkarbeit zwischen Acker und Stall

Der Austausch unter Berufskollegen wird in der Landwirtschaft immer wichtiger, je weiter die Spezialisierung voranschreitet. Dass er sich nicht auf Fachthemen beschränkt, zeigen die Initiativen in den Bereichen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

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So funktioniert Netzwerkarbeit zwischen Acker und Stall

In der Landwirtschaft haben sich die meisten Betriebe spezialisiert. Wer z.B. Ackerbau betreibt, richtet sich nach den Ertragsmöglichkeiten seiner Landflächen und baut an, was sich aufgrund der Bodenstruktur am besten entwickeln lässt. Auch die meisten Tierhalter konzentrieren sich auf eine Nutztierart, der sie ihre ganze Arbeitskraft widmen. Doch Experten brauchen auch den Austausch mit Berufskollegen. Denn die Erfahrungen anderer bereichern das eigene Wissen und nützen so oft der Weiterentwicklung der eigenen Arbeit.

Darum sind Netzwerke in der Landwirtschaft unverzichtbar. Deshalb funktioniert z.B. die i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ so gut. Und das nicht nur in einer Richtung, bei der Tierhalter ihre Ställe öffnen, damit Verbraucher sehen können, wie verantwortungsvoll die Tiere gehalten werden. Die Initiative funktioniert auch in der anderen Richtung, indem sie Tierhalter zusammenführt, damit diese Erfahrungen untereinander austauschen können. Dabei geht es überwiegend um die eigene Öffentlichkeitsarbeit auf dem Betrieb und den Umgang mit den Besuchern.

Die  i.m.a-Netzwerkarbeit bleibt nicht auf eine Initiative begrenzt, sondern umfasst mehrere Initiativen des Vereins. So engagieren sich z.B. Tierhalter aus dem „EinSichten“-Kreis auch als Bildungsbotschafter in der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ und dem „Netzwerk Lernort Bauernhof“. Die Vernetzung dieser Initiativen miteinander eröffnet allen Teilnehmern neue Perspektiven und bringt Akteure aus verschiedenen Bereichen und Betrieben zusammen.

Während in der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ Landwirte an der Seite von Lehrkräften in den Schulen eine Unterrichtseinheit gestalten, wird den Landwirten im „Netzwerk Lernort Bauernhof“ Unterstützung für die Arbeit mit Schulklassen auf den Höfen geboten, die Bildungsangebote als „Lernort Bauernhof“ machen. Beide Initiativen ergänzen sich nahtlos. Auch die Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ reiht sich in diese Vernetzung ein, indem sie Landwirte in der Öffentlichkeitsarbeit (vor allem mit Erwachsenen) unterstützt.

Die  Teilnahme an allen Initiativen ist kostenlos. Mehr noch: Tierhalter, die auf ihren Betrieben „EinSichten“ bieten wollen, können von finanziellen Förderungen der landwirtschaftlichen Rentenbank profitieren; z.B. für den Einbau von Stallfenstern, die Installation von Besucher-Podesten oder Internet-Kameras. Zudem stellt der i.m.a e.V. Info-Material für Besucher, Schutzanzüge für die Stallbesichtigung, Hofschilder etc. kostenlos zur Verfügung.

Von Zeit zu Zeit werden auch Fortbildungen für die Netzwerker aller Initiativen organisiert. So wird es im August einen „Crash-Kurs Instagram“ für alle Landwirte geben, die sich mit ihrem Betrieb und den eigenen Aktivitäten auf dieser Internet-Plattform präsentieren wollen. Details dazu werden in Kürze hier, an dieser Stelle, und über die weiteren i.m.a-Kanäle kommuniziert.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Netzwerken auf einer Tagung: Vortrag für die Teilnehmer der i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ .

  • Netzwerken außerhalb des Stalls: Tierhalter beim „EinSichten"-Treffen.

  • Netzwerken am Arbeitsplatz: Berufskollegen der „EinSichten"-Initiative bei einer Betriebsbesichtigung.

So lässt sich mit dem Klimaschutz nachhaltig spielen

Biobasierte Spielsachen sind ein neuer Trend, mit dem Einfluß auf einen nachhaltigen Umweltschutz genommen werden kann und mit dem sogar Kindern beim Besuch auf Bauernhöfen vermittelt werden kann, wie sie spielend etwas für den Klimaschutz tun können.

Medien-Information

So lässt sich mit dem Klimaschutz nachhaltig spielen

Nachwachsende Rohstoffe werden auf etwa zwei bis 2,7 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Flächen in Deutschland angebaut. Sie sind für viele Landwirte zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Jetzt könnte eine weitere hinzukommen: Spielzeug aus Kunststoffen, die aus Pflanzen gewonnen werden, und aus Holz.

Denn Kunststoffe sind die Rohstoffe der Wahl bei der Herstellung von Spielzeug. Bisher wird für die Erzeugung dieser Rohstoffe vor allem Erdöl genutzt, bei dessen Verwertung durch die Emissionen in der Verarbeitung das Klima negativ beeinflusst wird.

Für die Herstellung biobasierter Rohstoffe hingegen werden nachwachsende Rohstoffe genutzt - wie z.B. Flachs, Hanf, Kartoffeln, Mais, Raps, Sonnenblumen, Weizen, Zuckerrüben usw. Auch Laub- und Nadelbäume liefern Pflanzenfasern und Pflanzenöle, Stärke und Zucker sowie Holz - alles nachwachsende Rohstoffe, die für die Produktion biobasierter Kunststoffe verwendet werden können. In der Industrie werden biosbasierte Rohstoffe schon lange für die Herstellung verschiedenster technischer Produkte eingesetzt, etwa für Bau-, Farb- und Klebstoffe.

Die aus biobasierten Rohstoffen erzeugten Spielsachen können Kindern beim Besuch auf einem Bauernhof als Spiel- und Anschauungsmaterial dienen, um zu verdeutlichen, was außer Nahrungsmitteln aus den auf den Äckern wachsenden Pflanzen noch hergestellt werden kann.

Gerade die vielfältigen Bildungsangebote vom Lernort Bauernhof eignen sich für die Umsetzung einer derartigen Wissensvermittlung. Während kleinen Kindern beim Spielen mit Holzklötzchen oder Sandspielzeug erläutert wird, wo und wie die für die Herstellung benötigten Rohstoffe wachsen, können älteren Kindern die komplexeren Zusammenhänge vermittelt werden. In beiden Fällen dürften die Verbindungen zwischen der nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe und dem Umwelt- und Klimaschutz für alle Altersgruppen leicht nachvollziehbar sein.

Der i.m.a-Bildungspartner, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., bietet weiterführende Informationen zum Thema an. Und auch im i.m.a-Webshop finden sich vielseitige Lehr- und Lernmaterialien zu nachwachsenden Rohstoffen.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Spielzeug aus nachwachsenden Rohstoffen (Foto: FNR/Fiedler)

  • Spielzeug aus nachwachsenden Rohstoffen (Foto: FNR/Fiedler)

  • Spielzeug auf nachwachsenden Rohstoffen (Foto: FNR/Fiedler)

Spielend lernen mit dem Obst- und Gemüse-Quiz

Neu im i.m.a-shop: Der Wissenstest zu heimischen Nahrungsmitteln

Wo wächst es, wie schmeckt es, wann wird es geerntet – diese und weitere Fragen zu heimischen Obst- und Gemüsesorten bestimmen das Wissensquiz „Frugemo“. Ziel des Spiels ist es, bereits Kindern ab drei Jahren die Unterschiede von Nahrungsmitteln zu verdeutlichen. Das Spiel kostet 12,70 Euro, es wird jetzt im i.m.a-shop angeboten.

Studien empfehlen, täglich zwischen 400 und 650 Gramm Obst und Gemüse zu verzehren, um sich ausgewogen zu ernähren. Tatsächlich verzichten jedoch 15 Prozent der Bundesbürger ganz darauf. Gerade mal zwei Prozent essen täglich die von Ernährungsexperten empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse. Da wundert es kaum, dass immer mehr Menschen immer weniger über die Herkunft dieser Lebensmittel wissen. Welche Frucht an Sträuchern, auf Beeten oder unter der Erde wächst, können viele Altersgruppen kaum noch bestimmen. Und die Beantwortung spezifischer Fragen nach der Beschaffenheit oder dem Aussehen bestimmter Gemüse- oder Obstsorten fällt ebenso schwer.

Mit dem Obst- und Gemüse-Quiz „Frugemo“ können nun Wissensdefizite behoben werden. Das Spiel bietet drei verschiedene Varianten und immer können zwei bis sechs Teilnehmer gemeinsam spielen. In der längsten Variante dauert das Quiz 30 bis 45 Minuten. Es eignet sich für Spieler ab drei Jahren, die Obst- und Gemüsesorten den Gewächsarten oder Erntejahreszeiten zuordnen bzw. anhand von Fragen erraten sollen, welches Obst oder Gemüse ein Spieler auf seiner Karte hat. Ziel aller Spielvarianten ist es, den Teilnehmern mehr Wissen über die heimischen Obst- und Gemüsearten zu vermitteln. Denn eine Studie hat bewiesen: Je häufiger man an ein Lebensmittel denkt, desto eher ist man bereit, es auch zu verzehren.

Das Quiz wurde von Kristin und Karsten Tonn aus Dresden entwickelt. Den Anstoß dazu erhielt die Erzieherin, als ein Kind aus ihrer Kita-Gruppe nicht wusste, wie eine Johannisbeere aussieht. Mit einer Crowdfunding-Kampagne wurde eine Anschubfinanzierung von 4.000 Euro eingesammelt, um das Spiel zu entwickeln und herstellen zu lassen.

Das Kartenspiel „Frugemo“ beinhaltet 18 Obst- und 36 Gemüsekarten, vier Jahreszeit- und vier Gewächsartkarten, eine Obst- und eine Gemüse-Zuordnungskarte, drei Frage- und Gliederungskarten sowie vier Karten mit Spielanleitungen. Das Spiel kostet 12,70 Euro und ist im Internet erhältlich auf www.ima-shop.de.

Spielerisch die richtige Lagerung von Lebensmitteln erlernen

Mit dem Lernmodul "Lebensmittel lagern - Alles hat seinen Platz" können Jung und Alt erkunden, wo Lebensmittel am besten gelagert werden. So bleiben Lebensmittel möglichst lange frisch und genießbar und Abfälle lassen sich leicht vermeiden.

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Teste Dein Wissen zur Bedeutung von Humus

Humus ist wichtig für ein intaktes Bodenleben. Er dient als Wasserspeicher und -filter, stabilisiert die Bodenstruktur und trägt zur Regulierung des Kohlenstoffkreislaufs bei. Mit unserem digitalen e-learning-Baustein kannst Du Dein Wissen überprüfen.

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Testet Euer Wissen zum Mais als wichtigem Energie-Lieferanten

Biogas als Energiequelle für Strom und Wärme ist ein hochaktuelles Thema. Doch wie lässt sich aus den Rohstoffen, die auf den Feldern wachsen und in der Tierhaltung entstehen, Biogas und damit Energie erzeugen? Unser Test gibt darüber Aufschluss.

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Thema des Jahres: Vielfalt durch nachwachsende Rohstoffe

Das jährlich erscheinende „1 x 1 der Landwirtschaft“ widmet der i.m.a e.V. in diesem Jahr den nachwachsenden Rohstoffen sowie deren Nutzungsvielfalt und fokussiert damit auf die Diskussionen zu ökologischen Themen.                              

Medien-Information

Thema des Jahres: Vielfalt durch nachwachsende Rohstoffe

Ökoaspekte stehen im Mittelpunkt vom „1 x 1 der Landwirtschaft 2020“

Die Bedeutung der Ökologie, der Schutz von Ressourcen und die Reaktionen auf den Klimawandel sind immer wieder bestimmende Themen bei Diskussionen über die Landwirtschaft. Der i.m.a e.V. widmet daher sein jährlich erscheinendes „1 x 1 der Landwirtschaft“ in diesem Jahr den nachwachsenden Rohstoffen und deren Nutzungsvielfalt.

„Wir tragen damit dem Zeitgeist des ökologischen Bewusstseins Rechnung und informieren über den Nutzen der Landwirtschaft für den Schutz endlicher Ressourcen und die Erhaltung der Artenvielfalt“, begründet i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die Themenwahl. „Besonders unserer Hauptzielgruppe der Kinder und Jugendlichen gilt es zu vermitteln, welche Beiträge die Landwirtschaft objektiv zur Bewältigung der Klimakrise leisten kann und welchen Wert regionale Lebensmittel, Rohstoffe und Kulturlandschaften für ihre Zukunft haben“, so Simon weiter.

Mit dem „1 x 1“ ist der gemeinnützige Verein seit jeher ein Vorreiter bei der Themensetzung in der landwirtschaftlichen Verbraucherkommunikation. Im vergangenen Jahr war es die anstehende und von Tierhaltern und Verbrauchern engagiert diskutierte Ferkelkastration, davor stand das Engagement der Landwirte beim Naturschutz im Fokus, es ging bereits um Transparenz in der Tierhaltung sowie um viele weitere Themen, zu denen die Konsumenten Fragen hatten. Antworten dazu liefert das „1 x 1“ bereits seit fast sechzig Jahren. Damit ist es die nachhaltigste und wohl auch erfolgreichste Publikation in der landwirtschaftlichen Kommunikationsszene.

Die neue Ausgabe des Taschenkalenders im Leporello-Format enthält auch wieder die aktuellen Zahlen zur Landwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union. Er dient damit den Landwirten zugleich als praktisches Nachschlagewerk.

Die Entscheidung, im „1 x 1 der Landwirtschaft“ in diesem Jahr über nachwachsende Rohstoffe zu kommunizieren, korrespondiert mit einer anderen Entscheidung im i.m.a e.V.: Künftig wird die Nachhaltigkeit noch mehr Bedeutung in der Arbeit erhalten. So wurde bereits eine Planstelle für diesen Themenbereich geschaffen. Ferner werden alle Lehr- und Lernmaterialien, mit denen der Verein über Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung informiert, unter Aspekten des Umwelt- und Ressourcenschutzes hergestellt. Mit dem „1 x 1“ wurde ein Anfang gemacht. Das Faltblatt ist nicht nur auf zertifiziertem Umweltpapier gedruckt.; auch die Druckerei wurde danach ausgewählt, dass Herstellungsprozess, Druckfarben usw. den Ansprüchen der Nachhaltigkeit gerecht werden.

Das „1 x 1 der Landwirtschaft 2020“ kann kostenlos im Internet gelesen, heruntergeladen und bestellt werden (www.ima-shop.de). Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin liegt der Taschenkalender auch am i.m.a-Stand (Nr. 147) in Halle 3.2 („ErlebnisBauernhof“) aus.

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Theorie und Praxis bescherten Erfolg mit Perspektiven

Überzeugende Bilanz auf der Bildungsmesse „didacta“:

Mehr als 73.000 Besucher haben Europas größte Bildungsmesse, die „didacta“ besucht, die am Wochenende in Hannover zu Ende gegangen ist. Und viele von ihnen waren zu Gast auf der vom i.m.a e.V. organisierten Sonderschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, bei der 15 Partner der grünen Branche Themen der Landwirtschaft, Natur und Ernährung präsentiert hatten.

„Wir sind mit dem Ergebnis unserer mittlerweile 19. Beteiligung an der „didacta“ wieder sehr zufrieden“, bilanziert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon das Ergebnis. „An den fünf Messetagen haben wir nicht nur unsere Lehr- und Lernmaterialien den Multiplikatoren in Kitas und Schulen präsentieren können. Wir haben auch erneut viel über die Bedürfnisse der Erzieher und Lehrer in deren Bildungsarbeit zu landwirtschaftlichen Themen erfahren. Diese Erkenntnisse fließen jetzt wieder in unsere weitere Arbeit ein.“

Auch die anderen Aussteller der Sonderschau zeigten sich mit dem Interesse der Fachbesucher zufrieden. Sowohl thematische Schwerpunkte wie zur Tierhaltung und dem Lernort Bauernhof als auch Angebote zur Ernährungs- und Naturbildung, dem Garten- und Gemüseanbau oder den nachwachsenden Rohstoffen fanden allesamt regen Zuspruch. Simon: „Die angebotene Mischung aus einem vielseitigen Angebot theoretischen Wissens und vielen praktischen Mitmach-Aktionen hat einmal mehr zum Erfolg unserer Sonderschau beigetragen.“

Am Rande der Bildungsmesse fanden auch Treffen mit Vertretern befreundeter Verbände und anderer Institutionen statt. So haben Repräsentanten vom Landesbauernverband, dem Landvolk Niedersachsen, nicht nur die Bildungsmesse besucht, sondern sich auch am i.m.a-Stand in den Dialog mit den Lehrkräften begeben.

Die „didacta“ bot auch Gelegenheit für den Dialog mit Ausstellern, die in Hannover als „Nachbarn“ der Sonderschau positioniert waren und die, wie die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, bewusst die Nähe zur Land- und Ernährungswirtschaft suchen. „Insgesamt schauen wir schon heute voller Zuversicht auf die „didacta“ 2019“, wagt Patrik Simon einen Ausblick. „Viele unserer etablierten Partner haben bereits bekundet, dass sie auch in Köln wieder dabei sein wollen, und wir entwickeln bereits neue Konzepte, mit denen wir die Besucher begeistern wollen.“ Die nächste „didacta“ findet vom 19. bis 23. Februar 2019 statt.

Tierhaltung der Zukunft in einer Villa für Schweine

Wie die Tierhaltung der Zukunft aussehen könnte, zeigt in Berlin das Aedes Architekturforum. Ausgestellt sind dort die Entwürfe von Architekturstudenten für Schweineställe der Zukunft. Die Ergebnisse eines Wettbewerbs können noch bis zum 5. März 2020 besichtigt werden.

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Tierhaltung der Zukunft in einer Villa für Schweine

Wie die Tierhaltung der Zukunft aussehen könnte, zeigt in Berlin das Aedes Architekturforum. Ausgestellt sind dort die Entwürfe von Architekturstudenten für Schweineställe der Zukunft. Die Ergebnisse eines Wettbewerbs können noch bis zum 5. März 2020 besichtigt werden.

Seit das Interesse der Bevölkerung am Tierwohl zunimmt, stellen sich viele Verbraucher auch die Frage nach den Haltungsbedingungen von Nutztieren. Vor diesem Hintergrund hatten die Stiftung des Landwirtschaftsverlages Münster und das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft einen mit insgesamt 6.500 Euro dotierten Wettbewerb ausgeschrieben, für den sich Architekturstudenten Gedanken um die Schweineställe der Zukunft machen sollten.

Aufgabe war es, auf einer vorgegebenen Fläche einen landwirtschaftlichen Betrieb für artgerechte Haltung von 500 Mastschweinen, einem Schlachthaus und einem Hofladen zu entwerfen.

Der Siegerbeitrag, der jetzt zusammen mit weiteren Arbeiten im Aedes Architekturforum in Berlin zu besichtigen ist, stellt eine Siedlung von 21 Schweinevillen dar, in denen rund sechzig Sauen und etwa 600 Ferkeln Platz finden. Die anfallende Schweinegülle wird als Dünger für den Gemüseanbau zwischen den Villen genutzt. An zentraler Stelle steht ein Haupthaus mit Schlachtung und Hofladen.
Der Entwurf, der als zweiter Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen ist, kombiniert die konventionelle Stallhaltung mit der Freilandhaltung von Schweinen. Als Rückzugsbereich nutzen die Tiere modulare Schlafboxen, die an einem stationären Stall mit Auslaufbereich stehen. Diese Boxen lassen sich mit einem Radlader zu anderen Auslaufflächen oder zur Schlachtung befördern – weitgehend stressfrei für die Tiere.

Eine lobende Erwähnung fand ein Schwimmbad für Schweine. Der Entwurf kombiniert die Gruppenhaltung der Tiere mit einem Außenbereich, an dem eine Rampe in einen Schweinepool führt. Dass Schweine gut schwimmen können, wird nur selten thematisiert.

Sowohl die Initiatoren des Wettbewerbs als auch Landwirte zeigten sich beeindruckt von den architektonischen Konzepten für das Tierwohl abseits bekannter Standards.

  • Architektur Fr Schweine 1 Platz 01

    Der 1. Platz: Die Schweine-Villa
  • Architektur Fr Schweine 1 Platz 02

    Der 1. Platz: Die Anordnung der Schweine-Villen.
  • Architektur Fr Schweine 2 Platz

    Der 2. Platz: Schweinestall mit portablen Boxen (hinten).
  • Architektur Fr Schweine Lobende Erwhnung

    Lobende Erwähnung: Stall mit Schweine-Schwimmbad.

Tierhaltung trifft Leidenschaft auf dem Hof Eselsmühle

Ruhig und gelassen sollen die Angus-Rinder von Felix Hoffrath aufwachsen. Dafür sorgt der Agrarwissenschaftler und Tierhalter auf dem seit hundert Jahren im Familienbesitz geführten Betrieb in Lohra, im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Tierhaltung trifft Leidenschaft auf dem Hof Eselsmühle

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Tierwohl & Umwelt im Fokus von Schüler-Reportern

Der Dialog zwischen Schülerreportern und Landwirten auf der Norddeutschen Landwirtschaftlichen Fachausstellung in Rendsburg war ein Erfolg. Diskutiert wurde über Tierwohl, Milchpreise und auch über die Zukunft der Bauern. Das erste Schülerpressegespräch der "Norla" hat die Erwartungen übertroffen.

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Tierwohl & Umwelt im Fokus von Schüler-Reportern

Achtungserfolg für erstes i.m.a-Schülerpressegespräch auf der „Norla“

Das erste Schülerpressegespräch in der Geschichte der „Norla“, der Norddeutschen Landwirtschaftlichen Fachausstellung in Schleswig-Holstein, hat die Erwartungen der Organisatoren übertroffen. Die Schülerinnen und Schüler, die sich zur Frage „Was nützen uns die Nutztiere?“ mit Experten der Landwirtschaft in Rendsburg getroffen hatten, waren gut vorbereitet und diskutierten engagiert über die verschiedenen Aspekte des Themas.

Die Nutztierhaltung wurde von den jungen Journalisten nicht infrage gestellt. Vielmehr waren sie an Aspekten des Tierwohls, dem Verhältnis der Landwirte zu ihren Tieren, an der Größe von Viehbeständen und Umwelteinflüssen interessiert. Es gab gleichermaßen Fragen zur Rinder- und Schweinehaltung sowie der Geflügelwirtschaft. Kritisch hinterfragt wurde auch das Verhalten von Verbrauchern, die einerseits hohe Erwartungen an die Tierhalter haben, andererseits aber importiertes Billigfleisch kaufen. Praktiker wie Milchviehhalter Heiner Staggen, Tiergesundheitsexperte Nicolai Wree und Farm-Management-Berater Jan Rohwedder konnten viele Fragen beantworten und Details erläutern.

Für Bernd Schwintowski vom gemeinnützigen i.m.a e.V., der das Schülerpressegespräch organisiert hatte, war die Veranstaltung in Rendsburg „ein beeindruckender Achtungserfolg“. „Bisher hatten wir bei Schülerpressekonferenzen noch keine Erfahrungen mit Teilnehmern aus ländlichen Regionen“, sagte er nach dem Pressegespräch und erläuterte: „Seit zwanzig Jahren ist unsere Schülerpressekonferenz auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ein Erfolgsmodell, an dem durchschnittlich 300 Großstadtkinder teilnehmen, um mehr über die Landwirtschaft zu erfahren. Seit auch in ländlichen Räumen immer mehr Kinder immer weniger über die Produktion unserer Nahrungsmittel wissen, steigt auch hier das Interesse an neuen, attraktiven Formaten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit.“

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  • Pm Norla Spk 190906 Foto

    Das Pressegespräch mit den Schülerreportern fand in kleinem, konstruktiven Kreis statt.
  • Pm Norla Spk 190906 Foto 2

    Landwirt Heiner Staggen hatte Zeit, die Fragen der jungen Reporter ausführlich zu beantworten.

Traktor, Trecker, Schlepper – Kraftpaket im Fokus

Unterrichtsposter ergänzt Bildungsmaterial zur Landtechnik - Wohl nicht nur kleine Jungs sind von Traktoren fasziniert – diesen unverzichtbaren Helfern in der Landwirtschaft. Den PS-starken Arbeitsmaschinen widmet der i.m.a e.V. inzwischen eine ganze Reihe von Unterrichtsmaterialien, die in diesen Tagen auf der Bildungsmesse „didacta“ in Köln als Themenpaket kostenlos an Lehrkräfte abgegeben werden.

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Traktor, Trecker, Schlepper – Kraftpaket im Fokus

Unterrichtsposter ergänzt Bildungsmaterial zur Landtechnik.

Wohl nicht nur kleine Jungs sind von Traktoren fasziniert – diesen unverzichtbaren Helfern in der Landwirtschaft. Den PS-starken Arbeitsmaschinen widmet der i.m.a e.V. inzwischen eine ganze Reihe von Unterrichtsmaterialien, die in diesen Tagen auf der Bildungsmesse „didacta“ in Köln als Themenpaket kostenlos an Lehrkräfte abgegeben werden.

Erstmals auf der „didacta“ wird ein Traktor-Poster mit Arbeitsblättern präsentiert. Es richtet sich an Grundschüler. Ihnen wird erläutert, wie unverzichtbar diese Arbeitsmaschine im landwirtschaftlichen Alltag ist, wie der Landwirt mithilfe seines Traktors Geräte über den Acker oder auf dem Hof bewegt oder sogar kommunale Dienstleistungen übernimmt, indem er verschneite Straßen befahrbar macht.

Bestandteil des Posters sind auch die bei Lehrkräften beliebten Arbeitsblätter. Hier können sich die Schüler mit der vielseitigen Maschine spannend und lehrreich befassen. Dies gelingt u.a. mithilfe eines sogenannten „Laufdiktats“, mit Experimenten und Mathematik-Aufgaben. Lehrkräfte erhalten eine kurze Sachinformationen und Tipps für weiterführende Literatur und Lernmaterialien.

Das neue Traktor-Poster ergänzt weitere i.m.a-Materialien; z.B. das Poster „Der Boden“. Hier wird erläutert, wie der Traktor den Boden bearbeitet und pflegt, wie dies bodenschonend geschieht und warum der Boden Grundlage für das Leben ist. Während sich das Traktor-Poster an Grundschüler richtet, ist das Boden-Poster für die Primar- und Sekundarstufe konzipiert.

Gymnasiasten von der siebenten bis zur zehnten Klasse sollen mit Arbeitsmaterial vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. erreicht werden. Die VDMA-Broschüre „Landtechnik – Nachhaltige und intelligente Technologien im modernen Ackerbau“ fasziniert auf achtzig Seiten mit vielfältigen Aufgaben vom Maschinenbau über Precision Farming bis zu Themen der Welternährung.

Für den Einsatz im Kindergarten und den ersten Grundschulklassen ist das Mal- und Leseheft „Von der Saat zum Korn – mit großen Maschinen“ konzipiert. Darin werden die verschiedenen technischen Geräte vorgestellt, die für den Getreideanbau unverzichtbar sind. Die Bilder können ausgemalt werden und die begleitenden (Vorlese-)Geschichten erläutern kindgerecht, wie die Technik funktioniert und wie sie der Landwirt einsetzt. Kleine Experimente regen dazu an, sich mit dem Anbau von Getreide und dem Pflanzenschutz zu befassen.

Nicht zuletzt widmet auch die neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ dem Traktor einen Unterrichtsbaustein. Er ist für den Einsatz im Sachkunde-, Natur- und Technikunterricht gedacht. Alle Materialien können auch auf www.ima-shop.de kostenlos bestellt werden.

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Trendwende: Mehr Landwirtschaft im Schulunterricht

In den neuen Lehrplänen der Schulen werden erstmals seit langem wieder deutlich mehr Themen der Landwirtschaft als Unterrichtsinhalte empfohlen. Das hat eine aktuelle Analyse von Wissenschaftlern der Universität Vechta im i.m.a-Auftrag  ergeben.

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Trendwende: Mehr Landwirtschaft im Schulunterricht

i.m.a-Lehrplan-Analyse stellt „beispiellose Präsenz“ von Agrar-Themen fest

Wie kaum ein anderes Thema werden in den neuen Lehrplänen der Schulen Themen der Landwirtschaft als Unterrichtsinhalte empfohlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Curricula, wie die Lehrpläne für Schulen im Fachjargon genannt werden. Der i.m.a – information.medien.agrar e.V. untersucht regelmäßig die Vorgaben der Kultusministerien für den Unterrichtsstoff, der in den Schulen vermittelt werden soll. Dadurch konnte jetzt festgestellt werden, dass es zu bedeutenden Veränderungen gekommen ist.

„Wir freuen uns, dass endlich den Wünschen der Bevölkerung entsprochen wird, künftig Themen der Landwirtschaft häufiger und ausführlicher im Unterricht zu behandeln“, freut sich Patrik Simon. Der Geschäftsführer vom i.m.a e.V. verweist dabei auf eine von seinem Verein ebenfalls seit vielen Jahren immer wieder angestellte Studie zum „Image der deutschen Landwirtschaft“. „Dort wurde stets kritisiert, dass in den Schulen kein realistisches Bild von der Landwirtschaft vermittelt werde und insgesamt viel mehr Zeit für die Wissensvermittlung zu landwirtschaftlichen Themen aufgewendet werden sollte“, so Simon weiter.

Jetzt haben Wissenschaftler der Uni Vechta die Curricula aller Bundesländer untersucht und eine Trendwende analysiert: Landwirtschaftliche Themen erfahren inzwischen eine „beispiellose Präsenz in den Curricula“. Die Landwirtschaft werde wie „kaum ein anderes (wirtschaftliches) Thema so umfangreich und kontinuierlich im Unterricht angesprochen“. Interessant ist auch eine „sichtbare Fokussierung der Schulbücher auf die Heimatregionen“, vor allem in landwirtschaftlich geprägten Bundesländern wie Bayern und Niedersachsen.

„Offenbar haben die Ergebnisse der Meinungsumfragen und die gesellschaftlichen Debatten über die Landwirtschaft dazu beigetragen, dass die Bildungspolitik entsprechend reagiert hat“, vermutet der i.m.a-Geschäftsführer. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf das steigende Interesse von Lehrkräften an einem praxisnahen Unterricht, der immer häufiger Schulklassen auf die Bauernhöfe führe. Patrik Simon: „Handlungsorientiertem Lernen und der Berufsorientierung werden in den Curricula größere Beachtung geschenkt.“
Allerdings wurde auch festgestellt, dass die Vorgaben der Lehrpläne noch nicht umfassend in den Schulbüchern umgesetzt werden. Die ebenfalls vom i.m.a e.V. durchgeführten Rezensionen der Schulbücher weisen noch immer große Defizite auf, was eine inhaltlich korrekte und wertfreie Vermittlung landwirtschaftlicher Sachverhalte betreffe. „Da muss noch einiges nachgearbeitet werden“, stellt der i.m.a-Geschäftsführer fest.

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TV-Star Kai Pflaume blamiert sich in ARD-Ratesendung

In der ARD-Ratsendung "Wer weiß denn sowas?" hat der beliebte TV-Moderator Kai Pflaume sein fehlendes Wissen zur Landwirtschaft offenbart. Ihm und auch den Rate-Teams ist ein offenkundiger Fehler nicht aufgefallen, der vermeidbar gewesen wäre.

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TV-Star Kai Pflaume blamiert sich in ARD-Ratesendung

Moderator führt Rate-Teams und Zuschauer mit falschen Fakten in die Irre

In der beliebten ARD-Ratsendung „Wer weiß denn sowas?“ vom 18. November 2021 hat der Moderator Kai Pflaume sein fehlendes landwirtschaftliches Wissen bewiesen – und sich damit an die Seite seiner Rate-Teams gestellt. Denn auch den Comedians Wigald Boning und Bernhard Hoëecker sowie den Moderatoren Barbara Eligmann und Alexander „Elton“ Duszat ist in der als „Wissensshow“ deklarierten Sendung nicht aufgefallen, dass der zu einer Frage gezeigte Film falsche Bilder zeigte – und damit nicht zur Wissensbildung, sondern zur Desinformation über die Landwirtschaft beigetragen hat.

TV-Moderator Pflaume fragte in seiner Sendung „Wer weiß denn sowas?“: „Wer beim Mähen auf sogenannte Messerbalken und nicht auf Kreiselmäher setzt, sorgt dafür, dass … a) seltener gemäht werden muss; b) Insekten besser fliegen können, c) weniger Düngemittel benötigt werden?“ Zur korrekten Lösung (b) zeigte Pflaume dann einen Erklärfilm, der keinen Kreiselmäher zeigte, sondern einen Mähdrescher, mit dem Getreide geerntet aber nicht Gras geschnitten wird. Auch die in dem Film gezeigte grafische Animation zeigte einen Mähdrescher und keinen Kreiselmäher.

Der TV-Moderator und seine Rate-Teams offenbarten damit ihr fehlendes Wissen zur Landwirtschaft, denn in dem Film war eindeutig zu erkennen, dass kein Gras geschnitten, sondern Getreide geerntet wurde. Allein dieser eklatante Unterschied hätte bei den Rate-Teams erkannt werden können. Vor allem aber hätten dem Moderator, der die Inhalte üblicherweise zuvor mit seiner Redaktion bespricht und sich die Filme und Lösungen anschaut, diese Fehler auffallen müssen.

„In der Landwirtschaft sorgen derartige Fehler immer wieder zu Verstimmungen“, weiß Ida Hartmann vom Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V. Sie erklärt: „Was sich da am Mähdrescher dreht, ist eine Haspel, kein Kreiselmäher. Da wird nicht gemäht. Die Haspel berührt dabei nicht den Boden, sondern sorgt dafür, dass sich die Getreidehalme aufrichten und dann abgeschnitten werden können.“

Hätte sich die Redaktion über diese Fakten zuvor sachkundig gemacht, hätte diese Verwechselung vermieden werden können, meint man beim i.m.a e.V., der landwirtschaftliche Bildungsarbeit betreibt. „Eine Fernsehsendung, die als „Wissensshow“ wahrgenommen werden will, muss strenge Maßstäbe an ihre Beiträge setzen“, fordert i.m.a-Pressesprecher Bernd Schwintowski. „Die Redaktion und der Moderator als ihr Aushängeschild müssen sich größter Sorgfalt verpflichtet fühlen; weil sie mit derartigen Beiträgen die Wahrnehmung der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit beeinflussen.“

Link zum Beitrag:
https://www.daserste.de/unterhaltung/quiz-show/wer-weiss-denn-sowas/videos/34837_messerbalken-insekten-100.html

(Der Beitrag wurde inzwischen aus der ARD-Mediathek gelöscht, ist aber noch innerhalb der Gesamtaufzeichnung der Sendung ab Minute 10'05" zu sehen; d.Red.)

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Erster TV-Irrtum: Mähdrescher wird als Kreiselmäher gezeigt. (Foto: screenshot)

  • Zweiter TV-Irrtum: Animation zeigt Mähdrescher statt Kreiselmäher; im Hintergrund Getreideernte. (Foto: screenshot)

Umfrage: Die Bauern sind ein Anker in Krisenzeiten

Welche Erwartungen haben die Bundesbürger an die deutsche Landwirtschaft in der Zukunft? Diese und viele Detailfragen hat der i.m.a e.V. in einer repräsentativen Umfrage unter der Bevölkerung von den Demoskopen bei Kantar (Emnid) ermitteln lassen.

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Umfrage: Die Bauern sind ein Anker in Krisenzeiten

Bundesbürger äußern sich zur „Zukunft der deutschen Landwirtschaft“

In Krisenzeiten erwarten 96 Prozent der Bundesbürger, dass sie von der deutschen Landwirtschaft mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Das ist ein Ergebnis der Studie zur „Zukunft der deutschen Landwirtschaft“, die jetzt der i.m.a e.V. in Berlin vorgelegt hat. Danach erwarten sogar 97 Prozent der Befragten die Versorgung mit regionalen Produkten und 91 Prozent, dass die Landwirte Kulturlandschaften erhalten und pflegen. Die vom Meinungsforschungsinstitut Kantar (Emnid) durchgeführte repräsentative Befragung hat in Zeiten Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie stattgefunden.

Anlässlich seines sechzigjährigen Bestehens hatte der i.m.a e.V. die Bundesbürger (ab 14 Jahren) gefragt, wie sie sich die „Zukunft der deutschen Landwirtschaft“ vorstellen. Für 87 Prozent der Befragten ist die heimische Landwirtschaft auch künftig unverzichtbar und 72 Prozent bezeichnen sie als Garant für die Lebensqualität und Lebensfähigkeit des Landes sowie Teil der heimischen Kultur (66 %).

Diese und weitere Ergebnisse sowie Einschätzungen von Agrar-Experten zur i.m.a-Umfrage über die „Zukunft der deutschen Landwirtschaft“ können online nachgelesen werden. Auf www.studie-2020.ima-agrar.de kann die Studie auch heruntergeladen werden.

  • Bei der Frage, wofür die Menschen bereit sind, künftig mehr Geld auszugeben, hat sauberes Grundwasser (82 %) mehr Bedeutung als artgerechte Tierhaltung (70 %) oder der Erhalt der Artenvielfalt (59 %). Weniger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft ist für mehr als die Hälfte der Bundesbürger (55 %) ein Grund, dafür mehr Geld auszugeben. Auch eine Mehrheit der Befragten (52 %) würde für klimafreundlich hergestellte Produkte tiefer in die Geldbörse Umfrage: greifen.

  • Fleisch aus Deutschland wird von 87 Prozent der Verbraucher gegenüber Importware bevorzugt. Und acht von zehn Befragten sind sogar bereit, dafür deutlich mehr Geld auszugeben: Würde ein Stück Importfleisch fünf Euro kosten, läge die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft für vergleichbare heimische Ware bei 8,71 Euro. 21 Prozent der Befragten wären sogar bereit, dafür bis zu elf Euro mehr zu bezahlen.

  • Den weltweit steigenden Bedarf an Lebensmitteln durch Nahrungsmittel aus Algen oder Insekten zu decken, können sich 45 Prozent der Bundesbürger vorstellen. 47 Prozent der Befragten lehnen diese Ernährungsalternative ab.

  • Für 86 Prozent der Bundesbürger ist der Klimawandel die größte Herausforderung der Zukunft für die Arbeit der Bauern. Die unsichere Preis- und Einkommenssituation nennen 80 Prozent der Befragten. Dass ausländische Erntehelfer auch künftig in der Landwirtschaft unverzichtbar sind, sagen 78 Prozent der Bundesbürger. Und 69 Prozent der Befragten kritisieren die mangelnde Wertschätzung der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit.

Diese und weitere Ergebnisse sowie Einschätzungen von Agrar-Experten zur i.m.a-Umfrage über die „Zukunft der deutschen Landwirtschaft“ können online nachgelesen werden. Auf www.studie-2020.ima-agrar.de kann die Studie auch heruntergeladen werden.


  • Zukunft_der_Landwirtschaft-Erwartungen-versus-Wahrnehmungen

  • Zukunft_der_Landwirtschaft-Deutsches_Fleisch

  • Zukunft_der_Landwirtschaft-Künftige_Entwicklung

  • Zukunft_der_Landwirtschaft-Zahlungsbereitschaft

UNESCO-Plattform empfiehlt „Landwirtschaft macht Schule“

Mit ihren Angeboten für eine „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) wird die vom i.m.a e.V. eingeführte Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ immer häufiger empfohlen. Das Angebot wird jetzt auch von der deutschen UNESCO-Kommission gelistet.

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UNESCO-Plattform empfiehlt „Landwirtschaft macht Schule“

„Bildung für nachhaltige Entwicklung öffnet die Augen für die Zusammenhänge und Verflechtungen unserer Welt, schärft den Blick für die Herausforderungen unserer Zeit und vermittelt Kompetenzen, um diesen bestmöglich zu begegnen“ , heißt es auf der Internetseite der deutschen UNESCO-Kommission. Damit umreißt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur die Ziele der mit „BNE“ abgekürzten Bildungskampagne.

Viele Institutionen engagieren sich weltweit auf diesem Gebiet; auch die deutsche Landwirtschaft. Die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ leistet dabei einen Beitrag im Bereich der schulischen Bildung, indem sie Lehrkräfte mit Landwirten und Landwirtinnen zusammenbringt. Diese berichten im Schulunterricht aus ihrem Berufsalltag und vermitteln so Wissen zu Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung.

Damit leistet der bäuerliche Berufsstand als authentischer Bildungsbotschafter der Branche wertvolle Beiträge zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung der Schulkinder. Denn das theoretisch vermittelte Wissen kann von den Schulkindern in Ergänzung des Unterrichts im Klassenraum in der Praxis auf einem Bauernhof überprüft und erprobt werden. Auf der UNESCO-Seite steht dazu: „Die Begegnung mit Landwirt*innen fördert die Empathie und ermöglicht den Wechsel der Perspektive, wodurch das gegenseitige Verständnis gefördert wird.“

Mit diesem Prinzip der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Rahmen der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ wird ein klar umrissenes Ziel verfolgt: „Durch die anschaulich vermittelten Einheiten erkennen und verstehen die Schüler*innen komplexe Systemzusammenhänge und bauen interdisziplinär Wissen auf. Sie erkennen (globale) nicht nachhaltige Handlungen und können gemeinsam Lösungswege erarbeiten.“

Inzwischen wurde die i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ in die Reihe der Bildungsakteure vom UNESCO-Programm „BNE 2030“ aufgenommen. Damit kann sich die Initiative nun auch um die „Nationale Auszeichnung - Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bewerben, mit der „erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerbern die Förderung qualitativ hochwertiger Bildungsangebote sowie wirkungsvolles und zukunftsorientiertes Engagement mit Tragweite für eine nachhaltige Entwicklung“, bescheinigt wird, wie es bei der UNESCO heißt. Ein lohnenswertes Ziel für die inzwischen bundesweit erfolgreiche Initiative.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Gemeinsamer Unterricht: Lehrer und Landwirt in der Schulklasse (Symbolfoto; AdobeStock@Syda; Gaul/i.m.a e.V.).

  • Lernen in der Praxis: Lebensnaher Unterricht beim Landwirt auf dem Feld (Foto Jaworr/i.m.a e.V.).

  • Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie: Die Bildungsarbeit in der Landwirtschaft zahlt darauf ein (Foto: Bundesregierung).

Unterrichtsmaterial zur Milch mit „sehr gut“ bewertet

Die i.m.a-Milchmappe "Unsere Milch" wurde von der Verbraucherzentrale Bundesverband als "sehr gut" bewertet und in den Materialkompass des Verbandes aufgenommen, in dem Lehrkräfte nach Lehr- und Lernmaterialien für ihren Unterricht recherchieren.

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Unterrichtsmaterial zur Milch mit „sehr gut“ bewertet

Verbraucherschützer empfehlen Milchmappe als Lehr- und Lernstoff

Das i.m.a-Unterrichtsmaterial „Unsere Milch“ wurde von der Verbraucherzentrale Bundesverband als „sehr gut“ bewertet und in den Materialkompass zur Verbraucherbildung aufgenommen. Im Hinblick auf den „Tag der Schulverpflegung“ am 23. September und dem „Internationalen Tag der Schulmilch“, zwei Tage später, hat diese Bewertung eine besondere Bedeutung. Denn Lehrkräfte nutzen den Materialkompass zur Recherche nach Unterrichtsmaterialien.

Die mit „Unsere Milch“ titulierte i.m.a-Milchmappe gibt es für den Schulunterricht in zwei Ausführungen; in der Fachsprache als Primar- bzw. Sekundarstufe I und IIbezeichnet. Die Verbraucherschützer haben die von ihnen geprüfte Milchmappe für Oberschüler als „sinnvolle Zusammenfassung vielfältiger Aspekte rund um die Gewinnung, Vermarktung, Verarbeitung sowie die ernährungsphysiologischen Eigenschaften der Milch und verschiedener Milchprodukte für die Sekundarstufen I und II“ bewertet. Gelobt werden z.B. die „überfachlichen Bezüge zu verschiedenen Fächern“, eine anschauliche Bebilderung und die „methodisch-didaktischen Anregungen“.

Basis der Bewertung des i.m.a-Unterrichtsmaterials war die Analyse eines Expertenteams, das die i.m.a-Milchmappe nach einem wissenschaftlichen Bewertungsraster beurteilt hat. Unter anderem wird lobend erwähnt, dass „auch Milchunverträglichkeiten sowie alternative Ernährungsformen wie Veganismus“ behandelt werden. Kritik gibt es daran, dass „die Aspekte der ökologischen Landwirtschaft zu kurz abgehandelt“ würden. Auch hätten es die Verbraucherschützer begrüßt, wenn „Fruchtjoghurts von verschiedenen Anbietern mit einem selbstgemachten Fruchtjoghurt“ verglichen worden wären. Diese Anregung will man nun in einer Neuauflage der Materialien aufgreifen.

Die Lehrkräften kostenlos bereitgestellten Milchmappen gibt der gemeinnützige i.m.a e.V. mit der Gemeinschaft der Milchwirtschaftlichen Landesvereinigungen e.V. heraus. Sie erfreuen sich seit ihrer Erstauflage 2016 ungebrochener Beliebtheit bei vielen der etwa 70.000 Lehrerinnen und Lehrern, die i.m.a-Materialien im Unterricht einsetzen.

Im Zusammenhang mit Aktionstagen, wie dem „Tag der Schulverpflegung“ (23.09.2020) oder dem „Internationalen Tag der Schulmilch“ (25.09.2020), sind die Unterrichtsmaterialien des i.m.a e.V. besonders gefragt. Denn Ernährungsbildung erfährt immer mehr Bedeutung. In Umfragen wurde ermittelt, dass täglich etwa 300.000 Grundschüler ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Dabei ist Milch gerade für Schulkinder und Jugendliche unverzichtbar, wie es in einer Studie des Kompetenzzentrums für Ernährung heißt: „Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen 200 bis 250 g Milch und Milchprodukte, wie zum Beispiel Joghurt mit hilfreichen Milchsäurebakterien, sowie 50 bis 60 g Käse pro Tag sollten deshalb für eine ausgewogene und gesunde Ernährung eingehalten werden.“ – Die Milchmappen können im www.ima-shop.de, Stichwort „Milch“, heruntergeladen werden.

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  • i.m.a-Milchmappe für Sekundarstufe i und II

  • i.m.a-Milchmappe für Primarstufe

Veränderung beim Bundesforum Lernort Bauernhof

Beim Bundesforum Lernort Bauernhof, bei dem sich Repräsentanten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit austauschen, hat es eine Veränderung in der Teilnehmerstruktur gegeben. Der BAGLoB e.V. gehört nicht mehr dem Kreis der Initiativpartner an.

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Veränderung beim Bundesforum Lernort Bauernhof

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e.V. (BAGLoB) hat im Dezember 2020 offiziell ihren Austritt aus dem Bundesforum Lernort Bauernhof deklariert. Dieser als runder Tisch organisierte Zusammenschluss bundesweiter Initiativen engagiert sich für die außerschulische Bildungsarbeit in der Landwirtschaft. Das Forum wurde im Jahr 2007 gemeinsam von der BAGLoB, dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV) und dem i.m.a - information.medien.agrar e.V. konzipiert. Seit 2008 wird es vom i.m.a offiziell als Projekt koordiniert.

„Nach zwölf Jahren der intensiven Kooperation und umfassenden Unterstützung durch unser Projekt, bedauern wir den Austritt der BAGLoB“, kommentiert Patrik Simon die Entscheidung des bisherigen Initiativgruppenpartners. Der Geschäftsführer des i.m.a e.V. betont: „Gemeinsam mit der BAGLoB, den regional organisierten Bauernverbänden, Landfrauen, Landjugend, Landwirtschaftskammern, Ministerien einzelner Bundesländer, Einrichtungen des Bundes sowie anderen Institutionen und Initiativen haben wir uns im Bundesforum regelmäßig über die Bedeutung und Ausrichtung der außerschulischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen auf landwirtschaftlichen Betrieben ausgetauscht. Diesen nachhaltig etablierten Dialog haben alle Beteiligten stets sehr geschätzt.“ Erst kürzlich habe sich die BAGLoB umfassend in die Entwicklung eines neuen Organisationsrahmens für das Bundesforum eingebracht und damit einen weiteren Beitrag zur Institutionalisierung des Gremiums geleistet, das einst als i.m.a-Fachausschuss gestartet war. Umso überraschender war der Austritt für alle Beteiligten.

Als Begründung führt der BAGLoB-Vorstand an, ihre Mitgliedschaft im Bundesforum ließe vermuten, dass ihre Bildungsarbeit von Interessen einzelner Wirtschaftspartner abhängt. Die eigene Auffassung von Bildungsarbeit sei nicht in Einklang zu bringen mit einer Mitgliedschaft im Bundesforum Lernort Bauernhof als ein vom i.m.a e.V. koordiniertes Projekt.

Der i.m.a-Geschäftsführer ist darüber erstaunt: „Immerhin hat die BAGLoB das Bundesforum als ein von uns koordiniertes Projekt mit aus der Taufe gehoben, das besonders dem Austausch über die Gestaltung von Bildungsarbeit dient. Ich finde es schade, wenn sich dieser wichtige Dialog reduziert.“ Patrik Simon versichert jedoch, dass der BAGLoB-Austritt aus dem Forum keine Relevanz für das Bildungsangebot auf deutschen Bauernhöfen habe. Das Engagement des bäuerlichen Berufsstands sei dafür von maßgeblicher Bedeutung, denn „ohne Bäuerinnen und Bauern gibt es keinen Lernort Bauernhof und somit auch kein authentisches Bild von unserer Landwirtschaft in der Schule.“

Arbeitssitzung: Erfahrungsaustausch beim Forum Lernort Bauernhof

Veränderungen im i.m.a-Vorstand

Mit Susanne Schulze Bockeloh wurde erstmals eine Frau in den i.m.a-Vorstand gewählt. Auch bei zwei anderen Repräsentanten der Mitgliedsverbände kam es aufgrund von Veränderungen in deren Institutionen zu Wechseln in den i.m.a-Vorstandspositionen.

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Veränderungen im i.m.a-Vorstand

Mit Susanne Schulze Bockeloh, Dr. Tobias Ehrhard und Günther Felßner wurden drei neue Repräsentanten von i.m.a-Mitgliedsverbänden in den Vorstand des gemeinnützigen Vereins gewählt.

Schulze Bockeloh kommt in ihrer Funktion als Präsidiumsmitglied des Deutschen Bauernverbands in den i.m.a-Vorstand. Sie folgt auf Werner Schwarz, den ehemaligen Präsidenten des Landesbauernverbandes Schleswig-Holstein. Schwarz hatte mit seinem Wechsel in das Amt des Landwirtschaftsministers von Schleswig-Holstein seine Funktionen niedergelegt. Susanne Schulze Bockeloh ist Kreisverbandsvorsitzende beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und leitet den Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit im Deutschen Bauernverband.

Dr. Tobias Ehrhard repräsentiert im i.m.a-Vorstand den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). Er folgt auf Dr. Bernd Scherer, der in den Ruhestand getreten ist. Beim VDMA ist der Wirtschaftsingenieur Dr. Ehrhard u.a. für den Fachverband Landtechnik zuständig.

Mit Günther Felßner hat der neue Präsident des Bayerischen Bauernverbands die Nachfolge von Walter Heidl im i.m.a-Vorstand angetreten. Heidl gehört nun als Präsidiumsmitglied des Deutschen Bauernverbands dem i.m.a-Gremium an. Felßner bewirtschaftet in Mittelfranken einen Milchviehbetrieb mit hundert Kühen und Nachzucht, betreibt Grünland- und Forstwirtschaft sowie Futterbau und erzeugt Energie aus Photovoltaiktechnik.

Neben den genannten neuen Mitgliedern gehören mit Stephan Arens (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.), Dr. Holger Hennies (Niedersächsisches Landvolk Landesbauernverband e.V.) und Bernhard Krüksen (Deutscher Bauernverband e.V.) drei weitere Repräsentanten der grünen Branche dem i.m.a-Vorstand an. Vereinsvorsitzender ist Joachim Rukwied, der Präsident vom Deutschen Bauernverband e.V.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Bereicherungen des i.m.a-Vorstands: Heidl, Felßner, Dr. Ehrhard, Schulze Bockeloh (von links).

Verbraucher als „Kunden der Landwirtschaft“ begreifen

Eine Neuausrichtung der Tierhaltung, die betäubungslose Ferkelkastration und die Gestaltung von Schweineställen waren Themen auf dem DBV-Veredlungstag, den der i.m.a e.V. mit einer Podiumsdiskussion zur Verbraucher-Kommunikation bereichert hat.

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Verbraucher als „Kunden der Landwirtschaft“ begreifen

Wie sehr sich Landwirte für das Tierwohl engagieren, wurde auf dem DBV-Veredlungstag im westfälischen Coesfeld deutlich. Mit der „Initiative Tierwohl“ und dem -Projekt „EinSichten in die Tierhaltung“ sorgen sie für mehr Tierwohl und Transparenz in der Nutztierhaltung. Gleichwohl erreichen diese Aktivitäten nicht immer das Interesse breiter Verbraucherkreise. Wie diese Situation verbessert werden kann, war Thema einer Podiumsdiskussion, die der i.m.a e.V. anlässlich des Veredlungstags organisiert hatte.

Neben Diskussionen über eine Neuausrichtung der Tierhaltung in Deutschland und wie eine nationale Nutztierstrategie aussehen könnte, wurde auf dem DBV-Veredlungstag über praktische Fragen der betäubungslosen Ferkelkastration und die Entwicklung der Gestaltung von Schweineställen gesprochen. Die i.m.a-Podiumsdiskussion thematisierte schließlich Fragen zu einer wirkungsvollen Kommunikation der verschiedenen Verbesserungen in der Nutztierhaltung.

Tierhalterin Gabriele Mörixmann, in der Branche durch ihren „Aktivstall für Schweine“ bekannt, plädierte dafür, die Verbraucher als Kunden zu verstehen und auch so zu bezeichnen.. Diese Perspektive könne bei den Tierhaltern zu einem positiveren Selbstverständnis ihrer Arbeit beitragen und damit eine bessere Basis für den kritischen Dialog bieten. Für Christoph Becker, dessen Tierhaltung mit dem Innovationspreis der Initiative Tierwohl prämiert wurde, hat neben der Kommunikationsarbeit in sozialen Medien vor allem die Akzeptanz seiner Arbeit in der unmittelbaren Nachbarschaft große Bedeutung. Becker plädierte für eine transparente Darstellung der Tierhaltung und den offenen Umgang mit Fehlern. Für Olaf Hermann vom Forum Moderne Landwirtschaft steht die Kommunikationsarbeit mit der großstädtischen Bevölkerung über das Internet im Mittelpunkt. Hermann warb bei den Tagungsteilnehmern jedoch auch dafür, sich als „Agrar-Scouts“ an der direkten Kommunikation in den Städten zu beteiligen. Tierwohl lasse sich auch abseits von Ställen kommunizieren und Landwirte seien dafür die authentischsten Kommunikatoren.

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  • Pm Veredlungstag 190927 Artikel

    Mehr als 300 Tierhalter waren auf dem DBV-Veredlungstag zu Gast.
  • Bernd Schwintowski und Steffen Nienhaus verteilten "Aktionseimer" an die Tagungsteilnehmer.
  • Gabriele Mörixmann und andere Tierhalter diskutierten engagiert zur Schweinehaltung. 
  • Auf der i.m.a-Podiumsdiskussion gab es Tipps für die Verbraucherkommunikation.

Verzicht auf Teilnahme an Veranstaltungen

Wenn wegen der Corona-Krise Not-Krankenhäuser eingerichtet werden und Veranstaltungen nicht stattfinden dürfen, ist es ein Gebot der Stunde, sich diesen Herausforderungen anzupassen. Der i.m.a e.V. nimmt daher zunächst an keinerlei Messen etc. teil.

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Verzicht auf Teilnahme an Veranstaltungen

Für eine Vielzahl von Messen in der ersten Jahreshälfte 2020 haben die Veranstalter in Abstimmung mit der ausstellenden Wirtschaft Terminverschiebungen in den Herbst 2020 oder in das Jahr 2021 beschlossen. Einige Messen mit Jahresturnus werden in diesem Jahr nicht stattfinden sondern erst wieder zum nächsten regulären Termin im Jahr 2021. In den Bundesländern gilt derzeit ein Verbot für die Durchführung von Veranstaltungen.

Wenn in Messehallen wegen der Corona-Krise Not-Krankenhäuser eingerichtet werden und vielerorts Veranstaltungen nicht stattfinden dürfen, ist es ein Gebot der Stunde, sich diesen Herausforderungen anzupassen. Darum wird der i.m.a e.V. zunächst bis nach der Sommerpause keinerlei Messen, Kongresse oder Tagungen organisieren oder Mitarbeiter zu derartigen Veranstaltungen entsenden.

Selbstverständlich beobachten wir die weiteren Entwicklungen im Zuge der Covid-19-Pandemie und werden darauf reagieren. Oberste Leitlinie unseres Handelns ist dabei der Gesundheitsschutz.

Corona Veranstaltungen Absage Bild 1

Vielseitiger Rohstoff für spannenden Unterricht

Die Wirkung von Kalk für die Bodengesundheit behandelt ein neuer Sonderdruck des i.m.a-Lehrermagazins "lebens.mittel.punkt". Das Kalk-Kompendium informiert über die Wirkunsweisen des wichtigen Rohstoffes für Pflanzen und bietet dazu Lehrmaterial an.
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Vielseitiger Rohstoff für spannenden Unterricht

Mehr Wissen über Kalk und Bodenfruchtbarkeit:

Kein Lebewesen kommt ohne aus: Kalzium bzw. Kalk. Seit Jahrmillionen ist Kalzium Baustoff von Knochen, essenzielles Nährelement für das Pflanzenwachstum und wichtig für die Verbesserung der Bodenqualität. Kalk ist heute ein unverzichtbares Hilfsmittel für die Herstellung vieler Produkte, wie z.B. Zahnpasta oder Zucker. Diese Universalität von Kalk, insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft, veranschaulicht der i.m.a e.V. jetzt mit einer neuen Broschüre, die für den Einsatz in weiterführenden Schulen und dort vor allem in den siebten bis zehnten Klassen gedacht ist.

Das Lehr- und Lernmaterial „Kalk für gesunden Boden“ des i.m.a e.V. basiert auf verschiedenen Unterrichtsbausteinen aus dem Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“, das der Verein herausgibt. Bereits mehrfach wurde dort anhand verschiedener Beispiele die Verwendung von Kalk thematisiert. Dabei ging es um die landwirtschaftliche Bodenpflege durch Kalk oder die Waldkalkung, um der weiteren Versauerung des Bodens und damit dem Waldsterben entgegenzuwirken. Auch der Einsatz von Kalk beim Obst- und Gemüseanbau wurde thematisiert.

Das vorliegende Sonderheft, das in Zusammenarbeit mit der Düngekalk-Hauptgemeinschaft im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V. entstanden ist, fasst diese Themen zusammen. Sie werden ergänzt durch weitere Beiträge, Tipps und Sammelkarten mit Experimenten, die sich sowohl für den Einsatz im Unterricht als auch für das Lernen daheim eignen. Gemäß der Rahmencurricula der Schulen lassen sich die Themen des Kalk-Kompendiums in naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie und Chemie einsetzen, aber auch im Erdkundeunterricht oder als Vorbereitung für die praktischen Lernerlebnisse im Schulgarten. Und ganz nebenbei bietet die Materialsammlung auch nützliche Tipps für Hobbygärtner.

Auch ungewöhnliche Fragen werden im i.m.a-Kalk-Sonderheft beantwortet; etwa die Frage, was Kalk mit Milch zu tun hat oder warum manche Pflanzen nicht viel Kalk vertragen, während andere für ein gesundes Wachstum unbedingt Kalk benötigen. Die Arbeitsblätter im Heft mit Listen von Nutzpflanzen dienen nicht nur als Unterlagen für den Schulunterricht. Sie können auch für den privaten Gebrauch im Garten eine wertvolle Orientierungshilfe sein – etwa bei der Bestimmung des pH-Wertes und der Verfügbarkeit von Nährstoffen im Boden.

Somit bietet das Kalk-Sonderheft über seine eigentliche Bestimmung im Schulunterricht hinaus viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Die Broschüre steht im i.m.a-Webshop zur Verfügung. Dort kann sie gegen Erstattung der Portokosten angefordert oder auch online gelesen werden (www.ima-shop.de).

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Lehrstoff: Das neue i.m.a-Kalk-Kompendium.

  • Unterrichtbaustein: Lehrmaterial-Beispiel im Kalk-Kompendium.

Virtuelle Gemeinschaftsschau bleibt durchgehend geöffnet

Das Interesse an der virtuellen Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen" während der digitalen didacta 2021 hat den i.m.a e.V. überzeugt, das Angebot auch nach Ende der Bildungsmesse aufrechtzuerhalten und auszubauen.

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Virtuelle Gemeinschaftsschau bleibt durchgehend geöffnet

Auch nach der digitalen didacta kann der Messestand weiter besucht werden

„Wir machen weiter“, lautet das Fazit nach drei virtuellen Messetagen didacta 2021. Das Interesse der Besucher an der digitalen Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ hat die Macher beim i.m.a e.V. beflügelt, das Angebot beizubehalten und auszubauen. Damit wird eine durchgehend geöffnete Dauerausstellung etabliert, die auch künftige didacta-Bildungsmessen als hybrides Angebot begleitet. Sie ist weiterhin unter der Internetadresse www.gemeinschaftsschau.de aufrufbar.

28.800 Besucher haben die digitale didacta, Europas größte Bildungsmesse, besucht, bei der 14 Einzelaussteller auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ ihre Lehr- und Lernmaterialien präsentierten. Erzieherinnen, Lehrkräfte und andere Pädagogen konnten sich dazu in einem virtuellen Raum umsehen, mit Computermaus und -tastatur an die Stände herantreten und sich informieren. Per Klick wurden Materialien herunterladen oder online bestellt. Über Links hatten die Besucher Zugang zu den verschiedenen Internet-Präsentationen der Aussteller.

Das alles wird es weiterhin geben, heißt es beim i.m.a e.V., der mit der Organisation der virtuellen Gemeinschaftsschau befasst war. Das Angebot wird weiter ausgebaut und zu einer digitalen Dauerausstellung entwickelt. Patrik Simon, i.m.a-Geschäftsführer, erläutert die Intention, die hinter dem Entschluss stand: „Wir experimentieren bereits seit längerer Zeit mit verschiedenen digitalen Formaten, wie z.B. unseren elektronischen Lernmodulen für Schüler oder den Online-Unterrichtsbausteinen für Lehrkräfte. Die virtuelle Gemeinschaftsschau, die wir in kürzester Zeit für die didacta realisiert haben, wollen wir als hybride Messeplattform weiterentwickeln – also sowohl optisch als auch inhaltlich und technisch auf neue Ebenen bringen, ausbauen und vernetzen.“

Ziel dabei ist es, unabhängig von einer realen Bildungsmesse immer auch ein begleitendes virtuelles Angebot präsent zu halten. „Damit können dann künftig auch Besucher an einer didacta teilnehmen, wenn ihnen die Anreise an einen der drei jährlich wechselnden Messestandorte in Köln, Hannover oder Stuttgart zu weit ist“, erläutert der i.m.a-Geschäftsführer. Das Konzept hat auch für die Partner der Gemeinschaftsschau einen Vorteil: Sie können sich auch dann an der Bildungsmesse beteiligen, wenn diese nicht in ihrem Bundesland stattfindet. „Damit erweitern wir den kommunikativen Radius unserer Gemeinschaftsschau auf das gesamte Bundesgebiet und schaffen quasi eine überregionale und zentrale Plattform für alle Bildungsthemen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung.“

Gleichwohl will man sich auch weiterhin mit einer realen Gemeinschaftsschau an der didactabeteiligen. Denn die Begegnungen und Gespräche mit den Fachbesuchern geben den Ausstellern immer wieder wichtige Impulse für die Entwicklung neuer Bildungsmaterialien.

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Virtuelle Gemeinschaftsschau: Screenshot der Ausstellung.

Vom Ursprung der Pflanzen zu Mikroplastik im Boden

Die Herausforderungen in der Landwirtschaft bestimmen die Themen der neuen Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt". Denn das Verhalten der Verbraucher hat Einfluss auf viele dieser Herausforderungen. Das macht die Lektüre so spannend.

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Vom Ursprung der Pflanzen zu Mikroplastik im Boden

Lehrermagazin thematisiert Herausforderungen in der Landwirtschaft

Ob Afrikanische Schweinepest oder Mikroplastik im Ackerboden – die Landwirtschaft steht vor immer neuen Herausforderungen. Neben Klimawandel und Ernährungsfragen beschäftigen Landwirte zunehmend die Auswirkungen der Tierseuche und Wohlstandsabfälle auf Feldern, die in den Nahrungskreislauf geraten können. Da Verbraucher Einfluss auf diese Auswirkungen nehmen können, werden diese Themen in der neuen Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ in Beiträgen für die Wissensvermittlung im Schulunterricht behandelt.

Die faszinierende Welt der pflanzlichen Samen wird im Titelthema vom „lebens.mittel.punkt“ beschrieben. Lehrkräfte in der Primarstufe können mithilfe eines Unterrichtsbausteins Grundschülern vermitteln, wie sich die Samen von Nutzpflanzen vermehren, wie sie aufgebaut sind, wachsen und sich ernähren oder woran man Unterschiede erkennen kann.

Für den Einsatz in weiterführenden Schulen bietet das i.m.a-Lehrermagazin gleich drei Unterrichtsbausteine an. Einer widmet sich der Afrikanischen Schweinepest. Die Tierseuche ist inzwischen in Deutschland angekommen, und an der Ausbreitung sind Verbraucher nicht immer unschuldig. Darum wird geschildert, welche Probleme Schweinehalter mit der Seuche haben und was Menschen außerhalb der Landwirtschaft tun können, damit sie sich nicht weiter ausbreitet.

Ein anderes Problem ist die Zunahme von Mikroplastik-Ablagerungen in Ackerflächen, auf denen unsere Nahrungsmittel wachsen. Inzwischen soll sich bis zu 32 mal mehr Plastik auf Feldern als in den Weltmeeren angesammelt haben. Der Unterrichtsbaustein klärt darüber auf und beschreibt u.a., in welchem Umfang Plastikerzeugnisse in der Landwirtschaft genutzt und welche Anstrengungen hier beim Recycling unternommen werden. Zudem ruft der Beitrag zum sorgsamen Umgang mit Plastik und zu einer ordnungsgemäßen Entsorgung auf.

Eine aktuelle Erhebung des Bundeslandwirtschaftsministeriums besagt, dass immer mehr junge Menschen gerne kochen (86 Prozent der 14- bis 29jährigen Bevölkerung). Für die Redaktion vom „lebens.mittel.punkt“ ein Grund, Pausen-Mahlzeiten als Unterrichtsthema zu behandeln. Lehrkräfte sollen ihre Schüler anregen, den Tag mit einem entspannten Frühstück zu beginnen, sich eigene Pausenbrote zuzubereiten und mittags ein warmes Essen in der Schulkantine zu genießen. „Selber machen“ statt „Selber kaufen“ lautet eine Devise, für die das Lehrermagazin zugleich Anregungen bietet. Sie reichen von der organisatorischen Einkaufsvorbereitung bis zur Zubereitung kleiner Mahlzeiten, für die das Magazin auch Rezepte bereithält.

Ausgabe 46 vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ kann sowohl online gelesen als auch heruntergeladen oder kostenfrei abonniert werden: www.ima-lehrermagazin.de.

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  • Lehrermagazin: Titelseite der Ausgabe 46.

  • Unterrichtsthema: Pausenmahlzeiten selber zubereiten.

Vom Weltbienentag zum Tag der biologischen Vielfalt

Der Weltbienentag und der Internationale Tag der biologischen Vielfalt sind gerade für die Landwirtschaft von besonderer Bedeutung. Denn mit ihrer Arbeit tragen die Landwirte zum Erhalt der Artenvielfalt bei, und die Bienen sind dabei wichtige Helfer.

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Vom Weltbienentag zum Tag der biologischen Vielfalt

Kostenlos und nachhaltig fortbilden mit dem i.m.a e.V.

In diesen Tagen erinnern Landwirte und andere Naturschützer an den Reichtum der Natur, in der wir leben und wie wichtig der sorgsame Umgang mit unseren Ressourcen ist. Der „Weltbienentag“ am 20. Mai und der „Tag der biologischen Vielfalt“, zwei Tage später, stehen nicht nur kalendarisch in einem engen Zusammenhang. Denn Artenvielfalt schließt alle Formen des Lebens ein und ist Basis eines funktionierenden Öko-Systems. Über die Zusammenhänge informieren zahlreiche kostenlose Materialien im i.m.a-Webshop.

Mit dem Weltbienentag am 20. Mai feiern auch die Imker und Obstbauern in Deutschland die Leistungen der mehr als eine Million Bienenvölker hierzulande. Nach aktuellen Erkenntnissen der Experten ist das lange beklagte Bienensterben im letzten Winter niedriger ausgefallen, als befürchtet. Der Verlust lag mit etwa 15 Prozent um fünf Prozent unter dem des Vorjahres.

Mehr über den Lebensraum der westlichen Honigbiene und der etwa 500 Wildbienenarten, die bei uns leben, kann man in den kostenlosen Materialien nachlesen, die es i.m.a-Webshop gibt: Von der „3-Minuten-Info“ über Unterrichtsposter zu den Honig- und Wildbienen bis zu den Berichten im Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ reicht die Info-Vielfalt an Artikeln und Tipps.

Zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ erinnert der i.m.a e.V. mit seinen Materialien auch daran, welchen bedeutenden Beitrag die Landwirtschaft zum Erhalt der Artenvielfalt leistet, wie er am 22. Mai vor 28 Jahren in der „Convention on Biological Diversity“ von mehr als 190 internationalen Vertragspartnern gefordert worden war. Das i.m.a-Unterrichtsposter zur Artenvielfalt gibt dazu einen Einblick in die vier Ebenen der biologischen Vielfalt, stellt seltene Arten und Sorten vor und lädt ein, sein Wissen zur Biodiversität zu prüfen.

In seinem Saatpaket Brotgetreide bietet der i.m.a e.V. mit den Getreidearten Einkorn und Emmer zwei fast in Vergessenheit geratene Urgetreidearten an, aus denen der heute weitaus bekanntere Weizen entwickelt wurde. Immer mehr Landwirte bauen inzwischen auch Urgetreide an und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Biodiversität. Das i.m.a-Saatpaket enthält außerdem Dinkel, Hafer und Roggen für den experimentellen Anbau.

Zur biologischen Vielfalt finden sich auch in mehreren Ausgaben vom „lebens.mittel.punkt“ Beiträge. Zum Beispiel über das „Leben im Maisfeld“, zu den „Ebenen der biologischen Vielfalt“ und mit dem „Indikator Artenvielfalt und Landschaftsqualität“. Das größte Problem beim Schutz der Artenvielfalt wird ebenfalls behandelt: der Flächenverbrauch durch Zersiedelung. Durch ihn verliert die Landwirtschaft jährlich Flächen in der Größe von etwa achtzig Fußballfeldern.

Die Materialien zum „Weltbienentag“ und dem „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ können kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden auf www.ima-shop.de.

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  • Pm Weltbienentag Und Biodiversitaet 200518 Bild 2

  • Wm Saatpaket Brotgetreide Bild 1

  • Pm Weltbienentag Und Biodiversitaet 200518 Bild 3

Von der Henne bis auf den Frühstückstisch

"Von der Henne bis auf den Frühstückstisch" ist ein Lernmodul, das Erkenntnisse zur Wertschöpfungskette von Eiern vermittelt. Es ist ein Wissenstest zur Erzeugung, dem Transport, der Eier-Kennzeichnung, Lagerung und dem Osterbrauch rund ums Ei.

Schülerprogramm Übungen

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Warum Erntehelfer für unsere Ernährung so wichtig sind

Die Kritik einiger Medien am Einsatz ausländischer Erntehelfer nimmt in letzter Zeit zu. Dabei werden häufig Fakten übersehen und Sachverhalte falsch dargesellt. Unterschätzt wird, welche Bedeutung der Einsatz der Erntehelfer für unsere Ernährung hat.

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Warum Erntehelfer für unsere Ernährung so wichtig sind

Einige Medien kritisieren, dass ausländische Arbeitnehmer nach Deutschland kommen, um hier bei der Spargelernte zu helfen. Das Gemüse wird dabei häufig als „Luxusgut“ bezeichnet und der Einsatz der Erntehelfer als verzichtbar deklassiert. Zudem wird befürchtet, dass am Covid-19-Virus infizierte Erntehelfer nicht identifiziert werden. Besonders perfide: Manch ein Kommentator versteigt sich darin, den Einsatz der Erntehelfer gegen die Aufnahme von Flüchtlingskindern aus Griechenland aufzurechnen.

Was dabei immer wieder übersehen wird: Es gibt strenge Vorschriften für einreisende Erntehelfer, die z.B. Gesundheitsüberprüfungen bestehen müssen. Strikte Vorschriften regeln den Arbeitseinsatz oder die Unterbringung in Kleinstgruppen, usw.

Vor allem aber: Die Arbeitskräfte sind nicht allein zur Spargelernte nach Deutschland gekommen. Sie unterstützen die Landwirte auch dabei, die Äcker neu zu bestellen, damit in der zweiten Jahreshälfte geerntet werden kann. Die Felder werden für Sommergetreide, Rüben und Mais vorbereitet, es müssen Saatkartoffeln ebenso wie Salatpflanzen in den Boden gesetzt werden, Rebstöcke müssen beschnitten und die Hopfenpflanzen an den Rankdrähten befestigt werden. Auch viele Kohlsorten können bereits im April ausgepflanzt werden, ebenso vorgezogene Erbsen. In einigen Bundesländern läuft bereits die Rhabarberernte.

Wer mehr über die vielseitigen Aufgaben der Landwirtschaft im Frühjahr wissen möchte, findet dazu im i.m.a-Webshop eine Fülle an Materialien: Die 3-Minuten-Infos bieten dazu einen raschen und komprimierten Überblick, in den Ausgaben vom Magazin „lebens.mittel.punkt“ finden sich weiterführende Beiträge und wer sich noch tiefgehender informieren möchte, schaut z.B. in die Spezial-Themen aus der „Expeditionen“-Reihe.

Erntehelfer Bild 1

Was einen Bauernhof zum Lernort macht

Auf wie vielen Bauernhöfen wird außerschulisches Lernen praktiziert? Diese Frage versucht die Agrar-Studentin Tomke Woltmann mit einer Umfrage zu ergründen. Aufgerufen sind Landwirte und Landwirtinnen, die auf ihren Betrieben Bildungsarbeit leisten.

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Was einen Bauernhof zum Lernort macht

Aufruf zur Beteiligung an einer Studie über außerschulische Bildungsarbeit

Was macht aus einem Bauernhof einen außerschulischen Lernort? Mit dieser und etwa zwei Dutzend weiteren Fragen will die Agrar-Studentin Tomke Woltmann den Status der Bildungsangebote auf landwirtschaftlichen Betrieben ergründen. Dazu ruft sie all jene Betriebe zur Teilnahme an der Befragung auf, die sich bereits als Lernstandorte für Kita-Gruppen, Schulklassen und weitere Zielgruppen engagieren.

Was motiviert einen Landwirt bzw. eine Landwirtin neben ihrer Arbeit auf dem Feld oder im Stall auch Fortbildungen zu Themen der Landwirtschaft und Ernährung anzubieten? Sicher ist, dass immer mehr Menschen immer weniger über Ackerbau und Viehzucht wissen. Der Bedarf an sachlicher und seriöser Wissensvermittlung dürfte also groß sein. Ein Beleg dafür ist das zunehmende Interesse von Lehrkräften, die mit ihren Schulklassen die Bildungsangebote auf Bauernhöfen wahrnehmen. Doch wie viele Höfe sich inzwischen bundesweit auf diesem Gebiet engagieren, ist nicht bekannt. Es müssen hunderte sein, denn in nahezu jedem Bundesland finden sich entsprechende Angebote von Betrieben, die als „Lernort Bauernhof“ Fortbildungen durchführen.

Detailfragen für die inhaltliche Tiefe

Mit ihrer Masterarbeit, deren Basis die Umfrage bei den landwirtschaftlichen Betrieben sein soll, will die Agrar-Studentin Tomke Woltmann eine Analyse der vielfältigen Angebote des außerschulischen Lernens auf einem Bauernhof bieten. Mit Fragen nach den Zielen dieser Bildungsangebote, nach deren Verfügbarkeit, der praktischen Umsetzung und den inhaltlichen Schwerpunkten sowie dem Alter der Teilnehmer, soll die Studie vertieft werden. Auch nach der Qualifikation der Landwirte und Landwirtinnen wird gefragt; ebenso nach den Kriterien einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, was die Befähigung insbesondere junger Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln meint.

Der i.m.a e.V. unterstützt die Studentin bei ihrer Masterarbeit. Die Förderung und Begleitung junger Akademiker bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten gehört seit vielen Jahren zu den Kernkompetenzen des gemeinnützigen Vereins. Dabei kooperiert der i.m.a e.V. mit vielen Bildungseinrichtungen, zu denen auch die Georg-August-Universität Göttingen gehört, an der Tomke Woltmann studiert. Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen ihrer Masterarbeit und als Auszüge im Wissensbereich der i.m.a-Homepage veröffentlicht. Zudem sollen sie zur weiteren Entwicklung der Angebote beitragen, die vom i.m.a e.V. in seinem Aktionsfeld „Schule Lernort Bauernhof“ umgesetzt werden.

Landwirte und Landwirtinnen, die ihre Betriebe auch als außerschulischen „Lernort Bauernhof“ positioniert haben und die an der Umfrage teilnehmen möchten, finden diese im Internet (bis Mitte November).

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Lernort Bauernhof: Bildungsarbeit in der Praxis (Symbolbild).

  • Umfrage zum Lernort Bauernhof: Tomke Woltmann forscht für ihre Studie (Foto privat).

  • Theorie in der Praxis: Landwirte vermitteln Wissen auf dem Bauernhof (Symboldbild).

Was von den Lebensmittelpreisen bei den Bauern ankommt

Steigende Lebensmittelpreise bedeuten für Landwirte nicht automatisch höheren Gewinn. Das verdeutlicht eine Grafik vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Die Erträge bei Fleisch z.B. haben sich in den letzten 50 Jahren um die Hälfte reduziert.

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Was von den Lebensmittelpreisen bei den Bauern ankommt

Immer weniger von dem Geld, das die Verbraucher für ihre Lebensmittel ausgeben, kommt bei den Erzeugern an. Im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich noch rund 22 Prozent von dem Preis, mit dem die Ware im Handel ausgepreist war. 1980 war dieser Anteil noch doppelt so hoch. Darauf hat jetzt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft aufmerksam gemacht.

In einer übersichtlichen Grafik wird die Entwicklung dieses Rückgangs zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreis veranschaulicht. So ist beispielsweise die Wertschöpfung bei Brot am deutlichsten zurückgegangen, wie sich am Beispiel eines Dinkelbrotes veranschaulichen lässt, das von einer der deutschlandweit bekanntesten Supermarktketten für 1,93 EUR angeboten wird. Von dem vom Verbraucher an der Supermarktkasse bezahlten Brotpreis kommen beim Landwirt, der das Getreide produziert hat, gerade mal acht Cent an. Die Differenz von 1,85 EUR teilen sich der Handel, die Backwarenindustrie, der Mühlenbetrieb und die Finanzämter. Natürlich muss der Landwirt die acht Cent auch noch versteuern, und er muss davon seine Betriebsausgaben für den Getreidesamen, den Diesel für die Erntemaschine sowie weitere Betriebskosten abziehen. Was dann noch bleibt, ist der Lohn für seine Arbeit.

Besonders deutlich wird die große Diskrepanz zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreis bei den Eiern. Sie gehören, neben Obst und Gemüse, zu den Produkten, die nahezu 1:1 an den Verbraucher weitergereicht werden. Und dennoch hat sich der Rückgang der Erzeugerpreise in den vergangenen fünfzig Jahren nahezu verdoppelt.

Nur für die Kartoffelbauern hat sich der Rückgang in der Preisentwicklung in den letzten zehn Jahren wieder leicht gebessert. 

Was von Lebensmittelpreisen beim Landwirt ankommt (Grafik BZL)

Wechsel an der Spitze der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft

Die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft engagiert sich für den Erhalt und die ressourcenverträgliche Weiterentwicklung bäuerlicher Kulturlandschaften. An der Spitze der Stiftung stehen jetzt zwei Männer, die dem i.m.a e.V. seit Jahren verbunden sind.

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Wechsel an der Spitze der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft

Der ehemalige Geschäftsführer vom i.m.a e.V., Hermann Bimberg, wurde zum neuen geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Deutsche Kulturlandschaft ernannt. Er folgt damit auf Dr. Helmut Born, dem ehemaligen Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands.

Borns Nachfolger beim Bauernverband, Generalsekretär Bernhard Krüsken, der auch im i.m.a-Vorstand aktiv ist, sowie Dr. Clemens Große Frie (vormals Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG), wurden vom Stiftungsrat zu weiteren Vorstandsmitgliedern der Stiftung ernannt. Mit Hermann Bimberg, der viele Jahre auch Geschäftsführer vom Landwirtschaftsverlag Münster war, und seinen neuen Vorstandskollegen soll das Engagement der Stiftung für den Erhalt und die Förderung einer lebendigen Kulturlandschaft kontinuierlich fortgeführt werden.

Neben dem Stiftungspreis "Landschafft", Förderaktivitäten wie z.B. Wildpflanzenmischungen für Biogasanlagen und der Unterstützung nachhaltiger kommunaler Flächenplanungen, vergibt die Stiftung u.a. auch Stipendien, fördert dörfliche Kunstprojekte oder bringt Stadtkinder als "Bauern für einen Tag" auf landwirtschaftliche Betriebe.

Neu im Vorstand der Stiftung: Helmut Bimberg (links) und Bernhard Krüsken (Fotos: Landwirtschaftsverlag, DBV-Breloer/Collage i.m.a)

Weltmilchtag: Bildungsmaterialien nicht nur für die Schule

Wer im i.m.a-Webshop das Thema "Milch" als Suchbegriff eingibt, erhält fast vierzig Empfehlungen für Lehr- und Lernprodukte angezeigt. Sie reichen von allgemeinen Verbraucherinformationen bis zu speziellen Materialien für den Schulunterricht.

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Weltmilchtag: Bildungsmaterialien nicht nur für die Schule

Milch ist in aller Munde - auch bildlich gesehen. Doch wie sie entsteht, ist nicht immer bekannt. Wer sich in dieser Frage weiterbilden will, wer mehr über Zusammenhänge von Nutztierhaltung und Ernährung erfahren möchte oder über die Bestandteile und Nährwerte der Milch, findet in den i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien erschöpfende Auskunft.

Die 3-Minuten-Info-Reihe bietet den schnellen, kurzen und kompakten Einblick in die komplexen Zusammenhänge von Nutztierhaltung und Milchproduktion. Das Unterrichtsposter zur Kuh veranschaulicht die Wertschöpfungskette in der Milchproduktion. Unterrichtsbausteine und Milchmappen für den Einsatz in Schulen, aber auch zum Selbststudium, bieten sehr tiefgehende Informationen - auch zur Kritik an der Milch. Nicht zuletzt dienen diese Materialien auch dazu, (Schulklassen-) Besuche auf Milchviehbetrieben als außerschulische Lernangebote vorzubereiten und durchzuführen. Und die Malhefte zu "Brötchen, Milch und Marmelade" oder den großen Maschinen auf einem Bauernhof, bieten Kleinkindern einen unterhaltsamen Zugang zur Landwirtschaft.

Egal, aus welchem Grund und mit welchem Wissen man sich dem Thema Milch nähert - im großen i.m.a-Portfolio im Webshop finden sich immer Materialien, die zur Weiterbildung zu diesem und vielen weiteren Themen der Landwirtschaft beitragen.

 

 

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Beeindruckende Vielfalt: Info-Produkte zur Milch.

Weltmilchtag: Ein Thema, das (nicht nur) einen Tag bestimmt

Der 1. Juni ist weltweit "Tag der Milch" - und auch wir widmen uns mit unserer Kommunikation an diesem Tag ganz diesem Thema. Damit wird die Bedeutung der Milchviehhaltung in der Landwirtschaft und der Milch für unsere tägliche Ernährung deutlich.

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Weltmilchtag: Ein Thema, das (nicht nur) einen Tag bestimmt

Die Milch ist in allen Handlungsfeldern des i.m.a e.V. präsent

Einen Tag lang geht’s beim i.m.a e.V. allein um die Milch. Am 1. Juni 2021, dem „Weltmilchtag“, widmen sich alle Handlungsfelder des gemeinnützigen Vereins den vielen Aspekten rund um das natürliche Energiegetränk. Besucher der Homepage www.ima-agrar.de erfahren alles zum Entstehungsprozess der Milch, können ihr Wissen testen sowie 24 Stunden live verfolgen, wie Kühe gemolken, die Milch verarbeitet wird und in den Supermarkt kommt. In Diskussionen und Fragerunden kann man sich auch über Alternativen zur Milch informieren.

„Milch ist immer ein Thema in unseren Bildungsmaterialien“, betont i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Aber zum Weltmilchtag wollten wir die Gelegenheit nutzen, und zeigen, wie allgegenwärtig das Thema in der Landwirtschaft ist.“ Auch unter ernährungsphysiologischen Aspekten stehe Milch immer wieder im Mittelpunkt vieler Beiträge, betonte Simon. „Das Thema fängt beim Tierwohl an und hört bei der Ernährung noch lange nicht auf.“

Die Themenvielfalt rund um die Milch wird deutlich bei einem Blick auf die Lehr- und Lernmaterialien des Vereins: Von Malheften für Kleinkinder über Unterrichtsbausteine und -poster für den Einsatz in Grund- und weiterführenden Schulen sowie Milchmappen, mit denen Lehrkräfte nicht nur ihren Unterricht, sondern auch Exkursionen zu tierhaltenden Betrieben vorbereiten können, bis zu 3-Minuten-Info-Flyern für die rasche Verbraucherinformation reicht das vielfältige Angebot.

Sowohl der Lernort Bauernhof als auch die Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung"sind beim Thema Milch ganz dicht dran an den Erzeugern – sowohl den Vier- als auch den Zweibeinigen. Zum Weltmilchtag wird ein Milchviehbetrieb vorgestellt und über Expeditionen in den Kuhstall im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit auf dem Lernort Bauernhof informiert.

Wer sein Wissen zur Milch und insbesondere der Milchproduktion überprüfen möchte, kann dies gleich online auf der i.m.a-Homepage tun. Im Wissenshof wird dafür ein Test angeboten, bei dem es darum geht, die Bezeichnungen beim Aufbau eines Kuheuters korrekt zu benennen. E-Learning-Angebote gibt es auch in der virtuellen Gemeinschaftsschau zur Bildungsmesse „didacta“. Dorthin gelangt man über den „Erlebnis“-Bereich der i.m.a-Homepage. Am Stand der Landesvereinigung Milch in NRW kann man seine Kenntnisse an drei interaktiven Lernbausteinen überprüfen. In den Übungen geht es um die Lebensräume der Kühe auf Wiesen und Weiden, die Zusammenhänge von Milchwirtschaft und Klima und die Antworten zur Frage, was eigentlich mit dem Kuhmist geschieht.

Nicht zuletzt empfiehlt der i.m.a e.V. in seinem Handlungsfeld „Erlebnisse“ den „Milchmarathon“, den das Forum Moderne Landwirtschaft zusammen mit Partnern organisiert. 24 Stunden gibt es am „Weltmilchtag“ ein Live-Programm – vom Melken am Morgen bis zum Konzert im Stall am Abend.

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Weltmilchtag mit dem Milchmarathon (Promo Forum Moderne Landwirtschaft)

Weltmilchtag: Marathon im Kuhstall - einen Tag live dabei sein

Besuchen Sie mit dem Forum Moderne Landwirtschaft einen Milchviehbetrieb in Niedersachsen und verfolgen Sie live, wie die Tiere dort leben, die Menschen arbeiten und wie nach der Geburt eines Kalbs die Milch von der Kuh in den Supermarkt kommt.

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Weltmilchtag: Marathon im Kuhstall - einen Tag live dabei sein

Am Weltmilchtag können Sie einen Tag lang live verfolgen, welchen Weg die Milch nimmt, die wir täglich genießen. Agrar-Scout Henning Renk erwartet Sie auf einem Milchviehbetrieb in Niedersachsen und begleitet dort die Tierhalter bei ihrer Arbeit. Es gibt EinSichten in die Tierhaltung, damit Sie sehen und erfahren können, wie die Tiere gehalten werden und was getan werden muss, damit wir Milch und Milchprodukte genießen können. 

Im Laufe des Tages berichten Experten über viele weitere Details zu unserem wichtigen Nahrungsmittel und wie es auf unterschiedliche Weise verarbeitet wird und in den Verkauf gelangt. Thema werden auch die Alternativen zur Milch sein.

Der #Milchmarathon wird organisiert und unterstützt vom Forum Moderne Landwirtschaft, Milch NRW, dem Milchland Niedersachsen, Unseren Bayerischen Bauern und der Heimischen Landwirtschaft. Sie können live dabei sein auf Facebook, Youtube und Twitter - immer unter dem Stichwort "Milchmarathon".

Los geht's in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni mit einer Live-Übertragung ab 0.00 Uhr aus dem Kuhstall. Um 6.00 Uhr können Sie beim Melken dabei sein, eine Stunde später beim Transport der Milch oder um 9.00 Uhr den Tierarzt begleiten. Im Laufe des Tages folgen Frage- und Diskussionsrunden, an denen kleine und große Zuschauer aktiv teilnehmen können; und abends um 21.00 Uhr gibt es sogar ein Konzert aus dem Kuhstall.

 

 

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Weltmilchtag mit dem Milchmarathon (Promo Forum Moderne Landwirtschaft)

Welttag der Landfrauen erinnert an besondere Leistungen

Am 15. Oktober wird weltweit der "Internationale Tag der Frauen in ländlichen Gebieten" begangen. Gemeint sind damit alle Frauen, die auf dem Land leben. Für uns stehen jedoch vor allem die Frauen in den Bauernfamilien im Fokus. Nicht nur am 15.10.

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Welttag der Landfrauen erinnert an ganz besondere Leistungen

Frauen spielen in ländlichen Regionen eine ganz besondere Rolle. Sie tragen zur Entwicklung der Landwirtschaft bei, sorgen für die Ernährung ihrer Familien und stemmen sich gegen die Armut - ohne dass ihre Leistungen dabei gebührend würdigt werden. Diese Beschreibung mag aus europäischer Sicht ungewöhnlich anmuten, und tatsächlich bezieht sie sich auf die Leistungen von Landfrauen in Entwicklungsländern. Sie wollte man erstmals 2008 mit der Etablierung des "Internationalen Tags der Frauen in ländlichen Gebieten" in den Fokus stellen, als sich die Vereinten Nationen auf diesen Gedenktag geeinigt hatten.

Doch auch bei uns in Deutschland werden die Leistungen der Landfrauen zu wenig gewürdigt. Sie wirken meist im Hintergrund, sind nur selten als Betriebsleiterinnen aktiv und werden eher durch ihr Engagement auf Dorffesten wahrgenommen.

Dagegen sind die Landfrauen in Deutschland hoch organisiert. Mehr als eine halbe Million sind im Deutschen LandFrauenverband e.V. aktiv, der auch i.m.a-Mitglied ist. Viele ihrer Ziele sind hochpolitisch, wie z.B. das Engagement für Geschlechtergerechtigkeit oder Lohngleichheit.

Ohne diese Frauen würde Bildungsarbeit auf dem Land nicht funktionieren. Darum sind die Landfrauen wichtige Partner der i.m.a-Arbeit, wenn sie z.B. in Kindertagesstätten und Schulen über die Landwirtschaft informieren oder Ernährungsbildung betreiben. Dass sie bei all diesem Engagement zumeist auch noch als Bäuerinnen auf dem Familienbetrieb mitarbeiten, sich um Kinder und den Haushalt kümmern und dabei den Frauen in den Städten in nichts nachstehen, verlangt von unserer Gesellschaft mehr als nur Wertschätzung an einem internationalen Gedenktag.

 

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Wenn Sonnenblumen zwischen die Kriegsfronten geraten …

Wie man mit einem unpolitischen Thema aus der Landwirtschaft zwischen die Fronten geraten kann, wird am Beispiel der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift "lebens.mittel.punkt" deutlich. Zugleich offenbart sich damit die Fragilität der Landwirtschaft.

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Wenn Sonnenblumen zwischen die Kriegsfronten geraten …

Wie ein Unterrichtsthema plötzlich brisante Aktualität bekommt

Eigentlich wollte die i.m.a-Redaktion in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „lebens.mittel.punkt“ nur ein neues Unterrichtsthema bieten – über Herkunft, Anbau und Nutzung von Sonnenblumen. Doch dann begann der Krieg in der Ukraine. Und plötzlich erhält das friedliche Thema politische Brisanz. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen kann nun die Wissensvermittlung über Sonnenblumen dazu beitragen, mehr Verständnis für die Herausforderungen der Landwirtschaft in Krisenzeiten zu entwickeln.

Aus Russland ist nicht nur der Krieg in die Ukraine gekommen. Von Russland aus hat sich auch die Sonnenblume ausgebreitet. Sie wird dort seit dem 19. Jahrhundert kultiviert und entwickelte sich bald darauf in ganz Osteuropa zu einer Nutzpflanze. Heute ist die Ukraine weltweit der größte Exporteur von Sonnenblumenöl. Korrekt müsste es jedoch heißen: Bisher war dieses Land der größte Exporteur. Denn mit Kriegsbeginn liegt die ukrainische Landwirtschaft am Boden, werden Felder vernichtet und können Landwirte keine Sonnenblumen mehr anbauen. In der Ukraine geht die Sonnenblume, die auch ein Symbol der Friedensbewegung ist, im Krieg unter.

Auch vor diesem Hintergrund kann es insbesondere für Schulkinder von Bedeutung sein, sich mit dieser prächtigen Ölpflanze zu befassen, wie dies die neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ empfiehlt. Dort werden für Grundschulkinder vom Anbau über das Wachstum bis zur Nutzung des Sonnenblumenöls die vielfältigen Aspekte der Korbblütler erläutert.

Dies geschieht unpolitisch. Gleichwohl wird allein durch eine rein sachliche Gegenüberstellung der Exportmengen von Sonnenblumenöl deutlich, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine hat: Von insgesamt 13,6 Millionen Tonnen jährlich weltweit exportiertem Sonnenblumenöl kommen 27 Prozent aus Russland und 51 Prozent aus der Ukraine. Kein anderes Land der Welt produziert auch nur annähernd derartige Mengen. So haben der Ausfall der Sonnenblumenproduktion in der Ukraine und die Handelsbeschränkungen mit Russland auch Auswirkungen in Deutschland, die für Schulkinder offensichtlich werden, wenn leere Supermarktregale von fehlendem Speiseöl künden.

Damit hat die Ausgabe 48 vom „lebens.mittel.punkt“ mit ihren eigentlich unpolitischen Themen über den Sonnenblumenanbau, den Weg des Wassers, über Ökosysteme im Kleinen oder Pflanzendrinks, mit Reportagen und Tipps für die Ernährung und den Bildungsunterricht ganz unfreiwillig eine neue Dimension bekommen.

Wer sich davon einen eigenen Eindruck verschaffen möchte, kann das aktuelle Heft jetzt online lesen auf www.ima-lehrermagazin.de, dort herunterladen oder die Zeitschrift kostenfrei abonnieren. Der „lebens.mittel.punkt“ erscheint vier Mal im Jahr und ist ein Bildungsangebot zu Themen der Natur, Landwirtschaft und Ernährung für die Primar- und Sekundarstufe allgemeinbildender Schulen.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Heft 48 vom "lebens.mittel.punkt": Unpolitisches Titelthema in politisch brisanten Zeiten.

  • Titelthema im "lebens.mittel.punkt": Neue Erkenntnisse nicht nur für Schulkinder.

Wenn’s um die Wurst geht, stellt sich die Toleranzfrage

Wenn das Essen zur Glaubensfrage wird, geht es oft um mehr als um die Wurst. Dann steht unsere Toleranz auf dem Prüfstand. Das Thema einer respektvollen Ernährung inmitten unserer vielfältigen Gesellschaft behandelt jetzt das i.m.a-Lehrermagazin.

Medien-Information

Wenn’s um die Wurst geht, stellt sich die Toleranzfrage

„lebens.mittel.punkt“ gibt Anregungen für ein respektvolles Miteinander

Wie gehen wir mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen um? Dieser Frage, die in einer multikulturellen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt, widmet sich die neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ unter einem besonders sensiblen Aspekt: der Ernährung. Denn ein tolerantes Miteinander reicht immer häufiger nicht über den Tellerrand hinaus. Oft geht es um die Wurst, wenn Veganer Fleischesser kritisieren und diese sich angegriffen fühlen. Um wie viel komplizierter es werden kann, wenn in Schulen nicht nur vegetarisches oder veganes Essen angeboten werden soll, sondern auch Speisen, die halal oder koscher sind, ist ein Schwerpunkt-Thema im Lehrermagazin.

Für Muslime ist der Verzehr von Schweinefleisch verboten, denn die Tiere gelten im Islam als unrein. Auch Juden meiden Schweinefleisch, zudem sollen Milch- und Fleischspeisen getrennt zubereitet, gelagert und gegessen werden. Allein diese Beispiele verdeutlichen die Herausforderungen, vor der die Betreiber von Schulkantinen bei der Gemeinschaftsverpflegung stehen.

Diese Herausforderung als Chance zu begreifen, mehr über andere Menschen und deren Herkunft, Glauben und Lebenseinstellungen zu erfahren, ist Anliegen des Unterrichtbausteins der im i.m.a-Lehrermagazin für die Sekundarstufe angeboten wird. Schüler sollen sich mit ihrer eigenen Ernährung befassen, Vorlieben und Abneigungen artikulieren, Fakten über Speisevorschriften verschiedener Religionen kennenlernen und auch Gemeinsamkeiten in den unterschiedlichen Ernährungsweisen entdecken. „Wir wollen mit diesem Thema Vorschläge für ein respektvolles Miteinander im Schulalltag anbieten“, erläutert die Redaktionsleiterin des Lehrermagazins, Dr. Stephanie Dorandt.

Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ernährungsformen könne auch die Empathie und das Verständnis für andere Menschen und Lebensformen beflügeln. Und Essen sei von jeher ein verbindendes Element, das Neugierde wecke. Nicht zuletzt ließe sich das immer wieder beim Urlaub in fernen Ländern erleben. „Warum dann nicht auch zuhause in Deutschland?“, fragt Dr. Dorandt.

In einem weiteren Unterrichtsbaustein für die Sekundarstufe geht es um unterschiedliche Mehlsorten und deren Anwendungsbereiche. Für die Primarstufe gibt es einen Unterrichtsbaustein, bei dem die Kartoffelstärke als Nähr- und Rohstoff im Fokus steht. Und mit Nutria, Waschbär und Marderhund werden Grundschülern gebietsfremde Wildtiere vorgestellt, deren Existenz für heimische Tiere problematisch sein kann. Grundschulkindern sollen so erste ökologische Zusammenhänge vermittelt werden. – Die neue Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ kann auf www.ima-shop.de kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden. Abonnieren kann man die gedruckte Ausgabe auf www.ima-lehrermagazin.de (kostenfrei für Lehrkräfte).

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Wer kennt sich aus beim heimischen Wintergemüse?

Jetzt ist Zeit, das heimische "Superfood" zu genießen: Kohl & Co. haben Saison. Doch leider ist bei der Winterernte im Garten einiges durcheinander geraten. Wer bei unserem Räselspaß auf der Gemüseliste für Ordnung sorgt, findet das Lösungswort.

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Wer wird die Landfrau des Jahres 2024?

Ohne die Frauen vom Land funktioniert die Landwitrtschaft nicht. Sie arbeiten auf Bauernhöfen, engagieren sich in den Gemeinden, als Bildungsbotschafterinnen und in der Politik. Jetzt sind die herausragendsten Vertreterinnen ihrer Zunft gesucht.

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Wer wird die Landfrau des Jahres 2024?

Wer an Landfrauen denkt, hat oft das Bild einer Bäuerin vor Augen, die auf dem heimischen Hof mitarbeitet. Doch Landfrauen sind längst mehr als mithelfende Familienangehörige. Elf Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe werden inzwischen von Frauen geleitet - Tendenz zunehmend. In Brandenburg gibt es mit zwanzig Prozent den höchsten Anteil von Geschäftsführerinnen in der Landwirtschaft. Auch in den anderen ostdeutschen Bundesländern ist die Quote mit jeweils 17 Prozent fast doppelt so hoch wie in Bayern, wo der Frauenanteil bei den Betriebsleiterinnen neun Prozent beträgt.

Von den insgesamt 938.000 Beschäftigten in der Landwirtschaft sind 335.400 Arbeitskräfte Landfrauen. Gleichwohl umfasst die Gruppe der Landfrauen nicht nur Bäuerinnen. Auch viele Frauen, die auf dem Land leben, fühlen sich als Landfrauen. So hat denn auch das i.m.a-Mitglied, der Deutsche LandFrauenverband e.V., viele Mitglieder, die nicht vom Hof kommen oder auf einem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten. Sich als Landfrau zu engagieren, heißt auch, sich für bessere Lebensbedingungen auf dem Land einzusetzen. Und das kann eine bessere Infrastruktur sein, ein besserer Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz oder eine Ausweitung sozialer Angebote, für die sich Frauen vom Land engagieren.

Dieses Engagement zu würdigen, ist Ziel der Suche nach der "Landfrau des Jahres 2024", die der Deutsche LandFrauenverband e.V. unter seinen Mitgliedern ausgerufen hat. Gesucht werden Frauen, die "auf ihre eigene Art Außergewöhnliches leisten und die den Verband mit ihrem unermüdlichen Einsatz prägen", wie es deren Präsidentin Petra Bentkämper formuliert.

Drei Frauen sind es, deren Wirken in ihrer Gemeinde, dem Ortsverein oder dem LandFrauenverband insgesamt am 2. Juli beim Deutschen LandFrauentag in Kiel geehrt werden soll. Neben der persönlichen Ehrung erhält jede der drei Frauen ein Preisgeld in Höhe von tausend Euro, das für die weitere Verbandsarbeit eingesetzt werden soll. Die einzelnen Orts-, Kreis- und Bezirksvereine im Deutschen LandFrauenverband haben inzwischen ihre Kandidatinnen für die Ehrungnominiert. Eine Jury entscheidet nun über die drei Preisträgerinnen, die beim Treffen in Kiel gekürt werden.

Was die bisherigen "Landfrauen des Jahres" ausgezeichnet hat, kann auf der Internetseite des Verbandesnachgelesen werden. Auch in den i.m.a-Materialien kann man die vielen Facetten der Frauen vom Land entdecken. Einen Überblick dazu bieten die "Gesichter der Landwirtschaft", die in unserer Foto-Datenbank versammelt sind.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Landfrauen haben viele Gesichter: In der i.m.a-Foto-Datenbank sind sie sichtbar.

  • Zwischen Tradition und Moderne: Landfrauen prägen das Gesicht der Landwirtschaft.

  • Von der Historie bis zur Gegenwart: Ohne Landfrauen keine Landwirtschaft.

Wettbewerb verlängert: Bis 15.12.19 mitmachen & gewinnen

Den Einsendeschluss beim Schüler-Wettbewerb zur Zukunft der Landwirtschaft hat der i.m.a e.V. anlässlich des Starts in sein Jubiläumsjahr „60 Jahre i.m.a e.V.“ jetzt  bis zum 15. Dezember 2019 verlängert. Eine gute Gelegenheit,  mitzumachen.

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Wettbewerb verlängert: Bis 15.12.19 mitmachen & gewinnen

Schulkinder gestalten Bilder zur Landwirtschaft in sechzig Jahren

Noch bis Mitte Dezember können sich Schulkinder am Wettbewerb zur Zukunft der Landwirtschaft beteiligen. Anlässlich zum Start in sein Jubiläumsjahr „60 Jahre i.m.a e.V.“ hat der Verein jetzt den Einsendeschluss des Wettbewerbs bis zum 15. Dezember 2019 verlängert. So will man weiteren Kindern und Jugendlichen in der traditionell vorweihnachtlichen Bastelzeit noch Gelegenheit zum Mitmachen geben. Gesucht sind Bilder, Collagen, Poster und andere kreative Gestaltungen zur Zukunft der Landwirtschaft, mit denen dargestellt wird, wie in sechzig Jahren auf Feldern und in Ställen gearbeitet wird.

„Wir haben schon sehr schöne und vor allem kreative Einsendungen erhalten“, berichtet i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Vor allem Schulklassen und Arbeitsgruppen haben sich bisher beteiligt. Inzwischen wissen wir jedoch, dass auch gerne Einzelteilnehmer mitmachen wollen, die den Wettbewerb bisher noch nicht auf dem Schirm hatten. Darum haben wir den Einsendeschluss bis zum 15. Dezember verlängert.“

Der i.m.a-Geschäftsführer ist von der Vielseitigkeit der bisher eingereichten Arbeiten begeistert: „Der Phantasie sind ja eigentlich keine Grenzen gesetzt. Dennoch haben sich viele der Beiträge an den heute bekannten Arbeitsmethoden der Landwirte orientiert und sie dann weiterentwickelt.“ Dabei sei aufgefallen, dass sich viele der Künstler offenbar gut in der Landwirtschaft auskennen.

Nach dem 15. Dezember wird eine Jury aus Experten der Landesbauernverbände die Arbeiten begutachten und die Gewinner im Wettbewerb ermitteln. Die drei ersten Preisträger gewinnen eine Drohne, einen Tablet-PC bzw. ein Mobiltelefon. Unter allen Einsendungen sollte ursprünglich auch eine Reise zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin ausgelost werden. „Die wird es natürlich geben“, sagt der i.m.a-Geschäftsführer. „Wir sind aber so begeistert, dass wir entschieden haben, alle Sieger des Wettbewerbs nach Berlin einzuladen.“ Auf dem „ErlebnisBauernhof“ des Messegeländes soll es dann eine Zeremonie geben, bei der i.m.a- und Bauernpräsident Joachim Rukwied die Preisträger würdigen und die Gewinne überreichen wird.

Die eingereichten Bilder, Collagen und anderen Arbeiten präsentiert der i.m.a e.V. während der Grünen Woche auf seinem Messestand vom „ErlebnisBauernhof“. Zeitgleich werden die Arbeiten auch auf der neuen i.m.a-Homepage www.ima-agrar.de gezeigt. Dort können auch aktuell die weiteren Details zum Wettbewerb eingesehen werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bis zum 15. Dezember 2019 müssen die Arbeiten eingegangen sein beim i.m.a e.V., Stichwort Zukunftswettbewerb, Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin.

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Wettbewerb: Wie sieht die Landwirtschaft in 60 Jahren aus?

Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus? Der i.m.a e.V. ruft Schulkinder zu einem Wettbewerb auf, bei dem mit Bildern, Collagen, Plakaten etc. dargestellt werden soll, wie Bauern und Bäuerinnen wohl in sechzig Jahren arbeiten werden.

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Wettbewerb: Wie sieht die Landwirtschaft in 60 Jahren aus?

Die Zukunft der Bauern aus der Perspektive von Schulkindern

Wie wird in sechzig Jahren auf Feldern und in Ställen gearbeitet? Wird es dann noch Bauern geben, wie wir sie heute kennen? Und welche Aufgaben muss die Landwirtschaft der Zukunft übernehmen? Diese und weitere Fragen sind Kern des Wettbewerbs, zu dem der gemeinnützigen Verein i.m.a – information.medien.agrar e.V. jetzt Schulkinder aufgerufen hat. Gesucht sind Bilder, Collagen, Poster und andere kreative Gestaltungen zur Zukunft der Landwirtschaft.

„Wie stellt ihr euch die Landwirtschaft im Jahre 2080 vor?“ Mit dieser Frage wendet sich der i.m.a e.V. an alle Schulkinder in Deutschland und ruft sie zur Beteiligung am Zukunftswettbewerb auf. „Wir wollen die Visionen, Perspektiven und Hoffnungen der jungen Menschen kennenlernen“, erläutert Patrik Simon die Wettbewerbsidee. Der i.m.a-Geschäftsführer hat festgestellt: „Täglich erleben wir, wie die Arbeit der Bauern und Bäuerinnen von Teilen der Gesellschaft hinterfragt wird. Da lag es nahe zu fragen, wie sich die Menschen die Zukunft der Landwirtschaft vorstellen.“

Der i.m.a-Wettbewerb ist zugleich ein Auftakt für das Jubiläumsjahr des Vereins. Vor sechzig Jahren wurde er gegründet. „Aus diesem Anlass wollten wir nicht nur zurück-, sondern in die Zukunft schauen“, so Simon weiter. „Und Kinder sind unsere Zukunft. Ihnen wollen wir zuhören, ihren Ideen wollen wir eine Plattform geben.“ Darum werden die von einer Jury ausgewählten Einsendungen auf der Internationalen Grünen Woche Ende Januar in Berlin ausgestellt und Kinder zum Dialog mit Landwirten eingeladen.

Beim Zukunftswettbewerb können deutschlandweit Kinder und Jugendliche mitmachen, die noch in der Schulausbildung sind. Sowohl Schulklassen als auch Arbeitsgruppen oder Einzelpersonen können sich beteiligen. Unter den von einer Jury ausgewählten drei interessantesten Einsendungen werden elektronische Geräte verlost: eine Drohne, ein Tablet und ein Smartphone. Neben weiteren Gewinnen wird unter allen Einsendungen eine Reise zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin verlost. Die Teilnahme ist kostenlos und in keiner Weise an den Bezug von Waren oder Informationen geknüpft. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 30. November 2019: i.m.a e.V., Stichwort Zukunftswettbewerb, Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin.

Patrik Simon und sein Team sind bereits sehr gespannt auf die Beiträge: „Bei einem ähnlichen Wettbewerb vor einigen Jahren haben Kita-Kinder Bilder von Schweinen gemalt. Wir waren überrascht, wie realitätsnah diese Zeichnungen waren. Wer glaubt, die Kinder und Jugendlichen würden die Landwirtschaft nur romantisierend wahrnehmen, dürfte sich bald wundern; davon sind wir bereits heute überzeugt.“

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Wie bearbeiten Landwirte ihren Ackerboden?

Für die Landwirtschaft kommt es darauf an, die Fruchtbarkeit des Bodens langfristig zu erhalten und zu fördern. Darum werden auf den Äckern verschiedene Bodenbearbeitungen vorgenommen, um dieses Ziel zu erreichen. Überprüfe hierzu Dein Wissen.

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Wie die Getreideernte in Deutschland genutzt wird

Wie nutzen wir in Deutschland unsere Getreideernte? Die Grafik verdeutlicht, dass in der vergangenen Saison mehr als 78 Prozent der Ernte in der Ernährung verbraucht wurden. Näher betrachtet offenbaren sich allerdings Unterschiede bei den Konsumenten.

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Wie die Getreideernte in Deutschland genutzt wird

Von den fast 43 Millionen Tonnen Getreide, das Landwirte in Deutschland in der Saison 2020/2021 geerntet haben, wurden mehr als 78 Prozent für die Ernährung verwendet. Das Gros davon geht in die Tierhaltung und dient als Futter für Rinder, Schweine, Geflügel etc. Für Brot und andere Lebensmittel wurden nur 8,6 Millionen Tonnen verarbeitet.

Die Grafik vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft räumt mit dem Vorurteil auf, dass übermäßig viel Getreide für die Energiegewinnung verbraucht werde. Tatsächlich waren es in der vergangenen Saison nur 8,9 Prozent der Rohstoffe, die für diesen Bereich genutzt wurden; z.B. für die Produktion von Bioethanol.

Industriell wurden 3,2 Millionen Tonnen Getreide genutzt - z.B. als Braumalz für die Bierproduktion (und damit auch für menschliche Ernährung).

Bedenklich ist, dass von den wertvollen Rohstoffen 1,4 Millionen Tonnen als Verluste abgebucht werden mussten. Die Dimension dieses Verlustes wird deutlich, wenn man sich bewusst macht, dass für ein Weizenbrot gerade einmal 850 Gramm Getreide benötigt werden.

Die Ursachen für die Ernteeinbußen sind vielfältig, aber das Wetter spielt immer eine wichtige Rolle. Darum kommt es auch auf das Wissen und die Erfahrungen der Landwirte an, wenn es darum geht, den richtigen Zeitpunkt für die Ernte abzupassen und z.B. das erntereife Korn rechtzeitig vor einem drohenden Hagelschlag oder Sturm vom Feld zu holen. 

Insgesamt ist die diesjährige Getreideernte erneut unterdurchschnittlich ausgefallen, beklagt der Deutsche Bauernverband. "Zahlreiche Hagel- und Starkregenereignisse haben uns gezeigt, dass die Landwirte die Auswirkungen des Klimawandels direkt zu spüren bekommen“, sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied.

Wer sich über die Vielfalt der Getreidearten und deren Nutzung informieren möchte, findet im i.m.a-shop jede Menge kostenloser Info- und Bildungsmaterialien. Sie können dort online gelesen oder auch heruntergeladen werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

So wurde in der Saison 2020/2021 unsere Getreideernte in Deutschland genutzt (Grafik BLE)

Wie die Zersiedelung Nahrungsgrundlagen gefährdet

Zu den wertvollsten Ressourcen gehört unser Boden - vor allem, wenn er landwirtschaftlich genutzt wird, um unsere Ernährung zu sichern. Doch er ist in Gefahr, denn täglich wird die Nutzfläche weniger und damit gerät auch unser Ökosystem in Bedrängnis.

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Wie die Zersiedelung Nahrungsgrundlagen gefährdet

Zum „Weltbodentag“ thematisiert der i.m.a e.V. den Flächenverbrauch

Fast achtzig neue Fußballfelder entstehen täglich in Deutschland. Allerdings wird darauf kein Fußball gespielt. Die Zahl verdeutlich jedoch symbolhaft, wie viel Flächen ihrer ursprünglichen Nutzung täglich entzogen werden – für den Bau von Straßen und Plätzen, Wohnungen und Industrieanlagen. Meist zulasten unserer Ernährungsgrundlagen. Denn der Boden, der bebaut wird, ist meist landwirtschaftliche Nutzfläche. Mehr als 20.000 Hektar sind zuletzt innerhalb eines Jahres verloren gegangen. Weltweit sind es sogar zehn Millionen Hektar, die ihrer ursprünglichen Nutzung entzogen werden. Auf diesen Verlust wertvoller Ressourcen wird einmal im Jahr am Weltbodentag, dem 5. Dezember, aufmerksam gemacht.

In Deutschland hat sich die Verkehrs- und Siedlungsfläche in den letzten sechzig Jahren verdoppelt. Täglich werden rund 55 Hektar als Siedlungs- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Der i.m.a-Vorsitzende und Präsident vom Deutschen Bauernverband, Joachim Rukwied, warnte bereits: „Jeder zubetonierte Acker steigert die Importabhängigkeit Deutschlands“, weil weniger Ackerland weniger Erntefläche bedeutet. Rukwied forderte daher: „Ein gesetzlich verankertes Erhaltungsgebot für landwirtschaftliche Nutzflächen, sowohl für Ackerland als auch für Grünland, ist längst überfällig und auch in Analogie zum Erhaltungsgebot für den Wald geboten“. Das Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2030 den täglichen Flächenverbrauch auf unter dreißig Hektar zu reduzieren.

Mit dem Weltbodentag, den die Internationale bodenkundliche Gesellschaft vor mehr als zwanzig Jahren initiiert hat, wird auf die Bedeutung des Bodens als eine der wichtigsten Existenzgrundlagen der Menschheit aufmerksam gemacht. Dabei geht es nicht allein um den Wert des Bodens für die Produktion von Nahrungsmitteln, sondern auch um dessen Einfluss auf das gesamte Ökosystem.

Über die Bedeutung des Bodens informiert der i.m.a e.V. seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen. So wird z.B. der „Flächenverbrauch“ in einer 3-Minuten-Info thematisiert. Und ein Poster veranschaulicht den Umgang der Landwirte mit der kostbaren Bodenressource. Es dient sowohl für den Einsatz im Schulunterricht als auch zur Information anderer Zielgruppen.

Auf der ersten Seite des Bodenposters wird die Artenvielfalt der Bodenlebewesen illustriert und aufgezeigt, wie wichtig intakte Böden für Lebewesen, das Pflanzenwachstum, den Gewässer- und Klimaschutz sind. Zudem wird vermittelt, wie Ackerböden in der Landwirtschaft genutzt und gepflegt werden. Neben Sachinformationen finden sich auf der Rückseite des Posters Erläuterungen zum Nährstoffkreislauf auf Äckern und den Erhalt der Fruchtbarkeit durch Bodenbearbeitung. Ergänzt wird das Informations- und Bildungsangebot durch Experimente, etwa über die Speicherkapazität von Wasser im Boden oder über die Auswirkungen einer Verdichtung. Das Bodenposter und weitere Info-Materialien können auf www.ima-shop.de angefordert oder kostenlos online gelesen werden.

 

 

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  • Das i.m.a-Bodenposter: Lehrreiches Basiswissen veranschaulicht.

  • 3-Minuten-Info: Kompaktes Wissen im Faltblatt.

Wie die „Energiewende“ in der Landwirtschaft gelingt

Während vielerorts über die Zukunft der Energieversorgung diskutiert wird, trägt die Landwirtschaft seit Jahren zur Energiesicherung bei: In Biogasanlagen produziert sie Strom und Wärme. Die neue Ausgabe vom Lehrermagazin verdeutlicht Zusammenhänge.

Medien-Information

Wie die „Energiewende“ in der Landwirtschaft gelingt

Das i.m.a-Lehrermagazin bereichert die Zukunfts-Debatte mit Sach-Infos

Die Diskussionen um das „Gebäudeenergiegesetz“ werden jetzt durch Fakten über die Biogas-Produktion bereichert. In der neuen Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ ist die künftige Energiesicherung durch nachwachsende Rohstoffe das zentrale Thema. Im Fokus stehen dabei die knapp 10.000 Biogasanlagen in Deutschland, die bereits zwölf Prozent des Stromes und zehn Prozent der Wärme regenerativ erzeugen. Die meisten dieser Anlagen werden in der Landwirtschaft betrieben, die damit ein Rückgrat der angestrebten „Energiewende“ ist.

Das i.m.a-Lehrermagazin, der „lebens.mittel.punkt“, behandelt mit seiner Titelgeschichte „Die Energie der Substrate“ die Herausforderungen der Umstellung von fossilen auf nachwachsende Rohstoffe in der Energieproduktion. In dem Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe wird Grundlagenwissen über Biomasse und die Biogastechnologie sowie der Funktionsweise einer Biogasanlage vermittelt. Neben dem Vergleich von Energiepflanzen wird auch die Bedeutung von Wirtschaftsdüngern, also Gülle, Jauche bzw. Mist, für die Biogasproduktion behandelt und darüber informiert, welche Bedeutung die Tierhaltung für diese Form der Energiegewinnung hat. Eine Übersicht zu den aktuellen Energieträgern für die Stromerzeugung in Deutschland rundet das komplexe Thema ab, das sich damit auch außerhalb des Schulunterrichts als Lektüre für weiteste Kreise in unserer Gesellschaft anbietet.

Verbraucherbildung für Grund- und Oberschüler

Auch die weiteren Themen im „lebens.mittel.punkt“ dienen der Verbraucherbildung: Grundschüler werden über die „Vielfalt im Getränkeregal“ informiert und worin sich Fruchtsaft, Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränke unterscheiden. Die Honigbiene fasziniert diesmal weniger als Honig-Produzent, denn durch ihren hochangepassten Körperbau und ihre Lebenswelt, in die ein Unterrichtsbaustein für die Primarstufe Einblicke vermittelt. Für die Sekundarstufe gibt es schließlich noch Informationen über Mineralstoffe, die für viele lebenswichtige Funktionen unseres Körpers unverzichtbar sind.

Diese Themenvielfalt wird ergänzt durch Empfehlungen zur außerschulischen Bildungsarbeit auf Bauernhöfen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Der beliebte Farm- und Food-Wiki, zahlreiche Tipps und Empfehlungen für Schulbücher ergänzen die breite Themenpalette in der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“.

Die Zeitschrift können Lehrkräfte kostenlos abonnieren (www.ima-lehrermagazin.de). Als Online-Version steht sie außerdem kostenlos zum Lesen und Herunterladen im i.m.a-Webshop zur Verfügung (www.ima-shop.de).

 

 

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  • Biogas-Produktion in der Landwirtschaft: Titelseite des i.m.a-Lehrermagazins.

  • Rohstoffe für die Energiegas-Produktion: Unterrichtsbaustein im i.m.a-Lehrermagazin.

Wie neue Zuchtmethoden das Tierwohl fördern können

Welche Einflüsse Verbraucherbedürfnisse auf die Tierzucht haben können, wird im Titelthema der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ verdeutlicht. Das Magazin informiert zudem über den Waldumbau, Agrargenossenschaften und die Welt der Gewürze.  

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Wie neue Zuchtmethoden das Tierwohl fördern können

Das i.m.a-Magazin über gesellschaftliche Einflüsse in der Nutztierhaltung

Wie wir uns ernähren und was wir essen hat seit jeher Einfluss auf die Produktion unserer Lebensmittel. Denn die Landwirtschaft erzeugt, was Verbraucher nachfragen. So kann am Beispiel der Schweinehaltung nachvollzogen werden, wie der Wunsch nach magerem Fleisch oder das Interesse an der Tierhaltung Auswirkungen auf die Tierzucht haben. Um diese Zusammenhänge zu verdeutlichen, berichtet der i.m.a e.V. in der neuen Ausgabe seines Magazins „lebens.mittel.punkt“ mit einem Unterrichtsbaustein für Oberschüler über die Schweinezucht.

In der Nachkriegszeit wollten die Menschen vor allem satt werden. Aspekte wie gesunde Ernährung standen nicht im Fokus. Fleisch war gefragt, und es musste vor allem fett sein. Daran orientierten sich die Tierzüchter. Später mussten sie sich umdenken, als mageres Schweinefleisch gefragt war. Heute sind Aspekte wie Vitalität der Tiere, Robustheit und Tierwohl Kriterien in der Tierzucht und -haltung. Und nicht zuletzt der Geschmack des Schweinefleischs. Wie man in der Tierzucht den sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht wird, erläutert der Unterrichtsbaustein „Ernährungssicherheit und Tierwohl“ in der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“.

Waldumbau, Genossenschaften & Gewürze

Weitere Themen für den Einsatz im Schulunterricht behandeln den Waldumbau als Folge des Klimawandels und die Bedeutung der ländlichen Genossenschaften für die Landwirtschaft. Zudem wird in einem Unterrichtsbaustein für Grundschüler die Welt exotischer Gewürze beleuchtet.

● Beim Naturthema Wald geht es um dessen Rolle als Kohlenstoffspeicher, um den komplexen und langwierigen Weg, unsere Wälder an die neuen klimatischen Herausforderungen anzupassen und um die Herausforderungen, die Ökosystemleistungen der Wälder zu bewahren.

● 2025 wurde von den Vereinten Nationen zum internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Der „lebens.mittel.punkt“ nimmt dies zum Anlass, die Idee gemeinschaftlichen Handelns zu erläutern und welche Rolle dabei insbesondere die Agrargenossenschaften spielen.

● Wie exotische Gewürze unser Essen aufwerten, ist ein Kernaspekt des Themas „Von Anis bis Zimt“. Mit ihm wird neben der Historie und gesellschaftlichen Bedeutung von Gewürzen auch über deren Verwendung informiert. Und es gibt einen Tipp zur Herstellung eines vielseitigen Wintergewürzes.

Reportagen aus der Bildungsarbeit der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ und viele Tipps runden das Themenangebot der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ ab. Zudem informiert ein Beitrag über das neue Abo-Modell der Zeitschrift, das von der kommenden Ausgabe Nr. 60 an gilt. Die aktuelle Ausgabe kann im www.ima-shop.de angefordert und online gelesen werden.

 

 

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  • Winterliches Wohlgefühl: Zuchtferkel als Titelbild vom „lebens.mittel.punkt“.

  • Beitrag zum Titelthema: Die Tierzucht am Beispiel von Schweinen.

Wieder da: Die „Getreidetheke to go“ aus dem i.m.a-shop

Der handliche Zylinder mit den verschiedenen Getreidesorten zählt zu den begehrten Artikeln aus dem i.m.a-shop. Darum ist er immer wieder rasch vergriffen. Jetzt gibt es wieder Nachschub - zusammen mit vielen weiteren Artikeln zum Thema Brotgetreide.

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Wieder da: Die „Getreidetheke to go“ aus dem i.m.a-shop

Besonders bei Lehrkräften und Erzieherinnen ist die „Getreidetheke to go“ begehrt. Der Plexiglas-Zylinder, in dem Getreidekörner in kleinen Döschen verpackt sind, passt in (fast) jede Handtasche. Damit kann z.B. bei Ausflügen am Feldrand gezeigt werden, wie die Körner des dort wachsenden Getreides aussehen.

Der Getreidezylinder enthält sieben Dosen mit Schraubdeckeln, in denen sich die Körner der wichtigsten einheimischen Getreidearten Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer, Mais und Triticale befinden. Durch seinen Drehverschluss lässt sich die Größe des Zylinders individuell einstellen. Die kleinen Döschen können auch einzeln transportiert werden.

Eine handliche Ergänzung sind die 3-Minuten-Infos zu den Getreidearten. Es sind kleine DIN A6-Faltblätter, die in Gruppensätzen von jeweils dreißig Stück angefordert werden können. Für jede Getreideart gibt es eines dieser Themenfaltblätter.

Für den Schulunterricht und auch als Anschauungsmaterial in der Kita-Gruppe eignet sich das Poster zum Brotgetreide. Neben Weizen, Roggen, Dinkel und Hafer werden darin auch die beiden Urgetreidearten Einkorn und Emmer portraitiert. Ergänzt werden die Abbildungen und Beschreibungen der Eigenarten der Getreidearten durch die Erläuterung der Wertschöpfungskette vom Getreide zum Brot und durch Arbeitsblätter für den Schulunterricht auf der Rückseite des Posters.

Wer sich nicht nur theoretisch mit dem Brotgetreide befassen möchte, greift zum Saatpaket. Darin enthalten ist hochkeimfähiges Saatgut der auf dem Unterrichtsposter abgebildeten Getreidearten. Es lässt sich im Kinder- oder Schulgarten ebenso wie in einem Blumenkasten auf der Fensterbank anbauen, um das Wachstum der Pflanzen zu veranschaulichen. Ein Heft mit Tipps für Experimente mit dem Saatgut ergänzt dieses Bildungsangebot.

Zudem bietet der i.m.a-shopunter dem Suchbegriff „Getreide“ viele weitere Broschüren rund um das Getreidethema. Und auch im Magazin „lebens.mittel.punkt“ finden sich nützliche Artikel zur Wissensvertiefung.

 

 

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  • Die „Getreidetheke to go“ : Handliche Döschen mit den Körnern von sieben Getreidearten.

  • Das Getreide-Poster: Kompakte Informationen zum heimischen Brotgetreide.

  • Das Saatpaket: Für Experimente rund um den Getreideanbau im Kleinen.

Willkommen auf dem virtuellen Wissenshof

Auch wenn die Grüne Woche in diesem Jahr nur digital stattfinden kann - auf den traditionellen i.m.a-Wissenshof müssen Schüler und Lehrer nicht verzichten: Mit einem beispiellosen Lernangebot beteiligt sich der i.m.a e.V. an der virtuellen Messe.

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Willkommen auf dem virtuellen Wissenshof

Der i.m.a e.V. auf der Internationalen Grüne Woche 2021:

Wie entsteht Milch, wie funktioniert der Nährstoffkreislauf auf dem Acker und was verrät die Lebensmittel-Verpackung? Diese und andere Fragen werden auf dem i.m.a-Wissenshof der Internationalen Grünen Woche 2021 beantwortet. Anders als bisher können sich die wissenshungrigen Besucher in diesem Jahr jedoch nicht vor Ort in den Berliner Messehallen informieren. Denn die weltweit größte Verbrauchermesse für die Land- und Ernährungswirtschaft sowie den Gartenbau findet wegen der Pandemie hauptsächlich im Internet statt. Als Ersatz für die Erkundung vieler Ausstellerangebote über das Schülerprogramm der Messe bietet der i.m.a e.V. seinen traditionellen Wissenshof nun virtuell und um viele Stationen und Themen erweitert an.

Ob Kartoffel-Quiz oder Kräutersteckbrief, Urgetreide oder Ökosystem – der virtuelle Wissenshof im Internet auf www.igw-schuelerprogramm.de bietet mit seinen mehr als 170 Unterrichtsbausteinen und über siebzig interaktiven Übungen eine große Wissensvielfalt, die mit den Lehrplänen sowohl der Grund- als auch der weiterführenden Schulen korrespondiert. Es gibt Themen für nahezu alle Schulfächer – vom Deutsch-, Mathematik-, Biologie- oder Physik-Unterricht bis zur Wirtschaftslehre und dem Gesellschafts- oder Ethikunterricht.

„Wir haben bereits frühzeitig mit der Entwicklung interaktiver Lernmodule begonnen, da digitales Lernen bereits vor der Pandemie immer wichtiger wurde. Der im Mai 2019 gestartete DigitalPakt Schule bezeugt dies“, erklärt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Corona hat allen nochmal intensiv die Bedeutung guter Fernlehrkonzepte verdeutlicht und uns dazu veranlasst, unsere E-Learning-Angebote im vergangenen Jahr mit Nachdruck auszubauen. Wir freuen uns sehr, damit nun einen qualifizierten Beitrag zum digitalen Schülerprogramm der Grünen Woche leisten und auch viele andere IGW-Aussteller in ihren bisherigen Angeboten für die Schulen so unterstützen zu können.“

Der Wissenshof ist ein speziell für Schulkinder konzipiertes Lern- und Experimentierprogramm, das der i.m.a e.V. seit mehr als zwanzig Jahren auf dem ErlebnisBauernhof der Grünen Woche anbietet. In der Regel umfasst der i.m.a-Wissenshof bis zu fünf thematische Stationen; in Kooperation mit Hallenpartnern wurden auch schon bis zu neun Stationen in einem zusammenhängenden Konzept angeboten. „Mit mehr als siebzig thematischen Modulen stellen wir diesmal definitiv einen neuen Rekord auf“, freut sich der Geschäftsführer. „Die virtuellen Angebote können natürlich nicht das reale Erlebnis auf der Messe oder einem Bauernhof ersetzen. Sie ergänzen jedoch den wichtigen Bereich des außerschulischen Lernens um eine wertvolle Komponente, die wir auch unabhängig von unseren Messebeteiligungen oder der Pandemie nachhaltig ausbauen werden“.

Anmeldungen zum Schülerprogramm sind nicht erforderlich: www.igw-schuelerprogramm.de.

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  • Online lernen: Startfenster des digitalen Lernprogramms

  • Online lernen: Auswahl einzelner Übungen.

  • Online lernen: Auswahl einzelner Unterrichtsbausteine.

Wissenserweiterung durch nachwachsende Rohstoffe

Aus manchen Pflanzen, die auf unseren Äckern und Feldern wachsen, lassen sich viele nützliche Dinge herstellen. Wer die Nutzungsvielfalt der nachwachsenden Rohstoffe entdecken möchte, kann das jetzt mit dem neuen i.m.a-Saatpaket ausprobieren.

Medien-Information

Wissenserweiterung durch nachwachsende Rohstoffe

Neues Saatpaket lädt zum Entdecken und Experimentieren ein

Verpackungsmaterial aus Mais, Seile aus Lein oder Heilmittel aus Malve: Aus manchen Pflanzen, die auf unseren Äckern und Feldern wachsen, lassen sich viele nützliche Dinge herstellen. Wer die Nutzungsvielfalt der nachwachsenden Rohstoffe entdecken möchte, kann das jetzt mit dem neuen i.m.a-Saatpaket ausprobieren. Dabei lässt sich erstmals praktisch erfahren, wie sich durch einen verantwortungsvollen Umgang mit heimischen Pflanzen Ressourcen sparen und deren Wertschätzung steigern lassen.

Mit dem neuen Saatpaket „Nachwachsende Rohstoffe“ hat der i.m.a e.V. ein weiteres Produkt in sein Portfolio an Lehr- und Lernmaterialien aufgenommen, mit dem sich im Schulgarten oder daheim im Blumenkasten landwirtschaftliche Produktionsprozesse im Kleinen nachvollziehen lassen. „Das Wissen über den vielfältigen Nutzen nachwachsender Rohstoffe, die in der Landwirtschaft erzeugt werden, ist bei Schulkindern kaum vorhanden“, erläutert Projektkoordinatorin Sabrina Keßler, die beim i.m.a e.V. das Saatpaket betreut. „Mit dem Saatpaket „Nachwachsende Rohstoffe“ erweitern wir den Blick auf vielfältige Produkte, die wir im Alltag nutzen, über deren Herkunft wir uns jedoch oft nicht bewusst sind.“

Gerade Schulkinder erfahren durch Aussaat, Pflanzenpflege, Ernte und Experimente, wie aufwendig und sinnvoll der Anbau nachwachsender Rohstoffe ist und welche vielseitigen Leistungen die Landwirtschaft damit für die Gesellschaft erbringt. Das könne auch zu mehr Wertschätzung der Arbeit der Bauerfamilien beitragen, ist Sabrina Keßler überzeugt.

Das Saatpaket „Nachwachsende Rohstoffe“ enthält sechs Tüten mit unbehandeltem, hochkeimfähigem Samen – von Färberkamille und gemeinen Lein über durchwachsene Silphie und Raps bis zu wilder Malve und Zuckermais. 3-Minuten-Infos vermitteln Basiswissen zu den Pflanzen und ein Begleitheft gibt Tipps rund um den Anbau sowie Anregungen für Experimente. Für Lehrkräfte liegt ein Fragenbogen bei, mit dem u.a. ermittelt werden soll, wie das Saatpaket im Unterricht eingesetzt wurde. Das gesamte Paket wurde konsequent nachhaltig produziert: Das Saatgut ist in Tüten verpackt, die wie das Begleitmaterial und die Kartonage aus FCS-Recyclingpapier bestehen. Gedruckt wurde mit umweltschonenden Farben und Ökostrom, der Versand erfolgt durch klimaneutrale Speditionsunternehmen.

Im freien Handel ist das Saatpaket „Nachwachsende Rohstoffe“ nicht erhältlich. Es wurde gemeinsam mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (Hessen Rohstoffe) entwickelt und kann beim i.m.a e.V. für 7,50 Euro online bestellt werden (www.ima-shop.de). Zu Themen der landwirtschaftlichen Nachhaltigkeit und Biodiversität können im i.m.a-webshop noch weitere Materialien kostenlos heruntergeladen, angefordert oder online gelesen werden.

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  • Das komplette Saatpaket Nachwachsende Rohstoffe

  • Saatpaket-Experimentierheft mit Anleitungen und Tipps

  • Saattüte mit Samen Färberkamille

  • i.m.a-Projektkoordinatorin Sabrina Keßler

Wissensportal für Schulbücher gestartet

Auf der Suche nach einem Schulbuch, das Themen der Landwirtschaft und Ernährung gut behandelt, gibt es jetzt eine kostenlose Recherche-Plattform, auf der jeden Monat neue Bücher vorgestellt werden. Eine Orientierungshilfe nicht nur für Lehrkräfte.

Medien-Information

Wissensportal für Schulbücher gestartet

Kostenloses Recherche-Angebot erleichtert das Lehren und Lernen

Das ist wohl einmalig in Deutschland: Ein Internetportal, das auf Rezensionen von Schulbüchern spezialisiert ist, in denen Themen der Landwirtschaft und Ernährungsbildung behandelt werden. Auf rezensionen.ima-agrar.de wächst Monat für Monat der Bestand an Beurteilungen von Schulbüchern, mit denen Lehrkräfte ihren Unterricht gestalten und Eltern das Lernen ihrer Kinder daheim unterstützen können oder auch Schüler erfahren, welche Bücher für ihren Lernbereich empfehlenswert sind.

„Wir werten bereits seit vielen Jahren Schulbücher hinsichtlich ihrer Eignungen für die Wissensvermittlung aus“, erläutert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Dabei beurteilen wir nicht nur die sachlichen Fakten, sondern auch die didaktische Qualität vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Lehrpläne der Bundesländer und damit die Eignung der Bücher sowohl für den Einsatz im Unterricht als auch für die außerschulische Bildungsarbeit.“ Neu ist jetzt, dass erstmals in allen Rezensionen (z.Zt. mehr als 140 Titel) kostenlos recherchiert werden kann. So lassen sich die Schulbücher nach ihrer Verwendbarkeit in den Unterrichtsfächern sortieren; es kann nach Schulform und Klassenstufen, nach Verlagen und dem Buchtitel selektiert werden, und auch nach dem Nutzwert für den außerschulischen Lernbereich. „Das erleichtert Pädagogen die Einordnung von Lehr- und Lernmaterialien“, betont Patrik Simon.

Schulbuch-Rezensionen in Kurzform werden im i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ veröffentlicht, das vier Mal im Jahr erscheint und an Lehrkräfte kostenlos abgegeben wird. Die ausführlichen Auswertungen stehen jedoch nur auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins zur Verfügung. Dort finden sich auch Bewertungen anderer Bücher, die sich zur Wissensvermittlung von Themen aus Landwirtschaft und Ernährung eignen.

Wissenschaftler an der Uni Vechta rezensieren die Bücher im Auftrag des i.m.a e.V. und orientieren sich dabei an den Curricula der Bundesländer, an der didaktischen Eignung für den Unterricht und immer auch an der korrekten Darstellung der landwirtschaftlichen Praxis bzw. der sachlichen Behandlung von Ernährungsthemen. „Weil der Erwerb von Kompetenzen wesentlicher Bestandteil im außerschulischen Bildungsbereich ist, wird jedes rezensierte Buch gerade auch auf die Vermittlung dieser Lernaspekte geprüft“, hebt Patrik Simon hervor.

Die Expertise des i.m.a e.V. bei der Wissensvermittlung zur Landwirtschaft und Ernährung nutzen auch Schulbuchautoren und Verlage. „Wir suchen immer den Dialog, damit alle Aspekte korrekt und sachlich neutral dargestellt werden, so dass sich die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Urteil bilden können“, hebt Patrik Simon hervor. „Darum werden wir auch aktiv, wenn uns Eltern Schulbücher nennen, in denen ihnen Fehler aufgefallen sind.“

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  • Pm Wissensportal Schulbuecher 200429 Artikel

  • Pm Fokus Naturbildung 2017

  • Pm Fokus Naturbildung 2017

Wissenswertes zum Internationalen Tag der Milch

Mehr als vierzig Länder der Erde begehen am 1. Juni den "Weltmilchtag". Mit ihm wird an die Bedeutung von Milch als Nahrungsmittel erinnert. Studien belegen immer wieder, wie gesund und unverzichtbar Milch mit ihrem Calcium für unsere Ernährung ist.

Medien-Information

Wissenswertes zum internationalen Tag der Milch

Den von den Vereinten Nationen erfundenen "Weltmilchtag" gibt es bereits seit 1957. Seit 2001 wird er einheitlich am 1. Juni begangen und in diesem Jahr mit einer globalen Aktion, bei der ein volles Milchglas symbolisch um die ganze Welt weitergereicht wird.

Wer sein Glas Milch lieber genüsslich allein genießen möchte, findet in nahezu allen Lebensmittelgeschäften Angebote von mehr als nur einer Molkerei. Alle vereint der Fakt, dass Milch ein gesundes Getränk ist - u.a. reich an Calcium, essenziellen Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann, Mineralstoffen wie Jod, Magnesium und Zink, einer Vielzahl an Vitaminen und hochwertigem Milcheiweiß. Kurzum: Wer nicht gerade zu der geringen Zahl der Europäer gehört, die unter einer Lactoseintoleranz leiden, der sollte den Tag bei einem ausgewogenen Frühstück mit Milch oder Milchprodukten beginnen.

Der tradierte Spruch "Milch macht müde Männer munter" galt schon immer auch für Frauen, denn das Getränk schenkt Energie, unterstützt die Konzentrationsfähigkeit und die Entwicklung gesunder Zähne und starker Knochen. Gerade für Kinder ist Milch daher ein wichtiges Nahrungsmittel.

Der i.m.a e.V. widmet daher viele seiner Lehr- und Lernmaterialien diesem Produkt. Wenn es um Themen der Landwirtschaft geht, kommt man an der Milch nicht vorbei. Auch wenn beim ersten Blick auf das i.m.a-Unterrichtsposter zur Kuhdas Tier im Mittelpunkt steht, verweisen viele weitere Aspekte schon auf dessen Nutzung als Milchkuh und die Lebensmittel, die aus dem Rohstoff hergestellt werden.

Wer sich ausführlicher mit dem Thema Milch in all seinen Facetten befassen möchte, findet in den beiden Arbeitsheften "Unsere Milch" für die Primar- und Sekundarstufe alle relevanten Themen behandelt. Beide Hefte und die dazu gehörenden Arbeitsblätter für den Schulunterricht können im i.m.a-shop kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden. Lehrkräfte können die Materialien auch als gedruckte Ausgaben anfordern.

Auch im Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt" ist die Milch immer wieder Thema der Berichterstattung. Zuletzt wurde in Heft 37 die Frage beantwortet, wie die Milch in der Kuh entsteht. Auch dazu gab es Arbeitsblätter für den Unterricht oder zum selbstbestimmten Lernen der Schulkinder daheim.

Der Frage, warum Butter als Milchprodukt unterschiedlich schmecken kann, wurde in Heft 38 vom "lebens.mittel.punkt" nachgegangen. Dass die Milch dabei eine wichtige Rolle spielt, aber auch die weitere Verarbeitung zur Butter, wurde anhand der Beschreibung chemischer Prozesse für Oberschüler verständlich erläutert.

Wer so auf den Geschmack gekommen sein sollte und sich künftig der Milch als beruflicher Passion verschreiben möchte, findet in der "3-Minuten-Info"-Reihe vom i.m.a e.V. die Beschreibungen verschiedener Berufsbilder, wie etwa des milchwirtschaftlichen Laborantens. Er gehört zu den Menschen, die sich dafür engagieren, dass bei diesem wichtigen Nahrungsmittel stets eine gleichbleibende Qualität garantiert werden kann.

Bei aller Themenvielfalt rund um die Milch darf nicht übersehen werden, dass es vor allem die Bauernfamilien und dort die Tierhalter sind, die dafür sorgen, dass wir aus einer großen Vielzahl an Milch und Milchprodukten wählen können. Dass der Ertrag für diese Arbeit nicht immer den Erwartungen entspricht, dass unser Grundnahrungsmittel Milch im Einzelhandel immer wieder unter Wert verkauft wird, ist auch ein Aspekt, an den mit dem Internationalen Tag der Milch erinnert wird.

  • Unterrichtsposter Kuh und Milch(produkte)

  • Arbeitsmappe Milch für die Primarstufe

  • Arbeitsmappe Milch für die Sekundarstufe

  • 3-Minuten-Info zum Beruf des milchwirtschaftlichen Laboranten

Wo die Landwirtschaft zum Energie-Lieferanten wird

Im Waldecker Land nahe Kassel werden auf dem Putenhof Meyer nicht nur 14.000 Masttiere in mehreren Ställen aufgezogen. Der Betrieb ist zugleich Energie-Produzent. Er erzeugt Wärme und Strom für den eigenen Bedarf und speist auch Energie ins Netz ein.

Wo die Landwirtschaft zum Energielieferanten wird

Erfahren Sie mehr über diesen Betrieb und seine "EinSichten in die Tierhaltung".

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Wo gutmütige Riesen Landschaftpflege leisten

Steffen Ladusch betreibt mit seinen achtzig Galloway-Rindern Landschaftspflege im Biosphärenreservat der Oberlausitz nahe Görlitz. Seine Frau verkauft im Hofladen das Fleisch der Rinder und vermittelt Wissen zur Landwirttschaft in einer Schulscheune.

Wo gutmütige Riesen Landschaftspflege leisten

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Wohlfühltemperatur im Schweinestall von Hof Frilling

Familie Frilling lebt auf einem für die Region "Oldenburger Münsterland" typischen Bauernhof, gebaut aus Klinkersteinen. Sie halten 260 Sauen, 1.400 Ferkel und 700 Mastschweine im teilgeschlossenen System. Das heißt, die Hälfte der Ferkel wird zur Mast an andere Höfe verkauft.

EinSichten in die Tierhaltung

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Zehn Jahre „lebens.mittel.punkt“ – eine Erfolgsgeschichte

Mit Heft 38 feiert die Redaktion vom "lebens.mittel.punkt" das zehnjährige Bestehen der Zeitschrift. Sie wird inzwischen nicht nur von Lehrkräften geschätzt, sondern auch in der Landwirtschaft, der Natur- und Ernährungsbildung.

Medien-Information

Zehn Jahre „lebens.mittel.punkt“ – eine Erfolgsgeschichte

i.m.a-Lehrermagazin hat sich zu unverzichtbarer Bildungslektüre entwickelt

Viele Glückwünsche begleiten die neue Ausgabe vom Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“, das jetzt mit Heft Nr. 38 seinen zehnten Geburtstag feiert. Längst wird die Zeitschrift nicht mehr nur von Lehrkräften gelesen, sondern in der gesamten Landwirtschaft, Natur- und Ernährungsbildung geschätzt. Das vier Mal im Jahr erscheinende Magazin des i.m.a e.V. hat sich zu einem wichtigen Bildungsmedium entwickelt, dessen Beiträge sowohl im Schulunterricht als auch allgemein in der Verbraucherbildung gerne genutzt werden.

„Wir bedanken uns herzlich bei allen, die unser Lehrermagazin mit ihrer inhaltlichen und finanziellen Unterstützung, mit ihrer Fürsprache und konstruktiven Kritik zum Leben erweckt haben und lebendig halten“, freut sich Redaktionsleiterin Dr. Stephanie Dorandt, die das Heft seit mehr als fünf Jahren betreut. Und i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon ergänzt: „Die stetig zunehmende Leserschaft bestärkt uns darin, mit dem „lebens.mittel.punkt“ einen richtigen und erfolgreichen Weg in der landwirtschaftlichen Kommunikation eingeschlagen zu haben.“

Das Jubiläumsheft vom „lebens.mittel.punkt“ gibt auf sechs Sonderseiten einen umfassenden Überblick zu allen bisher erschienenen 152 Unterrichtsbausteinen, mit denen Lehrkräfte Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Natur sowohl in der Grund- als auch in den weiterführenden Schulen vermitteln können. Diese Unterrichtsbausteine sind in ihrer sachlichen, neutralen Art der Wissensvermittlung einmalig und das Aushängeschild der Zeitschrift. Im aktuellen Heft befasst sich einer der Unterrichtsbausteine mit der Digitalisierung in der Landwirtschaft und dem „Bauernhof 4.0“. Andere Bausteine informieren über Aromen und Geschmacksstoffe von Butter, über den Anbau, die Verarbeitung und Kulturvielfalt von Lein und Flachs sowie über „Spielregeln für Tischkultur“ und warum gutes Benehmen beim Essen so wichtig ist.

Der Artikel „Lernen durch Dialog“ ergänzt das Unterrichtsthema zur Digitalisierung durch einen Bericht über die elektronische Agrar-Kommunikation, wie sie z.B. durch Internet-Blogger betrieben wird. Der Unterrichtsbaustein zur Butter wiederum wird durch ein Rezept für Kräuterbutter ergänzt. Vielfältiger Service wird auch in einem „Farm- und Food-Wiki“ geboten, durch die Rezensionen von Schulbüchern, die Vorstellung neuer Unterrichtsmaterialien und die Empfehlungen für schulische und außerschulische Aktivitäten.

Wie in den zurückliegenden zehn Jahren kann auch die neue Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden (www.ima-shop.de). Wer die farbige, 32-seitige gedruckte Ausgabe regelmäßig erhalten möchte, abonniert das Heft: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Lehrkräften schicken wir auch die gedruckte Ausgabe des Magazins kostenfrei.

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    Heft 38 - die Jubiläumsausgabe vom "lebens.mittel.punkt"
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    Das "Extra" im Jubiläumsheft - der sechsseitige Ausklapp-Folder mit allen Themen der vergangenen zehn Jahre.
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    Einer von vier Unterrichtsbausteinen, die es in jedem Heft für den Primar- und Sekundarbereich gibt.
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    Das Zukunftsthema im Jubiluämsheft beschreibt, wie auch in der Landwirtschaft moderne Medien die Dialog befördern.
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    Die erste Ausgabe vom "lebens.mittel.punkt" mit einem leckeren Winterthema, das im i.m.a-shop noch immer kostenlos online gelesen werden kann.

Zukunftsdialog für Tierhalter auf dem DBV-Veredlungstag

Auf dem Veredlungstag des Deutschen Bauernverbands organisiert der i.m.a e.V. mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ die Podiumsdiskussion "Reflektieren. Motivieren.Engagieren – wir packen mit euch an".

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Zukunftsdialog für Tierhalter auf dem DBV-Veredlungstag

i.m.a e.V. organisiert Erfahrungsaustausch zur Verbraucherkommunikation
 
Auf dem diesjährigen Veredlungstag des Deutschen Bauernverbands (DBV) stellt sich der i.m.a e.V. erneut an die Seite der Tierhalter und fragt sie nach ihren Bedürfnissen in der Verbraucherkommunikation: Unter dem Motto „Reflektieren.Motivieren. Engagieren – wir packen mit euch an!“ organisiert der gemeinnützige Verein mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ eine Podiumsdiskussion. Sie ist ein Resümee mit Zukunftsperspektive auf der Veranstaltung am 26. September 2019 im westfälischen Coesfeld, unweit von Münster.
 
Angesichts vielfältiger Debatten in unserer Gesellschaft über die Zukunft der Nutztierhaltung kommt dem DBV-Veredlungstag hohe Bedeutung zu. Die Tierhalter stehen vor immens großen Herausforderungen, die von der betäubungslosen Ferkelkastration bis zu Existenzfragen ländlicher Räume reichen. Dabei fühlen sich viele Bauern und Bäuerinnen für den Verbraucherdialog nicht ausreichend gewappnet. Hier will der i.m.a e.V. mit seiner Podiumsdiskussion Hilfestellung geben.
 
Vier Experten wollen mit den Tagungsteilnehmern ins Gespräch kommen: Die Landwirtin Gabriele Mörixmann ist mit ihrem „Aktivstall für Schweine“ eine über Fachkreise hinaus anerkannte Tierhalterin, deren Konzept vielfach ausgezeichnet wurde. Auch die Schweinehaltung von Christoph Becker wurde bereits prämiert – mit dem Innovationspreis der Initiative Tierwohl. Olaf Hermann vom Forum Moderne Landwirtschaft ist Experte für Online-Kommunikation, insbesondere mit den landwirtschaftsfernen Bevölkerungskreisen in Städten. Und Steffen Nienhaus kommt von einem Milchviehbetrieb und schaut als i.m.a-Koordinator der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ von zwei Seiten auf die Herausforderungen im Verbraucherdialog.
 
Auf dem DBV-Veredlungstag wird es nicht nur um Aspekte der aktuellen und künftigen Tierhaltung gehen und um den Austausch unter Landwirten. Auch deren Erfahrungen mit Verbrauchern und Medien sowie Fragen zum Umgang mit Kritik sollen im Rahmen der i.m.a-Podiumsdiskussion behandelt werden. Ziel ist es, den Teilnehmern konkrete Hilfestellungen und Anregungen für ihre tägliche Arbeit zu geben. Nicht zuletzt will man auch vermitteln, dass trotz aller Herausforderungen, die aus der Politik, aus den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen und von Konsumenten auf die Tierhalter einströmen, Nutztierhaltung auch weiterhin Zukunftsperspektiven bietet.
 
Der Veredlungstag vom Deutschen Bauernverband beginnt am 26. September 2019 um 10.30 Uhr in der Bürgerhalle von Coesfeld/Nordrhein-Westfalen; Osterwicker Straße 1, 48653 Coesfeld. Tierhalter, die an der kostenlosen Veranstaltung teilnehmen möchten, melden sich schriftlich bis zum 10. September 2019 an: www.bauernverband.de oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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Zukunftsperspektiven auf dem Bauernhof entdecken

Beim bundesweiten "Zukunftstag" konnten Schulkinder Einblicke in die Arbeitswelt nehmen, um sich für ihre künftige Berufswahl zu orientieren. Johanna und Maria hatten sich für die Arbeit auf einem Bauernhof entschieden und packten dort tatkräftig an.

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Zukunftsperspektiven auf dem Bauernhof entdecken

Die Berufswünsche von Kindern wechseln im Laufe der Schulzeit mehrfach. Nur selten verwirklichen Jungen und Mädchen ihre frühen Vorstellungen vom "Traumberuf" dann auch nach den langen Jahren der Schulzeit. Darum ist es wichtig, dass man den Kindern schon früh bei der Orientierung hilft. Der bundesweite "Zukunftstag" dient dabei als ein praktischer "Schnuppertag", an dem Schulkinder der fünften bis zehnten Schulklassen die reale Arbeitswelt durch eigenes Erleben kennenlernen können.

Für welchen Berufszweig sich die Jungen und Mädchen am "Zukunftstag" interessieren, bleibt ihnen überlassen - und natürlich den Kapazitäten in den Betrieben, die ihre Tore öffnen und die Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten erproben lassen, wie sich die Arbeit anfühlt. Vielfach stimmen Erwartungen mit der Realität nicht überein, aber genau das ist es, was den "Zukunftstag" ausmacht, der eine Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung bieten will.

Wenn sich zwei Mädchen wie die elfjährige Johanna und ihre gleichaltrige Freundin Maria für ein Kurzpraktikum auf einem Bauernhof entscheiden, dann spielt wohl auch das Interesse und die Freude am Umgang mit Tieren eine Rolle. Dass die Versorgung von Milchkühen und Schweinen auf einem Bauernhof aber alles andere als eine leichte Aufgabe ist, gehört dann auch zu den Erkenntnissen eines "Zukunftstages", wie er den Mädchen beim Besuch eines Betriebs im niedersächsischen Wemerslande geboten wurde.

Nach einem frühen Arbeitsbeginn, der mit einem Frühstück entspannt begann, war dann die Arbeit in den Ställen kein Kinderspiel. Rauhfutter musste vorbereitet und nachgefüllt, die Tierboxen gesäubert und frisches Stroh eingestreut werden. Selbst die Mitfahrt auf dem Trecker galt nicht als Spaßtour, denn im Frühjahr wird auf den Feldern der Boden umgebrochen, wird gesät und gedüngt.

Dass der "Zukunftstag" für Johanna und Maria dennoch ein bereicherndes Erlebnis war, lag auch am Engagement von Tom, dem Auszubildenden auf dem landwirtschaftlichen Betrieb. Er erläuterte den Mädchen nicht nur alle Arbeitsschritte, sondern konnte auch aus eigenem Erleben berichten, warum er sich für eine Berufsausbildung zum Landwirt entschieden hatte. 

Ob Johanna und Maria dem Beispiel von Tom folgen werden, steht noch nicht fest. Klar aber ist, dass sich die Vielseitigkeit der landwirtschaftlichen Berufe am besten bei einem Besuch auf einem Bauernhof veranschaulichen lässt. Und wenn man dann mit anpacken kann, wird das Erlebnis zu einer runden Sache.

Das funktioniert übrigens auch, wenn man nicht mehr Schulkind ist. Viele landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland bieten im Rahmen vom "Urlaub auf dem Bauernhof" auch Gelegenheiten zum Mitmachen - im Stall und auf dem Feld.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Stallarbeit: Ballenstroh musste gelockert und auf Karren zu den Tieren gefahren werden.

  • Stallarbeit: Als Einstreu wurde das Stroh im Kuhstall verteilt.

Zum "Tag des Brotes" Getreide selbst anbauen

Der "Tag des Brotes" bietet Gelegenheit, an die Leistungen der Handwerksbäckerein zu erinnern und an den Anteil der Landwirte an der deutschen Brotvielfalt. Deren Basis, das Brotgetreide, kann jetzt mit unserem Saatpaket auch daheim angebaut werden.

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Zum "Tag des Brotes" Getreide selbst anbauen

Am 5. Mai 2020 wird mit dem „Tag des Brotes“ wieder an die Vielfalt der mehr als 3000 verschiedenen Brotsorten erinnert, die es in Deutschland gibt. Für die Innungsbäckereien ist dieser Tag ein wichtiges Datum, weil sie damit auf ihr Handwerk, die Fähigkeiten und das Können in den etwa 11.300 Handwerksbäckereien aufmerksam machen.

Doch ohne Landwirte würde kein Bäcker backen können. Darum ist es nicht weniger wichtig, an die Leistungen der deutschen Landwirte zu erinnern, die im vergangenen Jahr trotz klimatisch erschwerter Bedingungen mehr als 26 Millionen Tonnen Brotgetreide erzeugt haben und damit ihr Ernteergebnis gegenüber dem Vorjahr um fast vier Millionen Tonnen steigern konnten.

Wer einmal selbst nachvollziehen möchte, was es bedeutet, Getreide anzubauen, kann das mit dem i.m.a-Saatpaket Brotgetreide. Es eignet sich sowohl für Experimente im Schulunterricht als auch für das außerschulische Lernen. Neben den klassischen Brotgetreidearten Weizen, Roggen, Dinkel und Hafer enthält das Paket auch die alten Arten Einkorn und Emmer. Der Samen aus biologischem Anbau ist nicht gebeizt und hochkeimfähig; das gesamte Saatpaket wurde umweltfreundlich und nachhaltig produziert.

Wm Saatpaket Brotgetreide Bild 1

Zum Weltwassertag: Was den Menschen wichtig ist

Am „Weltwassertag“, dem 22. März, soll uns bewusstwerden, wie wertvoll die Ressource Wasser ist. Bei unserer Umfrage zur „Zukunft der Landwirtschaft“ haben 82 Prozent der Bundesbürger gesagt, sie würden für sauberes Wasser mehr Geld ausgeben.

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Zum Weltwassertag: Was den Menschen wichtig ist

Noch wichtiger als artgerechte Tierhaltung oder regionale Lebensmittel ist den Menschen sauberes Grundwasser. 82 Prozent der Bundesbürger wären bereit, für die Sicherstellung sauberen Wassers mehr Geld auszugeben. Das ist eines der Ergebnisse aus unserer repräsentativen Umfrage zur „Zukunft der deutschen Landwirtschaft“, die von den Demoskopen des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid durchgeführt wurde.

Am „Weltwassertag“, dem 22. März, bekommt diese Botschaft eine besondere Bedeutung: Den Bundesbürgern ist der Schutz lebenswichtiger Ressourcen wichtig. Auch wenn die anderen Aspekte wie artgerechte Tierhaltung oder die Erzeugung regionaler Lebensmittel für siebzig bzw. sechzig Prozent der Befragten eine hohe Bedeutung haben – Wasser ist ihnen wichtiger, wie das Ergebnis unserer Umfrage deutlich macht.

Kein Wunder, dass Wasser für die Bevölkerung große Bedeutung hat; verbrauchen wir doch durchschnittlich 120 Liter davon am Tag und mahnen uns Experten immer wieder, täglich mindestens zwei Liter Wasser zu trinken. Dabei ist der Zugang zu Wasser für viele Menschen in anderen Ländern nicht so einfach wie bei uns. Etwa eine halbe Milliarde Menschen leidet unter der Wasserknappheit auf der Erde; vor allem im Nahen Osten und Nordafrika. Aber auch in Deutschland gibt es Regionen, etwa in Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz, wo Wasser immer wieder knapp wird. Darum sollte uns nicht nur ein „Weltwassertag“ daran erinnern, dass wir mit dem knappen Gut Wasser sorgsam umgehen.

(Aufmacherfoto: adobestock.com)

Umfrage-Ergebnis: Die Präferenzen der Bürger.

Zur Wertschätzung der Bauern reicht ein „Ehrentag“ kaum aus

Wenn darüber gesprochen wird, was Bauernfamilien für die Gesellschaft leisten, erschöpft sich die Würdigung ihrer Arbeit meist auf Bereiche der Nahrungsmittelproduktion. Tatsächlich aber sind die Leistungen viel weitgreifender, als oft vermutet wird.

Medien-Information

Zur Wertschätzung der Bauern reicht ein „Ehrentag“ kaum aus

Seit 24 Jahren wird rund um den Globus der „Weltbauerntag“ begangen. An diesem Tag soll daran erinnert werden, welche Leistungen die in der Landwirtschaft tätigen Menschen für die Gesellschaft erbringen. Dabei geht es nicht nur darum, darauf hinzuweisen, dass Bauern und Bäuerinnen die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicherstellen. Auch der Erhalt der Artenvielfalt, der Schutz von Natur und Umwelt sowie die Pflege der Kulturlandschaften ist ohne die Landwirtschaft nicht denkbar.

In Deutschland genießen die Bauern und Bäuerinnen eine vergleichsweise hohe Wertschätzung in der Bevölkerung. Das hatte zuletzt wieder die i.m.a-Umfrage zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ ergeben, bei der 33 Prozent der Befragten den Beruf des Landwirts auch in der Zukunft als besonders wichtig für die Gesellschaft erachtet hatten. Nur Ärzte und Pfleger genossen mehr Wertschätzung. Und auch die Bedeutung der Landwirtschaft für die Sicherstellung der Ernährung wurde von den Befragten deutlich herausgestellt: Eine Mehrheit von 56 Prozent zeigten sich überzeugt, dass die Landwirtschaft in Deutschland auch in Krisenzeiten die Ernährungssicherheit der Bevölkerung sicherstellen würde.

Die Ernährungssicherheit steht nicht nur anlässlich des „Weltbauerntags“ im Fokus vieler Berichte in den Medien. Auch beim traditionellen Erntedankfest im Herbst ist sie Thema. Doch während dann vor allem vor religiösem Hintergrund der Ertrag an Nahrungsmitteln und damit die Leistungen der Bauernfamilien gewürdigt werden, ist der „Weltbauerntag“ eher ein säkularisierter Gedenktag, bei dem auch gesellschaftspolitische Aspekte im Fokus stehen. So wird z.B. daran erinnert, dass durch Industriealisierung und eine Ausweitung von Siedlungs- und Verkehrsflächen immer mehr landwirtschaftliche Nutzflächen verloren gehen. Weltweit sollen es jährlich zehn Millionen Hektar sein, schätzt das Bundesumweltministerium – eine Fläche, die etwa der Größe von Südkorea entspricht oder insgesamt von Albanien, Belgien und der Schweiz.

In Deutschland hat die landwirtschaftliche Nutzfläche zwischen 2017 und 2022 um fast 200.000 Hektar abgenommen und betrug zuletzt 18,1 Millionen Hektar. Dagegen nahm der Flächenverbrauch für Siedlungsbau und Verkehr um mehr als 87.000 Hektar zu. Diese Fläche entspricht z.B. der Größe des „Hotspots der biologischen Vielfalt“ im Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald zwischen Hessen, Niedersachsen und Thüringen, in dem Schafhaltung zum ökologischen Gleichgewicht beiträgt.

Insgesamt erhält und pflegt die Land- und Forstwirtschaft 28,7 Millionen Hektar Ackerfläche, Wiesen und Wälder, was mehr als achtzig Prozent der Gesamtfläche Deutschlands entspricht. Damit sind die Bauern und Bäuerinnen sowie die anderen in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Menschen wichtige Garanten für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, die weit über die Erzeugung von Nahrungsmitteln hinausgehen.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Zum „Weltbauerntag“: Geht es den Tieren gut, geht es auch den Bauern gut (Foto: i.m.a e.V.).

  • Zum „Weltbauerntag“: Hohes Vertrauen in die Leistungen der Landwirtschaft (Grafik aus i.m.a-Umfrage zum „Image der deutschen Landwirtschaft“).

  • Zum „Weltbauerntag“: Tierhalter kennen keine Feiertage (Foto: i.m.a e.V.).

Zuverlässiger Partner der Bauern und Bäuerinnen

Wenn sich die Bauern und Bäuerinnen zur jährlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbands treffen, ist auch der i.m.a e.V. dabei; so auch in Leipzig, wo er wieder an der Seite des Berufsstands stehen wird.

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Zuverlässiger Partner der Bauern und Bäuerinnen

Der i.m.a e.V. auf dem Deutschen Bauerntag 2019

Wenn sich die Bauern und Bäuerinnen zur jährlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbands treffen, ist auch der i.m.a e.V. dabei. Er arbeitet seit Jahrzehnten zuverlässig an der Seite des Berufsstands. Auch am Bauerntag in Leipzig wird er am 26. und 27. Juni 2019 teilnehmen. Dann stellt der Verein seine Angebote für die Verbraucherkommunikation vor und präsentiert seine zahlreichen Projekte der landwirtschaftlichen Wissensvermittlung.

„Seit fast sechzig Jahren wird unsere Arbeit von den deutschen Bauern und Bäuerinnen gefördert“, erinnert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Der Deutsche Bauerntag ist daher ein unverzichtbarer Termin, um den Delegierten zu zeigen, was wir für sie leisten und wie Sie an unserer Arbeit partizipieren können.“

Die Bildungsarbeit und die Produkte aus den Ideenschmieden des gemeinnützigen Vereins sind in der Landwirtschaft anerkannt. Mehr noch: Viele Landwirte beteiligen sich ihrerseits mit Ideen an der Entwicklung neuer Projekte. Im i.m.a-Arbeitsstab, in dem Experten aller Bauernverbände vertreten sind, werden aus diesen Ideen konkrete Projekte. Und der Deutsche Bauerntag ist auch ein Termin, an dem die Ergebnisse präsentiert werden.

„In Leipzig werden wir neu gestaltete Themen-Poster vorstellen, mit denen in den Schulen wichtiges Grundlagenwissen zu den landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten sowie zur Umwelt- und Ernährungsbildung vermittelt wird“, erläutert Patrik Simon. Auch zwölf Motive der bei den Landwirten beliebten Feldrandschilder werden präsentiert. Und natürlich eine Auswahl vieler weiterer, erfolgreicher Produkte wie z.B. Schülerarbeitshefte, Malhefte für Kita-Kinder, Flyer aus der 3-Minuten-Info-Reihe und Arbeitsmaterialien für Landwirte, die ihren Betrieb auch als einen „Lernort Bauernhof“ positionieren, auf dem sie gemeinsam mit Schulklassen praktische Bildungsarbeit betreiben. Auch die i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ will wieder Tierhalter motivieren, mitzumachen und Verbrauchern zu zeigen, wie Nutztiere in der modernen Landwirtschaft gehalten werden.

„Wir nutzen den Deutschen Bauerntag auch, um zur Teilnahme an einem besonderen Wettbewerb aufzurufen“, verrät der i.m.a-Geschäftsführer weiter. „Im nächsten Jahr feiern wir unser sechzigjähriges Jubiläum – und darum ist das Treffen des Berufsstandes eine gute Gelegenheit, einerseits Rückschau zu halten, andererseits aber auch um in die Zukunft zu blicken – ganz im Sinne des Mottos vom Deutschen Bauerntag, „Wandel braucht Verlässlichkeit“. Dass der i.m.a e.V. auch künftig den Wandel in der Landwirtschaft verlässlich begleitet, darf anhand der positiven Erfahrungen in der Vergangenheit als ein Garantieversprechen angenommen werden.“

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Pm Dbt 2019 00

Zweiseitige Entwicklungshilfe in der Landwirtschaft

Die Gelder, die in Entwicklungshilfeleistungen investiert werden, sind imaginäre Größen. Erst der Blick auf einzelne Projekte verdeutlicht, was Entwicklungshilfe leisten kann, wie ein Austauschprogramm der Schorlemer Stiftung für Agrarstudenten zeigt.

Medien-Information

Zweiseitige Entwicklungshilfe in der Landwirtschaft

Üblicherweise verstehen wir unter „Entwicklungshilfe“ die wirtschaftliche oder soziale Förderung von Menschen in Ländern, deren Volkswirtschaften und Gemeinschaftswesen weniger gut aufgestellt sind als beispielsweise in den Industriestaaten, die finanzielle oder materielle Hilfe leisten. So unterstützt Deutschland z.B. in 109 Ländern mehr als 8100 Projekte mit einem Volumen von insgesamt 62 Milliarden Euro. Gemessen an seiner Wirtschaftskraft liegt Deutschland mit seinen Entwicklungshilfeleistungen im Vergleich mit anderen europäischen Staaten auf dem vierten Platz hinter Luxemburg, Schweden und Norwegen.

Bei den 62 Milliarden Euro Entwicklungshilfe aus Deutschland handelt es sich jedoch nicht um das jährliche Hilfsbudget des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei dem die Entwicklungshilfe organisiert und verwaltet wird. Auch andere Ministerien wie das Auswärtige Amt sowie die Länder und Kommunen leisten Entwicklungs- oder humanitäre Hilfe (so wurden z.B. 2022 für die Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten aus Entwicklungsländern in Deutschland 4,6 Milliarden Euro ausgegeben).

Der Etat des Entwicklungshilfeministeriums beträgt aktuell 11,22 Milliarden Euro, was 2,35 Prozent des gesamten deutschen Bundeshaushalts entspricht. Die Fördersumme von 62 Milliarden Euro bezieht sich daher nach Angaben des Ministeriums auf die Gesamtsumme aller Vorhaben, die z.T. über Jahre laufen, und auch auf Kredite, die zurückgezahlt werden müssen. Von den deutschen Fördergeldern aus dem Staatshaushalt entfallen 6,11 Milliarden Euro auf Projekte in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei. Es ist damit der drittgrößte Förderbereich, an dessen Spitze der Energiebereich mit 11,01 Milliarden Euro liegt.

Eines der Projekte, die vom Entwicklungshilfeministerium gefördert werden, ist das „International Young Farmers‘ Exchange Program“. Organisiert wird es von der Schorlemer Stiftung vom Deutschen Bauernverband e.V. Seit 75 Jahren realisiert die nach dem Gründer des ersten freien und unabhängigen Bauernverbands benannte Stiftung, Burghard Freiherr von Schorlemer-Alst, internationale Austauschprogramme. Begonnen hatte es mit mehr als 15.000 deutschen Agrarfachkräften, die sich mit Unterstützung der Stiftung im Ausland fortbilden konnten. Die dabei auf den Feldern in anderen Ländern erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nutzten die Bauern nach ihrer Rückkehr in der heimischen Landwirtschaft.

Heute organisiert die Schorlemer Stiftung mit acht europäischen und fünf Übersee-Programmen einen internationalen Praktikantenaustausch. Dabei wird in den Gastländern mit verschiedenen Austauschorganisationen zusammengearbeitet. Die Programme bringen Agrar-Studenten, aber auch junge Landwirte für drei bis zwölf Monate auf landwirtschaftliche Gastbetriebe, wo sie ihre Kenntnisse in der Land-, Haus-, Pferde- und Forstwirtschaft erweitern und vertiefen können.

Einer dieser Praktikanten ist Shamiru Masego. Der Jungbauer kommt von einem landwirtschaftlichen Betrieb aus Uganda und bildet sich in Berlin am interdisziplinären Institut für agrar- und stadtökologische Projekte fort. Es gehört zur Humboldt-Universität und forscht an anwendungsorientierten Lösungen für Produkte und Verfahren; etwa in der Fermentation von Wurzelgemüse als Wurstersatz oder über den Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft.

In Masegos Heimat kümmert sich Berufskollege Hendrik Wallrichs um die Ankolerinder eines Gastbetriebs. „Diese Rasse unterscheidet sich in erster Linie durch ihr außergewöhnlich starkes Hornwachstum“, weiß der Agrar-Student aus Deutschland. Inzwischen hat er erfahren, dass „in den 1980er Jahren mit dem Zukauf und der Einkreuzung der Milchviehrasse „Holstein Frisian“ begonnen wurde, um die Milchleistung der Kühe zu verbessern.“

Das Austauschprogramm der Schorlemer Stiftung ist ein Beleg dafür, dass Entwicklungshilfe keine Einbahnstraße sein muss. Denn neben der persönlichen Weiterbildung diene das Programm auch einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft, heißt es beim Deutschen Bauernverband. „Wir fördern außerdem das interkulturelle Verständnis für verschiedene Kulturen, die näher zusammenrücken und gemeinsame Herausforderungen bewältigen müssen“, so der stellvertretende Generalsekretär des Verbandes, Gerald Dohme.

Für den Botschafter der Republik Uganda, Stephen Mubiru, fördere das Austauschprogramm auch eine engere Zusammenarbeit der Partnerländer. Bei der Begrüßung einer Gruppe von Junglandwirten aus Uganda in Berlin, regte Mubiru seine Landsleute an, mit den in Deutschland erworbenen Kenntnissen und neuen Ideen in die Heimat zurückzukehren und das erworbene Wissen dort mit anderen Landwirten zu teilen.

In diesem Zusammenhang würdigte Patrik Simon die Aufgeschlossenheit und das „löbliche Engagement des Berufsstandes in der Entwicklungszusammenarbeit“. Der Geschäftsführer des i.m.a e.V., der Bildungsarbeit rund um landwirtschaftliche Themen betreibt, betonte: „Bauern und Bäuerinnen beteiligen sich damit aktiv, um Menschen in ihren Ländern bessere Perspektiven zu eröffnen.“ Die Gastfreundschaft auf den Bauernhöfen in Deutschland sei „ein wichtiger Beitrag zur Integration der Menschen im ländlichen Raum. Dies wird im gesellschaftlichen Diskurs leider nur zu selten beachtet.“

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Deutsche Agrar-Studenten in Uganda: Vor dem Einsatz auf örtlichen Bauernhöfen steht ein Gruppenfoto und ein Seminar, das Grundlagenwissen vermittelt (Foto: Schorlemer Stiftung).

  • Fortbildung in der Praxis: Shamiru Masego, Junglandwirt aus Uganda, bei seiner Arbeit am Institut für agrar- und stadtökologische Projekte in Berlin (Foto: Shamiru Masego).

  • Auftakt zum Lernen in Deutschland: Junglandwirte aus Uganda mit ihrem Botschafter Stephen Mubiru und Geralde Dohme vom Bauernverband (Foto: Jana Knofe).

  • Lernen in der Praxis: Agrar-Student Hendrik Wallrichs aus Deutschland beim Hüten von Ankolerindern auf einer Farm in Uganda (Foto: Hendrik Wallrichs).

„didacta“: Wo Lehrkräfte nach Bildungsangeboten suchen

Die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auf der „didacta“ ist ein Anlaufpunkt für viele Lehrkräfte und Erzieher, die über Aspekte der Ernährung hinaus Lehr- und Lernmaterialien zur Arbeit in der Landwirtschaft suchen.    

Medien-Information

„didacta“: Wo Lehrkräfte nach Bildungsangeboten suchen

Experten aus Landwirtschaft und Naturbildung helfen Pädagogen weiter

Am Dienstag öffnet mit der „didacta“ in Stuttgart Europas größte Bildungsmesse. Vom 11. bis 15. Februar 2025 suchen dann Lehrkräfte, Kita-Erzieherinnen und anderes pädagogisches Fachpersonal nach Anregungen, Lehr- und Lernmaterialien für ihre Arbeit. Fündig werden sie dabei auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, die der i.m.a e.V. auf dem Messegelände organisiert und zu der sich mehr als zwanzig Partner-Institutionen zusammengefunden haben.

Wenn es in den Lehrplänen der Bundesländer um die Landwirtschaft geht, steht oft die Ernährung im Mittelpunkt. Lehrkräfte, die in ihrem Unterricht auch Aspekte der landwirtschaftlichen Praxis behandeln wollen, müssen sich meist selbst um Sachinformationen bemühen. Die Bildungsmesse „didacta“ mit ihrer Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ ist dafür der ideale Ort. Hier findet sich die gesamte Themenpalette zur Herkunft unserer Nahrungsmittel, vom Gemüseanbau bis zur Wertschöpfungskette von Getreide oder der Nutzung nachwachsender Rohstoffe, von der Vielfalt der Nutztierhaltung bis zur Landschaftspflege durch Jagd und Fischerei – wohl an keinem anderen Ort gibt es ein derart geballtes, vielfältiges Informationsangebot.

Netzwerke sind der Bildungstrend

Der i.m.a e.V. als Organisator der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ präsentiert neben seinen Bildungsmaterialien die Vielfalt an Netzwerken. Sie sind ein Trend in der Kommunikation mit Verbrauchern und vor allem mit Kindern und Jugendlichen.

In der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ bringt der i.m.a e.V. Lehrkräfte und Landwirte zusammen. Sie leisten authentische Bildungsarbeit, wenn sie im Unterricht aus eigenem Erleben berichten, wie es im Arbeitsalltag zugeht und wie in der Landwirtschaft produziert wird.

Das „Netzwerk Lernort Bauernhof“ fokussiert auf den bäuerlichen Berufsstand, der auf seinen Betrieben außerschulische Bildungsangebote realisiert. Lehrkräften bietet die i.m.a-Initiative die Gewähr, dass auf diesen Bauernhöfen die reale landwirtschaftliche Praxis erlebt werden kann – und kein „Streichelzoo“, als der die Landwirtschaft in manchen Schulbüchern romantisiert wird.

Bei der i.m.a-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ versammeln sich landwirtschaftliche Betriebe, die Kita-Gruppen, Schulklassen und Individualbesuchern zeigen, wie verantwortungsvoll die Tierhaltung betrieben wird. Durch Fenster, über Internet-Kameras oder durch Besuche in den Ställen können sich die Hofbesucher eigene Eindrücke von der Tierhaltung verschaffen.

Die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auf der didacta:
11.-15. Februar 2025, täglich 09.00-18.00 Uhr; Messe Stuttgart, Halle 7, Stände Nr. 7A50-7A60.

Die Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“:
Acker e.V./GemüseAckerdemie, Atesum AG, Bayerischer Bauernverband K.d.ö.R./Landfrauen, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Bildungsmagazin lebens.mittel.punkt, Blattmacher GmbH/Bildungsbissen.de, Bundesforum Lernort Bauernhof, Bundesprogramm Ökologischer Landbau/Echt kuh-l, Deutscher Angelfischerverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V., EinSichten in die Tierhaltung, i.m.a - information.medien.agrar e.V., Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen/HeRo, Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, Landwirtschaft macht Schule, Landwirtschaftsverlag GmbH/Matsch! Das Kindermagazin, Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg, Milchwirtschaftlicher Verein Baden-Württemberg e.V., Netzwerk Lernort Bauernhof, Schleich GmbH, Zentralverband Gartenbau e.V.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Treffpunkt Gemeinschaftsschau: Rund um den Maibaum der Bildung präsentieren sich die Bildungsangebote.

  • Präsentationstermin: Großes Interesse finden immer wieder kreative Bastelideen der Ausstellungspartner.

  • Anschauungsmaterial: An der Getreidetheke darf man sich auch selbst bedienen.

  • Prototyp: Neue Produkte wie der i.m.a-Bildungskoffer werden auf ihre Akzeptanz getestet.

„EinSichten in die Tierhaltung“ mit neuer Koordinatorin

Mit Thale Meyer gibt es beim i.m.a. e.V. eine neue Projekt-Koordinatorin der Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung". Die Biologin kommt von einem Betrieb, der auch "EinSichten" bietet und Bildungsarbeit mit Schulkindern organisiert.

Medien-Information

„EinSichten in die Tierhaltung“ mit neuer Koordinatorin

Beständige Weiterentwicklung bei der i.m.a-Transparenz-Initiative

Im i.m.a-Team organisiert jetzt Thale Meyer die Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“, bei der Betriebe ihre Ställe für interessierte Verbraucher öffnen. Die Praktikerin kommt von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Niedersachsen, auf dem neben Milchvieh auch Schweine gehalten werden. Zudem ist die Biologin als Bauernhofpädagogin in der i.m.a-Bildungsarbeit aktiv und betreut das beim gemeinnützigen Verein angesiedelte „Forum Lernort Bauernhof“.

„Wir stehen in diesem Jahr vor einer Konsolidierung der Transparenz-Initiative“, beschreibt Thale Meyer eine ihrer wichtigsten Aufgaben. „In einigen Regionen haben wir eine hohe Bereitschaft der Tierhalter, Verbrauchern „EinSichten in die Tierhaltung“ zu bieten, indem Ställe geöffnet werden, Stallfenster oder Internetkameras eingebaut oder Besichtigungen angeboten und andere Formen der Kommunikation genutzt werden. Jetzt geht es darum, auch in anderen Regionen zu wachsen; möglichst auch in stadtnahen Gebieten.“

Thale Meyer kennt die Vorteile, einen Bauernhof nahe einer Stadt zu bewirtschaften. Mit ihrem Mann betreibt sie Landwirtschaft vor den Toren von Oldenburg, wo sie auch „EinSichten in die Tierhaltung“ bieten. „Die Menschen können mit dem Linienbus direkt bis zu unserem Hof fahren, um sich anzusehen, wie hier transparente Tierhaltung funktioniert.“ Diese Möglichkeit nutzen vor allem Kita-Gruppen und Schulklassen. „Die Erreichbarkeit eines Bauernhofes ist oft die größte Herausforderung, wenn Tierhalter Einblicke in ihre Tierhaltung bieten wollen“, weiß Thale Meyer.

Neben der Gewinnung weiterer Teilnehmer möchte die i.m.a-Projektkoordinatorin die bereits aktiven Tierhalter noch besser miteinander vernetzen. „Erfahrungsaustausch ist wichtig“, sagt Thale Meyer und meint damit nicht nur die Erfahrungen beim Verbraucherdialog, sondern auch in der Bildungsarbeit auf dem „Lernort Bauernhof“. „Die beiden Projekte haben viele Schnittstellen und können voneinander profitieren.“

„EinSichten in die Tierhaltung“ bietet den teilnehmenden Betrieben eine Vielfalt an Unterstützung. Mit Fördermitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank werden auch bauliche Maßnahmen auf den Höfen finanziert. Diese reichen vom Einbau von Stallfenstern über die Installation von Videokameras bis zu Podesten, die gerade Kindern einen besseren Über- und Einblick bieten. Zudem stellt der i.m.a e.V. den Landwirten Schutzanzüge für Besucher bei Stallbesichtigungen zur Verfügung, es gibt auf die Tierhaltungsformen angepasste Info-Flyer und durch die Vernetzung mit dem „Lernort Bauernhof“ können Lehrkräften Materialien für Expeditionen mit den Schulklassen auf die Betriebe der Tierhalter angeboten werden.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Daheim im Rinderstall: "EinSichten"-Projektkoordinatorin Thale Meyer zeigt gerne, wie ihre Tiere leben.

  • Arbeitsplatz der "EinSichten"-Projektkoordinatorin: i.m.a-Mitarbeiterin Thale Meyer hat ihr Büro auf dem heimischen Hof.

„Jubelläum“ in Stuttgart: Aufklärung so wichtig wie einst

Hundert Jahre Landwirtschaftliches Hauptfest mit i.m.a-Bildungsangeboten.

Prüfen, aufmuntern und belehren – mit diesen Absichten wurde vor hundert Jahren in Württemberg ein Landwirtschaftsfest gegründet, das in diesem Jahr in Stuttgart sein „Jubelläum“ feiert – begleitend zum legendären Volksfest, dem Cannstatter Wasen. Der i.m.a e.V. nutzt das Ereignis, um vom 29. September bis 7. Oktober 2018 mit seinen Informationsangeboten an der Seite vom Bauernverband Baden-Württemberg sowie vieler weiterer landwirtschaftlicher Institutionen über die aktuelle Lebens- und Arbeitswelt der Bauern und Bäuerinnen zu informieren. Im Gegensatz zu einst geht es heute nicht belehrend zu, sondern aufklärend. Verbraucher, vor allem Schulkinder, sollen sich durch neutrale Wissensvermittlung eine eigene Meinung über die moderne Landwirtschaft bilden.

Ernteausfälle, horrende Lebensmittelpreise und Hungersnot hatten vor hundert Jahren zur Gründung der ersten bäuerlichen Leistungsschau geführt. Das Ziel, den Menschen zu zeigen, welche gesellschaftliche Bedeutung die Arbeit der Landwirte hat, ist heute so wichtig wie einst. „In Zeiten, in denen den Bauern und Bäuerinnen immer häufiger die Anerkennung für ihre Arbeit verwehrt wird, wo sie als Umweltsünder und Tierquäler denunziert werden, ist Aufklärung über die Produktionsprozesse in der Landwirtschaft wichtiger denn je“, stellt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon fest.

Der gemeinnützige Verein präsentiert in Halle 1 vom Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart die breite Palette seiner Info-Materialien. Er richtet sich damit in erster Linie an Verbraucher, hält aber auch für Lehrkräfte und Schulkinder spezielle Angebote bereit. Patrik Simon: „Wir beteiligen uns am Programm für Schulklassen, die das Gelände erkunden und die bei uns am Stand z.B. die Vielfalt der Brotgetreidearten kennenlernen können.“ Außerdem können die kleinen und großen Besucher an einer lebensgroßen Modellkuh erproben, wie geschickt man sich beim Melken anstellen muss.

Begleitend zur theoretischen Wissensvermittlung und den unterhaltenden Angeboten beteiligt sich der i.m.a e.V. auch am umfangreichen Bühnenprogramm in der Messehalle. Im „Mittagsmagazin“ wird über die Vermittlung landwirtschaftlichen Wissens im Schulunterricht gesprochen. Ein weiterer Programmpunkt des Vereins ist das außerschulische Lernen auf Bauernhöfen. Und mit Juliane Vees, der Präsidentin der Landfrauen in Württemberg-Hohenzollern, wird Patrik Simon gleich am ersten Messetag ein virulentes Problem diskutieren: das Mobbing an Bauernkindern. Es ist eine der Auswirkungen, die ihre Ursache in der mangelnden Wertschätzung landwirtschaftlicher Arbeit durch unsere Gesellschaft hat – ein Problem, das vor hundert Jahren noch unbekannt war.

„Landwirtschaft dient allen“ – ein mehrfacher Bestseller

Ein kleiner grüner Aufkleber macht Karriere mit einer Botschaft, die seit sechzig Jahren nicht nur Landwirten vertraut ist: "Landwirtschaft dient allen!". Der i.m.a-Slogan hat Einzug in die Literatur gefunden; in einen Bestseller von Dörte Hansen.

Medien-Information

„Landwirtschaft dient allen“ – ein mehrfacher Bestseller

Erfolgreicher i.m.a-Slogan hat Eingang in die Literatur gefunden

Tausende Landwirte kennen ihn – den grünen Aufkleber mit dem Slogan „Landwirtschaft dient allen“. Seit knapp sechzig Jahren ziert er Traktoren, Hänger und andere landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge. Er prangt an Stallwänden, Zäunen und vielen weiteren Orten. Seine Botschaft richtet sich an Verbraucher, an uns alle. Sie rückt ins Bewusstsein, dass Bauern und Bäuerinnen mit ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Die einst beim i.m.a e.V. formulierte Erkenntnis, „Landwirtschaft dient allen“, hat inzwischen sogar Eingang in die Literatur gefunden – im Bestseller „Mittagsstunde“.

In dem Roman „Mittagsstunde“ zitiert Erfolgsautorin Dörte Hansen den Slogan „Landwirtschaft dient allen“ gleich mehrfach: „Man sah den Aufkleber in Brinkebüll auf großen IHC- und Ferguson-Traktoren, auf neuen Güllewagen und Mercedes-Hecks.“ Hansen erinnert an den Strukturwandel und an das Unverständnis mancher Städter, die auf dem Land die Idylle suchten und irritiert mit einer zeitgemäßen Landwirtschaft konfrontiert wurden. Aus heutiger Sicht scheint sich Geschichte zu wiederholen. Die Schriftstellerin weiter: „Ich habe den Aufkleber Ender der 1970er-, Anfang der 1980er Jahre oft bei uns im Dorf gesehen. Er klebte an Stalltüren, auf Milchtanks, Traktoren, Frontladern, Anhängern – und an der Innentür des Mercedes, mit dem wir in die Disco gefahren sind.“

Nicht nur bei Dörte Hansen hat der i.m.a-Slogan Wirkung gezeigt. Mit Agrar-Scout Henriette Keuffel wurde der kleine grüne Aufkleber sogar zum Titelbild der Zeitschrift „agrar heute“. Und Julia Klöckner, die Bundeslandwirtschaftsministerin, zeigte sich auf dem Deutschen Bauerntag gleich mit der großen, plakativen Version der Botschaft. Die Politikerin befindet sich damit in guter, historischer Gesellschaft, denn schon ihr Amtsvorgänger Josef Ertl hatte einst auf der „Grünen Woche“ an der Seite von Bauernpräsident Freiherr Heeremann von Zuydtwyck den i.m.a-Slogan präsentiert.

Künftig wird es den „literarischen“ Denkanstoß auch als kleinen Sticker geben. Er passt dann auf die Rückseiten von Mobiltelefonen, auf Schutzbleche von Fahrrädern, E-Roller und andere moderne, mobilen Kommunikations- und Transportmittel.

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  • PM Eine Botschaft Macht Karriere 20190618 Artikel

    Bestseller mit Botschaft: Wer das Buch im www.ima-shop.de kauft, erhält den i.m.a-Aufkleber dazu.
  • PM Eine Botschaft Macht Karriere 20190618 Foto 2

    Dörte Hansen vor ihrem Haus - die Bestseller-Autorin von "Mittagsstunde" und die i.m.a-Botschaft.
  • PM Eine Botschaft Macht Karriere 20190618 Foto 3

    Eine der Fundstellen im Buch, in denen Dörte Hansen den i.m.a-Leitspruch zitiert hat.
  • PM Eine Botschaft Macht Karriere 20190618 Foto 4

    Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner positionierte sich bereits 2018 mit dem i.m.a-Slogan.
  • PM Eine Botschaft Macht Karriere 20190618 Foto 5

    Erkenntnis mit Bestand: Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl (2. von links) und Bauernpräsident Freiherr Heereman von Zuydtwyck (2. von rechts) mit Agrar-Kollegen auf der Grünen Woche.

„Norla“ erstmals mit i.m.a-Schülerpressekonferenz

Erstmals findet die i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der "Norla" statt. Das Thema: „Was nützen uns die Nutztiere?“. Schulkinder und Lehrkräfte können sich bis zum 30. August 2019 anmelden, um auch kostenlose Messe-Eintrittskarten zu erhalten.

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„Norla“ erstmals mit i.m.a-Schülerpressekonferenz

Landwirte im Dialog mit Schulkindern aus Schleswig-Holstein  - Erstmals geht die seit zwanzig Jahren auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin erfolgreiche i.m.a-Schülerpressekonferenz auf Tour. Am 5. September 2019 findet die Dialog-Veranstaltung nun auch auf der 70. Landwirtschafts- und Verbrauchermesse Norla in Rendsburg statt. Interessierte Jungen und Mädchen sowie Lehrkräfte mit ihren Klassen können sich dafür bis zum 30. August 2019 anmelden. Das Thema der Schülerpressekonferenz lautet: „Was nützen uns die Nutztiere?“.

Bei der i.m.a Schülerpressekonferenz auf der Norddeutschen Landwirtschaftlichen Fachausstellung (Norla) geht es um Fragen zur Tierhaltung und welche Bedeutung Rind, Schwein und Geflügel für unsere Ernährung in der Zukunft haben werden. Den Fragen der Schülerinnen und Schüler stellen sich Landwirte, die konventionelle bzw. ökologische Tierhaltung betreiben, ein Tierschützer und ein Experte für Technik in der Landwirtschaft.

Im siebzigsten Jahr der Norla beteiligt sich der gemeinnützige i.m.a information.medien.agrar e.V. erstmals auch mit seiner Schülerpressekonferenz an der Agrar-Fachausstellung in Rendsburg. Eingeladen sind Jungen und Mädchen aus den Redaktionen von Schülerzeitungen, aus Medien-Arbeitsgruppen der Schulen sowie alle weiteren interessierten Schulkinder.

Die i.m.a-Schülerpressekonferenz beginnt am Donnerstag, 5. September 2019, um 12.30 Uhr auf dem Norla-Messegelände. Sie dauert eine Stunde. Angemeldete Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte erhalten freien Eintritt zur Messe, die nach der Veranstaltung besichtigt werden kann.

Die i.m.a-Schülerpressekonferenz ist ein außerschulisches Lernangebot. Jungen und Mädchen aus den Redaktionen der Schülerzeitungen, die von ihren Schulen für den Messebesuch vom Unterricht befreit werden, sowie Lehrkräfte, die mit ihren Schulklassen oder Arbeitsgruppen teilnehmen wollen, können sich bis zum 30. August 2019 anmelden bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Die i.m.a-Schülerpressekonferenz wird gemeinsam mit dem Bauernverband Schleswig-Holstein, der MesseRendsburg und dem Bauernblatt Schleswig-Holstein und Hamburg durchgeführt. Die Zeitung wird einige der Artikel der Jungredakteure über die Schülerpressekonferenz von einer Jury auswählen lassen und dann im Bauernblatt abdrucken.

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Pm Norla Schueler Pressekonferenz 20190805

„Paul, der Hund vom Bauernhof“, wird „Podcaster“

Im mittlerweile sechsten Abenteuer des kleinen Foxterriers „Paul“ erkundet der Hund vom Bauernhof zusammen mit seinen Freunden, was für das Tierwohl getan wird. Die Geschichte aus dem (Vor)Lese- und Malbuch wird erstmals durch Audio-Beiträge ergänzt.

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„Paul, der Hund vom Bauernhof“, wird „Podcaster“

Auf Abruf dem Tierwohl auf der Spur – das neue Landwirtschaftsabenteuer

Wenn es den Tieren gut geht, freut sich der Mensch. Das gilt auch und ganz besonders in der Landwirtschaft. Darum geht auch „Paul, der Hund vom Bauernhof“, der Frage nach, wie es um das Tierwohl bei Rindern und Schweinen auf den Bauernhöfen steht. Die sechste Ausgabe des beliebten (Vor-)Lese- und Malbuchs für kleine Kinder und große Freunde der Landwirtschaft bietet jetzt noch mehr: Die Geschichten aus dem Heft werden online fortgesetzt – als Audiobeiträge, die sich über QR-Codes im Heft abrufen lassen.

Als nach 37 Jahren erstmals wieder Meldungen über die Maul- und Klauenseuche auftauchten, haben sich auch kleine Kinder gefragt, wie die Tiere auf den Bauernhöfen leben. Das (Vor-)Lese- und Malbuch „Paul, der Hund vom Bauernhof“, bietet dafür kindgerechte Antworten. In Zeichnungen, leicht verständlichen Texten und erstmals auch mit einem Erzähler vertont, wird erklärt, wie in der Nutztierhaltung Vorsorge getroffen wird, damit Krankheiten aus den Ställen herausgehalten werden.

Dass dies nicht immer gelingt, wird auch nicht verschwiegen und am Beispiel der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verdeutlicht, die den Tierhaltern noch immer Sorgen bereitet. „Außer der Afrikanischen Schweinepest gibt es noch andere Bakterien und Viren, die unsere Tiere krank machen können“, heißt es im Heft. „Deshalb sind sogenannte Hygieneschleusen vorgeschrieben.“ Wie sie funktionieren, wird in der Bildergeschichte veranschaulicht und erläutert. So erhalten auch Kinder, die fernab von Bauernhöfen leben, einen Einblick in die Realität der Nutztierhaltung.

Auch eine Verbindung zur alltäglichen Lebenswelt der Kinder wird geschlagen. Da wird das System der Lebensmittel-Kennzeichnung erläutert, das die Initiative Tierwohl nutzt, der mehr als 12.000 Landwirtschaftsbetriebe angeschlossen sind. Die Kinder erfahren, wie die Verbindung aus Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltern mit den Lebensmittelproduzenten, dem Einzelhandel und auch der Gastronomie funktioniert, und welche Vorteile sie für das Wohlbefinden der Tiere bringt.

Über QR-Codes mehr erfahren

Über ASP und die Haltungsformen können sich die Kinder weitergehend informieren. Dazu müssen nur die im Heft abgebildeten QR-Codes gescannt werden. Auch die Erlebnisse von „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, rund um das Tierwohl werden unterhaltsam weitererzählt.

Die neue Ausgabe von „Paul, der Hund vom Bauernhof“, ist jetzt im i.m.a-Webshop verfügbar. Sie kostet achtzig Eurocent, kann aber auch kostenlos online gelesen werden. Im Shop finden sich auch alle bisher erschienenen Abenteuer sowie weitere altersgerechte (Vor)Lese- und Malhefte.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Titelhelden: „Paul, der Hund vom Bauernhof“, und seine tierischen Freunde erleben ein neues Abenteuer.

  • Paul muss draußen bleiben: Die Stufen der Tierhaltung kindgerecht erklärt - jetzt auch mit QR-Code als „Podcast“.

„Superkühe“, Hochbeete und weitere Höhepunkte

Der „lebens.mittel.punkt“ bietet wieder eine große Themenvielfalt - Wie die Milch ins und aus dem Euter kommt und wie ein Hochbeet den Garten bereichern kann, sind zwei von einem Dutzend spannenden Themen zur Natur-, Landwirtschafts- und Ernährungsbildung, mit denen die neue Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ jetzt aufwartet. Die Redaktion des i.m.a-Lehrermagazins lässt „Superkühe“ aus ihrem Leben erzählen, hilft bei der Planung und dem Bau von Hochbeeten und erklärt, warum ein heimischer Baum wie die Esche in ihrer Existenz bedroht und Kalk für die Bodenfruchtbarkeit so wichtig ist.

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„Superkühe“, Hochbeete und weitere Höhepunkte

Der „lebens.mittel.punkt“ bietet wieder eine große Themenvielfalt

Wie die Milch ins und aus dem Euter kommt und wie ein Hochbeet den Garten bereichern kann, sind zwei von einem Dutzend spannenden Themen zur Natur-, Landwirtschafts- und Ernährungsbildung, mit denen die neue Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ jetzt aufwartet. Die Redaktion des i.m.a-Lehrermagazins lässt „Superkühe“ aus ihrem Leben erzählen, hilft bei der Planung und dem Bau von Hochbeeten und erklärt, warum ein heimischer Baum wie die Esche in ihrer Existenz bedroht und Kalk für die Bodenfruchtbarkeit so wichtig ist.

Wie in jedem Heft, so hält die neue Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ vier Unterrichtsbausteine parat. Für Schulkinder in der Primarstufe gibt es Lehr- und Lernmaterialien zur Milchentstehung in der Kuh und zur Planung eines Hochbeetes für den (Schul-) Garten. Für die Sekundarstufe enthält das Heft zwei Unterrichtsbausteine im Schulfach Biologie: Ein Baustein befasst sich mit der Bedeutung von Kalk als Nährstoff für Obst und Gemüse, ein anderer mit einer Pilzkrankheit, die für das seit 15 Jahren grassierende Eschentriebsterben verantwortlich ist.

Neben diesen Unterrichtsmaterialien bietet der „lebens.mittel.punkt“ viel Service: Im Farm- und Food-Wiki wird erklärt, was „Stark- und Schwachzehrer“ oder „Zeigerpflanzen“ sind, was Sensoren im Kuhstall erfassen oder warum Gärtner torffreie Erde nutzen sollten. Ferner wird erläutert, wie sich „Microgreens“, die nährstoffhaltigen Grünsprossen, auf der Fensterbank ziehen lassen, und es gibt Tipps für die Herstellung von Frischkäse als leckerem Begleiter von Kartoffeln und anderen Speisen.

Interessant auch für Landwirte dürfte die Reportage von der „Bundestagung Lernort Bauernhof“ sein. Dort wurde debattiert, wie sich die in virtuellen Welten aktiven Jugendlichen für die Realität außerschulischer Lernorte begeistern lassen, zu denen immer mehr Bauernhöfe gehören. Experten verwiesen darauf, dass sich insbesondere Schülerinnen und Schüler ab der elften Klasse in einer „hochvisuellen Medienwelt“ bewegen. Wer ihnen dort mit speziellen Angeboten begegne, könne die Jugendlichen leichter für Lerninhalte interessieren. Als Beispiel wurden Apps für Mobiltelefone genannt, die das Lernen auf einem Bauernhof unterstützen.

Schulbuch-Rezensionen, ein Wettbewerb, bei dem Exemplare der „Mittagsstunde“ von Bestseller-Autorin Dörte Hansen verlost werden, sowie eine Einladung zur i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der NORLA am 5. September 2019 runden die Themenpalette der neuen Ausgabe des Magazins ab.

Das Heft 37 vom „lebens.mittel.punkt“ mit dem Titelmotiv „Hoch die Beete!“ steht ab sofort im i.m.a-webshop (www.ima-agrar.de) zur Verfügung. Es kann dort kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden. Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. kann auch die gedruckte Ausgabe des Lehrermagazins abonniert werden. Der „lebens.mittel.punkt“ erscheint vier Mal im Jahr.

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Lehrermagazin 37