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Jetzt das Erdbeerjahr in Ordnung bringen

Sie sind süß und schmecken lecker: Erdbeeren. Die Feldfrüchte haben gerade Hochsaison. Doch bis man sie ernten kann, ist viel zu tun. In unserem Test sind die Arbeitsschritte durcheinandergeraten. Jetzt geht's darum, die Abfolge korrekt zu ordnen.

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Jetzt den Samen säen für eine (erkenntnis)reiche Ernte

Wenn sich der Sommer neigt, beginnt vielerorts die Aussaat für das Brotgetreide, das dann im nachfolgenden Jahr geerntet wird. Zwischen dem Ausbringen dieser Saat und dem Ende der Schulferien im August und September gibt es eine interessante Analogie.

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Jetzt den Samen säen für eine (erkenntnis)reiche Ernte

Zum Schulstart mit Saatpaketen die Landwirtschaft in den Unterricht holen

Während die Sommerferien in einigen Bundesländern noch andauern, beginnt andernorts bereits wieder der Schulunterricht. Für Erstklässler ist es auch der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Zugleich ist es der Zeitpunkt, an dem in der Landwirtschaft eine neue Saison beginnt, in der ähnlich wie in den Schulen, der Boden für neues Wachstum bereitet wird. Mit einem Saatpaket Brotgetreide lässt sich diese Analogie im Unterricht veranschaulichen.

Mit dem Ende der Schulferien wird es Zeit, eine neue Saat auszubringen. So wie Landwirte in den kommenden Wochen ihre Äcker mit den Samen von Brotgetreiden bestellen, säen Lehrkräfte jedes Schuljahr erneut die Saat der Bildung. Erstklässlern erschließen sie die Freude am Lesen, Schreiben und Rechnen, älteren Schülern wird neues Wissen in einer weiteren Klassenstufe vermittelt. Und so wie der Landwirt das Wachstum seiner Pflanzen auf dem Acker unterstützt, damit sich eine reiche Ernte einstellt, fördern und fordern Lehrkräfte ihre Schüler, damit die Versetzung gelingt und am Ende der Schulzeit vielseitiges Wissen die Erntebasis des nachfolgenden neuen Lebensabschnitts ist.

Diese Analogie lässt sich mit dem i.m.a-Saatpaket im Unterricht erläutern, indem nachvollzogen wird, was in der Landwirtschaft geschieht: In den aufbereiteten Boden wird das Saatgut abgelegt. Es sind keimfähige Samen der Brotgetreidearten Weizen, Roggen und Dinkel, aber auch Hafer und die beiden Urgetreide Einkorn und Emmer. Abgepackt in kleinen Samentüten werden sie begleitet von 3-Minuten-Info-Flyern mit allem Wissenswerten zu diesen Getreiden. Ergänzt wird das Saatpaket durch eine Anbauanleitung und Anregungen zu Experimenten, die sich leicht nachvollziehen lassen.

Getreideanbau auf der Fensterbank

So wie das Getreide vom Landwirt als Samen auf dem Feld ausgebracht wird, beginnen die Schüler mit dem Getreideanbau im Schulgarten oder in einem Pflanzgefäß auf der Fensterbank des Klassenzimmers: Die in die Erde gebrachten Samenkörner müssen regelmäßig gegossen werden. Bis die ersten Pflanzen sprießen, braucht es ein wenig Geduld. Auch wenn die Schüler das Getreide im Topf anbauen, sollte er nicht im Klassenraum überwintern. Denn so wie das Getreide auf dem Acker über den Winter durch die Kälte den sogenannten Vernalisationsreiz erhält, der das Wachstum befördert, braucht auch das Getreide im Topf diesen Kältereiz. Wintergetreide ist durch die längere Vegetationszeit ertragreicher als Sommergetreide. Beim Anbau des Brotgetreides im Klassenzimmer kommt es jedoch eher darauf an, die Entwicklungen beim Wachstum zu beobachten und die Theorie des (Biologie-) Unterrichts durch praktische Erfahrungen zu bereichern.

Das i.m.a-Saatpaket Brotgetreide kann auf www.ima-shop angefordert werden. Zudem kann man bei einem Gewinnspiel auf den Instagram- und Facebook-Seiten des i.m.a e.V. Saatpakete gewinnen.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Das i.m.a-Saatpaket zum Brotgetreide: Die Komplettausstattung für einen lehrreichen Unterricht.

  • Die Bestandteile des Saatpakets: Sechs Tüten mit Getreidesamen, Info-Flyer zu den Brotgetreiden und ein Heft mit Anleitung und Experimenten.

Jetzt heißt es "Weiter beim Gärtnern lernen"

Mit einer zweiten Broschüre zum Gartenbau wird das erfolgreiche Lehr- und Lernmaterial für die Primar- und Sekundarstufe erweitert. Ein Schwerpunkt bei der Wissensvermittliung liegt wieder in der Praxis, der Umsetzung der Themen auch im Schulgarten.

Medien-Information

Jetzt heißt es „Weiter beim Gärtnern lernen“

Ein in Grund- und Oberschulen erfolgreiches Thema wird fortgesetzt

Zum Start in den Frühling und die beginnende Gartenbau-Saison präsentiert der i.m.a e.V. mit der Broschüre „Weiter beim Gärtnern lernen“ eine Fortsetzung des erfolgreichen Themas. Das Sonderheft aus der Redaktion vom „lebens.mittel.punkt“ richtet sich wieder an Lehrkräfte, die in ihren dritten bis zehnten Schulklassen neben der theoretischen Wissensvermittlung auch praxisnahen Unterricht gestalten wollen. Es bietet Beiträge zum Anbau von Gemüse und Blumen, zur Pflanzenkunde und dem -schutz, kreative Ideen für gärtnerisches Gestalten auf kleinstem Raum und Informationen aus der Welt der Gartenbau-Profis.

„Weiter beim Gärtnern lernen“ ist die zweite Ausgabe des Sonderheftes, das ein breites Spektrum der Naturbildung in den Schulunterricht der Primar- und Sekundarstufe bringt. Für jede Zielgruppe gibt es jeweils drei Unterrichtsbausteine mit Arbeitsblättern, die der theoretischen Vorbereitung auf Themen dienen, die sich im Schulgarten oder auch daheim umsetzen lassen.

Für Grundschüler steht das Gemüse im Fokus. Dabei wird nicht nur über dessen Vielfalt und die Bereicherung des Speisenplans informiert; auch die Vermehrung von Gemüsepflanzen wird thematisiert. Zudem behandelt ein Unterrichtsbaustein die Vielfalt der Blumenzwiebeln, deren Aufbau und Vegetation. Tipps zum Aufziehen von Hyazinthen am Fenster im Klassenzimmer oder daheim helfen dabei, theoretisches Wissen zu veranschaulichen.

Den Sekundarschülern wird der Pflanzenschutz durch den Einsatz von Nützlingen erläutert. Ein weiterer Unterrichtsbaustein befasst sich mit dem Einsatz von Robotern, LED-Technik und anderen elektronischen Einrichtungen, die im professionellen Gartenbau die Arbeit erleichtern. Die Funktion des Öko-Systems wird anhand von Tipps für die dekorative Anlage eines Flaschengartens erläutert.

Zwei Sonderhefte, die sich ergänzen

Das neue Sonderheft „Weiter beim Gärtnern lernen“ kann auch ohne Kenntnis des ersten Heftes genutzt werden. Gleichwohl baut es auf Themen dieses Heftes auf, in dem die Vermittlung von Grundlagenwissen im Vordergrund stand; etwa zur Artenvielfalt im Schulgarten, der Anlage von Hochbeeten oder der Vermehrung von Pflanzen. Während im ersten Teil die Vielfalt der Pilz- und Apfelsorten thematisiert worden war, ist es im neuen Heft das Gartengemüse. Wurde im ersten Heft über die Arbeit von Friedhofsgärtnern berichtet, steht jetzt die Gartenbautechnik im Fokus.

Das Sonderheft „Weiter beim Gärtnern lernen“ hat der i.m.a – information.medien.agrar e.V. gemeinsam mit dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) entwickelt und realisiert. Beide Hefte können im i.m.a-Webshop angefordert, online gelesen und heruntergeladen werden.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Lernen, wie Gartenarbeit gelingt: Titelseite der Sonderpublikation.

  • Gemüse selber anbauen: Lehrmaterial für den Schulunterricht.

Jetzt mitmachen beim fröhlichen Masken-Wettbewerb!

Masken gehören längst zum Alltagsbild. Sie sollen uns und andere schützen. Dass man damit auch viel Spaß haben kann, wollen wir jetzt beweisen – mit einem Gestaltungswettbewerb, für den wir kostenlose Mund-Nase-Masken zur Verfügung stellen.

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Jetzt mitmachen beim fröhlichen Masken-Wettbewerb!

Mit der i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ rufen wir jetzt zu einem Wettbewerb auf, bei dem Schulkinder Mund-Nase-Masken individuell mit Tiermotiven aus der Landwirtschaft gestalten sollen. Zu gewinnen gibt es Tagesklassenfahrten auf einen Bauernhof.

Bei dem Masken-Kreativ-Wettbewerb können Schulkinder aller Altersstufen mitmachen. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Immer geht es darum, die von uns kostenlos bereitgestellten Masken mit Motiven von Nutztieren zu gestalten. Das können Schweine und Rinder sein, Hühner oder andere Tiere, die auf einem Bauernhof gehalten werden. Die Masken können bemalt, beklebt oder bestickt werden – erlaubt ist, was gefällt.

Die fertig gestalteten Masken müssen nicht zurückgeschickt werden. Aber um am Wettbewerb teilnehmen zu können, müssen Fotos der Masken eingereicht werden. Das können einzelne Motive sein, aber auch Gruppenbilder, auf denen die Kinder ihre Masken tragen. Die schönsten, lustigsten oder auch ungewöhnlichsten Fotos veröffentlichen wir hier auf unserer Homepage, auf unserem Instagram-Kanal und auf Facebook.

Unter allen Einsendungen werden Tagesklassenfahrten auf einen Bauernhof verlost; insgesamt drei Fahrten.
Einsendeschluss ist der 31. März 2021.

Einsendungen, die bereits bis zum 31. Januar 2021 eintreffen, nehmen zusätzlich an der Verlosung von drei Essenskörben für ein gesundes Klassenfrühstück teil – wann immer auch das wieder möglich sein wird.

Bis zum 28. Februar 2021 können die kostenlosen Masken bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Angabe der Lieferadresse plus des Ansprechpartners in der Schule). Weitere Details zum Wettbewerb stehen im i.m.a-Lehrermagazin.

  • Masken-Wettbewerb: Malen, was Spaß macht.

  • Masken-Wettbewerb: Gemeinsam macht's noch mehr Spaß.

Jetzt neu: Das Saatpaket für die eigene Brotgetreide-Ernte

Klassiker und seltene Arten zuhause oder in der Schule wachsen lassen.

Brot selber backen ist schon lange ein Trend. Jetzt können kleine und große Genießer auch ihr Brotgetreide selber anbauen. Mit dem neuen i.m.a-Saatpaket lassen sich dabei nicht nur bekannte Getreideklassiker wie Weizen, Roggen, Hafer oder Dinkel aufziehen, sondern erstmals auch die fast in Vergessenheit geratenen Brotgetreidearten Einkorn und Emmer. Sie waren bisher noch in keinem Saatpaket enthalten und werden jetzt erstmals in der Neuauflage des beliebten und bislang vergriffenen i.m.a-Saatpakets angeboten. Vor allem für den außerschulischen Unterricht steht damit neues, wichtiges Anschauungsmaterial zur Verfügung.

„Der Getreideanbau im Schulgarten oder auf dem Fensterbrett im Blumenkasten ist natürlich nicht mit der professionellen Nahrungsmittelproduktion der Landwirte vergleichbar“, erläutert Patrik Simon das Konzept. Der i.m.a-Geschäftsführer konkretisiert: „Uns geht es darum, vor allem Lehrern und Schülern, aber auch anderen interessierten Verbrauchern Materialien anzubieten, mit denen das Wachstum der Getreidepflanzen und der Aufwand in Anbau und Pflege erlebt werden können. Nicht viele Menschen können anhand der Pflanzen oder Ähren die Getreidearten unterscheiden. Mit unserem Saatpaket lässt sich das leicht erlernen.“

Die Idee, Verbrauchern die Arbeit der Landwirte durch praktische Experimente nachvollziehbar zu veranschaulichen, war schon mit dem ersten i.m.a-Saatpaket gelungen. Die Neuauflage wurde nicht nur um die Urgetreidearten Einkorn und Emmer erweitert. Sie enthält auch Anregungen für Saatgut-Experimente. Um das Saatpaket bei den Zielgruppen bekannt zu machen, vor allem bei Lehrern und in Schulen, ist der i.m.a e.V. eine strategische Kooperation mit dem Hagemann Verlag eingegangen, der mit seiner Kompetenz für experimentelle Bildungsmedien die Verbreitung unterstützt.

„Wir haben bei der Auswahl des Getreides darauf geachtet, dass es unbehandelt ist“, betont Patrik Simon. Das Saatgut aus biologischem Anbau kann also beim Experimentieren auch mal bedenkenlos in den Mund genommen werden. Und das geerntete Getreide ist natürlich auch genießbar.

Das i.m.a-Saatpaket enthält sechs Tütchen mit jeweils zehn Gramm Saatgut der Brotgetreidearten Dinkel, Einkorn, Emmer, Hafer, Roggen und Weizen. Auf jeder Tüte gibt es detaillierte Informationen zum Anbau und der Pflanzenpflege. Zusätzlich enthält das Saatpaket Anleitungen für Experimente sowie Info-Flyer zu jeder Getreideart. Das i.m.a-Saatpaket kann für 7,50 Euro im Internet bestellt werden (www.ima-shop.de). Dort finden sich auch weitere (kostenlose) Materialien rund um das Getreide, wie Unterrichtsposter, ein Brotgetreide-ABC, Anregungen für „Expeditionen in das Getreidefeld“ oder Tipps für die gesunde ballaststoffreiche Ernährung mit Getreide.

Jetzt schnell anmelden und dann ran an die Kartoffeln!

Auch wenn der Lernort Bauernhof gerade wegen der Pandemie-Auswirkungen nicht besucht werden kann, so lässt sich dennoch landwirtschaftliches Wissen vermitteln – z.B. beim bundesweiten Schulgartenprojekt „Kids an die Knolle“. Anmelden und mitmachen!

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Jetzt schnell anmelden und dann ran an die Kartoffeln

Noch bis zum 14. Februar können sich Lehrkräfte mit ihren Schulklassen zur Aktion „Kids an die Knolle“ anmelden. Dazu fordert die Lehrkraft Teilnehmermaterialien beim Deutschen Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV)an.

Der liefert dann nicht nur erste Infos, sondern sorgt auch dafür, dass die Klasse von einem örtlichen Kartoffelhändler mit Pflanzkartoffeln versorgt wird. Diese müssen dann von den Kindern in die Erde gebracht werden; z.B. im Schulgarten. Dann heißt es wie auf den großen Feldern der Bauern: Unkraut beseitigen, die Pflanzen gießen und pflegen bis zur Ernte. Und dabei lernen – über die Herkunft und Aufzucht von Kartoffeln, deren Vermehrung und Verarbeitung.

Unterstützung bieten dabei die zahlreichen Lehr- und Lernmaterialien vom i.m.a e.V. Angefangen bei der kompakten 3-Minuten-Info zur Kartoffel über das anschauliche Poster mit Arbeitsblättern für den Schulunterricht, bis zu Materialien für Lehrkräfte, die damit ihren Unterricht oder einen Besuch auf einem Bauernhof vorbereiten. Und wenn dann wieder Besuche auf Bauernhöfen möglich sind, kann das theoretisch erworbene Wissen in der Praxis überprüft werden.

Im Internet finden sich im i.m.a-Webshop unter dem Suchbegriff „Kartoffel“ eine Fülle an nützlichen Informationen und Materialien für kleine und große Freunde der tollen Knolle. Auch für die Vorbereitung des Bauernhofbesuchs gibt es umfangreiches Material.

Die Aktion „Kids an die Knolle“ gibt es bereits seit 2008. Zum Start hatten sich 180 Schulen beteiligt; seitdem wächst deren Zahl Jahr um Jahr. Ziel dabei ist es, den Kindern nicht nur Kenntnisse zur Kartoffel und der landwirtschaftlichen Produktion zu vermitteln, sondern auch Wissensdefizite in der häuslichen Erziehung zur gesunden Ernährung abzubauen und dabei Rückwirkungen auf die Eltern zu erzielen.

Jetzt anmelden

  • Kartoffel-Expedition

  • Kartoffel-Poster

Jubiläum in Niedersachsen mit Präsentation der i.m.a-Initiativen

Bereits zum zwanzigsten Mal finden im beschaulichen Wüsting die LandTageNord statt. Grund genug, das Jubiläum nicht nur zu nutzen, um über die vielseitigen i.m.a-Initativen zu informieren, sondern auch, um Landwirte zu finden, die sich beteiligen.

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Jubiläum in Niedersachsen mit Präsentation der i.m.a-Initiativen

Gerade mal 46 Einwohner pro Quadratkilometer zählt der kleine Ort Wüsting in Niedersachsen, der vom 23. bis 26. August das Ziel von mehr als 70.000 Besuchern ist. Sie kommen zu den LandTagenNord, die bereits zum zwanzigsten Mal in Wüsting stattfinden und 600 Aussteller aus der grünen Branche versammeln. Für den i.m.a e.V. ein Grund, sich insbesondere den Fachbesuchern zu präsentieren.

Mit dem neuen i.m.a-Netzwerk Lernort Bauernhof will Projektkoordinatorin Thale Meyer darauf aufmerksam machen, wie wichtig Kooperationen gerade für die Bildungsarbeit in der Landwirtschaft sind. Das Netzwerk vereint landwirtschaftliche Erwerbsbetriebe, die neben ihrem Kerngeschäft auch Bildungsarbeit leisten; etwa als Lernort Bauernhof. Mit der Vernetzung dieser Betriebe wird der Erfahrungsaustausch im Bildungsbereich intensiviert und damit das Engagement der einzelnen Landwirte und Landwirtinnen erleichtert.

Eine weitere Initiative, über die auf der Landwirtschaftsausstellung in Wüsting informiert wird, ist das Bildungsangebot „Landwirtschaft macht Schule“. Es führt Lehrkräfte mit Landwirten zusammen, die als Bildungsbotschafter in Schulen gehen, um dort im Unterricht über ihre Arbeit, die Erzeugung von Nahrungsmitteln, den Ackerbau und die Tierhaltung zu informieren.

Nicht zuletzt dient auch die i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ einem Bildungsauftrag: Indem Tierhalter ihre Ställe öffnen, damit sich Beuscher selbst einen Eindruck von der Tierhaltung verschaffen können, lassen sich Vorurteile abbauen und Wissen erweitern. Die LandTageNord sind dafür eine Veranstaltung, auf der einerseits das Publikum motiviert werden kann, einen Bauernhof zu besuchen, andererseits aber auch weitere Tierhalter als Teilnehmer der „EinSichten“-Initiative gewonnen werden können.

Die vier LandTageNord in Wüsting bedeuten für die i.m.a-Projektkoordinatorin Thale Meyer eine besondere Herausforderung. Als Botschafterin der vielseitigen i.m.a-Initiativen steht sie sowohl im Dialog mit den Verbrauchern als auch mit den Fachbesuchern aus der grünen Branche.

PS: Zur Geschichte gehört natürlich auch die Tatsache, dass der kleine Ort Wüsting nur acht Kilometer von Oldenburg entfernt liegt und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer der elf europäischen Metropolenregionen in Deutschland.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Thale Meyer in Aktion: Die i.m.a-Projektkoordinatorin bei ihrer Kommunikationsarbeit (Symbolfoto; Sebastian Kuhlmann).

  • Die LandTageNord: Vielseitige Leistungsschau der Landwirtschaft mit Spaß für kleine und große Besucher (Fotos: LandTageNord GmbH).

  • Bunte Themenvielfalt: Die Auswahl an Info- und Bildungsmaterialien am i.m.a-Stand ist immer groß.

Kekse für die Kinder - i.m.a verschenkt Gebäck, Malhefte & Spiele

Was tun, wenn tausende Kekse in Corona-Zeiten nicht auf Messen und Kongressen verteilt werden können, weil diese ausfallen? Wegwerfen kam für den i.m.a e.V. nicht in Betracht. Stattdessen wurde spontan eine Idee realisiert, die viel Freude bereitete.

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Kekse für die Kinder

Corona-Spende: i.m.a e.V. verschenkt Gebäck, Malhefte und Spiele

In seinen Lehr- und Lernmaterialien klärt der i.m.a. e.V. seit Jahren darüber auf, dass in Deutschland zu viele Lebensmittel weggeworfen werden, obwohl sie noch genießbar sind. Jetzt hat der gemeinnützige Verein auch praktisch gezeigt, was er seit langem theoretisch vermittelt: Verschenken ist besser als vernichten. Tausende Kekse, die für Messen und andere große öffentliche Veranstaltungen bestimmt waren, und die nun alle ausfallen, wurden zusammen mit Malheften und Memo-Spielen dem Westfälischen Kinderzentrum in Dortmund übergeben.

„Ursprünglich hatten wir geplant, unsere Besucher auf Landwirtschafts- und Verbrauchermessen bei einer Tasse Kaffee oder Tee mit den i.m.a-Keksen zu überraschen“, erläutert Geschäftsführer Patrik Simon. „Doch da alle Großveranstaltungen ausfallen, hätten wir in unserer Geschäftsstelle in Berlin jahrelang Kekse essen können. Denn wegwerfen stand nie zur Debatte.“

Die i.m.a-Versandchefin Sabine Dittberner hatte dann die Idee, die Kekse dorthin zu geben, wo Süßigkeiten immer dankbare Abnehmer finden: zu Kindern; und insbesondere zu jenen Kindern, die sich während eines Krankenhausaufenthalts über kleine Aufmerksamkeiten freuen. Schnell gesellten sich zu den Keksen die Malhefte mit der Bildergeschichte „Brötchen, Milch und Marmelade“, bei der Kinder einen Bauernhof entdecken können, außerdem Buntstifte und Memo-Spiele – die perfekten Geschenkpakete waren fertig.

Mit Barbara Drewes, der Leiterin Fundraising beim Westfälischen Kinderzentrum Dortmund, war auch schnell die Partnerin gefunden, die sich um die Verteilung kümmerte. Mit 166 Betten, darunter 32 Intensivbetten, gehört das Kinderzentrum am Klinikum Dortmund zu den größten Behandlungszentren in Deutschland, in dem jährlich mehr als neuntausend Patienten stationär behandelt werden. Viele der kleinen Gäste können sich nun über die Naschereien freuen und sich die Zeit im Krankenhaus mit landwirtschaftlichem Wissen vertreiben.

Gerne hätte Sabine Dittberner die Geschenkpakete den Kindern im Krankenhaus persönlich überreicht. Aber in Corona-Zeiten musste Abstand gewahrt werden. Und so sorgt Barbara Drewes dafür, dass die Geschenke in die Abteilungen der Kinder- und Jugendmedizin, in die Kinderchirurgie und Kinderurologie gelangen.

„Wir freuen uns, wenn wir Kindern mit unseren kleinen Präsenten ein wenig Freude bereiten und zugleich zur Wissensvermittlung beitragen können“, hofft Patrik Simon und verspricht mit einem Augenzwinkern: „Wenn wir nach Corona wieder an Messen und Kongressen teilnehmen, werden wir rechtzeitig neue Kekse backen.“

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  • Sabine Dittberner (i.m.a e.V., links) überreicht eines der Präsentpakete an Barbara Drewes vom Westfälischen Kinderzentrum

  • i.m.a-Kekse und -Materialien für die kleinen Patienten im Westfälischen Kinderzentrum.

Kennst Du Dich aus beim Beerenobst aus heimischem Anbau?

Am Beispiel von Heidelbeeren, dem gesunden Superfood, das bei uns hier im Lande wächst, kannst Du Dein Wissen zu heimischem Beerenobst testen. Was weißt Du über die Früchte, die Pflanze, deren Wachstum usw.? Ordne im Bild die Lösungen richtig zu.

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Kindergerecht die Artenvielfalt in der Landwirtschaft entdecken

„Paul und die Bienen“ heißt das neue Abenteuer, das der niedliche „Hund vom Bauernhof“ jetzt erlebt. Die neue Geschichte im i.m.a-Mal- und (Vor-)Lesebuch thematisiert die Leistungen der Landwirtschaft für die Artenvielfalt unserer Kulturlandschaften.

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Kindgerecht die Artenvielfalt in der Landwirtschaft entdecken

„Paul – der Hund vom Bauernhof“ und sein neues Abenteuer mit den Bienen

Auch kleinen Kindern lässt sich vermitteln, was die Landwirtschaft für den Erhalt der Artenvielfalt leistet. Die neue Ausgabe des Mal- und (Vor-)Leseheftes „Paul, der Hund vom Bauernhof“ veranschaulicht dies. In der Geschichte „Paul und die Bienen“ stehen zwar die Leistungen der Insekten und die Arbeit der Imker im Fokus, zugleich wird aber auch deutlich, welche Bedeutung ein funktionierendes Öko-System für die Erzeugung von Nahrungsmitteln hat.

Die neue Folge um den Bauernhofhund „Paul“ ist wieder auf die Zielgruppe der Kinder im Vorschulalter und in den ersten Grundschuljahren ausgerichtet. Farbige Bilder laden dazu ein, die begleitenden Zeichnungen auszumalen. Und mit der Geschichte über Bienen und andere Insekten werden auch komplexe Themen wie Agrarökologie, Biodiversität und Fruchtfolge unterhaltsam und kindgerecht erklärt. Die Texte zur Bildergeschichte informieren z.B. darüber, warum die Bestäubung von Nutzpflanzen so wichtig für die Erzeugung von Nahrungsmitteln ist und welche Rolle Feldlerchenfenster in der Kulturlandschaft spielen. Alles ist selbsterklärend formuliert, so dass auch Erwachsene, die sich in der landwirtschaftlichen Materie nicht auskennen, nicht in Erklärungsnot geraten, wenn sie Kindern die Geschichte vorlesen.

Wie bei allen „Paul“-Geschichten wird auch hier wieder auf eine sachlich-korrekte Darstellung der Landwirtschaft geachtet – sowohl in den Zeichnungen als auch im Text. Dabei werden potenzielle Konflikte nicht ausgeklammert, sondern kindgerecht beschrieben: „Wachsen mehr Kräuter und Blühpflanzen auf dem Acker, erntet Bauer Peter weniger Getreide. Wildbienen und andere Insekten finden dafür mehr Nahrung.“ An anderer Stelle wird das Problem der Vermüllung von Ackerflächen thematisiert, mitsamt der Folgen für Tiere und Umwelt. So wird neben Wissen auch Verantwortung für den Schutz unserer Kulturlandschaften vermittelt.

Erfolgsgeschichte in dritter Saison

Mit der neuen Geschichte geht die i.m.a-Kinderbuchreihe „Paul, der Hund vom Bauernhof“ in die dritte Saison. Alle bisher erschienenen Hefte waren binnen weniger Wochen nach Erscheinen vergriffen und mussten bereits mehrfach nachgedruckt werden. Das Mal- und (Vor-)Lesebuch erfreut sich nicht nur in Kreisen der Landwirtschaft großer Beliebtheit, wo es von Landwirten auf Hoffesten verschenkt wird. Auch Kindertagesstätten und Schulen bestellen die Hefte.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Produktionskosten mussten die Hefte von „Paul, der Hund vom Bauernhof“ jetzt erstmals mit einer Schutzgebühr von 0,70 Euro bepreist werden (Rabatte bei der Abnahme größerer Mengen auf www.ima-shop.de). Kostenlos lässt sich das Heft aber weiterhin im i.m.a-Shop lesen und herunterladen.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • „Paul und die Bienen“: Titelseite des neuen Abenteuerheftes.

  • Artenvielfalt im Mal- und (Vor-)Leseheft: Beispielseite mit Vorlage zum Ausmalen.

Kleine Agrarmeteorologen - Wetter und Landwirtschaft

Wie sehr die Arbeit der Bauern vom Wetter abhängt, wird mit dem Lernmodul "Kleine Agrarmeteorologen - Wetter und Landwirtschaft" deutlich. Hier können Grundschüler anhand einfacher Übungen die Zusammenhänge erkennen und sich weiterbilden.

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Klimaschutz ist das kleine "1x1 der Landwirtschaft"

Titelthema im neuen "1x1 der Landwirtschaft" ist 2021 der Klimawandel. Bei diesem Thema wird oft verkannt, welche Herausforderungen er für die Landwirtschaft mit sich bringt - und was gerade die Landwirtschaft zur Reduktion der CO2-Emissionen leistet.

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Klimaschutz ist das kleine "1x1 der Landwirtschaft"

Fakten zu Problemen und Lösungen im neuen i.m.a-Taschenkalender

In den Debatten über den Umweltschutz wird die Landwirtschaft häufig als ein Verursacher des Klimawandels genannt. Sie ist jedoch nicht nur ein Teil des Problems, sondern auch der Lösung. Darauf weist der i.m.a e.V. in seiner neuen Ausgabe vom „1 x1 der Landwirtschaft“ hin. Der Taschenkalender mit wichtigen Agrar-Daten aus Deutschland und Europa rückt 2021 das Thema „Klimaschutz & Landwirtschaft“ in den Fokus.

Die Leser vom „1 x 1 der Landwirtschaft“erfahren 2021, dass die Treibhausgasemissionen in der Tierhaltung seit 1990 um 22 Prozent gesenkt wurden, und dass die deutschen Bauernfamilien mit ihrer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft im Bereich der Bioenergie zum Erreichen der Klimaziele beitragen. So decken die mehr als 31 Milliarden Kilowattstunden, die jährlich in den Biogasanlagen der Landwirtschaft erzeugt werden, etwa fünf Prozent des heimischen Strombedarfs. Damit leistet die Landwirtschaft einen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes um 13 Millionen Tonnen– was etwa einem Viertel der gesamten landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen entspricht.

Doch diese Klimaschutzleistungen der Bauernfamilien werden nicht der Landwirtschaft angerechnet, sondern der Energiewirtschaft gutgeschrieben. Die aber ist für den Ausstoß von achtzig Prozent der Treibhausgase verantwortlich, während in der Landwirtschaft etwa elf Prozent der schädlichen Emissionen entstehen, wie im „1 x 1 der Landwirtschaft“ erläutert wird.

Dass Landwirtschaft ohne Emissionen nicht möglich ist, war bereits bei Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens 2015 klar. In dessen Präambel wurde vermerkt, dass „die Gewährleistung der Ernährungssicherheit und die Beendigung des Hungers grundsätzlich Vorrang“ vor dem Ziel haben müssten, eine weitere Erderwärmung zu vermeiden.

Auch die Klimaschutzstrategie 2.0 der deutschen Landwirtschaft nimmt Bezug auf das Pariser Klimaabkommen, ist sie doch ganz besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Hitzewellen und Frostperioden beeinträchtigen Ernteerträge und stellen die Bauernfamilien bei ihrer Arbeit immer wieder vor große Herausforderungen.

Das „1 x 1 der Landwirtschaft“ 2021 kann online gelesen und bestellt werden (www.ima-shop.de).

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Faktensammlung im "1x1 der Landwirtschaft": Titelseite des Faltblatts

Köln wird zum „ErlebnisBauernhof“ der Bildung

Am Dienstag beginnt die europäische Bildungsmesse "didacta". Mit mehr als hundert Lehr- und Lernmaterialien präsentiert sich der i.m.a e.V. auf der "didacta" in Köln. Die größte europäische Bildungsmesse ist für den gemeinnützigen Verein eine der wichtigsten Termine in seiner Kommunikationsarbeit.

Medien-Information

Köln wird zum „ErlebnisBauernhof“ der Bildung

Am Dienstag beginnt die europäische Bildungsmesse "didacta".

Mit mehr als hundert Lehr- und Lernmaterialien präsentiert sich der i.m.a e.V. auf der "didacta" in Köln. Die größte europäische Bildungsmesse ist für den gemeinnützigen Verein eine der wichtigsten Termine in seiner Kommunikationsarbeit für die Land- und Ernährungswirtschaft. Zugleich ist der i.m.a e.V. auch der Organisator der Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen". An ihr beteiligen sich vom 19. bis 23. Februar zwanzig Partner – so viel wie noch nie zuvor. Köln wird damit zum "ErlebnisBauernhof" der Bildung, auf dem etwa 100.000 Lehrkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen und angrenzenden Bundesländern erwartet werden.

Bundesweit vermitteln inzwischen mehr als 70.000 Lehrkräfte, Erzieherinnen in Kindertagesstätten und andere Bildungsexperten mithilfe der i.m.a Materialien Wissen zur Ernährung und Nahrungsmittelproduktion. Dieses Engagement beruht häufig auf dem individuellen Interesse der Pädagogen. Denn die "Landwirtschaft" als explizitem Unterrichtsthema ist in den Lehrplänen rückläufig oder nicht immer leicht zu identifizieren.

Diese Defizite bleiben der Bevölkerung nicht verborgen. In einer vom i.m.a e.V. beim Meinungsforschungsinstitut Emnid beauftragten repräsentativen Umfrage haben 59 Prozent der Bürger in Nordrhein-Westfalen bemängelt, dass in den Schulen zu wenig Wissen über die Landwirtschaft vermittelt werde. Und dort, wo die Arbeit der Bauern Thema im Unterricht ist, werde häufig kein realistisches Bild von der Landwirtschaft vermittelt, kritisierten 69 Prozent der Befragten.

Mit den Lehr- und Lernmaterialien, die der i.m.a e.V. den Pädagogen nicht nur auf der "didacta" kostenlos zur Verfügung stellt, will man jene Lehrkräfte unterstützen, die im Unterricht etwas gegen das Wissensdefizit der Schüler unternehmen. Dazu werden auch Angebote in den Bereichen der außerschulischen Bildung und der Verbraucher-Aufklärung vorgestellt, wie z.B. der "Lernort Bauernhof". Hier können Kita-Kinder und Schulklassen praktisch erleben, wie Bauern heute arbeiten. Und für die i.m.a-Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung", die ebenfalls auf der "didacta" vorgestellt wird, öffnen Landwirte ihre Ställe, damit sich Verbraucher davon überzeugen können, wie Tierwohl heute in der Praxis realisiert wird.

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Kooperationen befördern schulische Bildungsarbeit

Am Rande der Bildungsmesse „didacta“ organisiert der i.m.a e.V. immer wieder Treffen von Akteuren der Bildungsarbeit. In diesem Jahr kamen auch Akteure verschiedener deutscher Hochschulen, um gemeinsame Projekte mit dem i.m.a zu entwickeln

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Kooperationen befördern schulische Bildungsarbeit

i.m.a e.V. bringt Landwirtschaft, Lehrkräfte und Universitäten zusammen

Auf der Bildungsmesse „didacta“ in Stuttgart ist es dem i.m.a e.V. gelungen, die von ihm organisierte Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ zu einer Plattform für Bildungsakteure weiter zu entwickeln. Auf Veranstaltungen wurden sowohl Praktiker als auch Theoretiker der Bildungsarbeit in der Landwirtschaft, der Natur- und Ernährungsbildung versammelt, um sich über Projekte und Ziele auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und künftige Kooperationen zu verabreden.

Die Landwirtschaft und Naturbildung bietet eine Fülle von Lehr- und Lernangeboten für den Unterricht an allgemeinbildenden Schulen oder die frühkindliche Bildungsarbeit. Das wird immer wieder auf der Bildungsmesse „didacta“ deutlich, wo sich Lehrkräfte auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ nach Themen umschauen, die sich in Fächern wie Deutsch, Gesellschaftskunde, dem Ethik-Unterricht und in den Mint-Fächern umsetzen lassen. Dieses Interesse bedienen die Partner der Gemeinschaftsschau regelmäßig mit neuen Lehr- und Lernmaterialien, die sie auf der „didacta“ vorstellen und deren Anwendung sie erläutern.

Der Entwicklung dieser Materialien gehen immer umfangreiche Vorbereitungen voraus, von denen viele ihren Ursprung auf der Bildungsmesse „didacta“ haben. So hat der i.m.a e.V. in diesem Jahr in Stuttgart Netzwerktreffen organisiert, auf denen sich Landwirte und andere Praktiker aus der Natur- und Ernährungsbildung mit Professoren und Studenten verschiedener Universitäten getroffen haben. Dabei ging es nicht nur um Aspekte strategischer Bildungsarbeit, sondern auch um die konkrete Arbeit an neuen Lehrmaterialien. So ist z.B. eine „Zukunftsbox“ in Arbeit, mit der Kinder und Jugendliche im Unterricht ihre Ideen und Visionen zu Perspektiven der Landwirtschaft, zu Ackerbau und Tierhaltung, zum Umwelt- oder Klimaschutz formulieren können – immer unter den Aspekten, was sich davon realisieren lässt und was dafür getan werden muss.

Politiker zu Gast auf der Gemeinschaftsschau

So wächst von Jahr zu Jahr die Bedeutung der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ als unverzichtbarem Teil der Bildungsmesse „didacta“. Diesmal konnte der i.m.a e.V. mit 22 Partner-Institutionen nicht nur mehr Aussteller auf seiner Gemeinschafsschaufläche versammeln; auch die politischen Entscheidungsträger zeigen Jahr um Jahr gesteigertes Interesse: Viel Zeit hatte sich Peter Hauk, der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg genommen, um mit den Ausstellern über deren Bildungsarbeit zu sprechen. Und Bundesminister Cem Özdemir besuchte die Gemeinschaftsschau gleich in doppelter Funktion; als Bundeslandwirtschaftsminister interessierte er sich für die Arbeit vom Netzwerk Lernort Bauernhof, und als Bundesminister für Bildung und Forschung für die pädagogisch-didaktischen Komponenten der Bildungsangebote. Beide Politiker und auch viele weitere Gäste aus Ministerien und Verwaltungen zeigten sich von der sachlich-seriösen und neutralen Qualität der Lehr- und Lernmaterialien beeindruckt.

Die Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“:
Acker e.V./GemüseAckerdemie, Atesum AG, Bayerischer Bauernverband K.d.ö.R./Landfrauen, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Bildungsmagazin lebens.mittel.punkt, Blattmacher GmbH/Bildungsbissen.de, Bundesforum Lernort Bauernhof, Bundesprogramm Ökologischer Landbau/Echt kuh-l, Deutscher Angelfischerverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V., EinSichten in die Tierhaltung, i.m.a - information.medien.agrar e.V., Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen/HeRo, Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, Landwirtschaft macht Schule, Landwirtschaftsverlag GmbH/Matsch! Das Kindermagazin, Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg, Milchwirtschaftlicher Verein Baden-Württemberg e.V., Netzwerk Lernort Bauernhof, Schleich GmbH, Zentralverband Gartenbau e.V.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Minister in Doppelrolle: Cem Özdemir informierte sich als Landwirtschafts- und als Bildungsminister.

  • Netzwerktreffen: i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon erläuterte den Gästen die Themen der Gemeinschaftsschau.

  • Experten unter sich: Auch Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk ist passionierter Jäger.

  • Bundeslandwirtschafts- und Bildungsminister Cem Özdemir präsentierte seiner Amtskollegin, Kultusministerin Theresa Schopper, den Schulwettbewerb "Echt kuh-l".

Kultusminister interessiert an "Landwirtschaft macht Schule"

Auf der Bildungsmesse didacta hat der i.m.a e.V. die neue Initiative "Landwirtschaft macht Schule" erstmals einem Fachpublikum vorgestellt, um die Akzeptanz zu testen. Unter den interessierten Besuchern war auch der niedersächsische Kultusminister.

Medien-Information

Kultusminister interessiert an "Landwirtschaft macht Schule"

Mit großem Interesse hat sich der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne über unsere Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ informiert, die auf der Bildungsmesse didacta in Köln erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Dort werden im Rahmen der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ das Grundkonzept der Initiative und einzelne Segmente daraus präsentiert, um im Dialog mit dem Fachpublikum die Akzeptanz auszuloten. Der Zuspruch des Fachpublikums bereits an den ersten Messetagen hat die Initiatoren darin bestätigt, mit der Initiative für Lehrkräfte und Schulen auf dem richtigen Weg zu sein.

„Landwirtschaft macht Schule“ bringt Praktiker aus der Agrar-Szene in die Schulen. Deren Aufgabe ist es, aus eigener Praxis über die Arbeit im Ackerbau und in der Tierhaltung zu informieren. Dabei stehen sie an der Seite der Lehrkräfte, von denen sie in den Unterricht eingeladen werden. Für den Einsatz steht den „Bauernhofbotschaftern“ umfangreiches Lehr- und Lernmaterial zur Verfügung, das auf die individuellen Bedürfnisse des Schulbetriebs und der spezifischen Themenvermittlung ausgerichtet ist.

Im Gespräch mit i.m.a-Projektkoordinatorin Josephine Glogger-Hönle zeigte sich Kultusminister Tonne an der Themenvielfalt des Bildungsangebots interessiert. Auch über die pädagogischen Kompetenzen der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ und die Entlastung der Lehrkräfte im Schulalltag wurde gesprochen. Dabei machte die i.m.a-Projektkoordinatorin deutlich, dass die „Bauernhofbotschafter“ Lehrkräfte nicht ersetzen, wohl aber deren Unterricht durch sachlich-fachliche Kompetenzen bereichern würden.

Die neue Bildungsinitiative hat der i.m.a e.V. gemeinsam mit Partnern aus dem Verbandsumfeld konzipiert, zu denen u.a. auch der Bayerische Bauernverband, der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband und das Forum Moderne Landwirtschaft gehören.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Projekt-Präsentation: Josephine Glogger-Hönle erläutert Minister Tonne die neue Initiative.

  • Lehr- und Lernmittel: Fachbesucher interessieren sich für Details des neuen Bildungsmaterials.

Landfrauen bleiben mit Abstand in Verbindung

Was tun, wenn in Corona-Zeiten die Wahrung von Abständen dazu führt, das man sich in größeren Gruppen nicht treffen und austauschen kann? Die Landfrauen Trier waren kreativ und haben sich etwas einfallen lassen, um trotz Distanz in Kontakt zu bleiben.

Medien-Information

Landfrauen bleiben mit Abstand in Verbindung

In diesen Tagen hätten die Vorbereitungen für den Deutschen LandFrauentag 2020 auf Hochtouren laufen sollen. Doch die Tagung des mit 5.000 Gästen geplanten Kongresses am 1. Juli in Essen musste wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie abgesagt werden. Auch der i.m.a e.V. ist davon betroffen, hatten wir doch unsere Teilnahme zugesagt und sogar eine Präsentation unseres Vereins und seiner Lehr- und Lernmaterialien geplant, die von den Landfrauen vielerorts bei ihrer Bildungsarbeit eingesetzt werden. Da eine Verschiebung der Tagung auf einen späteren Termin in diesem Jahr nicht möglich war, mussten die Delegierten und Gäste auf den nächsten, turnusmäßigen Deutschen LandFrauentag 2022 in Fulda vertröstet werden.

Was im Großen nicht möglich ist, bleibt leider oft auch im Kleinen untersagt. Und so können sich auch die LandFrauen auf regionaler Ebene momentan nicht treffen, um ihre vielseitigen Aufgaben zu besprechen. Die LandFrauen in Trier wollten sich damit nicht abfinden und fanden einen netten Weg, um mit ihren knapp 700 Mitgliedern in Kontakt zu bleiben.

In kleiner (erlaubter) Runde fand man sich zusammen und packte für jedes Mitglied eine Tüte - mit Blumensamen, damit die Verbundenheit mit der Landwirtschaft neue Blüten treiben kann, mit einem Kugelschreiber für Notzien und handgeschriebene Botschaften und mit einer Karte, die den Beschenkten Grüße übermittelt und die Hoffnung ausdrückt, bald wieder gemeinsam aktiv werden zu können. Um Porto zu sparen, wurden die knap 700 Geschenktüten von engagierten Landfrauen persönlich zugestellt - und so blieb wenigstens auf kleinster Ebene der Kontakt erhalten.

Die Idee der LandFrauen Trier ist zwar nur eine freundliche Geste. Aber sie zeigt, wie sich mit ein wenig Kreativität Distanzen überwinden lassen und wie man mit Abstand zusammenstehen kann.

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Landjugend sucht Protagonisten preiswürdiger Projekte

Die Landjugend sucht wieder Gruppen junger Menschen aus dem ländlichen Raum, die sich in besonderer Weise mit Aktionen, Projekten und Ideen für das Gemeinwohl engagiert haben. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von zehntasuend Euro dotiert. ..

Medien-Information

Landjugend sucht Protagonisten preiswürdiger Projekte

Mit dem Bau von Fahrradständern aus nicht mehr benötigten Liegeboxenbügeln eines Kuhstalls hatte die Landjugend Hohenhorst an der Elbe beim letzten Wettbewerb um den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis einen Achtungserfolg und ein Preisgeld von eintausend Euro erzielt. Ebenso preiswürdig waren die von anderen Gruppen eingereichten Projekte, wie die Umsetzung eines Bauernhofbesuchs als Videofilm in sogenannten VR-Brillen für Schüler, die Dialog-Reihe mit Landwirten auf einem grünen Sofa an deren Arbeitsplätzen im Stall oder auf dem Feld, die Unterstützung einer Kultureinrichtung in einer strukturschwachen ländlichen Region, die Einrichtung von Landentdecker-Touren für arme, junge Menschen oder die Organisation von Oper-Air-Konzerten, deren Erlöse gemeinnützigen Einrichtungen zugute kommen.

Das alles sind Beispiele von prämierten Aktivitäten beim vergangenen Wettbewerb um den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis, der alle zwei Jahre vom Bund der Deutschen Landjugend e.V. und der R+Versicherung ausgelobt wird, die das Preisgeld von insgesamt zehntausend Euro bereitstellt. Der nach dem ehemaligen Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein benannte Wettbewerb ehrt seit mehr als zwanzig Jahren Jugendliche und Initiativen, die sich für eine Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum engagieren. Jetzt wurde der Wettbewerb erneut ausgeschrieben, bei dem sich bis zum 20. Oktober 2024 junge Menschen und Jugendorganisationen bewerben können. Ausreichend Zeit, auch um noch eine neue Initiative anzuschieben, mit der man sich am Wettbewerb beteiligen könnte.

Honoriert werden nicht nur außergewöhnliche Projekte, sondern auch vorbildliche Ideen und Konzepte, die mit dem Preisgeld realisiert werden können. Unter dem Motto "Ihr bewegt das Land? Bei uns gibt's Rückenwind!" können die Bewerbungen um den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis beim Bund der Deutschen Landjugend e.V. eingereicht werden. Die Preisträger werden am 19. Januar 2025 auf der Grünen Woche in Berlin geehrt und vorgestellt.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Aufruf zur Teilnahme: Mit diesem Motiv wirbt der Bund des deutschen Landjugend für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis (Motiv: www.landjugend.de)..

  • Vorbildliches Beispiel: Aus nicht mehr benötigten Liegeboxenbügeln eines Kuhstalls hatte die Landjugend Hohenhorst Fahrradständer gebaut (Foto: Landjugend Hohenhorst).

Landlust oder Landfrust – die Landjugend will’s wissen

Umfragen sind wichtig, um Stimmungen ergründen, Interessen erkunden, Wünsche erfüllen und auch Fehler beheben zu können. Der Bund der deutschen Landjugend will wissen, was seine Mitglieder denken und startet eine groß angelegte Junglandwirtestudie.

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Landlust oder Landfrust – die Landjugend will’s wissen

Regelmäßig fragen wir die Bevölkerung, wie sie zur deutschen Landwirtschaft steht, was sie von den Bauernfamilien erwartet und wie sie deren Arbeit einschätzt. Daraus entstehen Meinungsbilder zum „Image der deutschen Landwirtschaft“, über deren Details wir hier auf dieser Homepage im Wissensbereich informieren.

Wie aber schauen die Bauern und Bäuerinnen selbst auf ihre Branche? Das interessiert den Bund der deutschen Landjugend. Darum fragt er mit einer „Junglandwirtestudie“ in seinen Reihen die Junglandwirte und Junglandwirtinnen nach deren Erwartungen, Bedürfnissen und Interessen. Denn was die Verbraucher von der Landwirtschaft erwarten, sind ein Aspekt, aber die Innensicht, also der Blick auf die eigene Branche, ist nicht minder von Bedeutung. Denn nur wer seinem Beruf gegenüber positiv eingestellt ist, wer gerne Bauer oder Bäuerin ist und mit Freude seiner Arbeit nachgeht, wird auch im Interesse der Verbraucher hochwertige Nahrungsmittel produzieren.

Zudem ist es für die gesamte Agrarbranche wichtig zu erfahren, wie der landwirtschaftliche Nachwuchs die eigenen beruflichen Perspektiven einschätzt. Schließlich geht es auch darum, die Landwirtschaft in Deutschland zu erhalten. Und das kann nur funktionieren, wenn man die Sorgen und Nöte, Hoffnungen und Erwartungen der jungen Menschen kennt, ihnen in der beruflichen Entwicklung zur Seite steht, die Voraussetzungen für das Leben und Arbeiten auf dem Land optimiert und nicht zuletzt dafür auch die agrarpolitischen Entscheidungen trifft.

Nicht zuletzt dürfte der Bund der deutschen Landjugend (BDL) durch seine „Junglandwirtestudie“ auch in Erfahrung bringen, wie die Mitglieder die Arbeit ihres Verbands einschätzen, um daran die weitere strategische Arbeit ausrichten zu können.

„Es geht uns bei der Studie darum, hinzuhören“, hat BDL-Vize Stefan Schmidt als Devise ausgegeben. Ein Leitfaden und das sogenannte „Untersuchungsdesign“ sind fertig, am 9. November beginnen die Befragungen und im kommenden Frühjahr will man die ersten Ergebnisse präsentieren. Auch Folgestudien sollen möglich sein – ganz so, wie beim i.m.a e.V. bereits seit vielen Jahren immer wieder das jeweils aktuelle „Image der deutschen Landwirtschaft“ erforscht wird.

Umfrage bei Jungbauern und -bäuerinnen (Symbolfoto BDL)

Landtechnik live - und im "lebens.mittel.punkt"

Auf der Agritechnica, der weltweit größten Fachmesse für Landmaschinentechnik, treffen sich Hersteller mit Landwirten. Aber auch wer nicht auf die Messe geht, kann sich im i.m.a-Magazin "lebens.mittel.punkt" über moderne Agrartechnik informieren.

Medien-Information

Landtechnik live - und im "lebens.mittel.punkt"

Alle führenden Unternehmen der Agrar-Technik präsentieren sich auf der weltweit bedeutendsten Fachmesse für Landmaschinen, der Agritechnica. Seit 1985 findet sie alle zwei Jahre statt. Nur die Messe 2021 wurde wegen der Corona-Pandemie erst verschoben und dann abgesagt, so dass sie 2023 nach drei Jahren Pause vom 12. bis 18. November wieder in Hannover stattfindet und hohe Erwartungen sowohl bei den Ausstellern als auch dem Publikum weckt. Die Hersteller präsentieren neue Geräte und informieren über Entwicklungen, Trends und Innovationen. Landwirte besuchen die Messe, um sich zu orientieren, bevor sie eine Neuanschaffung planen.

Wer sich außerhalb dieser bedeutenden Fachausstellung über die Landtechnik informieren möchte, kann sich in den i.m.a-Materialien orientieren. Im i.m.a-Webshop finden sich z.B. unter dem Stichwort "Technik" viele Materialien - sowohl für den Einstieg in die Materie als auch für die Wissensvertiefung.

So bietet z.B. Heft 33 vom "lebens.mittel.punkt" Einblicke in die komplexe Technik des Pflanzenschutzes, wie er in der Landwirtschaft betrieben wird. Beschrieben wird der Einsatz sogenannter Feldspritzen, mit denen Flüssigdünger und Pflanzenschutzmittel hochpräzise auf dem Acker ausgebracht werden. Ferner werden ebenso die einzelnen Bauteile einer Spritze, wie z.B. die Düsen, Ultraschallsensoren oder Kontrolleinrichtungen beschrieben.

Mit dem Beitrag erhält man auch einen ersten umfassenden Einblick in die hochkomplexe Materie des "Digital Farmings", das weit über den Einsatz von Feldspritzen hinausreicht und zu dem der i.ma.-shop auch ein Unterrichtsposter bereithält. Der Beitrag gibt außerdem Empfehlungen für weiterführende Literatur.

Die Ausgabe 33 vom "lebens.mittel.punkt" kann über den i.m.a-webshop angefordert werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

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Landwirte begeistert über positiven Verbraucher-Dialog

Auf der Verbrauchermesse "HanseLife" in Bremen haben Landwirte in Gesprächen mit den Besuchern eine positive Wertschätzung erfahren - ganz im Gegensatz zu dem in Medien häufig erweckten Anschein einer negativen Einstellung zur Landwirtschaft.

Medien-Information

Landwirte begeistert über positiven Verbraucher-Dialog

Konstruktive Gespräche statt Bauern-Bashing auf der HanseLife in Bremen

Landwirte, die mit den Verbrauchern „live“ ins Gespräch kommen, gewinnen immer wieder andere Eindrücke von der Wertschätzung der Landwirtschaft durch die Bevölkerung, als es in Medienberichten und in den sogenannten sozialen Medien den Anschein hat. Dies ist eine Erkenntnis, die Landwirte, Landjugend und Landfrauen aus ihrem Engagement beim i.m.a Wissenspfad auf der Verbrauchermesse HanseLife in Bremen gewinnen konnten.

Neun Tage haben 52 Praktiker vom Hof, Mitarbeiter der Kreisbauernverbände und andere Agrar-Experten ein Dutzend i.m.a-Wissensstationen auf der Sonderschau „Landwirtschaft & Natur“ während der Messe HanseLife betreut. Zwei Dutzend Schulklassen mit mehr als 500 Kindern sowie unzählige Eltern mit ihren Kindern, junge und alte Besucher, haben vom Getreide-, Obst- und Gemüseanbau über die Haltung von Rindern, Schweinen und Bienen bis zur Herstellung von Butter und dem Umgang mit Wildtieren viele Aspekte der Landwirtschaft, der Ernährungs- und Naturbildung kennengelernt. „Wir sind hoch zufrieden“, bilanzierte Sonderschau-Organisator Sebastian Kuhlmann die Kooperation von i.m.a, Landvolk Niedersachsen und dem Bremischen Landwirtschaftsverband auf der Verbrauchermesse, die mehr als 72.000 Besucher erreicht hat.

Erstmals gab es auf der HanseLife auch die i.m.a-Schülerpressekonferenz, die seit zwanzig Jahren fester Bestandteil der Grünen Woche in Berlin ist. Es wurde über die Zukunft der Landwirtschaft gesprochen, über Ernährungs- und Umweltthemen. „Die jungen Menschen sind sehr an Details und Argumenten interessiert, um sich eine eigene Meinung zu bilden“, hatte i.m.a-Pressesprecher Bernd Schwintowski nach der Veranstaltung konstatiert.

Auch Dr. Stephanie Dorandt, die den i.m.a-Wissenspfad organisiert, konnte dies bestätigen: „Alle Besucher in unserer Messehalle waren für den Dialog mit den Landwirten offen. Es gab keinerlei Anfeindungen, auch nicht, wenn kritisch über das Tierwohl diskutiert wurde.“ Die Befürchtungen der Bauern und Bäuerinnen, sie würden auf der Messe ähnlich wie auf Facebook und anderen Plattformen beschimpft und beleidigt, waren unbegründet. „Das hat die Landwirte begeistert. Viele empfehlen ihren Berufskollegen, diese Erfahrung auf einer Messe einmal selbst zu machen“, so Dorandt weiter.

Der i.m.a e.V. hatte sich bereits zum zweiten Mal mit seinem Wissenspfad an der HanseLife beteiligt. „Der Einsatz lohnt sich“, so Sebastian Kuhlmann. „Wir erreichen hier in Bremen viele Städter, die sonst keinen Bezug zur Landwirtschaft haben. Das bestärkt uns, weiterzumachen.“ Im nächsten Jahr wird die Messe vom 16. bis 20. September statt neun nur noch fünf Tage dauern. Die Sonderschau „Land & Natur“ mit dem i.m.a-Wissensparcours wird dann in einer größeren Halle mehr Platz erhalten, um sich dem Verbraucherdialog noch umfangreicher widmen zu können.

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  • Pm Hanselife 2019 190924 Foto 1

    Am Getreidemodell werden die Bestandteile eines Korns anschaulich erläutert.
  • Pm Hanselife 2019 190924 Foto 2

    An der Gemüsebar wird zugeordnet, wo im Garten die Früchte wachsen.
  • Pm Hanselife 2019 190924 Foto 3

    Aus der Schülerpressekonferenz standen Landwirte Rede und Antwort.
  • Pm Hanselife 2019 190924 Foto 4

    Imker informierten auf dem Freigelände über den Lebensraum der Bienen. 

Landwirte beklagen Corona-Flurschäden

In Zeiten des Pandemie-Lockdowns suchen die Menschen immer häufiger Erholung an und auf Ackerflächen. Dabei beklagen Landwirte zunehmend Schäden durch falsches Freizeitverhalten. Dem kann mit Feldrandschildern, die Aufklärung bieten, begegnet werden.
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Medien-Information

Landwirte beklagen Corona-Flurschäden

Freizeitverhalten von Bundesbürgern im Fokus

Langläufer auf dem Getreidefeld, Autos auf Blühstreifen – bundesweit klagen immer mehr Landwirte über die Folgen des Corona-Freizeitverhaltens. Randstreifen von Feldern werden beim Wochenendausflug als Parkplätze genutzt und es wird querfeldein spaziert. Dass dabei wertvolle Kulturpflanzen geschädigt werden, ist vielen Menschen nicht bewusst. Der i.m.a e.V. hat jetzt in Berlin bei der Bevölkerung mehr Rücksicht in Feld und Flur angemahnt und zugleich Landwirte darauf hingewiesen, wie sie mit Feldrandschildern über viele Aspekte falschen Verhaltens in der Freizeit an und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen aufklären können.

Als Folge der Pandemie und des „Lockdowns“, von Heimarbeit und verhinderten Urlaubsreisen sowie in Anbetracht der großen Schneefälle in weiten Teilen des Landes, zieht es die Menschen hinaus in die Natur. Spaziergänge und Sport im Freien sind die wenigen Möglichkeiten, die sich als Alternative zur Arbeit im Heimbüro, dem Lernen daheim und anderen Aktivitäten in der Wohnung bieten. Seit es in einigen Bundesländern sogar Einreiseverbote für Touristen gibt, wird immer öfter das Bauernland vor der Haustür als Naherholungsgebiet entdeckt. Leider verhalten sich dabei manche Menschen wenig respektvoll vor der Arbeit der Landwirte.

Vielen Ausflüglern ist nicht bewusst, dass in einem auf den ersten Blick als brach daliegenden Feld bereits Kulturpflanzen unter der Schneedecke wachsen, z.B. das Wintergetreide. Wer diese Äcker jetzt betritt, schädigt die Pflanzen und verursacht Ernteeinbußen. Auch die Feldränder sind bedroht. Hier können ganzjährig Wildpflanzen oder bewusst ausgebrachte Blühmischungen wachsen, die im Sinne der Artenvielfalt einen wichtigen Beitrag zur Ernährung vieler Insekten leisten. Wer dort parkt, kann diese Biotope schädigen und die Nahrungsquelle wichtiger Bestäuber beeinträchtigen.

Um für mehr Einsicht und Aufklärung bei den Ausflüglern zu sorgen, empfiehlt der i.m.a e.V. Landwirten das Aufstellen von Feldrandschildern, die wie ein Freizeit-Knigge für Feld und Flur drei Kernbotschaften abbilden. Das Motiv „Wir machen den Weg gerne frei“ weist auf die Bedeutung der landwirtschaftlichen Wirtschaftswege hin und wie sich dort Erholungsuchende und Landwirte partnerschaftlich verhalten. Mit dem Schild „Wir machen keine Hundefelder“ wird darum gebeten, auf Feldern weder Hundekot noch Müll zu hinterlassen. Und das neue Schild „Wir machen das nicht umsonst“ informiert darüber, dass es Diebstahl und kein Mundraub oder Kavaliersdelikt ist, wenn man sich unerlaubt an Feldfrüchten, in Obstplantagen oder Weinbergen bedient.

Zudem dient der 3-Minuten-Info-Flyer „Knigge für Feld und Flur“ als praktisches Aufklärungsmaterial. Hinter dem Scheibenwischer wild abgestellter Autos platziert oder mit freundlichen Worten direkt an Spaziergänger überreicht, lässt sich so Verständnis für die Auswirkungen falschen Freizeitverhaltens erzeugen. Alle Materialien können im i.m.a-Webshop bestellt werden (www.ima-shop.de).

  • Rücksicht am Feldrand: Schild für Wirtschaftswege.

  • Aufklärung am Acker: Felder sind keine Hundeauslaufgebiete.

  • Warnung vor Straftat: Feldfrüchte sind Eigentum des Bauern.

Landwirte empört: Straftäter entsorgen Müll auf Feldern

Es ist eine Straftat: Das Entsorgen von Müll auf Äckern, Feldern und in Wäldern ist nicht nur verboten, sondern auch ein Umweltverbrechen mit Folgen: Müll auf landwirtschaftlichen Flächen kann Nahrungsmittel verunreinigen und die Gesundheit schädigen.

Medien-Information

Landwirte empört: Straftäter entsorgen Müll auf Feldern

Bundesweit klagen immer mehr Landwirte und Forstbesitzer über Straftäter, die ihren Unrat meist im Schutz der Nacht illegal entsorgen. Unser Film ist ein schockierendes Beispiel für den Umgang einer großstädtischen Klientel von Menschen, denen der Weg zur Mülldeponie zu beschwerlich ist oder die Kosten für eine professionelle Entsorgung zu hoch sind. Statt Müllsäcke und Bauschutt auf einem der städtischen Recyclinghöfe abzugeben, wurde alles einfach auf den Acker eines Landwirts am Stadtrand von Berlin gekippt, auf dem gerade Getreide wächst.

Damit wurde nicht nur der Wirtschaftsweg des Bauern blockiert, sondern auch seine Ernte im Umkreis der Ablagerung vernichtet. Allein um die Qualität des Getreides nicht zu beeinträchtigen, wird der Landwirt nun nicht nur den Müll auf eigene Kosten entsorgen müssen, sondern auch noch großflächig um die Ablagerungsstelle den Ernteverlust zu verkraften haben.

Was nur wenige Menschen wissen: Selbst ein weggeworfenes Papiertaschentuch kann als Ordnungswidrigkeit eine Geldstrafe zur Folge haben. Auch wer organischen Abfall, etwa Bananenschalen, Zigarettenkippen usw. auf Feldern und in Wäldern wegwirft, muss mit Strafzahlungen im zwei- bis dreistelligen Bereich rechnen. Je mehr Müll illegal entsorgt wird und je mehr dieser die Umwelt beeinträchtigt, umso teurer wird es für den Straftäter. Das Beispiel aus dem Film könnte neben einer Geldbuße von mehreren tausend Euro sogar mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe geahndet werden.

Dabei ist es ganz einfach, sich vernünftig zu verhalten: Abfälle gehören nicht in die Natur, Felder sind keine Auslaufgebiete für Hunde oder Picknickplätze. Die landwirtschaftlichen Wege sind Arbeitsflächen der Bauern, und wenn sich dennoch einmal Erholungsuchende und Landwirte begegnen, hilft Rücksicht weiter. Der i.m.a e.V. weist mit seinen Materialien darauf hin und gibt Tipps im „Knigge für Feld und Flur“.

Landwirte fordern: Hunde gehören nicht auf den Acker

Wer seinen Hund auf Ackerflächen und Grünlandwiesen laufen lässt, gefährdet unsere Lebensmittelsicherheit. Denn Hundekot und andere Abfälle können bei der Ernte in unsere Nahrungsmittel geraten. Darauf machen jetzt Landwirte mit Schildern aufmerksam.

Medien-Information

Landwirte fordern: Hunde gehören nicht auf den Acker

Feldrandschild warnt vor Risiken für Lebensmittel durch Kot und Abfälle

Bei Hundebesitzern sind Spaziergänge am Rande von Feldern und auf den Wirtschaftswegen der Landwirte besonders beliebt. Hier stört kein Straßenverkehr und die Tiere haben Auslauf. Dass sie dabei immer wieder über die Felder springen und dort ihre Notdurft verrichten, stört die Hundebesitzer kaum. Dabei stellen gerade Hundekot und andere Abfälle eine große Gefahr für die Nahrungs- und Lebensmittelsicherheit dar, worauf jetzt der i.m.a e.V. in Berlin aufmerksam gemacht hat.

„Hundekot und andere Abfälle gefährden die Pflanzen auf den Feldern, die Nahrungsgrundlage der Menschen sind“, sagt Diplom-Agraringenieur Patrik Simon. Der Geschäftsführer vom i.m.a e.V. verweist darauf, dass die Rückstände das Pflanzenwachstum beeinträchtigen und die Exkremente mit der Ernte in die Nahrungskette gelangen können. „Verunreinigtes Erntegut ist mehr als nur ein Ärgernis“, so Simon weiter. Auch Abfälle, die Spaziergänger achtlos auf den Feldern hinterlassen, können mit dem Grünfutter, das Bauern für ihre Nutztiere von den Feldern holen, deren Gesundheit soweit beeinträchtigen, dass die Tiere daran sogar verenden.

Weil sich immer häufiger Landwirte über die Hinterlassenschaften von Spaziergängern und Hunden beklagen, hat der i.m.a e.V. jetzt ein neues Feldrandschild produziert, das Bauern künftig an ihren Feldern aufstellen können. Damit will man die Bevölkerung auf die Gefahren hinweisen, die letztlich sie selbst betreffen können. „Hundebesitzer sind wie Landwirte auch Tierhalter. Sie dürften Verständnis dafür haben, wenn man über die Risiken durch Hundekot für das Nutzvieh und unsere Lebensmittel informiert“, ist der i.m.a-Geschäftsführer überzeugt.

Dabei setze man auf „Dialog und Verständnis“. Schon mit dem Feldrandschild „Wir machen den Weg gerne frei“ und dem korrespondierenden „3-Minuten-Info“-Faltblatt „Knigge für Feld und Flur“habe man Spaziergänger darauf hingewiesen, dass sie sich bei Ausflügen an den Feldern oft auf Wirtschaftswegen befinden und dort großen Landmaschinen begegnen können. Die Sicht der Landwirte von einem hohen Traktor, an dem Erntegeräte befestigt sind, ist eingeschränkt. Dann empfiehlt sich: Abstand halten, vom Fahrrad absteigen und den Traktor vorbeilassen.

Auch den Landwirten empfiehlt der i.m.a e.V., statt auf ihr Recht zu pochen, „lieber mal anzuhalten und das Gespräch mit den Spaziergängern zu suchen“, betont Patrik Simon. „Die Menschen sind oft sehr interessiert zu erfahren, was auf den Feldern wächst oder warum der Bauer gerade an einem Wochenende arbeitet, wo doch das Gros der Bevölkerung frei hat.“ Immer mehr Landwirte bestätigen, dass sich in Gesprächen mit den Passanten am Feldrand viel Verständnis für die Belange der Landwirtschaft erzeugen lasse.

Das neue Feldrandschild sowie zwölf weitere Motive mit Themen zum Ackerbau und der Tierhaltung, alle im DIN-A1-Format, können im Internet bestellt werden (www.ima-shop.de).

  • Das neue Feldrandschild: Ackerflächen sind keine Hundeauslaufgebiete

  • Dialog auf Wirtschaftswegen: Landwirte bitten um Verständnis

  • Info für Passanten: Warum Feldwege Arbeitsflächen sind

Landwirte und i.m.a fördern die „Schule fürs Leben“

In Bayern haben sich fast tausend Bauern und andere Experten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit qualifiziert, um Schulkindern Themen der Land- und Hauswirtschaft zu vermitteln. Die Experten wollen an die Schulen gehen und auf Bauernhöfen lehren.

Medien-Information

Landwirte und i.m.a fördern die „Schule fürs Leben“

Großes Bildungsprogramm in Bayern als Vorbild für ganz Deutschland

Jedes Kind sollte einmal im Laufe seiner Schulzeit einen Bauernhof besucht haben. Diese Forderung der Landwirte in ganz Deutschland wird jetzt in Bayern vorbildlich realisiert. Für die vom Kultusministerium initiierte „Schule fürs Leben“ stehen fast tausend Bauernfamilien und andere Experten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit bereit. Ihr Ziel: Kinder und Jugendliche zur Erzeugung von Nahrungsmitteln und in Ernährungsthemen fit zu machen. Der i.m.a e.V. beteiligt sich an dieser Aktion und stattet die landwirtschaftlichen Wissensvermittler mit kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien aus.

Mit der „Schule fürs Leben“ will das bayerische Kultusministerium bayerischen Schulkindern Alltagskompetenzen vermitteln. Dabei stehen Lebenswirklichkeiten und Praxisbezüge im Fokus. Eigenverantwortliches Verbraucherverhalten, Umweltbewusstsein und Gesundheit sowie Ernährung und Haushaltsführung sind die Handlungsfelder, in denen mit Schülern der ersten bis neunten Klassen fünftägige Projektwochen durchgeführt werden sollen.

Mehr als 800 Bäuerinnen und Bauern sowie fast 200 weitere Experten aus der Agrar-Branche haben sich dafür in den vergangenen Wochen in Online-Schulungen weitergebildet. „Dabei ging es sowohl um fachliche Themen in der Land- und Hauswirtschaft als auch um rechtliche Aspekte und Versicherungsfragen, um Lebensmittelhygiene und Seuchenschutz“, berichtet Dr. Andrea Fuß, die das Projekt beim Bayerischen Bauernverband koordiniert.

Ende Juli wird der Bauernverband allen gelisteten Betrieben und Fachexperten ein Kompendium zur Verfügung stellen, in dem dann auch die vom i.m.a e.V. bereitgestellten Bildungsmaterialien aufgelistet sind. „Wir freuen uns über diese riesengroße Bereitschaft der bayerischen Bauernfamilien, in die Schulen zu gehen bzw. mit Klassen auf den Betrieben außerschulische Lerneinheiten zu realisieren“, sagt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon.

Das Projekt „Schule fürs Leben“ könne ein bundesweites Vorbild für die weitere Entwicklung der außerschulischen Bildungsarbeit sein, wie sie von vielen Bauernfamilien auf ihren Betrieben angeboten werde, so Simon. Auch in anderen Bundesländern, wie z.B. in Schleswig-Holstein, gibt es seitens der Kultusministerien die Empfehlung, Wissen zur Landwirtschaft und Ernährung bei Bauernhofbesuchen zu vermitteln. Die Qualifizierung der Bauern und Bäuerinnen, wie sie jetzt in Bayern umgesetzt wird, kann dabei auch den Akteuren vom „Bundesforum Lernort Bauernhof“ Orientierung bieten. Dieser ebenfalls vom i.m.a e.V. unterstützten Initiative gehören auch in Bayern viele Betriebe an.

Momentan gibt es nur noch eine Hürde, die vor der praktischen Umsetzung der „Schule fürs Leben“ steht: die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Noch ist offen, ob mit Beginn des neuen bayerischen Schuljahrs im September Landwirte in die Schulen gehen oder Schulklassen auf die Bauernhöfe kommen dürfen.

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Bald schon mehr landwirtschaftliche Bildungsarbeit in bayerischen Schulen (Symbolfoto)

Landwirte wünschen sich fairen Dialog mit den Verbrauchern

Nicht nur zum „Tag des offenen Hofes“ informieren Bauern über ihre Arbeit.

Als „einen Gewinn für jeden Besucher“ hat Joachim Rukwied den „Tag des offenen Hofes“ bezeichnet. Was der Bauern- und i.m.a-Präsident vor zwei Jahren anlässlich des Aktionstages sagte, hat auch jetzt wieder Gültigkeit: Nur wer sich selbst auf den Betrieben über die Arbeit der Bauern informiert, kann sich ein Urteil bilden. Der Dialog mit den Verbrauchern ist den Landwirten wichtig. Darum öffnen sie ihre Betriebe – nicht nur zum „Tag des offenen Hofes“. Nach der Auftaktveranstaltung im oberbayerischen Eichstätt am Freitag,
8. Juni 2018, werden an vielen Wochenenden überall in Deutschland immer wieder Hoftore geöffnet. Und auch außerhalb der Aktionszeit betreiben die Bauern und Bäuerinnen aktive Verbraucheraufklärung – mit Unterstützung des gemeinnützigen i.m.a e.V.

„Die Landwirte wünschen sich einen fairen Dialog mit den Verbrauchern“, hat Patrik Simon festgestellt. Der i.m.a-Geschäftsführer weiß, dass viele Landwirte unter der anhaltenden Kritik an ihrer Arbeit leiden, der sie sich z.B. in den sogenannten sozialen Medien zunehmend ausgesetzt sehen. „Es ist wie beim Fußball“, vergleicht Simon. „So, wie wir in Deutschland 82 Millionen Bundestrainer haben, wissen auch 82 Millionen Verbraucher genau, wie Landwirtschaft zu funktionieren hat.“ Das Interesse der Verbraucher sei zu begrüßen, doch sollten sie nun die Chance nutzen und sich aus berufenem Mund über die Landwirtschaft informieren, um fehlendes Wissen kompensieren und falsche Vorstellungen revidieren zu können.

Denjenigen, die den Besuch auf einem Bauernhof scheuen, kommen die Landwirte andernorts entgegen. An ihren Feldern stellen sie Schilder auf. Nicht, um Passanten zu vertreiben, sondern um Verbraucher zu informieren – über Nahrungsmittel, die angebaut werden, über die Pflege der Äcker und den Schutz der Artenvielfalt. Jedes dieser „Feldrandschilder“ erläutert, was auf dem Feld wächst und wie sich der Landwirt dafür mit seinem Wissen und Können engagiert. Da wird zum Anbau von Weizen über „Brötchen am Halm“ informiert oder wie in der Grünlandbewirtschaftung für Tiere „Gras zu Genuss“ veredelt wird. Die Schilder klären auf, warum Kartoffeln „sensible Multitalente“ sind und wie Landwirte „Essen mit Sicherheit“ oder für Passanten „den Weg gerne frei“ machen.

Die „Feldrandschilder“ entwickelt der i.m.a e.V. Und er kann die Nachfrage kaum befriedigen. Patrik Simon: „Vor einem Jahr haben wir die ersten zehn Motive herausgebracht; inzwischen lassen wir schon die vierte Auflage drucken.“ Mehr als achttausend Schilder stehen bereits deutschlandweit an den Feldern. Auch das neue Schild über Blühstreifen ist einen Monat nach der Veröffentlichung schon fast vergriffen.

So wie der i.m.a e.V. produzieren immer mehr Landesbauernverbände eigene Feldrandschilder zur Verbraucherinformation. Auch in Bayern, wo am Freitag der „Tag des offenen Hofes“ beginnt, wird man diese stummen, aber sachlichen Kommunikationsbotschafter sehen können.

Landwirtschaft & Ernährung auf der „didacta“

Europas größte Bildungsmesse startet wieder durch: Am 7. März 2023 öffnet die „didacta“ ihre Pforten in Stuttgart und der i.m.a e.V. versammelt auf einer Gemeinschaftsschau die vielfältigsten Angebote in den Bereichen außschulischer Bildungsarbeit.

Medien-Information

Landwirtschaft & Ernährung auf der „didacta“

Der i.m.a e.V. organisiert große Gemeinschaftsschau der Bildung

Mit 15 Partner-Institutionen beteiligt sich der i.m.a e.V. erneut an der größten europäischen Bildungsmesse, der „didacta“. In Stuttgart organisiert der gemeinnützige Verein auf dem Messegelände vom 7. bis 11. März 2023 die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ für Lehrkräfte, Erzieherinnen und anderes pädagogisches Fachpersonal.

Auf einer Fläche von 250 Quadratmetern gruppieren sich stilisierte Bauernhäuser rund um einen Marktplatz mit Maibaum, Getreidetheke und anderen für die Landwirtschaft typischen Attraktionen. In diesem einladenden Ambiente können sich Fachbesucher von den Bildungsexperten der Gemeinschaftsschau über neue und bewährte Materialien für den Unterricht in allgemeinbildenden Schulen und Kindertagesstätten informieren lassen.

Mitmachen wird groß geschrieben auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft und Ernährung – erleben lernen“. Die Idee dabei: Wer die Erfahrung gemacht hat, wie eine Getreidemühle oder Haferquetsche funktionieren, ist eher bereit, seinen Unterricht mithilfe dieser Geräte anschaulich(er) zu gestalten. Und von diesem praktischen Erlebnis ist es oft nur ein kleiner Schritt zu einem Bauernhofbesuch.

Darum steht die außerschulische Bildungsarbeit, wie sie die „Lernort-Bauernhof“-Akteure anbieten, im Fokus der „didacta“-Gemeinschaftsschau. Verschiedene Partner informieren die Fachbesucher über die zahlreichen Möglichkeiten, mit denen Kindern und Jugendlichen über die Bildungsarbeit in Kitas und Schulen hinaus auf Bauernhöfen und naturnahen Lernorten Wissen zum Entstehen von Nahrungs- und Lebensmitteln vermittelt werden kann.

Die „Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ist auf der „didacta“ zugleich ein Treffpunkt von Verbänden und Institutionen, deren Akteure sich in der Bildungsarbeit für Schulkinder engagieren, wie etwa die Mitglieder vom Forum Lernort Bauernhof. Auch der Fachausschuss „Außerschulisches Lernen“ vom didacta-Verband folgt der Einladung auf die Gemeinschaftsschau und nutzt zudem deren Nachbarschaft, indem er auf einer Sonderfläche zum Thema „Lernen zum Anfassen“ außerschulische Lernorte mit ihren Themen und Angeboten präsentiert.

Die Bildungsmesse „didacta“ auf dem Stuttgarter Messegelände ist vom 7. bis 11. März 2023 täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte für Fachbesucher kostet 15,00 Euro; ab 13.00 Uhr 10,00 Euro. Details auf www.messe-stuttgart.de/didacta.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen: Die didacta-Gemeinschaftsschau (Symbolbild 2022).

  • Infos für Lehrkräfte und Erzieherinnen: Der i.m.a e.V. auf der didacta (Symbolbild 2022).

  • Information und Orientierung: Fachgespräch auf der didacta (Symbolbild 2022).

Landwirtschaft & Ernährung: Magnete der Bildungsarbeit

Die "didacta", Europas größte Bildungsmesse, war für die Teilnehmer auf vielen Ebenen ein schöner Erfolg. Neben den Angeboten an Lehr- und Lernmaterialien stand praktisches Erleben bei der Wissensvermittlung bei den Besuchern besonders hoch im Kurs.

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Landwirtschaft & Ernährung: Magnete der Bildungsarbeit

Gemeinschaftsschau überzeugt durch Vielfalt der Angebote

Anfassen, Ausprobieren, Adaptieren – das waren die wesentlichsten Merkmale bei der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auf der am Wochenende in Stuttgart zu Ende gegangenen Bildungsmesse „didacta“. Bei Lehrkräften, Erzieherinnen und weiteren Experten der pädagogischen Berufe standen neben der Wissensvermittlung und Präsentation von Lehr- und Lernmaterialien vor allem die Mitmachangebote der 17 Partner-Institutionen der vom i.m.a e.V. organisierten Gemeinschaftsschau im Mittelpunkt des Interesses. Die Organisatoren der „didacta“ zählten mehr als 56.000 Besucher, die sich an fünf Tagen in fünf Messehallen bei 730 Ausstellern informiert haben.

Getreu dem Motto „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ war das Fachpublikum der Gemeinschaftsschau auf der „didacta“ besonders an der Wissensvermittlung durch praktisches Erleben interessiert. Wo immer ausprobiert und mitgemacht werden konnte, bildeten sich große Gruppen interessierter Pädagogen, die nach Anregungen für ihre Bildungsarbeit suchten. Fündig wurden sie u.a. an der i.m.a-Getreidetheke, beim Landeszentrum für Ernährung und dem Milchwirtschaftlichen Verein, beide aus Baden-Württemberg, beim Deutschen Angelfischerverband und dem Deutschen Jagdverband oder beim Zentralverband Gartenbau sowie bei den Akteuren verschiedener Initiativen, die über Bauernhöfe mit ihren vielseitigen Bildungsangeboten als außerschulische Lernorte informieren.

Neben klassischen Mitmachen-Aktionen, wie etwa der Herstellung von Butter aus Sahne, der Identifizierung verschiedener (Wild-) Tierarten oder dem Mahlen von Getreide, waren es immer wieder die verblüffenden Aktionen, die für Begeisterung sorgten: So konnten z.B. Bilder aus Blüten frischer Schnittblumen gestaltet und dabei viel Wissen über Pflanzen und deren Wachstum vermittelt werden. Und bei einem Getränketest zeigten sich die Gäste überrascht, wie viel Zucker in vermeintlich zuckerarmem Tee „versteckt“ werden kann.

Neben dem Fachpublikum fand die Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ auch in der Politik Interesse. Nahezu täglich ließen sich Repräsentanten aus dem Landtag und der Landesregierung von Baden-Württemberg über die Themen und Bildungsmaterialien der Aussteller informieren. Dabei wurde auch die Gelegenheit genutzt, um über Probleme und andere Herausforderungen in der Bildungsarbeit zu sprechen. Dass dabei in Einzelfällen sogar Zusagen für Fördermittel gemacht wurden, verdeutlichte, wie sehr die Gemeinschaftsschau auf der Bildungsmesse nicht nur Bedeutung als Plattform für einen Dialog zwischen Lehrkräften und Bildungsinstitutionen hat, sondern wie sie auch für den Austausch mit politischen Entscheidungsträgern genutzt werden kann. – Die nächste „didacta“ findet vom 20. bis 24. Februar 2024 in Köln statt. amet.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Hülsenfrüchte erkennen und zuordnen: Ein Wissensspiel, über das Ernährungsthemen transportiert werden können.

  • Fischarten und ihre Lebensgewohnheiten: Hier lässt sich Verständnis für Artenvielfalt und Gewässerschutz vermitteln.

  • Selbstversuch an der Haferquetsche: Im Dialog über Nahrungsmittel lassen sich sogar Deutschkenntnisse trainieren.

Landwirtschaft ganzheitlich erleben in Brandenburg

Wir sind weiterhin unterwegs - bei unseren Foto-Touren durch Deutschland, zu Betrieben der i.m.a-Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung", und zu Betrieben, die künftig Hofbesuchern zeigen wollen, wie verantwortungsvoll sie Tiere halten.

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Landwirtschaft ganzheitlich erleben in Brandenburg

Wie vielseitig Landwirtschaft ist, kann etwa eine Autostunde südlich der Berliner Großstadtgrenze erlebt werden. Inmitten der kaum hügeligen Landschaft zwischen Niederem Fläming und dem Niederlausitzer Grenzwall liegt das Reha-Gut Kemlitz. Es gehört zur Arbeiterwohlfahrt von Brandenburg, die auf dem Gut auch Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigt.

Die gemeinnützige GmbH ist ein gutes Beispiel für die Integrationskraft der Landwirtschaft. 35 Mitarbeiter und zwei Auszubildende kümmern sich hier um Milchvieh und Schweine, Gänse, Pferde und Dammwild, um Landtechnik, Großküchenbetrieb und Verwaltung. Auf den umliegenden tausend Hektar Acker- und Grünland wird nicht nur das Tierfutter angebaut. Zwischen achtzig und 120 Hektar Anbaufläche stehen für den Anbau von Kartoffeln zur Verfügung, von denen ein Großteil auf dem Betrieb zu geschälter Handelsware weiterverarbeitet wird. Reste aus der Produktion werden auf dem Bauernhof an die Märkischen Kartoffelschweine verfüttert, einer Kreuzung aus Alter Landrasse und Duroc-Schwein..

Ein ausgewogenes und nachhaltiges Verhältnis zwischen konventioneller Landwirtschaft und dem Naturschutz ist ein weiteres Merkmal des Betriebs. Das können Besucher erleben, wenn sie als Touristen auf Gut Kemlitz Urlaub machen. Besonders bei Berliner Schulklassen ist dieses Angebot beliebt, wenngleich wegen der Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie momentan auch alle Kinderferienaufenthalte abgesagt werden mussten.

Wir haben uns in den Ställen, den Produktionsräumen und Werkstätten umgesehen, sind bei der Getreideernte auf dem Mähdrescher mitgefahren, haben erlebt, wie der Ackerboden gestriegelt wird und konnten viele beeindruckende Fotos machen. In den nächsten Wochen werden wir sie zeigen - auf unserem Instagram-Account, bei Facebook, im "EinSichten"-Portal, hier auf dieser Homepage, in Broschüren und anderen Publikationen. Und wir hoffen, dass sich viele unserer Nutzer davon inspirieren lassen, um diesen oder einen anderen Betrieb zu besuchen, um sich einen eigenen, individuellen Eindruck von der Vielfalt der Landwirtschaft zu verschaffen.

 

  • Paradebeispiel: Rind der auf der Weide bei der Foto-Session

  • Seltene Gelegenheit: Einem Tierarzt über die Schulter schauen

  • Gastgeschenk: Aus dem EinSichten-Eimer schmeckts noch mal so gut.

Landwirtschaft hautnah erleben auf der Grünen Woche

Auf der Grünen Woche in Berlin steht die Landwirtschaft im Fokus der Öffentlichkeit. Der i.m.a e.V. lässt die Messebesucher anpacken, damit sie hautnah erfahren, was Bauern und Bäuerinnen leisten, um die Produktion von Nahrungsmitteln sicherzustellen.

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Landwirtschaft hautnah erleben auf der Grünen Woche

Der Wissenshof auf dem „ErlebnisBauernhof“ lädt zum Mitmachen ein

In einer Woche, am 19. Januar 2024, beginnt in Berlin die Grüne Woche. Zehn Tage zeigen Aussteller aus sechzig Ländern sowie zwölf deutschen Bundesländern, was die Landwirtschaft, Ernährungsindustrie und der Gartenbau zu bieten haben. Mittendrin in Halle 3.2 des Messegeländes lädt der i.m.a e.V. mit seinem Wissenshof zum Mitmachen ein. Im Fokus steht die Wertschöpfungskette vom Getreide zum Brot. Was die Landwirte im Großen produzieren, können die Messebesucher auf dem i.m.a-Wissenshof im Kleinen nachvollziehen.

„Vom Korn zum Brot“ heißt es auf dem i.m.a-Wissenshof in Halle 3.2 der Grünen Woche in Berlin. An vier Erlebnisstationen können Getreide gemahlen und Mehl gesiebt, Teig geknetet und Brötchen gebacken werden. Zudem lassen sich die Bestandteile von Getreidekörnern analysieren. So können Messebesucher nachvollziehen, worauf Landwirte beim Getreideanbau achten und wie die Ernte verarbeitet wird. Dabei wird der i.m.a e.V. an den Erlebnisstationen vom Grünen Labor Gatersleben und dem Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks unterstützt.

Von Montag- bis Freitagvormittag werden Schulklassen auf dem i.m.a-Wissenshof empfangen. Grund- und Oberschüler können dann ihr im Unterricht erworbenes Wissen in der Praxis prüfen. Mit diesem Angebot bereichert der i.m.a e.V. auch das neue Programm der Messe Berlin, die für Kinder und Jugendliche einen „young generation hub“ organisiert, der sich der beruflichen Bildung widmet. Während dort u.a. das i.m.a-Mitglied, der Deutsche Bauernverband auf die dreijährige Ausbildung zum Beruf des Landwirts fokussiert, bietet der i.m.a-Wissenshof einen emotionalen Einstieg in die Landwirtschaft.

Pressekonferenz und Pressegespräch für Grund- und Oberschüler

Für Redakteure von Schülerzeitungen, für Medienarbeitsgruppen der Schulen und alle anderen interessierten Schüler und Schülerinnen organisiert der i.m.a e.V. auch in diesem Jahr wieder seine beliebte Schülerpressekonferenz. In diesem Jahr wird es erstmals zwei Veranstaltungen geben, um damit dem großen Interesse gerecht zu werden.

Am Mittwoch, 24. Januar 2024, findet um 10.30 Uhr auf der Bühne vom „ErlebnisBauernhof“ in der Halle 3.2 die i.m.a-Schülerpressekonferenz für Schulkinder der vierten bis siebten Klassen statt. Das Thema: „Wie beeinflusst das Klima die Landwirtschaft?“ Einen Tag später, am 25. Januar 2024, sind Oberschüler um 10.00 Uhr zu Gast beim i.m.a-Schülerpressegespräch in der Brandenburg-Halle 21a. Dann geht es um das Thema „Wasser – die neue Währung der Landwirtschaft“. Auf beiden Veranstaltungen stehen Experten aus der Landwirtschaft, aus Wissenschaft und Politik bereit, um die Fragen der Schüler und Schülerinnen zu beantworten.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Unübersehbar: Der i.m.a-Wissenshof auf der Grünen Woche.

  • Ausprobierbar: Körner mahlen, Mehl sieben - all das geht auf dem i.m.a-Wissenshof.

  • Erlebbar: Die i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche.

Landwirtschaft kinderleicht: Paul – der Hund vom Bauernhof

Mit einem kostenlosen Vorlese- und Malbuch zu Themen der Landwirtschaft bereichert der i.m.a e.V. das Angebot an Kinderbüchern für die jüngsten Zielgruppen: Kita- und Vorschulkinder sowie Grundschüler der ersten Klassen. Ein Buch, das in Serie geht...

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Landwirtschaft kinderleicht: Paul - Der Hund vom Bauernhof

Neue Kinderbuchreihe schließt eine bedeutende Angebotslücke

Kinderbücher über die Landwirtschaft gibt es viele, gute sind jedoch selten. Noch seltener sind gute landwirtschaftliche Bücher für kleine Kinder. Regelmäßige Publikationen, die den Zielgruppen im Kindergarten- oder Vorschulalter Themen der Landwirtschaft in einem Fortsetzungsformat vermitteln, fehlten bisher auf Bundesebene. Mit Paul, dem Hund vom Bauernhof, schließt der i.m.a e.V. jetzt diese Lücke. Das Vorlese- und Malheft vermittelt Kita- und Vorschulkindern sowie Grundschülern der ersten Klassen, wie der Alltag auf einem Bauernhof abläuft, wie die Tiere leben und Nahrungsmittel erzeugt werden. Verschiedene Testaktionen haben gezeigt, dass dieses neue Format bei den Zielgruppen auf großes Interesse trifft.

Mit Paul, dem Hund vom Bauernhof, soll schon den Kleinsten vermittelt werden, wie auf dem Feld gearbeitet wird, wie es um die Ernährung von Mensch und Tier bestellt ist, welche Bedeutung die Nährstoffversorgung für das Pflanzenwachstum hat oder wie wichtig Artenvielfalt und Naturschutz sind. Die Ausmalseiten laden die Kinder dazu ein, sich intensiver mit den farbigen Darstellungen zu beschäftigen und die Inhalte zu reflektieren. Eltern können das Heft zum Vorlesen nützen und gemeinsam mit ihren Kindern die Themen besprechen. Es eignet sich auch für Leseanfänger.

Die Geschichten von Paul, dem Hund vom Bauernhof, bringt der gemeinnützige i.m.a e.V. gemeinsam mit Sattler Agrar Media auf den Markt. Sie sind kostenlos als Einzelhefte oder im Abonnement erhältlich (www.ima-shop.de). Auch das ist, wie der vollständige Verzicht auf Werbung, ein Novum im Bereich der landwirtschaftlichen Kinderliteratur für die jüngsten Zielgruppen.

Mit seinem vielfältigen Medienangebot will der i.m.a e.V. sowohl Erzieherinnen und Lehrkräften als auch Eltern Hilfsmittel an die Hand geben, die eine kindgerechte Wissensvermittlung über die Herkunft von Nahrungsmitteln und die Produktion von Lebensmitteln sowie über Ernährung und Naturbildung erleichtern. „Für Kinder, die lesen und schreiben können, gibt es bereits eine größere Auswahl geeigneter Bücher und Magazine am Markt“, erklärt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Schwieriger ist es, landwirtschaftliche Themen Kindern zu vermitteln, die vor allem durch Bilder erreicht werden.“

Nach dem großen Zuspruch für seine Mal- und Lesehefte „Brötchen, Milch und Marmelade“ sowie „Von der Saat zum Korn – mit großen Maschinen“ will der i.m.a e.V. diesen Erfolg jetzt mit Paul, der Hund vom Bauernhof, als exklusive Serie für kleine Kinderhände fortschreiben.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Titelseite des Kinderbuches: Paul - Der Hund Vom Bauernhof

Landwirtschaft macht Schule – Wissen aus erster Hand

Mit der neuen Initiative "Landwirtschaft macht Schule" können sich Lehrkräfte künftig professionelles Wissen in den Unterricht holen: Die Praktiker vom Hof stellen sich an die Seite der Pädagogen und veranschaulichen, wie Landwirtschaft funktioniert.

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Landwirtschaft macht Schule – Wissen aus erster Hand

Landwirtinnen und Landwirte machen Bildungsarbeit im Unterricht

Niemand kann authentischer über die Landwirtschaft informieren als die Menschen, die täglich auf den Feldern und in den Ställen arbeiten: Landwirtinnen und Landwirte. Sie genießen bei der Bevölkerung und gerade auch bei Schulkindern und Jugendlichen eine hohe Glaubwürdigkeit. Lehrkräfte nutzen daher gerne außerschulische Bildungsangebote, die von der Landwirtschaft angeboten werden. Die neue Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ geht einen Schritt weiter: Landwirtinnen und Landwirte werden künftig im Schulunterricht an der Seite von Lehrkräften Wissen zur Produktion von Nahrungsmitteln, zur Tierhaltung, der Arbeit und dem Leben in der Landwirtschaft vermitteln – authentisch, anschaulich und anregend.

Die neue Bildungsinitiative „Landwirtschaft macht Schule“ bringt Landwirtinnen und Landwirte mit Lehrkräften zusammen. Auf der Internetseite www.landwirtschaftmachtschule.de registrieren sich die Praktiker der Landwirtschaft, die in die Schulen gehen wollen. In den Agrar-Experten finden Lehrkräftedie geeigneten Bildungspartner, die den Unterricht durch ihr Wissen bereichern, wenn das Thema „Landwirtschaft“ auf dem Stundenplan steht – kostenlos.

„Landwirtschaft macht Schule“ ist jedoch mehr als nur ein „matching tool“. Die Initiative sorgt dafür, dass die Landwirtinnen und Landwirte gut vorbereitet in den Unterricht kommen. Dafür werden sie in Fortbildungen qualifiziert. Zudem kann ihnen ein in der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit bisher einmaliges Handwerkszeug zur Verfügung gestellt werden – ein Modulkoffer, der sich an die Themen anpassen lässt, über die Landwirtinnen und Landwirte im Unterricht berichten wollen. Modulkoffer und Unterrichtsmaterial stellen viele Bauernverbände auf Kreis- oder Landesebene bereit. Beim i.m.a e.V. können die Modulkoffer auch erworben werden.

Erfahrungen mit dem Einsatz der Bildungspartner im Schulunterricht wurden bisher z.B. in Bayern und Nordrhein-Westfalen gesammelt. Jetzt geht es darum, bundesweit viele weitere Landwirtinnen und Landwirte zu qualifizieren. Großes Potential gibt es dabei unter den mehr als 700 Agrar-Scouts, die bereits in der Verbraucherkommunikation aktiv sind. Sie auch für einen Einsatz in Schulen zu spezialisieren, ist ein weiteres Ziel der Initiative, die gemeinsam vom i.m.a e.V. und dem Forum Moderne Landwirtschaft e.V. ins Leben gerufen wurde. Auch Betriebe, die als „Lernort Bauernhof“ fungieren und Tierhalter, die sich in der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ engagieren, sind potenzielle Bildungspartner für den Schulunterricht.

Wer an dieser wichtigen Aufgabe im Interesse einer Bildung für nachhaltige Entwicklung(BNE) von Kindern und Jugendlichen mitwirken möchte, kann sich auf www.landwirtschaftmachtschule.de informieren und auch das direkte Gespräch mit der Initiativ-Koordinatorin Josephine Glogger-Hönle suchen – per Telefon oder E-Mail (0160 8358904; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

 

 

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  • Lehrerin und Landwirt: Anschaulicher Unterricht zur Geflügelhaltung (Symbolbild).

  • Bildungspartner: Gemeinsame Wissensvermittlung durch Lehrer und Landwirtin (Symbolbild).

Landwirtschaft macht Schule: Training der Trainer

Immer mehr Landwirte und Landwirtinnen gehen in die Schulen, um im Unterricht über ihre Arbeit zu informieren. Um dabei Hemmschwellen abzubauen und Selbstsicherheit zu trainieren, gibt es jetzt spezielle Seminare, die fit für den Unterricht machen.  

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Landwirtschaft macht Schule: Training der Trainer startet

Wie sich Bildungsbotschafter für den Einsatz in Schulen qualifizieren können

Nicht jeder Landwirt und jede Landwirtin traut es sich zu, über die Arbeit vor einer größeren Gruppe zu sprechen. Besonders herausfordernd erscheint manchen Praktikern vom Land die Vermittlung ihres Wissens vor einer Schulklasse. Gerade diese Scheu ist häufig eine Hemmschwelle vor einem Engagement als Bildungsbotschafter in der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“, bei der Landwirte und Landwirtinnen ihr Wissen in den Unterricht einbringen.

Hohe Glaubwürdigkeit bei Kindern und Jugendlichen genießt die authentische Wissensvermittlung, die Landwirte und Landwirtinnen im Rahmen der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ leisten. Für diese Bildungsarbeit bietet der i.m.a e.V. vielfältige Unterstützung. Sie reicht von Leitfäden für die Unterrichtsgestaltung über umfangreiches Lehr- und Lernmaterial bis zu einem Bildungskoffer mit vier Themenmodulen, mit denen sich Tierhaltung, Landtechnik sowie der Anbau von Nutzpflanzen und Getreide auch abseits von Feld und Bauernhof im Klassenraum veranschaulichen lassen.

Neben den bislang erfolgreich etablierten Online-Schulungen, in denen den Landwirten und Landwirtinnen erläutert wird, wie sie ihre Themen an der Seite von Lehrkräften im Schulunterricht vermitteln können, gibt es jetzt auch Präsenz-Seminare mit Kommunikationstrainern. Sie sollen dabei helfen, die Scheu vor Auftritten vor größeren Gruppen, insbesondere Schulklassen zu bewältigen.

Selbstsicherheit trainieren

Mehr noch als die eher auf Bildungsinhalte fokussierten Online-Schulungen zielen die als Präsenz-Angebote organisierten Trainings darauf ab, das selbstsichere Auftreten der Teilnehmer zu verbessern und den Umgang mit den Herausforderungen vor einer Schulklasse zu bewältigen. Dafür setzt die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ Trainer der Andreas Hermes-Akademie und aus den Reihen der AgrarScouts ein, die als Botschafter der modernen Landwirtschaft für den Verbraucherdialog geschult sind.

Die Expertinnen und Experten trainieren die Seminar-Teilnehmer im souveränen Auftreten vor Schulklassen unterschiedlicher Altersstufen, im Umgang mit Reizthemen und der Gestaltung von Lernumgebungen (Classroom-Management). Ferner wird die Vorbereitung und Planung von Unterrichtseinheiten geübt, auch und insbesondere unter Aspekten einer Integration von Nachhaltigkeit und einer sogenannten „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), wie sie die Kultusministerien der Bundesländer anstreben.

Je nach Bedarf können die Trainings als halb-, ein- oder zweitägige Veranstaltung gebucht werden. Weitere Details, auch zu den Kosten, stehen im Internet auf www.landwirtschaftmachtschule.de.

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Selbstsicher im Unterricht: Eine für den Auftritt vor einer Klasse trainierte Landwirtin kann den Lehrer im Unterricht gut unterstützen (Symbolbild; LmS/MM).

Landwirtschaft ohne bayerische Leistungsschau

Mit der Absage des Oktoberfestes in München fällt auch das Zentral-Landwirtschaftsfest aus, hat der Bayerische Bauernverband bestätigt. Der i.m.a e.V. hatte bereits nach der "didacta"-Absage erklärt, sich in 2020 an keinen Messen mehr zu beteiligen.

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Landwirtschaft ohne bayerische Leistungsschau

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter haben nicht nur das weltberühmte Oktoberfest abgesagt. Wegen der Covid-19-Pandemie muss auch das zeitgleich geplante Zentral-Landwirtschaftsfest ausfallen. Das hat inzwischen auch der Bayerische Bauernverband bestätigt, der Ausrichter der landwirtschaftlichen Leistungsschau ist.

Söder und Reiter hatten entschieden, wegen der unkalkulierbaren Ausbreitungsgefahr des Virus durch Großveranstaltungen, dass das Oktoberfest und ähnliche Feste in ganz Bayern in diesem Jahr nicht stattfinden dürfen. Und „wenn das Oktoberfest nicht stattfindet, kann es auch das Zentral-Landwirtschaftsfest nicht geben“, hatte Reiter erklärt.

Der bayerische Bauerpräsident Walter Heidl bedauerte die Absage vom Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF). Er zeigte jedoch auch Verständnis für die Entscheidung: „Die Gesundheit geht vor“, sagte er in München. Zugleich erinnerte Heidl an die Bedeutung der Veranstaltung. Das ZLF findet seit mehr als zweihundert Jahren alle vier Jahre am Rande des Oktoberfestes statt. „Unter den rund 300.000 Besuchern kommt rund ein Drittel aus dem städtischen Raum“, erläuterte Heidl. Diese Zielgruppen seien für die landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit von besonderer Bedeutung. Darum, so Heidl weiter, komme es jetzt darauf an, die Verbraucher auf anderen Wegen darüber zu informieren, „wie die Landwirtschaft arbeitet, wie Nahrungsmittel erzeugt werden und wie wichtig es ist, die regionale Versorgung zu sichern“.

Auch der i.m.a e.V. bedauert die Absage des Zentral-Landwirtschaftsfestes. Diesmal wollte man sich erneut an der Seite der bayerischen Landfrauen präsentieren und über die Erzeugung unserer Nahrungsmittel informieren. Als jedoch deutlich wurde, dass immer mehr Publikumsveranstaltungen wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt werden mussten, hatte der Verein beschlossen, alle seine Beteiligungen an Messen, Kongressen und Tagungen für dieses Jahr abzusagen; darunter auch seinen Auftritt beim ZLF.

Die erste Veranstaltung mit i.m.a-Beteiligung, die in diesem Jahr abgesagt werden musste, war die „didacta“. Die größte europäische Bildungsmesse war ursprünglich für Ende März in Stuttgart geplant. Die Messe findet im Jahresrhythmus in drei deutschen Städten statt; nach Stuttgart wären Hannover und Köln die nächsten Standorte gewesen. Inzwischen steht fest, dass die „didacta“ nun im kommenden Jahr in Stuttgart stattfinden soll. Damit verschiebt sich der Rhythmus der Messeorte um ein Jahr.

Ob das Zentral-Landwirtschaftsfest auch nur um ein Jahr verschoben werden und dann 2021 wieder begleitend zum Oktoberfest in München stattfinden kann, ist momentan noch unklar.

  • Oktoberfest und Zentral-Landwirtschaftsfest sind alle vier Jahre eine Einheit (Foto: BBV)

  • Landtechnik ist ein wesentlicher Teil vom Zentral-Landwirtschaftsfest

  • Bauernpräsident Heidl bedauert die Absage vom Zentral-Landwirtschaftsfest

  • Kinder begeistern sich immer für die Tierschau beim Zentral-Landwirtschaftsfest

Landwirtschaft: Garant der Ernährungssicherheit

Die neue Studie zum "Image der deutschen Landwirtschaft" verdeutlicht die Bedeutung der Branche für unsere Gesellschaft und das Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit. Dabei zeigte sich ein Bewusstsein der Menschen für die Probleme der Landwirte.

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Landwirtschaft: Garant der Ernährungssicherheit

Repräsentative Umfrage zu Aspekten, die eine Versorgung beeinflussen

Die Mehrheit der Bevölkerung vertraut darauf, dass die deutsche Landwirtschaft auch in Krisenzeiten die Ernährungssicherheit gewährleistet. 56 Prozent der Bundesbürger haben dies in einer repräsentativen Umfrage bestätigt, die der gemeinnützige i.m.a e.V. jetzt präsentiert hat. In der Studie zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ wird auch deutlich, was die Verbraucher als wichtig erachten, damit die Ernährungssicherheit von der Landwirtschaft weiterhin gewährleistet werden kann. Neben angemessenen Preisen sind es vor allem mehr Freiheiten für die Berufsausübung.

Eine angemessene Entlohnung für landwirtschaftliche Erzeugnisse ist Voraussetzung dafür, dass auch künftig die Ernährungssicherheit in Deutschland gewährleistet werden kann. Diese Auffassung vertritt die Mehrheit der Bevölkerung. 93 Prozent der Befragten haben dies in der i.m.a-Studie zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ bekundet.

Nicht weniger wichtig erscheint den Menschen, dass den Bauern und Bäuerinnen mehr Freiheiten bei der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen gewährt werden. 84 Prozent der Befragten haben entsprechend votiert. Zudem sind 83 Prozent der Bevölkerung davon überzeugt, dass auch momentan nicht verfügbare Flächen für den Nahrungsmittelanbau genutzt werden sollten, um die Ernährungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Überhaupt wird in der Umfrage deutlich, dass weite Teile der Bevölkerung Restriktionen und Vorschriften für Landwirte ablehnen. So werden weniger Umwelt- und Artenschutzauflagen für landwirtschaftliche Flächen und weniger Nachweispflichten für Landwirte von sechzig bzw. 59 Prozent der Befragten als Voraussetzungen für die Gewährleistung der Ernährungssicherheit genannt. Und immer noch die Hälfte der Bevölkerung plädiert dafür, auf Ackerland keine Photovoltaik-Anlagen zu errichten.

Über die i.m.a-Studie
Die Umfrage zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ führt der gemeinnützige Verein im Abstand von fünf Jahren durch. Die aktuelle Studie wurde erstmals als Online-Befragung durchgeführt, da sich in der Demoskopie die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass viele Bevölkerungsteile nicht mehr hinreichend auf herkömmlichen Kommunikationswegen, etwa über das Festnetztelefon, erreicht werden. In diesem Zusammenhang wurde auch die Zahl der Befragten auf 2.225 Personen (ab 16 Jahren) deutlich erhöht. Durch die Umstellung der Erhebungsmethode sind die Ergebnisse vorheriger Studien nicht direkt mit den aktuellen Daten vergleichbar. Die Befragung und Auswertung wurde vom pollytix Institut im Auftrag des i.m.a e.V. durchgeführt. Die gesamte Studie auf www.ima-agar.de/wissen.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Großes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft

  • Der Landwirtschaft wichtige Themen sind auch in der Bevölkerung präsent.

Landwirtschaftl. Leistungsschau mit Bildungsangeboten

Schon jetzt sollten sich Lehrkräfte, Kita-Gruppen und Redakteure von Schülerzeitungen anmelden, um beim Landwirtschaftlichen Hauptfest an dem wohl umfangreichsten Bildungsprogramm teilnehmen zu können, dass es bisher auf dem "LWH" gegeben hat.

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Landwirtschaftl. Leistungsschau mit Bildungsangeboten

Großes Aktionsprogramm für Schulklassen auf dem „LWH“ in Stuttgart

Das hat es in dieser Vielfalt bisher noch nicht gegeben auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart – der größten Agrar-Leistungsschau in Baden-Württemberg: Rallyes über das Messegelände, einen Wissenshof, Expeditionen in den Kuhstall sowie eine Pressekonferenz – und das alles speziell für Kita- und Schulkinder. Vom 25. September bis 3. Oktober 2022 wartet die kurz „LWH“ genannte Agrar-Messe mit einem Bildungsangebotauf, das auf der alle vier Jahre stattfindenden Veranstaltung ohne Beispiel ist.

Während sich auf dem Cannstatter Wasen die Kirmes-Karussells drehen, dreht sich nebenan in der Messehalle 1 vom „LWH“ alles um die Bildung. Auf einem Wissenshof erwarten der Bauernverband Baden-Württemberg, die Initiative Lernort Bauernhof und die Bildungsexperten vom i.m.a e.V. Lehrkräfte mit ihren Schulklassen und Eltern mit ihren Kindern. Kleine und große Besucher können das Melken einer Kuh üben und zugleich viel Wissenswertes über die Milch erfahren. Außerdem kann man sein Wissen zur Artenvielfalt testen; insbesondere über Bienen.

Auf dem Wissenshof starten auch Führungen über das Messegelände, die eigens für die jüngsten Besucher konzipiert sind – Kindergarten- und Schulkinder der ersten und zweiten Klassen. Schüler der dritten bis sechsten Klassen können auf dem Wissenshof zu einer Entdeckungstour durch die Messehalle starten und an vielen Stationen Aufgaben lösen. Dabei erfahren die Kinder u.a. wie aus Getreidekörnen Mehl und Brot entstehen, wie man sich gesund und vielfältig ernährt oder wie jeder Einzelne von uns etwas für das Tierwohl tun kann. Ältere Schüler und Jugendliche können an einer Rallye über das gesamte Messegelände teilnehmen. Auch dabei sind an den Stationen Fragen zu beantworten und Aufgaben zu bewältigen. Bei allen Aktionen gibt es kleine Preise zu gewinnen.

Während das Melken auf dem Wissenshof an einer Kunstkuh geübt wird, kommen Schulkinder bei der Expedition in den Kuhstall echten Rindern ganz nah – beim Füttern, Melken oder der Herstellung von Sahne und Butter. Zudem erfahren sie, welche Produkte man noch aus Milch herstellen kann.

Am 28. September um 10.00 Uhr hat die i.m.a-Schülerpressekonferenz Premiere auf dem „LWH“. Das Thema des seit vielen Jahren auf der Grünen Woche in Berlin etablierten Dialogs zwischen Schülern und Agrar-Experten lautet in Stuttgart „Wie sicher ist unsere Lebensmittelversorgung?“. Teilnehmen können Schülerzeitungsredakteure, Medienarbeitsgruppen und alle interessierten Schulkinder.

Details zum Schülerprogramm auf dem „LWH“ stehen auf www.lwh-stuttgart.de/schuelerprogramm. Dort können sich Lehrkräfte mit ihren Klassen auch anmelden und Führungen buchen.

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Landwirtschaftliches Hauptfest 2022: Plakat zum Schülerprogramm

Landwirtschaftliche Bildung im Vorbeigehen

In der Lüneburger Heide hat ein Hoteldirektor eine Auswahl an i.m.a-Unterrichtspostern aufgestellt, um seinen Gästen die Landwirtschaft näherzubringen. Ein Engagement, das bei vielen Urlauberfamilien ankommt, und ein Vorbild für andere Regionen.

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Landwirtschaftliche Bildung im Vorbeigehen

Am Schnittpunkt von fünf Straßen liegt inmitten der südlichen Lüneburger Heide, zwischen Hannover, Bremen und Hamburg das Wellness-Hotel Heide Kröpke. Dessen Direktor Florian Schliephake liegt die Landwirtschaft am Herzen: „Mir ist es wichtig, dass die Menschen erfahren, wo ihre Lebensmittel herkommen und was die Landwirtschaft dafür leistet.“ Schliephake ist selbst auf einem Bauernhof groß geworden. Die Nachbarn des Vier-Sterne-Hotels, das er heute leitet, sind alles Bauernfamilien. 

Äcker und Felder dominieren das Bild der Heidelandschaft rund um das Hotel. Die Feriengäste, die hier Urlaub machen, suchen Ruhe und Entspannung, die sie bei ihren Wanderungen genießen können. Um seinen Gästen neben den Wellness-Angeboten des Hotels, neben Tennisplatz und Heide-See eine weitere Attraktion zu bieten, entdeckte Florian Schliephake beim i.m.a e.V. die Unterrichtsposter, mit denen Lehrkräfte ihren Schülern erklären, was auf den Feldern wächst und wie in der Landwirtschaft gearbeitet wird.

Das fand auch Schliephake interessant. Vor allem, weil sich damit ganz nebenbei Wissen vermitteln lässt. Der Vater von vier Kindern weiß, wie dankbar Eltern sind, wenn sie ihren Kindern anhand der Unterichtsposter erklären können, wie ein Traktor funktioniert oder woran sich Weizen von Roggen und anderem Getreide unterscheidet. „Während der Ferien und Feiertage haben wir viele Familien zu Gast“, erinnert sich der Hoteldirektor, „und es kommt immer wieder vor, dass wir den Kindern erklären dürfen, dass Kakao nicht von braunen Kühen kommt.“

Zu aktuell 14 Themen bietet der i.m.a e.V. Unterrichtsposter an. Einige davon stehen jetzt an den Wegen rund um das sieben Hektar große Hotel-Gelände an der Südheide. Schliephake hatte die Poster auf wetterfeste Tafeln aufziehen lassen und diese an Pfählen an den Wegesrändern aufstellen lassen. So ist (s)ein grüner Pfad entstanden, der neben der Erholung auch noch Bildung im Vorbeigehen bietet.

Inzwischen denkt der findige Hoteldirektor schon weiter. Im i.m.a-shop hat er Saatpakete entdeckt. Damit lassen sich daheim auf der Fensterbank, dem Balkon oder Garten Brotgetreide, Gartengemüse und nachwachsende Rohstoffe anbauen und Landwirtschaft im Kleinen nachvollziehen. „Das könnten tolle Geschenke für unsere jungen Gäste sein. Nachhaltiger als das fünfte Kuscheltier.“

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Vorbildlich: Hoteldirektor Florian Schliephake hat die i.m.a-Feldrandschilder zur Information seiner Gäste aufstellen lassen (Fotos: Hotel Heide Kröpke)..

  • Wissensvermittlung an den Wanderwegen: Die i.m.a-Feldrandschilder informeren über Themen der Landwirtschaft (Fotos: Hotel Heide Kröpke).

Landwirtschaftliche Bildungsarbeit für Politiker

Nicht nur Schulklassen zeigen Interesse an landwirtschaftlichen Themen auf der Grünen Woche in Berlin, wo der i.m.a e.V. auf seinen Wissenshof in Halle 3.2 einlädt. Auch Politiker aus Deutschland und Europa lassen sich gern kompetent beraten.

Medien-Information

Landwirtschaftliche Bildungsarbeit für Politiker

Die Internationale Grüne Woche ist auch ein Treffpunkt von politischen Entscheidern. Hinter den Kulissen der Verbrauchermesse in Berlin treffen sie sich, um über Themen der Land- und Ernährungswirtschaft, über Naturschutz und Verbraucherfragen zu beraten. Dabei orientieren sich viele Politiker auch in den Messehallen und suchen das Gespräch mit den Ausstellern, lassen sich deren Exponate vorführen und treten in den Dialog mit den Unternehmen und Institutionen.

Der i.m.a e.V. verhält sich dabei getreu seiner Satzung neutral und stellt sich dem Dialog mit allen interessierten Besuchern; auch denen aus der Politik. Im Fokus dabei steht immer die Vermittlung von Wissen zu den Themen der Landwirtschaft und Ernährung, die Kernthemen der Bildungsarbeit des gemeinnützigen Vereins sind.

Dabei interessieren sich viele politische Gäste auch dafür, wie der i.m.a e.V. seine Arbeit praktisch umsetzt. So hatte sich z.B. die Europa-Abgeordnete Ulrike Müller, die für die Freien Wähler in Bayern im europäischen Parlament agiert, darüber informiert, wie Themen der Landwirtschaft in den Bildungsplänen der Schulen verankert sind. Bundesfinanzminister Christian Lindner hingegen fand Interesse an den Innovationen, mit denen die moderne Landtechnik heute arbeitet und über die der i.m.a e.V. in seinen Lehr- und Lernmaterialien informiert.

Landwirtschaftsminister Cem Özdemir zeigte sich praktisch orientiert. Bei der Landjugend kurbelte der Politiker an der Getreidemühle und der Haferquetsche, die der i.m.a e.V. als Demonstrationsobjekte bereitgestellt hatte, um den Besuchern die Verarbeitung von Getreide zu veranschaulichen.

Auf diese Weise zieht die Bildungsarbeit des i.m.a e.V. Kreise und trägt dazu bei, dass Themen der Landwirtschaft auf vielen Wegen zu den Politikern gelangen, deren Entscheidungen auch Auswirkungen auf die Arbeit und das Leben der Bauernfamilien haben.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Ausgequetscht: Agrar-Minister Cem Özdemir bei der Haferflocken-Produktion.

  • Fach-Dialog: i.m.a-Messekoordinator Tobias Wilke im Gespräch mit der EU-Parlamentarierin Ulrike Müller.

Landwirtschaftliche Innovationen gewinnen Wettbewerb

Ein praktisches Bildungsprojekt und ein theoretisches Lernkonzept haben beim bundesweiten Wettbewerb „Das hat Potenzial“ gewonnen. Das besondere daran: Beide Ideen sind in der Landwirtschaft entstanden und dienen der außerschulischen Bildungsarbeit.

Medien-Information

Landwirtschaftliche Innovationen gewinnen Wettbewerb

Im Wettbewerb „Das hat Potenzial“ vom Netzwerk „Schulewirtschaft“ haben in zwei von vier Kategorien innovative Ideen aus der Landwirtschaft gewonnen. Dabei handelt es sich um ein Projekt der außerschulischen Bildungsarbeit, bei dem ein landwirtschaftlicher Betrieb als Lernort im Mittelpunkt steht, und um eine App, mit der sich unabhängig vom Schul- oder Lehrbetrieb Wissen trainieren lässt.

Der Agrarbetrieb Kuhpon in Mecklenburg-Vorpommern wurde für sein Projekt „Kuhstall macht Schule“ geehrt, für das er eine Kooperation mit dem Gymnasium in Neukloster geschlossen hat. Ein ganzes Schuljahr kommen die Achtklässler einmal im Monat auf den Betrieb, um ihr Wissen aus den Unterrichtsfächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik in der landwirtschaftlichen Praxis zu erweitern. Dann packen die Schüler und Schülerinnen mit an, lernen beim Melken, Füttern und den vielen anderen Tätigkeiten auf dem Bio-Bauernhof.

Mit diesem außerschulischen Bildungsprojekt hat Kuhpon in der Rubrik „Unternehmen“ gewonnen. In der Rubrik „Lehr- und Lernmedien zur ökonomischen Bildung“ war der Bauernverband Südbrandenburg erfolgreich.

Die AgrarQuiz-App des Bauernverbands unterstützt beim Lernen außerhalb des Präsenzunterrichts. Wie bei einer analogen Lernkartei lässt sich die Wissensvermittlung mit der App elektronisch trainieren. Kontrollfragen müssen beantwortet werden, Bilder und Links zu weiterführenden Inhalten können eingefügt werden. Auch ein Wissensduell mit anderen Nutzern der App lässt sich organisieren. So bietet sich die App insbesondere als Lerninstrument für Zwischen- und Abschlussprüfungen in der landwirtschaftlichen Bildung an.

Der Wettbewerb „Das hat Potenzial“ wird vom Netzwerk „SchuleWirtschaft“, einer Initiative vom Institut der deutschen Wirtschaft und der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Bereits seit neun Jahren werden jedes Jahr innovative Ideen geehrt. Preisgelder sind nicht vorgesehen.

  • (Foto: Schulewirtschaft Deutschland/Kuhpon)

  • (Foto: SchuleWirtschaft Deutschland/Kuhpon)

Landwirtschaftliche Lehrmittel für Lehrkräfte

Der i.m.a e.V. sucht den Kontakt zu Schulgeographen.

Erstmals wird sich der i.m.a e.V. auf dem 18. Bayerischen Schulgeographentag präsentieren, der morgen in Bayreuth beginnt und bis zum 10. März 2018 dauert. Zu der Fortbildungsveranstaltung werden etwa 200 Lehrkräfte erwartet. Für die Pädagogen und Studenten stehen in den Vorträgen und Arbeitsgruppen neben spezifischen Geographie-Themen auch didaktische Grundsatzfragen auf dem Programm.

„Für uns ist die Beteiligung an der Fachtagung von Interesse, weil landwirtschaftliche Themen häufig im Geographieunterricht behandelt werden“, erläutert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die Intention des gemeinnützigen Vereins. Die im Unterricht eingesetzten Schulbücher stellen die Praxis der Tierhaltung oder des Ackerbaus nicht immer korrekt dar. „Darauf wollen wir aufmerksam machen und unsere kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien vorstellen.“ Ziel sei es, Wissenslücken zu schließen und eine sachlich-neutrale Betrachtung der Landwirtschaft im Unterricht anzuregen.

Der i.m.a e.V. steht auf der Geographentagung an der Seite des Berufsstandes. „Wir engagieren uns gemeinsam mit dem bayerischen Bauernverband; er kennt die bayerische Schulszene bestens und steht zudem für die authentische Wissensvermittlung durch seine Mitglieder“, hebt Simon weiter hervor. Durch den Dialog mit den Lehrkräften und insbesondere auch den Lehramt-Studenten will man weitere Erkenntnisse für die Bildungsarbeit der Verbände gewinnen.

Anknüpfungspunkte für einen Dialog bietet das Tagungsprogramm mit Themensetzungen, die eine Nähe zur Landwirtschaft andeuten. Wenn über den „Boden – der gefährdete Lebensraum“ oder „Fairen Handel“ und „Klimawandel“ diskutiert werde, dürften auch landwirtschaftliche Aspekte eine Rolle spielen. Auch Beispiele aus Lehrplänen, wie z.B. Unterrichtsaufgaben zum Reisanbau in Italien oder der Genuss von Erdbeeren außerhalb der Saison, ließen auf landwirtschaftliche Expertise bei den Lehrkräften hoffen. „Wo sie fehlt, besteht die Gefahr, dass Schülern ein falsches Bild landwirtschaftlicher Zusammenhänge vermittelt wird“, so der i.m.a-Geschäftsführer.

Bereits mehr als 70.000 Lehrkräfte bundesweit nutzen die kostenlosen Materialien vom i.m.a e.V.; Tendenz zunehmend. Vor allem die Unterrichtsbausteine im Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Deren unterschiedliche Themen sind speziell für den Einsatz in der Primar- bzw. Sekundarstufe aufbereitet. Durch die Präsentation dieses Angebots auf dem Schulgeographentag hofft man weitere Leserkreise zu erschließen.

Landwirtschaftliches Lehrmaterial auf dem Prüfstand

Das Interesse an der Wissensvermittlung zu Themen der Landwirtschaft und Ernährung nimmt Jahr um Jahr zu. Darum überprüfen Experten die für die Bildungsarbeit zur Verfügung gestellten i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien immer wieder auf deren Eignung.

Medien-Information

Landwirtschaftliches Lehrmaterial auf dem Prüfstand

Ob in der außerschulischen Bildungsarbeit auf dem „Lernort Bauernhof“ oder bei den Initiativen „Landwirtschaft macht Schule“ und „EinSichten in die Tierhaltung“, ob im Magazin „lebens.mittel.punkt“ oder den Angeboten der „Expeditionen in die Landwirtschaft“ – bei allen vom i.m.a e.V. angebotenen Lehr- und Lernmaterialien steht deren Eignung für den Einsatz in den Schulen, auf den Bauernhöfen oder in der allgemeinen Verbraucherinformation immer wieder auf dem Prüfstand. Dabei geht es nicht allein darum, dass die Fakten stimmen müssen. Gerade bei den Unterrichtsmaterialien müssen auch die pädagogischen Ansprüche erfüllt werden. Darum werden die i.m.a-Materialien immer wieder strengen Prüfungen durch Didaktiker und andere Bildungsexperten unterzogen.

So wurde z.B. Lehramtsstudenten an den Universitäten von Oldenburg und Vechta der neue Bildungskoffer der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ präsentiert. i.m.a-Projektkoordinatorin Thale Meyer erläuterte den angehenden Lehrkräften das pädagogisch-didaktische Konzept des Bildungsangebots.

Landwirtinnen und Landwirte nutzen den aus vier Modulen bestehenden Bildungskoffer, um über ihre Arbeit zu berichten. Die Inhalte der Module – von Tiermodellen bis zur Landtechnik – dienen dazu, die Erläuterungen der Praktiker vom Hof im Schulunterricht zu veranschaulichen.

In den kommenden Wochen untersuchen die Studenten nun das Potenzial des Bildungskoffers, überprüfen das begleitende Lehrmaterial auf dessen Eignung für den Schulunterricht und machen ggf. Verbesserungsvorschläge. Die Erkenntnisse der beiden Studiengruppen werden ausgewertet, abgeglichen und dann zur Optimierung des bestehenden Angebots genutzt.

An anderer Stelle haben Experten vom landwirtschaftlichen Kreisverband Borken den i.m.a-Bildungskoffer untersucht. Auch hier hatte Thale Meyer zunächst das Konzept der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ erläutert. Dann ging es jedoch darum, zu überprüfen, ob die landwirtschaftliche Praxis in den vier Disziplinen Tierhaltung, Landtechnik, Nutzpflanzen und Getreide korrekt dargestellt wird und ob sie sich z.B. anhand der zur Verfügung gestellten Module sinnvoll erläutern lässt.

Eine Empfehlung aus dem Kreis der Agrar-Experten ist eine wichtige Grundlage für die Bereitschaft der Landwirtinnen und Landwirte, das i.m.a-Bildungsmaterial zu nutzen und damit in die Schulen zu gehen. Darum ist man immer wieder bestrebt, die Expertise des bäuerlichen Berufsstandes weitgehend zu nutzen und auch Praktiker in den Entstehungsprozess neuer Materialien einzubinden.

Auf diese Weise finden immer wieder theoretischer Anspruch und Anforderungen der Praxis zueinander. Dabei ist die Optimierung der Angebote des i.m.a e.V. ein permanenter Prozess im Interesse einer Verbesserung der Bildung und der Verbraucherinformation zu Themen der Landwirtschaft und Ernährung.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Expertenrunde: Angehende Lehrkräfte prüfen den Nutzwert des Bildungskoffers für den Schulunterricht.

  • Fach-Debatte: Agrar-Experten diskutieren das Einsatzspektrum des Bildungskoffers.

  • Fachreferat: Projektkoordinatorin Thale Meyer erläutert Details zum Konzept der Initiative "Landwirtschaft macht Schule".

Landwirtschaftliches Lernen ist jetzt Titelthema

Wer landwirtschaftliche Bildungsarbeit betreibt, braucht neben der Inspiration auch die Chance, seine Ideen praktisch zu erproben. Wie wir diese Herausforderungen gelöst haben, beschreibt eine Reportage über einen nicht alltäglichen Arbeitsplatz.

Medien-Information

Landwirtschaftliches Lernen ist jetzt Titelthema

Üblicherweise arbeiten wir beim i.m.a e.V. im Hintergrund und stellen lieber Landwirte und Landwirtinnen, Nutztiere und die gute landwirtschaftliche Praxis vom Stall bis auf den Acker in den Mittelpunkt unserer Arbeit und damit in den Fokus der Öffentlichkeit. Denn das ist Kern unserer Aufgabe: Darüber zu informieren, was die Landwirtschaft für uns alle leistet.

Dass nun nicht unsere Arbeit, sondern eine unserer Mitarbeiterinnen in den Mittelpunkt des medialen Interesses gerückt ist, macht uns nicht gleich verlegen, sondern erfüllt uns vielmehr mit Stolz. Denn es ist eine Bestätigung unserer Arbeit, die geleistet wird. Vom gesamten i.m.a-Team. Und in diesem Fall insbesondere von Thale Meyer, die bei uns ein Dreh- und Ankerpunkt der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit ist.

Das hatte auch die Redaktion der niedersächsischen „Stimme der Landwirtschaft" bemerkt, als die sich das Wochenblatt „Land & Forst“ in der bunten Medienwelt positioniert. Für deren Reportage über „Bildungsprojekte aus dem Bauwagen“ wurde „unsere" Thale zum Covergirl bzw. Titelmädchen, wie es unter Journalisten gerne heißt - wobei auf der Titelseite der Zeitschrift nicht nur unsere Kollegin, sondern auch Hofhund Basko und „Schorschi“ inmitten eines idyllischen Gartens abgebildet sind.

Der Garten ist Teil des Bauernhofs der Familie Meyer in Wiemerslande und „Schorschi“ ein Bauwagen, in dem Thale Meyer kreativ wirkt und einige der i.m.a-Initiativen und Bildungsprojekte steuert und weiterentwickelt. Das mag auf den ersten Blick verwundern, wo doch die zentrale Wirkungsstätte unseres gemeinnützigen Vereins das grüne Medienhaus in der Berliner Wilhelmsaue ist.

Aber für unsere vielen Medien und Materialien ist die räumliche Nähe zu einem echten Bauernhof, wie ihn die Familie Meyer mit sechzig Milchkühen und Mastbullen, mit Jungsauen, Ackerbau und Biogasanlage betreibt, von großem Vorteil: Dort werden aus dem landwirtschaftlichen Alltag heraus viele unserer Bildungsprojekte entwickelt und deren Umsetzung sowie die pädagogisch-didaktische Eignung für den Einsatz mit Schulkindern gleich in der Praxis erprobt. Und Thale Meyer ist die Urheberin vieler dieser Ideen, die auf dem Betrieb entstehen und getestet werden, bevor sie als i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien ihren Weg in den Schulunterricht, auf den Lernort Bauernhof, zu Verbrauchermessen und vielen Bildungsveranstaltungen finden.

Der landwirtschaftliche Betrieb ist zugleich auch ein Lernort, auf dem die Bauernhofpädagogin Thale Meyer Schulklassen empfängt, um den Kindern ein realistisches Bild der Landwirtschaft zu vermitteln und anhand praktischer Beispiele zu erklären, wie unsere Nahrungs- und Lebensmittel entstehen. Dabei ist die i.m.a-Mitarbeiterin Partnerin der Lehrkräfte, mit denen sie den Ablauf ihrer außerschulischen Bildungsarbeit auf dem Bauernhof verabredet.

Aus diesem reichen Erfahrungsschatz ist inzwischen eine neue Initiative entstanden, deren Motor Thale Meyer ist: Mit dem neuen „Netzwerk Lernort Bauernhof“ gibt es jetzt eine Plattform, die insbesondere landwirtschaftliche Erwerbsbetriebe vereint, auf denen Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche realisiert wird. Dieses Netzwerk ist eine ideale Ergänzung zur bereits eingeführten Initiative „Landwirtschaft macht Schule“, für die Landwirte in den Unterricht gehen, um dort an der Seite von Lehrkräften als authentische Bildungsbotschafter Wissen zu vermitteln. Es dürfte nicht wundern, dass Thale Meyer auch hierbei mitwirkt.

Mehr noch: Aus ihrem „Schorschi“ heraus organisiert sie auch die i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“, für die Landwirte ihre Betriebe öffnen, damit sich Verbraucher einen eigenen Eindruck von der Qualität der Tierhaltung in der modernen Landwirtschaft verschaffen können. Auch hier ist die unmittelbare Nähe der Frau vom Hof zu ihren Tieren ein Standortvorteil; lässt es sich doch mit Berufskollegen besser kommunizieren, wenn man auf fachlicher Augenhöhe miteinander spricht.

Es ließe sich noch viel mehr über Vorteile eines kreativen Arbeitsplatzes inmitten der Landwirtschaft berichten; z.B. darüber, dass wir mit einer weiteren Kollegin in Bayern auch auf einem Bauernhof im Süden der Republik über fachliche Kompetenz verfügen. Und wem ein Bauwagen als Arbeitsplatz auf den ersten Blick ein wenig anachronistisch erscheinen mag, der sei beruhigt: „Schorschi“ verfügt über alle modernen Kommunikationsmittel und ist damit ein Pendant zum Smart Farming der Landwirtschaft. So gesehen sind wir mit unseren „Satelliten“ der modernen Arbeitswelt bereits ein Stück voraus.

Der Artikel in der „Land & Forst“

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Bildungsprojekte aus dem Bauwagen: Titelseite einer „Stimme der Landwirtschaft“.

  • Kreativ im Bauwagen: Thale Meyer an ihrem nicht alltäglichen Arbeitsplatz.

  • Kreatives Umfeld: Thale Meyer bei den Milchkühen; nebenan vom Bauwagen.

Landwirtschaftliches Wissen in vollen Zügen genießen

Mit einer neuen Zeitschrift überrascht das i.m.a-Mitglied UFOP die Fahrgäste in den Zügen der Bundesbahn. Mit dem "Kultur-Pflanzen-Magazin" will man über Anbau und Nutzung einheimischer Öl- und Eiweißpflanzen aufklären und unterhaltend informieren.

Medien-Information

Landwirtschaftliches Wissen in vollen Zügen genießen

14.000 Ausgaben vom "Kultur-Pflanzen-Magazin" sind mit den Zügen der Deutschen Bundesbahn auf Reisen gegangen. Die Zeitschriften liegen in den Zügen aus - als kostenlose Lektüre für Fahrgäste. Damit will die UFOP, die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V., über die bei vielen Verbrauchern noch immer weitgehend unbekannte Nutzungsvielfalt dieser wertvollen Öl- und Eiweißpflanzen informieren.

Das Magazin ist wie eine klassische Publikums-Zeitschrift aufgemacht. Fernab der bisher bekannten fachlichen Aufklärung wird die komplette Wertschöpfungskette von Ackerbohnen über Süßlupinen und Sonnenblumen bis zu Raps und Sojabohnen erläutert. Das Heft überrascht mit Rezepten, Spielen für Kinder, Hintergrund-Stories und einer Fülle an praktischen Tipps.

Wer bisher dachte, die Vielfalt der Öl- und Proteinpflanzen erschöpfe sich vor allem durch den im Frühjahr gelb blühenden Raps, der zur Gewinnung von Biokraftstoffen verwendet werde, wird sein Urteil bei der Lektüre des Magazins schnell revidieren. Denn neben Themen des Klimaschutzes werden auch Aspekte der Artenvielfalt und des Landschaftsschutzes behandelt - und damit weit mehr Facetten aufgegriffen, als manch einem Verbraucher bisher bewusst sein dürfte.

In Zeiten der digitalen Informationsvielfalt ist die Investition in ein analoges Info-Medium ein ungewöhnlicher Kommunikationsschritt. Gleichwohl folgt er dem unverändert hohen Interesse breiter Bevölkerungskreise an gedruckten Informationen - zumal bei Themen, die sich für Laien nicht einfach erschließen lassen und die als Online-Angebot rasch weggeklickt werden können, während sich mit einer Zeitschrift Wissen in vollen Zügen nachhaltig vermitteln lässt. - Übrigens: Man muss nicht Bahn fahren, um das Magazin zu lesen. Es kann auch kostenlos online aufgeblättert werden.

 

 

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  • Das neue UFOP-Magazn: Titelseite mit Themenankündigungen

  • Das neue UFOP-Magazin: Kinderseite mit Spielspaß während der Zugfahrt.

Landwirtschafts- & Ernährungsthemen nah am Verbraucher

In der neuen Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin geht es um Tierwohl und Ferkelkastration, klimafreundliches leben und essen, Humus und Klimaschutz, Kochboxen und Kreativität in der Küche sowie um viele weitere spannende und nützliche Themen.

Medien-Information

Landwirtschafts- & Ernährungsthemen nah am Verbraucher

Das i.m.a-Lehrermagazin fokussiert auf Nachhaltigkeit und Tierwohl-Aspekte

Wie weit Verbraucherverhalten Einfluss auf die landwirtschaftliche Praxis haben kann, verdeutlicht die neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“.In dem Titelthema über Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration geht es auch um die Rolle der Konsumenten, die Fleisch mit Ebergeruch ablehnen, weshalb die Tiere kastriert werden. Zugleich behandelt die Zeitschrift in einer Reportage über „Das Glück der Schweine“ auch weitere Aspekte der Tierhaltung und spannt damit in gewohnter Weise einen breiten inhaltlichen Bogen zu gesellschaftlich kontrovers diskutierten Themen.

Das Titelthema in Ausgabe Nr. 44 vom Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ richtet sich mit seinem begleitenden Unterrichtsbaustein zur Tierhaltung und Schweinefleischproduktion an Lehrkräfte, die in der Sekundarstufe unterrichten. Ebenfalls für diese Zielgruppe geeignet ist ein Trendthema in Pandemie-Zeiten: Kochboxen, in denen aufeinander abgestimmte Lebensmittel zusammengestellt werden, mit denen sich komplette Mahlzeiten zubereiten lassen. Dieses Thema fördert nicht nur das Ernährungsbewusstsein junger Verbraucher und deren Kreativität in der Küche. Ebenso sollen damit Alltagskompetenzen befördert werden, etwa der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln, der Einkauf regionaler Produkte oder die Abfallvermeidung.

Auch jüngere Schüler befassen sich zunehmend mit dem Thema „klimafreundlich leben und essen“. Da das verfügbare Unterrichtsmaterial für diese Altersgruppe oft sehr komplex und anspruchsvoll ist, hat die Redaktion des Lehrermagazins den Unterrichtsbaustein „Gesund für mich und die Umwelt: nachhaltiges Verbraucherverhalten“ entwickelt. Darin wird das Thema am Beispiel Milch anhand leicht nachvollziehbarer, einfacher Faustregeln und altersgerechter Erklärungen behandelt.

Für den Einsatz in der Grundschule ist auch der zweite Unterrichtsbaustein konzipiert. Er widmet sich einem Thema, bei dem es um Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit geht: dem Humus. Erläutert wird, wie das „schwarze Gold“ Boden und Klima schützt und Pflanzen besser gedeihen lässt. Wie wichtig gerade für die Landwirtschaft die Humusqualität des Bodens ist, wird im Heft auch durch Experimente verdeutlicht, die im Schulgarten und auch daheim ausprobiert werden können.

Neben den vier Unterrichtsbausteinen informiert das Lehrermagazin über viele weitere kleine und große Themen aus Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung. Es gibt (Schul-)Buch-Rezensionen, viele Tipps, z. B. für Alternativen zu Bauernhofbesuchen in Pandemie-Zeiten, ein Rezept für einen leckeren Himbeer-Lassi sowie eine neue Ausgabe aus der Lexikon-Reihe „Farm und Food Wiki“. Der „lebens.mittel.punkt“ steht unter www.ima-lehrermagazin.de inklusive aller Unterrichtsbausteine und einem E-Learning-Portal für den kostenlosen Zugang im Internet bereit. Wer noch kein Abonnent ist, kann es über www.ima-agrar.de bestellen.

 

 

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  • Lehrermagazin "l.m.p": Titelthema zur Ferkel-Kastration.

  • Lehrermagazin Nr. 44: Unterrichtsbaustein zur klimabewussten Ernährung.

Landwirtschaftsminister schickt XXL-Kühlschrank auf die Reise

Mit einem übergroßen XXL-Kühlschrank will Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in vielen Orten dafür werben, dass die Bevölkerung weniger Lebensmittel wegwirft. Wie das geht, wurde im i.m.a-Magazin "lebens.mittel.punkt" schon häufig beschrieben.

Medien-Information

Landwirtschaftsminister schickt XXL-Kühlschrank auf die Reise

Jedes Jahr landen in Deutschland rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle auf dem Müll, rund sechzig Prozent davon in Privathaushalten. Darauf hat jetzt Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir aufmerksam gemacht. In Berlin präsentierte er einen vier Meter hohen Kühlschrank, den er als Informationssäule bis November durch zehn Städte schickt, um auf die Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam zu machen. Ziel ist es, so der Minister, diese Lebensmittelverschwendung in den kommenden fünf Jahren zu halbieren.

Mit dem XXL-Kühlschrank will das Ministerium zusammen mit den Verbraucherzentralen die Aktion „Zu gut für die Tonne“ neu beleben. Dabei handelt es sich um eine Kampagne gegen die Lebensmittelverschwendung und um einen Wettbewerb, bei dem seit 2016 jedes Jahr besondere Ideen und Initiativen prämiert werden, die zur Wertschätzung von Lebensmitteln beitragen.

Schon viel länger, nämlich bereits seit 13 Jahren, informiert das i.m.a-Magazin „lebens.mittel.punkt“ immer wieder über den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. In zahlreichen Beiträgen und mit Unterrichtsbausteinen für den Einsatz in allgemeinbildenden Schulen wird über Themen wie Lebensmittelverschwendung, die Abfallvermeidung bei Nahrungsmitteln oder die intelligente Vorratshaltung und das Konservieren von Lebensmitteln informiert.

Alle Beiträge, die zudem weit über das Thema „Zu gut für die Tonne“ hinausreichen, können kostenlos online gelesen und heruntergeladen werden. Dazu reicht die Eingabe eines Suchbegriffs auf der Internetseite des i.m.a-shops. Neben den Artikeln finden sich dort auch die Unterrichtsbausteine.

 

 

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  • Mehr Wertschätzung für unsere Nahrungsmittel: Artikel-Beispiele aus dem "lebens.mittel.punkt".

  • Zu gut für die Tonne: Kampagnen-Motiv des Bundeslandwirtschaftsministeriums (Foto BMEL).

Lebensmittel retten - nicht nur in der Aktionswoche

Vom 29. September bis 6. Oktober sind wir alle aufgefordert, Lebensmittel zu retten. So der Plan vom Bundeslandwirtschaftsministerium, das eine Aktionswoche ausgerufen hat. Doch zum Retten von Lebensmitteln braucht man eigentlich keine Aktionswoche.

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Lebensmittel retten - nicht nur in der Aktionswoche

"Kochen und Essen nach Maß" ist das Kernthema der Aktionswoche gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Das Bundeslandwirtschaftsministerium möchte damit darauf aufmerksam machen, dass wir auch mit passenden Portionsgrößen dazu beitragen können, weniger Lebensmittel wegzuwerfen.

An zweiter Stelle, gleich nach dem Vernichten von Lebensmitteln, die eigentlich noch verwertbar sind, steht die Zubereitung von zu großen Essensportionen. Das gilt sowohl für Privathaushalte, in denen die Reste nach dem Essen entsorgt werden, als auch für Kantinen, in denen die benötigten Mengen zur Verpflegung der Gäste falsch kalkuliert werden. So hat z.B. das Statistische Bundesamt ermittelt, dass allein im Jahr 2020 fast elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle weggeworfen wurden. Dabei handelte es sich nicht nur um Abfälle, wie sie bei der Zubereitung entstehen, also z.B. Obstschalen, Strünke oder Knochen, sondern auch um Speisenreste, die nicht aufgegessen wurden, sowie um nicht verkaufte Lebensmittel.

Während bei der Verpflegung in Kantinen und Restaurants etwa 1,9 Millionen Tonnen Speisereste entsorgt werden, sind es in Privathaushalten 6,5 Tonnen. Sie haben mit fast sechzig Prozent einen erheblichen Anteil an der Lebensmittelverschwendung.

Wie dieser Situation begegnet werden kann, will das Ministerium im Rahmen der Aktionswoche feststellen. Dazu werden bundesweit Ideen gegen die Lebensmittelverschwendung gesammelt. An der Aktion können sich sowohl Kantinen und Restaurants als auch Privathaushalte beteiligen. Jede Idee ist willkommen.

In seinem Magazin "lebens.mittel.punkt" thematisiert der i.m.a e.V. bereits seit vielen Jahren das Problem der Lebensmittelverschwendung. So hat er schon vor zwölf Jahren über das Problem berichtet und "Tipps und Ideen" vermittelt, um "Essbares in der Tonne" zu vermeiden. Auch die Kampagne "Zu gut für die Tonne" fand ihren Niederschlag in dem Magazin. Über die Vermeidung von Abfällen durch die richtige Vorratshaltung wurde in Heft 40 informiert, und Themen zur Nachhaltigkeit im Umgang mit Nahrungsmitteln finden sich in nahezu jeder Ausgabe vom "lebens.mittel.punkt".

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Aufruf zur Lebensmittelrettung: Plakat des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

  • Praktische Tipps zur Lebensmittelrettung: Einer von vielen Beiträgen im i.m.a-"lebens.mittel.punkt".

Lehr- und Lernmaterial zum selber lernen zuhause

Kinder und Jugendliche, die aufgrund veränderter Lernbedingungen in den Schulen angehalten sind, jetzt mehr zuhause zu lernen, finden im i.m.a-webshop eine Vielzahl geeigneter, kostenloser Materialien, mit denen sie sich weiterbilden können.

Medien-Information

Lehr- und Lernmaterialien zum selber lernen zuhause

Das Wissen zur Landwirtschaft hört nicht an der Stalltür oder am Feldrand auf. Die Kenntnisse über die Herkunft und Erzeugung unserer Nahrungs- und Lebensmittel reicht in viele Bereiche des täglichen Lebens hinein. Entsprechend können die i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien in vielen Schulfächern dazu dienen, das Wissen zu erweitern. Und viele der Materialien sind so aufgebaut, dass sie sowohl von Lehrkräften im Unterricht eingesetzt als auch von Schülern zum eigenverantwortlichen Lernen genutzt werden können. Damit bereichern sie gerade in Zeiten des sogenannten "homeschoolings" das Angebot kostenloser und online verfügbarer Materialien.

Das Arbeitsheft "Landwirtschaft im Wandel" für Schüler der Sekundarstufe I behandelt nahezu alle Aspekte eines der ältesten Berufe der Welt. Die Themen des Heftes umreißen die Geschichte der Landwirtschaft, behandeln deren Strukturwandel als Teil unserer Gesellschaft und beschreiben die vielfältigen Aspekte der bäuerlichen Arbeitsplätze.

Es werden die Konzepte der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft erklärt, Nutztierhaltung, Pflanzenschutz und Landschaftspflege thematisiert. Auch in der Gesellschaft kontrovers diskutierte Themen wie Gentechnik, der globale Handel oder die Erwartungen der Bevölkerung an die Landwirtschaft werden behandelt.

Beiträge zur Vermarktung der Produkte, den Wertschöpfungsketten und Erträgen sowie zur europäischen Agrarpolitik runden die modern gestaltete und mit vielen Aufgaben versehene Broschüre ab.

Ähnlich aufgebaut ist das Arbeitsheft "Vom Bauernhof zum Supermarkt", das für Schüler der Primarstufe konzipiert ist. Auch hier werden die Wertschöpfungsketten verschiedener Lebensmittel der Zielgruppe entsprechend altersgerecht erläutert. Die Palette reicht vom Brot über Feldfrüchte, Obst und Gemüse, bis zu Fleisch, Eiern und Milch. Neben der Erzeugung geht es um die Weiterverarbeitung, den Transport und die Vermarktung im Einzelhandel.

Da in der Landwirtschaft nicht nur Nahrungsmittel erzeugt werden, ist auch den nachwachsenden Rohstoffen, aus denen sich Öle und Energie gewinnen lassen, ein Kapitel gewidmet. Und schließlich blickt die Broschüre auch hinter die Kulissen von Transport und Handel mit deren spezifischen Besonderheiten.

Zu allen Themen finden sich jeweils Empfehlungen für weiterführende Literatur, es gibt Lerntipps sowie Anregungen für kleine Experimente und eigene Entdeckungen der Schüler.

Die i.m.a-Arbeitshefte "Landwirtschaft im Wandel" und "Vom Bauernhof zum Supermarkt" können im i.m.a-webshop kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden. Lehrkräfte können die Hefte auch als Klassensätze bestellen.

  • Wm Lws Im Wandel Bauernhof Supermarkt 200526 Bild 1

  • Wm Lws Im Wandel Bauernhof Supermarkt 200526 Bild 2

  • Wm Lws Im Wandel Bauernhof Supermarkt 200526 Bild 3

Lehrkräfte und Landwirte kooperieren im Schulalltag

Im „lebens.mittel.punkt“ beginnt eine neue Reihe, in der Landwirte und Lehrkräfte über ihre Erfahrungen in der gemeinsamen Bildungsarbeit im Schulunterricht berichten. Die Praxisberichte ergänzen die anderen Bildungsangebote und Beiträge im Magazin.

Medien-Information

Lehrkräfte und Landwirte kooperieren im Schulalltag

Neue Reihe im „lebens.mittel.punkt“ stellt bewährte Praxis-Modelle vor

Wie Landwirte den Schulunterricht bereichern können, ist Thema einer neuen Praxis-Reihe im i.m.a-Magazin „lebens.mittel.punkt“. Dort berichten Lehrkräfte und Landwirte, wie sie gemeinsam Schülerinnen und Schülern Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung spannend und lehrreich vermitteln.

Den Auftakt in der neuen Praxis-Reihe vom „lebens.mittel.punkt“ macht ein Beitrag über eine Landwirtin aus dem Raum Düsseldorf. Als Bildungsbotschafterin der i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ vermittelt sie in den Schulen die vielseitigen Aspekte der Wertschöpfungskette zum Thema „Milch“. Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler der ersten bis sechsten Klassen. Sie erfahren in zwei bis vier Unterrichtsstunden aus erster Hand wie Butter und Buttermilch oder Käse hergestellt werden. Neben den theoretischen Wissensgrundlagen gibt es auch praktische Übungen, bei denen die Herstellung der Lebensmittel und deren Verkostung zum Stundenplan gehören.

Die Bildungsbotschafter der i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ kommen auf Einladung von Lehrkräften in den Unterricht. So können z.B. die Lehrkräfte den Besuch eines Landwirts vorbereiten, indem sie im Einklang mit dem Bildungsplan die mit landwirtschaftlichen Themen korrespondierenden Schulfächer auswählen. Im Praxis-Beispiel aus der i.m.a-Zeitschrift sind es z.B. die Unterrichtsfelder „Natur und Lebensraum“, in dem über die Almwirtschaft berichtet wird, „Technik und Arbeitswelt“, um den Produktionsprozess in einer Käserei zu erläutern, oder „Zeit und Kultur“, um den Strukturwandel in der Landwirtschaft und Nutztierhaltung darzustellen.

Unterricht attraktiv und anschaulich gestalten

Mit der neuen Praxis-Reihe im „lebens.mittel.punkt“ bietet der i.m.a e.V. einerseits Anregungen für Lehrkräfte, wie sie ihren Unterricht durch die Einbindung der Bildungsbotschafter attraktiv und vor allem anschaulich gestalten können. Andererseits dienen die Beispiele auch anderen Landwirten als Motivation, selbst aktiv zu werden und damit einen Beitrag zu leisten, der einer Entfremdung von der Landwirtschaft in der jungen Bevölkerung entgegengewirkt.

Aus den Begegnungen der Schülerinnen und Schüler mit einem Landwirt entwickelt sich häufig ein gesteigertes Interesse an der Landwirtschaft über die im Unterricht behandelten Themen hinaus. Die logische Folge ist dann meist der Besuch der Schulklasse auf einem Bauernhof. Dort kann dann das zuvor in der Schule theoretisch und in Teilen auch praktisch vermittelte Grundlagenwissen unter den Bedingungen der realen Welt eines produzierenden Agrarbetriebs live erprobt werden.

Die aktuelle Ausgabe Nr. 58 vom „lebens.mittel.punkt“ kann auf www.ima-shop.de angefordert werden. Alle bisher publizierten Hefte stehen auf www.ima-lehrermagazin.de zur Verfügung.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Schwerpunktthema Nutztierzucht: Titelseite der neuen Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“.

  • Neue Themen-Reihe: Landwirtschaftliche Bildungsarbeit im Schulunterricht.

Lernen in der Landwirtschaft: Jetzt bewerben!

Das Interesse an einer Ausbildung in der Land- und Ernährungswirtschaft steigt jedes Jahr. Wer jetzt noch keinen Ausbildungsplatz in einem Betrieb gefunden hat, sollte sich beeilen, denn das neue Ausbildungsjahr für die grünen Berufe beginnt in Kürze.

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Lernen in der Landwirtschaft: Jetzt bewerben!

Die Perspektiven sind gut, doch die Zeit wird knapp: Wer sich für eine Ausbildung in der Land- und Ernährungswirtschaft interessiert, sollte schnell handeln. Denn zwischen dem 16. Juli und 1. August beginnt das neue Ausbildungsjahr auf den landwirtschaftlichen Betrieben. Bis dahin sollten Berufseinsteiger einen Arbeitgeber gefunden haben. Allerdings gibt es auch für Nachzügler die Möglichkeit, noch bis Ende des Jahres eine Ausbildung in der grünen Branche aufzunehmen.

Die 14 grünen Berufe werden zunehmend auch für Jugendliche interessant, die nicht aus der Landwirtschaft kommen und die auch sonst keine entsprechenden Erfahrungen haben. Mit inzwischen rund vierzig Prozent wächst der Anteil der Auszubildenden beständig, die keinen agrarischen Hintergrund haben. Im vergangenen Ausbildungsjahr wurden 13.368 neue Ausbildungsverträge in den grünen Berufen registriert; 07, Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Vielfalt der Berufsbereiche und die Perspektiven erleichtern denn auch den Einstieg in die Branche. Meist ist es das Interesse am Umgang mit Tieren oder die Arbeit in der Natur, die Jugendliche zu den grünen Berufen zieht. Zunehmend gewinnen inzwischen auch Aspekte der hohen Technisierung und des Einsatzes moderner Medien in der Land- und Ernährungswirtschaft an Bedeutung für die Berufswahl. Nicht zuletzt lockt die Chance, am Ende der Berufsausbildung ein Studium aufnehmen zu können.

Der i.m.a e.V. bietet in seinem Internetshop kostenlose Informationen zu den grünen Berufen. Der Deutsche Bauernverband hat mit „KrassGrün“ eine eigene Ausbildungsplattform eingerichtet, und freie Lehrstellen können in den Ausbildungsdatenbanken der Bundesländer recherchiert werden.

Vielseitig und abwechslungsreich - so ist die Ausbildung in der Landwirtschaft (Foto: BDL/Gräschke)

Lernen mit dem Wissensportal wird immer beliebter

Wissen zur Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung online erweitern - seit zwei Jahren geht das im Wissensbereich der i.m.a-Homepage. Der Erfolg ist beachtlich. Denn die Angebote werden nicht nur angeklickt, sondern vor allem intensiv genutzt.

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Lernen mit dem i.m.a-Wissensportal wird immer beliebter

Fast 180.000 Zugriffe auf die landwirtschaftlichen Bildungsangebote

Kartoffeln, Milch und Getreide sind die Themen, die Nutzer des i.m.a-Wissensportals am meisten interessiert haben. Seitdem das Bildungsangebot vor zwei Jahren im Internet auf der Homepage des Vereinsonline gegangen ist, wurde diese drei Themen von mehr als 12.000 Interessenten angeklickt. Fast 9.500 Nutzer haben sich dann auch mit den Aufgaben befasst. Alle 111 E-Learning-Themen, die der i.m.a e.V. als Schülerprogramm auf www.ima-agrar.de kostenlos offeriert, wurden von fast 180.000 Interessenten angeklickt.

„Für uns ist dieses Ergebnis eine Bestätigung dafür, dass wir mit unseren dualen Bildungsangeboten aus gedruckten und elektronischen Lehr- und Lernmaterialien auf dem richtigen Weg sind“, freut sich i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Mit siebzig E-Learning-Modulen sind wir an den Start gegangen, heute bieten wir bereits 111 Module an. Und noch mal so viele warten auf ihre Umsetzung.“

Besonders überzeugend ist für Patrik Simon, dass sich mehr als 114.000 Nutzer gezielt Themen ausgesucht und sich damit umfassend beschäftigt haben. „Bei uns geht es nicht ums Konsumieren; wer sich für ein Thema entscheidet, befasst sich auch ausführlich damit, prüft sein Wissen und lernt im besten Fall dazu. Daher zählen für uns die Interaktionsraten der Nutzer mehr als nur die Klicks.“

Spitzenreiter bei den Interaktionen war „Der Weg der Kartoffel“, eines von 73 E-Learning-Modulen allein für die Primarstufe. Fast 4.000 Mal wurde es genutzt. Damit lag die Nutzungsrate deutlich höher als die Klickzahl von 2.526 Interessenten, die sich mit dem Thema nicht weiter beschäftigt hatten. „Das zeigt, dass viele Nutzer den Weg zu unseren Lernangeboten gezielt wählen oder über Suchmaschinen bzw. die Suchfunktion im Wissensbereich unseres Schülerprogramms finden.

Die besonders ausgeprägte Nachfrage bei Themen für die Grundschule liegt nach Worten des i.m.a-Geschäftsführers an dem großen Angebot gerade für diese Zielgruppe. Bei den beliebtesten Themen findet sich erst auf dem siebenten Rang ein Oberstufenangebot: Mit dem „Weg des Futters bei Rind und Schwein“ hatten sich fast 2.000 Nutzer beschäftigt. Hier lag die Zahl der Interessenten mit 2.563 Klicks etwas höher als die Nutzungsrate. „Die insgesamt hohen Zugriffsraten zeigen uns, dass wir auch bei der Ansprache unserer Zielgruppen und der Ausgestaltung der Themen richtig liegen“, resümiert Patrik Simon.

Das Wissensportal hatte der i.m.a e.V. vor zwei Jahren als Reaktion auf den Bedarf an virtuellen Lernmaterialien gestartet, der mit Beginn der Corona-Pandemie und dem damit verbunden Lernen daheim buchstäblich über Nacht entstanden war. Neben den damals siebzig E-Learning-Modulen für Grund- und Oberschüler standen weitere 170 Unterrichtsbausteine bereit, mit denen Lehrkräfte ihren Online-Unterricht gestalten konnten. Neben den aktuell 111 E-Learning-Modulen gibt es fast doppelt so viele Unterrichtsbausteine.

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Das i.m.a-Wissensportal: Lernen für daheim und andernorts (Symboldbild; Foto: pixabay.com/i.m.a e.V.).

Live-TV im Kuhstall: Wie der Lernort Bauernhof auf Sendung geht

In Pandemie-Zeiten müssen Besuche von Schuklassen auf dem Lernort Bauernhof ausfallen. Wie diese außerschulische Bildungsarbeit trotz aller Beschränkungen dennoch stattfinden kann, haben jetzt Experten auf einer Online-Konferenz erfahren.

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Live-TV im Kuhstall: Wie der Lernort Bauernhof auf Sendung geht

Neue Formen außerschulischer Bildungsarbeit in der Landwirtschaft

Lehrkräfte und andere Experten der landwirtschaftlichen Bildungsarbeit staunten nicht schlecht, als sich Milchbäuerin Sissy Beck in einer Fortbildungsveranstaltung vom Bundesforum Lernort Bauernhofzu Wort meldete. Die Bäuerin stand im Stall, hatte dort ihren Laptop aufgebaut und ging „auf Sendung“. Ihr Thema: Kindern zeigen, wie viel Futter eine Milchkuh frisst, um einen Liter Milch zu produzieren.

In Pandemiezeiten sind Lernerlebnisse auf Bauernhöfen nicht möglich. Doch Bäuerinnen wie Sissy Beck aus Baden-Württemberg sind erfinderisch. Wenn Schulkinder nicht auf ihren Betrieb kommen können, organisiert die Milchbäuerin einen Online-Schulunterricht in ihrem Kuhstall in Fichtenau. Wie das aussehen kann, wurde mehreren Dutzend Teilnehmern aus der Bildungsarbeit bei einer Online-Fortbildung vom Bundesforum Lernort Bauernhof gezeigt, dessen Arbeit der i.m.a e.V. unterstützt: Laptop im Kuhstall aufgebaut, die Kamera zwischen den Rindern in Position gebracht, mittendrin Sissy Beck und Tochter Marie. Während die Landwirtin erzählt, wie sie Schulkindern erläutert, was Kühe fressen, stellt das Mädchen eine Futterration zusammen; zehn leere Eimer symbolisieren, was ein Tier täglich trinkt – und drei Eimer die Menge Milch, die eine Kuh produziert.

„Ich möchte veranschaulichen, wie viel Futter und Arbeit erforderlich sind, um einen Liter Milch zu erzeugen“, sagt Sissy Beck. Für sie ist diese Form der Bildungsarbeit ein Hobby neben den Tätigkeiten auf dem Bauernhof. Weil sie die fehlende Wertschätzung von Lebensmitteln bei vielen Verbrauchern vermisse, will Sissy Beck insbesondere Kindern bewusst machen, wie Nahrungsmittel entstehen.

Für Andrea Bleher, Vorsitzende vom Bundesforum Lernort Bauernhofund Organisatorin der Fortbildung, ist die Bäuerin ein Beispiel moderner landwirtschaftlicher Kommunikationsarbeit: „Wir zeigen, wie Bildungsarbeit auch unter Pandemie-Bedingungen funktionieren kann.“ Neben der Live-Übertragung aus dem Kuhstall wurden bei der Online-Fortbildung weitere Beispiele vorgestellt; u.a. virtuelle Hofführungen vom Ökomarkt Hamburg und „Boden erleben“ auf dem Örkhof nahe Essen.

„Seit Besuche von Schulklassen auf Bauernhöfen wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sind, suchen sowohl Betriebe als auch Lehrkräfte nach alternativen Wegen des Austauschs“, erläutert Andrea Bleher. Und Hubert Koll von Stadt und Land in NRW verweist auf den „Jugendreport Natur“: „Wir müssen Kindern und Jugendlichen wieder ermöglichen, rauszukommen in die Natur, auf den Hof.“ Die Akteure seien sich bewusst, dass auch noch so interessante TV-Übertragungen aus einem Stall den Bauernhofbesuch nicht ersetzen können. „Gerade Kinder lernen leichter, wenn sie etwas live erleben können, wenn sie Tiere anfassen und auch mal auf dem Bauernhof helfen können“, so Bleher. Darum hoffe man darauf, dass bald wieder Schulklassen die vielfältigen Angebote auf den Betrieben nutzen können, die von der Initiative Lernort Bauernhof bundesweit angeboten werden.


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  • Live-TV im Kuhstall: Sissy Beck erläutert ihre Bildungsarbeit online.

  • Hofbesuch online: Anregungen für das eigene Bildungsprojekt.

Lockerungen gelten (noch) nicht für Messen

Auch wenn in diesen Tagen vielerorts in Deutschland Lockerungen bei den Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie verkündet werden - für Messen und Großveranstaltungen wie z.B. landwirtschaftliche Leistungsschauen sind sie noch nicht in Sicht.

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Lockerungen gelten (noch) nicht für Messen

Es hätte so schön sein können: Vom 7. bis 10. Mai sollte wieder vor den Toren Berlins mit der "BraLa" die große landwirtschaftliche Leistungsschau der brandenburger Bauernfamilien stattfinden. Doch wegen der weltweiten Corona-Pandemie musste die Veranstaltung abgesagt werden.

An vier Tagen hätten wieder tausende Besucher Vorführungen der Tierhalter und Landmaschinentechnik im Einsatz erleben sollen, über die Leistungen der Zuchtwettbewerbe staunen und insgesamt eine große Themenvielfalt rund um den ländlichen Erlebnisraum entdecken und nicht zuletzt auch regionale Produkte probieren können. Doch das Verbot von Großveranstaltungen, zu denen auch landwirtschaftliche Messen und Ausstellungen zählen, machte alle Pläne zunichte. So ist es momentan nicht nur bei der "BraLa" in Paaren im Glien, sondern an allen Orten in Deutschland, wo landwirtschaftliche Veranstaltungen geplant waren.

Viele der haupt- und ehrenamtlichen Akteure landwirtschaftlicher Leistungsschauen in unserem Land hoffen Woche für Woche, dass durch die Eindämmung der Pandemie die Beschränkungen gelockert werden können und dann auch wieder Messen und ähnliche Veranstaltungen stattfinden dürfen. Doch Experten und verantwortliche Entscheider auf Bundes- und Landesebenen sowie in den Kreisen und Gemeinden können keine Hoffnung machen. Auch wenn in diesen Tagen vielerorts Erleichterungen verkündet werden, Geschäfte wieder öffnen, Gastronomiebetriebe, die Hotellerie und der Tourismus, ja sogar die Sportvereine wieder aktiv werden dürfen - Veranstaltungen mit tausenden Besuchern bleiben auch weiterhin verboten.

Für die "BraLa" wie viele andere ähnliche Veranstaltungen bedeutet das, den Blick in die Zukunft zu richten - so, wie wir das auch beim i.m.a e.V. tun. Gerade haben wir uns Gedanken über die Internationale Grüne Woche 2021 gemacht und über den ersten Entwurf eines Hallenplans gesprochen. Und in Paaren im Glien wurde der Termin für die nächste "BraLa" für den 6. bis 9. Mai 2021 festgelegt.

So sollte es auch in diesem Jahr wieder sein: Zwei- und Vierbeinige Prominenz im (Vor-)Führring.

Lotte & TV-Koch Björn Freitag sorgen für „mehr Milch im Pott“

Milch-Maskottchen Lotte und der aus dem Fernsehen bekannte Koch Björn Freitag laden zu einer Aktionswoche rund um das gesunde und nahrhafte Getränk in die bevölkerungsreichste Region Deutschlands ein - das Ruhrgebiet. Am 1. Juni geht's in Essen los.

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Lotte & TV-Koch Björn Freitag sorgen für „mehr Milch im Pott“

Milch hat viele positive Effekte für unsere Gesundheit. Das bestätigen immer häufiger wissenschaftliche Untersuchungen. Milch enthält Eiweiß, viele Vitamine und Mineralstoffe. Hinlänglich bekannt dürfte sein, dass Milch und Milchprodukte wegen ihres hohen Anteils an Calcium wichtig für das Wachstum von Knochen und Zähnen sind. Diese vertrauten und viele vielleicht weniger bekannte Fakten zum Grundnahrungsmittel werden bei der NRW-Milchwoche im Fokus stehen, die am 1. Juni in Essen startet.

Unter dem Motto „Mehr Milch im Pott“ will man den Verbrauch ankurbeln. Denn seit die Milchpreise gestiegen sind, wird weniger konsumiert – nur noch etwa fünfzig Liter Milch pro Kopf im Jahr. Das ist fast nur ein halbes Glas pro Tag; der geringste Konsum seit 1991. Der Handel versucht daher mit Werbeaktionen den Konsum zu steigern. So gab es z.B. in Nordrhein-Westfalen von Anfang März bis Mai 321 Aktionen für Trinkmilch – knapp 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Milch-Maskottchen Lotte hat daher viel zu tun. In der NRW-Milchwoche bereits sie die großen Städte im Ruhrgebiet. Zu Beginn steht Lotte an der Seite von Fernsehkoch Björn Freitag. Der hat Prominente zu einer Kochshow auf den Mittelhammshof der Bauernfamilie Maas nach Essen am Baldeneysee eingeladen. Die Veranstaltung ist Auftakt zur Themenwoche mit Sommerfest, Milchshake-Sause, Wettbewerben im Sahne schlagen und vielen weiteren Aktivitäten. Immer steht dabei die Landwirtschaft mit einem ihrer Kernprodukte, der Milch, im Mittelpunkt.

Anlass für die NRW-Milchwoche ist der „Internationale Tag der Milch“ bzw. „Weltmilchtag“ am 1. Juni. Er wird seit mehr als zwanzig Jahren in weit mehr als dreißig Ländern der Welt begangen. Initiiert wurde er einst von den Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisationen der Vereinten Nationen und dem Internationalen Milchwirtschaftsverband. Hierzulande organisiert die Landesvereinigung der Milchwirtschaft in Nordrhein-Westfalen e.V. die Milchwoche in der bevölkerungsreichsten Region Deutschlands. Partner sind der Rheinische LandFrauenverband e.V. und das i.m.a-Mitglied, der Rheinische Landwirtschaftsverband e.V.

Die Institutionen nutzen für ihre Kommunikationsarbeit rund um die Milch die i.m.a-Milchmappen. Sie unterstützen insbesondere Lehrkräfte bei ihrer Bildungsarbeit zu nahezu allen Aspekten der Milch. Aber auch Landwirte nutzen die Milchmappen; etwa, wenn sie auf ihrem Betrieb als „Lernort Bauernhof“ außerschulische Bildungsangebote organisieren. Die Lehr- und Lernmaterialien gibt es für den Einsatz in der Grundschule und für die weiterführenden Schulen, in den sogenannten Sekundarstufen I und II.

In der Milchmappe für Grundschüler werden vom Leben der Kuh und der Entstehung der Milch über Milchprodukte und deren Geschmack bis zu Empfehlungen für ein gesundes Pausenfrühstücks viele Aspekte des Themas behandelt. Die Materialien für Oberschüler vertiefen die Thematik, informieren über die Wertschöpfungskette der Milch, über „Hightech im Kuhstall“, Qualitätssicherung, aber auch über Unverträglichkeiten und Umwelteinflüsse durch das von Kühen ausgestoßene Methan.

Über viele dieser Themen können sich interessierte Verbraucher während der NRW-Milchwoche auch direkt bei den Milchbauern informieren, die sich dem Dialog mit den Besuchern auf Wochenmärkten oder Bauernhöfen stellen. Denn Ziel der Aktionswoche ist es, die Landwirtschaft näher an die Menschen im „Ruhrpott“ heranzurücken. Auch darauf zielt das Motto „Mehr Milch im Pott“ ab.

 

 

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  • Mit Milch immer obenauf: Lotte im Pott - vor dem ehemaligen Hüttenwerk im Landschaftspark Duisburg-Nord (Foto: Milch NRW).

  • Sympathieträger: Milch-Maskottchen Lotte und TV-Koch Björn Freitag eröffnen die NRW-Milchwoche (Foto: Milch NRW).

  • Wissenwerte zur Milch: Die i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien für Grund- und Oberschüler gibt's im ima-shop.

Luftige "EinSichten in die Tierhaltung" in 35 Metern Höhe

Ganz außergewöhnliche „EinSichten in die Tierhaltung“ bietet unser neues Mitglied der i.m.a-Transparenz-Initiative, die Agrargenossenschaft Kauern unweit von Gera in Thüringen. Eine Kamera überträgt Live-Bilder aus einem Storchennest ins Internet.

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Luftige "EinSichten in die Tierhaltung" in 35 Metern Höhe

Das hat es bisher noch nie gegeben: Erstmals bietet unsere Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ Einblicke in ein Storchennest – und zwar live. Die Agrargenossenschaft Kauern macht’s möglich. Auf dem Bauernhof hat sich auf einem Mast in 35 Metern Höhe ein Storchenpaar eingerichtet und zieht dort vor den Augen der (Internet-)Welt seine Jungen auf. Wer zusehen möchte, klickt hier auf diesen Text.

Eigentlich möchte die Agrargenossenschaft Einblicke in ihre Milchviehhaltung und den Hühnerhof geben. Das war der Grund, warum sich der Betrieb an unserem „EinSichten“-Projekt beteiligt. Doch momentan ziehen die Störche die Aufmerksamkeit auf sich. Verständlich, wo doch gerade in Zeiten, in denen auch Besuche auf Bauernhöfen infolge der Pandemie-Auswirkungen seltener wurden, Live-Bilder aus dem Internet die am häufigsten genutzten Kontakte interessierter Verbraucher zu den Tierhaltern sind.

Das „Storchen-TV“ in Kauern ist dabei in mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit. Einerseits bietet es wirklich ungewöhnliche EinSichten in diese Form der Tierhaltung. Andererseits sind siedelnde Störche auch in Kauern, in dem Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet in Thüringen, eine große Seltenheit. Bisher haben die Tiere dort allenfalls Rast gemacht auf ihren Reisen gen Süden oder bei der Rückkehr nach Norden. Die Bauern der Gegend konnten sich jedenfalls nicht erinnern, dass sich in Kauern einmal Störche zur Aufzucht ihrer Brut niedergelassen hätten. Jedenfalls, so heißt es, wäre das seit achtzig Jahren nun das erste Mal, dass sich dort Störche mit ihrem Nachwuchs aufhalten.

Wenn die Jungtiere dann flügge sind und die Störche weiterziehen, wird die Aufmerksamkeit sicher auch den anderen Attraktionen der Agrargenossenschaft Kauern gelten. Mit 285 Kühen und 196 Plätzen für Jungvieh, einem hohen Automatisierungsgrad und vielen Auszeichnungen für die Milchwirtschaft, gibt es allein schon in diesem Produktionszweig viel zu sehen. Ähnlich ist es in der Geflügelhaltung, wo die Tiere nach den Kriterien des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltung e.V. ihre Bio-Eier legen, die dann im Hofladen verkauft werden, der zudem auch noch weitere Erzeugnisse der Agrargenossenschaft anbietet.

Vielleicht ist es gerade die Vielfalt der Nutztierhaltung und die naturnahe Bewirtschaftung des Ackerlandes mit dem Anbau von Getreide, Raps, Mais usw., das die Störche als ideales Aufzuchtgebiet für ihre Jungen identifiziert haben. In jedem Fall ist das Storchennest eine besondere Attraktion, die unsere Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ noch sehenswerter macht.

 

 

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  • Storchennest in Kauern: Nicht alltägliche "EinSichten in die Tierhaltung".

  • Warten auf Verpflegung: Ein Tier bewacht die Brut, während das andere Futter beschafft.

Malwettbewerb mit Paul, dem Hund vom Bauernhof, im Allgäu

Die kleinen Besucher der Agrarschau im landschaftlich schön gelegenen Dietmannsried im Allgäu dürfen sich freuen: „Paul, der Hund vom Bauernhof“, erwartet zu einem Malwettbewerb, bei dem die jungen Künstler wieder viele tolle Preise gewinnen können.

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Malwettbewerb mit Paul, dem Hund vom Bauernhof, im Allgäu

Die Abenteuer von „Paul, dem Hund vom Bauernhof“ und seinen Freunden finden immer mehr begeisterte junge Leser und Leserinnen. Bereits vier Hefte mit spannenden Erlebnissen von Paul und seinen Freunden sind bereits erschienen. Alle Hefte gibt es im i.m.a-shop.

Wo immer der kleine weiße Foxterrier auftaucht, gewinnt er die Herzen der Kinder. Das kann auf den vielen Landwirtschaftsausstellungen beobachtet werden, wo Autoren, Zeichner und andere kreative Köpfe hinter „Paul“ auftauchen und zu Malwettbewerben einladen. Wie z.B. vom 18. bis 22. April in Dietmannsried auf der Agrarschau im Allgäu, unweit der Autobahn A7 zwischen Kempten und Memmingen. Auf 80.000 Quadratmeter Freifläche und in Zelten präsentieren mehr als 350 Aussteller Traktoren und andere landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, sogenannte „Influencer“ berichten über ihre Agrar-Themen, es wird über die beruflichen Perspektiven in der Hauswirtschaft informiert und die Kreisbäuerinnen diskutieren über ihre verbandspolitische Arbeit.

Mittendrin lädt „Paul, der Hund vom Bauernhof“ zum Malwettbewerb bei den i.m.a-Medienpartnern im Sattler-Pavillon auf dem Ausstellungsgelände ein (Stand B 415). Kinder können dort allein oder in Begleitung ihrer Eltern ein Bild aus den Lese- und Malbüchern ausmalen. Wer seine Zeichnung nicht gleich vor Ort abgeben möchte, kann sie auch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Alle Bilder nehmen an der Verlosung von Sachpreisen teil – und kommen am Ende des Jahres in die große deutschlandweite Verlosung, bei der es einen Trettraktor zu gewinnen gibt.

Malvorlagen gibt es auch im Internet auf der Paul-Homepage. Und alle bereits erschienenen vier Abenteuer von „Paul, dem Hund vom Bauernhof“ können im i.m.a-shop gelesen und bestellt werden.

 

 

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Paul, der Hund vom Bauernhof: Die Titelseiten aller vier bereits erschienenen Bildergeschichten.

Mehr als "nur" landwirtschaftliche Bildungsarbeit

Die Landwirtschaft in all ihren Facetten den Verbrauchern näherzubringen - das ist seit sechzig Jahren Aufgabe des i.m.a e.V. Am 24. November 2020 begeht der Verein sein Jubiläum. Eine gute Gelegenheit, sich ein wenig an die Entwicklung zu erinnern.

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Mehr als „nur“ landwirtschaftliche Bildungsarbeit

Der i.m.a – information.medien.agrar e.V. besteht seit sechzig Jahren

Es gibt bundesweit wohl kaum eine andere Institution in der Landwirtschaft, die seit sechzig Jahren derart nachhaltig Informations- und Bildungsarbeit betreibt, wie der i.m.a e.V. Am 24. November 2020 begeht der gemeinnützige Verein sein Jubiläum. Aus der ursprünglichen „Aufklärungsarbeit“ über die Landwirtschaft hat sich ein Aufgaben-Spektrum entwickelt, das von der Verbraucherinformation über Bildungsarbeit bis zu wissenschaftlichen Forschungsarbeiten reicht.

Als „Brücke zur Stadt“ war der i.m.a e.V. bei seiner Gründung 1960 in Hannover eine regionale Institution. Man wollte die Bevölkerung in den Städten über die Arbeit und das Leben der Bauernfamilien informieren. Schon damals mangelte es an der Wertschätzung der Landwirtschaft durch Kreise der Gesellschaft – ein Problem, das heute noch zu beobachten ist. Mit dem Erfolg der Arbeit wuchs das Interesse an dem Verein und er wurde bundesweit aktiv. Materialien wie das „1 x 1 der Landwirtschaft“ – eine der traditionsreichsten Publikationen der Agrar-Branche – oder die „Drei-Minuten-Informationen“ gehören seit jeher zu den bekanntesten Publikationen und sind bei den Verbrauchern sehr begehrt.

Mit Bildungsmaterialien für Schulen entwickelte sich eine Kernkompetenz des i.m.a e.V., die inzwischen von mehr als 70.000 Lehrkräften geschätzt wird. Sie nutzen die Unterrichtsposter und Sachinformationen, lesen das Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ oder lassen sich zu Expeditionen auf den „Lernort Bauernhof“ anregen. Der Verein unterstützt die Lehrkräfte durch die Rezension von Schulbüchern, die seit diesem Jahr erstmals auch auf seiner Online-Plattform nach landwirtschaftlichen Sachthemen und vielen weiteren Aspekten recherchiert werden können.

Das Agri-Lexikon, ein „Wikipedia“ der Landwirtschaft, oder die Begleitung wissenschaftlicher Examensarbeiten sowie repräsentativer Umfragen zum „Image der deutschen Landwirtschaft“ und die Zusammenarbeit mit Universitäten unterstreichen die Bedeutung des i.m.a e.V. auch in diesen Bereichen der Bildungsarbeit. Nicht zuletzt (re)präsentiert der Verein die Landwirtschaft auf Veranstaltungen wie der Bildungsmesse „didacta“, der Internationalen Grünen Woche oder auf anderen großen Verbrauchermessen.

Seit neun Jahren hat der i.m.a e.V. seinen Sitz in der Bundeshauptstadt. Doch auch von hier aus bleibt er der Landwirtschaft eng verbunden. Landwirte nutzen die i.m.a-Materialien für ihre Kommunikationsarbeit, der Verein bringt Verbraucher mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ auf die Bauernhöfe oder bietet jungen Verbrauchern mit seiner i.m.a-Schülerpressekonferenz eine Plattform für den Austausch mit Landwirten.

Wie vor sechzig Jahren so gilt auch heute unverändert, dass man die Landwirtschaft am besten verstehen kann, wenn man sie erlebt. Mit dem i.m.a e.V. ist die „Brücke zur Stadt“ zu einem nachhaltigen Bauprojekt geworden, das immer größer und bedeutender wird.

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Mehr als eine Rechenaufgabe: Wie viel Getreide wächst hier?

Wie viele Getreidepflanzen wachsen auf einem Quadratmeter Ackerland? Und wie viele Körner trägt ein Getreidehalm? Was wie eine Schätzaufgabe aussieht, ist ein Rechenexempel, dessen Ergebniss mehr Bedeutung hat, als es allein eine Zahl darstellt.

Schülerprogramm Übungen

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Mehr als nur eine Aktionswoche zur Artenvielfalt

Der Artenschutz geht uns alle an; nicht nur die Landwirtschaft. Darum stehen Themen rund um die Arten- bzw. biologische Vielfalt immer wieder im Fokus der i.m.a-Bildungsmaterialien - auch dann, wenn nicht gerade eine bundesweite Aktionswoche läuft.

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Mehr als nur eine Aktionswoche zur Artenvielfalt

Was jeder Einzelne für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun kann, steht im Mittelpunkt von Aktionswochen, die immer wieder ausgerufen werden - so wie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das die zweite Oktoberwoche 2022 zum Aktionszeitraum für Artenschutz und biologische Vielfalt erkoren hat.

Unter dem Stichwort "Achtung Artenvielfalt!" werden Veranstaltungen und Aktionen in vielen deutschen Städten und Gemeinden aufgelistet, bei denen sich Experten austauschen und Laien eingeladen sind, sich zu informieren. Die Themen reichen von einer Artenschutzrallye im Duisburger Zoo über einen Landschaftspflegetag im Hochschwarzwald oder einer Krautschau in Bonn bis zur Reinigung von Vogelnistkästen auf Streuobstwiesen in Frankfurt am Main.

Anders als bei dieser mittlerweile zweiten Artenvielfalt-Aktionswoche des Bundesministeriums bietet der i.m.a e.V. ganzjährig und jederzeit verfügbar ein großes Themenpaket rund um Artenschutz und Biodiversität an. Im Wissensbereich seiner Homepage finden sich sowohl Unterrichtsbausteine für den Einsatz in allgemeinbildenden Schulen als auch ein Schülerprogramm zum Lernen daheim.

Die Vielfalt der Themen im i.m.a-Angebot ist beinahe so vielfältig wie es die Arten sind. Es reicht vom Samen, dem Ursprung allen Lebens, über Wiesen, Weiden und Grünland, von Bienen und anderen Insekten bis hin zu Rinderrassen, Eh-da-Flächen und Öko-Dienstleistungen in der Landwirtschaft. Und natürlch wird auch auf die Bedeutung von Streuobstwiesen, auf das Leben im Maisfeld und andernorts aufmerksam gemacht. Kurzum: Mit dem Themenspektrum, das unter dem Stichwort "Biodiversität" im Wissensbereich der Unterrichtsbausteine recherchierbar ist, lässt sich mehr als nur eine Aktionswoche Programm machen.

Die meisten Themen stammen aus dem Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt", in dem immer wieder über Artenvielfalt und -schutz informiert wird. Viele der im Magazin enthaltenen Unterrichtsbausteine sind auf der i.m.a-Homepage mit virtuellen Übungen verbunden, die online bewältigt werden können. Und natürlich bietet der i.m.a e.V. auch begleitendes Info-, Lern- und Lehrmaterial in seinem webshop an, das dort kostenlos online gelesen, heruntergeladen oder bestellt werden kann.

Nicht zuletzt regen die theoretischen Wissensangebote dazu an, sich selbst ein Bild von der Artenvielfalt in der Natur zu machen. Ein Besuch auf einem Bauernhof bietet dafür beste Voraussetzungen. Denn an kaum einem anderen Ort kann die Artenvielfalt und ihre Bedeutung für die Wechselbeziehungen in der Natur so veranschaulicht werden.

 

 

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  • Unterrichtsposter: Wissen anschaulich vermittelt; mit Übungen auf der Rückseite.

  • Beispielhaft: Unterrichtsmaterialien aus dem Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt".

  • Online-Übungen: Vielfältiges Angebot für nahezu alle Altersgruppen.

Messe Stuttgart verschiebt Bildungsmesse "didacta" auf 2021

"Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat das zuständige Ordnungsamt... verfügt, dass die Bildungsmesse didacta (ursprünglich geplant vom 24. bis 28. März) im März nicht stattfinden darf." Wir bedauern diese Entwicklung.

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Messe Stuttgart verschiebt Bildungsmesse "didacta" auf 2021

"Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat das zuständige Ordnungsamt Leinfelden-Echterdingen auf dringende Empfehlung des zuständigen Gesundheitsamtes des Landkreises Esslingen verfügt, dass die Bildungsmesse didacta (ursprünglich geplant vom 24. bis 28. März) im März nicht stattfinden darf." Mit diesem Hinweis wurde heute der geplante Termin für die größte europäische Bildungsmesse abgesagt.

Als neuer Termin für die "didacta" wurde der 23. bis 27. März 2021 in Stuttgart festgelegt. Dadurch findet die für 2021 in Hannover geplante Bildungsmesse dort erst ein Jahr später statt; und auch der Termin in Köln verschiebt sich um ein weiteres Jahr.

Der Geschäftsführer der Messe Stuttgart, Stefan Lohnert, hatte die Entscheidung zur Absage wie folgt kommentiert: "Wir bedauern diese Situation, aber die Gesundheit aller Aussteller, Besucher und Mitarbeiter hat für uns und unsere Partner absolute Priorität. Für die Aussteller ist dies eine schwierige Situation."

Der i.m.a e.V. und seine Partner hatten für die didacta 2020 die Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen" geplant. Mit ihr sollten den Fachbesuchern der Bildungsmesse die vielfältigen Konzepte, Ideen und Materialien zur Wissensvermittlung in den Bereichen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung präsentiert werden.

Die Bildungsmesse didacta findet traditionell immer im Frühjahr an wechselden Orten statt. Nach Hannover und Köln war in diesem Jahr Stuttgart als Messestandort gesetzt.

Weitere Informationen der Messe Stuttgart finden Sie hier.

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Milch gehört zu einer ausgewogenen Ernährung

In der Ernährung von Kindern spielt Milch eine wichtige Rolle. Darauf zu verzichten, wäre fatal. Denn gerade für die Wachstumsphase bietet Milch wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium. Mit den EU-Schulmilchprogrammen will man darauf aufmerksam machen.

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Milch gehört zu einer ausgewogenen Ernährung

Ob Knochenstabilität, Muskelaufbau oder Zahngesundheit - in der Milch stecken viele wichtige Nährstoffe. Besonders wertvoll sind sie gerade für Kinder in der Wachstumsphase. Diese Erkenntnis hat die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen bewogen, mit einem Weltschulmilchtag auf die ernährungsphysiologisch bedeutsame Rolle der Milch für Kinder und Jugendliche hinzuweisen.

In Europa gibt es ein Schulprogramm zur Förderung einer gesunden Ernährung von Kindern, zu der neben der Milch auch Obst und Gemüse gehören. Fast 221 Millionen Euro stehen dafür in diesem Schuljahr bereit. Davon entfallen etwas mehr als neunzig Millionen Euro auf Milch und Milchprodukte. Zehn Prozent davon erhält Deutschland, um damit kostenlose Milch in den Schulen anbieten zu können.

Allerdings lassen sich mit neun Millionen Euro keine bundesweit flächendeckenden Schulmilchprogramme finanzieren. Darum müssen sich in vielen Bundesländern die Schulen bewerben, wenn sie am Schulmilchprogramm partizipieren möchten.

Es kommt also auch darauf an, über die sinnvolle Ernährung durch Milch- und Milchprodukte zu informieren. Der i.m.a e.V. bietet daher eine Fülle an Lehr- und Lernmaterialien rund um die Milch an. Sie sind oft so schnell vergriffen wie die Milch-Fördergelder.

Im webshop des gemeinnützigen Vereins lassen sich jedoch die Milch-Materialien online lesen und herunterladen. Vom Unterrichtsposter zur Kuh über Milchmappen für Lehrkräfte in der Sekundarstufeoder in Grundschulen bis zu Mal- und Vorleseheften für Kleinkinder reicht das breite Angebot, das kostenlos nutzbar ist. Und auch für den Bereich der beruflichen Bildung gibt es Info-Material; etwa zum Beruf der Milchtechnologen oder Milchlaboranten.

In den i.m.a-Materialien werden auch Kritiker des Grundnahrungsmittels Milch fündig. So wird z.B. in Beiträgen des Lehrermagazins "lebens.mittel.punkt" und in der Milchmappe für Oberschüler über Laktose-Unverträglichkeiten und Milch-Ersatzprodukte informiert. Nicht zuletzt lässt sich das eigene Wissen zur Milch im Wissensbereich der i.m.a-Homepage überprüfen.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Wertvolles Nahrungsmittel: Milchbauern sitzen an der Quelle (Symbolbild; i.m.a e.V.).

  • Milchmappe für die Sekundarstufe: Umfassendes Wissen, kompakt online verfügbar.

Ministerin empfiehlt Urlaub auf dem Bauernhof

Wohin in den Sommerferien, wenn Auslandsreisen wegen der Covid-19-Pandemie nicht möglich sind und Abstandsregeln das Sonnenbaden an deutschen Stränden begrenzen? Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner empfiehlt: Urlaub auf dem Bauernhof.   

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Ministerin empfiehlt Urlaub auf dem Bauernhof

Ferien auf dem Land als Alternative für Auslandsreisen

Der Bauernhof ist nicht nur die erste Adresse, wenn es darum geht, Wissen über die Landwirtschaft zu vertiefen. Bauernhöfe sind auch ideale Ferienziele – gerade dann, wenn wegen der aktuellen Covid-19-Pandemie Reisen ins Ausland nicht stattfinden können. Darauf hat auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner aufmerksam gemacht.

Die Politikerin empfiehlt für die Ferienzeit, Urlaub auf dem Land zu machen. Der Funke-Mediengruppe sagte sie: "Im ländlichen Raum gibt es viele kleine Ferienwohnungen bis hin zum Urlaub auf dem Bauernhof mit eigenem Wohnbereich."

Wenn andernorts die Nord- und Ostseestrände überfüllt sind und Abstandsregeln kaum eingehalten werden können, bieten Ferienbauernhöfe attraktive Alternativen für entspannte Familienferien. Kinder können dabei sogar noch viel über die Herkunft unserer Nahrungsmittel oder die Tierhaltung lernen oder erleben die Ferien auf einem Bauernhof wie einen Abenteuerurlaub. Mit den kostenlosen i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien aus dem webshop im Gepäck macht das Lernen auf dem Bauernhof noch mal so viel Spaß.

„Auch in vielen Landgasthöfen mit großen Außenbereichen gibt es Platz für ausreichend Abstand zueinander“, erläuterte Klöckner ihre Idee von den Sommerferien 2020 auf dem Land. „Für diese Bereiche könnte ich mir gut vorstellen, dass sie Teil unserer Urlaubsplanungen sein könnten, wenn Abstands- und Hygieneregeln auch wirklich einzuhalten sind", so die Ministerin.

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Ministerin Klöckner übernimmt i.m.a-Forderung

Mit einem Schreiben an die Kultusminister der Länder hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für eine relaistische und unparteiische Darstellung der Landwirtschaft in Schulbücher eingesetzt. Sie übernimmt damit eine i.m.a-Forderung.

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Ministerin Klöckner übernimmt i.m.a-Forderung

Die Landwirtschaft in Schulbüchern realistisch und neutral darstellen

In einem Rundschreiben an alle Kultusministerien der Bundesländer hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für eine realistische Darstellung der Landwirtschaft in Schulbüchern eingesetzt. Damit stellt sich die Ministerin an die Seite des gemeinnützigen Vereins i.m.a – information.medien.agrar e.V., der diese Forderung bereits seit vielen Jahren aufstellt und immer wieder durch repräsentative Umfragen unter der bundesdeutschen Bevölkerung unterstreicht.

„Wir danken der Ministerin, dass sie sich unsere Forderungen nach einer objektiven und realistischen Darstellung der Landwirtschaft zu eigen macht und jetzt die Kultusminister der Länder auffordert, in diesem Sinne aktiv zu werden“, kommentiert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon das Rundschreiben der Politikerin.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin kritisiert, wie „über den Ackerbau, die Tierhaltung, über Verbraucherfragen in unserer Gesellschaft häufig holzschnitzartig und emotional diskutiert wird“. Bereits Kinder sollten „altersgerecht aufbereitete und ausgewogene Informationen erhalten, um sich ein realistisches Bild von der Landwirtschaft anzueignen“, fordert die Politikerin. Die Arbeit der Bauern müsse mehr Wertschätzung erfahren. Manche Schulbücher würden dazu nicht beitragen, sondern „allzu oft ein romantisches, tendenziöses Bild“ der Landwirtschaft zeichnen. Das würde zum Mobbing von Bauernkindern führen und Landwirte sowie deren Arbeit diskreditieren – „gerade, wenn sie nicht zu den Ökobetrieben gehören“, so Klöckner. Sie verwies auf den Agrargipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei dem auch dieser Sachverhalt diskutiert worden war.

Ministerin Klöckner appelliert an die Kultusminister, „sich dieser Thematik anzunehmen“ und sich gemeinsam mit den für die Landwirtschaft zuständigen Ministerien der Länder für eine realistische und nicht einseitig urteilende Abbildung der Landwirtschaft in Schulbüchern zu engagieren.

i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bereits seit Jahren Wissenschaftler für den Verein Schulbücher analysieren, um sachlich falsche und auch einseitige und tendenziöse Darstellungen der Landwirtschaft aufzudecken. „Immer wieder weisen wir die Schulbuchverlage darauf hin, damit diese Fehler korrigiert werden. Besser wäre es, die Ministerien würden derartige Bücher gar nicht erst für den Unterricht freigeben“, so Simon weiter. Nachdem in den Lehrplänen landwirtschaftliche Themen wieder mehr Beachtung finden, sei es umso wichtiger, dass sich die Inhalte der Schulbücher an der Wirklichkeit orientieren und somit zu einer unbefangenen Meinungsbildung beitragen.

(Foto Auftaktseite: BMEL/Janine_Schmitz)

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Mit alten Sorten neue Erkenntnisse ernten

Exklusiv im i.m.a-Saatpaket: Experimentieren mit Urgetreide.

Unsere Vorfahren haben Getreide nicht viel anders angebaut, als es heute gute landwirtschaftliche Praxis ist. Doch wer kann schon Getreidearten wie Einkorn und Emmer erkennen, wenn sie auf dem Feld wachsen? Die beiden alten Sorten waren fast in Vergessenheit geraten – bis sie wiederentdeckt wurden und jetzt sogar „in Mode kommen“. Denn Einkorn und Emmer sind die „Ursprungsarten“ unseres Brotgetreides wie Dinkel, Hafer, Roggen und Weizen. Im neuen i.m.a-Saatpaket sind alle zusammengefasst und können nun auch in kleinem Umfang gesät werden, um das Wachstum der Pflanzen zu verfolgen.

Mit dem i.m.a-Saatpaket stehen die beiden Urgetreidearten Einkorn und Emma erstmals auch für den Schulunterricht oder daheim zur Verfügung. Ein dem Saatpaket beigelegter Flyer informiert über Aufzucht und gibt Tipps für Experimente mit den Getreidearten. Die „3-Minuten-Info“-Blätter zu den insgesamt sechs Getreiden des Pakets, das online bestellt werden kann (www.ima-shop.de; 7,50 Euro), vermitteln weiteres Wissen.

Zum Wissen über unser Brotgetreide gehört auch, dass viele unterschiedliche Getreidearten auf den Feldern nicht nur den biologischen Artenreichtum erhöhen, sondern auch zum Erhalt des Ökosystems beitragen. Urgetreide wie Einkorn und Emma sind zudem genügsamer als andere Getreide; sie wachsen auch auf nährstoffärmeren Böden und sind resistenter gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Nicht zuletzt bereichern die alten Getreidearten unsere Speisenkarten. Gerade für die Zubereitung überlieferter regionaler, historischer Rezepte sind Einkorn und Emma unverzichtbar.

Wer sich detailliert über die „Unterschätzten Getreidearten Einkorn, Emmer, Dinkel & Co.“ informieren möchte, findet das gleichnamige Buch zum Thema ebenfalls im i.m.a-Internet-Shop. Auf 128 Seiten wird neben den Besonderheiten des Getreides über Anbau und Verarbeitung informiert, es werden Herkunft und Historie beschrieben sowie ein Ausblick in die Zukunft gewagt, und es wird viel Wissenswertes über gesundheitliche Aspekte und die Verarbeitung des Getreides vermittelt. Das Buch ist i.m.a-Internetshop für 19,90 Euro erhältlich.

Für die Thematisierung des Urgetreides im Schulunterricht empfiehlt sich ein Blick in das kostenlose i.m.a-Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“, das ebenfalls im Internet zur Verfügung steht. In Heft 27 ist den alten Getreidearten ein ganzes Kapitel samt Unterrichtsbaustein für die Primarstufe gewidmet; geeignet für den Einsatz im Fach Sachkunde. Anschaulich werden im Lehrermagazin die typischen Merkmale der verschiedenen Getreide dargestellt. Nicht zuletzt gibt es eine Anregung für das Backen leckerer Dinkel-Emmer-Plätzchen. Die dafür benötigten fünfzig Gramm Emmer-Mehl lassen sich jetzt sogar mit den Körnern aus einigen der Tütchen des i.m.a-Saatpakets „anbauen“.

Mit dem Bildungskoffer ins neue Schuljahr

Bei der i.m.a-Initiative "Landwirtschaft macht Schule" finden Theorie und Praxis im Klassenzimmer zusammen. Dann berichten im Unterricht Praktiker vom Hof aus ihrem Alltag. Um ihre Arbeit zu veranschaulichen, können sie jetzt einen Modulkoffer nutzen.

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Mit dem Bildungskoffer ins neue Schuljahr

Lehrmaterial für die landwirtschaftliche Wissensvermittlung im Unterricht

Zum Start ins neue Schuljahr erweitert die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ ihr Bildungsangebot. Landwirtinnen und Landwirten, die über ihre Arbeit im Schulunterricht berichten, stehen jetzt modulare Bildungskoffer mit Materialien zu vier Themenbereichen zur Verfügung: Getreide, Landtechnik, Nutzpflanzen und Nutztierhaltung. Mit diesen Unterrichtsmaterialien lassen sich Schülerinnen und Schülern weite Bereiche der Landwirtschaft anschaulich darstellen und das von Lehrkräften verfolgte handlungsorientierte Lernen nach den Kriterien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umsetzen.

Deutschlandweit gibt es eine große Vielfalt an landwirtschaftlichen Bildungsinitiativen, die Kinder und Jugendlichen den Zugang zur Arbeits- und Lebenswelt in der Agrarlandschaft erschließen. Die i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ dient dabei als zentrale Anlaufstelle. Sie motiviert Landwirtinnen und Landwirte in die Klassenzimmer zu gehen, um dort als authentische Botschafter ihrer Branche an der Seite von Lehrkräften Einblicke in die Arbeit auf den Feldern und in den Ställen zu geben. Für diese von der i.m.a-Initiative honorierte Bildungsarbeit qualifiziert sie die Praktiker, damit diese gut vorbereitet den Schulunterricht durch ihr Expertenwissen bereichern können.

Praktisches Anschauungsmaterial zur Landwirtschaft

Mit dem neuen vierteiligen Modulkoffer gibt es nun neben theoretischem Lehr- und Lern- auch praktisches Anschauungsmaterial. Anhand von Miniatur-Modellen können z.B. die Funktionen von Traktoren und anderen landtechnischen Maschinen verständlich nachvollzogen werden. Im Getreide-Modul des Bildungskoffers gibt es neben einer Getreidemühle auch eine Haferquetsche. Mit ihr werden Haferflocken erzeugt, wie sie in nahezu jedem Müsli enthalten sind. So lassen sich in Klassenzimmern auch fernab von Bauernhöfen oder Lebensmittelfabriken Beziehungen zur Lebensrealität junger Menschen herstellen. Leitfäden und Videos ergänzen das Bildungsmaterial.

Der neue Modulkoffer mit seinen vier Elementen funktioniert wie eine Werkzeugkiste: Es können alle oder immer nur die Module mitgenommen werden, deren Themenbereiche im Schulunterricht behandelt werden. Darüber stimmen sich die Landwirte mit den Lehrkräften ab. Immer geht es darum, dass die Praktiker vom Hof aus ihrem Arbeitsalltag und über ihren Betriebszweig berichten. Darum empfiehlt die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“, dass die Inhalte des Bildungskoffers durch spezifische Geräte oder Erzeugnisse vom eigenen landwirtschaftlichen Betrieb ergänzt werden.

Die Bildungskoffer werden den Landwirten durch die regionalen Bauernverbände zur Verfügung gestellt. Das Interesse daran ist groß. Nahezu alle Landesbauernverbände und viele Kreisverbände haben bereits ihr Interesse bekundet und Koffer geordert. Mehr Informationen dazu, insbesondere auch zu den Inhalten der i.m.a-Modulkoffer, gibt es auf www.landwirtschaftmachtschule.de.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Bestandteile des Bildungskoffers: Vier Module zu vier Themenbereichen der Landwirtschaft.

  • Ein Modul des Bildungskoffers: Zur Landtechnik gibt es funktionsfähige Miniatur-Modelle.

  • Das Getreidemodul des Bildungskoffers: Anschauungs- und Experimentiermaterial sind gut verpackt.

  • Die Module des Bildungskoffers: Die vier Teile können handlich auf einer Klappkarre transportiert werden.

Mit dem Lernzirkel auf Expedition in den Kuhstall

Der Bauernhof ist der ideale Lernort, wenn es um außerschulische Bildung zu Themen der Landwirtschaft und Ernährung geht. Die Broschüren aus der Expeditionen-Reihe bieten praktische Hilfestellungen, um den Besuch von Schulklassen zu organisieren.

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Mit dem Lernzirkel auf Expedition in den Kuhstall

Lehrkräfte und Schulkinder lieben gleichermaßen den praktischen Schulunterricht auf Bauernhöfen. Das Interesse an diesen außerschulischen Lernangeboten nimmt auch auf den Betrieben bei den Bauernfamilien zu. Längst ist erkannt: Hier lässt sich Wissen zur Landwirtschaft und Ernährung alltagsnah vermitteln. Nirgendwo lässt sich zum Beispiel besser veranschaulichen, wo unsere Milch herkommt, wie sie entsteht und gewonnen wird. Nicht zuletzt ist ein Besuch bei den Tieren im Kuhstall immer ein Erlebnis für junge Hofbesucher - auch am "Weltmilchtag".

Damit das alles gut vorbereitet und durchgeführt werden kann, gibt es die Expeditionen-Reihe. Die Broschüren helfen Landwirten bei der Umsetzung und bieten Arbeitsmaterialien, anhand derer Unterrichtseinheiten an den einzelne Lernstationen auf dem Betrieb realisiert werden können.

Die Broschüre "Der Bauernhof als Lernort" richtet sich speziell an Landwirte, die ihren Betrieb als "Lernort Bauernhof" positionieren möchten. Checklisten und Vorschläge für den Ablauf einer Hoferkundung helfen dabei, den Besuch einer Schulklasse zu planen und erfolgreich umzusetzen.

Mit der Broschüre "Expedition in den Kuhstall"können Lehrkräfte bereits im Schulunterricht einen Besuch auf dem Bauernhof inhaltlich vorbereiten. Tierhalter finden in dem Heft Vorlagen, anhand derer sie für ihre spezielle Betriebsform handlungsorientierte Lernstationen realisieren können.

Auch zu anderen Betriebsformen gibt es in der Expeditionen-Reihe korrespondierende Broschüren für Pädagogen und Landwirte. Zudem bietet das vom i.m.a e.V. unterstützte Forum Lernort Bauernhof viele weitere Anregungen für Erkundungen auf landwirtschaftlichen Betrieben.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Spannende Expeditionen: Broschüren für Lehrkräfte und Landwirte (Titelseiten).

Mit der „Kartoffel-Bande“ über den Acker

Das Warten auf eine neue Geschichte von "Paul - dem Hund vom Bauernhof" hat sich gelohnt: Die vierte Ausgabe des Vorlese- und Malbuchs für Kinder im Kita- und Grundschulalter bietet wieder eine spannende Geschichte aus der Welt der Landwirtschaft.

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Mit der „Kartoffel-Bande“ über den Acker

Viertes Abenteuer der Kinderbuchreihe „Paul – der Hund vom Bauernhof“

In seinem vierten Abenteuer bekommt es „Paul – der Hund vom Bauernhof“ mit Wildschweinen zu tun, die in einen Kartoffelacker einfallen und die Ernte gefährden. Mit dieser Geschichte für Kinder im Kita-Alter und den ersten Grundschulklassen schreibt der i.m.a e.V. den Erfolg seines Kinderbuchs fort, mit dem Themen aus dem Alltag der Landwirtschaft altersgerecht dargestellt werden.

Im neuen Heft zum Vorlesen, selbst Lesen und Ausmalen steht die Kartoffelernte im Fokus. „Paul – der Hund vom Bauernhof“ und seine Freunde entdecken auf dem Acker Wildschweine, die sich über die Feldfrüchte hermachen. Kindgerecht wird erklärt, wie der Bauer mit dieser Herausforderung umgeht. Die Kinder lernen zudem die Vielfalt der Kartoffelsorten kennen und erfahren Fakten über Nährwerte und Zubereitungsarten. Auch der Einsatz von Landmaschinentechnik wird beschrieben und durch Zeichnungen veranschaulicht.

Zwei Mal im Jahr veröffentlicht der gemeinnützige i.m.a e.V. ein neues Erlebnis, bei dem „Paul – der Hund vom Bauernhof“ zusammen mit seinen Freunden Abenteuer bestehen muss. Immer geht es dabei um Themen aus der Landwirtschaft. Begonnen hatte die Erfolgsserie im Frühling auf den Feldern, die bestellt wurden; es ging um Pflanzenschutz und Artenvielfalt. Im Herbst standen dann die Heuernte, der Naturschutz und die Futterproduktion im Mittelpunkt. Und im dritten Abenteuer ging es um Tierhaltung und Tierwohl sowie um die Wertschöpfungskette der Milch.

Jedes Thema wird von den i.m.a-Experten auf seine potenziellen Lerninhalte für die Bildungsarbeit mit Kindern im Kita- und Grundschulalter überprüft. Anhand echter Situationen aus dem Alltag in der Landwirtschaft werden szenische Handlungsstränge entwickelt und beschrieben. Dabei wird darauf geachtet, dass die fachlichen Aspekte der Arbeit korrekt beschrieben werden. Steht die Geschichte, beginnt die bildliche Umsetzung. Auch dabei wird genau auf die richtige Darstellung von Details geachtet. Das reicht vom Profil der Traktorreifen bis zur Klauenstellung von Tierhufen.

Diese korrekte Darstellung der Praxis in der Landwirtschaft hat der Kinderbuchreihe des i.m.a e.V. hohe Wertschätzung nicht nur in Fachkreisen eingebracht. Auch Eltern und pädagogisches Fachpersonal in Kindertagesstätten und Schulen schätzen das Angebot. Dieses Interesse hat dazu geführt, dass Hefte schnell vergriffen waren und oft nachgedruckt werden mussten.

Aufgrund der aktuell hohen Papier- und Druckkosten kann das neue Heft nicht kostenlos abgegeben werden. Daher wird die vierte Geschichte von „Paul – dem Hund vom Bauernhof“ erstmals für eine Schutzgebühr von siebzig Cent im i.m.a-Webshop angeboten. Dort steht sie jedoch auch kostenlos zum Herunterladen und online lesen zur Verfügung.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Pauls viertes Abendteuer: Titelseite des Vorlese- und Malbuchs.

  • Vorlesen und Ausmalen: Beispielseite aus dem Kinderbuch.

Mit großer Kreativität den „Lernort Bauernhof“ retten

Der Lernort Bauernhof ist in Zeiten, in denen Corona-Regeln Begegnungen auf Distanz empfehlen, die ideale Alternative zum Lernen in geschlossenen Klassenräumen. Die Experten dieses außerschulischen Bildungsangebots haben viele neue Ideen entwickelt.

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Mit großer Kreativität den „Lernort Bauernhof“ retten

Harte Prüfung für außerschulische Bildungsangebote in Corona-Zeiten

Mit Engagement und vielen Ideen versuchen Bauernfamilien und Bildungsträger den „Lernort Bauernhof“ durch die Corona-Krise zu bringen. Denn seit Beschränkungen aufgrund der Pandemie dazu geführt hatten, dass alle Veranstaltungen zu Themen der Landwirtschaft, Ernährung und Naturbildung auf den Bauernhöfen abgesagt werden mussten, läuft das außerschulische Lernen für Kinder und Jugendliche erst sehr langsam wieder an.

Noch immer sind viele Lehrkräfte verunsichert, ob sie aufgrund der Corona-Beschränkungen mit Schulklassen Ausflüge auf Bauernhöfe unternehmen dürfen, um an den außerschulischen Bildungsangeboten teilnehmen zu können. Andererseits fürchten sich auch die Bauern vor Infektionen. In dieser unklaren Situation versuchen Bildungsexperten zu vermitteln. Für sie hatte der i.m.a e.V. in dem von ihm betreuten „Bundesforum Lernort Bauernhof“ einen Erfahrungsaustausch organisiert.

Dabei wurden viele neue Ideen und Konzepte vorgestellt. Sie reichen von einer „Schule fürs Leben“ oder dem digitalen Angebot „Landfrauen machen Schule“, über den „Bauernhof als Klassenzimmer“ bis zum Wettbewerb „Bauer für einen Tag“ oder den „Expeditionen in die Biodiversität“. So vielseitig wie die Titel der Angebote sind, sind auch deren Inhalte. Mal können Schulklassen auf einem Bauernhof praktische Erfahrungen sammeln, dann sollen Grundschulkinder durch ein Quiz und Lehrkräfte durch Lehr- und Lernmaterialien für den Besuch auf einem Bauernhof motiviert werden.

Sabrina Kessler, die beim i.m.a e.V. die Mitglieder vom „Bundesforum Lernort Bauernhof“ betreut: „In einigen Bundesländern werden bereits wieder Veranstaltungen angeboten, die unter den strikten Hygiene-Regeln organisiert werden. Gerade in diesen auf Abstand bedachten Zeiten ist der „Lernort Bauernhof“ der ideale Ort, an dem Bildungsarbeit in der Natur und an der frischen Luft besser funktioniert als in Klassenzimmern.“

Der „Lernort Bauernhof“ ist für viele Betriebe eine zusätzliche, wenn auch bescheidene Einnahmequelle. Die Bildungsangebote werden oft durch Zuschüsse in den Bundesländern gefördert. Um daran partizipieren zu können, haben sich in den Bauernfamilien vor allem die Frauen weitergebildet. „Unsere Mitglieder organisieren vielfältige Fortbildungen auf hohem Niveau“, weiß Sabrina Kessler und nennt Themen wie „Klima und Landwirtschaft“, „Streuobstpädagogik“ oder „future farming“ sowie weitere Lehrkräftefortbildungen und Kurse für Kita-Personal.

In allen Bundesländern sucht man den Schulterschluss mit den Kultusministerien. Immer wieder finden Gespräche sogar auf Ministerebene statt, weil auch dort erkannt wurde, dass außerschulische Lernangebote gerade auf Bauernhöfen bei Kindern und Jugendlichen zu sehr nachhaltigen Wissens- und Persönlichkeitsentwicklungen beitragen können.

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  • Der "Lernort Bauernhof": In den Vor-Corona-Zeiten konnte man noch beim Lernen beieinander sitzen (Symbolbild: Timo Jaworr)

  • Der "Lernort Bauernhof": Auf dem Feld, an der frischen Luft, lernt es sich unbeschwerter (Symbolbild: Timo Jaworr)

  • Der "Lernort Bauernhof": Kinder probieren gerne aus, wie Bauern arbeiten (Symbolbild: Timo Jaworr)

Mit Hygiene-Artikeln Infektionen in der Tierhaltung vorbeugen

Für Kinder gibt es jetzt Schutzanzüge, die bei Stallbesichtigungen über der Straßenkleidung getragen werden. Sie gehören zu den Hygiene-Artikeln, die der i.m.a e.V. Teilnehmern seiner Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ zur Verfügung stellt.

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Mit Hygiene-Artikeln Infektionen in der Tierhaltung vorbeugen

Die gute Nachricht zuerst: Für den Menschen ist die sogenannte „Blauzungenkrankheit“ (Bluetongue disease) ungefährlich, über die immer wieder berichtet wird. Die sich seit dem Sommer 2024 bei Rindern, Schafen und Ziegen ausgebreitete Infektionskrankheit macht jedoch den Tierhaltern Sorgen. Das feuchte Wetter und die Temperaturen im Sommer haben die durch Mücken (Culicoides), sogenannte Gnitzen, übertragene Verbreitung beschleunigt. Die Symptome der Krankheit sind Hautveränderungen im Maulbereich der Tiere, eine Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens und ein Nachlassen der Milchleistung. Auch können Tiere daran verenden. Inzwischen wird gegen die Krankheitserreger geimpft.

Gegen Krankheiten sind Tiere ebenso wenig geschützt wie Menschen. So wie die Bevölkerung jedes Jahr mit Grippewellen und anderen Infektionskrankheiten umgehen muss, engagieren sich auch Tierhalter für die Gesundheit ihrer Tiere. Darum ist es schon lange so, dass Tierställe nur unter Beachtung besonderer Schutzvorschriften betreten werden dürfen. In der Schweinehaltung gibt es z.B. Hygieneschleusen. Dort werden Straßen- und Stallbekleidung getrennt voneinander aufbewahrt, es gibt Duschen und Desinfektionseinrichtungen für Schuhe, Fahrzeuge und Stallabteile.

Der i.m.a e.V. unterstützt mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ schon lange diese Hygiene-Maßnahmen. So stellt er neben Desinfektionsmatten und -wannen, Schuh-Überzieher und Overalls zur Verfügung. Diese Schutzanzüge gibt es jetzt auch wieder in Kindergrößen. Die Overalls und andere „Hygiene-Artikel“ können die Teilnehmer der „EinSichten“-Initiative Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Während der Corona-Krise, als wegen der Kontaktbeschränkungen Besuche auf Bauernhöfen ausbleiben mussten, hatten Tierhalter und der i.m.a e.V. die Overalls Rettungsdiensten und Arztpraxen gespendet. Dadurch waren die Lager weitgehend geräumt. Nachdem man zunächst neue Overalls für Erwachsene nachproduziert hatte, stehen den „EinSichten“-Betrieben nun auch ausreichend Schutzanzüge für Kinder zur Verfügung. Denn Kitagruppen und Schulklassen sind noch immer die am stärksten interessierten Besuchergruppen auf den Bauernhöfen.

Wer sich dafür interessiert, kann nun bei einem Betriebsbesuch im Gespräch mit einem Landwirt erfahren, wie mit der belastenden Situation umgegangen wird, die eine Infektion wie die „Blauzungenkrankheit“ für die Tierhaltung bedeutet. Denn leider ist sie nicht die einzige Herausforderung in Sachen Tiergesundheit. Auch der sogenannten „Vogelgrippe“ bzw. „Geflügelpest“ (Aviäre Influenza) oder der noch immer virulenten Afrikanischen Schweinepest (ASP) müssen die Tierhalter begegnen. Für sie steht daher das Thema „Biosicherheit“ ganz oben auf der Agenda. Unterstützt werden sie dabei von Tierärzten und den Landesbauernverbänden.

In Niedersachsen, dem Bundesland mit den meisten Geflügelhaltern, gibt es eine „Arbeitsgruppe Biosicherheit“, in der neben den Praktikern aus der Landwirtschaft auch Experten aus Wissenschaft und Verwaltung mitwirken. Sie entwickelt ein Konzept für die Optimierung des Schutzes vor Krankheiten und den Umgang mit Infektionen. Auch für Rinderhalter ist ein entsprechendes Konzept in Arbeit. Für die ebenfalls in Niedersachsen am stärksten vertretenen Schweinehalter gibt es ein solches Konzept bereits seit vergangenem Jahr. Die i.m.a-Schutzanzüge und anderen Hygiene-Angebote reihen sich in die Phalanx der Hilfsangebote ein.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Die passen (auf): In den neuen Kinder-Overalls können sich die jungen Beobachter der Tierhaltung gut bewegen.

  • Der sitzt perfekt: Kein Stallbesuch ohne Overall - das schützt vor dem Eintragen von Keimen und Infektionen.

  • Antreten zum Abtreten: Auf Matten und in Wannen werden Stiefel und Schuhe desinfiziert.

Mit „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, durchs Schuljahr

Es ist wieder da: Das heiß begehrte i.m.a-Hausaufgabenheft für Grundschüler kann wieder bestellt werden. Die neue Ausgabe wartet mit einem vertrauten Titelhelden auf - dem Foxterrier „Paul“, den seine jungen Fans aus dem Lese- und Vorlesebuch kennen.

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Mit „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, durchs neue Schuljahr

Das i.m.a-Hausaufgabenheft begleitet Grundschüler seit zwanzig Jahren

Der Einstieg ins neue Schuljahr wird für Grundschüler unterhaltsam. Mit der Comic-Figur von „Paul, dem Hund vom Bauernhof“, sorgt die aktuelle Ausgabe des i.m.a-Hausaufgabenhefts nicht nur mit vielen nützlichen Dingen, sondern auch mit Rätseln, Spielen und Bastelideen für Abwechslung im Schulalltag. Bereits seit zwanzig Jahren begleitet das gedruckte Heft Generationen von Schulkindern und behauptet sich damit in einer Welt der modernen elektronischen Medien.

Hunderttausende Schulkinder kennen es: Das i.m.a-Hausaufgabenheft findet sich seit zwanzig Jahren in vielen Schultaschen. Auch jetzt wird es wieder so sein, wenn Eltern, Großeltern und Lehrkräfte das 68 Seiten starke Heft beim gemeinnützigen i.m.a e.V. anfordern, um den Kindern zum Start ins neue Schuljahr ein Geschenk zu machen. Ganz neu dabei ist in diesem Jahr der Star aus dem i.m.a-Lese- und Vorleseheft „Paul, der Hund vom Bauernhof“. Er hat den Hahn „Egon“ abgelöst, der in den vergangenen Jahren als Maskottchen durch das Heft geleitet hat. Diese Aufgabe hat jetzt der kleine Foxterrier übernommen, der zum Shooting-Star der i.m.a-Publikationen avanciert ist. Obwohl bisher pro Jahr immer nur zwei Hefte mit den landwirtschaftlichen Abenteuern erscheinen, ist „Paul“ zum neuen Liebling der Schulkinder geworden.

Nützlicher Organisator auch der Freizeit

Der beständige Erfolg des Hausaufgabenheftes ungeachtet der Konkurrenz elektronischer Medien ist auf seine vielfältige Ausstattung zurückzuführen. Den Kern des Heftes bildet nicht ein Stundenplan, sondern eine Wochenübersicht, in der sich neben schulischen Aktivitäten auch andere Termine notieren lassen. Damit ist das Heft auch über den Schulalltag hinaus nützlich. Und damit das Lernen für wichtige Klassenarbeiten nicht übersehen wird, gibt es auch dafür eine Übersicht, in der Themen und Termine eingetragen werden können. Für Fehltage finden Eltern einen Vordruck, mit dem sie der Schule mitteilen, warum ihr Kind dem Unterricht fernbleiben musste.

Neben dieser praktischen Ausstattung bietet das i.m.a-Hausaufgabenheft eine Vielzahl an Themen aus der Landwirtschaft. Da gibt es Bastelideen für Kartoffelstempel, Radieschen-Mäuse, Zaubertinte aus Zucker, Angeber-Eier, für eine Wetterstation und eine Mini-Biogasanlage. Und immer wird dabei auch Wissen vermittelt – etwa beim Rasenrechner, dem lustigen Landmaschinenraten oder dem Quiz um schweinisches Wissen sowie anderem „Futter fürs Gehirn“.

Erstmals wird das i.m.a-Hausaufgabenheft für einen geringen Copypreis von fünfzig Cent angeboten, um die stark gestiegenen Druckkosten zu refinanzieren. Bei Bestellungen als Klassensätze ab dreißig Exemplare reduziert sich dieser Preis auf vierzig Cent pro Stück (Details: www.ima-shop.de).

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Das neue i.m.a-Hausaufgabenheft: Titelseite der 68-Seiten-Broschüre.

  • Lernen mit dem i.m.a-Hausaufgabenheft: Doppelseite zu nachwachsenden Rohstoffen.

Mystische Gruselschocker machen sich wieder vom Acker

Kürbisse sind mehr als nur herbstliche Deko-Objekte oder Merkmale von Halloween-Partys. Der "lebens.mittel.punkt" informiert über die Vielfalt der Beerenfrüchte und bietet weitere Themen für den Schulunterricht und das Wissen rund um die Landwirtschaft.

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Mystische Gruselschocker machen sich wieder vom Acker

Im Fokus vom „lebens.mittel.punkt“: Das Halloween der Beerenfrüchte

Vielen Kindern sind Kürbisse vor allem als Deko-Objekte bekannt, die zum Halloween-Fest aufgestellt werden, das in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November eines jeden Jahres gefeiert wird. Das i.m.a-Lehrermagazin, der „lebens.mittel.punkt“, erweitert jetzt den Wissenshorizont über eine der ältesten Kulturpflanzen, die für mehr gut ist, als nur Kindern das Gruseln zu lehren. Neben diesem Titelthema geht es in der kostenlos im Internet verfügbaren Zeitschrift um die Klimarelevanz von Biogas, um Garmethoden von Lebensmitteln und das Haltbarmachen von Milch.

Die Tradition, am 31. Oktober ausgehöhlte Kürbisse mit Lichtern zu bestücken und sie vor Haustüren zu stellen, wird in Deutschland erst seit dreißig Jahren zelebriert. In den angelsächsischen Ländern hat das Fest seinen keltischen und christlichen Ursprung. Hierzulande hat es dazu beigetragen, dass Kürbisse immer häufiger auf den Speisenplänen auftauchen. Das i.m.a-Lehrermagazin befasst sich daher in seiner aktuellen Ausgabe in einem Unterrichtsbaustein für Grundschüler mit der Vielfalt der mystischen Beerenfrüchte, ihrer geheimnisvollen Historie, dem Anbau und Wachstum sowie den vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten, die weit über Speisen hinausgehen.

Biogas und Sauermilch

Im zweiten Teil einer Mini-Serie über Biogasanlagen steht die Klimarelevanz von Biogas auf dem Prüfstand. Sekundarschülern wird das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven vermittelt – von der Treibhausgasbilanz über ein Anlagen-Ranking bis zu gesellschaftspolitischen Aspekten.

Von der Produktvielfalt und dem Gesundheitswert von Sauermilchprodukten wie dem Joghurt handelt ein Unterrichtsbaustein für Grundschüler. Und auch um ein Ernährungsthema geht es beim Unterrichtsbaustein für Oberschüler, in dem die unterschiedlichen Garmethoden von Lebensmitteln vorgestellt und deren Nutzen erläutert werden.

Die Schwerpunktthemen vom i.m.a-Lehrermagazin begleitet das Farm- und Food-Wiki mit der Erläuterung von Fachbegriffen wie z.B. „CO2-Äquivalente“. Außerdem gibt die Zeitschrift wieder Literatur-Empfehlungen; sie bietet Kurzmeldungen aus der Welt der Landwirtschaft und Ernährung und wartet in der Rubrik „Von Hand gemacht“ mit Tipps zur Zubereitung von Rote-Beete-Chips auf. Im Mittelpunkt der Reportage „Vorbeigeschaut und nachgefragt“ stehen diesmal die Landfrauen. Deren Verein feiert in diesem Jahr – wie viele Bauernverbände – sein 75jähriges Bestehen.

Den „lebens.mittel.punkt“ können Lehrkräfte kostenlos abonnieren (www.ima-lehrermagazin.de). Kostenlos steht die Zeitschrift auch im Internet zur Verfügung. Auf www.ima-shop.de kann sie online gelesen und heruntergeladen werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Saisongemüse: Der "lebens.mittel.punkt" informiert über die Vielfalt der Herbstfrüchte.

  • Voller Energie Speisen zubereiten: Unterrichtsthema für Oberschüler.

Nachhaltigkeit als Kompetenzfeld beim i.m.a e.V.

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ist ein Thema, das in der i.m.a-Bildungsarbeit schon immer Bedeutung hatte. Mit Sabrina Keßler gibt es jetzt eine i.m.a-Expertin, die dieses Thema mit ihrer Arbeit für das Bundesforum Lernort Bauernhof verknüpft.

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Nachhaltigkeit als Kompetenzfeld beim i.m.a e.V.

Neue Planstelle für Ökologie-Themen eingerichtet und besetzt

Mit einer wachsenden Produktpalette bedient der i.m.a e.V. das stetig steigende Interesse an Lehr- und Lernmaterialien zu Themen der ökologischen Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, wie etwa dem Naturschutz und der Artenvielfalt. Künftig werden diese Schwerpunkte in der Arbeit des gemeinnützigen Vereins als eigenes Kompetenzfeld noch mehr Gewicht erlangen, denn jetzt wurde eine Planstelle für den Arbeitsbereich „Nachhaltigkeit“ eingerichtet und mit der Geographin Sabrina Keßler besetzt. Sie betreut zugleich das Bundesforum Lernort Bauernhof, in dem sich die bundesweit aktiven Akteure versammeln, die den Bauernhof als außerschulischen Lernort positionieren und dort traditionell auch ökologische Themen behandeln.

„Mit der Verknüpfung der Schwerpunkte Lernort Bauernhof und Nachhaltigkeit können wir den steigenden Anforderungen in der fachlichen Kommunikation dieser bedeutenden Bildungsthemen künftig noch besser gerecht werden“, erläutert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. „Mit Sabrina Keßler konnten wir eine neue Kollegin gewinnen, die sich hauptsächlich diesen Aufgaben widmen wird. Wir freuen uns über diese Bereicherung unseres Teams.“

Sabrina Keßler hat „Geographie des globalen Wandels“ in Freiburg studiert und interessiert sich sehr für die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie, Umweltbildung und den urbanen Gartenbau. Begleitend zum Studium hat sie das Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ unterstützt. Zum i.m.a e.V. ist die in Friedrichshafen gebürtige Württembergerin über die vom Verein organisierten Messebeteiligungen mit ihrem großen Themenspektrum gekommen. „Diese Zusammenarbeit hat mich überzeugt, dass ich hier eine sinnvolle Arbeit leisten kann“, so Sabrina Keßler.

Als Projekt-Koordinatorin vom Bundesforum Lernort Bauernhof wird Sabrina Keßler auch die Zusammenarbeit zwischen den vielfältigen Initiativen organisieren, die sich auf landwirtschaftlichen Betrieben um die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei Kindern und Jugendlichen kümmern. Das Interesse an diesen außerschulischen Lernorten nimmt bei den Lehrkräften und Schülern deutlich zu. Wissensvermittlung in der realen Welt der Praktiker vom Hof hat eine hohe Glaubwürdigkeit und unterstützt zugleich gerade Kinder und Jugendliche beim Erlernen wichtiger Kompetenzen für deren Persönlichkeitsentwicklung.

Auf www.ima-shop.de können die vielfältigen Lehr- und Lernmaterialien zur Artenvielfalt und Biodiversität, zum Natur- und Umweltschutz entdeckt und bestellt werden.

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Nachhaltigkeit beim Lehr- und Lernmittel-Versand

Immer mehr engagiert sich der i.m.a e.V. im Klima- und Umweltschutz sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Jetzt werden alle Lehr- und Lernmittel zu hundert Prozent auch klimaneutral verschickt. Damit wird die Nachhaltigkeitsstrategie fortgesetzt:

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Nachhaltigkeit beim Lehr- und Lernmittel-Versand

Immer weitreichender werden die Aktivitäten des i.m.a e.V. zum Klima- und Umweltschutz sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Jetzt werden alle Lehr- und Lernmittel zu hundert Prozent auch klimaneutral verschickt. Damit setzt der gemeinnützige Verein seine Nachhaltigkeitsstrategie konsequent fort: Nachdem erste Info-Materialien für Lehrkräfte, Landwirte und Verbraucher ressourcenschonend hergestellt werden, ist der klimaneutrale Versand ein weiterer Schritt in einer nahtlosen, umweltfreundlichen Produktionskette.

Deutschlandweit arbeiten mehr als 70.000 Lehrkräfte und Kita-Erzieherinnen mit den i.m.a-Lehr- und Lernmaterialien. Hinzu kommen zigtausende Verbraucher, die sich auf Messen und bei anderen Veranstaltungen anhand der Info-Broschüren und Flyer des Vereins über Themen der Landwirtschaft und Ernährung informieren. So verlassen monatlich bis zu tausend Päckchen, Pakete und größere Briefsendungen das Versandlager in Iserlohn – im Jahr bis zu siebzig Tonnen Material. Diese Mengen ressourcenschonend zu transportieren, war bisher eine große Herausforderung.

Inzwischen wird die überwiegende Anzahl dieser Transporte mit dem Dienstleister GLS abgewickelt. Er garantiert in seiner „KlimaProtect“-Aktion für einen „hundert Prozent klimaneutralen Versand“. Dazu sagt das Unternehmen: „Die durch den Pakettransport verursachten CO2-Emissionen werden jährlich über zertifizierte Projekte kompensiert.“ Das Projekt basiere auf zwei Säulen. So werden einerseits die CO2-Emissionen durch den Schutz bestehender Wälder und das Pflanzen neuer Bäume kompensiert. Dafür kooperiert die Logistik-Firma mit der gemeinnützigen Organisation „PrimaKlima“. Andererseits setzt man für die Reduktion und Vermeidung von Schadstoffen auf nachhaltigen Strom und den Einsatz von Elektro-Fahrzeugen sowie weitere Maßnahmen.

„Für den Erfolg unseres Engagements für mehr Nachhaltigkeit sind verantwortungsvoll agierende Partner unverzichtbar“, betont Sabrina Keßler. Sie kümmert sich seit vergangenem Jahr im i.m.a e.V. um die vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Bereits seit längerer Zeit nutzt der Verein für das Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ zertifiziertes Papier, das aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt. Zudem werden Druckereien beauftragt, die klimaneutral produzieren. Unter diesen Prämissen sollen – nach dem Abbau von Lagerbeständen – künftig alle gedruckten i.m.a-Materialien hergestellt werden.

„Zum „Tag des offenen Hofes“ am 13/14. Juni werden wir in diesem Jahr wieder sehr umfangreiche Bestellungen von Landwirten erhalten, die mit unseren Info-Materialien ihre Öffentlichkeitsarbeit betreiben“, erwartet Sabrina Keßler. „Da ist es gut zu wissen, wenn der Logistikpartner in unserer Lieferkette durch sein Engagement unsere Arbeit unterstützt.“

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  • Symbolfoto: pixabay.de/Gerd_Altmann

  • Kümmert sich um Nachhaltigkeit: Sabrina Keßler

Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Bildungsmesse didacta

Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung, wie sie von den Vereinten Nationen als ein Zukunftsziel ausgegeben wurde, spielt auf der vom i.m.a e.V. organisierten Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ eine wichtige Rolle.

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Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Bildungsmesse didacta

Gemeinschaftsschau legt Fokus auf Landwirtschafts- und Ernährungsthemen

Auf der größten europäischen Bildungsmesse, der „didacta“, ist „Nachhaltigkeit“ ein Kernaspekt vieler Präsentationen in den Stuttgarter Messehallen. Dabei stehen bei den 22 Ausstellern der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“ die Erzeugung von Nahrungs- und Lebensmitteln, die Tierhaltung und der Erhalt der Lebensräume Gewässer und Wald im Mittelpunkt ihrer Messebeteiligung.

Lehrkräfte, Erzieherinnen und andere Pädagogen sind die Zielgruppen, denen sich die Aussteller der Bildungsmesse „didacta“ in Stuttgart präsentieren. Die 22 Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, die der i.m.a e.V. organisiert, fokussieren auf Lehr- und Lernmaterialien, mit denen sich die Ziele einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) realisieren lassen, wie sie die Vereinten Nationen als Zukunftsziel der Bildungsarbeit ins Leben gerufen haben. Gerade Kinder sollen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt werden, und verstehen lernen, welche Auswirkungen ihr Handeln heute und in Zukunft haben kann. Nachhaltigkeit ist dabei ein Kernthema, das die Gemeinschaftsschau thematisiert.

So versammeln sich unter dem Zentralthema Landwirtschaft außerschulische Bildungsangebote auf Bauernhöfen, auf denen sich BNE-Lernziele leicht veranschaulichen und trainieren lassen. Das gilt auch für naturnahe Lernorte wie dem Wald oder den Gewässern. Hierzu zeigen Naturschützer aus dem Jagd- und Angelbereich, wie sich Bildungsarbeit außerhalb von Kita- und Klassenräumen realisieren lässt.

Praktisches Lernen für alle Altersgruppen

Kern vieler Angebote ist das Mitmachen. Es ist neben der theoretischen Wissensvermittlung ein wesentliches Element einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Immer wieder wird angeregt, selbst aktiv zu werden – beim Gärtnern, dem Anbau von Gemüse im Schulgarten, dem Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen oder der Zubereitung von Speisen. Hintergrund vieler dieser Aktivitäten ist immer wieder die Vermittlung einer Wertschätzung für die Herkunft von Nahrungs- und Lebensmitteln. Die zahlreichen Lehr- und Lernmaterialien, die auf der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, von Vorlese- und Malheften für Kleinkinder und den Vorschulbereich, bis zu Wissensmagazinen und Unterrichtspostern für den Einsatz im Schulunterricht gibt es kaum noch ein Themenfeld, das nicht abgedeckt wird.

Der Bedeutung der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“, die seit 26 Jahren Teil der „didacta“ Bildungsmesse ist, sind sich auch politische Entscheider bewusst. So wird neben dem baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Peter Hauk auch Amtskollege Cem Özdemir die Gemeinschaftsschau in Halle 7 des Stuttgarter Messegeländes besuchen.

Die Partner der Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen“:
Acker e.V./GemüseAckerdemie, Atesum AG, Bayerischer Bauernverband K.d.ö.R./Landfrauen, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Bildungsmagazin lebens.mittel.punkt, Blattmacher GmbH/Bildungsbissen.de, Bundesforum Lernort Bauernhof, Bundesprogramm Ökologischer Landbau/Echt kuh-l, Deutscher Angelfischerverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V., EinSichten in die Tierhaltung, i.m.a - information.medien.agrar e.V., Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen/ Kompetenzzentrum HessenRohstoffe, Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, Landwirtschaft macht Schule, Landwirtschaftsverlag GmbH/Matsch! Das Kindermagazin, Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg, Milchwirtschaftlicher Verein Baden-Württemberg e.V., Netzwerk Lernort Bauernhof, Schleich GmbH, Zentralverband Gartenbau e.V.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Bauernhöfe als Lernorte: Ideale Plätze für außerschulisches Lernen.

  • An der Theke mit nachwachsenden Rohstoffen: Zuwachs an Bildungsangeboten, die Freude bereiten.

  • Wissen aus dem Wald: Entdeckungen, die staunen lassen.

  • Übersicht bringt Orientierung: Die Gemeinschaftsschau bietet viele Bildungszugänge.

Neu im Team: Wissen aus 425 Jahren Landwirtschaft

Mit der Politikwissenschaftlerin Josephine Glogger-Hönle hat der i.m.a e.V. eine neue Kollegin gewinnen können, die Wissen aus der 425jährigen landwirtschaftlichen Praxis des elterlichen Hofes in ein neues Bildungsprojekt des Vereins einbringt.

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Neu im Team: Wissen aus 425 Jahren Landwirtschaft

Josephine Glogger-Hönle übernimmt Bildungsprojekt im i.m.a e.V.

Mit einem neuen Projekt in der schulischen Bildungsarbeit startet jetzt Josephine Glogger-Hönle beim i.m.a e.V. durch. Sie übernimmt die Betreuung der Initiative „Landwirtschaft macht Schule“, bei der Landwirte Kindern und Jugendlichen im Schulunterricht Wissen zur Landwirtschaft und Ernährung vermitteln. Die Politikwissenschaftlerin ist für diese Aufgabe bestens gerüstet, kommt sie doch von einem Bauernhof mit 425jähriger Tradition.

„Vorurteile abbauen, Barrieren überwinden, Verständnis wecken“ – so beschreibt die neue Kollegin im i.m.a-Team die Ziele ihrer Arbeit. „Ich möchte dazu beitragen, dass Landwirte und Verbraucher wieder mehr zusammenrücken. Und Schulkinder, die Verbraucher von morgen, sind mit ihrem Interesse an der Landwirtschaft begeisterungsfähige Adressaten“, ist Josephine Glogger-Hönle überzeugt. Diese Überzeugung fußt auf einer „wunderschönen Kindheit bei uns auf dem Hof“, den ihre Familie seit 425 Jahren betreibt. Die „positiven Emotionen“ ihrer Erinnerungen möchte die junge Frau in die i.m.a-Arbeit einbringen: „Landwirtschaftsthemen lassen sich am besten emotional vermitteln – mit allen Sinnen auf einem Bauernhof.“ Dabei verhehlt Glogger-Hönle nicht, dass es in ihrem Leben auch Herausforderungen gab, vor denen sie großen Respekt hatte: „Als mein Vater sagte, ‚Du machst jetzt den Buldog-Führerschein‘, war bei mir Weltuntergangsstimmung. Heute ist die Erntezeit auf dem Trecker für mich die schönste Zeit des Jahres.“

Aufgeben war für Josephine Glogger-Hönle noch nie eine Alternative. Heute ist sie in Schwaben Pressesprecherin der Initiative „Land schafft Verbindung“, im Vorstand der Katholischen Landjugend Attenhofen aktiv und bayerische Vizemeisterin im Schützenverein. Viele der Aktivitäten will sie künftig neben der i.m.a-Arbeit beibehalten. Zum Verein ist Glogger-Hönle durch eine Veranstaltung der bayerischen Landfrauen gekommen. Die hatten zu einer Fortbildung der Aktion „Schule fürs Leben“ eingeladen, die auch vom i.m.a e.V. unterstützt wird. Geschäftsführer Patrik Simon sollte den Verein vorstellen. Schon „vor der Veranstaltung hatte ich mich über die Vereinsarbeit informiert“, erzählt Glogger-Hönle, „und sofort erkannt: Das ist dein Ding!“

Teile ihrer Arbeit wird die neue i.m.a-Kollegin vom Familienbauernhof aus in Bayerisch-Schwaben leisten. Dort will sie sich auch künftig weiter um ihre zwei Pferde, Schafe, Katzen und den Hofhahn kümmern. „Durch meine Arbeit auf dem Hof bekomme ich ein Gespür für sensible Themen und für den Kontakt zu Verbrauchern und Nicht-Landwirten“, erläutert Josephine Glogger-Hönle. Sie ist inzwischen die 13. Generation auf dem Bauernhof; ihr Vater ist Experte im Pflanzenbau und berät Landwirte. Vor zehn Jahren hat er seinen Betrieb von der Tierhaltung auf Ackerbau umgestellt, baut Getreide und Zuckerrüben an, bewirtschaftet Streuobstwiesen, betreibt Wald- und Forstwirtschaft. „Diese Verbindung aus Theorie und Praxis, wie sie sich in Frau Glogger-Hönle und ihrer Familie manifestiert, sind eine absolute Bereicherung für die landwirtschaftliche Bildungsarbeit“, freut sich Patrik Simon über die neue Mitarbeiterin, die er für den Verein begeistern konnte.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Neu beim i.m.a e.V.: Josephine Glogger-Hönle (Foto: privat).

  • Zuhause in der Landwirtschaft: Josephine Glogger-Hönle (Foto: privat).

Neue Bildungsoffensive für Themen der Landwirtschaft

Mehr Wissen über die Landwirtschaft und die Produktion von Nahrungsmitteln soll nach dem Willen der Landesregierung künftig an den Schulen von Schleswig-Holstein vermittelt werden. Landwirte und Lehrkräfte können sich nun an der Umsetzung beteiligen. 

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Neue Bildungsoffensive für Themen der Landwirtschaft

Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in Schleswig-Holstein (5. bis 10. und 11. bis 13. Klasse) soll es bald spezielle Bildungsangebote für die drei Themenbereiche Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz geben. Das ist Ziel der Bildungsoffensive vom Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz, an dessen Spitze mit Werner Schwarz der ehemalige Bauernpräsident des Bundeslandes steht, und die nach dem Start im Mai nun Fahrt aufnehmen soll.

Schwarz‘ Ministerium will erreichen, dass den Jungen und Mädchen in den Schulen „konkretes Wissen zu moderner, regionaler Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion“ vermittelt, der „Wert von Lebensmitteln“ dargestellt, „Lebensmittelverschwendung“ gemindert und eine „gesunde und nachhaltige Ernährungsweise“ aufgezeigt werde, um schließlich die heimische „Landwirtschaft durch mehr Akzeptanz und Wertschätzung“ zu stärken.

Um diese Bildungsziele zu erreichen, bietet das Ministerium Landwirten und Lehrkräften ein auf die Schülerinnen und Schüler zugeschnittenes Bildungsprogramm an. Es wurde in Kooperation mit der Europa-Universität in Flensburg entwickelt, das die Bildungsoffensive auch wissenschaftlich begleitet.

Zur Umsetzung werden jetzt landwirtschaftliche Betriebe gesucht, die als außerschulische Lernorte fungieren. Auch die Gastronomie und verarbeitende Lebensmittelproduzenten sowie andere Akteure im ländlichen Raum sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Dabei sind eigene Ideen der Bildungspartner willkommen, bei deren Umsetzung das Ministerium und die Universität zur Seite stehen.

Am Ende will man „ein buntes und vielfältiges Bildungsangebot zusammenstellen, welches dann für alle Schulen in Schleswig-Holstein in einem Bildungskatalog angeboten“ wird. Die Umsetzung der Bildungsangebote auf den Betrieben wird mit einer Aufwandsentschädigung von 400 Euro vergütet.

Am 26. bzw. 28. September 2023 geht es mit einem Workshop los. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zum 15. September 2023 per e-mail an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Die Bildungsoffensiv in Schleswig-Holstein wird unterstützt durch die vom i.m.a e.V. organisierte Initiative „Landwirtschaft macht Schule“. Hierbei laden Lehrkräfte Landwirtinnen und Landwirte in den Unterricht ein, damit diese von ihrer Arbeit in der Landwirtschaft berichten. Dieses authentische Bildungsangebot ist eine ideale Ergänzung zur Bildungsoffensive in Schleswig-Holstein, setzt es doch bereits vor dem Bauernhofbesuch einer Schulklasse an und vermittelt Grundlagenwissen, das in der Praxis auf einem „Lernort Bauernhof“real überprüft und vertieft werden kann.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Passender Rahmen für die Bildungspatnerschaft: Landwirtschaftsminister Werner Schwarz (l.) und Ministerpräsident Daniel Günther (Schwintowski/i.m.a e.V.)..

  • Bildungsoffensive in Stadt und Land: Praktiker erläutern Schülern die Arbeit in der Landwirtschaft (Schwintowski/i.m.a e.V.)..

  • Landwirtschaft macht Schule: Landwirte informieren im Unterricht, wie sie arbeiten (Symboldbild: adobe stock/syda/gaul/i.m.a e.V.).

Neue EinSichten-Broschüre gewährt erste Einsichten

Wer sehen will, wie Tierwohl in der Landwirtschaft realisiert wird, sollte sich davon auf einem Bauernhof einen eigenen Eindruck verschaffen. Die neue Borschüre der Transparent-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" bietet eine erste Orientierung.

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Neue EinSichten-Broschüre gewährt erste Einsichten

"Heute lesen - morgen erleben" lautet das Motto der neuen Broschüre vom i.m.a-Projekt "EinSichten in die Tierhaltung". Auf vierzig Seiten wird die Transparenz-Initiative vorgestellt. Dabei kommen auch die Menschen zu Wort, die das Projekt lebendig machen.

Sieben Bauernhöfe in sieben Bundesländern werden in der neuen Image-Broschüre exemplarisch portraitiert. Dabei sind alle Tierarten und Haltungsformen berücksichtigt: Milchvieh-, Mutterkuh-, Sauen- und Legehennenhaltung ebenso wie Ferkelaufzucht, Hähnchen-, Schweine- und Bullenmast. Sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Betriebe sind vertreten. Sie repräsentatieren auch die große Vielfalt in der Tierhaltung und verdeutlichen zugleich, worauf es bei den verschiedenen Haltungsformen und Betriebskonzepten ankommt.

Transparenz endet nicht an den Stalltüren. Auch die Tierhalter kommen in der Broschüre zu Wort. Es sind überwiegend Bauernfamilien, die ihre Höfe seit mehreren Generationen betreiben und den Kontakt mit den Verbrauchern suchen. Wer daran Interesse hat und aus erster Hand Details zur Tierhaltung erfahren und sehen möchte, wie Tierwohl praktiziert wird und auch wer kritische Themen mit den Bauern diskutierten will, ist auf allen Betrieben der Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" willkommen.

Die Broschüre "Heute lesen - morgen erleben" bietet eine erste Orientierung. Nicht nur für Verbraucher. Auch Tierhalter, die sich an der Transparenz-Initiative beteiligen möchten, finden in dem Heft viele Anregungen und erfahren, wie der i.m.a e.V. die Landwirte bei ihrem Engagement unterstützt und welche finanziellen Hilfen es gibt. Inzwischen schließen sich deutschlandweit immer mehr Landwirte der i.m.a-Transparenz-Initiative an und bieten "EinSichten in die Tierhaltung". Sie haben erkannt, dass ein offener Verbraucher-Dialog auch zur Akzeptanz der gesamten Landwirtschaft in unserer Gesellschaft beitragen kann.

Im i.m.a-webshop kann die neue Image-Broschüre vom "EinSichten"-Projekt online gelesen, heruntergeladen oder angefordert werden.

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Neue Kampagne zeigt "Gesichter der Landwirtschaft"

Mit Fotos von Männern und Frauen aus der Landwirtschaft, will der i.m.a e.V. für mehr Wertschätzung der Menschen sorgen, die nur selten im Rampenlicht stehen. Die "Gesichter der Landwirtschaft" sind auf der i.m.a-Homepage und auf Instagram zu sehen.

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Neue Kampagne zeigt "Gesichter der Landwirtschaft"

Bauernfamilien ernähren Deutschland. Ohne sie müssten wir Nahrungsmittel importieren, würden Kulturlandschaften verwahrlosen und wertvolle Tierrassen aussterben. Doch während Tierhaltung und Tierwohl, Ackerbau und Pflanzenschutz, Naturpflege und Umweltschutz dominierende Aspekte in den Debatten um die Landwirtschaft sind, wird den Menschen dahinter kaum Aufmerksamkeit zuteil. Das will der i.m.a e.V. jetzt mit seiner Kampagne „Gesichter der Landwirtschaft“ ändern.

„Die Landwirtschaft hat viele Gesichter; wir machen sie sichtbar“, sagt Bernd Schwintowski, der beim i.m.a e.V. die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet und die Kampagne betreut. „Wir zeigen, dass hinter jedem Tier, jedem Quadratmeter Ackerland und jedem Blühstreifen Menschen stehen, die sich dafür verantwortlich fühlen.“

Dabei setzt der gemeinnützige i.m.a e.V. nicht auf kostspielige Image-Kampagnen und großformatige Plakate oder Anzeigen. Stattdessen sind die Homepage und der Instagram-Account des Vereins die Kommunikationsplattformen. Am Fuß der Homepage www.ima-agrar.de werden die „Gesichter der Landwirtschaft“ sichtbar. Die dort durchlaufenden, einzeln anklickbaren Fotos sind mit dem Instagram-Account information.medien.agrar vernetzt. Dort finden sich zu jedem Foto weiterführende Informationen.

„Wir kommunizieren kurz und präzise, ganz im Sinne der jungen und sich dynamisch verändernden Instagram-Zielgruppen“, sagt der i.m.a-Pressesprecher. „Wer mehr wissen möchte, kann sich auf unserer Homepage oder im Internet-Shop bei den kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien tiefergehend informieren“ (www.ima-shop.de).

Die „Gesichter der Landwirtschaft“ fotografiert Christian Gaul, den i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon entdeckt hat: „Uns haben seine atmosphärischen Portraits beeindruckt, unter denen auch viele Fotos von südamerikanischen Bauern waren.“ Gaul, der in Essen geboren, aber in Brasilien aufgewachsen ist, reist im i.m.a-Auftrag zu deutschen Bauernfamilien. Dort portraitiert er Mitarbeiter, zeigt Arbeitssituationen und dokumentiert so den Arbeitsalltag. „Mich fasziniert die Vertrautheit zwischen Mensch und Tier, die Einheit aus Natur und Technik, die ich auf den Betrieben erlebe“, beschreibt Christian Gaul seine Begeisterung.

„Diese stimmungsvollen Aufnahmen unserer Tage ergänzen wir durch Fotos aus unserem Archiv historischer Bilder der Landwirtschaft“, erläutert Bernd Schwintowski. „Dadurch bilden wir die Vielfalt der landwirtschaftlichen Arbeit ab und zeigen zugleich, dass es immer auf das Engagement jedes Einzelnen ankommt, das durch unsere Gesellschaft mehr Wertschätzung erhalten sollte.“ Dass die i.m.a-Kampagne ein Dialog-Angebot ist, beweisen erste Reaktionen. „Neben „Likes“ zu den Fotos vernetzen sich mit uns immer mehr Menschen, nicht nur aus der Agrar-Szene. Und Landwirte laden uns ein, auch auf ihrem Betrieb zu fotografieren.“, freut sich der Pressesprecher über die ersten Achtungserfolge.

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  • Ausschnitt aus dem Instagram-Foto-Portfolio

  • "Gesichter der Landwirtschaft" - auch kleine Entdecker gehören dazu.

Neue Kompetenz für transparente Tierwohl-Themen

Mit Dana Heyligenstädt bereichert eine neue Mitarbeiterin das Team vom i.m.a e.V. Die Agrar-Wissenschaftlerin kümmert sich vor allem um die Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung", bei der Verbraucher in Ställe hineinschauen können.

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Neue Kompetenz für transparente Tierwohl-Themen

Dana Heyligenstädt bereichert das i.m.a-Team

Die Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ hat mit der Agrarwissenschaftlerin Dana Heyligenstädt neue Unterstützung bekommen. Sie übernimmt beim i.m.a e.V. die Projektkoordination und betreut Tierhalter, die ihre Ställe für Besucher öffnen, damit diese sich einen Eindruck von der Tierhaltung verschaffen können. Zudem wird sich die neue Mitarbeiterin aufgrund der Einschränkungen während der Covid-19-Pandemie um Alternativen zu den geführten Stalltouren auf den Betrieben kümmern.

Dana Heyligenstädt hat an der Humboldt Universität in Berlin Agrarwissenschaften studiert. Für ihre Bachelorarbeit hat sie die „Einzelhaltungsphase bei Milchviehkälbern“ untersucht. „Tierhaltung begeistert mich seit meinen ersten Praktika“, erinnert sich Dana Heyligenstädt. Bereits mit 15 Jahren hatte sie sich bei einem Schulpraktikum auf einem Landwirtschafts-College in Irland um die Versorgung von Pferden gekümmert. In England arbeitete sie in einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb, auf dem Schafe und Mutterkühe gehalten und Produkte direkt vermarktet wurden. In Brandenburg schließlich war Heyligenstädt auf einem Milchviehbetrieb im Herdenmanagement für die Versorgung von Kälbern zuständig. Auch Einblicke in die Schweinemast konnte die Agrarstudentin dort gewinnen.

Ihre Erfahrungen ergänzte Dana Heyligenstädt beim Bundesinstitut für Risikobewertung. Dort kümmerte sie sich in einem didaktischen Pflanzenlabyrinth um Kitagruppen, Schulklassen und Berufsschüler, informierte über die Geflügelhaltung und betreute Veranstaltungen. „Diese vielseitigen Vorkenntnisse und die Begeisterung für die Tierhaltung machen Dana Heyligenstädt zu einem weiteren wichtigen Mitglied in unserem i.m.a-Team“, freut sich Geschäftsführer Patrik Simon über den Einstieg der Hauptstädterin.

Dana Heyligenstädt kommt mit vielen Ideen und Plänen zum i.m.a e.V. Besonders aktive Tierhalter möchte sie als Repräsentanten ihrer Branche bekannter machen. „EinSichten in die Tierhaltung“ ist so ein tolles Dialog-Projekt, auf das noch viel mehr Verbraucher aufmerksam werden müssen“, betont die neue Projektkoordinatorin. Überall dort, wo Hofbesucher mit Landwirten in den Dialog treten, entstehe gegenseitiges Verständnis. „Wenn Tierhalter ihre Arbeit darstellen und Fragen der Verbraucher kompetent beantworten, lassen sich Vorurteile abbauen. Dazu möchte ich beitragen“, erläutert Dana Heyligenstädt.

Der i.m.a e.V. unterstützt mit seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ Landwirte in ihrer Verbraucherkommunikation. So wird z.B. mit Zuwendungen der Landwirtschaftlichen Rentenbank der Einbau von Stallfenstern gefördert, durch die Besucher Einblicke in Ställe erhalten. Weitere Informationen finden Sie auf www.ima-agrar.de. Dort stehen auch honorarfreie Fotos zur Illustration Ihrer Berichterstattung zur Verfügung.

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  • Neu im i.m.a-Team: Dana Heyligenstädt

  • EinSichten in die Tierhaltung: Besucher informieren sich aus erster Hand (Foto Rohr)

  • EinSichten in die Tierhaltung: Beim Melken im Stall zuschauen (Foto Jaworr)

  • EinSichten in die Tierhaltung: Sehenswert, was Landwirte leisten (Foto Jaworr)

Neue Medienlisten für Landwirte und Lehrkräfte

Das Angebot an Info-, Lehr- und Lernmaterialien im i.m.a-Webshop nimmt beständig zu. Um sich besser orientieren zu können, gibt es jetzt zwei neue Medienlisten für die Öffentlichkeitsarbeit auf Bauernhöfen und die Bildungsarbeit in Kitas und Schulen.

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Neue Medienlisten für Landwirte und Lehrkräfte

Anregungen für die landwirtschaftliche Kommunikationsarbeit

Erstmals gibt es jetzt eine i.m.a-Medienliste für Landwirte und deren spezielle Bedürfnisse in der Öffentlichkeitsarbeit. Die neue Liste hilft Landwirten dabei, unter den mehr als 180 Infomaterialien des i.m.a e.V. die passenden Produkte zu entdecken, mit denen Hofbesucher informiert werden können, aber auch Bildungsarbeit auf dem Betrieb unterstützt werden kann. Die Medienliste für Landwirte ergänzt die bereits eingeführte Medienliste für Lehrkräfte, die in einem neuen Design erscheint und in der die Lehr- und Lernmaterialien entsprechend ihrer Eignung für die unterschiedlichen Einsatzgebiete im Schulbetrieb geordnet sind.

„Die Fülle an i.m.a-Materialien hat es immer schwieriger gemacht, diese Vielfalt in nur einer Medienliste darzustellen, ohne daraus einen Katalog zu machen“, erläutert i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die Entscheidung für die Produktion von zwei unterschiedlichen Medienlisten. Gerade bei Landwirten habe der Bedarf an geeigneten Info-Materialien für die Information von Verbrauchern stetig zugenommen. Darauf habe der Verein mit der Produktion geeigneter Materialien reagiert. „Nun war es Zeit, den Landwirten eine Orientierungshilfe zu geben, wie sie diese Materialien am besten einsetzen können“, so Simon.

Die neuen Medienlisten vermitteln anschaulich den Nutz- und Mehrwert einzelner Produkte. Sie beschreiben deren Anwendungsbereiche und motivieren dazu, sich an den verschiedenen i.m.a-Projekten wie der Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“, der Kampagne „Gesichter Landwirtschaft“ oder dem Bildungsangebot „Lernort Bauernhof“ zu beteiligen.

Der i.m.a-Geschäftsführer betont, dass den Landwirten „natürlich auch die Medienliste für Lehrkräfte zur Verfügung steht“. Gerade Landwirte, die auf ihren Betrieben z.B. als „Lernort Bauernhof“ Bildungsarbeit betreiben, finden darin wertvolle Anregungen. Sie könnten die Liste auch Hofbesuchern mit Schulkindern übergeben, damit die Medienliste auf diese Weise den Weg zu den Lehrkräften in den Schulen findet. Simon: „Am Ende geht es immer darum, auf möglichst vielen Wegen über die Arbeit in der Landwirtschaft zu informieren. Wir unterstützen dabei den bäuerlichen Berufsstand und vertrauen darauf, dass er künftig noch intensiver unsere zumeist kostenlosen Produkte nutzt.“

Simon erinnert daran, dass es bundesweit kaum noch Anbieter unterstützender Materialien für die landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit gibt, der Bedarf und das Engagement des Berufsstandes jedoch weiter zunehmen. Neben den Landwirten nutzen auch Verbände die i.m.a-Materialien. In den Schulen setzen bereits tausende Lehrkräfte die Angebote des gemeinnützigen Vereins ein, die online bestellt werden können (www.ima-shop.de).

Wie alle Produkte, die der i.m.a e.V. seit vergangenem Jahr neu produziert bzw. nachdruckt, so wurden auch die Medienlisten klimaneutral auf zertifiziertem FSC-Papier hergestellt. Damit werde man dem Anspruch auf Ressourcenschutz nachhaltig gerecht.

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Medienliste für Landwirte: Alles für die landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit.

  • Medienliste für Lehrkräfte: Alles für die Bildungsarbeit in Kitas und Schulen.

Neue Termine für bedeutende Veranstaltungen

Für den Deutschen Bauerntag und den "Tag des offenen Hofes" - zwei der bedeutendsten Veranstaltungen in der Landwirtschaft -, die aufgrund der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie verschoben werden mussten, gibt es neue Termine.

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Neue Termine für bedeutende Veranstaltungen

Der Deutsche Bauerntag ist das bedeutendste Verbandstreffen der Landwirtschaft. Dort entscheiden die Delegierten über die weitere Arbeit ihres Interessenverbandes. Jedes Jahr findet der Deutsche Bauerntag in einem anderen Bundesland statt. 2020 war das Treffen für den 25. bis 26. Juni in Lübeck geplant. Nun wurde es auf den 16. Oktober 2020 verschoben. Wegen anstehender Wahlen war es wichtig, für die Veranstaltung noch einem Termin in diesem Jahr zu finden.

Auf das kommende Jahr wurde hingegen der "Tag des offenen Hofes" verlegt. Er war ursprünglich für den 13/14. Juni in Melle bei Osnabrück geplant. Traditionell ist der "Tag des offenen Hofes" alle zwei Jahre die Auftaktveranstaltung für viele weitere Hoffeste in ganz Deutschland, zu denen die Bauernfamilien auf ihre Betriebe einladen, damit sich die Verbraucher eigene Eindrücke vom Leben und der Arbeit in der Landwirtschaft verschaffen können. Diese Auftaktveranstaltung wurde nun auf den 29/30. Mai 2021 verlegt.

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Neue Zeitrechnung: In Deutschland ist jetzt Erntezeit

Vielerorts sind jetzt große Erntemaschinen im Einsatz. Dass dabei auch an Wochenenden und sogar nachts gearbeitet wird, hat einleuchtende Gründe: Denn jeder Regenschauer kann die Qualität von Getreide oder anderen Feldfrüchten stark beeinträchtigen.

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Neue Zeitrechnung: In Deutschland ist jetzt Erntezeit

Wenn das Getreide reif ist, muss der Bauer seine Ernte rasch einholen. Denn dann steckt die ganze Kraft der Pflanze in den Körnern. Kommt ein heftiger Sturm oder Regen auf, kann die Getreidepflanze schnell umknicken und das Getreide wird geschädigt. Schlimmstenfalls ist dann sogar die gesamte Ernte vernichtet.

Darum gibt es für Bauern in der Erntezeit keinen geregelten Arbeitstag. Die großen Mähdrescher müssen aufs Feld, um Stunde um Stunde zu ernten. So wird auch an Wochenenden und bis in die Dunkelheit hineingearbeitet. Auch der morgendliche Tau macht die Halme schwer, so dass die ideale Erntezeit gerade für Getreide die warmen Tages- und frühen Nachtstunden ist.

Zudem besitzt nicht jeder Landwirt einen eigenen Mähdrescher. Viele Bauern beauftragten Lohnunternehmer mit der Erntearbeit oder nutzen die Mähdrescher der Maschinenringe, bei denen sich viele Landwirte zusammenschließen, um teure Agrartechnik gemeinsam zu nutzen. Dann zählt erst recht jede Stunde.

Was für die Getreideernte gilt, gilt auch für andere Feldfrüchte, wie z.B. Ackerbohnen, Kartoffeln, Mais oder Zuckerrüben. Erntezeit ist Hochsaison in der Landwirtschaft. Denn von der guten Qualität des Ernteguts hängen Verkaufserlöse und damit die Existenzen der Bauernfamilien ab.

Darum sollten wir Verbraucher Nachsicht üben, wenn wir nachts die Mähdrescher hören. Und wenn ein großes Erntefahrzeug auf der Landstraße unterwegs ist, sollte Abstand gehalten und nicht überholt werden. Man kann darauf vertrauen: Der Bauer auf dem Fahrersitz wird bei Gelegenheit ausweichen und den Verkehr vorbeilassen.

  • Mähdrescher im Einsatz (Symbolfoto: ©Claas)

  • Verladen des Getreides auf dem Feld (Symbolfoto: ©Claas)

Neuer Bauernpräsident beim Landvolk Niedersachsen im Amt

Beim i.m.a-Mitglied, dem Landvolk Niedersachsen, gibt es seit Jahresbeginn einen neuen Präsidenten. Dr. Holger Hennies hat das Amt des Bauernpräsidenten von seinem Vorgänger Albert Schulte to Brinke übernommen, der nicht mehr zur Wahl angetreten war.

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Neuer Bauernpräsident beim Landvolk Niedersachsen im Amt

Mit Beginn des neuen Jahres hat Dr. Holger Hennies das Amt des Präsidenten beim Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V. übernommen. Der Landwirt und Agrarwissenschaftler folgt auf Albert Schulte to Brinke, der sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl hatte aufstellen lassen.

Dr. Hennies leitet den Landesbauernverband an der Seite seiner Berufskollegen, der Vizepräsidenten Jörn Ehlers, Ulrich Löhr und Manfred Tannen. Das Landvolk Niedersachsen gehört mit etwa 70.000 Mitgliedern zu den größten Bauernverbänden in Deutschland. Als einer von 17 Landesbauernverbänden ist das Landvolk Niedersachsen nicht nur Mitglied im i.m.a e.V., sondern hat den Verein auch vor sechzig Jahren in Hannover als „Brücke zur Stadt“ mitbegründet.

Der neue niedersächsische Bauernpräsident bewirtschaftet mit vier Kollegen eine Ackerbaubetriebsgemeinschaft auf 650 Hektar im Osten der Landeshauptstadt. An der Seite seiner Frau ist Dr. Hennies außerdem als Schweinehalter mit Direktvermarktung aktiv und nutzt sein Grünland für einen Reitbetrieb. Der Vater von vier Kindern engagiert sich zudem für die vom i.m.a e.V. unterstützte außerschulische Bildungsarbeit als „Lernort Bauernhof“. Kita-Gruppen und Schulklassen können auf dem Hennies-Betrieb erleben, wie der bäuerliche Berufsstand arbeitet, Nahrungsmittel produziert und Tiere gehalten werden.

Neuer Bauernpräsident in Niedersachsen: Dr. Holger Hennies (Foto: Landvolk Niedersachsen)

Neuer Geschäftsführer beim Bauernverband Baden-Württemberg

Beim Landesbauernverband Baden-Württemberg gibt es einen neuen Hauptgeschäftsführer. Nach achtzehn erfolgreichen Jahren hat Peter Kolb die Aufgaben an Marco Eberle übergeben. Eines von Eberles Zielen ist eine intensivere Vernetzung der Landwirtschaft.

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Neuer Geschäftsführer beim Bauernverband Baden-Württemberg

Der 46jährige Diplom-Agraringenieur Marco Eberle ist neuer Hauptgeschäftsführer beim Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V., der zu den 25 Mitgliedsorganisationen und Förderern des i.m.a e.V. gehört. Eberle tritt die Nachfolge von Peter Kolb an, der auf dieser Position 18 Jahre erfolgreich gewirkt hat.

Marco Eberle ist bereits seit 2006 beim Landesbauernverband tätig, wo er für den Fachbereich Produktion und Vermarktung verantwortlich war. Als hauptamtlicher Mitarbeiter ist Eberle seit 1. Juli 2020 für die politische Arbeit des Bauernverbands zuständig, an dessen Spitze mit Joachim Rukwied zugleich der Präsident des Deutschen Bauernverbands e.V. steht, der auch i.m.a-Vorsitzender ist. Rukwied betonte anlässlich der Ernennung des neuen Hauptgeschäftsführers dessen gute Kontakte in die Agrarbranche und lobte Eberles Fachwissen.

Nach seinem Studium war der Diplom-Agraringenieur in der Ackerbauberatung und als Leiter auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Schleswig-Holstein tätig. Als wichtige kommende Herausforderungen des Berufsstandes nennt Marco Eberle, "dass wir uns in der Branche intensiv vernetzen, auch neue Kooperationen suchen und den fachlichen Diskurs forcieren".

Alter und neuer Hauptgeschäftsführer: Marco Eberle (r.) folgt auf Peter Kolb (Foto LBV-bw)

Neuer Schwung für die bundesweite Tierwohl-Initiative

Der i.m.a e.V. begrüßt, dass sich weitere Schweinehalter der "Initiative Tierwohl" anschließen können. Sie fördert Investitionen, von denen seit 2018 schon mehr als 510 Millionen Tiere profitieren, denen Tierhalter bessere Haltungsbedingungen bieten.

Medien-Information

Neuer Schwung für die bundesweite Tierwohl-Initiative

Fast 6666 Betriebe nehmen bereits an der "Initiative Tierwohl" (ITW) teil. Sie sorgt dafür, dass in den Ställen bessere Haltungsbedingungen realisiert werden können und die Tierhalter für den Mehraufwand entschädigt werden. Dazu gehören unter anderem mehr Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere.

Siebzig Prozent des deutschen Geflügels und 24 Prozent der Schweine kommen aus ITW-Ställen. Die Teilnahme ist freiwillig. D.h., die Landwirte müssen selbst aktiv werden und sich bewerben. Als das Projekt vor zwei Jahren gestartet ist, war das Interesse größer als die Fördermöglichkeiten. Darum wurden sukzessive neue Programme aufgelegt. Die nächste Phase beginnt im kommenden Jahr, und sie umfasst weitere Bereiche.

Konnten zu Beginn nur Geflügelprodukte von der Ladentheke bis zum Erzeuger zurückverfolgt werden, so ist dies künftig auch für Schweinefleisch möglich. Ferkelerzeugung und Sauenhaltung werden als eine Einheit zusammengeführt, Schlachtbetriebe, Zwischenhändler und Vermarkter werden künftig ebenfalls überprüft.

Während der Verbraucher am ITW-Siegel auf den Lebensmitteln erkennen kann, ob das Produkt den besonderen Tierwohl-Kriterien entspricht, kann er bei der i.m.a-Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" sogar sehen, wie Tierwohl in den Ställen praktiziet wird. Denn die teilnehmenden Betriebe bieten durch Fenster Einblicke in die Ställe, laden zu Führungen ein und sind offen für den Dialog mit Verbrauchern. So ergänzen sich rund um das Tierwohl viele verschiedene Maßnahmen, die Konsumenten und Landwirte einander näherbringen.

 

  • Sauwohl im Stall (Symbolfoto i.m.a/Jaworr)

  • Produkt-Siegel der Tierwohl-Initiative

  • Logo der i.m.a-Transparenz-Initiative

Neues Abonnement-Modell für den „lebens.mittel.punkt“

Mit der nächsten Ausgabe vom „lebens.mittel. punkt“, Heft 60, ändert sich das Bezugsmodell der Zeitschrift. Wer sie wie bisher als gedruckte Ausgabe erhalten möchte, kann sie abonnieren. Für andere Leser gibt es eine kostenlose Online-Version.

Medien-Information

Neues Abonnement-Modell für den „lebens.mittel.punkt“

Schon heute wird jede Ausgabe des i.m.a-Magazins „lebens.mittel.punkt“ durchschnittlich von mehr als 400.000 Nutzern online gelesen. Noch mehr Menschen klicken sich bei den elektronischen Bildungsmaterialien rein: Fast 1,7 Millionen Mal werden jedes Jahr die digitalen Lernmodule und die Unterrichtsbausteine aufgerufen. Dieses Nutzerinteresse an den jederzeit verfügbaren elektronischen Angeboten hat den i.m.a e.V. darin bestärkt, den „lebens.mittel.punkt“ künftig vor allem als kostenloses, elektronisches Magazin anzubieten.

Leser und Leserinnen, die den „lebens.mittel.punkt“ und seine vielen Zusatzthemen künftig online nutzen möchten, müssen nur im Produktbereich des i.m.a-Homepage unter „Lehrermagazin“ ihre e-mail-Adresse für den Bezug des kostenlosen Newsletters eintragen (im Kontaktfeld der Zeitschrift, rechts unten). Dann erhalten sie vier Mal im Jahr die jeweils aktuelle Ausgabe vom „lebens.mittel.punkt“ und werden zudem informiert, wenn es zusätzliche Lehr- und Lernmaterialien gibt.

Wer sich die gedruckte Version vom „lebens.mittel.punkt“ zuschicken lassen möchte, nutzt das Jahresabonnement für zwölf Euro. Dann kommen die vier Ausgaben per Post ins Haus. Hierzu genügt es, auf „bestellen.ima-lehrermagazin.de“ das Bestellformular auszufüllen und die Adresse einzutragen, an die der „lebens.mittel.punkt“ geschickt werden soll. Das kann die Privatanschrift, aber auch die Adresse der Schule, des Verbandes oder der Firma sein, in der man arbeitet.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Die Leser können sich entscheiden: Gedrucktes Abo oder kostenlose Online-Version.

Neues Nutztier als Nahrungsmittel: Heimchen am Herd

Noch sind es erst 45 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, die sich vorstellen können, Insekten als Nahrungsmittel zu verspeisen. Das könnte sich bald ändern, denn die EU hat jetzt ein neues Nutztier zur Nahrungsmittelversorgung zugelassen.

Medien-Information

Neues Nutztier als Nahrungsmittel: Heimchen am Herd

Das "Heimchen am Herd" ist nicht nur eine Novelle des englischen Schriftstellers Charles Dickens. Mit dem Begriff wurden einst auch Frauen bedacht, die ihre Erfüllung darin fanden, allein für Familie und Haushalt da zu sein. Künftig könnte das "Heimchen am Herd" in einem anderen Zusammenhang eine Renaissance erfahren. Denn mit der Zulassung der Hausgrille als Nahrungsmittel, die Dickens einst als "Heimchen am Herd" beschrieben hatte, kommt dem Insekt in den Debatten um Ernährungsfragen der Zukunft eine neue Bedeutung zu - gerade am heimischen Herd.

Nach Mehlwurm und Wanderheuschrecke hat jetzt auch die Hausgrille, eben das "Heimchen", in der Europäischen Union eine Zulassung als Lebensmittel erhalten. Damit kann das Tier getrocknet, gefroren oder in Pulverform im Einzelhandel verkauft werden. Unsere Speisenkarten werden also um ein weiteres Nahrungsmittel bereichert.

Schon länger werden Insekten als Alternativen in der Nahrungsmittelversorgung bezeichnet. So war zuletzt in einer repräsentativen i.m.a-Umfrage zur "Zukunft der deutschen Landwirtschaft" festgestellt worden, dass bereits 45 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung keine Vorurteile gegen Insekten als Nahrungsmittel haben. Besonders Männer (55 %) und junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren (56 Prozent) sowie Senioren hatten Insekten als eine Lösung zur Bewältigung von Nahrungsmittelengpässen bezeichnet.

Das "Heimchen" bzw. die Hausgrille ist nur eine von mehr als 1.900 Insektenarten, die weltweit als essbar gelten. Vielfach werden sie als "Fleisch der Zukunft" bezeichnet. Denn die Tiere sind reich an Proteinen, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Insekten gelten daher auch als ein Beitrag in der auf zehn Jahre angelegten "Farm-to-Fork"-Strategie der Europäischen Kommission, die u.a. darauf abzielt, das europäische Lebensmittelsystem gesünder, fairer und umweltfreundlicher zu gestalten.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft (Symbolbild ©witzeeze_adobeStock)

Neues Siegel für Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft

Essen aus Deutschland ist ein Qualitätsmerkmal. Darauf machen jetzt die Landwirtschaft und der Lebensmitteleinzelhandel mit einem neuen Herkunftszeichen aufmerksam. Es soll ab Januar 2024 Verbrauchern die Orientierung beim Einkauf erleichtern.

Medien-Information

Neues Siegel für Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft

Agrarprodukte und Lebensmittel aus Deutschland sollen im kommenden Jahr am neuen Qualitätssiegel „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ erkennbar sein. Das gilt für Rind- und Schweinefleisch, Eier und Milch sowie Gemüse, Kartoffeln und Obst. Nur Produkte, die hierzulande angebaut oder erzeugt, verarbeitet und verpackt wurden, dürfen dieses Herkunftskennzeichen tragen. Bei Geflügelfleisch gilt dies sogar für die Herkunft der Elterntierhaltung.

„Das Herkunftskennzeichen Deutschland wird für die Wertschätzung unserer Lebensmittel durch die Verbraucherinnen und Verbraucher sorgen“, ist Joachim Rukwied, der deutsche Bauernpräsident und i.m.a-Vorsitzende überzeugt. Der i.m.a e.V. gehört zu den Mitgliedern vom ZKHL, der Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e.V., die das neue Siegel auf den Weg gebracht hat. Die führenden deutschen Lebensmittelketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl und die Rewe Group wollen an der Umsetzung mitwirken. Das haben Repräsentanten der Handelsunternehmen in einer Absichtserklärung bekundet.

Als einen „wichtigen Schritt auf dem Weg zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit unserer heimischen Land- und Ernährungswirtschaft“ hat Josef Sanktjohanser die Einführung des „Herkunftszeichen Deutschland“ bezeichnet. Für den Vorstandsvorsitzenden des ZKHL steht das Siegel für „Transparenz, Orientierung und Sicherheit“.

Gütesiegel für Lebensmittel aus Deutschland haben Tradition. Bereits vor fünfzig Jahren hat der Slogan „Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch“ bzw. „Essen aus Deutschland“ Verbraucher motiviert, beim Einkauf zu einheimischen Produkten zu greifen.

Das neue Herkunftskennzeichen können Lebensmittelunternehmen und -produzenten zur Kennzeichnung ihrer Produkte nutzen. Ein Prüfsystem soll sicherstellen, dass die Kriterien zur Vergabe des Siegelseingehalten werden.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Das neue Herkunftskennzeichen: Symbol für Qualität aus Deutschland.

  • Branchenvereinbarung unterzeichnet: Joachim Rukwied, Friedrich-Otto Ripke, Josef Sanktjohanser, Dagmar Klingelhöller und Dr. Henning Ehlers präsentieren das neue Siegel (v.l.n.r.; Foto ZKHL).)

Nicht nur zu Ostern: „EinSichten“ in die Hühnerhaltung

Besonders zum Osterfest sind Hühnereier begehrt. Das Fest kann auch Anlass sein, sich mit der Hühnerhaltung intensiver zu befassen. Zwei neue Info-Flyer erläutern Details und dienen auch der Vertiefung der Erlebnisse beim Besuch eines Hühnerhofs.

Medien-Information

Nicht nur zu Ostern: „EinSichten“ in die Hühnerhaltung

Neue Sachinfos der i.m.a-Transparenz-Initiative zur Nutztierhaltung

Hühner und Eier sind stets beliebte Themen zum Osterfest – im Schulunterricht, in den Familien und nicht zuletzt beim Besuch auf einem Bauernhof. Schon die Frage, ob zuerst das Ei oder die Henne da war, wird auch in Bauernfamilien diskutiert. Selbst wenn sich diese Frage auf einem Hühnerhof nicht zweifelsfrei klären lässt, so lassen sich doch bei einem Besuch wertvolle Erkenntnisse über die Geflügelhaltung gewinnen. Zwei neue Sachinformationen des i.m.a – information.medien.agrar e.V. über die Haltung von Legehennen unterstützen diese Erlebnisform der Verbraucherinformation.

Für Geflügelhalter, die sich in der i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ engagieren und ihre Betriebe für interessierte Verbraucher öffnen, gibt es jetzt zwei neue Sachinformationen. Sie dienen als Handreichung für Besucher, die sich in der Landwirtschaft eigene Eindrücke von der Tierhaltung verschaffen und ihre Erkenntnisse vertiefen wollen.

Während der Flyer zur Legehennen-Haltung eine modernisierte und aktualisierte Neuauflage ist, gibt es jetzt erstmals auch einen Flyer über die mobile Hühnerhaltung. Dieses System der Freilandhaltung ist nicht neu, doch weil es aufwändig und kostenintensiv ist, hat es erst im Zuge der Nachfrage nach Bioprodukten an Relevanz gewonnen. Der Info-Flyer erklärt diese besondere Haltungsform und ordnet sie in das System der Legehennenhaltung ein.

Wie im neu gestalteten Flyer zur klassischen Legehennenhaltung, so werden auch im Flyer zur mobilen Hühnerhaltung grundlegende Fakten zum Leben der Tiere und deren Gesundheit sowie zu den Erzeugnissen vermittelt. Auch der sogenannte „Erzeugercode“ auf den Eiern wird erläutert, denn mehr als zwanzig Jahre nach dessen Einführung kennen immer noch wenige Verbraucher dessen Bedeutung für die Bestimmung der Produktherkunft.

Die beiden Fachinformationen sind Bestandteil eines breiten Angebots an Materialien, die der i.m.a e.V. den Teilnehmern seiner Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“ für die Ausgestaltung ihres Verbraucherdialogs zur Verfügung stellt. Weitere Flyer zur Geflügel-, Schweine- und Rinderhaltung ergänzen diese Reihe der Sachinformationen. Zusätzlich stehen den Betrieben Informationstafeln, Besucherposter, Schutzanzüge und -masken sowie viele weitere Materialien für die informative Ausgestaltung eines Hofbesuchs mit dem i.m.a-Sortiment zur Verfügung.

Wer sich für den Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebs interessiert, um mehr über die Herkunft der Ostereier oder die Nutztierhaltung zu erfahren, kann sich zur Vermittlung eines geeigneten Kontakts an den i.m.a e.V. wenden. An der Transparenz-Initiative nehmen bereits mehr als 150 Betriebe aus dem gesamten Bundesgebiet teil, sodass sich immer ein Kontakt im näheren Umfeld herstellen lässt.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • EinSichten in die Tierhaltung: Flyer zur mobilen Hühnerhaltung.

  • EinSichten in die Tierhaltung: Flyer zur Legehennenhaltung.

Nicht nur zum Fest: Geflügel ist bei Verbrauchern begehrt

Seit mehr als 4000 Jahren gehört Geflügel zu den bedeutendsten Nahrungsmitteln der Menschen. In der EU sind die deutschen Tierhalter nach ihren polnischen Kollegen die zweitgrößten Geflügelfleisch-Erzeuger. Aber am meisten gegessen wird andernorts.

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Nicht nur zum Fest: Geflügel ist bei Verbrauchern begehrt

Schaut man in der Weihnachtszeit auf die Speisenzettel in Deutschland, könnte der Eindruck entstehen, Enten und Gänse seien der Menschen liebstes Festtagsessen. Tatsächlich aber ist über das Jahr gesehen ein anderes Geflügel weitaus begehrter: der Truthahn bzw. die Pute.

Mit einem Anteil von 23 Prozent des verzehrten Geflügelfleischs in Deutschland liegen die Puten auf Platz zwei; nach den Masthähnchen. Sie sind mit 73,1 Prozent das beliebteste Geflügel der Verbraucher. Enten und Gänse haben mit gerade mal 3,1 bzw. 2,1 Prozent einen vergleichsweise geringen Anteil am Geflügelfleisch.

Pro Person werden im Jahr durchschnittlich 13,1 Kilogramm Geflügelfleisch konsumiert. Das sind 1,5 Kilogramm mehr als noch vor zehn Jahren. Gleichwohl scheint sich der Verbrauch seit etwa sechs Jahren um die 13 Kilogramm einzupendeln.

Verglichen mit anderen Ländern in der Welt, scheinen die Verbraucher in Deutschland beim Konsum von Geflügelfleisch eher bescheiden zu sein. Mit fast 39 Kilogramm Fleisch pro Kopf der Bevölkerung wird im europäischen Vergleich in Portugal am meisten Geflügel verzehrt. In Frankreich waren es 23 Kilogramm. In den USA wurden sogar fast sechzig Kilogramm Geflügelfleisch pro Kopf der Bevölkerung verzehrt.

Experten erwarten in diesem Jahr für die deutsche Geflügelbranche einen Umsatz von etwa 5,6 Milliarden Euro, nachdem er in den vergangenen fünf Jahren um 1,1 Prozent pro Jahr rückläufig war. Die weitere Entwicklung hänge stark von den bevorzugten Geflügelvorlieben der Verbraucher ab. So könnte sich eine Zunahme des Veganismus negativ auf die Erzeugung von Geflügelfleisch auswirken, während die vegetarische Ernährung Potenziale für die Eierproduktion böte, weil Hühnereiweiß für die Herstellung vegetarischer Wurst benötigt würde.

Ob Huhn oder Hähnchen, Pute oder Truthahn, Gans oder Ente - unsere 3-Minuten-Info zu den Tierarten vermitteln kompakte Einblicke in die Welt der gefiederten Nutztiere. Sie können im i.m.a-webshop online gelesen und angefordert werden. Außerdem gibt es rund um das Geflügel viele weitere nützliche Lehr- und Lernmaterialien; nicht nur für den Schulunterricht.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Der Fleischkonsum im Überblick: Geflügel wird zunehmend begehrter (Grafik: BLE).

  • Beliebter als Gans und Ente: Der Truthahn bzw. die Pute.

Noch mehr "EinSichten in die Tierhaltung"

In der mittlerweile dritten Broschüre der Transparenz-Initiative "EinSichten in die Tierhaltung" werden erneut Betriebe vorgestellt, die zu Hofbesuchen einladen, bei denen man sich eigene Eindrücke von den Formen der Nutztierhaltung machen kann.

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Noch mehr "EinSichten in die Tierhaltung"

Dritte Ausgabe der Broschüre mit den Portraits landwirtschaftlicher Betriebe

Acht Betriebe stehen im Mittelpunkt der neuen Image-Broschüre der i.m.a-Transparenz-Initiative „EinSichten in die Tierhaltung“. Mit den portraitierten Unternehmen werden verschiedene Formen der Nutztierhaltung exemplarisch dargestellt. Damit kann die bereits dritte Ausgabe der Broschüren-Reihe erneut auch als Orientierung vor Hofbesuchen dienen, zu denen die an der Initiative teilnehmenden Betriebe einladen. Das Heft ist kostenlos beim i.m.a e.V. erhältlich.

Die in der Broschüre präsentierten acht landwirtschaftlichen Unternehmen in fünf Bundesländern stehen beispielhaft für andere Betriebe der Branche. Dabei handelt es sich um einen Geflügelhalter, der Freilandhaltung betreibt, und um einen Hof, auf dem Legehennen in Mobilställen gehalten werden. Ein Schweinehalter züchtet Ferkel, hält Sauen und Mastschweine; ein anderer konzentriert sich auf die Mast. Von den vier portraitierten Betrieben mit Rinderhaltung wird auf drei Höfen Milchviehwirtschaft betrieben, während sich ein Betrieb auf die Fleischrinderhaltung spezialisiert hat. Die meisten der vorgestellten Betriebe unterhalten zudem Hofläden, in denen sie eigene und Produkte anderer regionaler Erzeuger verkaufen.

Wer sich mit den einzelnen Portraits der Bauernfamilien und ihrer Betriebe eingehender befasst, kann viele interessante Details entdecken. Neben den unterschiedlichen Hofgeschichten, die als Beispiele für Veränderungen in vielen landwirtschaftlichen Betrieben stehen können, offenbaren sich auch immer sehr individuelle Entscheidungen für die Umgestaltung und Neuausrichtung eines Hofes. Manche sind mit einem Generationenwechsel einhergegangen; häufig haben auch wirtschaftliche Überlegungen dazu beigetragen. Die Offenheit, mit der die Familien darüber berichten, ist ein Beispiel für die Transparenz der Betriebe die sich für „EinSichten in die Tierhaltung“ engagieren.

Insofern ist die neue, dritte Broschüre der Initiative auch eine gute Visitenkarte der Branche. Denn die Betriebe halten nicht nur Tiere. Alle betreiben auch Ackerbau und stellen damit die Versorgung ihrer Tiere mit Futter weitgehend sicher. Einige der Höfe sind zusätzlich in der Energieerzeugung aktiv, betreiben als „Lernort Bauernhof“ außerschulische Bildungsarbeit oder vermieten Ferienwohnungen. Ein Betrieb ist zudem als Inklusionsbetrieb für Menschen mit Beeinträchtigungen Arbeitsstätte und Lebensmittelpunkt; ein anderer hat mit einem Restaurant ein weiteres Standbein.

Die neue „EinSichten“-Broschüre wirft auch ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Während Besichtigungen und Ferienaufenthalte auf den Betrieben kaum gefragt waren, stieg die Nachfrage nach Produkten. Insoweit können die Erfahrungsberichte der Bauernfamilien auch anderen Betrieben mit Publikumsverkehr Anregungen bieten. Die dritte Ausgabe der i.m.a-Projektbroschüre „EinSichten in die Tierhaltung“ ist im i.m.a-Webshop kostenlos erhältlich. Die einzelnen Betriebsportraits können auch online gelesen werden (www.einsichten-tierhaltung.de).

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Transparenz in der Tierhaltung: Titelseite der dritten "EinSichten"-Broschüre

  • Hof-Portrait: Aus dem Alltag in der Geflügelhaltung

  • Einblicke in die Schweinehaltung: Erfahrungen von Praktikern

Nützliche Bestäuber - Bienen, Schmetterlinge & Co.

Zum Weltbienentag am 20. Mai soll an deren wichtige Aufgabe in der Landwirtschaft erinnert werden. Bienen produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch Blüten - ein wichtiger Beitrag für unser Ökosystem. Weitere Fakten vermittelt das Lernmodul.

Schülerprogramm Übungen

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Obst und Gemüse als „lebens.mittel.punkt“

Am Ende vom Internationalen Jahr für Obst und Gemüse widmet das i.m.a-Lehrermagazin sein gesamtes Heft diesem Thema. Für den Einsatz im Schulunterricht gibt es Unterrichtsbausteine für die Primar- und Sekundarstufe zu der vielseitigen Thematik.

Medien-Information

Obst und Gemüse als „lebens.mittel.punkt“

Neue Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin mit pflanzlichem Schwerpunkt

Zum Abschluss des Internationalen Jahres für Obst und Gemüse 2021 hat der i.m.a e.V. sein komplettes Lehrermagazin „lebens.mittel.punkt“ diesen Nahrungsmitteln gewidmet. Vom Anbau bis zum Verzehr werden nahezu alle Aspekte rund um Obst, Gemüse, Kartoffeln und Speisepilze behandelt. Mit diesem Schwerpunkt bietet der i.m.a e.V. sowohl Lehrkräften als auch Agrar- und Gartenbaubetrieben ein Magazin für deren Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit an, das Appetit macht auf eine pflanzenbasierte, regionale Ernährung.

„Wohl keine anderen Lebensmittel bieten derart vielfältige Ernährungsoptionen wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und Speisepilze“, sagt die Ökotrophologin Dr. Stephanie Dorandt. Sie leitet die Redaktion des Lehrermagazins „lebens.mittel.punkt“ beim i.m.a e.V., der gemeinsam mit der Bundesvereinigung für Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO) das Schwerpunktthema entwickelt hat. Dorandt weiter: „Das Internationale Jahr für Obst und Gemüse 2021 wollten wir zusammen mit unseren Partnern aus der Agrar-Branche nutzen, um die vielen Teilaspekte von der Produktion bis zur Ernährung inhaltlich zu bündeln.“ So hat der i.m.a e.V. die Kompetenzen verschiedener Verbände aus dem Obst-, Gemüse-, Kartoffel- und Speisepilz-Bereich und der Agrarmarkt-Experten der AMI gebündelt, um für das Schwerpunkt-Magazin didaktisch aufbereitetes Lehr- und Lernmaterial für den Schulunterricht zu erstellen.

Entstanden ist ein Heft, das jeweils zwei Unterrichtsbausteine für die Primar- und Sekundarstufe der allgemeinbildenden Schulen bereithält. Darin werden u.a. Hinweise auf die Lagerfähigkeit von frischem Obst und Gemüse gegeben sowie weitere Aspekte vermittelt, die jungen Menschen helfen, sich gesund und vielfältig zu ernähren. Auch dort, wo sich der „lebens.mittel.punkt“ mit dem Anbau und der Ernte befasst, gibt es Empfehlungen für das eigene Ernährungsverhalten. So lernen z.B. Grundschüler in einem Kapitel zur Verwertung von Gemüse, warum nicht nur die Frucht, sondern auch andere Bestandteile einer Pflanze nahrhaft sein und daher genutzt werden können.

Neben einer Reportage über die Bildungsarbeit von Landfrauen, Rezepten, Tipps und Empfehlungen für weiterführende Literatur, wartet das Magazin mit einer großformatigen Deutschlandkarte auf, in der die Bundesländer mit den jeweils schwerpunktmäßig angebauten Gemüse- und Obstarten von Äpfeln bis Zwiebeln dargestellt werden. Daraus ersichtlich sind neben den bedeutendsten Erzeugerregionen auch Daten zur Größe der Anbauflächen und Erträge. Eine Zusammenstellung aller in den vergangenen Ausgaben vom „lebens.mittel.punkt“ erschienenen Themen zu Obst und Gemüse ergänzt die Informationsvielfalt.

Lehrkräfte können das Magazin kostenlos abonnieren. Es steht aber auch wie die Lernmodule frei verfügbar auf der Homepage des Vereins – zum online lesen oder herunterladen (ima-agrar.de).

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • lebens.mittel.punkt: Schwerpunkt-Thema in Heft 47

  • lebens.mittel.punkt 47: Unterrichtsbaustein für die Primarstufe.

Ohne Frauen keine landwirtschaftliche Bildungsarbeit

Die Bedeutung der Frauen in der Landwirtschaft werde noch immer unterschätzt. Darauf weist der i.m.a e.V. anlässlich des „Internationalen Frauentags“ hin. Gerade die landwirtschaftliche Bildungsarbeit würde ohne die Bäuerinnen kaum funktionieren.

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Ohne Frauen keine landwirtschaftliche Bildungsarbeit

Zum „Weltfrauentag“: Weibliche Kompetenz ist unverzichtbar

Die Bedeutung der Frauen in der Landwirtschaft werde noch immer unterschätzt. Darauf weist der i.m.a e.V. anlässlich des „Internationalen Frauentags“ hin. „Gerade die landwirtschaftliche Bildungsarbeit würde ohne die Unterstützung durch die Bäuerinnen kaum funktionieren“, sagte i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon heute in Berlin. Es seien überwiegend Frauen, die den „Lernort Bauernhof“ mit Leben erfüllen und die in den Schulen und Kindertagesstätten an der Seite von Lehrkräften und Erzieherinnen über Themen der Landwirtschaft und Ernährung informieren.

Praxisbezogenes Lernen steht bei Pädagogen hoch im Kurs. Sie nutzen gerne die Angebote der Landwirtschaft, die von Initiativen wie dem „Lernort Bauernhof“ oder „EinSichten in die Tierhaltung“ angeboten werden. Doch ein Besuch im Stall oder das Erleben der Arbeit auf dem Feld müssen gut vorbereitet sein. Und diese Aufgabe übernehmen überwiegend die Frauen auf den Betrieben. Sie sind es, die Konzepte für den Besuch einer Schulklasse oder Kita-Gruppe ausarbeiten und sich mit den Erzieherinnen und Lehrkräften abstimmen.

341.000 Frauen sind in der Landwirtschaft tätig; viele davon in einem Familienbetrieb. Dort arbeiten sie überwiegend auch in der Betriebsführung. Nicht zuletzt betreuen die Bäuerinnen auch den Haushalt und die eigenen Kinder. Das Engagement in der Bildungsarbeit ist dann stets eine Zusatzbelastung, die aus Freude an der Aufgabe geleistet wird. Der i.m.a e.V. unterstützt dieses Engagement durch seine Lehr- und Lernmaterialien.

„In den sechzig Jahren, die wir Bildungsarbeit betreiben, sind es vor allem Frauen, die unsere Materialien anfordern, die uns mit Anregungen und Wünschen begleiten“, berichtet Patrik Simon vom i.m.a - information.medien.agrar e.V. Der gemeinnützige Verein stellt seine Materialien weitgehend kostenlos für den pädagogischen Einsatz zur Verfügung. „In den Schulen sind es vorwiegend Lehrerinnen, die damit im Unterricht arbeiten“, ergänzt Simon.

Das läge wohl auch daran, dass die Frauenquote in allen Schulformen überwiege. Drei Viertel aller deutschen Lehrkräfte sind weiblich. Einen Grund dafür sehen Bildungsexperten in der besonderen „kommunikativen Kompetenz“ von Frauen. Lehren und Lernen sei schon längst mehr als die bloße Vermittlung von Wissen. Die Begegnung mit Tieren, die Arbeit auf einem Acker, die Zubereitung von Speisen – all das sind Erlebnisse, die emotionale Erfahrungen und den Erwerb wichtiger Kompetenzen ermöglichen.

„An diese Leistungen zu erinnern und sie zu würdigen ist nicht nur am „Weltfrauentag“ sinnvoll“, so Patrik Simon weiter. „Noch besser ist es, die Frauen bei ihrem Engagement zu unterstützen. Denn Bildungsarbeit ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die uns alle angeht. Jeder kann dazu etwas beitragen.“

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  • Pm Weltfrauentag 200305 Bild 1

  • Pm Weltfrauentag 200305 Bild 2

  • Pm Weltfrauentag 200305 Bild 3

Online geöffnet: Interaktives Lernen auf der Gemeinschaftsschau

Mit einem umfangreichen Lernprogramm rund um die Milch und Milchviehhaltung wartet auf unserer virtuellen Gemeinschaftsschau das Milchland NRW auf: Reinklicken und mit den interaktiven Lernbausteinen das eigene Wissen testen und dazulernen.

Medien-Information

Online geöffnet: Interaktives Lernen auf der Gemeinschaftsschau

Die virtuelle Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen" wartet auch zum Thema Milch mit tollen Wissensangeboten auf. Am Stand von Milch NRW (Landesvereinigung der Milchwirtschaft in Nordrhein-Westfalen e.V.) gibt es drei interaktive Lernbausteine, über die man in die große Wissenswelt der Milchviehhaltung und Nahrungsmittelverarbeitung eintauchen kann.

Drei Themenkomplexe begegnen den Besuchern: "Was passiert mit dem Kuhmist?", "Milchwirtschaft und Klima" sowie "Grünland als Lebensraum und Landschaftselement". Dahinter verbergen sich nicht nur einfache Fragen, wie etwa, woraus Gülle besteht. Es geht zugleich um Nährstoffkreisläufe, Vor- und Nachteile von Gülle oder um die unterschiedlichen Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit dem Naturdünger.

Filme, etwa zur Methanentstehung und dem Klimaschutz, illustrieren Fragenkomplexe, die nicht nur für Schulkinder, sondern auch ältere Zielgruppen interessant sind. So kann man sich auch gemeinsam in der Familie mit den vielseitigen und facettenreichen Wissenbereichen ausgiebig beschäftigen. Das gesamte Angebot ist so angelegt, dass es intuitiv genutzt werden kann. Und wer noch weitere Informationen wünscht, ist bei diesem Angebot des i.m.a-Partners immer nur einen Klick entfernt, um die "Wege der Milch" zu ergründen.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Virtuelle Wissenswelt zur Milch: Fragekomplexe auf der i.m.a-Gemeinschaftsschau (screenshot)

Online-Seminar: Den Bauernhof als Lernort entdecken

Auch in Pandemie-Zeiten mit all ihren Einschränkungen lassen sich landwirtschaftliches Wissen und Kenntnisse in der Naturbildung vermitteln. Wie das geht, wird in einem Online-Seminar für Lehrkräfte vermittelt - am 18. Mai um 18.30 Uhr. Anmelden!

Medien-Information

Online-Seminar: Den Bauernhof als Lernort entdecken

Der Lernort Bauernhof ist für eine anschauliche Wissensvermittlung über Themen der Landwirtschaft, Ernährung und für die Naturbildung unverzichtbar. Nirgendwo lässt sich "handlungsorientiertes Lernen" besser realisieren als in der realen Welt der landwirtschaftlichen Praxis.

Dass dieses erlebnisreiche Lernen in Pandemie-Zeiten kaum möglich ist, muss Lehrkräfte nicht abhalten, dennoch im Unterricht Kenntnisse zur Arbeit und dem Leben auf dem Land zu vermitteln. Wie das geht, vermittelt ein kostenloses Online-Seminar am 18. Mai 2021.

"Natur und Landwirtschaft erleben - die Möglichkeiten des Lernorts Bauernhof, auch in Coronazeiten" lautet das Seminar, in dem am Beispiel eines Besuchs in einem Milchviehstall und mit Fakten aus dem Jugendreport Natur über die Möglichkeiten der Bildungsarbeit auf dem Lernort Bauernhof auch in Pandemie-Zeiten informiert wird.

Zu der Online-Veranstaltung via Zoom sollte man sich zeitnah anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

 

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Hoffentlich bald wieder möglich: Lernen "live" in der Landwirtschaft.

Orientierung in der Berufswelt der Landwirtschaft

Wissensvermittlung, die Spaß machen soll – mit diesem Anspruch lädt die IdeenExpo Schüler und Schülerinnen der siebten bis 13. Klassen auf die Berufsorientierungsmesse nach Hannover ein. Infos gibt es auch zu den Karrierechancen in der Landwirtschaft.

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Orientierung in der Berufswelt der Landwirtschaft

Die IdeenExpo ist die größte europäische Jugendmesse zur Orientierung in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Zuletzt hatten mehr als 425.000 Jugendliche die alle zwei Jahre stattfindende Messe besucht. Nicht weniger Besucher werden vom 8. bis 16. Juni 2024 auf dem Messegelände in Hannover erwartet.

Mit einer Mischung aus Informationen, Shows und Workshops mit vielen Elementen zum Mitmachen will man auch in diesem Jahr wieder Schulklassen und Individualbesucher begeistern. Mit kostenlosen Shows in den Abendstunden und Stars wie dem Singer-Songwriter Nico Santos oder dem Rapper Cro werden die jungen Gäste motiviert, lange auf dem Messegelände zu verweilen und sich an den Ständen der mehr als 300 Aussteller, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu informieren.

Der i.m.a e.V. ist auf der IdeenExpo gleich zweifach präsent. Der Auftritt der Niedersächsischen Landjugend wird mit Exponaten des i.m.a-Wissenshofes unterstützt und die Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ wird von den Partnern beim Forum Moderne Landwirtschaft repräsentiert.

Bei der Landjugend steht der Beruf des Landwirts im Fokus. Wohl kaum ein anderer Beruf verbindet die Bereiche Naturwissenschaften und Technik derart vielseitig. Das will man den Besuchern anhand der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung verdeutlichen. Neben der theoretischen Wissensvermittlung bei einem digitalen Faktencheck kann eine Demonstrationskuh gemolken werden, rund um das Thema „Huhn & Ei“ gibt es Exponate und kleine Tests, und der Besuch eines Rinderstalls auf einem Bauernhof kann auf VR-Brillen virtuell erlebt werden. Und einen Einblick in die Schweinehaltung bietet das Lernlabor zur „Ökologischen Schweinehaltung“ vom Bildungszentrum Echem.

Mit Workshops, einem Quiz zu Vorurteilen über die Landwirtschaft und der Herstellung von „Seedbombs“ aus Zwischenfruchtsamen wie z.B. Sonnen- und Kornblumen, will das Forum moderne Landwirtschaft Jugendliche für das Thema Artenvielfalt interessieren. Dabei steht der Agrarboden im Mittelpunkt. Vermittelt wird, wie unterschiedlich landwirtschaftliche Nutzflächen sind, und wer möchte kann verschiedene Bodenqualität mit einem ph-Test analysieren.

Viele dieser Mitmachangebote lassen sich auch im Rahmen eines Schulklassenbesuchs nutzen. Ist das Interesse an den naturwissenschaftlichen Aspekten landwirtschaftlicher Bildungsarbeit erst einmal geweckt, bietet sich in der Folge der Besuch eines Praktikers vom Hof im Rahmen der i.m.a-Initiative „Landwirtschaft macht Schule“ im Unterricht an. Entsprechendes Info-Material für Lehrkräfte liegt denn auch auf der IdeenExpo am Stand vom Forum moderne Landwirtschaft bereit.

Mit diesen vielfältigen Angeboten zu Themen der Landwirtschaft dienen die Beteiligungen der grünen Partner-Institutionen nicht nur der Orientierung über die Karrierechancen in den Berufen der Agrar-Branche, sondern auch zur Wissensvermittlung über die Landwirtschaft insgesamt.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Prüfung der Kenntnisse von Agrar-Produkten: Analoger Testaufbau des i.m.a e.V. auf einer der letzten IdeenExpo-Messen.

  • Besucher-Akquise im Internet: Virtuelle Werbung für die IdeenExpo beim Forum moderne Landwirtschaft.

  • Wachstumschancen in der Landwirtschaft: Klassischer Wissenstest bei der Niedersächsischen Landjugend.

Paul - der Hund vom Bauernhof macht Karriere

Die neue kostenlose i.m.a-Kinderbuchreihe "Paul - der Hund vom Bauernhof" hat sich zu einem Erfolgsprojekt entwickelt. Nachdem alle Ausgaben des ersten Buchs binnen weniger Wochen vergriffen waren, musste nun die zweite Geschichte vorgezogen werden.

Medien-Information

Paul - der Hund vom Bauernhof macht Karriere

Die neue i.m.a-Kinderbuchreihe erfreut sich beständiger Nachfrage

Ein kleiner Hund begeistert Kinder und Erwachsene. Das erst vor vier Monaten aufgelegte Vorlese- und Malheft „Paul – der Hund vom Bauernhof“, hat sich zu einem Erfolgsprojekt des i.m.a e.V. entwickelt, so dass jetzt bereits die zweite Ausgabe vorzeitig ausgeliefert werden musste. Mit „Die Heu-Rabauken“ geht die neue Geschichte für Kita-Kinder und Grundschüler an den Start, die auch wieder kostenlos angefordert werden kann.

21.000 Exemplare der ersten Geschichte um den Bauernhofhund „Paul“ waren innerhalb weniger Wochen vergriffen. Nicht nur in der Agrar-Szene war das Kinderbuch als Geschenk begehrt. Die realitätsnahe Darstellung der Erlebnisse und die detailgetreuen Zeichnungen und Ausmalbilder haben auch außerhalb der Landwirtschaft für Furore gesorgt. Denn das Buch ist sowohl unterhaltsam als auch lehrreich. Die Texte erläutern kindgerecht und sachlich den Alltag in der Landwirtschaft und die Zeichnungen illustrieren die Geschichten farbenfroh und realistisch.  

Ein schönes Beispiel für den Erfolg des „Paul“-Buches bot der Deutsche Landfrauentag in Fulda. Mehr als 3.000 Landfrauen machten dort erstmals Bekanntschaft mit „Paul“ – und waren begeistert. Das Urteil dieser Zielgruppe hat besondere Relevanz, denn Landfrauen empfangen nicht nur Schulklassen und Kita-Gruppen auf ihren Höfen, sondern engagieren sich auch in Kindergärten und Schulen in der Bildungsarbeit. Diese Expertinnen können daher einschätzen, ob ein Kinderbuch für die Vermittlung landwirtschaftlicher Themen geeignet ist.

Insbesondere die korrekte inhaltliche Beschreibung der landwirtschaftlichen Produktionsprozesse überzeugt die Praktiker. So werden auch in der neuen Ausgabe „Die Heu-Rabauken“ Begriffe wie Heu und Gras, Mähwerk und Rundballen in einen korrekten Kontext gebracht, ohne dabei die Attitüde eines Lehrbuches zu haben. Gleichwohl ist „Paul – der Hund vom Bauernhof“ auch ein lehrreiches Buch; etwa dann, wenn darauf aufmerksam gemacht wird, dass Abfall oder Hundekot auf Feldern in das Grünfutter der Tiere geraten kann und diese dann erkranken können.

Auch die zweite „Paul“-Geschichte wurde mit einer Auflage von 21.000 Exemplaren gedruckt. Das Buch kann jetzt im Internet (www.ima-shop.de) kostenlos bestellt werden. Es eignet sich auch für Leseanfänger als Übungslektüre. Die Texte sind der Zielgruppe entsprechend einfach verfasst. Die Motive auf den Seiten zum Ausmalen haben jeweils eine farbige Vorlage, so dass sich Kinder daran orientieren oder auch ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.   

Die Kinderbuchreihe „Paul – der Hund vom Bauernhof“ wurde gemeinsam vom i.m.a e.V. und Sattler Agrar Media entwickelt. Die Autoren sind Bertram Heimlich und Patrik Simon, Peter Fischer hat die Zeichnungen gestaltet. Das Produkt wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt.

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Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

  • Eine neue Geschichte mit Paul: Cover des Kinderbuches.

  • Erlebnisse mit Paul und Bauer Peter: Beispielseite aus dem Buchinhalt.

Petra Bentkämper: Die richtige Frau am passenden Platz

Die Landfrauen Deutschlands haben ein neues Präsidium gewählt, an dessen Spitze Petra Bentkämper steht. Der Deutsche LandFrauenverband e.V. ist seit vielen Jahren i.m.a-Mitglied und nutzt die Bildungsmaterialien des Vereins aktiv.

Medien-Information

Petra Bentkämper: Die richtige Frau am passenden Platz

Der i.m.a e.V. gratuliert zur Wahl der neuen LandFrauen-Präsidentin

„Wir freuen uns mit den LandFrauen über die Wahl von Petra Bentkämper zur neuen Präsidentin.“ Mit diesen Worten kommentierte i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon die Nachricht von der Besetzung des neuen Präsidiums der bedeutendsten Bäuerinnen-Vertretung in Deutschland. „Zugleich danken wir auch der bisherigen Vorsitzenden Brigitte Scherb für ihre langjährige konstruktive Zusammenarbeit“, so Simon weiter.

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. ist langjähriges Mitglied im i.m.a e.V. „Mit Petra Bentkämper ist eine Bäuerin an die Spitze der LandFrauen getreten, die unsere Arbeit schon immer mit großer Offenheit, Interesse und Tatkraft begleitet hat. Sie ist die richtige Frau am passenden Platz“, betonte Simon. Die neue Präsidentin, die vom Westfälisch-Lippischen LandFrauenverband kommt, habe sich sowohl im Forum Lernort Bauernhof engagiert als auch die Entwicklung außerschulischer Lernorte auf den Bauernhöfen gefördert und sich für die pädagogischen Aspekte landwirtschaftlicher Wissensvermittlung in Kitas und Schulen engagiert.

„Dass neben Petra Bentkämper auch Juliane Vees als deren Stellvertreterin gewählt wurde, ist eine weitere positive Nachricht“, freut sich der i.m.a Geschäftsführer. Auch die Vizepräsidentin, die vom LandFrauenverband Württemberg-Hohenzollern kommt, setze sich „aktiv an unserer Seite für eine Verbesserung der Darstellung landwirtschaftlicher Arbeit in den Schulbüchern ein“, so Simon. „Der i.m.a e.V. wünscht dem gesamten LandFrauen-Präsidium viel Erfolg bei seiner Arbeit und freut sich darauf, im Interesse der Landwirtschaft viele Aufgaben gemeinsam anzupacken.“

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  • PM Landfrauen Bentkmper 190703 Foto 1

    Der Westfälisch-Lippische-Landwirtschaftsverband gratuliert dem neuen Präsidium der Deutschen LandFrauen und ihrer Präsidentin (Mitte).

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    Die neue Präsidentin vom Deutschen LandFrauenverband e.V.: Petra Bentkämper (Foto: WLV).

Pflanzenschutz - Die Pflanzen schützen, die Menschen nützen

Das hochaktuelle Thema 'Pflanzenschutz' findet regelmäßig in den Unterrichtsbausteinen des Lehrermagazins lebens.mittel.punkt statt. Die Leser finden Informationen über den chemischen, biologischen oder mechanischen Pflanzenschutz - aufbereitet für den Unterricht in unterschiedlichen Altersklassen.

Materialtipps zur Wissensvermittlung

Pflanzenschutz - Die Pflanzen schützen, den Menschen nützen

Das hochaktuelle Thema 'Pflanzenschutz' findet regelmäßig in den Unterrichtsbausteinen des Lehrermagazins lebens.mittel.punkt statt. Die LeserInnen finden Informationen über den chemischen, biologischen oder mechanischen Pflanzenschutz - aufbereitet für den Unterricht mit Schülern der Sekundarstufe.

Alle Unterrichtsbausteine zum Thema Pflanzenschutz finden Sie hier auf einen Klick.

Was macht die Spritze so spitze?

Das digitale Unterrichtsmodul zeigt SchülerInnen der Sekundarstufe, wie die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln mittels Spritztechnik funktioniert.

Sp(r)itzentechnik – Präzise Geräte für den Acker

Dieser Unterrichtsbaustein erklärt den SchülerInnen der Sekundarstufe den Einsatz einer spannenden Technik: Die Feldspritze.

Landwirte nutzen diese, um Pflanzenschutzmittel und Flüssigdünger auszubringen und den Pflanzen gesundes Wachstum zu sichern. Ausschlaggebend sind die richtige Technik,  v. a. die Düsen und die Mengenregulation, aber auch das passende Wetter.

Unterrichtsbaustein als PDF – Sp(r)itzentechnik

Mit Technik und Biologie gegen den Maiszünsler

Zwei digitale Unterrichtsmodule vermitteln den SchülerInnen der Sekundarstufe, wie biologischer Pflanzenschutz erfolgen kann.

Digitales Unterrichtsmodul I – Maiszünsler bekämpfen

Digitales Unterrichtsmodul II – Maiszünsler Lebenszyklus

Pflanzenschutz per Multikopter - Mit Technik und Nützlingen gegen den Maiszünsler

Der Unterrichtsbaustein stellt SchülerInnen der Sekundarstufe die total angesagten Drohnen bzw. Multikopter vor – oder genauer gesagt, einige der spannenden Einsatzmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Immer häufiger sind die flinken, oft mit Kameras ausgestatteten Fluggeräte am Himmel zu sehen und werden für den biologischen Pflanzenschutz eingesetzt.

Unterrichtsbaustein als PDF – Pflanzenschutz mit Multikopter

Nützlinge helfen im Gartenbau – Erfolgreich Schädlinge fernhalten

Dieser Unterrichtsbaustein stellt den SchülerInnen der Sekundarstufe in vier Beispielen vor, wie die Nützlinge insbesondere im Gewächshaus Schädlinge fernhalten. Die überaus bekannte Blattlaus macht sich über Zierpflanzen oder Stauden her und auch vor Gemüse nicht halt. Dem können andere Insekten Einhalt gebieten, auch vorbeugend.

Unterrichtsbaustein als PDF – Nützlinge im Gartenbau

Pflanzen vor Schaden bewahren - Mechanischer Pflanzenschutz (Teil 1/3)

Dass alle Landwirte und Gärtner diverse Maßnahmen zum Pflanzenschutz anwenden, erklärt dieser Unterrichtsbaustein SchülerInnen der Sekundarstufe. So benötigen auch Wild- und Nutzpflanzen Schutz vor Schädlingen und Krankheiten, denn die pflanzeneigenen Schutzmechanismen reichen meist nicht aus. Die Ernte schmälern dann die geschädigten Pflanzen, aber auch unerwünschte Kräuter und Gräser.

Hier klicken!

Unterrichtsbaustein als PDF – Mechanischer Pflanzenschutz

Pflanzen vor Schaden bewahren - Chemischer und biologischer Pflanzenschutz (Teil 2/3)

Dieser Unterrichtsbaustein zeigt SchülerInnen der Sekundarstufe  verschiedene Methoden, die Schädlingen das Leben schwermachen. Der Einsatz von natürlichen oder synthetischen Stoffen sowie Nützlingen soll die Menge und Qualität der Ernte schützen. Dafür braucht es viel Fachwissen und Erfahrung über den richtigen Zeitpunkt.

Unterrichtsbaustein als PDF – Chemischer & biologischer Pflanzenschutz

Pflanzen vor Schaden bewahren - Entwicklung des Pflanzenschutzes (Teil 3/3)

Dieser Unterrichtsbaustein reist mit den SchülerInnen der Sekundarstufe  in die Vergangenheit und Zukunft des Pflanzenschutzes. Die heutigen Standards in der Schädlingsbekämpfung sind das Ergebnis einer langen Entwicklung – und diese geht immer weiter. Denn: Ökosysteme verändern sich und bestehende Methoden müssen überdacht und neue Ansätze erprobt werden.

Unterrichtsbaustein als PDF – Entwicklung Pflanzenschutz

Sicherer Pflanzenschutz - eine große Errungenschaft

Der Unterrichtsbaustein bringt SchülerInnen der Sekundarstufe näher, welchen Nutzen der chemische Pflanzenschutz in der modernen Landwirtschaft hat. Ohne Pflanzenschutz wäre es nicht möglich, das ganze Jahr hindurch ausreichend gesunde Nahrungsmittel in der Menge und Qualität bereitzustellen, die für uns selbstverständlich sind.

Unterrichtsbaustein als PDF – Warum Pflanzenschutz?

Politiker sind sich einig: Landwirtschaft dient allen

Der i.m.a-Slogan „Landwirtschaft dient allen“ hat seit mehr als sechzig Jahren Gültigkeit. Er ist in die Literatur eingegangen und eint Politiker über alle Parteigrenzen hinweg. Das wurde auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart bestätigt.

Medien-Information

Politiker sind sich einig: Landwirtschaft dient allen

Einst war es Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl, dem vom seinerzeit amtierenden Bauernpräsidenten Freiherr Heereman von Zuydtwyck der markante Slogan „Landwirtschaft dient allen“ präsentiert wurde. Das war vor sechzig Jahren. Seitdem ist dieser Leitspruch in aller Munde.

In jüngster Zeit wurde ihm sogar ein literarisches Denkmal gesetzt. Im Buch „Mittagsstunde“, das inzwischen verfilmt ist und im Kino läuft, erinnert sich Erfolgsautorin Dörte Hansen an den grünen i.m.a-Aufkleber. Zuletzt hat ihn Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner selbstbewusst in die Kamera gehalten.

Auch der amtierende Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat sich nun der Aussage angeschlossen. An der Seite von Bauernpräsident Joachim Rukwied, dem Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Peter Hauk, und i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon ließ sich Özdemir mit dem Aufkleber von den Medien fotografieren - wie einst Kollege Ertl. So wiederholt sich Geschichte. Im positiven Sinne.

 

 

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Presse-Kontakt: Bernd Schwintowski

Historischer Kontext: Hauk, Rukwied, Özdemir, Simon (von links) mit dem i.m.a-Slogan.